DE4301171A1 - Fahrradständer - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fahrradständer.
Die Anforderungen von Fahrradbesitzern und
kommerziellen Fahrradpark- und -lagereinrichtungen an
die Position des Fahrrads reichen von hängend (an der
Decke) über senkrecht (an Wänden oder anderen
senkrechten Flächen) bis hin zu waagerecht (auf dem
Boden oder vom Boden abgehoben an Wänden oder anderen
senkrechten Flächen).
Fahrradhändler stellen ähnliche Anforderungen beim
Lagern und Ausstellen von Fahrrädern, und oft haben sie
noch zusätzliche Forderungen für die Ausstellung ihrer
Fahrräder.
Es ist für Fahrradhändler ebenfalls vorteilhaft, wenn
sie zum Ausstellen und Lagern dieselben Produkte
verwenden können, die sie ihren Kunden verkaufen
möchten.
Viele Fahrradbesitzer transportieren und reparieren
ihre Fahrräder selbst, und da dies nicht sehr häufig
erforderlich ist, benötigen sie preiswerte Systeme, die
ihnen bei der Durchführung dieser gelegentlich
anfallenden Aufgaben helfen.
Die obigen Forderungen hängen von vielen Bedingungen
ab. Folglich muß normalerweise ein gesondertes Produkt
oder dasselbe Produkt in einer anderen Größe gekauft
werden, um den neuen Anforderungen oder Bedingungen
gerecht zu werden. Zum Beispiel:
- a) Ortsveränderung, zur Verfügung stehender Platz und/oder Anzahl der Fahrräder, die gelagert, geparkt oder ausgestellt werden müssen.
- b) Änderungen an den Fahrrädern oder den Reifen- oder Radgrößen.
- c) Änderungen der Gewohnheiten, z. B. von gelegentlichem Radfahren zum Rennradfahren oder ständiger Wechsel zwischen beiden.
- d) Änderungen bei den Sicherheitsanforderungen oder Verriegelungsmitteln.
- e) Änderungen der Marketingstrategien der Händler.
- f) Änderungen in der körperlichen Leistungsfähigkeit aufgrund von Alter oder Verletzungen.
Es ist die Aufgabe dieser Erfindung, alle obengenannten
Anforderungen und Bedingungen zu erfüllen, und zwar so,
daß bei Änderung einer dieser Anforderungen oder
Bedingungen die Erfindung den neuen Anforderungen mit
geringem oder ganz ohne Kostenaufwand gerecht wird,
sowie alle obigen Anforderungen mit einem Produkt zu
erfüllen, zu dessen Herstellung nur ein minimaler
Materialaufwand nötig ist, dessen Aufbewahrung
möglichst wenig Platz benötigt und das so weit wie
möglich den Ansprüchen des Umweltschutzes gerecht wird
und einen Fahrradständer zu schaffen, der geeignet ist,
Fahrräder mit unterschiedlichen Reifenbreiten und -
durchmessern aufzunehmen.
Diese Aufgabe wird mit den in Anspruch 1 genannten
Merkmalen gelöst. Fortbildungen und vorteilhafte
Ausführungen der Erfindung sind in den weiteren
Ansprüchen umfaßt.
Erfindungsgemäß wird ein Fahrradständer geboten,
bestehend aus einer länglichen Rinne, die an einer
Stützfläche befestigt werden kann; Fahrradhaltemitteln,
die mit dieser Rinne in Eingriff kommen können, um ein
Fahrrad darauf zu stützen und zu halten; wobei diese
Rinne einen Bodenabschnitt und eine auf diesem
Bodenabschnitt senkrecht stehende und einstückig mit
ihm verbundene Wand hat; diesem Bodenabschnitt der
genannten Rinne und einer auf diesem Bodenabschnitt
senkrecht stehenden und einstückig mit ihm verbundenen
Wand; wobei der Bodenabschnitt der Rinne entlang ihrer
Länge so abgestuft ist, daß er einen inneren, tieferen,
an die genannte Wand angrenzenden Abschnitt und einen
äußeren, flacheren Abschnitt bildet, mit einer
länglichen, schmalen Wand dazwischen; wobei dieser
äußere, flachere Abschnitt eine an ihm entlang nach
oben und außen verlaufende kurze Lippe besitzt; und
Öffnungen in diesen Wänden und dieser Lippe der
genannten Rinne, die geeignet sind, mit den genannten
Fahrradhaltemitteln in Eingriff zu kommen.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen
beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1a) eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Fahrradständers;
Fig. 1b) eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Fahrradständers, wobei,
ebenfalls perspektivisch, zwei wahlweise
Zubehörabschnitte gezeigt werden;
Fig. 1c) ein Detail, zum Teil im Schnitt, eines dieser
Zubehörteile von Fig. 1b;
Fig. 2) eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Fahrradständers, jedoch mit
kürzerer Abmessung, wovon zwei Stück
verwendet werden;
Fig. 3) ein Schnitt entlang der Linie III-III von
Fig. 1a;
Fig. 4) eine perspektivische Ansicht einer Radstütze
zum wahlweisen Gebrauch zusammen mit dem
erfindungsgemäßen Fahrradständer;
Fig. 5) ein Detail eines Bügels eines
Fahrradreparaturständers, teilweise im
Schnitt, zur Verwendung im Zusammenhang mit
einem erfindungsgemäßen Fahrradständer;
Fig. 5a) eine Draufsicht des Bügels des
Fahrradreparaturständers von Fig. 5;
Fig. 6a) und Fig. 6b) perspektivische Ansichten von
Verriegelungszapfen, zur Verwendung mit dem
Fahrradständer, und
Fig. 6c) eine perspektivische Ansicht eines
Befestigungszapfens zur Verwendung in
Verbindung mit dem Fahrradständer;
Fig. 7a) und Fig. 7b) Draufsichten, zum Teil im
Schnitt, der Verriegelungszapfen entsprechend
der Fig. 6a und Fig. 6b; und
Fig. 7c) eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, des
Sicherungszapfens von Fig. 6c in der Stellung
für breite Reifen;
Fig 8) eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, des
Sicherungszapfens von Fig. 6c in der Stellung
für schmale Reifen;
Fig. 8a) eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Ständers in senkrechter Stellung, mit einem
daran befestigten Fahrrad;
Fig. 9a) und Fig. 9b) Schnittansichten, teilweise im
Schnitt, von Sicherungsriemen für die
Verwendung zusammen mit der Erfindung;
Fig. 10a) und Fig. 10b) Schnittansichten des
erfindungsgemäßen Ständers, wobei daran
befestigte Federsicherungsklammern
dargestellt werden; und
Fig. 11a) bis Fig. 11j) schematische Ansichten, die
verschiedene Verwendungen des
erfindungsgemäßen Fahrradständers zeigen.
Es wird nun genauer auf die Zeichnungen Bezug genommen,
in denen gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern
gekennzeichnet sind.
In Fig. 1a und 1b wird ein länglicher L-förmiger
Fahrradständer allgemein mit 10 gekennzeichnet, und er
hat eine Seitenwand 12 und einen einstückig damit
verbundenen und davon rechtwinklig nach außen
verlaufenden Boden 14. Der Boden 14 beinhaltet ein Paar
länglicher Rinnen 14a und 14b, wobei die Rinne 14b eine
einstückig mit ihr verbundene, nach vorne ragende Lippe
14c hat. Eine Mehrzahl von in gleichmäßigen Abständen
voneinander angebrachten Langlöchern 16 ist nahe dem
oberen Ende der Wand 12 vorgesehen, und entsprechende
längliche Öffnungen befinden sich in der Lippe 14c der
Rinne 14b und in der äußeren Wand 14d der Rinne 14a.
Die Langlöcher 16 sind für Verriegelungsklemmen, -
riemen, -zapfen oder Sicherungszapfen geeignet, die mit
einem Fahrradreifen in Eingriff kommen, aufzunehmen,
wie weiter unten noch deutlich wird.
Der Boden der Rinne 14a ist mit einer Mehrzahl von
Löchern 18 zur Aufnahme der Schrauben, Stiftbolzen oder
Bolzen zur Befestigung des Fahrradständers an einer
Stützfläche versehen. Die Wand 12 der Rinne 10 ist mit
einem Verriegelungsloch 19 versehen, das ein
Verriegelungsseil oder eine Verriegelungskette zum
Sichern des Fahrradrahmens aufnehmen kann.
Die Gestaltung des Fahrradständers 10 ist in Fig. 3
genauer dargestellt, wobei es sich um eine
Schnittansicht entlang der Linie III-III der Fig. 1b
handelt.
Fig. 2 zeigt einen kürzeren Fahrradständer mit
derselben Querschnittsgestaltung wie in Fig. 1 und 2
dargestellt. Wie im Folgenden noch verdeutlicht wird,
ist der Ständer von Fig. 2 geeignet, ein Rad eines
Fahrrads zu stützen, und es werden zwei der in Fig. 2
dargestellten Ständerabschnitte benötigt, die so weit
voneinander entfernt angebracht werden, daß sie
zentrisch direkt gegenüber der Radachsen eines
gestützten Fahrrads liegen. Der Ständer von Fig. 2 ist
ebenfalls zur Anbringung an einer Stützfläche geeignet,
indem Schrauben oder Bolzen durch Löcher 18, die sich
am Boden der Rinne 14a befinden, hindurchgeführt
werden.
Eine zusätzliche Radstütze 20, die in Verbindung mit
dem Ständer von Fig. 1a, 1b verwendet wird, ist in Fig.
4 dargestellt. Die Radrampe 20 besteht aus einem
Schwenkarm 22, der mit einem Bolzen, einer Niete oder
ähnlichem durch eines der Haltelöcher 22a oder 22b an
Loch 24 im Boden des Radständers 10, wie in Fig. 1b
dargestellt, befestigt werden kann. Die Radrampe 20
beinhaltet eine drehbare, schwenkbar am Ende des Armes
22 angebrachte Radstütze 26, um ein Rad eines mit einem
hinteren Schutzblech versehenen Fahrrads zu stützen, so
daß das Schutzblech geschützt wird und verhindert wird,
daß es mit einer Oberfläche unterhalb des
Fahrradständers 10 in Berührung kommt. Die Löcher 22a
und 22b ermöglichen, daß die Radrampe wahlweise am Loch
24 des Ständers 10 angebracht wird, um somit Fahrräder
mit unterschiedlichen Radabmessungen aufzunehmen.
Ein zusätzlicher Fahrradreparaturständer ist in Fig. 5
und 5a dargestellt. Die Stütze 28 des
Fahrradreparaturständers besteht aus einem Paar mit
Zwischenraum angeordneter, waagerechter, paralleler
Arme 30, die eine bei 34 schwenkbar angebrachte
zylindrische Klammer 32 stützen, und die ein Paar nach
außen verlaufender Flansche 36 besitzt. Die Innenfläche
der Klammerelemente 32 kann mit Gummi oder einem
anderen Dämpfungsmaterial beschichtet sein. Die Klammer
32 ist geeignet, die Querstange (oder das obere Rohr)
eines Fahrradrahmens aufzunehmen und sich um sie herum
zu schließen, woraufhin die Flansche 36 mit einem
Bolzen oder einer Flügelmutter oder mit einem Paar
Klemmzangen zusammengeschlossen werden können.
Wie in Fig. 1b dargestellt, kann eine Platte 21 für ein
U-Schloß mit Hilfe von Bolzen, Nieten oder ähnlichem
durch die in ihr vorgesehenen Löcher 21a und die in der
Wand 12 des Ständers 10 befindlichen Löcher 21b, sowie
durch das Loch 21c der Platte 21 für ein U-Schloß, und
Loch 18 im Boden von Rinne 14a am Ständer 10 befestigt
werden. Ein U-Schloß 23 kann mit der Platte 21 durch
das darin befindliche Loch 21d in Eingriff kommen. Die
Platte 21 für das U-Schloß steht rechtwinklig vom
Ständer 10 ab, wobei der äußere Abschnitt vom Ständer
abgewinkelt ist, um direkten Kontakt mit der
Hinterradgabel eines Fahrrads, das an der Platte 21 für
das U-Schloß befestigt werden soll, zu verhindern.
Bezugnehmend auf das Detail Fig. 1c kann der Umfang der
Platte 21 für das U-Schloß mit einem gerollten Rand,
der ein Stahlseil 25 umschließt, versehen sein, um
Versuche, die Platte 21 mit einer Metallsäge oder
ähnlichem durchzuschneiden, zu vereiteln.
Fig. 6a und 6b zeigen zwei Ausführungen von
Verriegelungszapfen zur Verwendung in Verbindung mit
dem erfindungsgemäßen Fahrradständer, und Fig. 6c zeigt
einen Sicherungszapfen, ebenfalls zur Verwendung mit
dem erfindungsgemäßen Ständer.
Der Verriegelungszapfen 38 von Fig. 6a ist auch in Fig.
7a im Eingriff mit dem Ständer 10 dargestellt, nachdem
er durch eines der Löcher 16 in der Wand 12 des
Ständers 10 und eines der Löcher 16 in dessen äußerer
Lippe 14c geführt wurde. Der Verriegelungszapfen 38
kann kunststoffbeschichtet sein, um den Rand 42 eines
am Ständer 10 befestigten Fahrrads zu schützen. Wie in
Fig. 7a dargestellt, paßt ein Fahrradreifen 44 von
kleiner oder mittlerer Größe in die Rinne 14a des
Fahrradständers.
Es wird nun auf Fig. 7b Bezug genommen, in der der
Verriegelungszapfen 46 von Fig. 6b im Eingriff mit den
Löchern 16 in der Rinne 10 gezeigt wird und ein breiter
Reifen 48 in der Rinne 10 gesichert ist und von einer
Lippe 14c und der Seitenwand 12 der Rinne 10 gehalten
wird. Die Felge 50 liegt am Verriegelungszapfen 46 an,
dessen oberer Arm wie in der Ausführung von Fig. 7a
kunststoffbeschichtet sein kann, um die Fahrradfelge 50
gegen Beschädigung zu schützen.
In beiden Ausführungen der Fig. 7a und 7b können die
Verriegelungszapfen 38 bzw. 46 am Fahrradständer 10
verriegelt werden, unter Verwendung eines Schlosses,
das in das in den Verriegelungszapfen 38, 46
vorgesehene, an der äußeren Wand 12 befindliche Loch 52
eingeführt wird, wenn die Verriegelungszapfen 38, 46
mit dem Ständer in Eingriff kommen.
Es wird nun auf Fig. 6c und 7c Bezug genommen, in denen
ein Sicherungszapfen 54 an der Wand 12 des
Fahrradständers 10 mit Hilfe von Bolzen oder Nieten 56
angebracht werden kann. Der Sicherungszapfen 54 ist in
einem Winkel von höchstens 75° gestaltet und kann eine
Felge 58 eines Rads 60 eines Fahrrads halten und die
Felge 58 und den dazugehörigen Reifen 60 nach innen
gegen die Wand 12 des Fahrradständers drücken. Der
Sicherungszapfen 54 ist mit einer Öffnung 62 versehen,
um ein Verriegelungsseil zum Befestigen des Rads des
Fahrrads am Ständer aufzunehmen. Wie in Fig. 8 zu sehen
ist, wird das Vorderrad 60 eines Fahrrads von kleiner
bis mittlerer Größe von einem Sicherungszapfen 54
gehalten, und das Hinterrad 64 eines Fahrrads wird von
der Rinne 14a gestützt. In Fig. 8a wird ein Fahrrad 66
in senkrechter Stellung im Ständer 10 gehalten und ist
mit dem Sicherungszapfen 54 an einem mit der
Vorderachse waagerecht fluchtenden Punkt am Ständer
befestigt, das Vorderrad des Fahrrads wird im Ständer
10 befestigt und gegen dessen Wand 12 gedrückt, während
das Hinterrad 64 von Fig. 8 durch die Schwerkraft im
Ständer 10 nach vorne gedrückt wird, so daß es in der
Rinne 14a gesichert wird und seitliche Bewegungen
verhindert werden. Wenn der Reifen breit ist, gilt
daßelbe Prinzip, mit dem Unterschied, daß das
Hinterrad aufgrund der Schwerkraft in der Rinne 14b
zwischen der Wand 12 und der Lippe 14c gesichert ist.
Es wird nun auf Fig. 9a und 9b, die Schnittansichten
durch den Ständer 10 sind, Bezug genommen, wobei die
Gurte 68 eingesetzt werden, um das Rad des Fahrrads
daran zu befestigen. In Fig. 9a ist ein Fahrradreifen
70 von kleiner oder mittlerer Größe mit seinen
dazugehörigen Felgen 72 gezeigt, wohingegen in Fig. 9b
ein großer Fahrradreifen 70 und seine dazugehörige
Felge 72 gezeigt wird. Der Gurt 68 wird an einem Punkt,
der ungefähr waagerecht mit der Vorderachse des
Fahrrads fluchtet, durch die Löcher 16 geführt und
durch einen Klettverschluß oder ähnliches geschlossen.
In Fig. 10a und 10b werden identisch gestaltete
Federklammern 74 dargestellt, wobei die Federklammer 74
von Fig. 10a für einen Fahrradreifen kleiner oder
mittlerer Größe geeignet ist und die Klammer 74 von
Fig. 10b dafür geeignet ist, einen großen Fahrradreifen
am Ständer 10 zu befestigen. Die Klammern 10a bestehen
aus Federstahl oder ähnlichem und sind an jedem Ende
mit einer Lippe 74a versehen, die mit einem Loch 16 in
der Rinne 10 in Eingriff kommen kann, wobei derjenige
Abschnitt der Federklammer 74, der mit der Felge eines
Rades eines Fahrrads in Berührung kommt, ebenfalls
kunststoffbeschichtet ist.
Wie aus der obigen Beschreibung deutlich wird, ist die
Plazierung der Löcher 16 wichtig. Die Langlöcher 16
müssen am Ständer 10 vorgesehen sein, damit ein Loch
vorhanden ist, das in senkrechter Richtung gemessen,
weniger als 3/4 Zoll von der Achse des Vorderrads eines
auf dem Ständer 10 befindlichen Fahrrads entfernt ist.
Es wird nun auf Fig. 11a bis 11j Bezug genommen, aus
denen die Vielseitigkeit des erfindungsgemäßen
Fahrradständers ersichtlich ist.
In Fig. 11a wird ein Fahrrad 80 ohne Schutzblech
gezeigt, das auf einem Ständer 10 gehalten wird, und
ein Fahrrad 82 mit einem hinteren Schutzblech 84, daß
sich auf eine Radrampe 20 stützt, um das Schutzblech 84
gegen Beschädigung zu schützen.
In Fig. 11b werden zwei Fahrräder in Draufsicht
gezeigt, wobei das Fahrrad 86 rechtwinklig zur
Stückfläche 88 vom Ständer 10 gehalten wird, während
das Fahrrad 90 von einem Ständer 10 gehalten wird, der
in einem spitzen, nur von den Fahrradpedalen begrenzten
Winkel befestigt ist (siehe auch Fig. 11e).
In Fig. 11c ist ein Fahrrad 92 dargestellt, das an
einer Decke 94 hängend im Fahrradständer 10 aufbewahrt
wird, wobei die Räder durch ein Paar von
Sicherungsmitteln 6a, 6b, 6c, 68 oder 74 gesichert
sind. Das Fahrrad 96 ist vorübergehend geparkt, durch
Befestigung seines Vorderrads am Ständer 10,
dargestellt.
Fig. 11d zeigt in Vorderansicht vier Fahrräder, die in
vier Ständern 10 gehalten werden.
In Fig. 11e werden zwei waagerecht und in einem Winkel
befestigte Fahrräder 90 gezeigt, wobei die Fahrräder in
Vorder- und Seitenansicht gezeigt werden. Die Fahrräder
90 werden von Gurten 90a in einem Winkel zur
senkrechten Stützfläche 88 gehalten, wobei der Winkel
von den abstehenden, der Stützfläche 88 zugewandten
Pedalen bestimmt wird.
Fig. 11f zeigt eine Mehrzahl von in Ständern 10
gehaltenen Fahrrädern 90 in reihenweiser Anordnung,
wobei die Fahrräder von einer Strebe oder einer anderen
üblichen Vorrichtung, die an einem Ende des
Fahrradrahmens befestigt ist, und dem gestuften
Abschnitt der Ausstellungsvorrichtung gehalten werden.
Fig. 11g zeigt eine Mehrzahl von Ständern 10, die an
einem kreisförmigen Stützelement befestigt sind, so daß
die Fahrräder 90 auf einer drehbaren Grundfläche
ausgestellt werden können.
Fig. 11h zeigt mehrere zum Ausstellen oder zur Lagerung
auf Ständern 10 befestigte Fahrräder, wobei die Lenker
auf der Lenkerstange so gedreht wurden, daß sie in
einer Linie mit dem Fahrradrahmen ausgerichtet sind, um
den Platzbedarf für eine solche Lagerung oder
Ausstellung so gering wie möglich zu halten.
Fig. 11i zeigt ein Fahrrad 90, das in einem auf einem
Auto 100 befindlichen Ständer gehalten wird. Eine
Sicherungsstrebe 102 zur Befestigung des Fahrradrahmens
90 am Ständer 10 ist vorgesehen.
In Fig. 11j ist ein Fahrrad 90 auf einem wie in Fig. 5
dargestellten Fahrradreparaturständer (28) montiert.
Wie aus der obigen Beschreibung deutlich wird, macht es
der erfindungsgemäße Fahrradständer überflüssig, ein
Fahrrad zum Lagern oder Parken in senkrechter Stellung
vom Boden hochzuheben, womit durch solches Heben
verursachte Rücken- oder andere Verletzungen vermieden
werden. Gleichzeitig ermöglicht es die Erfindung,
Fahrräder vom Boden abgehoben zu lagern oder
auszustellen, wenn der Benutzer des Ständers dies
wünscht.
Wie bereits beschrieben, kann das Fahrrad unter
Verwendung eines leicht zugänglichen Sicherungszapfens
54 (siehe Fig. 6c, 7c und 8) am Ständer befestigt
werden, wobei der Zapfen den großen Vorteil hat, daß
der Benutzer nicht in die Rinne greifen muß, um das
Fahrrad zu befestigen, wie es bei Verwendung einer
Federklammer, Verriegelungsklammer oder eines
Sicherungsriemens der Fall ist. Der Vorteil, den dieser
leicht zugängliche Sicherungszapfen für Fahrradhändler
mit sich bringt, ist offensichtlich, und er erlaubt
schnelles und leichtes Einstellen und Entnehmen von
Fahrrädern, die vom Boden abgehoben an der Wand oder
anderen Stützen aufbewahrt werden. Die Unterbringung
von verschiedenen Reifengrößen wurde bereits oben
beschrieben.
Die Verwendung von Sicherungszapfen, wie in Fig. 6a,
6b, 7a und 7b dargestellt, erlaubt ein sicheres
Verriegeln des Vorderrades eines Fahrrads. Wenn der
Verriegelungszapfen 38 oder 46 am Fahrradständer
verriegelt verbleibt, während das Fahrrad in Gebrauch
ist, wird sichergestellt, daß dem Besitzer bei seiner
Rückkehr ein reservierter Fahrradparkständer zur
Verfügung steht.
Der zweiteilige Fahrradständer, wie er mit Bezug auf
die vorangehende Fig. 2 beschrieben wird, kann zu
äußerst geringen Kosten aus Kunststoff oder Metall
hergestellt werden. Die Ausführung von Fig. 2 hat den
zusätzlichen Vorteil, daß Verpackungs- und
Lagerungskosten verringert werden.
Es gibt mindestens fünf bezeichnende Vorteile, die
durch den Aufbau des Ständers 10 und die Tatsache, daß
eine Seite des Ständers im wesentlichen offen ist,
erzielt werden. Diese Konstruktion hat folgende
Vorteile:
- 1. Durch Verwendung eines leicht zugänglichen Zapfens 54 (siehe Fig. 7c und 8) ist das Einstellen des Vorderrades 60 von der Seite her möglich, und der Benutzer, der ein Fahrrad in den Ständer 10 einstellt, muß nicht nach innen greifen, um das Fahrrad zu befestigen, wenn es in senkrechter Stellung ist, sondern hakt einfach die Felge 58 in den Arm 62 des Zapfens 54.
- 2. Die offene Seite der Rinne 10 ermöglicht es, das Rad des Fahrrades (und damit natürlich auch das dazugehörige Fahrrad) von einer Stützwand abgewinkelt aufzustellen, so daß die Fahrradpedale frei sind, wenn sich ein Fahrrad in waagerechter Stellung an einer Wand befindet.
- 3. Unter Bezugnahme auf Fig. 1b kann die Radrampe 20, wenn sie nicht zum Stützen des Rades eines Fahrrads mit einem hinteren Schutzblech benötigt wird, nach oben geschwenkt werden, so daß sie in die Rinne 10 paßt, wobei die offene Unterseite der Radstütze 26 freiliegt, um das Hinterrad eines Fahrrads ohne Schutzblech aufzunehmen.
- 4. Das stramme Befestigen der Räder des Fahrrads ist durch die Verwendung des Gurts 68 (siehe Fig. 9a und 9b) einfach zu bewerkstelligen.
- 5. Die Federklammern 74 von Fig. 10a und 10b bieten ein schnelles und einfaches Befestigen eines Fahrrads am Ständer 10. Außerdem können die Federklammern 74 sehr kostengünstig hergestellt werden, so daß die Kosten für einen sicheren Fahrradständer verringert werden.
Die obigen Ausführungen stellen nur Beispiele dar, und
die Erfindung sollte nur durch den Umfang der
beigefügten Ansprüche beschränkt werden.
Claims (13)
1. Fahrradständer, bestehend aus:
einer länglichen Rinne, die an einer Stützfläche befestigt werden kann;
Fahrradhaltemitteln, die mit dieser Rinne in Eingriff kommen können, um ein Fahrrad darauf zu stützen und zu halten;
wobei diese Rinne einen Bodenabschnitt und eine auf diesem Bodenabschnitt senkrecht stehende und einstückig mit ihm verbundene Wand hat;
wobei der Bodenabschnitt der Rinne entlang ihrer Länge so abgestuft ist, daß er einen inneren, tieferen, an die genannte Wand angrenzenden Abschnitt und einen äußeren, flacheren Abschnitt bildet, mit einer länglichen, schmalen Wand dazwischen;
wobei dieser äußere, flachere Abschnitt eine an ihm entlang nach oben und außen verlaufende kurze Lippe besitzt; und
Öffnungen in diesen Wänden und der Lippe der genannten Rinne, die geeignet sind, mit den genannten Fahrradhaltemitteln in Eingriff zu kommen.
einer länglichen Rinne, die an einer Stützfläche befestigt werden kann;
Fahrradhaltemitteln, die mit dieser Rinne in Eingriff kommen können, um ein Fahrrad darauf zu stützen und zu halten;
wobei diese Rinne einen Bodenabschnitt und eine auf diesem Bodenabschnitt senkrecht stehende und einstückig mit ihm verbundene Wand hat;
wobei der Bodenabschnitt der Rinne entlang ihrer Länge so abgestuft ist, daß er einen inneren, tieferen, an die genannte Wand angrenzenden Abschnitt und einen äußeren, flacheren Abschnitt bildet, mit einer länglichen, schmalen Wand dazwischen;
wobei dieser äußere, flachere Abschnitt eine an ihm entlang nach oben und außen verlaufende kurze Lippe besitzt; und
Öffnungen in diesen Wänden und der Lippe der genannten Rinne, die geeignet sind, mit den genannten Fahrradhaltemitteln in Eingriff zu kommen.
2. Fahrradständer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Fahrradhaltemittel einen spitzwinklig
L-förmigen Zapfen beinhalten, der an der Wand der Rinne
befestigt werden kann und vom Boden der Rinne absteht,
so daß dazwischen das Vorderrad eines Fahrrads
aufgenommen werden kann.
3. Fahrradständer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Fahrradhaltemittel eine L-förmige
Federklammer mit einer auswärts weisenden Lippe an
jedem Ende beinhalten, deren eines Ende mit einer
Öffnung in der genannten Wand und deren anderes Ende
mit einer Öffnung in der genannten Lippe in Eingriff
kommen kann und die das innerhalb der genannten Rinne
und der genannten Federklammer befindliche Vorderrad
eines Fahrrads umfassen und festhalten kann.
4. Fahrradständer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Fahrradhaltemittel einen Gurt mit
selbstsichernden Merkmalen beinhalten, der durch eine
Öffnung in der genannten Wand und eine Öffnung in der
genannten Lippe geführt werden kann und der das
innerhalb der genannten Rinne und der genannten
Federklammer befindliche Vorderrad eines Fahrrads
umfassen und festhalten kann.
5. Fahrradständer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Fahrradhaltemittel einen U-förmigen
Bügel beinhalten, dessen geschlossenes Ende an der
genannten Wand der genannten Rinne befestigt ist und
der an seinem offenen Ende eine einstückig mit ihm
verbundene röhrenförmige Klammer hat, wobei diese
Klammer mit Hilfe eines Rahmenelements ein Fahrrad
aufnehmen und halten kann, um Reparatur- und
Wartungsarbeiten an dem Fahrrad zu erleichtern.
6. Fahrradständer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Fahrradhalte- und -stützmittel einen
schwenkbaren Arm beinhalten, dessen eines Ende nahe dem
Boden der genannten Rinne montiert ist und der an
seinem anderen Ende ein drehbares Radstützelement hat,
wobei dieses Radstützelement das mit dem dazugehörigen
Schutzblech versehene Hinterrad eines Fahrrads stützen
und verhindern kann, daß das Gewicht des Fahrrads auf
dem hinteren Schutzblech ruht, wenn das Fahrrad von dem
genannten Ständer in senkrechter Stellung gehalten
wird.
7. Fahrradständer gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der genannte schwenkbare Arm und das
Radstützelement so nach oben geschwenkt werden können,
daß sie vollkommen in der genannten Rinne aufgenommen
werden.
8. Fahrradständer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der genannten Rinne mindestens gleich dem
Abstand zwischen dem äußeren Rand des hinteren Reifens
und der Vorderachse eines Fahrrads ist.
9. Fahrradständer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Wand und die Lippe der genannten Rinne
nahe dem Ende Rinne mit einer Mehrzahl von in
gleichmäßigen Abständen voneinander angeordneten
Langlöchern versehen ist, welche Fahrradhaltemittel in
Form von Zapfen, Klammern oder Gurten aufnehmen können.
10. Fahrradständer gemäß Anspruch 2 oder Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Fahrradhaltemittel einen Abschnitt
beinhalten, der von der genannten Wand um einen
ausreichend großen Abstand abstehen kann, damit ein
Loch zur Aufnahme eines Schlosses vorhanden ist.
11. Fahrradständer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Rinne aus einem Paar identisch
gestalteter Abschnitte besteht.
12. Fahrradständer gemäß Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß nahe dem unteren Ende der genannten Rinne aus
dieser Rinne eine dreieckige Platte nach außen absteht,
wobei diese Platte eine Öffnung zur Aufnahme eines U-
Schlosses hat, so daß das Hinterrad eines Fahrrads
daran verriegelt werden kann.
13. Fahrradständer gemäß Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß nahe dem unteren Ende der genannten Rinne aus
dieser Rinne eine dreieckige Platte nach außen absteht,
wobei diese Platte eine Öffnung zur Aufnahme eines U-
Schlosses hat, so daß das Hinterrad eines Fahrrads
daran verriegelt werden kann.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/996,701 US5292009A (en) | 1992-12-24 | 1992-12-24 | Bicycle rack |
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|---|---|---|---|
| US07/996,701 US5292009A (en) | 1992-12-24 | 1992-12-24 | Bicycle rack |
| GB9227144A GB2273915B (en) | 1992-12-24 | 1992-12-31 | Bicycle rack |
| DE4301171A DE4301171A1 (de) | 1992-12-24 | 1993-01-19 | Fahrradständer |
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Family Applications (1)
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