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CH525103A - Lösbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder - Google Patents

Lösbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder

Info

Publication number
CH525103A
CH525103A CH439871A CH439871A CH525103A CH 525103 A CH525103 A CH 525103A CH 439871 A CH439871 A CH 439871A CH 439871 A CH439871 A CH 439871A CH 525103 A CH525103 A CH 525103A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
protection according
hook
dependent
skid protection
vehicle wheels
Prior art date
Application number
CH439871A
Other languages
English (en)
Inventor
Rueegg August
Original Assignee
Rueegg August
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rueegg August filed Critical Rueegg August
Priority to CH439871A priority Critical patent/CH525103A/de
Publication of CH525103A publication Critical patent/CH525103A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/10Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables having tensioning means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description


  
 



  Lösbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder
Um zu verhindern, dass Kraftfahrzeuge auf verschneiten
Strassen oder auch auf lehmigem Boden ins Gleiten kommen, werden die Räder bzw. die Pneumatiks mit entsprechenden, mehr oder weniger stark akzentuierten Profilen versehen.



   Eine derartige Profilierung der Radoberflächen genügt aber bei tiefem Schnee oder stark aufgeweichtem Boden oft nicht, um den erforderlichen Gleitschutz zu gewährleisten.



   Es ist deshalb allgemein gebräuchlich, Schneeketten vorzusehen, die so um die Kraftfahrzeugräder herumgelegt wer den, dass Teile von ihnen oder mit ihnen verbundene rippen artige Organe die Laufflächen der Räder überqueren. Das
Anbringen solcher Gleitschutzvorrichtungen ist aber nicht nur an und für sich mühsam und insbesondere dann unangenehm, wenn der Wagen und seine Räder verschmutzt sind, sondern zuweilen gar nicht möglich, wenn die Räder auf weichem Untergrund leer drehen, also nicht über die Gleitschutzvorrichtungen rollen können.



   Die vorliegende Erfindung setzt sich deshalb zum Ziel, einen lösbaren Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder zu schaffen, der mühelos und ohne Hintergreifen der Räder von der Aus senseite derselben her angebracht werden kann und sich sogleich mit den Rädern mitdreht, ohne dass diese zuerst auf ihn aufgefahren werden müssen. Dieser Gleitschutz ist da durch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei hakenförmige Bügel aufweist, deren Haken so geformt sind, dass sie die Lauffläche der Kraftfahrzeugräder zu überqueren vermögen, und die mit einer Befestigungseinrichtung versehen sind, die ein Festklemmen der hakenförmigen Bügel an den Kraftfahrzeugrädern ermöglicht.



   Vorteilhaft sind mehr als zwei, am besten vier hakenförmige Bügel vorgesehen, die aneinander zweckmässig paarweise angelenkt sind, wobei die Gelenkstellen der beiden Bügelpaare, die zweckmässig ausserhalb des Radzentrums gelegen sind, durch ein Zwischenstück und die Enden der Bügel durch mindestens je eine Kette in Verbindung stehen.



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist.



   Fig. 1 ist ein Aufriss des Gleitschutzes in montiertem Zustand und
Fig. 2 der Grundriss dazu.



   Fig. 3 stellt eine Rückansicht eines der hakenförmigen
Bügel dar.



   1 ist ein Kraftfahrzeugrad, auf welchem der Gleitschutz montiert ist. Dieser besteht aus den vier hakenförmigen
Bügeln 2, 3, 4, 5, die paarweise mittels der Bolzen 6 und 7 aneinandergelenkt sind.



   Die Bolzen 6 und 7 durchgreifen auch die freien Enden der beiden teleskopartig ineinandergeschobenen Teile 8 und 9 des Verbindungsstückes. Der Teil 9 weist einen Längsschlitz
10 auf, während in dem Teil 8 eine Stellschraube 11 eingeschraubt ist, die in dem Längsschlitz 10 gleiten kann und ver hindert, dass die beiden Teile 8 und 9 auseinanderfallen. Die gegenseitige Fixierung der beiden Teile 8 und 9 wird durch eine Zugfeder 12 bewirkt, deren eines Ende am Teil 8 befestigt ist, während das andere Ende eine gelochte Lasche 13 aufweist, die mit einem ihrer Löcher in einen Dorn 14 am Teil 9 eingehängt werden kann, wenn die Feder 12 durch Ziehen am Handgriff 15 gespannt wurde.



   Die Bügel 2 und 4 sind durch eine Kette 16 und die Bügel 3 und 5 durch eine Kette 17 miteinander verbunden, von denen mindestens eine eine Spannvorrichtung aufweist, die im gezeigten Beispiel ein Spannhaken 18 ist, während die andere Kette ein Stellglied 19 zur Veränderung ihrer Länge besitzt. Die Ketten 16 und 17 verlaufen an der Aussenseite des Kraftfahrzeugrades 1 und dienen dazu, die Bügel 2, 3, 4 und 5 fest an das Rad 1 anzuspannen. Dies wird dadurch möglich, dass die Bügel 2 und 3 durch eine zusätzliche Kette 20 und die Bügel 4 und 5 durch eine Kette 21 miteinander fest verbunden sind, wobei die Ketten 20 und 21 zweckmässig Kettenkreuze sind, die die Lauffläche des Rades 1 überqueren, also an den Bügeln 2, 3, 4, 5 beidseitig angreifen.



   Um die besondere Ausbildung der Bügel 2, 3, 4, 5 deutlich vor Augen zu führen, ist in Fig. 3 der Bügel 2 in einer Innenansicht dargestellt. Zweckmässig sind die Bügel aus einem Profilstahl gefertigt, im dargestellten Beispiel aus U Eisen, wobei die Rippen nach aussen weisen und mit dem die Lauffläche des Rades überquerenden Teil überaus wirksame Greifmittel darstellen. An Stelle eines U-Profiles kann selbstverständlich beispielsweise auch ein T-Profil oder irgend eine  andere geeignete Profilierung vorgesehen werden, wobei die Innenfläche immer möglichst flach gehalten sein muss.



   Aus der Darstellung, insbesondere Fig. 1, ist ohne weiteres erkennbar, auf welche Weise der neuartige Gleitschutz montiert werden kann. Wenn die Antriebsräder eines Kraftfahrzeuges auf weichen Grund oder tiefen Schnee aufgefahren sind, so kann an jedes dieser Räder ein Gleitschutz mühelos angelegt werden. Zunächst werden die beiden Teile 8, 9 des Verbindungsstückes mittels der Feder 10 und des Griffes 15 der Grösse des Rades entsprechend mehr oder weniger ineinandergeschoben und so der Abstand der Bolzen 6, 7 reguliert.



   Ausserdem wird mittels der Kette 17 und deren Stellgliedes 19 der Abstand der Bügel 3, 5 festgelegt. Dann löst man den Spannhaken 18 und schwenkt die Bügel 2, 3, 4, 5 in Pfeilrichtung nach oben, so dass sie von hinten oder von vorne ohne weiteres über das Rad gelegt werden können. Zieht man schliesslich an der Kette 16, bis die Ketten 20, 21 gestrafft sind und spannt die Kette 16 mittels des   Spannhakens    18, so legen sich die Bügel 2, 3, 4, 5 fest und unverrückbar an das Rad an.



   Damit ist der Gleitschutz fest auf dem Rad montiert, ohne dass es nötig gewesen wäre, das Rad zu hintergreifen oder in Drehung zu versetzen. Wird nun der Motor eingeschaltet, so wirken die Rippen der Bügel 2, 3, 4, 5 als überaus griffige Elemente, die ein Durchdrehen der Räder auch bei ungünstigsten Bodenverhältnissen verhindern, während die Ketten 20, 21 für die Spurhaltung sorgen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Lösbarer Gleitschutz für Krafffahrzeugräder, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei hakenförmige Bügel (2, 3, 4, 5) aufweist, deren Haken so geformt sind, dass sie die Lauffläche der Kraftfahrzeugräder -(1) zu überqueren vermögen, und die mit einer Befestigungseinrichtung versehen sind, die das Festklemmen der hakenförmigen Bügel (2, 3, 4, 5) an den Kraftfahrzeugrädern (1) ermöglicht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier hakenförmige Bügel (2, 3, 4, 5) vorgesehen sind.
    2. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenförmigen Bügel (2, 3, 4, 5) paarweise aneinander angelenkt sind.
    3. Gleitschutz nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkstellen (6, 7) der Bügelpaare (2, 3, 4, 5) in einem Abstand voneinander angeordnet sind.
    4. Gleitschutz nach Patentanspruch oder einem der vorhergehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenförmigen Bügel (2, 3, 4, 5) oder die Gelenkstellen (6, 7) der Bügelpaare (2, 3, 4, 5) durch mindestens ein Zwischenstück (8, 9) miteinander verbunden sind.
    5. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Zwischenstückes (8, 9) verstellbar ist.
    6. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (8, 9) zweiteilig ausgebildet ist.
    7. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Länge des Zwischenstückes (8, 9) durch eine Feder (12) bewirkt wird, von der mindestens ein Ende (13) an dem Zwischenstück (8, 9) in verschiedenen Raststellungen befestigbar ist.
    8. Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenförmigen Bügel (2, 3, 4, 5) durch mindestens eine Kette (16, 17) miteinander verbunden sind.
    9. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Ketten (16, 17) vorgesehen sind, die verstell- und/oder spannbar sind.
    10. Gleitschutz nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine zusätzliche Kette (20, 21) vorgesehen ist, die die hakenförmigen Bügel (2, 3, 4, 5) miteinander verbindet und derart an ihnen befestigt ist, dass sie die Lauffläche der Kraftfahrzeugräder (1) zu überqueren vermag.
    11. Gleitschutz nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Kette oder Ketten (20, 21) kreuzförmig ausgebildet ist bzw. sind und dass ihre vier Enden beidseits an zwei hakenförmigen Bügeln (2, 3, 4, 5) angreifen.
CH439871A 1971-03-25 1971-03-25 Lösbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder CH525103A (de)

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CH439871A CH525103A (de) 1971-03-25 1971-03-25 Lösbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder

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CH439871A CH525103A (de) 1971-03-25 1971-03-25 Lösbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH525103A true CH525103A (de) 1972-07-15

Family

ID=4275387

Family Applications (1)

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CH439871A CH525103A (de) 1971-03-25 1971-03-25 Lösbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeugräder

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH525103A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037512A1 (de) * 1980-03-26 1981-10-14 Hanns Lücke Reifenklammer zur Verhinderung des Durchdrehens der Antriebsräder von Kraftfahrzeugen
AT386161B (de) * 1985-12-09 1988-07-11 Glinzner Wilhelm Mag Gleitschutzkette

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037512A1 (de) * 1980-03-26 1981-10-14 Hanns Lücke Reifenklammer zur Verhinderung des Durchdrehens der Antriebsräder von Kraftfahrzeugen
AT386161B (de) * 1985-12-09 1988-07-11 Glinzner Wilhelm Mag Gleitschutzkette

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