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CH520483A - Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler - Google Patents

Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler

Info

Publication number
CH520483A
CH520483A CH256370A CH256370A CH520483A CH 520483 A CH520483 A CH 520483A CH 256370 A CH256370 A CH 256370A CH 256370 A CH256370 A CH 256370A CH 520483 A CH520483 A CH 520483A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fins
clothing
athlete
fastening
clothing accessory
Prior art date
Application number
CH256370A
Other languages
English (en)
Inventor
Straumann Fritz
Andre Dr Jaques-Luquien Albert
Original Assignee
Straumann Inst Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Straumann Inst Ag filed Critical Straumann Inst Ag
Priority to CH256370A priority Critical patent/CH520483A/de
Publication of CH520483A publication Critical patent/CH520483A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D2400/00Functions or special features of garments
    • A41D2400/24Reducing drag or turbulence in air or water

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description


  
 



  Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler
Die vorliegende Erfindung betrifft einen aerodynamisch wirkenden Bekleidungszusatz für Sportler. Eine bekannte Einrichtung dieser Art ist zum Beispiel ein rucksackartig, auf dem Rücken zu tragender, stromlinienförmig ausgebildeter Körper, der zur Verminderung der Bildung von Luftwirbeln am Rücken rasch fahrender Skifahrer dient, also zur Steigerung der Fahrgeschwindigkeit. Dadurch wird leider auch die Unfallgefahr erhöht.



   Der Bekleidungszusatz nach der vorliegenden Erfindung bewirkt nun etwas anderes, nämlich eine veränderte Wirbelbildung, da er dadurch gekennzeichnet ist, dass er durch zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen. Dadurch wird zwar der Luftwiderstand geringfügig vergrössert, jedoch zum Beispiel beim Skispringen, bei der Luftakrobatik und beim Wasserskisport, der Auftrieb erhöht. Es ist demzufolge möglich, mittels eines solchen Bekleidungszusatzes bei gleicher Geschwindigkeit eine grössere Flugweite oder mit geringerer Geschwindigkeit als üblich die erwartete Flugweite zu erreichen.



   Nachstehend werden anhand der beiliegenden Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 einen mit einem erfindungsgemässen Bekleidungszusatz ausgerüsteten Skispringer von der Seite, die Fig. 2 denselben Skispringer von unten, die Fig. 3 einige mögliche Zackenformen.



   Der in der Zeichnung dargestellte Skispringer 1 ist mit einem aerodynamisch wirkenden   B ekleidungszusatz    versehen, der hier aus zwei an den Armen angebrachten Flossen 2 und 3 mit gezacktem Rand 2a bzw. 3a besteht. Diese Flossen können mit Einrichtungen zum Befestigen an den Armen versehen oder mit der Bekleidung, also hier mit der Jacke, fest verbunden sein. Als Material für diese Flossen eignet sich beispielsweise jeder Kunststoff, der eine gewisse Festigkeit gegen ein zu starkes Zurückbiegen aufweist, aber anderseits so nachgiebig ist, dass sich der Sportler auch bei einem Sturz nicht verletzen kann.



   Die Wirkung des erfindungsgemässen Bekleidungszusatzes beruht darauf, dass durch den gezackten Flossenrand der Druckausgleich zwischen dem Gebiet 4 höheren Druckes vor dem sich in der Luft rasch bewegenden Sportler 1 und dem Soggebiet 5 hinter dem Sportler stark unterdrückt wird, weil die beiden grossen Ausgleichswirbel, die üblicherweise beidseits eines glatt gekleideten Sportlers, insbesondere eines Skispringers, entstehen, durch die gezackten Flossen in viele kleine   Einzelwirbel    aufgeteilt werden. Selbstverständlich kann die einzelne Flosse aus mehreren Teilflossen gebildet werden, von denen die eine mit Mitteln zum Befestigen an den Armen und die andere mit Mitteln zum Befestigen an anderen Körperteilen ausgerüstet ist.

  Bei diesen Befestigungsmitteln kann es sich um ein Kleidungsstück, also etwa um die Ärmel einer Jacke oder den Bund oder die Beine einer Hose, handeln.



   Die Fig. 3 zeigt vier beispielsweise Möglichkeiten für die Ausgestaltung des Zackenrandes, die hier mit a, b, c, d bezeichnet sind. Es ist dabei besonders zweckmässig, wenn die Zackenlänge der Flossen mindestens halb so gross ist wie die Flossenhöhe, wie das aus den Figuren ersichtlich ist.



   Die Erfindung erschliesst dem Sport neue Möglichkeiten und weitere Verbreitung,   z. B.    der vorgenannten Sportarten, da durch die kleineren Geschwindigkeiten die Gefahr herabgesetzt wird.

 

   PATENTANSPRUCH



   Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler, dadurch gekennzeichnet, dass er durch mindestens zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff besteht.



   2. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen ungefähr Armlänge aufweisen und mit Mitteln zum Befestigen an den Armen ausgerüstet sind.



   3. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen mit einem Kleidungsstück fest verbunden sind und mit ihm ein Ganzes bilden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler Die vorliegende Erfindung betrifft einen aerodynamisch wirkenden Bekleidungszusatz für Sportler. Eine bekannte Einrichtung dieser Art ist zum Beispiel ein rucksackartig, auf dem Rücken zu tragender, stromlinienförmig ausgebildeter Körper, der zur Verminderung der Bildung von Luftwirbeln am Rücken rasch fahrender Skifahrer dient, also zur Steigerung der Fahrgeschwindigkeit. Dadurch wird leider auch die Unfallgefahr erhöht.
    Der Bekleidungszusatz nach der vorliegenden Erfindung bewirkt nun etwas anderes, nämlich eine veränderte Wirbelbildung, da er dadurch gekennzeichnet ist, dass er durch zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen. Dadurch wird zwar der Luftwiderstand geringfügig vergrössert, jedoch zum Beispiel beim Skispringen, bei der Luftakrobatik und beim Wasserskisport, der Auftrieb erhöht. Es ist demzufolge möglich, mittels eines solchen Bekleidungszusatzes bei gleicher Geschwindigkeit eine grössere Flugweite oder mit geringerer Geschwindigkeit als üblich die erwartete Flugweite zu erreichen.
    Nachstehend werden anhand der beiliegenden Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 einen mit einem erfindungsgemässen Bekleidungszusatz ausgerüsteten Skispringer von der Seite, die Fig. 2 denselben Skispringer von unten, die Fig. 3 einige mögliche Zackenformen.
    Der in der Zeichnung dargestellte Skispringer 1 ist mit einem aerodynamisch wirkenden B ekleidungszusatz versehen, der hier aus zwei an den Armen angebrachten Flossen 2 und 3 mit gezacktem Rand 2a bzw. 3a besteht. Diese Flossen können mit Einrichtungen zum Befestigen an den Armen versehen oder mit der Bekleidung, also hier mit der Jacke, fest verbunden sein. Als Material für diese Flossen eignet sich beispielsweise jeder Kunststoff, der eine gewisse Festigkeit gegen ein zu starkes Zurückbiegen aufweist, aber anderseits so nachgiebig ist, dass sich der Sportler auch bei einem Sturz nicht verletzen kann.
    Die Wirkung des erfindungsgemässen Bekleidungszusatzes beruht darauf, dass durch den gezackten Flossenrand der Druckausgleich zwischen dem Gebiet 4 höheren Druckes vor dem sich in der Luft rasch bewegenden Sportler 1 und dem Soggebiet 5 hinter dem Sportler stark unterdrückt wird, weil die beiden grossen Ausgleichswirbel, die üblicherweise beidseits eines glatt gekleideten Sportlers, insbesondere eines Skispringers, entstehen, durch die gezackten Flossen in viele kleine Einzelwirbel aufgeteilt werden. Selbstverständlich kann die einzelne Flosse aus mehreren Teilflossen gebildet werden, von denen die eine mit Mitteln zum Befestigen an den Armen und die andere mit Mitteln zum Befestigen an anderen Körperteilen ausgerüstet ist.
    Bei diesen Befestigungsmitteln kann es sich um ein Kleidungsstück, also etwa um die Ärmel einer Jacke oder den Bund oder die Beine einer Hose, handeln.
    Die Fig. 3 zeigt vier beispielsweise Möglichkeiten für die Ausgestaltung des Zackenrandes, die hier mit a, b, c, d bezeichnet sind. Es ist dabei besonders zweckmässig, wenn die Zackenlänge der Flossen mindestens halb so gross ist wie die Flossenhöhe, wie das aus den Figuren ersichtlich ist.
    Die Erfindung erschliesst dem Sport neue Möglichkeiten und weitere Verbreitung, z. B. der vorgenannten Sportarten, da durch die kleineren Geschwindigkeiten die Gefahr herabgesetzt wird.
    PATENTANSPRUCH
    Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler, dadurch gekennzeichnet, dass er durch mindestens zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff besteht.
    2. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen ungefähr Armlänge aufweisen und mit Mitteln zum Befestigen an den Armen ausgerüstet sind.
    3. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen mit einem Kleidungsstück fest verbunden sind und mit ihm ein Ganzes bilden.
    4. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Flosse aus Teilfiossen besteht, von denen die eine mit Mitteln zum Befestigen an den Armen und die andere mit Mitteln zum Befestigen an anderen Körperteilen ausgerüstet ist.
    5. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zakkenlänge der Flossen mindestens die halbe Flossenhöhe einnimmt.
CH256370A 1970-02-23 1970-02-23 Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler CH520483A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH256370A CH520483A (de) 1970-02-23 1970-02-23 Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH256370A CH520483A (de) 1970-02-23 1970-02-23 Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH520483A true CH520483A (de) 1972-03-31

Family

ID=4236613

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH256370A CH520483A (de) 1970-02-23 1970-02-23 Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler

Country Status (1)

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CH (1) CH520483A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2519519A1 (fr) * 1982-01-08 1983-07-18 Bourlon De Rouvre Marie Diane Vetement de skieur muni de moyens de freinage
EP0411351A1 (de) * 1989-07-24 1991-02-06 Descente Ltd. Bekleidung zur Verminderung des Fluidwiderstandes

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2519519A1 (fr) * 1982-01-08 1983-07-18 Bourlon De Rouvre Marie Diane Vetement de skieur muni de moyens de freinage
EP0084987A1 (de) * 1982-01-08 1983-08-03 Bourlon de Rouvre, Marie-Diane Mit Bremsmitteln versehene Skibekleidung
EP0411351A1 (de) * 1989-07-24 1991-02-06 Descente Ltd. Bekleidung zur Verminderung des Fluidwiderstandes

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