CH466804A - Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Abrufen einzelner oder mehrerer Rohrpostbüchsen und Anlieferung an einen Empfänger - Google Patents
Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Abrufen einzelner oder mehrerer Rohrpostbüchsen und Anlieferung an einen EmpfängerInfo
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- CH466804A CH466804A CH14464A CH14464A CH466804A CH 466804 A CH466804 A CH 466804A CH 14464 A CH14464 A CH 14464A CH 14464 A CH14464 A CH 14464A CH 466804 A CH466804 A CH 466804A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/22—Arrangements for stopping the carriers en route in order to control carrier sequence; Blocking or separating devices
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Description
Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Abrufen einzelner oder mehrerer Rohrpostbüchsen und Anlieferung an einen Empfänger Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Abrufen einzelner oder mehrerer Rohrpostbüchsen und Anliefern an einen Empfänger, insbesondere von leeren gespeicherten Rohrpostbüchsen zur anschliessenden Benutzung, aus einer mit Eingang und Ausgang versehenen Rohrschleife, die zur Speicherung dieser Büchse dient. Diese Rohrschleife, die zweckmässig vertikal angeordnet ist, besitzt etwa in der Mitte ihrer Länge einen Rückhalter für die Büchsen, der diese nur in einer Richtung durchlässt. An dieser Stelle ist beim im Hauptpatent dargelegten Beispiel eine Luftquelle angeschlossen, so dass die Schleife in zwei pneumatisch getrennte Teile unterteilt wird. Bei dieser Anordnung sind zweckmässig elektromagnetisch gesteuerte Ventile in den Luftleitungen vorgesehen, die die Verbindungen zwischen der Rohrschleife und dem Gebläse bzw. der Aussenluft wahlweise ver ändern können. Diese Ventile werden von Fahrkontakten gesteuert oder können auch von einer Stelle ausserhalb der Rohrschleife betätigt sein, von der aus eine oder mehrere der gespeicherten Büchsen abgerufen werden sollen. Elektromagnetische Ventile sind verhältnismässig teuer und bedürfen einer ständigen Wartung. Es besteht deshalb das Bestreben, die Zahl dieser Ventile zu verringern oder gänzLich auf sie zu verzichten. Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, die Anordnung so zu gestalten, dass elektromagnetisch gesteuerte Ventile überflüssig werden. Die Erfindung besteht darin, dass eine in der Nähe des Rückschalters angeschlossene Luftquelle hinsichtlich ihrer Strömungsrichtung umkehrbar und in ihrer Wirkung bezüglich dieses Anschlusses abschaltbar ist. Mit ihrem anderen Ein- bzw. Auslass ist sie über Rückschlagklappen entsprechend der jeweiligen Strömungsrichtung der Luft entweder mit Aussenluft oder mit dem mit weiteren Rückschlagklappen versehenen Auslass-Ende der Schleife verbunden. Als Luftquelle wird zweckmässig ein Gebläse gewählt, das in seiner Drehrichtung umkehrbar ist und somit auch eine Umkehrung der Strömungsrichtung des Luftstromes ermöglicht. Ausser diesem umkehrbaren Gebläse können lediglich die erwähnten Rückschlagklappen in den Luftleitungen erforderlich sein, die jedoch wesentlich einfacher konstruiert sein können als elektromagnetisch gesteuerte Ventile und auch einer weit geringeren Wartung bedürfen. Die Umsteuerung der Drehrichtung des Gebläses kann von der Stelle aus erfolgen, von der leere Büchsen angefordert werden. Die Stillsetzung des Gebläses kann durch einen Rohrkontakt bewirkt werden, der hinter dem Rückhalter angeordnet ist. Würde anstelle eines einzelnen Gebläses eine zentrale Luftversorgung benutzt, die ständig arbeitet, würden wieder Ventile benötigt, die die Strömungsrichtung der Luft in den Luftleitungen umkehrt oder die Wirkung der Luftquelle vorübergehend aufhebt. Der Benutzung eines besonderen Gebläses ist somit aus betriebstechnischen Gründen und aus Gründen der Kostenersparnis der Vorzug zu geben. Von einem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden nachfolgend Wirkungsweise und Aufbau anhand der Zeichnung erläutert. Eine Zentrale Z dient dazu, die von den Rohrpoststationen abgegebenen Büchsen dem Schleifenteil Dt zuzuführen. Sobald der Schleifenteil Dt soweit angefüllt ist, dass sowohl der Kontakt Kt an seinem Eingang als auch der Kontakt K4 nahe seinem Ausgang von den in dem Schleifenteil befindlichen Büchsen betätigt werden, wird ein Signal gegeben, das ein weiteres Absenden von Büchsen verhindert. Das Gebläse G ist über die Leitung a etwa in der Mitte der Rohrschleife und in der Nähe des Rückhalters Rh angeschlossen. Die Leitung b am anderen Auslass des Gebläses führt zu den Rückschlagklappen Rkt und Rk2, von denen Rkt an Aussenluft führt und Rk über die Leitung c an das Ende der Rohrschleife, das durch die Klappen Vk2 und Vk3, die eine Schleusen strecke bilden, verschlossen ist. Diese Schleusenstrecke mündet dann wieder in die Zentrale, von der aus die Büchsen an die anfordernde Station weitergeleitet werden. Sobald eine Büchse über den Rückhalter Rh angehoben wird, berührt sie den Kontakt K2, wodurch das Gebläse G stillgesetzt wird. Die über den Rückhalter Rh befindlichen Büchsen bleiben in ihrer Stellung, während die übrigen durch ihre Schwerkraft in den unteren Teil der Schleife Dt fallen. Dadurch wird der Kontakt K4 freigegeben, so dass ein weiteres Auffüllen der Schleife Dt möglich wird. Wird nun eine Büchse von einer beliebigen Station angefordert, so wird das Gebläse mit umgekehrter Strömungsrichtung wieder in Betrieb gesetzt. Die Strömung verläuft jetzt von dem Gebläse über die Rohrleitung a, die Rohrleitung D2, die Luftleitung c, über die Rückschlagklappe Rk3 und die Leitung b zum Gebläse zurück. Die Klappe Rkt und die Ventilklappe Vkt bleiben hierbei geschlossen und dichten die Rohrschleife gegen die Aussenluft ab. Die in dem Schleifenteil D2 und über dem Rückhalter Rh befindlichen Büchsen werden dadurch durch die Schleife D2 hindurch in die Schleuse S geführt, die durch die Klappen Vk2 und Vk3 gebildet wird. Sobald dort durch eine der Büchsen der Kontakt K3 betätigt wird, wird das Gebläse stillgesetzt. Da nun der Kontakt K8 nicht mehr betätigt ist, läuft das Gebläse in anderer Richtung wieder an, so dass es an der Seite der Leitung a saugt, und weitere Büchsen über den Rückhalter Rh bis zu dem Kontakt K2 bewegt werden, der das Gebläse wieder stillsetzt. Der Kontakt K4 arbeitet mit dem Kontakt Kt am Schleifenteil Dt zusammen in der Weise, dass nur bei gleichzeitigem Betätigen dieser Kontakte ein Signal erzeugt wird, das eine weitere Anlieferung zu speichernder Büchsen verhindert. Denn nur in diesem Fall ist der Speicherraum der Schleife Dt voll belegt. Ist nur der Kontakt Kt betätigt, während der Kontakt K4 nicht betätigt ist, so wird das Gebläse in der Richtung angeschaltet, das an der Rohrleitung a liegt, wodurch die in der Schleife Dt befindlichen Büchsen bis zum Kontakt K4 gebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Abrufen einzelner oder mehrerer Rohrpostbüchsen und Anliefern an einen Empfänger nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Nähe des Rückhalters angeschlossene Luftquelle (G) hinsichtlich ihrer Strömungsrichtung umkehrbar und in ihrer Wirkung bezüglich dieses Anschlusses abschaltbar ist und mit ihrem anderen Ein- und Auslass über Rückschlagklappen (bk1, Rk3) entsprechend der jeweiligen Strömungsrichtung der Luft mit Aussenluft oder mit dem mit weiteren Rückschlagklappen (Vk2, Vks) versehenen Auslass-Ende der Schleife (D2) verbunden ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftquelle (G) ein in der Drehrichtung umkehrbares Gebläse ist.2. Anordnung nach Patentanspruch oder Unteranspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagklappen (Rkt und Rk3) im Ein- bzw. Auslass der Luftquelle bzw. des Gebläses (G) je nach Strömungsrichtung der Luft abwechselnd geöffnet oder geschlossen sind und die eine Klappe (bk1) die Verbindung zur Aussenluft und die andere Klappe (Rk2) diejenige zum von den Rückschlagklappen (Vk2, Vk3) verschlossenen Ende der Schleife (D2) beherrscht.3. Anordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Rückhalter (Rh) ein Kontakt (K2) angeordnet ist, der durch eine am Rückhalter vorbeibewegte Rohrpostbüchse betätigt, die Luftquelle wirkungslos macht bzw. das Gebläse stillsetzt.4. Anordnung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an ausserhalb der Rohrschleife (Dt, D2) gelegenen Stellen zur Anforderung leerer Büchsen eine Schaltvorrichtung vorgesehen ist, mit der die Umkehrung der Strömungs- richtung der Luftquelle bewirkt werden kann.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST19737A DE1191298B (de) | 1962-09-20 | 1962-09-20 | Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Speichern von Rohrpostbuechsen |
| DEST20166A DE1204593B (de) | 1962-09-20 | 1963-01-10 | Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Speichern von Rohrpostbuechsen |
| CH1161163A CH408779A (de) | 1962-09-20 | 1963-09-20 | Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Abrufen einzelner oder mehrerer Rohrpostbüchsen und Anlieferung an einen Empfänger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH466804A true CH466804A (de) | 1968-12-15 |
Family
ID=27176654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH14464A CH466804A (de) | 1962-09-20 | 1964-01-07 | Anordnung bei einer Rohrpostanlage zum Abrufen einzelner oder mehrerer Rohrpostbüchsen und Anlieferung an einen Empfänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH466804A (de) |
-
1964
- 1964-01-07 CH CH14464A patent/CH466804A/de unknown
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