CH460850A - Antriebsordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle - Google Patents
Antriebsordnung für zwei- oder mehrachsige TriebdrehgestelleInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/38—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
- B61C9/48—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension
- B61C9/50—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with motors supported on vehicle frames and driving axles, e.g. axle or nose suspension in bogies
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- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
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Description
Antriebsordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle Das Hauptpatent betrifft eine Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle elektrischer Triebfahrzeuge, mit einem im Drehgestellrahmen fest angeordneten Antriebsmotor, bei dem ein oder beide Wellenenden des in Längsrichtung angeordneten An triebsmotors mit fest im Drehgestellrahmen angeordne ten Stirnradgetrieben gekuppelt sind, deren abtreibende Seiten durch je eine Welle mit je einem jeder Treib- achse zugeordneten ebenfalls mit dem Drehgestellrah men fest verbundenen Achswinkelgetriebe kraftschlüs sig verbunden sind,
deren abtreibende Wellen als die jeweilige Treibachse umschliessende Hohlwelle ausgebil det sind und dass diese über eine die Treibachse um- schliessende Kardanhohlwelle mit dem Treibrad bzw. der Treibachse gekuppelt sind.
Bei einer solchen Anordnung, die im wesentlichen für relativ grosse Triebmotorleistungen, wie sie bei Lo komotiven üblich sind, vorgesehen ist, sitzt der Trieb motor erhöht im Drehgestell und die Achswinkelge triebe sind unsymmetrisch zur Fahrzeuglängsachse an geordnet. Der Platz für die Länge der Kardanhohl- welle ist daher relativ klein, womit auch die axiale und winklige Auslenkungsmöglichkeit der Treibachse gegen über dem Drehgestell beschränkt ist. Weiter ist ein Teil des Raumes über dem Drehgestell durch den Antriebs motor in Anspruch genommen, so dass dieser z. B. bei einem Triebwagen nicht für Personen-Abteile nutzbar gemacht werden kann.
Für Triebwagen wird zwar meist eine niedrigere Leistung des Antriebsmotors aus reichend sein, jedoch ist auch dann ein durchgehender Boden im Wagenkasten - wie dies erwünscht ist bei der vorerwähnten Anordnung nicht realisierbar.
Die Verbesserung durch die vorliegende Erfindung dient dazu, den Gegenstand des Hauptpatentes auch für Triebwagen verwendbar zu machen und die Auslen kungsmöglichkeit zwischen Treibachse und Drehgestell zu vergrössern.
Der Erfindungsgegenstand ist dadurch gekennzeich net, dass die Kardanhohlwelle in nicht ausgelenktem Zustand konzentrisch zur sie umfassenden, als Hohl welle ausgebildeten abtreibenden Getriebewelle und der von dieser umfassten Treibachse angeordnet ist.
Dabei kann die Welle des Antriebsmotors mit den Treibachsen in einer Ebene liegen, so dass der Raum über dem Drehgestell vollkommen für nützliche Zwecke verwertbar ist. Die die Kardanhohlwelle umfassende hohle abtreibende Getriebewelle kann mit der Kardan- hohlwelle durch eine Gummiringfederkupplung oder durch eine zentrierende Gelenkhebelkupplung gekuppelt sein. Die Kardanhohlwelle kann mit der Treibachse durch eine zentrierende Gelenkhebelkupplung oder durch eine Gummiringfederkupplung gekuppelt sein. Zur Ver- grösserung der Auslenkungsmöglichkeit kann die Kar- danhohlwelle konisch ausgebildet sein.
Zur Einspa rung an Raum und Gewicht kann das Achsgetriebge- häuse direkt mit dem Motorgehäuse verschraubt sein.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden nä her erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Triebdrehgestell in einer seitlichen An sicht, Fig. 2 ein Triebdrehgestell von oben gesehen und Fig. 3 ein Triebdrehgestell mit aussen liegender Kar- danhohlwelle.
In Drehgestellmitte ist in Längsrichtung des Dreh gestelles 2 ein Antriebsmotor 1 mit zwei Wellenenden angeordnet. Der Antriebsmotor weist an beiden Enden einen Flansch auf, an den jeweils ein Achswinkelge triebe 5 mit Antriebswellen 4 fest mit dem Motorflansch verschraubt ist. Die abtreibenden Wellen 7 der Achs winkelgetriebe sind als Hohlwellen ausgebildet. In die sem sind die Treibachsen 6 mit Spiel geführt. Das Spiel muss so gross sein, dass insbesondere beim vertikalen Bewegen des Treibradsatzes gegenüber dem Drehge stellrahmen, der Treibradsatz sich mit der vollen Achs federung bewegen kann, also keine metallische Berüh rung zwischen Treibradsatz und Kardanhohlwelle 8 bzw.
zwischen Kardanhohlwelle 8 und abtreibender Getriebe- welle 7 erfolgt. Das Motorgehäuse mit den beiden ange schraubten Achswinkelgetriebegehäusen 5 ist fest mit dem Drehgestellrahmen 2 verbunden.
Da Motorgehäuse 1 und die beiden Achswinkel getriebegehäuse 5 sind demnach Bestandteile des Dreh gestellrahmens 2, also gegenüber den Treibradsätzen 6 voll abgefedert. Die Drehmomentverbindung zwischen den Getriebehohlwellen 7 und den in allen Richtungen beweglichen Treibradsätzen 6 erfolgt mittels eines so genannten bekannten Gelenkhebel-Kardanantriebes. Die Kardanwelle 8 ist ebenfalls als Hohlwelle um den Treib radsatz gelegt und zwischen der Getriebehohlwelle und der Radsatzwelle untergebracht. Sie führt also durch die Hohlwelle des Getriebes.
Eine solche Anordnung lässt wegen der grösseren Länge der Kardanhohlwelle eine wesentlich grössere Beweglichkeit des Treibradsatzes ge genüber der Getriebehohlwelle zu, als eine solche mit neben der Getriebehohlwelle angeordneter Kardanhohl- welle, entsprechend dem Hauptpatent, wie diese ver gleichsweise in der Fig. 3 dargestellt ist. Dieser Vorteil ist von besonderer Bedeutung bei Schienenfahrzeugen mit schmalerer Spurweite als Normalspur. An beiden Enden der Kardanhohlwelle ist eine sogenannte zentri sche Gelenkhebelkupplung 9, 10 angeordnet.
Die zentri sche Gelenkhebelkupplung ist bekannterweise eine Kupplung, welche zwei Wellen miteinander so kuppelt, dass eine kardanische und axiale Bewegungsmöglich keit vorhanden ist, ohne dass grosse Rückstellkräfte bei kinematischer winkelgleicher Exaktheit der Antriebs übertragung auftreten. Man wird vorzugsweise die Ge lenke der zentrischen Gelenkhebelkupplung in ver- schleissloser und wartungsfreier Ausführung mit Gum mikugelgelenken ausrüsten. Bedingt durch diese gerin gen Rückstellkräfte wirken sich Achsstösse in vertikaler und axialer Richtung nicht auf das Getriebegehäuse aus, was zu einer leichten Gestaltung der Getriebeeinheit führt.
Bei manchen Antrieben, insbesondere bei Wechsel- oder Mischstrom-Elektromotoren ist es, um die Dreh momentschwankungen auszugleichen, erwünscht, dass eine Umfangsfederung zwischen Treibradsatz und Mo torwelle vorhanden ist. In diesem Falle wird zweckmäs- sigerweise an den Enden der Kardanhohlwellen 8 je weils eine Gummiringhülsenfeder 11 angeordnet, wel che eine kardanische Bewegungsmöglichkeit der Kar- danhohlwelle zulässt und gleichzeitig eine Umfangsfede rung gestattet.
An dem anderen Ende der Kardanhohl- welle wird zweckmässigerweise die erwähnte zentrische Gelenkhebelkupplung angeordnet, welche grosse axiale Bewegungen des Treibradsatzes gegenüber dem fest mit dem Drehgestellrahmen verbundenen Achswinkelgetrie ben zulässt, ohne dass grosse Rückstellkräfte auftreten und sich Achsstösse auf das Getriebegehäuse auswirken können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antriebsanordnung für zwei- oder mehrachsige Triebdrehgestelle von Schienentriebfahrzeugen, insbe sondere elektrischen Triebfahrzeugen, mit einem im Drehgestellrahmen fest angeordneten Antriebsmotor, bei dem ein oder beide Wellenenden des in Längsrichtung angeordneten Antriebsmotors mit fest im Drehgestell rahmen angeordneten Stirnradgetrieben gekuppelt sind, deren abtreibende Seiten durch je eine Welle mit je ei nem jeder Treibachse zugeordneten, ebenfalls mit dem Drehgestellrahmen fest verbundenen Achswinkelgetriebe kraftschlüssig verbunden sind, deren abtreibende Wel len als die jeweilige Treibachse umschliessende Hohl welle ausgebildet sind,wobei diese über eine die Treib- achse umschliessende Kardanhohlwelle mit dem Treib rad bzw. der Treibachse gekuppelt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kardanhohlwelle (8) in nicht aus gelenktem Zustand konzentrisch zur sie umfassenden, als Hohlwelle ausgebildeten abtreibenden Getriebewelle (7) und der von dieser umfassten Treibachse (6) ange ordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Antriebsmotors (1) und die Treibachsen (6) nahezu in einer Ebene liegen (Fig. 1).2. Antriebsanordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Getrie bewelle (7) mit der Kardanhohlwelle (8) durch eine Gummiringfederkupplung (11) gekuppelt ist (Fig. 2). 3. Antriebsanordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abtrei bende Getriebewelle (7) mit der Kardanhohlwelle (8) durch eine zentrierende Gelenkhebelkupplung (9) ge kuppelt ist (Fig. 3). 4. Antriebsanordnung nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kardanhohlwelle (8) mit der Treibachse (6) durch eine zentrierende Ge lenkhebelkupplung (10) gekuppelt ist (Fig. 2).5. Antriebsanordnung nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kardanhohlwelle (8) mit der Treibachse (6) durch eine Gummiringfeder- kupplung (11) gekuppelt ist (Fig. 2). 6. Antriebsanordnung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kardanhohlwelle (8) konisch ausgebildet ist (Fig. 2). 7. Antriebsanordnung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsgetriebegehäuse (5) direkt mit dem Motorge häuse (1) verschraubt sind.
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| EP0046135A3 (en) * | 1980-08-11 | 1982-02-24 | Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen | Drive mechanism for the drive axles of railway vehicles |
| WO2006111482A1 (de) | 2005-04-18 | 2006-10-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Rutschkupplung für zumindest ein laufrad eines gleisgebundenen triebfahrzeugs |
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| WO2006111482A1 (de) | 2005-04-18 | 2006-10-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Rutschkupplung für zumindest ein laufrad eines gleisgebundenen triebfahrzeugs |
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