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CH539283A - Verfahren und Vorrichtung zur Detektion der auf einem Filmstreifen befindlichen Bildfelder - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Detektion der auf einem Filmstreifen befindlichen Bildfelder

Info

Publication number
CH539283A
CH539283A CH1038070A CH1038070A CH539283A CH 539283 A CH539283 A CH 539283A CH 1038070 A CH1038070 A CH 1038070A CH 1038070 A CH1038070 A CH 1038070A CH 539283 A CH539283 A CH 539283A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
image
signal
pulse
positioning hole
film
Prior art date
Application number
CH1038070A
Other languages
English (en)
Inventor
Thaddey Kurt Dipl-El-Ing
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy Ag filed Critical Ciba Geigy Ag
Priority to CH1038070A priority Critical patent/CH539283A/de
Priority to SE885571A priority patent/SE358744B/xx
Priority to FR7125095A priority patent/FR2100435A5/fr
Priority to DE19712134097 priority patent/DE2134097C3/de
Priority to CA117,812A priority patent/CA972046A/en
Priority to GB3246071A priority patent/GB1360625A/en
Priority to JP5098471A priority patent/JPS565976B1/ja
Publication of CH539283A publication Critical patent/CH539283A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Detektion der auf einem Filmstreifen befindlichen Bildfelder durch laufende
Längsabtastung des Filmes.



   Bei einem   hekannten    Verfahren dieser Art wird   tier    Film mittels einer einzigen. hinter einer Spaltblende angeordneten
Photozelle abgetastet. Es hat sich gezeigt. dass damit die
Erkennung von schwach ausgeprägten Bildkanten zumindest unsicher. wenn nicht sogar unmöglich ist.



   Die Erfindung vermeidet unter anderem diesen Nachteil und ist dadurch gekennzeichnet. dass der Film durch mehrere Messzellen gleichzeitig abgetastet wird. welche in einer senkrecht zur Filmlängsrichtung verlaufenden Reihe angeordnet sind. dass die Messzellensignale binär codiert werden. wobei jeder Messzelle, deren Signal einen bestimmten ersten Schwellenwert übersteigt. das eine binäre Symbol ( 1 ) und jedem anderen das andere binäre Symbol ( 0 ) zugeordnet wird. und dass die möglichen Bildanfänge bzw. Bildenden als diejenigen Orte ermittelt werden. wo eine bestimmte Mindestanzahl des einen bzw. anderen Binärsymbols gleichzeitig auftritt. wobei für jeden dieser möglichen Bildanfänge ein impulsförmiges Signal BA   nod      fiir    jedes dieser möglichen Bildenden ein gleichfalls impulsförmiges Signal BE erzeugt wird.



   Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zur Durchführung dieses neuen Verfahrens. Diese Vorrichtung umfasst Mittel zum schrittweisen Transport eines Filmstreifens.



  einen photoelektrischen Abtaster und Mittel zur Auswertung der von diesem Abtaster gelieferten Signale und ist dadurch gekennzeichnet dass   tier    Abtaster mit mehreren. in einer senkrecht zur Filmtransportrichtung verlaufenden Reihe angeordneten Messzellen ausgestattet ist. und dass jeder Messzellenausgang an einen Analog-Digital-Wandler mit binärem Ausgang angeschlossen ist. welcher. je nachdem. ob das Messzellensignal einen bestimmten Schwellenwert übersteigt oder nicht. ein das eine oder das andere Binärsymbol repräsentierendes Signal  1  oder  0  erzeugt.



   Im   folgentlcn    wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert: es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Gesamtdarstellung eines apparativen Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 ein Blockschema der Elektronik der Fig. I
Fig. 3 und 4 Diagramme zur Funktionserläuterung.



   Gemäss Fig. I wird ein Filmstreifen von einer von einem Schrittmotor 9 angetriebenen Antriebsrolle 10 und zwei Gegendruckrollen 11 und 12 an einer Abtasteinrichtung vorbeigeführt. welche aus einer Lampe 1, einem Spiegelschacht 2. einem Wiirmeschutzglas 3, einer Streuscheibe 4. einem Spalt 5 und mehreren. vorzugsweise etwa 15. senkrecht zur   Filmtransportrichttlng    angeordneten photoelektrischen Messzellen 7 besteht. Der Spiegelschacht 2 dient zur Lichtsammlung, das Wiirmeschutzglas 3 absorbiert das infrarote Licht und die Streuscheibe 4 sorgt für eine homogene Ausleuchtung des Spaltes 5. Jede der Messzellen 7 tastet in ihrer Spur fortlaufend die Transmission des Filmes 6 ab, welcher in Schritten von etwa 0.5 mm transportiert wird. Die Ausgänge aller Messzellen 7 sind iiber eine Leitung 13 mit dem Eingang einer Auswertelektronik 8 verbunden.

  Die Auswertelektronik S hat zwei Ausgänge: Der erste Ausgang ist   tiber    eine Leitung 14 mit dem Schrittmotor 9 verbunden, der zweite Ausgang steuert über eine Leitung 16 eine Markiereinrichtung 15, z. B.



  eine Stanze. durch welche bei Erhalt eines Befehls der Auswertelektronik 8 am Rand des Filmes 6 ein Positionierungsloch bzw. eine Kerbe angebracht werden kann.



   Gemäss Fig. 2 besteht die Auswertelektronik 8 im wesentlichen aus einem Signalumformer 17, zur Umformung der Messignale in logisch verarbeitbare Signale, aus n   Positionierungslochbestimmern    19, welche aus den logischen Signalen den möglichen Ort eines Positionierungsloches ermitteln. aus einer Zuweiserstation I 8, welche die logischen Signale. die aus dem Signalumformer 17 kommen, einem nicht belegten Positionierungslochbestimmer 19 zuweist, aus einem Taktgeber 2(), einer Schrittmotorsteuerung   21.    einem Leistungsverstärker 22 und einer   SignalaLlsscheidestation    23.



  Die Zahl   n      tier    Positionierungslochbestimmer 19 ist von der Entfernung Ableseeinrichtung-Markiereinrichtung 15 abhängig und muss grösser sein als die Zahl der maximal   atif    einem Filmstreifen zwischen Ablese- und Markiereinrichtung befindlichen Bildfelder. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt die Entfernung Markiereinrichtung - Ableseeinrichtung etwa vier Bildlängen. die Zahl   n    muss also in diesem Fall mindestens gleich   ftinf    sein: in der Praxis ist   n    etwa gleich 20.   Dic    Signalausscheidestation 23 hesteht im wesentlichen aus einem   Adress-Register    33. aus mehreren, darstellungsgemäss drei Qualitätsfiltern 30, 31 und 32 und aus einem Signalunterdürcker 34.



   Die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung wird im folgenden anhand der Fig. 3 und 4 erläutert: Fig. 3 zeigt die Signalverarbeitung in den Stufen Signalumformer 17, Zuweiserstation 18 und Positionierungslochhestimmer 19. In Fig. 4 ist die Signalverarbeitung in der Signalausscheidestation 23 dargestellt.



   Zu Beginn eines jeden Filmes misst jede Messzelle 7 in ihrer Spur die Transmission des Filmschleiers. Dieser Schleierwert wird für jede Messzelle in der Signalumformstufe
17 gespeichert. Sobald   eio    Signal erscheint. dessen Wert vom Transmissionswert des   Schleiers    abweicht, wird dieses um den Transmissionswert des   Schleiers    vermindert. Das entstehende
Differenzsignal wird in der Signalumformstufe 17 umgeformt.



  Zeile a zeigt eine von Messzellen 7 aufgenommene Signalkurve 24. Diese Kurve zeigt den Verlauf der Transmission entlang eines Umkehrfilmes: ersetzt man Transmission durch Dichte.



  dann bezieht sich Kurve 24 auf einen Negativfilm. Die Signalkurve weist neben Bereichen mit Signalen schwankender Amplitude auch Bereiche auf, in denen die Signalamplituden einen konstanten kleinen Wert besitzten. Diesem letzteren Bereich entspricht der Filmschleier, dessen Transmissionswert mit 25 bezeichnet ist. Zeile b zeigt die Signalkurve von Zeile a,   wohei    jeder Signalwert jeweils um den   Schleierwert    25 vermindert wurde. Daraus ergeben sich die um den Schleierwert reduzierten Differenzsignale 26.

  Jedes dieser Differenzsignale wird in der Signalumformstufe 17 durch einen Schwellwertdetektor, dessen Schwellwert 27 nur ganz wenig iiber Null liegt. beispielsweise bei dem einem Dichtewert von 0,1 entsprechenden Transmissionswert, in ein digitales Signal 28 umgeformt, welches für unter dem Schwellwert 27 liegende Differenzsignale 26 den logischen Wert 0 für iiber dem Schwellwert 27 liegende Differenzsignale den logischen Wert 1 besitzt. Die umgeformten digitalen Signale 28 sind in Zeile c dargestellt. Aus den Signalen 28 der verschiedenen Messzellen werden ebenfalls in der Signalumformerstation 17 sechs verschiedene Signale geformt, welche in den Zeilen d bis f dargestellt   sins:   
Signal  Bild : das Signal 28 mindestens einer Messzelle ist gleich 1
Signal  kein Bild : keines der Signale 28 aller Messzellen ist gleich 1 d.h. alle Signale 28 sind gleich Null.

 

   Signal  Bildanfang  (BA): k oder mehrere der Signale 28 der Messzellen 7 weisen gleichzeitig einen Übergang von 0 auf 1 auf; die Zahl k ist frei wählbar und betriigt vorzugsweise etwa 3 bis 5.



   Signal  Bildende  (BE): k oder mehrere der Signale 28 der Messzellen 9 weisen gleichzeitig einen Übergang von 1 auf 0 auf.



   Signal  dBA :  positiver Nadelimpuls ausgelöst durch die   Anstiegflanke    des Überganges von  kein Bild  auf  Bild ,
Signal  dBE : negativer Nadelimpuls ausgelöst durch die Abfallflanke des Überganges von  Bild  auf  kein Bild .



   Sobald ein Signal BA auftritt, wird dieses iiber die Zuweiserstation 18 in einen freien   Positionierungslochhestim-    mer 19 geleitet. Nach der erfolgten Belegung eines Positionierungslochbestimmer 19, wird dies automatisch der Zuweiserstation 18 zurückgemeldet, welche die Belegung registriert und auf den nächsten freien Positionierungslochbestimmer 19 umschaltet (vgl. Fig. 2) Der Impuls BA kippt im Positionie rungslochbestimmer 19 einen nicht dargestellten Flip-Flop, welcher die vom Taktgeber 20 ausgesandten Taktimpulse an zwei im Positionierungslochbestimmer 19 angeordnete.



   ebenfalls nicht dargestellte   Zihler      schaltete.    Der erste Ziihler dient zur Ermittlung der sogenannten  optischen Achse  des ahgetasteten Bildfeldes. Diese Achse ist die Mittelachse zwischen Bildanfang und Bildende und   giht    den Ort   an,    an    welchem    die   PositionierimpulsmarkierLlng    des Bildfeldes erfolgen soll.

  Der erste Zähler läuft vorzugsweise mit der halben Taktfrequenz des   Taktgehers      2().    Der zweite Zähler läuft mit der Taktfrequenz und zählt eine auf das Signal BA folgende Sperrzone von 68 Taktimpulsen. entsprechend einer
Lunge von 34 mm aus.   Innerhalh    dieser Sperrzone werden im Positionierungslochbestimmer 19 eventuelle Signale BE unterdrü   ckt.    Eventuelle Signale BA, die innerhalb der
Sperrzone auftreten, gelangen nicht in denselben Positionierungslochbestimmer 19, werden also in gewissem Sinn ebenfalls unterdriickt. In Zeile e sind zwei solche unterdrückte Signale BE, und BA2 gestrichelt eingezeichnet. Nach   Ausziihlung    der Sperrzone wird ein dritter, ebenfalls nicht dargestellter Zähler gestartet, welcher eine Freigabezone von 8 mm auszählt.

  Die Sperrzone ist in Zeile g, die Freigabezone in Zeile h dargestellt.



  In der Freigabezone soll bei einem guten Bild ein Signal BE erscheinen. Tritt dieses Signal BE auf. so wird der erste Zähler gestoppt. Der Stand dieses Zählers, welcher die Schaltschritte von Bildanfang bis Bildende, gezählt mit der halben Taktfrequenz angibt,   entsprich    der halben Entfernung   Bildanfang-    Bildende in mm und gibt damit die Lage der  optischen Achse  an. Erscheint in der Freigabezone kein Signal BE, dann schaltet sich der erste Zähler von der halben Taktfrequenz auf die ganze und springt um 12 Impulse weiter, worauf im Positionierungslochbestimmer 19 ein Pseudoimpuls erzeugt wird. In den Positionierungslochbestimmer 19 wird anhand des Ortes und Zeitpunktes des Auftretens der Signale BA und BE ausserdem die Qualitätsstufe eines abgetastenen Bildfeldes festgestellt.

  Grundsätzlich könnten zur Feststellung der Qualitätsstufe alle beschriebenen Signale  Bild ,  kein Bild ,  BA ,  BE ,  dBA  und  dBE  herangezogen werden, woraus sich eine Vielzahl von Qualitätsstufen ableiten liesse. Es hat sich aber gezeigt, dass es ausreichend ist, nur die Signale BA und BE heranzuziehen und drei Qualitätsstufen Q1, Q2, Q3 zu konstituieren, die durch folgende Kriterien festgelegt sind:
Q1 = höchste Qualität:
Ein Bildfeld weist einen Bildanfang und eine Bildende auf; das Signal BE tritt in der Freigabezone auf,
Q2 = mittlere Qualität:
Ein Bildfeld weist wohl einen Bildanfang auf, aber kein Bildende,    Q3    = schlechte Qualität:
Ein Bildfeld weist nur einen Pseudobildanfang auf.



   Die verschiedenen Qualitätsstufen werden in jedem Positionierungslochbestimmer 19 durch Flip-Flops gespeichert; ebenso wird in jedem Positionierungslochbestimmer der Ort eines möglichen Positionierungsloches in Form des Standes des ersten Zählers gespeichert.



   Die den verschiedenen Qualitätsstufen Q1, Q2 und Q3 entsprechenden Signale gelangen von den Positionierungsloch- bestimmern 19 in die Signalausscheidestation 23, deren Funktionsweise im folgenden anhand von Fig. 4   beschriehen    werden soll: Zeile a zeigt den Anfang eines Filmes, auf welchem sich in grösserer Entfernung vom Anfang zuerst zwei einander überlappende Bildfelder A und B und anschliessend ein einzelnes Bildfeld C   hefinden.    Zeile b zeigt die aufgrund der Signale BA ausgezählten Sperr- und Freigabezonen.



  Freigahezonen. Durch den unhelichteten Teil des Films von dessen Anfang his zum ersten Bildanfang wird eine Reihe von Pseudoimpulsen PI ausgelöst. Diese sind in Zeile c dargestellt.



  Der erste Pseudoimpuls tritt in einem bestimmten, wählbaren Ahstand vom Filmanfang auf. helegt einen Positionierungslochbestimmer 19. Das diesem Pseudoimpuls zugeordnete  Bildfeld  besitzt die Qualitätsstufe Q3. Der Film wird um 38 mm weitertransportiert und da keine Bildinformation auftritt, wird wieder ein Pseudoimpuls   ausgelöst.    welcher   tiber    die Zuweiserstation 18 einen neuen Positionierungslochhestimmer 19 belegt, in welchem wiederum die Qualitätsstufe Q3 gespeichert wird.

  Dann tritt beim Weitertransport des Filmes das erste Signal BA auf und   helegt    einen weiteren. unbelegten Positionierungslochbestimmer   19,    in welchem wegen des infolge der   Uberlappung    der   beitien    Bilder A und B nicht auftretenden Signals BE die Qualitätsstufe Q2 gespeichert wird.



  Der letztgenannte Positionierungslochbestimmer gibt nach   einerbestimmten    Zahl weitere Schaltschritte, beispielsweise nach 144 Schaltschritten, was 72 mm und damit bei einem Kleinhildfilm etwa 2 Bildlängen entspricht, an das Adressregister 33 einen Abgriffimpuls Z weiter, durch welchen dieses den Ort des möglichen Positionierungsloches aus dem Positionierungslochbestimmer 19 und dessen Qualitiitsstufe. in diesem Fall Q2 in ein freies Qualitätsfilter. heispielsweise das Filter   31    durchschaltet. Die   miiglichen    Orte der Positionierungslöcher sind in den Zeilen d dargestellt, wobei jede der drei Zeilen einer bestimmten Qualitätsstufe entspricht. In Zeile e sind die Abgriffimpuls Z dargestellt.

  Sobald ein Qualitiitsfilter mit einem Positionierungslochimpuls- im folgenden Stanzimpuls genannt - einer bestimmten Qualität belegt ist, wird während der folgenden 72 Schaltschritte, entsprechend einer Bildlänge von 36 mm, jeder Stanzimpuls der Qualitätsstufe Q3   unterdriickt.    Wenn innerhalb dieser 72 Schaltschritte kein Stanzimpuls der gleichen oder einer höheren Qualitätsstufe erscheint, dann wird am Ende dieser Zone ein Impuls R produziert (vgl. Zeile f und g).

  Nach diesen Impuls R erfolgt wieder für 72 Schaltschritte eine Sperrung für alle möglichen Stanzimpulse der Qualitätsstufen Q2 und   Q3.    In Zeile   fist    diese Verarbeitung der   Stanzimpulse    für die   beitien    sich überlappen- den Bilder A und B und in Zeile g für das einzelne Bild C von Zeile a dargestellt. Alle Qualitätsfilter haben identische Ablauffunktionen, sieben die Stanzimpulse niederer Qualitätsstufen aus und fiihren untereinander einen Quervergleich durch. Der Stanzimpuls der höchsten Qualtitässtufe gelangt jeweils aus dem Signalunterdrücker 34 in den Verstärker 22. 

  Nach dem ersten sicheren Stanzimpuls wird für weitere 68 Schaltschritte jeder andere Stanzimpuls   unterdrückt,    d.h. die Stanzimpulse und damit die Orte der Positionierungslochungen werden stets iiber mehrere Bildfelder hinweg von dem Stanzimpuls der höchsten Qualtitätsstufe ausgehend festgelegt.



  Diese Stanzimpulse sind in Zeile h dargestellt.



   Die obigen Ausfiihrungen beziehen sich auf einen 35 mm   Kleinbildfilm    mit Normbildfeldern der Abmessung 36 x 24 mm. Bei anderen Film- und Bildformaten sind die Schrittzahlen insbesondere für die Sperr- und Freigabezonen   sinngemiiss    anzupassen.



      PATENTANSPRUCH I   
Verfahren zur Detektion der auf einem Filmstreifen befindlichen Bildfelder durch laufende Längsabtastung des 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. positiver Nadelimpuls ausgelöst durch die Anstiegflanke des Überganges von kein Bild auf Bild , Signal dBE : negativer Nadelimpuls ausgelöst durch die Abfallflanke des Überganges von Bild auf kein Bild .
    Sobald ein Signal BA auftritt, wird dieses iiber die Zuweiserstation 18 in einen freien Positionierungslochhestim- mer 19 geleitet. Nach der erfolgten Belegung eines Positionierungslochbestimmer 19, wird dies automatisch der Zuweiserstation 18 zurückgemeldet, welche die Belegung registriert und auf den nächsten freien Positionierungslochbestimmer 19 umschaltet (vgl. Fig. 2) Der Impuls BA kippt im Positionie rungslochbestimmer 19 einen nicht dargestellten Flip-Flop, welcher die vom Taktgeber 20 ausgesandten Taktimpulse an zwei im Positionierungslochbestimmer 19 angeordnete.
    ebenfalls nicht dargestellte Zihler schaltete. Der erste Ziihler dient zur Ermittlung der sogenannten optischen Achse des ahgetasteten Bildfeldes. Diese Achse ist die Mittelachse zwischen Bildanfang und Bildende und giht den Ort an, an welchem die PositionierimpulsmarkierLlng des Bildfeldes erfolgen soll.
    Der erste Zähler läuft vorzugsweise mit der halben Taktfrequenz des Taktgehers 2(). Der zweite Zähler läuft mit der Taktfrequenz und zählt eine auf das Signal BA folgende Sperrzone von 68 Taktimpulsen. entsprechend einer Lunge von 34 mm aus. Innerhalh dieser Sperrzone werden im Positionierungslochbestimmer 19 eventuelle Signale BE unterdrü ckt. Eventuelle Signale BA, die innerhalb der Sperrzone auftreten, gelangen nicht in denselben Positionierungslochbestimmer 19, werden also in gewissem Sinn ebenfalls unterdriickt. In Zeile e sind zwei solche unterdrückte Signale BE, und BA2 gestrichelt eingezeichnet. Nach Ausziihlung der Sperrzone wird ein dritter, ebenfalls nicht dargestellter Zähler gestartet, welcher eine Freigabezone von 8 mm auszählt.
    Die Sperrzone ist in Zeile g, die Freigabezone in Zeile h dargestellt.
    In der Freigabezone soll bei einem guten Bild ein Signal BE erscheinen. Tritt dieses Signal BE auf. so wird der erste Zähler gestoppt. Der Stand dieses Zählers, welcher die Schaltschritte von Bildanfang bis Bildende, gezählt mit der halben Taktfrequenz angibt, entsprich der halben Entfernung Bildanfang- Bildende in mm und gibt damit die Lage der optischen Achse an. Erscheint in der Freigabezone kein Signal BE, dann schaltet sich der erste Zähler von der halben Taktfrequenz auf die ganze und springt um 12 Impulse weiter, worauf im Positionierungslochbestimmer 19 ein Pseudoimpuls erzeugt wird. In den Positionierungslochbestimmer 19 wird anhand des Ortes und Zeitpunktes des Auftretens der Signale BA und BE ausserdem die Qualitätsstufe eines abgetastenen Bildfeldes festgestellt.
    Grundsätzlich könnten zur Feststellung der Qualitätsstufe alle beschriebenen Signale Bild , kein Bild , BA , BE , dBA und dBE herangezogen werden, woraus sich eine Vielzahl von Qualitätsstufen ableiten liesse. Es hat sich aber gezeigt, dass es ausreichend ist, nur die Signale BA und BE heranzuziehen und drei Qualitätsstufen Q1, Q2, Q3 zu konstituieren, die durch folgende Kriterien festgelegt sind: Q1 = höchste Qualität: Ein Bildfeld weist einen Bildanfang und eine Bildende auf; das Signal BE tritt in der Freigabezone auf, Q2 = mittlere Qualität: Ein Bildfeld weist wohl einen Bildanfang auf, aber kein Bildende, Q3 = schlechte Qualität: Ein Bildfeld weist nur einen Pseudobildanfang auf.
    Die verschiedenen Qualitätsstufen werden in jedem Positionierungslochbestimmer 19 durch Flip-Flops gespeichert; ebenso wird in jedem Positionierungslochbestimmer der Ort eines möglichen Positionierungsloches in Form des Standes des ersten Zählers gespeichert.
    Die den verschiedenen Qualitätsstufen Q1, Q2 und Q3 entsprechenden Signale gelangen von den Positionierungsloch- bestimmern 19 in die Signalausscheidestation 23, deren Funktionsweise im folgenden anhand von Fig. 4 beschriehen werden soll: Zeile a zeigt den Anfang eines Filmes, auf welchem sich in grösserer Entfernung vom Anfang zuerst zwei einander überlappende Bildfelder A und B und anschliessend ein einzelnes Bildfeld C hefinden. Zeile b zeigt die aufgrund der Signale BA ausgezählten Sperr- und Freigabezonen.
    Freigahezonen. Durch den unhelichteten Teil des Films von dessen Anfang his zum ersten Bildanfang wird eine Reihe von Pseudoimpulsen PI ausgelöst. Diese sind in Zeile c dargestellt.
    Der erste Pseudoimpuls tritt in einem bestimmten, wählbaren Ahstand vom Filmanfang auf. helegt einen Positionierungslochbestimmer 19. Das diesem Pseudoimpuls zugeordnete Bildfeld besitzt die Qualitätsstufe Q3. Der Film wird um 38 mm weitertransportiert und da keine Bildinformation auftritt, wird wieder ein Pseudoimpuls ausgelöst. welcher tiber die Zuweiserstation 18 einen neuen Positionierungslochhestimmer 19 belegt, in welchem wiederum die Qualitätsstufe Q3 gespeichert wird.
    Dann tritt beim Weitertransport des Filmes das erste Signal BA auf und helegt einen weiteren. unbelegten Positionierungslochbestimmer 19, in welchem wegen des infolge der Uberlappung der beitien Bilder A und B nicht auftretenden Signals BE die Qualitätsstufe Q2 gespeichert wird.
    Der letztgenannte Positionierungslochbestimmer gibt nach einerbestimmten Zahl weitere Schaltschritte, beispielsweise nach 144 Schaltschritten, was 72 mm und damit bei einem Kleinhildfilm etwa 2 Bildlängen entspricht, an das Adressregister 33 einen Abgriffimpuls Z weiter, durch welchen dieses den Ort des möglichen Positionierungsloches aus dem Positionierungslochbestimmer 19 und dessen Qualitiitsstufe. in diesem Fall Q2 in ein freies Qualitätsfilter. heispielsweise das Filter 31 durchschaltet. Die miiglichen Orte der Positionierungslöcher sind in den Zeilen d dargestellt, wobei jede der drei Zeilen einer bestimmten Qualitätsstufe entspricht. In Zeile e sind die Abgriffimpuls Z dargestellt.
    Sobald ein Qualitiitsfilter mit einem Positionierungslochimpuls- im folgenden Stanzimpuls genannt - einer bestimmten Qualität belegt ist, wird während der folgenden 72 Schaltschritte, entsprechend einer Bildlänge von 36 mm, jeder Stanzimpuls der Qualitätsstufe Q3 unterdriickt. Wenn innerhalb dieser 72 Schaltschritte kein Stanzimpuls der gleichen oder einer höheren Qualitätsstufe erscheint, dann wird am Ende dieser Zone ein Impuls R produziert (vgl. Zeile f und g).
    Nach diesen Impuls R erfolgt wieder für 72 Schaltschritte eine Sperrung für alle möglichen Stanzimpulse der Qualitätsstufen Q2 und Q3. In Zeile fist diese Verarbeitung der Stanzimpulse für die beitien sich überlappen- den Bilder A und B und in Zeile g für das einzelne Bild C von Zeile a dargestellt. Alle Qualitätsfilter haben identische Ablauffunktionen, sieben die Stanzimpulse niederer Qualitätsstufen aus und fiihren untereinander einen Quervergleich durch. Der Stanzimpuls der höchsten Qualtitässtufe gelangt jeweils aus dem Signalunterdrücker 34 in den Verstärker 22.
    Nach dem ersten sicheren Stanzimpuls wird für weitere 68 Schaltschritte jeder andere Stanzimpuls unterdrückt, d.h. die Stanzimpulse und damit die Orte der Positionierungslochungen werden stets iiber mehrere Bildfelder hinweg von dem Stanzimpuls der höchsten Qualtitätsstufe ausgehend festgelegt.
    Diese Stanzimpulse sind in Zeile h dargestellt.
    Die obigen Ausfiihrungen beziehen sich auf einen 35 mm Kleinbildfilm mit Normbildfeldern der Abmessung 36 x 24 mm. Bei anderen Film- und Bildformaten sind die Schrittzahlen insbesondere für die Sperr- und Freigabezonen sinngemiiss anzupassen.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Detektion der auf einem Filmstreifen befindlichen Bildfelder durch laufende Längsabtastung des
    Filmes, dadurch gekennzeichnet, dass der Film durch mehrere Messzellen gleichzeitig abgetastet wird, welche in einer senkrecht zur Filmlängsrichtung verlaufenden Reihe angeordnet sins, dass die Messzellensignale binär codiert werden, wobei jeder Messzelle, deren Signal einen bestimmten ersten Schwellenwert iibersteigt, das eine binäre Symbol ( 1 ) jeder anderen das andere binäre Symbol ( 0 ) zugeordnet wird, und dass die möglichen Bildanfänge bzw.
    Bildenden als diejenigen Orte ermittelt werden, wo eine bestimmte Mindestanzahl des einen bzw. anderen Binärsymbols gleichzeitig auftritt, wobei für jeden dieser möglichen Bildanfänge ein impulsförmiges Signal BA und für jedes dieser möglichen Bildenden ein gieichfalls impulsförmiges Signal BE erzeugt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass stets ein Signal Bild B erzeugt wird, sobald und solange eines der dem Signal Bildanfang zugeordneten binären Symbole ( 1 ) auftritt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass stets ein Signal kein Bild B erzeugt wired, sobald und solange keines der dem Signal Bildanfang zugeordneten Binärsymbole ( 1 ) auftritt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I oder einem der vorangehenden Unteranspriiche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Bildanfänge und Bildenden das Ergebnis einer sich iiber mehrere Bildlängen erstreckenden Qualitilts- prüfung herangezogen wird.
    PATENTANSPRUCH 11 Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit Mitteln zum schrittweisen Filmtransport, einem parallel zur Filmebene und senkrecht zur Filmtransportrichtung angeordneten photoelektrischen Abtaster und Mitteln zur Auswertung der von letzterem gelieferten Signal, dadurch gekennzeichnet, dass tier Abtaster mit mehreren, in einer senkrecht zur Filmtransportrichtung verlaufenden Reihe angeordneten photoelektrischen Messzellen ausgestattet ist, und dass jeder Messzellenausgang an einen Analog-Digital Wandler mit Schwellenwertdetektor und mit binärem Ausgang angeschlossen ist, welcher, je nachdem, ob des Messzellensignal einen bestimmten Schwellenwert iibersteigt oder nicht, ein das eine oder das andere Binärsymbol repräsentierendes Signal ( 1 oder 0 ) erzeugt.
CH1038070A 1970-07-09 1970-07-09 Verfahren und Vorrichtung zur Detektion der auf einem Filmstreifen befindlichen Bildfelder CH539283A (de)

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FR7125095A FR2100435A5 (de) 1970-07-09 1971-07-08
DE19712134097 DE2134097C3 (de) 1970-07-09 1971-07-08 Verfahren und Vorrichtung zur Detektion der auf einem Filmstreifen befindlichen Bildfelder
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GB3246071A GB1360625A (en) 1970-07-09 1971-07-09 Method of and apparatus for detecting image fields on a strip of film
JP5098471A JPS565976B1 (de) 1970-07-09 1971-07-09

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