CH501856A - Wellendichtung mit einem en einer Bohrung des die Welle umgebenden Gehäuseteils angeordneten, an einem stationären Widerlager anliegenden Gleitring, insbesondere für Ölpumpen - Google Patents
Wellendichtung mit einem en einer Bohrung des die Welle umgebenden Gehäuseteils angeordneten, an einem stationären Widerlager anliegenden Gleitring, insbesondere für ÖlpumpenInfo
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Description
Wellendichtung mit einem in einer Bohrung des die Welle umgebenden Gehäuseteils angeordneten, an einem stationären Widerlager anliegenden Gleitring, insbesondere für Ölpumpen Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Wellendichtung mit einem in einer Bohrung des die Welle umgebenden Gehäuseteils angeordneten, an einem stationären Widerlager anliegenden Gleitring, insbesondere für Ölpumpen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass das Widerlager aus einem im Sinterverfahren hergestellten Kohlering besteht, der auf seiner Gleitflächenseite eine zur Gleitfläche parallele Anlagefläche aufweist, mit der er durch eine an seinem Rücken angreifende starke Feder in Anlage an einer Abstützfläche des ihm zugeordneten Maschinenteils gehalten ist. Diese Konstruktion sieht also vor, als Widerlager einen Sinterkörper zu verwenden, der nicht in so grosser Formgenauigkeit hergestellt werden kann wie beispielsweise ein Kunststoff-Pressteil. Für den genauen Sitz kommt es lediglich auf die genaue Zuordnung zweier einander eng benachbarter Flächen, nämlich der Gleitfläche und der ringförmigen Anlagefläche, an. Die Formgenauigkeit aller übrigen Flächen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Eine Nachbearbeitung kann daher in weitem Umfang entfallen. In weiterer Ausgestaltung dieses Grundgedankens hat sich gezeigt, dass auch die Anlagefläche unbearbeiW tet sein kann. Nach der Sinterform ist daher nur noch die Gleitfläche zu bearbeiten. Dieser einzige Nachbearbeitungsgang dient dazu, die Fläche für das Gleiten glatt zu machen. Es genügt hierbei oftmals ein einfaches Läppen. Trotz der bekannten Formmängel eines Sinterkörpers können zwei einander eng benachbarte Flächen mit genügender Genauigkeit plan- oder planparallel erzeugt werden, sofern das Werkzeug, das beim Fertigsintern verwendet wird, Gegenflächen besitzt, die genau eben und parallel sind. Diese Forderung ist leicht zu erfüllen, da auch die Gegenflächen einander eng benachbart und am gleichen Werkzeugteil ausgebildet sind. Sie können beispielsweise durch Schleifen die gewünschte, genaue Form erhalten. Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in einem Ausschnitt durch das Gehäuse einer Ölpumpe die Gleitringdichtung im Längsschnitt. Aus einem Pumpengehäuse 1 ist eine Pumpenwelle 2, die in einem Lager 3 gehalten ist, abgedichtet herausführt. In eine Ausnehmung 4 des Gehäuses ist ein Gegenlaufring 5 aus gesinterter Kohle eingesetzt. Er besitzt eine Nut an seiner äusseren Umfangskante, in welcher ein elastischer Dichtring 6 angeordnet ist. Mit Hilfe einer gewellten Ringfeder 7, die sich an einem Sprengring 8 abstützt, wird der Gegenlaufring 5 mit einer Anlagefläche 9 gegen eine zur Wellenachse senkrechte, ringförmige Andrückfläche 22 der Aussparung 4 gedrückt, wobei gleichzeitig der Dichtring 6 dichtend gegen diese Andrückfläche 22 gepresst wird. Der Gegenlaufring 5 schliesst eine innere Kammer 10 ab, die mit Öl gefüllt sein kann und über einen Kanal 11 mit der Saugseite der Pumpe in Verbindung steht. Auf der Welle 2 ist in der Kammer ein Stützring 12 aus Metall befestigt, der sich unter Zwischenlage einer Gleitscheibe 13 an der inneren Stirnwand der Kammer 10 abstützt. Eine Feder 14 liegt mit dem einen Ende an einem Stützring 12 und mit dem anderen Ende an einer Federschale 16 an. Die Feder ist so ausgebildet, dass sie sowohl um den Stützring als auch um die Federschale klemmt und dadurch als Mitnehmer wirkt. Die Wicklungsrichtung der Feder ist der Drehrichtung der Pumpe angepasst. Finger 15 an der Federschale 16 greifen in entsprechende Aussparungen des mit rotierenden Gleitringes 18. Die Feder 14 wirkt über den Dichtring 17 in axialer Richtung auf den mit rotierendem Gleitring 18, der aus Metall, Gusseisen oder Stahl bestehen kann. Die Feder 14 besitzt eine Kraft, die etwa zehnmal kleiner ist als die der Feder 7. Der statt; sche Dichtring 6 wird daher immer an die Andrückfläche 22 angepresst, so dass an dieser Stelle keine Undichtigkeit entstehen kann. Der Gegenlaufring 5 und der Metallgleitring 18 liegen längs der Gleitfläche 19 dichtend aneinander, wäh- rend sie aneinander entlanggleiten. In der senkrecht zur Wellenachse stehenden Ebene der Gleitfläche 19 hat der Metallring 18 eine kleinere Querschnittsfläche, während der Gegenlaufring 5 eine grössere Querschnittsfläche aufweist. Der Gegenlaufring 5 besteht aus gesinterten Kohle- oder Graphitkörnern. Seine Gleitfläche 19 und die ringförmige Anlagefläche 9 sind planparallel geformt. Dies geschieht dadurch, dass das Fertigsintern in einem Werkzeug mit eben und parallel geschliffenen Gegenflächen erfolgt, wodurch sich eine genügende Genauigkeit mit Bezug auf die Planheit und Parallelität der beiden Flächen ergibt. Anschliessend ist lediglich die Gleitfläche 19 geläppt worden. Auf diese Weise ist es möglich, einen gesinterten Kohle-Gegenlaufring ohne Nachbearbeitung, abgesehen von der Gleitfläche, anzuwenden, ohne dass die grösseren Herstellungstoleranzen und die grössere Oberflächenrauheit stören. Auf der Gleitfläche 19 abgewandten Seite des Gegenlaufringes 5 ist eine Aussparung 20 rings um das Mittelloch 21, welches die Welle 2 aufnimmt, vorgesehen. Auf diese Weise kann die trockene Seite der Gleitringdichtung besser entlüftet werden. Der gesinterte Kohle-Gegenlaufring 5 kann im Vakuum mit Kunststoff oder Metall imprägniert sein. Hierdurch wird der Ring flüssigkeitsdicht. Da die Imprägnierung im Vakuum erfolgt, dringt das Imprä gnierungsmittel in das Sintermaterial ein. Daher ergeben sich keine störenden Ablagerungen des Imprägnierungsmittels an der Oberfläche. Beispielsweise kann kein Imprägnierungskunststoff an der Gleitfläche 19 die Reibung heraufsetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHWellendichtung mit einem in einer Bohrung des die Welle umgebenden Gehäuseteils angeordneten, an einem stationären Widerlager anliegenden Gleitring, insbesondere für Ölpumpen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (9) des Kohleringes (5) unbearbeitet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED53092A DE1285266B (de) | 1967-05-16 | 1967-05-16 | Axial nicht verschieblich gelagerter Gegenlaufring bei Gleitringdichtungen |
| DE1625972 | 1967-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH501856A true CH501856A (de) | 1971-01-15 |
Family
ID=25753855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1248068A CH501856A (de) | 1967-05-16 | 1968-08-15 | Wellendichtung mit einem en einer Bohrung des die Welle umgebenden Gehäuseteils angeordneten, an einem stationären Widerlager anliegenden Gleitring, insbesondere für Ölpumpen |
Country Status (4)
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| CH (1) | CH501856A (de) |
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| FR (1) | FR95779E (de) |
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1968
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- 1968-08-28 GB GB4107868A patent/GB1191595A/en not_active Expired
- 1968-09-03 ES ES357800A patent/ES357800A1/es not_active Expired
- 1968-09-06 FR FR165441A patent/FR95779E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES357800A1 (es) | 1970-04-01 |
| GB1191595A (en) | 1970-05-13 |
| FR95779E (fr) | 1971-06-25 |
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