Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gestell zur Aufnahme von Stromkroiskarten oder Modulplatten, mit einem durch vor- und rückseitige Verbindungsglieder miteinander verbundenen Paar Stirnplatten, sowie obern und untern Führungsleisten, die sich zwischen den Ver binidungsgliedem erstrecken und einander zugewandte Nuten aufweisen zwecks Aufnahme der Kanten von Stromkreiskarten oder Führungen an Modulplatten.
Ein derartiges Gestell sollte möglichst vertikal ange ordnete Frontplatten aufweisen, welche so aneinandergereiht sind, dass sie eine kontinuierliche Wand bilden und diejenigen ¯Nuten in den Führungsgliedern verdecken, welche nicht zur Halterung von Stromkreis- karten bzw. Modulplatten gebraucht werden. Die durchgehende Wand soll ferner eine Halterungsfläche zur An bnngung von Zubehör, beispielsweise von Messgeräten, Steckdosen, veränderlichen Widerständen, A nzeigeleuch - ten usw., bilden.
Das erfindungsgemässe Gestell ist gekennzeichnet durch mit den Stromkreiskarten oder Moduiplatten in Eingriff bringbare Frontplatten, welche bei in das Gestell eingesetzten Strorukreiskarten oder Modulplatten eine durchgehende Wand bilden, wobei jede Frontplatte an ihrer Rückseite eine quer zu den Führungsleisten verlaufende Schwalbenschwanznut aufweist, welche Frontplatte mittels der Schwalbenschwanznut zwecks Verankerung einer Stromkreiskarte oder Modulplatte an der Frontplatte auf einen Montageblock aufschiebbar ist, und die Frontplatte in ihrer aufgeschobenen Lage am Montageblock durch einen Gewindestift innerhalb der genannten Nut gesichert ist.
Dank der Schwalbenschwanznut kann die Frontplatte in der gewünschten Stellung am Montageblock gesichert werden, wobei die Frontplatte durch die am Handgriff ausgeübten Kräfte nicht beeinträchtigt wird. Das Gestell weist ein ansprechendes Äusseres auf, da an seiner Frontseite keinerlei Befestigungsschrauben sichtbar sind.
Auf der ¯beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gestelles dargestellt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf das teilweise aufgebrochene Gestell,
Fig. 2 list eine Schnittdarstellung gemäss der Linie II II in Fig. 1,
Fig. 3 ist eine Perspektivdarstellung eines Details und zeigt insbesondere die Befestigung eines Montageblockes an einer Stromkreiskarte, sowie eine Frontplatte und einen Handgriff,
Fig. 4 ist eine entsprechende Schnittdarstellung und
Fig. 5 ist ein Schnitt gemäss der Linie V-V in Fig. 4.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Gestell weist zwei Stirnplatten 10 auf, die über drei, einander gegen überliegende Paare längs verlaufender Verbindungsglie- der 11, 12 und 13 miteinander verbunden sind. idee Ver bindungsglieder 11 und 12 dienen zur Aufnahme einer Führungskonstruktion, welche aus vorderen Stäben 14 besteht, die in Nuten 15 der Verbindungsglieder 11 gelagert sind, sowie aus hinteren Stäben 16, die in Nuten 17 der Verbindungsglieder 12 verankert sind und aus Führungsleisten 18, welche in regelmässigen Abständen zwischen den Stäben 14 und 16 liegen.
Die Führungsleisten 18, welche paarweise einander gegenüberliegend angeordnet sind, weisen Nuten 19 auf, in welchen die Seitenkanten der frontseitig in das Gestell eingeschobenen Stromkreiskarten 20 eingesteckt werden können.
Wenn diese Stromkreiskarten vollständig in das Gestell eingeschoben sind, so liegen die hinteren Kanten der Karten 20 in den Schlitzen von Kantenhaltern 21, welche an den Verbindungsgliedern 13 befestigt sind.
An der Vorderseite jeder Karte 20 ist mittels einer Mutter 22 und einer Schraube 23 ein Montageblock 24 sowie eine L-förmige Griffleiste 26 befestigt Jeder Montageblock 24 dient zur Halterung einer Frontplatte 27.
Die Frontplatten 27 bilden nach dem Einsetzen sämtlicher Karten im Gestell eine kontinuierliche Frontwand.
Wenn einige Aufnahmeräume des Gestelles nicht mit Karten besetzt werden können, so verwendet man Frontplatten von verschiedener Breite. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der in Fig. 1 von links gesehene zweite Aufnahmeraum freigelassen, so dass die links angeordnete Karte mit einer Frontplatte 27 ausreichender Breite versehen werden musste, welche bis zu der im dritten Aufnahmeraum liegenden Karte getragenen Frontplatte reicht. Diese Karte trägt eine schmälere Frontplatte, da der anschliessende Aufnahmeraum wiederum durch eine Karte besetzt ist. Die nebst dem Boden angeordnete Karte zeigt wieder eine breitere Frontplatte, da die drei benachbarten Aufnahmeräume unbesetzt sind.
Jede Platte 27 ist mit einer querverlaufenden Schwalbenschwanznut 25 versehen, welche auf ein entsprechendes Profil 28 eines Montageblockes 24 aufgeschoben werden kann. Die Platte wird in der gewünschten Stellung bezüglich des Blockes 24 über einem Gewindesfift 29 gesichert, der in eine im Block 24 verankerte Mutter 30 eingeschraubt ist. Jede Frontplatte 27 kann vorzugsweise mit einer weiteren querverlaufenden Schwalbenschwanznut versehen werden, die etwas tiefer angeordnet ist und ebenfalls mit einem ähnlich konstruierten Montageblock zusammenwirkt, der mittels Mutter und Schraube mit der benachbarten Stromkreiskarte und dem Handgriff verbunden ist.
Das Gestell weist eine Sicherungsstange 31 auf, die über eine Stange 32 betätigt werden kann, um damit die Karten 20 in ihrer Lage innerhalb des Gestelles zu sichern.