Die Erfindung betrifft ein Fischhaltebecken mit Vorrichtung zum Steuern des Wasserwechsels, mit einem Filter und mit Wasserumwälzung im Kreislauf. Gekennzeichnet ist die Erfindung durch ein zeituhrgesteuertes Wasserablassventil im Kanal zwischen einem vor dem Filterkörper befindlichen Schmutzabsetzraum im Bodenstück des Filterkörperbehälters und dem Ablauf.
Dieser Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass Frischwasser gespart werden kann, wenn der Wasserwechsel genau geordnet wird, wenn also die Filterkapazität und die Wasserwechselfolgen bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Das wesentliche erfinderische Wissen besteht darin, den Wasserhaushalt des Fischhaltebeckens dadurch zu rationalisieren, dass man Frischwasser dem Becken nur in demjenigen Volumen zuführt, das nötig ist, um den Grobschmutz aus dem Becken, vorzugsweise aus dem Sammelraum des Filterkörpers, herauszuspülen.
Dies darf, wenn man Wasser sparen will, nicht dem Zufall überlassen bleiben, sondern soll programmiert sein, beispielsweise in Verbindung mit einem zwischen dem zeituhrgesteuerten Wasserablassventil und dem Schmutzabsetzraum angeordneten Wasserablassumschalter, mit dem vorzugsweise manuell, im Wechsel der Wasserweg zum Wasserablassventil und zum Ablauf gesteuert wird.
Der durch die Erfindung ermöglichte Fortschritt besteht darin, dass beim heutigen Wasserpreis die Betriebskosten ohne und mit Erfindungsgegenstand in der Relation 5:1 liegen. Bei einem Becken der Gasthäusern angepassten Grösse errechnet sich eine Frischwassereinsparung von etwa DM 5.pro Tag. Der geringe Mehraufwand an Einrichtungskosten macht sich demnach schon nach einer Betriebszeit von einigen Wochen bezahlt, denn Versuche, die sich über viele Wochen hinweg erstreckten, ergaben, dass sich keinerlei Nachteile bemerkbar machten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. Die
Fig. 1 veranschaulicht einen Fischwasserbehälter im Vertikalschnitt, und die
Fig. 2 und 3 das Hauptteil des Filterkörpers in einem Horizontalschnitt und in einem Vertikalschnitt.
Beim Ausführungsbeispiel ist das Frischwasser enthaltende Becken 14 auf dem Schrankgehäuse 15 gelagert, welches das Gehäuse 13 für den bekannten Filterkörper 24 und den Grobschmutzabsetzraum 10 enthält.
Weitere wichtige Teile sind ein Schaltgerät 6 mit Schaltuhr 11, der Hauptabsperr- bzw. Hauptablasshahn 7, das elektromagnetisch betätigte Wasserablassventil 8, die Pumpe 12 für den Wasserkreislauf und der Elektroantriebsmotor 16.
Der sich im Becken 14 bildende Schmutz strömt dem Trichter 17 zu, von dem aus die Leitung 3 zum Filtereinlaufstutzen 13 und zum Grobschmutzabsetzraum 10 führt. Das durch das Absetzen grobvorgereinigte Wasser wird von der Pumpe 12 durch den Filterkörper 24 hindurchgesaugt und in das Becken 14 zurückgedrückt. Dieses System arbeitet automatisch so lange, bis die Schaltuhr 11 die notwendige Änderung des Normalzustandes herbeiführt. Die Schaltuhr 11 veranlasst mittels der Elektromagnetspule 9 das Öffnen des Wasserablaufventils 8 der Ablaufleitung 5, so dass der Schmutz aus dem Absetzraum 10 abströmen kann. Den gleichzeitigen Frischwasserzufluss steuert das Schwimmer (bzw. Magnet-)ventil 1, 2. Die Leitung 4 ist der sogenannte Überlauf.
Der Wasserablaufumschalter 9 ist normalerweise ständig auf Durchlauf zum Wasserablassventil 8 geschaltet, welches periodisch einjustiert 30 bis 801 Wasser abfliessen lässt.
Vorgesehen kann sein, dass die Zeituhr 11 den Pumpenantriebselektromotor 16 so lange abschaltet, wie das Ventil 8 eingeschaltet ist. Durch diese bisher nicht erprobte Massnahme wird jede Strömung, jeder Wirbel vom Absetzraum ferngehalten, so dass der Absetzraum 10 auch sicher bei bestmöglicher Sparsamkeit vom ganzen Grobschmutz befreit wird.
Der Grobschmutzabsetzraum 10 erstreckt sich horizontal und radial zum Filterkörper und parallel zum Filtereinlaufstutzen 13. Der Filtereinlaufstutzen 13 verläuft höher als der Schmutzabsetzraum 10, so dass der Schmutz auf einer ringförmigen Bahn einströmt, vor der eine kegelige Rutsche 21 zum Schmutzabsetzraum 10 vor dem Ablaufstutzen 18 verläuft.
PATENTANSPRUCH
Fischhaltebecken mit Vorrichtung zum Steuern des Wasserwechsels, mit einem Filter und mit Wasserumwälzung im Kreislauf, gekennzeichnet durch ein zeituhrgesteuertes Wasserablassventil (8) im Kanal zwischen einem vor dem Filterkörper (24) befindlichen Schmutzabsetzraum (10) im Bo- denstück des Filterkörperbehälters und dem Ablauf (5).
UNTERANSPRÜCHE
1. Fischhaltebecken nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen zwischen dem zeituhrgesteuerten Wasserablassventil (8) und dem Schmutzabsetzraum (10) angeordneten Wasserablassumschalter (9), mit dem im Wechsel der Wasserweg zum Wasserablassventil (8) und zum Ablauf (5) steuerbar ist.
2. Fischhaltebecken nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen im Zeituhrstromkreis liegenden Abschalter für den Antriebsmotor (16) der Pumpe (12).
3. Fischhaltebecken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schmutzabsetzraum (10) horizontal und radial zum Filterkörper (24) und parallel zum Filtereinlaufstutzen (3) erstreckt.
4. Fischhaltebecken nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter-Einlaufstutzen (3) höher als der Schmutzabsetzraum (10) verläuft, so dass der Schmutz auf einer ringförmigen Bahn einläuft, vor der sich eine kegelige Rutsche (21) zum Schmutzabsetzraum (10) erstreckt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
The invention relates to a fish holding tank with a device for controlling the water change, with a filter and with water circulation in the circuit. The invention is characterized by a time-controlled water drain valve in the channel between a dirt settling space in front of the filter body in the base of the filter body container and the drain.
This invention is based on the knowledge that fresh water can be saved if the water change is arranged precisely, that is, if the filter capacity and the water change sequences are coordinated with one another in the best possible way. The essential inventive knowledge consists in rationalizing the water balance of the fish holding basin by supplying fresh water to the basin only in the volume that is necessary to flush the coarse dirt out of the basin, preferably from the collecting space of the filter body.
If you want to save water, this must not be left to chance, but should be programmed, for example in connection with a water drain switch arranged between the timer-controlled water drain valve and the dirt settling room, with which the water path to the water drain valve and the drain is preferably controlled manually, alternating between the water drainage valve and the drainage valve becomes.
The progress made possible by the invention is that at today's water price, the operating costs with and without the subject matter of the invention are in the ratio 5: 1. With a pool of the inns adapted to the size, fresh water savings of around DM 5 per day are calculated. The small additional expenditure on set-up costs pays for itself after an operating time of a few weeks, because tests that extended over many weeks showed that no disadvantages were noticeable.
The drawing shows an embodiment. The
Fig. 1 illustrates a fish water tank in vertical section, and the
2 and 3 the main part of the filter body in a horizontal section and in a vertical section.
In the exemplary embodiment, the basin 14 containing fresh water is mounted on the cabinet housing 15 which contains the housing 13 for the known filter body 24 and the coarse dirt settling space 10.
Other important parts are a switching device 6 with a timer 11, the main shut-off or main drain cock 7, the electromagnetically operated water drain valve 8, the pump 12 for the water circuit and the electric drive motor 16.
The dirt that forms in the basin 14 flows to the funnel 17, from which the line 3 leads to the filter inlet connector 13 and to the coarse dirt settling space 10. The water that has been roughly pre-cleaned as a result of the settling is sucked through the filter body 24 by the pump 12 and pushed back into the basin 14. This system works automatically until the timer 11 brings about the necessary change in the normal state. The timer 11 causes the water drain valve 8 of the drain line 5 to open by means of the electromagnetic coil 9, so that the dirt can flow out of the settling space 10. The float (or magnetic) valve 1, 2 controls the simultaneous inflow of fresh water. The line 4 is the so-called overflow.
The water drain switch 9 is normally continuously switched to flow to the water drain valve 8, which is periodically adjusted and allows 30 to 801 water to flow off.
It can be provided that the timer 11 switches off the pump drive electric motor 16 for as long as the valve 8 is switched on. By this measure, which has not been tested so far, every flow, every eddy is kept away from the sedimentation space, so that the sedimentation space 10 is reliably freed of all coarse dirt even with the best possible economy.
The coarse dirt settling space 10 extends horizontally and radially to the filter body and parallel to the filter inlet nozzle 13. The filter inlet nozzle 13 runs higher than the dirt settling space 10, so that the dirt flows in on an annular path, in front of which a conical chute 21 to the dirt settling space 10 runs in front of the outlet nozzle 18 .
PATENT CLAIM
Fish holding tank with a device for controlling the water change, with a filter and with water circulation in the circuit, characterized by a time-controlled water drain valve (8) in the channel between a dirt settling space (10) in front of the filter body (24) in the bottom piece of the filter body container and the drain ( 5).
SUBCLAIMS
1. Fish holding tank according to claim, characterized by a water drain switch (9) arranged between the timer-controlled water drain valve (8) and the dirt settling space (10), with which the water path to the water drain valve (8) and to the drain (5) can be controlled alternately.
2. Fish holding basin according to claim, characterized by a switch located in the timer circuit for the drive motor (16) of the pump (12).
3. Fish holding basin according to claim, characterized in that the dirt settling space (10) extends horizontally and radially to the filter body (24) and parallel to the filter inlet connector (3).
4. Fish-holding tank according to dependent claim 3, characterized in that the filter inlet connection (3) runs higher than the dirt settling space (10) so that the dirt runs in on an annular path, in front of which a conical slide (21) leads to the dirt settling space (10) ) extends.
** WARNING ** End of DESC field could overlap beginning of CLMS **.