CH520483A - Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler - Google Patents
Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für SportlerInfo
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Description
Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler Die vorliegende Erfindung betrifft einen aerodynamisch wirkenden Bekleidungszusatz für Sportler. Eine bekannte Einrichtung dieser Art ist zum Beispiel ein rucksackartig, auf dem Rücken zu tragender, stromlinienförmig ausgebildeter Körper, der zur Verminderung der Bildung von Luftwirbeln am Rücken rasch fahrender Skifahrer dient, also zur Steigerung der Fahrgeschwindigkeit. Dadurch wird leider auch die Unfallgefahr erhöht. Der Bekleidungszusatz nach der vorliegenden Erfindung bewirkt nun etwas anderes, nämlich eine veränderte Wirbelbildung, da er dadurch gekennzeichnet ist, dass er durch zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen. Dadurch wird zwar der Luftwiderstand geringfügig vergrössert, jedoch zum Beispiel beim Skispringen, bei der Luftakrobatik und beim Wasserskisport, der Auftrieb erhöht. Es ist demzufolge möglich, mittels eines solchen Bekleidungszusatzes bei gleicher Geschwindigkeit eine grössere Flugweite oder mit geringerer Geschwindigkeit als üblich die erwartete Flugweite zu erreichen. Nachstehend werden anhand der beiliegenden Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 einen mit einem erfindungsgemässen Bekleidungszusatz ausgerüsteten Skispringer von der Seite, die Fig. 2 denselben Skispringer von unten, die Fig. 3 einige mögliche Zackenformen. Der in der Zeichnung dargestellte Skispringer 1 ist mit einem aerodynamisch wirkenden B ekleidungszusatz versehen, der hier aus zwei an den Armen angebrachten Flossen 2 und 3 mit gezacktem Rand 2a bzw. 3a besteht. Diese Flossen können mit Einrichtungen zum Befestigen an den Armen versehen oder mit der Bekleidung, also hier mit der Jacke, fest verbunden sein. Als Material für diese Flossen eignet sich beispielsweise jeder Kunststoff, der eine gewisse Festigkeit gegen ein zu starkes Zurückbiegen aufweist, aber anderseits so nachgiebig ist, dass sich der Sportler auch bei einem Sturz nicht verletzen kann. Die Wirkung des erfindungsgemässen Bekleidungszusatzes beruht darauf, dass durch den gezackten Flossenrand der Druckausgleich zwischen dem Gebiet 4 höheren Druckes vor dem sich in der Luft rasch bewegenden Sportler 1 und dem Soggebiet 5 hinter dem Sportler stark unterdrückt wird, weil die beiden grossen Ausgleichswirbel, die üblicherweise beidseits eines glatt gekleideten Sportlers, insbesondere eines Skispringers, entstehen, durch die gezackten Flossen in viele kleine Einzelwirbel aufgeteilt werden. Selbstverständlich kann die einzelne Flosse aus mehreren Teilflossen gebildet werden, von denen die eine mit Mitteln zum Befestigen an den Armen und die andere mit Mitteln zum Befestigen an anderen Körperteilen ausgerüstet ist. Bei diesen Befestigungsmitteln kann es sich um ein Kleidungsstück, also etwa um die Ärmel einer Jacke oder den Bund oder die Beine einer Hose, handeln. Die Fig. 3 zeigt vier beispielsweise Möglichkeiten für die Ausgestaltung des Zackenrandes, die hier mit a, b, c, d bezeichnet sind. Es ist dabei besonders zweckmässig, wenn die Zackenlänge der Flossen mindestens halb so gross ist wie die Flossenhöhe, wie das aus den Figuren ersichtlich ist. Die Erfindung erschliesst dem Sport neue Möglichkeiten und weitere Verbreitung, z. B. der vorgenannten Sportarten, da durch die kleineren Geschwindigkeiten die Gefahr herabgesetzt wird. PATENTANSPRUCH Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler, dadurch gekennzeichnet, dass er durch mindestens zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff besteht. 2. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen ungefähr Armlänge aufweisen und mit Mitteln zum Befestigen an den Armen ausgerüstet sind. 3. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen mit einem Kleidungsstück fest verbunden sind und mit ihm ein Ganzes bilden. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler Die vorliegende Erfindung betrifft einen aerodynamisch wirkenden Bekleidungszusatz für Sportler. Eine bekannte Einrichtung dieser Art ist zum Beispiel ein rucksackartig, auf dem Rücken zu tragender, stromlinienförmig ausgebildeter Körper, der zur Verminderung der Bildung von Luftwirbeln am Rücken rasch fahrender Skifahrer dient, also zur Steigerung der Fahrgeschwindigkeit. Dadurch wird leider auch die Unfallgefahr erhöht.Der Bekleidungszusatz nach der vorliegenden Erfindung bewirkt nun etwas anderes, nämlich eine veränderte Wirbelbildung, da er dadurch gekennzeichnet ist, dass er durch zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen. Dadurch wird zwar der Luftwiderstand geringfügig vergrössert, jedoch zum Beispiel beim Skispringen, bei der Luftakrobatik und beim Wasserskisport, der Auftrieb erhöht. Es ist demzufolge möglich, mittels eines solchen Bekleidungszusatzes bei gleicher Geschwindigkeit eine grössere Flugweite oder mit geringerer Geschwindigkeit als üblich die erwartete Flugweite zu erreichen.Nachstehend werden anhand der beiliegenden Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung zeigt die Fig. 1 einen mit einem erfindungsgemässen Bekleidungszusatz ausgerüsteten Skispringer von der Seite, die Fig. 2 denselben Skispringer von unten, die Fig. 3 einige mögliche Zackenformen.Der in der Zeichnung dargestellte Skispringer 1 ist mit einem aerodynamisch wirkenden B ekleidungszusatz versehen, der hier aus zwei an den Armen angebrachten Flossen 2 und 3 mit gezacktem Rand 2a bzw. 3a besteht. Diese Flossen können mit Einrichtungen zum Befestigen an den Armen versehen oder mit der Bekleidung, also hier mit der Jacke, fest verbunden sein. Als Material für diese Flossen eignet sich beispielsweise jeder Kunststoff, der eine gewisse Festigkeit gegen ein zu starkes Zurückbiegen aufweist, aber anderseits so nachgiebig ist, dass sich der Sportler auch bei einem Sturz nicht verletzen kann.Die Wirkung des erfindungsgemässen Bekleidungszusatzes beruht darauf, dass durch den gezackten Flossenrand der Druckausgleich zwischen dem Gebiet 4 höheren Druckes vor dem sich in der Luft rasch bewegenden Sportler 1 und dem Soggebiet 5 hinter dem Sportler stark unterdrückt wird, weil die beiden grossen Ausgleichswirbel, die üblicherweise beidseits eines glatt gekleideten Sportlers, insbesondere eines Skispringers, entstehen, durch die gezackten Flossen in viele kleine Einzelwirbel aufgeteilt werden. Selbstverständlich kann die einzelne Flosse aus mehreren Teilflossen gebildet werden, von denen die eine mit Mitteln zum Befestigen an den Armen und die andere mit Mitteln zum Befestigen an anderen Körperteilen ausgerüstet ist.Bei diesen Befestigungsmitteln kann es sich um ein Kleidungsstück, also etwa um die Ärmel einer Jacke oder den Bund oder die Beine einer Hose, handeln.Die Fig. 3 zeigt vier beispielsweise Möglichkeiten für die Ausgestaltung des Zackenrandes, die hier mit a, b, c, d bezeichnet sind. Es ist dabei besonders zweckmässig, wenn die Zackenlänge der Flossen mindestens halb so gross ist wie die Flossenhöhe, wie das aus den Figuren ersichtlich ist.Die Erfindung erschliesst dem Sport neue Möglichkeiten und weitere Verbreitung, z. B. der vorgenannten Sportarten, da durch die kleineren Geschwindigkeiten die Gefahr herabgesetzt wird.PATENTANSPRUCHAerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler, dadurch gekennzeichnet, dass er durch mindestens zwei seitlich am Körper des Sportlers anzubringende feste Flossen gebildet wird, die je einen gezackten Rand aufweisen.UNTERANSPRÜCHE 1. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff besteht.2. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen ungefähr Armlänge aufweisen und mit Mitteln zum Befestigen an den Armen ausgerüstet sind.3. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flossen mit einem Kleidungsstück fest verbunden sind und mit ihm ein Ganzes bilden.4. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Flosse aus Teilfiossen besteht, von denen die eine mit Mitteln zum Befestigen an den Armen und die andere mit Mitteln zum Befestigen an anderen Körperteilen ausgerüstet ist.5. Bekleidungszusatz nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zakkenlänge der Flossen mindestens die halbe Flossenhöhe einnimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH256370A CH520483A (de) | 1970-02-23 | 1970-02-23 | Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH256370A CH520483A (de) | 1970-02-23 | 1970-02-23 | Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH520483A true CH520483A (de) | 1972-03-31 |
Family
ID=4236613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH256370A CH520483A (de) | 1970-02-23 | 1970-02-23 | Aerodynamisch wirkender Bekleidungszusatz für Sportler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH520483A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2519519A1 (fr) * | 1982-01-08 | 1983-07-18 | Bourlon De Rouvre Marie Diane | Vetement de skieur muni de moyens de freinage |
| EP0411351A1 (de) * | 1989-07-24 | 1991-02-06 | Descente Ltd. | Bekleidung zur Verminderung des Fluidwiderstandes |
-
1970
- 1970-02-23 CH CH256370A patent/CH520483A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2519519A1 (fr) * | 1982-01-08 | 1983-07-18 | Bourlon De Rouvre Marie Diane | Vetement de skieur muni de moyens de freinage |
| EP0084987A1 (de) * | 1982-01-08 | 1983-08-03 | Bourlon de Rouvre, Marie-Diane | Mit Bremsmitteln versehene Skibekleidung |
| EP0411351A1 (de) * | 1989-07-24 | 1991-02-06 | Descente Ltd. | Bekleidung zur Verminderung des Fluidwiderstandes |
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