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CH575365A5 - - Google Patents

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Publication number
CH575365A5
CH575365A5 CH1888372A CH1888372A CH575365A5 CH 575365 A5 CH575365 A5 CH 575365A5 CH 1888372 A CH1888372 A CH 1888372A CH 1888372 A CH1888372 A CH 1888372A CH 575365 A5 CH575365 A5 CH 575365A5
Authority
CH
Switzerland
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formula
substances
sep
finishing
textile
Prior art date
Application number
CH1888372A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Publication of CH575365A5 publication Critical patent/CH575365A5/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/61Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups
    • C07C45/67Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton
    • C07C45/673Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton by change of size of the carbon skeleton

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


      Verfahren    zum     Präparieren,        Avivieren    und antistatischen     Ausrüsten       von     Textilgixt.       Es ist     bekannt,    dass man natürliche und synthetische       Fasern,        z.B.    solche aus     Baumwolle,    Wolle, Zellwolle,     Cellulose-          acetat,        Polyamiden,        Acrylnitrilpolymerisaten,

          Polyestern    als     so7_che     oder in     J@orm    von     Kammzügen,        Kardenbäddern    oder     sonstigen        Vorgespin-          sten    entweder im<B>rohweis</B>sen Zustand oder nach dem     Färben    oder       Bedrucken    einer     Präparation    oder     Avivage    mit     Weichmachern    und/oder  einer     Behandlung    mit     Antistatika        unterwirft,    damit sie sich besser  verspinnen lassen.

   Auch     andere    textile     Zwischenprodukte    oder       Fertigerzeugnisse,    wie     Fäden,        Faservliese,        Spinnkabel,    Garne,      Gewebe,     Gewirke    und     Gestricke        werden    üblicherweise im verlauf  ihrer     Ausrüstung    oder     ihres        Gebrauchs    mit     Weichmachern    und       Antistatika    behandelt.

       Zu    diesem Zweck verwendet man in der Haupt  sache Verbindungen, die aus einem     langen        xlkylrest    und einer       wasserlöslichmachenden        Gruppe        nichtionogener,        kationaktiver    ,       anionaktiver    oder     amphoterer        Ert    bestehen.  



       ssine    gewisse     2onderstellung        nehmen    unter diesen Stoffen         die        kationaktiven        Weichmacher    ein, da diese     aufgrund    ihrer hohen       Substantivität,    vor allem gegen     Cellulose    und negativ geladene  Faserstoffe, besonders ausgiebig sind und     bezüglich    Glätte und  Weichheit     optimale    Effekte ermöglichen.

       Verbindungen    dieser Art  sind in aller Hegel     durch        eine    basische     Stickstoff-Punktion     gekennzeichnet; sie werden in     l'orm    ihrer Salze oder     Quaternierungs-          produkte    aus     wässriger        Lösung,    Dispersion oder     Emulsion        angewendet.     



       Amphotere    Verbindungen haben im sauren Bereich     kation-          aktiven,    im alkalischen     anionaktvenCharakter.    Man hat     daher    schon  empfohlen,     amphotere        Verbindungen    unter Ausnutzung dieser Eigen-         schaft    als     Präparationsmittel        und-.Avivagemittel    für beliebige    Applikation in saurem oder     alkalischem,b'iilieu    zu     verwenden.    Es  hat sich jedoch     herausgestellt,

      dass sie in alkalischem Medium  nur     geringe        bubstantivität    und     geringe        Beständigkeit    gegen  Härtebildner     des        Wässers    haben, während sie in saurem Medium das       Angilben    weissen Textilgutes begünstigen. Sie vereinen also die  Nachteile der     anionaktiven    und der     kationaktiven-        Weichmacher,     nicht jedoch im     erwarteten        Umfang    deren Vorteile.

             Allgemein    hat sich an den bislang als     Weichmacher    ge  prüften Stoffen gezeigt, dass Substanzen mit     guter        Wirksamkeit    bei       verhältnismässig    hohen     Temperaturen    über     70c'#j    schmelzen und eine  geringe     Lösegeschwindigkeit    in Wasser haben, so dass     man    sie in  heissem     Wasser    lösen     muss.    In den meisten Fällen haben ausserdem  Lösungen, die     mehr    als     1'0    > bekannter Weichmacher enthalten, eine  so hohe Viskosität,

   dass sie nicht appliziert werden können.    Es     wurde    nun gefunden, dass man die genannten Schwierig-         keiten        vermeiden    kann, wenn man zum Präparieren,     Avivieren    und    antistatischen Ausrüsten von     Textilgut    Stoffe der Formel  
EMI0003.0019     
         verwendet,    in der R einen     Alkvlrest    mit mehr als 10 Kohlenstoff-         atomen,    vorzugsweise 11 bis 20     Kohlenstoffatomen,

      und     R1    bis R4       Wasserstoff    oder gleiche oder verschiedene niedere     Alky        lreste     
EMI0003.0028     
  
    bedeuten. <SEP> Als <SEP> niedere <SEP> Alkylreste <SEP> Hl <SEP> bis <SEP> R4 <SEP> werden <SEP> solche <SEP> bevorzugt,
<tb>  1
<tb>  die/bis <SEP> 4 <SEP> Kohlenstoffatome <SEP> enthalten. <SEP> Wegen <SEP> ihrer <SEP> leichten            Zugänglichkeit    haben aber     diejenigen    Stoffe besondere technische         Bedeutung,    in     denen        Rl    bis     R4    Wasserstoffatome sind.  



  Als Beispiele für Stoffe der     Formel    I seien genannt:  
EMI0003.0036     
    
EMI0004.0001     
    Die Stoffe der     Formel.    I können     na(:h    bekannten     Verfahren            hergestellt        werden,    beispielsweise indem man ss-Hydroxyalkylthio-         äther    mit einem     Alkylenoxyd    und mit     SchwefP7        di        oxyd    umsetzt.

      Die Stoffe     dez,        r'orrnel    I     bringt    man in     Form    ihrer Disper-         sionen    oder     hösurgen,        besonders    ihrer     wässrigen    Lösungen auf das  Textilgut auf und trocknet das     Textilgut    dann.

   Im einzelnen geht  man so vor, dass die Stoffe keine chemische Veränderung erleiden,  vor allem nicht mit dem Behandlungsgut unter     Fixierung        reagieren.     Diese Bedingung ist ohne besondere     Massnahmen    erfüllt, wenn man  die für die     Präparati    an und     Avivage    allgemein übliche Arbeitsweise  anwendet.

   Sie ist durch folgende     Merkmale        charakterisierts         Applikation bei einer     Temperatur        von    ungefähr 15 bis     500C     vorzugsweise 30 bis<B>5000,</B> wenn gleichzeitig nachgeseift     werden     soll,     auch    bis zu     800C;        Verwendung    solcher Mengen,     dass    ungefähr  0,1 bis 0,5     %        wirksame    Substanz     auf    die Faser gelangen;

   die       Avivage-    und     Präparationsbäder    sollen einen     pH-Wert        zwischen    4  und 9 haben; Trocknen bei ungefähr 80 bis     104 C    und     darüber.       Die     Avivage-    und     Präparationsbäder    können ausser Stoffen    der     Formel    I weitere, in     derartigen        Bädern    übliche Stoffe enthal  ten, beispielsweise Mineralöl,     Fettsäuren,

          Kondensationsprodukte     aus Fettsäuren und     niedermolekularen        Alkylaminen    oder     KllVlol-          aminen,    Fettalkohole,     Fetts#hzreester    von ein- oder mehrwertigen  Alkoholen,     Umsetzungsprodukte    von     Alkylenoxyden,    vorzugsweise       Aethylenoxyd,    mit     Fettsäuren,        Fettalkoholen,        Pettaminen,

          Fett-          säurealkylamiden    und anderen zur     Oxalkylierung        befähigten    Verbin  dungen. Diese üblichen Stoffe können gegenüber den Stoffen der       Formel    I in den     Bädern    in     überwiegender    Menge vorliegen.

   So kann       man        z.R.    vollsynthetische     Fasern        mit    Kombinationen     aus    Mineral  ölen und nur 15     %    an Stoffen der     Formel        I        präparieren.       Die Stoffe der     Formel    I vereinigen in sich einige der    wesentlichen     vorteilhaften    Eigenschaften     anionaktiver,

          kationakti-          ver        und        nichtionogener        Avivage-    und     Präparationsmittel.    Im sauren,  neutralen und schwach alkalischen Milieu sind sie ebenso wirksam       wie    die bisher bekannten     kationischen    Weichmacher nur im sauren       Bad.        Ausserdem        vermitteln    sie dem Behandlungsgut eine     Saugfähigkeity     die     bislang    nur mit     anionaktiver,

      oder     nichtionogenen        Weichmachern,     nicht aber mit     kationaktiven    erreichbar war.     Weiterhin        vermindern         oder verhindern sie die Ausbildung statischer Elektrizität auf       Textilgut        aas        Materialien    geringer elektrischer     Zeitfähigkeit,          wie        Celluloseestern,    Polyamiden,     Acrylnitrilpolymerisaten,    Poly  estern und anderen vollsynthetischen Faserstoffen.

           Diejenigen    Stoffe der     Formel    I, deren     Alkylrest    R    11 bis 16     Kohlenstoffatome    enthält, sind     flüssig    bis pastös;  sie geben ohne     Schwierigkeiten    mit kaltem bis lauwarmem     Wasser     klare bis schwach     opaleszierende    Lösungen, die keine festen  Bestandteile mehr enthalten;

   Lösungen mit 10 bis 20     p        Peststoff-          gehalt    sind dabei so niedrig viskos, dass sie     unmittelbar    als       Schmälzmittel        für31ackenmaterial        verwendet    und beispielsweise  leicht     versprüht    werden können.

           Verbindungen    der Formel     ?,    deren     Alkylrest    R     11_        bis    16         C-Atome    trägt, zeigen neben ihrer     weichmachenden    Wirkung eine  ausgesprochene Oberflächenaktivität und     vereizgen    daher in     ihrer          Wirkung    die eines     Avivage-        und    eines     Waschmittels.    Sie     lassen    sich  vorteilhaft zum     Nachseifen    von gefärbten     Textilien    verwenden,

   wobei  die auf diese Weise behandelten textilen Gebilde von     anhaftendem,     nicht gebundenem Farbstoff gereinigt und gleichzeitig in einer  Weise     aviviert    werden, dass die     weitere    Verarbeitung keine  Schwierigkeiten macht.

       Verbindungen    der     Formel        I,    deren     Alkylrest     R 16 bis 20     Kohlenstoffatome    enthält, liefern einen besonders       hervorragenden        Weichmachereffekt.       Besonders     beachtenswert    ist die Möglichkeit, die Stoffe    der     Formel    I auf optisch aufgehelltes Textilgut aus     Cellulose        oder          Celluloseregenerat    aufzubringen,

       ohne        dass    der     Fluoreszenzeffekt         davon beeinträchtigt wird.     Dabei    ist es unerheblich, ob die       Behandlung    im sauren oder schwach alkalischen     Yilieu    vorgenommen  wird.

       Diese        Applikationsmöglichkeit    ist deshalb besonders     wertvoll,     weil die bisher bekannten     kationaktiven        Avivagemittel    bei der  Nachbehandlung von     Textilien    aus     Cellulose    oder     Celluloseregenerat-          fasern,    die mit     anionischen    optischen Aufhellern behandelt     wurden,     den Weissgrad mehr oder weniger stark     vermindern.        Yan        kann    auch,

    und dies ist     eine        bevorzugte        Ausfiihrungsform    der     ssrfindung,          Textilgut    aus     Cellulose    oder     Celluloseregenerat    gleichzeitig in  einem Bade     a#rivieren    oder     präparieren    und optisch aufhellen, wenn  man ein Behandlungsbad anwendet, das ausser     anionischen        Aufhellern     und Verbindungen der     Formel    I als Zusatzstoffe 2 bis 100       Aetrylenoxygnzppen    tragende     Oxnthylienzngsprodukte    von Fettalko  holen,

       Fettsäuren,    Fettaminen,     Fettsäurealkylolamiden    oder  anderen     oxalkylierbaren        Ausgangsstoffen    mit     langkettigem          Kohlenwasserstoffrest    und gegebenenfalls nicht     oxyäthylierte     Fettalkohole,     Fettsäuren,        Fettamine    oder     Fettsäurealkylolamide     enthält,

   wobei die     Summe    aus den     genannten    Zusatzstoffen     und     Stoffen der Formel I zu     mindestens    30     p    aus den     letztgenannten     besteht.

   Die gleichzeitige und     einbadige        Behandlung    von     Cellulose     oder     Celluloseregenerat    mit Stoffen der Formel I und     anionischen     optischen     Aufhellern    ohne     Verwendung    der genannten Zusatzstoffe  sollte dagegen vermieden werden, da das zu einer starken       .Beeinträchtigung    des     Weisseffektes        führt,            Die    in den Beispielen genannten     Teile    und Prozente sind       Gewichtseinheiten.         <U>Beispiel 1.</U>  



  Gebleichtes     Baumwollgarn    in     strangform        wird    im Flotten-         verhältnis   <B>1130</B> bei     400C    während 10 Minuten mit einer     0,2-76igen            wässrigen    Lösung des Stoffes der     Formel     
EMI0008.0009     
    die     durch    Lösen in Wasser von     Raumtemperatur    und kurzes     Umrühren     hergestellt     worden    ist     und    den     pH-Wert    6 hat, behandelt.

   Nach dem       Abschleudern    auf ungefähr 100 > Restfeuchte und Trocknen bei     100eC          resultiert    ein Material, das sich durch einen weichen und glatten  Grif<B>f</B> auszeichnet.     Ler    Weis     sgrad    des     Ausgangsmaterials    ist     unver-          ändert,    die     Saugfähigkeit    des Materials ist im Vergleich zum       Ausgangsmsterial    nicht beeinträchtigt.

      <U>Beispiel 2.</U>    Ein Baumwollgarn in     form    von Kreuzspulen, das mit dem    optischen     Aufheller    der Formel  
EMI0008.0028     
    behandelt worden ist, wird bei     °00C    10 Minuten lang     mit        einer          0,2-%igen    wässrigen Lösung des Stoffes der     Formel    IV, die durch  Zugabe von     Sololösung    auf einen     pH-Wert    zwischen 8 und 9 einge  stellt ist, bei dem Flottenverhältnis 1:

  10     aviviert.        Lie    Spulen       werden        nach    dem     Avivieren    einer Schnelltrocknung bei     1450C        während         einer Stunde     unterworfen.    Nach dem     Klimatisieren        resultiert    ein  weiches,     voluminöses        Garn,

      dessen     Weissgrad    im Vergleich     zum          nichtairivierten        Material    nicht     vermindert    ist     und        das        hervorragende          Laufeigenschaften    beim Spulen,     Zwirnen,    Weben und     Wirken    aufweist,    <U>Beispiel</U>     3#            Baumwollgarn,

      das in     Form    von     Kreuzspulen    mit dem Farb-         stoff    der     Golor-Index        Nr.    59 805     gefärbt        wurde,    wird     nach    dem    Spülen mit einer     0,2-%igen        wässrigen    Lösung der Verbindung  
EMI0009.0029     
    bei     800C        während    30     Minuten        nachgeseift,    wobei der     pH-Wert    der  Behandlungsflotte     zwischen    8 und 9 liegt.

   Nach dem Trocknen     sowohl     unter     Normalbedingungen    als auch im     Schnelltrockenverfahren          resultiert    ein     weiches,    saugfähiges     Baumwollgarn,    das beim Verarbei  ten     gute        Gleitfähigkeit,        geringe        r'adenbruchzahlen        und    im     Gebrauch          hervorragende        Gebrauchstüchtigkeit    aufweist.

   Ausserdem     werden        durch     die     Behandlung    die     33chtheiten,    wie Reibechtheit und     Lichtechtheit,     in dem gleichen     Masse        verbessert    wie bei dem     üblichen    Nachseifen  mit     @lkylsulfaten    oder     Marseiller    Seife.

      <U>Beispiel<B>4.</B></U>         Spinngefärbte    Zellwolle des     Wolltyps    mit hoher Pigment-         einlagerung    und     Kräuselung,        die    nur nach     Aufbringen    hoch     wirksamer            Avivagdmittel        verspinnbar    ist,     wird    nach Verlassen des     Fällbades            und    der Übrigen Nachbehandlungsbäder, wie     Neutralisation,    Entsehwe-           felung,

      Bleichen     und    Spülen mit einer     0,3-,5Gigen        wässrigen        Lösung     folgender Verbindung  
EMI0010.0006     
    bei     PH    7     präpariert,    so dass ein Faserauftrag von 0,2     ,%    resul  tiert,     Die    bei 80 bis 100 C getrocknete Faser     lässt    sich nach dem       Klimatisieren    einwandfrei     verspinnen;

          man    erhält     Garne    hoher       Gleich        mäs        sigke        it    und Festigkeit.    <U>Beispiel 5.</U>    Fasern aus     folyacrylnitril    mit einem     iiter    von 3 den,    und einer Schnittlänge von 60 mm werden im Anschluss an ihre         Herstellung    mit der     wässrigen        Lösung    von 5     g/Liter    einer     Mischung     aus    5 Teilen     Stearinsäuremonoäthanolamid,

       5 Teilen Verbindung der     Formel        II,     2 Teilen     Stearinsäure,     2 Teilen     Umsetzungsprodukt        aus    1     Mol        kicinusöl        und     40     Mol        Aethylenoxyd       bei     400C    und bei einem beliebigen     pH-Wert    zwischen 4 und 9 derge  stalt behandelt, dass ein Faserauftrag von 0,3     %    resultiert.

   Die       Fasern    lassen sich nach dem Trocknen einwandfrei     kardieren,     verziehen und     verspinnen,    ohne     dass    eine     elektrostatische        Aufladung     den     Verspinnungsprozess        stört,    Eine     Entfernung    der     Präparation     vor dem färben, Bleichen oder vor sonstigen     Ausrüstungsverfahren     ist nicht     erforderlich.         <U>Bei spiel<B>6,

  </B></U>  Mit     Chromienzngsfarbstoffen        gefärbter    und auf der       Lisseuse    gewaschener Wollkammzug wird auf der     Nadelatabstrecke     mit einer     20-@6igen        wässrigen    Lösung der     Verbindung    der     r'ormel    IV       durch        Sprühen    geschmälzt, so dass ungefähr 0,

  5     %        wirksame    Substanz       auf    die Faser     gelangen.        Dadurch        wird    ein     störungsfreier    Verzug  erreicht und die     Ausspinnung    zu gleichmässigen     Garnen    hoher       Feinheit    e     zmöglicht,            Beispiel   <B><U>7.</U></B>         Polyamidfäden    werden nach dem Verlassen des     Spinnachachte:

       mit     Hilfe    von     Präparationsgaletten    mit einer     wässrigen    Lösung  eines Gemisches aus    80 Teilen     Mineralöl,     16,6 Teilen Verbindung der     Formel        IV,     3,0 Teilen     n-Octanol          0,°    Teilen     Kokosfettalkoholnonaäthylenglykoläther       in der Weise     präpariert,

      dass ein     rräparationsmittelauftrag    von  ungefähr 1     #o        resultiert.    Das auf diese     Oise    präparierte     Material     zeigt eine gute     Aufspulbarkeit,

          Beständigkeit    des antistatischen       Effektes    nach dem     Thermofixieren    sowie     hervorragende        laufeigen-          schaften        infolge    hoher     Oberflächengleitfähigkeit.    Die     2räparation          stört    nachfolgende     Ausrüstungsprozesse    nicht,

   sondern bewirkt im  Gegenteil ein schnelles und     vollständiges    Benetzen des     Materials     mit     Färbe-        und        Ausxüstungsflotten.         <U>Beispiel B.</U>  



       Frott6e-Artikel,        die    im     laufe        ihres        Gebrauchs    durch    häufiges Waschen     mit        Grobwaschmitteln    rauh und spröde     geworden     sind,' werden im Anschluss an eine übliche     Wäsche        mit        einer    Lösung  von 2     g/Liter    der Verbindung der Formel IV 10 Minuten lang bei       400C    behandelt.

   Nach dem Trocknen     resultiert    ein Material, das     siel     durch Weichheit, Glätte und gute     Saugfähigkeit        auszeichnet,       <U>Beispiel 9,</U>         Weisswäsche,    die im     Laufe        ihres    Gebrauchs mit optische    Aufheller enthaltenden Grobwaschmitteln     üblicher        Zusammensetzung       gewaschen wurde,

   wird nach dem     Waschprozess    mit einer     wässrigen       Lösung von 2     g/hiter    einer     Mischung    folgender     iiusammensetzungs       41,7 Teile Verbindung der Formel     IV,       41,7 Teile eines     Kondensationsproduktes    aus     Stearinsäure    und         Diäthanolamin    im     Molverhältnis    1s1,    16,

  7 Teile eines     Umsetzungspmduktes    aus 1     14T01        Ricinusöl    und    40     Mol        Aethylenoxyd       10 Minuten bei 30 bis     400C    behandelt,     abgeschleudert    und luft-         getrocknet.    Das     Textilgut    weist     aufgrund    des angenehmen weichen    Griffs und guter     Saugfähigkeit    einen erhöhten     Gebrauchswert    auf.

      <U>Beispiel 10,</U>         Baumwolltrikotware        wird    nach dem Bleichen mit einem wäss-         rigen    Bade, das 0,3     gb    eines handelsüblichen     Optischen        Aufhellers       folgender     Konstitutions       
EMI0013.0001     
    und 0,2     96    des in Beispiel 9 angegebenen Gemisches enthält,  10 Minuten     lang    bei 4000     behandelt.    Die auf diese Weise behandelte       Ware    zeichnet sich durch einen weichen, angenehmen     Griff    aus.

   Sie  weist die     für    die     Konfektionierung    erforderliche     Oberflächenglätte          auf    und lässt sich     daher    auch bei Verwendung von     Hochleistungs-          nähmaschinen    ohne     Störungen    verarbeiten.     Das    Material ist     gut          saugfähig,    der Weissgrad ist ebenso gut wie bei ausschliesslicher       Behandlung    mit dem     optischen    Aufheller.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü* c h e ------------------------------- I. Verfahren zum Präparieren, Avivieren und antistatischen Ausriissten von Textilgut, dadurch gekennzeichnet, dass man auf das Textilgut Stoffe der Formel EMI0014.0009 in der H einen klkylrest mit mehr als 10 Kohlenstoffatomen und Rl bis R4 Wasserstoffatome oder gleiche oder verschiedene niedere Alkylreste bedeuten,
    in norm ihrer Dispersionen oder Lösungen aufbringt und das Textilgut dann trocknet, II, Textilgut, das nach dem Verfahren gemäss Patent- ansnnzch I behandelt :Norden ist, III. Bad zur Durchführung des Verfahrens nach Patent- ansprach I, gekennzeichnet,durch einen Gehalt an mindestens einem Stoff der Formel I, U n t e r a n s p r ü c h e <B>----------------------------</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich- net, dass man die Stoffe der Formel I in wässriger Lösung auf- bringt. 2, Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass das die Stoffe der 7oxmel I enthaltende Bad einen pH- Wert zwischen 4 und 9 hat, 3,
    verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass man auf das Textilgut 0,1 bj@s 0,5 Gewiohtsprozent <B>an</B> Stoffen der Formel I aufbringt. 4, Verfahren nach Pat entanspnzch I, dadurch gekennzeich- net,
    dass man die Stoffe der Formel I bei einer Temperatur bis zu 800C aufbringt, EMI0015.0029 <B>5,</B> <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet' dass man das Textilgut bei 800C oder darüber trocknet.
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