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CH489416A - Umschlaggerät - Google Patents

Umschlaggerät

Info

Publication number
CH489416A
CH489416A CH627668A CH627668A CH489416A CH 489416 A CH489416 A CH 489416A CH 627668 A CH627668 A CH 627668A CH 627668 A CH627668 A CH 627668A CH 489416 A CH489416 A CH 489416A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
columns
transfer device
dependent
rollers
Prior art date
Application number
CH627668A
Other languages
English (en)
Inventor
Basener Helmuth
Finke Siegfried
Original Assignee
Basener Helmuth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basener Helmuth filed Critical Basener Helmuth
Priority to CH627668A priority Critical patent/CH489416A/de
Priority to DE6916086U priority patent/DE6916086U/de
Publication of CH489416A publication Critical patent/CH489416A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
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    • B65G65/00Loading or unloading

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description


  



  Umschlaggerät
Die Erfindung bezicht sich auf ein UmschlaggerÏt mit einem Traggestell, an welchem ein mit einer verschlie¯baren Austrag¯ffnung und einer gro¯dimensionierten F ll¯ffnung versehener BehÏlter schwenkbar gelagert ist
Derartige UmschlaggerÏte dienen dazu, die Ent  leerungs-und    Beladezeiten, insbesondere von Lastkraftwagen. aber auch von anderen Transport-, Lager- oder Verbrauchseinrichtungen, insbesondere auf Baustellen, zu verkürzen.   Das umzuschiagcnde    Gut, insbesondere Transportbeton, aber auch Baugrubenaushub   usw.,    wird, sofern es sich auf dem LKW befindet, durch Auskippen desselben in die F ll¯ffnung des BehÏlters in diesen gebracht.

   Dann wird der BehÏlter hochgeschwenkt, und das F llgut kann durch   die Ausiragöffnung dem jeweili-    gen Bedarf entsprechend, beispielsweise langsam und in kleinen Portionen, in kleinere Behälter, auf   Förder-    bänder oder dergleichen abgezogen werden. W nscht man jedoch eine   schnelle Entleerung"beispielsweise    auf einen Lastkraftwagen, wenn man den   Bauerubenaushub    oder dergleichen nach und nach in den Behälter gefüllt hat. so kann dieser auch   schlagartig durch    die Ent  nahmeöffnung abgeführt werden. Derartige Umschtag-    gerÏte werden bisher in der Regel nur für Transportbeton verwendet. Sie haben einen ortsfesten Schwenkpunkt, wodurch auch die Abgabehöhe der   Austragöff-      nung bestimmt ist.

   Die Anwendung der Umschtaggeräte,    insbesondere auf   Bausteflen,    hat nun gezeigt, dass es wünschenswert ist, wenn die   Abgabehöhe möglichst    gross ist. Das kann zugleich aber auch zu Nachteilen führen, wenn man nÏmlich mit dem gleichen Gerät nicht nur hochliegende   Aufnahmeräumc,    wie Lastkraftwagen oder   derglzichen, belädt,    sondern auch Förder  bänder, Schubkarren    oder andere kleine Gefässe beschickt. Dann kann die Fallh¯he zu gross sein, so dass das Gut herausspritzt, Beschädigungen oder Verunreini  gungen    hervorruft und, was vor allem bei Beton zu be  fürchten    ist, sich entmischt.



   Durch die   Erfindung sollwn    vor allem die aufgeführten Nachteile vermieden und ein UmschlaggerÏt verf gbar gemacht werden, welches sowohl zum Abgeben des Umschlaggutes in hohe oder hochliegende als auch in niedrige   Aufnahmeeinrichtungn    geeignet ist. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Behälter am Traggestell derart h¯henverstellbar gelagert ist, da¯ die Austrag¯ffnung in der Aussch ttstellung in verschiedene H¯henlagen bringbar ist. Ein derartiges h¯henverstellbares UmschlaggerÏt kann nun   d n      jeweiiigen    Bedürfnissen der Abgabenhöhe angepasst wcrden.

   In der   Praxis kommen Abgabehöhen von etwa    1600 bis 2500 mm und mehr in   B-tracht    Die Hauptvorteile liegen darin. da¯ man für die verschiedenen   Umschlaggüter und die verschiedenen Transport-      abgabe-und      Aufnahmeeinrichiungen nicht    mehr verschiedene UmschlaggerÏte verwenden und vor allem auf der Baustelle bereithalten muss. sondern mit ein und demselben UmschlaggerÏt arbeiten kann, welches nunmehr universell einsatzfähig ist.



   Konstruktiv kann die   Höhenversteliung    in mancherlei Weise gelöst werden. Man kann zur Erzielung einer einfachen Konstruktion den gestellseitigen Schwenkpunkt des Behälters an dem Traggestell h¯henverstellbar lagern. Das kann mittels Hebeln oder dergleichen in einer besonders g nstigen Ausf hrungsform, jedoch mittels senkrechter SÏulen, an welchen der Schwenkpunkt   dss    Behälters verschiebbar geführt ist, erzielt werden. Dazu kann man im Schwenkpunkt Rollen vorsehen und diese in einem U-oder 1-Profil der   Tram-    sÏulen laufen lassen.

   AnschlÏge und Arretier- und Haltevorrichtungen, vorzugsweise mit Rollen, k¯nnen dafür sorgen, dass beim Heben zunächst die Schwenkbewegung und anschliessend erst die   Hebebewegung    durchgeführt werden und diese Bewegungen beim Absenken in der umgekehrten Reihenfolge verlaufen. Als Hebe-und   Schwenkvorrichtungen verwendet    man zweckmässigerweise Hydraulikzylinder, wobei ein Paar sowohl das Schwenken als auch das Heben bewirken kann.



   Um m¯glichst stabile VerhÏltnisse zu erzielen und die Lager-, St tz-, Halte- und F hrungseinrichtungen zu entlasten und soweit möglich zu vermeiden, kann man die Angriffspunkte der Schwenk-und Hebevorrichtungen am Behälter in bezug auf den Schwerpunkt und die Schwenkachse des Behälters unter Berücksichtigung der Lagerung der Schwenk-und   Hebevor-    richtung am Traggestell derart anordnen, dass beim Betätigen der Schwenk-und Hebevorrichtung aufgrund der Wirkungsrichtungen der Kräfte zunächst die Schwenkbewegung und erst nach Erreichen der ganz   hochgeschwenkten Schüttlage    die Hubbewegung durchgeführt werden, während beim Absenken zuerst die   Senkbewcgung    und erst nach Erreichen der tiefsten Stellung die   Rückschwenkbewegung    durchgeführt werden.



   Um ein für den Transport möglichst kleines Gerät mit jedoch grosser maximaler   Abgabehöhe    zu erzielen, kann man die Säulen aus mehreren übereinander bring  baren Teilstücken ausbilden.   



   Der   Erfirdungsoegenstand    wird nachfolgend anhand der   Zeichnunyen an vorteilhaften Ausführungsbeispie-    len, auf welche er jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert und beschrieben.



   Es zeigen :
Fig.   1    die perspektivische Ansicht eines höhenverstellbaren Umschlaggcrätes mit einfachen Säulen und in die ganz hochgeschwenkte Schüttstellung gebrachtem Behälter,
Fig. 2 die schematische Seitenansicht eines höhen  verstellbaren Umschlaggerätes    mit abklappbaren Säulenteilstücken, wobei der Behälter in der Füllstellung ausgezogen und in den beiden Endlagen der Höhenverstellung gestrichelt dargestellt ist, und
Fi. 3 eine vergrösserte schematische Innenansicht der Lagerung und Führung der Tragarme des Behälters sowie des Gelenkes und der Arretierung der Säulen.



   Das in den Figuren dargestellte Umschlaggerät 1 hat ein Traggestell 2 sowie einen BehÏlter 3. Das Traggestell 2 besteht aus zwei im Abstand voneinander lie  genden Bodentängsträgern 4. einer Bodenquerstrebe    5 und an den vorderen Enden der   Bodenträger    4 be  festigten,    im   Profil I-förmigen    Verschiebesäulen 6, welche über Eckstreben 7 des weiteren mit den BodenlÏngstrÏgern 4 verbunden sind.



   Wie die Fig. 1 und 2 veranschaulichen. ist der Behälter 3 im Längsschnitt gesehen etwa rautenförmig ge  staltet.    wobei sein vorderer Teil 8 in Richtung auf die Austrag¯ffnung 9 trichterförmig gestaltet ist. Die Aus  tragöffnung    9   lient in    Bereich der einen spitzen Ecke der Raute und kann mit einem Schwenkverschluss 9a   verschlosscn    In der hinteren oberen Seitenfläche 10 ist eine nahezu die ganze Breite und etwa dreiviertel der LÏnge der Seitenwand 10 einnehmende, gro¯dimensionierte F ll¯ffnung 11 vorgesehen.

   Sie ist im Verhältnis zur Grösse des gesamten Behälters so bemessen, dass das   Umschlaggut    ohne Schwierigkeiten   eingefiillt werden kann,    in der ganz hochgeschwenkten, in Fig. 1 dargestellten Lage jedoch von dem vorderen   trichterförmigen    Teil 8 und dem sich daran anschliessen  den. über die Gürtellinie ! 2 hinausrasenden Teil    13 des   Behälters ? aufgenommen werden kann.   



   In der   Gürtelli i. 12 sind    an den Seitenwänden 14 au¯erhalb der VerschiebesÏulen 6 liegende Tragarme 15 befestigt. Sie sind etwa dreieckf¯rmig gestaltet und haben einen über die Austragöffnung 9 hinausragenden Lagerteil   16. Innerhalb    der   Verschiebestützen    6 liegen   gleichartig      formate      Innentragarme 17,    die bei 18 an dem trichterförmigen Teil 8 des Behälters 3 befestigt sind. Der rechte   Innentragarm    ist in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber weggelassen.



   An den vier Tragarmen bzw. deren Lagerteilen sind in der   Behälterschwenkachse 19    jeweils in das hohle Profil der I-förmigen   Verschiebesäulen    6 hineinragende, fliegend gelagerte Laufrollen 20 vorgesehen, die zwischen die Schenkel 21 und 22 der Säulen 6 passen und in diesen längsverschiebbar sind. In der unteren, in Fig. 2 ausgezogen dargestellten Füllstellung des Behälters liegen die Laufrollen 20 auf zwischen die Schenkel 21 und 22 eingesetzten, oben halbschalenförmig ausgebildeten Anschlägen 23 auf. Sie stützen   di :    Laufrollen 20 in dieser Stellung und beim Hochschwenken nach unten   ab.   



   Zur Schaffung einer Arretiervorrichtung, welche den Behälter in der tiefsten Stellung gegen Heben seiner Schwenkachse 19 sichert, ist an dem inneren Tragarm 17 jeder Seite eine Gabel oder Klaue 25 vorgesehen, deren Schlitz 26 konzentrisch zur Schwenkachse   19    verläuft. Senkrecht unter dem tiefsten Punkt der Schwenkachse 19 ist an dem Anschlag 23 ein   Botzen    27 vorgesehen, über welchen die Klaue 25 greift. Der untere Zinken 28 der Klaue 25 ist um die halbe Stärke des Bolzens 27 kürzer als der Schwenkwinkel des Behälters, so dass der Bolzen 27 aus dem Schlitz 26 ausgetreten ist, wenn der BehÏlter   3 ganz hochge-    schwenkt ist.



   Zwischen den Tragarmen 17 und den   Rollentrag-    teilen 16 der Tragarme 15 sind Stützrollen 30 drehbar gelagert. Sie sind derart angeordnet, dass sie in der ganz hochgeschwenkten Lage des Behälters, wie es in Fig. 3 gestrichelt deutlich dargestellt ist, an den Aussenflächen   31    der Schenkel 22 der Säulen 6 zur Anlage kommen und die Schwenkbewegung begrenzen sowie zur Führung bei der   Höhenverschiebung    dienen.



   In geringem Abstand von den   Sützrollen    30 sind d zwischen diesen und den Laufrollen 20 an den inneren Tragarmen 17 fliegend gelagerte Halterollen 32 vorgesehen. In entsprechendem Abstand von dem tiefsten Punkt der Schwenkachse 19 sind in den beiden inneren Schenkeln   22    der beiden Säulen 6 Ausnehmungen 33 vorgesehen, welche in der Grösse genau den Halterollen 32 entsprechen, so dass diese   beim Hochschwen-    ken des Behälters durch die Öffnungen 33 zwischen die Schenkel   21    und 22 der Säulen einschwenken können.



  Die Halterollen 32 sind im Durchmesser grösser als die Bolzen   27.    Dadurch wird das richtige wechselseitige Eingreifen sichergestellt. Die   Halterollen    32 sind so angeordnet, dass ihr Umfang mit den Innenflächen 34 der inneren Schenkel 22 in der oberen, ganz angehobenen   Schüttstellung    des Behälters fluchten.



   Beiderseits des Behälters 3 liegen zwischen den Tragarmen als BetÏtigungsvorrichtungen hydraulische Teleskop-Zylinder 40, die im Gestell-Lagerpunkt 41 an dem Traggestell 2 gelagert sind und deren Kolbenstangen im   Behälterlagerpunkt    42 zwischen den Tragarmen bzw. zwischen dem äusseren Tragarm und der Trichterwand drehbar gelagert sind. Der BehÏlterlagerpunkt liegt etwa auf der Verbindungsgeraden G von der Schwenkachse 19 zur Stützrolle   30    und in der   Lange    des Behälters gesehen etwa im vorderen bzw. unteren Drittel.

   Die Anordnung der Gelenkpunkte ist so getroffen, dass die Achsen 43 der Hydraulikzylinder 40 in der Ruhelage, nämlich der Füllstellung des BehÏlters 3, die in Fig. 2   ausgezo en dargestellt ist    unter einem Winkel a von etwa   259    zur Senkrechten S nach hinten geneigt sind, während die Zylinderachsen 43 in der hochgeschwenkten Stellung unter einem Winkel ¯ von etwa 15¯ nach vorn zur Senkrechten geneigt sind. In der ganz hochgefahrenen Stellung sind sie unter einem   Winkel γ von etwa 12¯ zur Senkrechten nach vorn      gcneig :. Das ist    in Fig. 2 schematisch dargestellt.



   Während in Fig. 1 einfache, ganz durchgehende VerschiebesÏulen 6 vorgesehen sind, zeigen die Fig. 2 und 3 aus unteren Teilst cken 6a und oberen Teil  stückcn    6b bestehende VerschiebesÏulen. Diese sind   ciwas    oberhalb der untersten Lage der Laufrollen 20 mit ein : m nach hinten liegenden   Gelenk 50    versehen, während auf der   ezgenüber ! iegenden    Vorderseite eine Steckbolzenkupplung 51 vorgesehen ist. Dadurch kann man das obere Teilst ck 6b beim Transport und bei   Nichtbenutzung des Umschlaggerätes    nach Lösen der Steckbolzenkupplung 51 nach hinten   umktappen.   



   Das   Gerät wird    wie folgt :
Das   Umschlagzeut    wird durch die Füllöffnung 11 eingef llt. Dann werden in der unteren, in Fig. 2 ausgezogen dargestellten F ll-Lage die Hydraulikzylinder 40 unter Druck gesetzt. Sie dr cken die BehÏlteranlenkpunkte 42 hoch, so dass sich der Behälter 3 um die Schwenkachse 19   hochschwenkt.    Die Schwenkachse 19 kann dabei, ganz gleich, wie die Schwerpunktlage des Füllgutes und des Behälters ist, nicht angehoben werden, da der Bolzen 27 sich im Schlitz 26 der Klaue   25    befindet. Kurz vor Erreichen der oberen, in Fig. 2 bei 3¯ gestrichelt dargestellten Lage des BehÏlters treten die   beiden Halterotten 32    durch die Öffnungen 33 in das Innere der I-Profile ein.

   Kurz darauf treffen die   Stiitzrollen    30 von aussen auf die Flächen   31    auf. Jetzt ist die ganz   hochgsschwenkte    Lage erreicht. In dieser hat der untere Zinken 28 der Klaue 25 den Bolzen 27 freigegeben, so dass einem Anheben der Schwenkachse    19    nichts mehr im Wege steht.

   Bei weiterem Ausfahren der Kolben der Hydraulikzylinder 40 wird nun der gesamte Behälter   einschlicsslich der Laufrollen    20 und damit der Schwenkachse 19   senkrech : angshoben,    wobei er von den in dem 1-Profil laufenden Rollen 20 und   32    sowie der aussen auf dem Profil laufenden Stützrolle 30 und durch die   Angriffsrichtung    der   Hydraulik-    zylinder gegen Schwenkbewegungen festgehalten wird.



  Durch entsprechendes Beaufschlagen der Arbeitszylinder kann der Behälter nunmehr in jede beliebige Höhe, die die   Sauten 6 zufassen, gebracht werden.    In der ge  wünschten    H¯henlage angekommen. kann ein Lastkraftwagen oder jede andere   Aufnahmecinrichtung    unter die Austragöffnung 9 gebracht werden. Durch Betätigung der Verschlu¯klappe 9a kann das in dem Behälter 3 befindliche Gut abgelassen werden. Ist der Umschlagbehälter 3 entleert, so werden die Hydraulikzylinder 40 entlastet. Der Behälter 3 senkt sich zunächst samt seiner Schwenkachse 19 senkrecht ab, da die   Haiterollen    32 ihn an einem   Zuriickkippen    hindern.

   In der untersten Stellung angekommen, stützen sich die Laufrollen 20 auf   den Anschlägen 2. 3 ab,    wodurch der Rückschwenkvorgang eingeleitet wird, zumal jetzt die Halterollen 32 durch die   Öffnungen    33 austreten können. Beim Rück  schwenken grcift die Klaue    25 wieder über den Bolzen   27.   



   In weiteren Ausführungsformen kann der Erfin  dungsgegenstand vom dargestellten Beispie)    abgewan  delt werden,    insbesondere kann man andere Führungs-,   Anschlag-. Hatte-und    Stützmittel wählen, die die gleichen Funktionen des Festhaltens gegen Höhenverschie  bung der Schwenkachse    in der tiefsten Stellung und gegen Rückschwenken beim Höherschieben und Senken erfüllen.

   Je nach Grösse und Form des Behälters und der Lage seiner Schwerpunkte in den verschiedenen Lagen und Füllzuständen lassen sich unter UmstÏnden auch die Halte-un Arretiereinrichtungen vermeiden, wenn man den Hydraulikzylinder so am Behälter angreifen lassen kann, dass er immer   jenseits des Schwer-    punktes liegt und dadurch in   jcdem Falle    zunächst den Behälter   hochschwenkt    und erst dann in der Höhe verfährt, während er beim Entlasten der   Hydraulik-    zylinder zunächst abgesenkt und erst bei Erreichen des   Anschlages zurückgcschwenkt wird.

   Anstette    von   I-Pro-    filen für die Säulen 6 kann man auch U-Profile oder an  dere    Arten verwenden, denen dann die Führungsmittel angepasst werden.   Anstclle d r    in die Profile   eintauchen-    den Halterollen 32 kann man andere hinter die Säu'en oder deren Teile zu   bringendc    Halte- oder Greiforgane, wie Schwenkhebel, Verschiebebolzen, Gleitkl¯tze oder   der5leichen    verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH UmschlaggerÏt mit einem Traggestell, an welchcm ein mit einer versch) iessbaren Austragöffnung und einer grossdimensionierten Füllöffnung versehener Behälter schwenkbar gelagert ist. dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (3) am Traggestell (2) derart höhenverstellbar gelagert ist, dass die Austragöffnung (9) in der Ausschüttstellung in verschiedene Höhenlagen bringbar isi.
    UNTERANSPRÜCHE 1. UmschlaggerÏt nach Patentarspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (19) des Behälters an dem Traggestell (2) höhenverstellbar gelagert ist.
    2. Umschlaggerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (2) senkrechte Säu- len (6 ; 6a, 6b) aufweist, an welchen die Schwenkachse (19) des Behälters (3) verschiebbar gefuhrt ist.
    3. Umschlaggerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei U-oder I-profilförmige Verschiebesäulen (6; 6a, 6b) vorgesehen sind. zwischen deren Schenkel (21, 22) in der Schwenkachse (19) des Behälters (3) setaserte Rollen (20) lau- fi, n.
    4. UmschlaggerÏt nach Patentanspruch und Unteranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass am Behälter (3) oder seinen Tragarmen (15, 16; 17) weitere Stützrollen (30) derart gelagert sind, dass sie sich beim Schwenken des BehÏlters (3) in seine ganz nach oben geschwenkte Schüttste) iung von aussen an die Säulen (6) anlegen und den Schwenkbereich begrenzen sowie zur Führung beim Verschieben des Behälters (3) an den Säulen (6) dienen.
    5. UmschlaggerÏt nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Säulen (6) Anschläge (23) vorgesehen sind. auf welche sich die am Behälter (3) angeordneten Laufrotten (20) in der tiefsten Stellung des Behälters (3) aufsetzen.
    6. Umschlaggerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Arretiervorrichtungen (25, 27) vorgesehen sind, welche den Behälter in der tiefsten Stel lune gegen Heben seiner Schwenkachse (19) so fange festhalten, bis er in die ganz hochgeschwenkte Schutt- Stellung gebracht ist.
    7. UmschlaggerÏt nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klaue (25) am Behälter (3) oder seinen Tragarmen (17) vorgesehen ist, deren Schlitz (26) konzentrisch zur Schwenk- achse (19) verläuft und bis zum Erreichen der ganz hochgeschwenkten Schüttstellung über einen gestellfesten Bolzen (27) greift.
    8. Umschlaggerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haltevorrichtung (32,33,22,34) vorgesehen ist, welche den Behälter während der Höhenverstellung in der ganz hochgeschwenkten Schüttstellung hält.
    9. Umschlaggerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (32) beim Erreichen der ganz hochgeschwenkten Stellung des Behälters (3) hinter die Traggestell-Säulen (6) oder Teile (22) derselben areift.
    10. Umschlaggerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand von der Schwenkachse (19) des Behälters (3) an diesem oder dessen Tragarmen (17) weniestens eine Halterolle (32) vorgesehen ist und die zum Behälter (3) weisenden Schenkel (22) der Säulen (6 ; 6a, 6b) in entsprechendem Abstand von der tiefsten Stellung der Behälterschwenk- achse der Grösse der Halterollen (32) entsprechende Ausnehmungen (33) aufweisen.
    11. Umschlaggerät nach Patentanspruch und einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Behälter (3) über die Austragöffnung (9) hinausragende Tragarme (15,16 ; 17) vorgesehen sind, an deren Enden in den U-oder I-profilförmigen Säulen laufende Laufrollen (20) gelagert sind, während im Bereich der Austragöffnung (9) die aussen zur Anlage kommenden Stützrollen (30) und in eringem Abstand davon zwischen den Laufrollen (20) und den Stützrollen (30) die in die Profile (6, 22) eintretenden Halterollen (32) gelagert sind.
    12. Umschlaggerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Paar hydraulische Zylinder (40) vorgesehen ist, welches einerseits am Traggestell (2) und anderseits am Behälter (3) angreift und sowohl das Schwenken als auch das Heben und Senken des Behälters (3) bewirkt.
    13. Umschlaggerät nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulischen Zylinder (40) als Teleskopzyiinder ausgebildet sind.
    14 Umschlaggerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkung der hydraulischen Verschiebe-und Hebezylinder (40) am Traggestell (2) und am Behälter (3) oder dessen Tragarmen (15,16,17) derart getroffen ist, dass eine Achse (43) in der Füllstellung des Behälters (3) etwa 25 zur Senkrechten (S) nach hinten geneigt ist, während sie in der Ausschütt-und Verschiebestellung um etwa 12 bis 15 zur Senkrechten (S) nach vorn geneigt ist.
    15. Umschlaggerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffspunkte der Schwenkund Hebevorrichtungen am Behälter (3) in bezug auf die Schwenkachse (19) des Behälters (3) unter Berücksichtigung der Lagerung (41) der Schwenk-und Hebevorrichtungen am TraPges. ell (2) derart aneeordnet sind, dass beim Betätigen der Schwenk-und Hebevor- richtungen aufgrund der Wirkungstinicn der Kräfte zunächst die Schwenkbewegung und erst nach Erreichen der ganz hochgeschwenkten Schüttstellung die Hubbewegungen durchgeführt werden, während beim Absenken zuerst die Senkbewegungen und erst nach Erreichen der tiefsten Stellung die Rückschwenkbewegung durchgeführt werden.
    16. Umschlaggerät nach Patentanspruch und Hunter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (6) aus mehreren übereinander bringbaren Teilstücken (6a, 6b) bestehen.
    17. Umschlaggerät nach Patentanspruch und dem vorangehenden Unteranspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilstücke (6a, 6b) der Säulen (6) durch Gelenke (50) miteinander verbunden sind.
    18. Umschlaggerät nach Patentanspruch und dem vorangehenden Unteranspruch, dadurch gelzennzeich- net, dass die Gelenkpunkte (50) zwischen den Teil- stücken (6a, 6b) der Säulen (6) ausserhalb der Säulen (6) liegen und auf der gegenüberliegenden Seite der Säulen (6) mit Steckbolzen versehene Kupplungen (51) vorgesehen sind.
CH627668A 1968-04-26 1968-04-26 Umschlaggerät CH489416A (de)

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CH627668A CH489416A (de) 1968-04-26 1968-04-26 Umschlaggerät
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DE (1) DE6916086U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2308568A1 (fr) * 1975-04-25 1976-11-19 Macawber Eng Ltd Dispositif pour la manipulation de matieres en vrac

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FR2308568A1 (fr) * 1975-04-25 1976-11-19 Macawber Eng Ltd Dispositif pour la manipulation de matieres en vrac

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DE6916086U (de) 1969-08-07

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