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CH450885A - Verfahren zur Herstellung eines Trockenmilchpulvers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trockenmilchpulvers

Info

Publication number
CH450885A
CH450885A CH577461A CH577461A CH450885A CH 450885 A CH450885 A CH 450885A CH 577461 A CH577461 A CH 577461A CH 577461 A CH577461 A CH 577461A CH 450885 A CH450885 A CH 450885A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
particles
product
temperature
lactose
milk
Prior art date
Application number
CH577461A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Hutton Jerry
James Nava Louis
Bickford Shields John
Arford Kempf Clayton
Original Assignee
Foremost Dairies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Foremost Dairies Inc filed Critical Foremost Dairies Inc
Publication of CH450885A publication Critical patent/CH450885A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/04Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream
    • A23C1/05Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream combined with agglomeration granulation or coating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23C1/045Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream by simultaneously or separately spraying of two different liquid products other than water or steam; by separate addition of additives other than milk products or lactose in the spray-dryer

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Verfahren      zur   Herstellung eines Trockenmilchpulvers Die    Erfindung      betrifft   ein Verfahren zur Herstellung    eines.      Trockenmilchpulvers,   das in Form vom    agglomeriert      sprühgetrockneten.      Teilchen      vorliegt   und vollständig löslich ist. 



  Ein    wesentlicher      Vorteil   des    erfindungsgemäss      her-      gestellten   Produktes    liegt      darin,   dass es, sich nach dem    Einbringen   in Wasser ohne Rühren rasch benetzt, selbst wenn es wesentliche Mengen an Fett    enthält.      Überdies      entsteht   aus dem wesentliche Fettmengen enthaltenden und    benetzten      Produkt   rasch wieder    Milch,   und zwar nach    blossem      Rühren,   selbst in kaltem Wasser. 



  Wenn auch    zum   mindesten ein    wesentlicher      Anteil   der    Lactose      in,   der    Milch   im    Trockenmilchprodukt   in Form von    identifizierbaren      Alphalactosehydratkristal-      den   vorliegt, wie in der    USA-Patentschrift   Nr. 2 728 678    beschrieben   ist, so weist doch ein Teil des    Lactosegehaltes      die   klebrige    Glasform   auf, welche die Agglomeration der einzelnen    Sprühteilchen   bewirkt. 



  Ein weiteres    Ziel      besteht   darin ein Verfahren zu    schaffen,   bei welchem eine Kontrolle    vorgesehen   ist, um die    gewünschte   und    verbesserte   Agglomeration der    einzelnen      Teilchen      zustande      zu   bringen, wobei    dafür   gesorgt werden    kann,      dass   eine    maximale      Porosität   und eine    demgemässe      Benetzbarkeit,   sowohl    als   auch    eine   hohe    Auflösungsgeschwindigkeit   des    fertigen   Produktes    erzielt   wird.

   Ein    Verfahren   zur Herstellung eines    agglomerierten      Trockenmilchpulvers   ist in der    USA-      Patentschrift   Nr. 2 921857    beschrieben.   Wenn auch dieses    Verfahren   und das daraus erhaltene Produkt erfolgreich    verwendest   worden    sind,   .so ist doch festgestellt worden,    :

  dass      das   aus dem Verfahren hervorgehende Agglomerat keine    maximale      Porosität   und    Be-      netzbarkeit      aufweist.   Dies ist auf die Tatsache    zurückzu-      führen,   dass die    Agglomerate   unmittelbar nach der Bildung während der    Endtrocknungsbehandlung   etwas    zusammengedrückt   werden, oder in    anderen      Worten,      während   der Periode, in    welcher      das   Produkt unmittel- bar vor und    während:   der Endtrocknung weiter behandelt    wird.   



  Es hat sich gezeigt,    dass,   ein    ausgesprochen      verbes-      sertes   Produkt    hergestellt   werden kann, wenn das Zusammendrücken der Agglomerate    vermieden   wird, wodurch eine maximale    Porosität   und    Benetzbarkeit   der Agglomerate erzielt und aufrechterhalten werden kann. 



  Das    erfindungsgemässe      Verfahren   ist dadurch gekennzeichnet,    dass.   man Tröpfchen eines    Milchkonzenr-      trates,   die durch Versprühen entstanden sind und    Lac-      toseimpfkristalle      enthalten,   durch eine Atmosphäre    eines      heissen      Trocknungsgases   bewegt, wobei eine Temperatur für das genannte Gas in bezug auf den    Lactosegehalt   des genannten Konzentrates vorgesehen ist, die den Feuchtigkeitsgehalt der genannten Tröpfchen    auf   8 bis 18    Gew.- /o   reduziert,

      und   zwar solange noch kristalline als auch    nichtkristalline      Lac-      tose   in den    Teilchen   vorliegen, die aus den genannten Tröpfchen entstanden sind, und dass man die Temperatur des genannten Produktes    zwischen   30 und 50  hält, und    dass   man das Produkt bei gleichbleibender Feuchtigkeit rasch auf eine Temperatur von 55 bis 70  C    ewärmt,   wobei die    nichtkristalline      Lactose   in den genannten Teilchen klebrig wird, und dass man die    gen.anntsrL      Teilchen   durchmischt,

   um benachbarte Teilchen bei der genannten erhöhten Temperatur und bei einem    Feuchtigkeitsgehalt   von 8 bis 18     /a      miteinander   in    Berührung      zu   bringen, wodurch diese untereinander zu Agglomeraten verbunden werden, die aus Teilchen bestehen, die    mittels   der darin enthaltenen, nichtkristallinen    Lactose   miteinander verklebt werden, und    dass   die genannten Teilchen, währenddem sie    so@      nriteinan-      der   verbunden sind, rasch abgekühlt werden, um die Klebrigkeit aus der genannten, nichtkristallinen    Lac-      tose   zu    entfernen   und die Bindungen zu    verfestigen,

     die die genannten Teilchen in der    Form,   von Agglomeraten    zusammenhalten   und dass man    schliesslich   die zusätzliche    Feuchtigkeit   aus den genannten Teilchen    bis      unterhalb   5    %      entfernt,      wodurch      ein   Trockenmilch- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    pulver      entsteht,   das sich aus    agglomerierten      Teilchen   zusammensetzt. 



     Das   vorliegende Verfahren unterscheidet sich materiell von bekannten    insofern,      als   das Hauptgewicht vielmehr auf dem    kontrollierten      Schmelzvorgang   der    glasförmigen      Lactose   unter Temperaturkontrolle liegt, als auf dem    Feuchtigkeitsgehalt   und der anschliessenden    langsamen   Trocknung. 



  Die Erfindung bewirkt demnach die Bildung von individuell sprühgetrockneten Milchteilchen, die eine genügende Menge von    Lactoseimpfkristallen   enthalten, um unter    kontrollierten   Bildungsbedingungen während der Trocknung    Lactosekristalle   aus einem Teil der vorliegenden    Lactose   zu    bilden,   wobei diejenige Menge    Lactose   im Glaszustand bleibt, welche für die Schaffung der Bindung zwischen den Teilchen benötigt wird, wenn die nachfolgende    Agglomerationsbehandlung   durchgeführt wird. 



     Die   Kühlung des    Produktes   in der oben angegebenen Weise bewirkt ein Fixieren der in der ersten    Trocknungsstufe   erzielten Wirkung, nämlich die    Ent      fernung   der Feuchtigkeit und das Hervorrufen des    Kri-      stallwachstumes   und bereitet das Produkt somit vor für die weitere Behandlung unter nicht trocknenden Bedingungen. Es ist in diesem Stadium des Verfahrens unwichtig, ob sich Agglomerate gebildet haben oder nicht, denn die Eigenschaften des fertigen    Prduktes   hängen nicht von der Bildung von Agglomeraten in    dieser   Stufe des Verfahrens ab.

   Dies ist, wie bereits oben erwähnt darauf zurückzuführen, dass im    erfin-      dungsgemässen   Verfahren eine    Agglomerserungsstufe   zur Anwendung kommt. 



  Nach der oben erwähnten Abkühlung wird das Produkt dann einem    Konditionierungsverfahren   unterworfen, welches das Produkt dann für das    Durchmi-      schen   der einzelnen Teilchen und die nachfolgende Bildung der gewünschten    Agglomerate   vorbereitet. Dieses Verfahren bringt eine rasche Erwärmung des Produktes auf eine Temperatur von 49 bis 71' C mit sich, und zwar unter    Bedingungen,   bei denen die erhitzte Atmosphäre keine spürbare Trocknung    :des   Produktes bewirkt.

   Dies kann    erfolgreich   so durchgeführt werden, dass man das Produkt einem Luftstrom    unterwirft,   der eine kontrollierte Menge Dampf enthält, und zwar derart, dass genügend Wärme und gleichzeitig genügend Feuchtigkeit    zugeführt   wird, um das    Austrocknen   zu verhindern. In gewissen    Fällen,   wo Luft dazu verwendet wird, das Pulver zwischen dem Trockner und dem    Konditionierungsapparat   zu    fördern,   kann es vorkommen,    dass   der Feuchtigkeitsgehalt    absinkt.   Diese Feuchtigkeit wird allerdings dann dem Produkt durch die Dampfatmosphäre im    Konditionierungsapparat   zurückgegeben.

   Dieser Vorgang verträgt sich jedoch durchaus mit dem    erfindungsgemässen      Verfahren,   da    während   der Erwärmungsperiode für die Produktion von    klebri-      gen,      glasförmiger      Lactose   keine spürbare Menge Feuchtigkeit entfernt wird. Es ist in diesem Zusammenhang von -Bedeutung,    dass   die Trocknung während der    Konditionierungsbehandlung   vermieden wird, da    diese   eine solche Abkühlung des Produktes mit sich bringen würde,    dass   die Produktion von klebriger,    glasförmiger      Lactose      verhindert   würde. 



  Die Erfindung sieht auch vor,    dass   die Teilchen    durchmischt   werden während der kurzen Periode, in der sich die glasförmige    Lactose   in    klebrigem   Zustande befindet, wodurch poröse    Agglomerate   gebildet werden. Danach wird das Produkt rasch abgekühlt, um die Bindungen zwischen den    agglomerierten      Teilchen   zu fixieren, wobei die maximale    Porosität   der Agglomerate erhalten bleibt, ohne dass eine weitere Trocknung zur Fixierung dieser Bindungen nötig wäre.

   Es ist daraus ersichtlich, dass das Produkt nach der Konditionierung in Form von hochporösen Agglomeraten    vorliegt,   wobei diese ihre    ursprüngliche   Eigenschaft der maximalen    Porosität   und    Benetzbarkeit   beibehalten, obschon sie immer noch einen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen, der im    wesentlichen   gleich ist wie der, den sie aufwiesen, als sie aus dem    ersten   Trockner kamen.

   Mit anderen Worten, die Agglomerate sind genügend verfestigt, um einer Zerstörung oder einem    Zusammendrük-      ken   während ihrer    anschliessenden   Behandlung in    der      abschliessenden      Trocknungsstufe   des Verfahrens widerstehen zu    können.   Schliesslich wird das Produkt zu Ende    getrocknet,   um den    Feuchtigkeitsgehalt   auf ungefähr 5    1/o   oder    weniger   zu bringen, also in    Über-      einstimmung   mit der Praxis in der Industrie. 



  Eine weitere    Verfestigung   oder Fixierung der Bindungen, die die Teilchen in    Agglomeratform      zusam-      menhalten,   kann    während   der    abschliessenden   Trocknung    eintreten,   aber in den meisten Fällen    wird   den Bindungen während der    Abkühlungsbehandlung   unmittelbar nach der Bildung der    Agglomerate   genügend    Festigkeit   verliehen.

   Es ist somit    möglich,   dass die Bildung der Agglomerate in einer besonderen    Agglome-      rierungsstufe      durchgeführt   wird, und    dass      kein   Gewicht auf die erste    Trocknungsbehandlung   zur Bildung der Agglomerate gelegt wird. Das Schmelzen der    glasför-      migen      Lactose   zur Schaffung einer genügenden Klebrigkeit wird durch Einstellen der Temperatur des Produktes    während   der    Konditionierungsbehandlung   gewährleistet, und zwar zu einer Zeit, wo keine Trocknung durchgeführt wird.

   Ferner wird auch das Fixieren der Bindungen, die für die Agglomerate verantwortlich sind, durch Kühlung erreicht, und zwar wiederum zu einer Zeit, wo keine Trocknung vorgesehen ist oder durchgeführt wird. Es bestehen somit in diesem Verfahren keine    konkurrenzierenden   Wirkungen zwischen dem    Trocknungsverfahren   und der Bildung der Agglomerate. 



  Ein bekanntes Verfahren erlaubt eine weitgehende Kontrolle des Schüttgewichtes des    agglomerierten   Milchpulvers. Das Schüttgewicht geht im umgekehrten Verhältnis zur    mittleren      Grösse   der Agglomerate und    ihrer      Porosität.   Das    bekannte   Verfahren kann so gesteuert werden, dass das aus    Magermilch      hergestellte   Produkt ohne    weiteres   ein Schüttgewicht im Bereich von 0,29 bis 0,45    g/ml   aufweist.

   Solche Produkte haben eine    gute      Benetzbarkeit   und    Dispersionsfähigkeit,   aber auf Grund der    verfestigten      Struktur   ihrer Agglomerate haben sie eine    Benetzbarkeit   und eine    Löslichkeit   in kaltem Wasser, die unter den zur Zeit vom    Handel   geforderten    Ansprüchen   liegt. 



     Agglomerisierte   Vollmilchpulver oder    ähnliche   Pulver, die    wesentliche      Fettmengen   enthalten und nach bekannten    Verfahren   hergestellt worden sind, zeigen im wesentlichen dieselben Merkmale über den    gleichen      allgemeinen      Schüttgewichtbereich.   Wenn    Lecithin   in geeigneten Mengen verwendet wird, wie in der    USA-      Patentschrift   Nr.

   3 164 473 beschrieben, dann sind die    Benetzungseigenschaften   eines solchen Produktes gut, wenn aber Wasser mit einer Temperatur von 4 bis 10  C oder kühler verwendet wird, dann ist die Löslichkeitsgeschwindigkeit nach der Benetzung und dem 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Eintauchen des Produktes    langsamer,      als   dies gewünscht wird. Im weiteren benetzt sich das Produkt nicht spontan,    wenn   es in einer grösseren Menge auf die Oberfläche von kaltem Wasser gebracht wird und    man      muss   rühren, damit es unter die Oberfläche des Wassers absinkt. 



  In den    beiliegenden      Zeichnungen   zeigen:    Fig.   1    eine   schematische    Darstellung   einer Serie von Stufen, wie    sie      zur   Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verwendet werden    können,   wenn    dieses   für die Produktion von    Magermilchpulver   verwendet wird;

      Fig.   2 eine schematische    Darstellung      einer   Serie von Stufen, wie sie zur    Durchführung      des      erfindungsgemäs-      sen   Verfahrens    verwendest   werden kann, wenn dieses für die Produktion eines Milchproduktes verwendet wird, das Fett    enthält;      Fig.   3 eine    schematische   Ansicht    einer      Vorrichtung      zur   Ausführung der    Verfahren      gemäss      Fig.   1 und 2. Die meisten der in    Fig.   1 angegebenen Stufen benötigen keine weitere Erklärung.

   Eine weitere Erläuterung derselben ist jedoch nützlich für das    allgemeine-      Verständnis   des    erfindungsgemässen      Verfahrens   und seiner    Anwendung      auf      Magermilch.   



  Wenn rohe,    flüssige   abgerahmte Milch für die kontinuierliche Zufuhr zum Verdampfer zur Verfügung steht, .so kann diese als solche verwendet werden. Wenn nicht kann    die      Milch   kontinuierlich    zuerst      einem      Pasteuerisierungsapparat   und dann einem Kühler für die    nachherige      Lagerung   und spätere Verdampfung    zugeführt      werden.   Wenn ein    niedrig      erhitztes   Produkt    erwünscht   ist,    wird   die    Hochtemperatur-Kurzzeit-Pa-      steurisierung      (HTST      pasteurization)   bevorzugt.

   Im    all-      gemeinen   wird dem Verdampfer    die   Milch    mit   einer    Temperatur   im Bereich von 79 bis 85  C zugeführt, und zwar    mit   einer    Belegungsdauer   von 5 bis 10 Sekunden als    praktisches   Minimum.

   Wenn ein stärker erhitztes Produkt erwünscht wird, werden höhere Temperaturen    und/oder   eine    längere      Belegungsdauer   angewandt, und    zwar   je nach der Eignung der    entsprechen-      den      Verarbeitungsanlage.   Bei der Verdampfung gemäss Stufe 2 von    Fig.   1    kann   ein    leichtes   Konzentrat von 25    bis      35      %      Feststoffen      hergestellt      und      danach      für      die      Lagerung      gekühlt      werden,

     wenn dies für die    Weiterbe-      handlung      vorteilhaft   erscheint. Unter solchen Bedingungen würde dann    das   gelagerte Konzentrat    konti-      nuierlich   auf eine    Temperatur   von ungefähr 71 bis    93'C   :

  erhitzt und dem    Verdampfer   bei einer solchen Temperatur zugeführt, dass ein Konzentrat entsteht, das    Feststoffe   in der    Grössenordnung   von 44 bis 48 0/0    enthält.   Gewöhnlich lässt sich ein Produkt mit einem    Feststoffgehalt      von      ungefähr      46      %      mit      befriedigender   Leichtigkeit atomisieren. Schwankungen von    mehreren   Prozent    des      Feststoffgehaltes   im    Konzentrat   während eines    Verfahrensverlaufes   sollten    vermieden   werden. 



  Unter Bezugnahme auf Stufe 3    gemäss      Fig.   1 kann    festgestellt   werden,    dass   es    vorteilhaft   ist, das Produkt bei einer    Temperatur   von mindestens 54  C und vorzugsweise bei 71    bis   77  C zu    atomisieren.      Die   Wahl    der   Temperatur hat einen    gewissen      Einfluss   auf die Feinheit der primären    Partikelgrössen      und.      somit   wieder einen gewissen    Einfluss   auf das Schüttgewicht.

   Um das Schüttgewicht    innerhalb   gewisser Grenzen zu variieren, kann es vorteilhaft sein, diese Temperatur    etwas   zu    erniedrigen,   um ein schwereres Produkt zu erhalten, oder die Temperatur etwas zu erhöhen, um ein leichte-    res   Produkt zu erhalten. Im allgemeinen    ist   es vorteilhaft eine    Konzentratzufuhrtemperatur   zum    Atomisier-      apparat   in der Grössenordnung von 66 bis 74  C zu verwenden.

   Bei der Atomisierung dieses Konzentrates durch    Rotationsatomisiervorrichtungen   ist festgestellt worden, dass die Rotationsgeschwindigkeit der    Atomi-      siervorrichtung   mit dem Durchmesser und der Art der    Atomisiervorrichstung   variiert wie das in der Fachwelt    bekannt   ist. Im allgemeinen    funktionieren      Atomisier-      vorrichtungen   von geeigneter Art mit einem Durchmesser von 30,5 cm    zweckmässig   am besten bei    einer   Geschwindigkeit von ungefähr 10 bis 12 Tausend Umdrehungen pro Minute.

   Bei Sprühköpfen von kleinerem Durchmesser wird die Umdrehungsgeschwindigkeit der    Atomisiervorrichtung   proportional in    bekann-      ter   Weise vergrössert. Bei der Zufuhr des    Konzentrates   zum    Astomisierapparat   wird diesem gleichzeitig in dosierter Menge    feinverteilte   kristalline    Lactose   zugeführt, und zwar in der Weise, dass diese durch    Ansaug-      wirkung   in die    Atomisiervorrichtung   hineingezogen    wird,      @d.   h.

      Luft   wird in den Hals der    Atomisiervorrich-      tung      hinein   gezogen, die fein    verteilte      kristalline      Lae-      tose   in genügender Menge mit sich zieht, um die gewünschte Impfung zu    erzielen.   Dabei muss    dafür   gesorgt werden, dass die    Zufuhr   der    Impfkristalle   rasch richtig    eingestellt   ist. Um dies    zu   tun,    wird      vorzugs-      weise   eine    einstellbare      Syntron-Zufuhrvorrichstung   verwendet.

   Im    allgemeinen   übersteigt die Quantität der benötigten    Impfkristalle   nicht    1/4   oder 1 0/0 auf    Trok-      kenbasis   und kann erheblich weniger sein, je nach dem    erforderlichen   Schüttgewicht des fertigen Produktes. 



  Unter    Bezugnahme   auf die erste Trocknung nach Stufe 4 in    Fig.   1 kann    festgestellt   werden, dass die    Trocknungsoperation   durch Einstellen der    Einlasstern-      peratur   in einem    begünstigten   Bereich kontrolliert wird,    der   irgendwo zwischen 120 und 150  C liegt.

   Höhere    Temperaturbereiche      verschaffen   eine vergrösserte    Produktionskapazität   und es ist im    allgemeinen      vorteilhaft   bei Temperaturen zu arbeiten, die etwas    näher   beim Bereich von 143    bis   149  C    liegt.   Gewöhnlich wird diese Temperatur, wenn sie einmal    eingestellt   ist, praktisch    konstant   gehalten und die    Merkmale   des Produktes, das aus dieser    ersten      Stufe      kommt,   werden durchs die gleichzeitige    Kontrolle   von:

   a)    Konzentrat-      Zufuhrmenge;   b) Ausmass der der    Atomisiervorrich-      tung   zugeführten Impfkristalle, und e) die    Kontrolle   der den    Auffangzyklonen   zuströmenden    sekundären   Luft kontrolliert. 



  Die zu beobachtenden Bedingungen in    bezug   auf die    Produktmerkmale   bei dieser Stufe und bei Anwendung auf nicht fette    Trockenmilchprodukte   umfassen die Temperatur, den Feuchtigkeitsgehalt,    sdas      makro-      skopische   und das    mikroskopische   Aussehen.    Der      be-      vorzugte   Feuchtigkeitsbereich ist in der Grössenordnung von 8 bis 18 0/0.

   Das    bevorzugte      makroskopische   Aussehen    ist   ein solches, das an Trockenheit oder    Sandig-      keit   grenzt, mit einer möglichen    Koexistenz      eines   Bruchteiles des    Produktes,   das sichtbar    agglomeriert      ist.   Das    gewünschte      mikroskopische      Aussehen   ist ein    sol-      clhes,

     bei welchem ein    bemerkenswertes   Auftreten der    Kristallisation   unter polarisiertem Licht bei hundertfacher    Vergrösserung   erkennbar ist und bei welchem die    äusserlich      erkennbare      Kristallisation   nur in einem    Bruchteil   der Teilchen in    einem   gegebenen    mikroskopi-      schen   Feld auftritt. Unter dem Mikroskop können die Teilchen gleichzeitig in Form von Anhäufungen auftreten, die aus    Primärteilchen   bestehen,    die   eine    sphärische   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Form aufweist. Die Anhäufungen selbst haben selbstverständlich eine willkürliche Form. 



  Wenn das Produkt die oben beschriebenen Eigenschaften aufweist, ist es fähig    grosse   und poröse Agglomerate zu bilden, wenn    es   mit kräftigen    Bewegungen   unter Bedingungen, die keine Trocknung erlauben erwärmt wird. Das der obigen Beschreibung entsprechende Produkt ist im    Idealzustand,   um kontinuierlich gemäss der oben beschriebenen    Konditionierungsstufe   weiterbehandelt    zu   werden. 



  Die    Konditionierungsstufe   5    gemäss      Fig.   1 kann auf alternierende Arten durchgeführt werden. Es kann ein Mittel vorgesehen werden, um das oben beschriebene Produkt in einem Luftstrom    zu   bewegen und dann unter rascher Bewegung im    Einlass-Luftstrom,   kann das Produkt der Wärmeeinwirkung unterworfen werden, die seine Temperatur auf einen Bereich von ungefähr 49    bs   71' C bringt. Die zur Erwärmung des Produktes notwendige Wärme kann mittels Dampf bei einem Druck von 1,75 bis 7,0    kg/cm=      zugeführt   werden, und zwar in der Richtung des Produktstromes im Zentrum der Förderleitung.

   Der Durchmesser der    För-      derleitung   ist nicht    notwendigerweise   gross und kann beispielsweise 15 bis 30 cm betragen. Bei der Ausführungsform, bei welcher Dampf verwendet wird, findet ein messbarer Zuwachs des    Feuchtigkeitsgehaltes   des Produktes nach dem Verlassen der    Konditionierungs-      vorrichtung   statt. Um beste    Ergebnisse   zu erzielen, ist    es   wünschenswert den Dampfstrahl innerhalb etwa 30    cm   bis 1 m des    Produktauffangzyklones   anzuordnen, in welchem das konditionierte Produkt vom Fördergas    abgetrennt   wird. 



  Wenn das Produkt aus dem Zyklon    fällt,   kann es    unmittelbar   in eine oder mehrere Schütteltrockner gelangen. Diese    Schütteltrockner   reduzieren den Feuchtigkeitsgehalt des Produktes auf das gewünschte    Endni-      veau.   



  Danach kann das Produkt    gewünschtenfalls      seJek-      tiv   gesiebt werden, um ein fertiges Milchpulver des bevorzugten Schüttgewichtes zu ergeben., welches im vorliegenden    Falle   zwischen 0,20 und 0,30    g/cm3   liegen kann. 



  Unter    Bezugnahme   auf die Zeichnung muss festgestellt werden, dass auch hier die meisten    Stufen   ohne    weiteres   verständlich sind. Jedoch kann eine    kurze   Erläuterung nützlich sein. 



  A11 die Stufen    des   Verfahrens,    die   sich auf die Behandlung von fetthaltiger Milch beziehen und den aufgezählten Stufen entsprechen, können in derselben Weise durchgeführt werden wie oben im Zusammenhang mit der Erklärung des Verfahrens    gemäss      Fig.   1 in bezug auf nicht fette Milch beschrieben worden ist. Beim Verfahren, wie es für fetthaltige Milch verwendet wird, kommt eine    zusätzliche      Behandlung   dazu, welche die geeignete Zuführung von    Lecithin   betrifft.

   Die    Lecithinzugabe   kann    als   ein Teil der Stufe 3    ausgeführt   werden, wie das in    Fig.   2 angegeben ist, und zwar derart, wie dies in der    USA-Patentschrift   Nr. 3 126 289 beschrieben ist. Das    Lecithin   kann auch in der Weise zugegeben werden, wie    dies   in der    USA-Patentschrift   Nr. 3 164 473 beschrieben ist oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise. 



  Der in    Fig.   3 dargestellte Apparat, welcher insbesondere zur    Ausführung      des      erfindungsgemässen   Verfahrens vorgesehen ist, weist folgende Merkmale auf: Der besondere    Sprühtrockner   21 besteht aus einer Kammer 22, dessen    oberer   Teil mit    heisser   Trocknungs-    luft      versehen   ist, die durch die Leitung 23 und die    Auffüllkammer   24 und von da nach    abwärts   durch die    Austrittsöffnung   32 strömt.

   Ein    Zentrifugalsprühkopf   27    ist   im    Oberteil   der Kammer angeordnet und er wird mit    flüssigem   Konzentrat versehen, wie dies durch die    Leitung   28    angedeutet   ist Die Leitung 29    reprä-      sentlert   die Zufuhr der    Lactosekristalle      direkt   in den    Sprühkopf.   Zusätzliche Luft kann durch die Leitung 25 und die    Auffüllkamme.r   26 in die Kammer 22 gelangen, wie dies in der Schweizer    Patentschrift   Nr. 369 071    beschrieben   ist.

   Die Leitung 34 ist    mit   dem unteren Ende der    Trocknungskammer   verbunden und    führt   das Material    zu   einem oder mehreren    Zyklon-      abscheidern   36, 37. 



  Die konisch geformten Wände der Kammer 22 werden zyklisch durch Luftstrahlen aus der Leitung 38 bestrichen. Die Leitung wird durch geeignete Lager 39 und 41 getragen und ist mit geeigneten    Mitteln   verbunden, wodurch sie kontinuierlich mit gewünschter Geschwindigkeit rotiert. Die Leitung ist mit Öffnungen oder    Schlitzen   (nicht gezeigt) versehen, durch welche Luft entweicht, welche    strahlförmig   gegen die inneren    Oberflächen   der Kammerwände aufprallt. Für einen im folgenden zu erläuternden Zweck kann eine Leitung 42    mit   der    Trocknungskammer   verbunden werden. 



  Die Zyklone 36 und 37 werden    mit   Sekundärluft 40 versehen und geben das feuchte, verteilte Material an einen geeigneten Förderer 43 weiter, welcher die Form eines endlosen Bandes haben kann. Das Material wird dann einem sich bewegenden Luftstrom übergeben, wie dies durch den    Einfüllstutzen   44, die Rohrleitung 46 und das Gebläse 47    angedeutet   ist. Das Material wird dann kontinuierlich durch den    Konditionie-      rungsapparat   48 geführt und von da einem oder mehreren    Abscheidezyklonen   50    zugeführt.   Die Zyklone geben das abgeschiedene Material an geeignete    Trock-      nungsmittel   ab, um die überschüssige Feuchtigkeit zu    entfernen.   Dies geschieht z.

   B. durch mehrere Lufttrocknungsstufen 51, 52 und 53, die in Serie geschaltet sind. Die    Linien   54, 55 und 56 stellen    kontinuierliche   Zufuhren von heisser    Trocknungsluft   an die    Trock-      nungsstufen   dar, und die Linie 57 stellt eine pneumatische Förderleitung dar, die von den    Trocknungsstufen   ausgeht und    durch   das Gebläse 58 zur    Trocknungs-      kammer   21 über die Leitung 42    zurückführt.   



  Die besondere    Konditionierungsapparatur,   wie sie etwas    vergrössert   in    Fig.   3 gezeichnet ist, ist folgendermassen gestaltet: Ein    Zufuhrmittel   dient dazu, das feuchte, zerteilte Material    kontinuierlich   durch eine    Beha#ndlngszone   zu führen, die allgemein mit 60 bezeichnet ist. Die Zufuhr .mittel umfassen die    Zufuhrlei-      tung   61 und die    Wegführleitung   62.    Angrenzend   an das offene Ende der Leitung 61 ist eine Dampfdüse 63 angeordnet, die mit der Leitung 64 verbunden ist und welche dazu verwendet wird, um    eine      warme,   feuchte Atmosphäre in der Behandlungszone 60 aufrechtzuerhalten.

   Im    allgemeinen   ist die Leitung 64 mit einer Quelle für gesättigten Dampf mit einem überatmosphärischen Druck verbunden. 



  Das innere offene Ende der    Leitung   61    ist   durch ein diese Leitung umfassendes    Geb_lde   65 umgeben, welches über die Leitung 66 und das Gebläse 67 mit der Atmosphäre verbunden ist und welches    dazu   dient eine    kontrollierte   Menge atmosphärischer Luft in die Behandlungszone 60    einzuführen,   und zwar durch den    ringförm#gen   Raum 68, der das Ende der Leitung 61    umgibt.   Die    Letu:ng   62 wird durch einen Abschnitt 69 

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 unterbrochen, welcher aus flexiblem Material,    vorzugs-      weise   aus gewobenem Tuch wie Leinwand    besteht.   



  Die    Trocknungsstufe,   wie sie zur    Entfernung   von    überschüssiger   Feuchtigkeit verwendet wird, kann von jeder geeigneten Art    sein.      Kurz   gesagt, jede Stufe    kann   z. B.    ein   Sieb    (nicht      gezeichnet)   verwenden, das    mit   kleinen Perforationen versehen ist und welches    vibrieret,   um zu bewirken, dass das    Material   sich vom    Zufahrende   zum    Wegfuhmende   bewegt. Die Vibration kann auch eine    vertikale   Bewegung umfassen, um das    Material   in einer losen Arbeitsschicht zu halten.

   In Verbindung mit der    Vibrationseinwirkung   kann warme    Trocknungsluft   von    untendurch      das   Sieb    geführt   werden, die dann die    Pulverschicht      passiert   und durch die    obere      Abfuhrleitung      ausströmt.   Die Anzahl und die    Grösse   der    Öffnungen   im Sieb können in bezug auf den    Luftdurchfluss   so gewählt werden, dass sich    das   Produkt bei der Bewegung entlang dem Sieb in    einem   aufgewirbelten Zustande befindet und so eine Schicht    bil-      det,

     die    mehrmals   dicker ist als die Dicke    der      norma-      lerweise   unbewegten Schicht. Das    Produkt      kann.   so dem Sieb    entlang   geführt werden und wird zum mindesten teilweise durch ein damit vermischtes Luftkissen getragen.

      Dies      ergibt   eine    Trocknungseinwirkung   ohne eine raute    Behandlung,      die   sonst die    gewünschten   Agglomerate    zerstossen   oder zerbrechen    könnte.   Wie oben    bereits   angedeutet, kann die    kleine   Menge an    relativ   feinkörnigem    Pulver   vom Trockner    mit   dem    Trocknungsluftstrom   über das Gebläse 58 wieder in das    Verfahren,   d. h. in die    Trocknungskammer   21 zurückgeführt werden. 



     Innerhalb   der    Trocknungskammer   21    werden   die    Trocknungsbedingungen      kontrolliert      ud      aufrechterhal-      ten,   wodurch das    Material,   das die    Auslassleitung   34    durchläuft   den gewünschten Feuchtigkeitsgehalt    auf-      weist.   In der    Praxis   ist gefunden worden,

   dass dieser    Feuchtigkeitsgehalt      in   der Grössenordnung von    unge-      fähr   8    bis      18      %      liegen      kann.      Die      Geschwindigkeit,      mit   welcher    das.      Abstreifrohr   28    rotiert,

        kann   je nach der    Apparatur   und nach dem zu verarbeitenden Material    variieren.   Im    allgemeinen   Jedoch sollte die    Rotations-      geschwindigkeit   und der Druck der    durch   die Leitung 38    zugeführten   Luft genügend sein, um die inneren    Oberflächen   der Wände im    wesentlichen   sauber zu halten.

   Mit    anderen   Worten.    sollte   der    Luftstreifer   im    wesentlichen      alle   die    angesammelten   Materialschichten    entfernen.   Auf diese Weise wird ein    Materialrückstand      innerhalb   der    Trocknungskammer   für    übermässig   lange    Zeitperioden      verhindert.   



     Der      Konditionierungsapparat   48    sollte   mit genügendem    Heisswasserdampf   versehen werden, um die    Oberflächen   der feuchten Teilchen zu    erwärmen,   und    somit      klebrig   zu machen, wodurch sie nach gegenseitiger    Berührung   in der    Form   von festen, feuchten,    porösen   Agglomeraten    zusammenkleben.   



  Beispiel 1 Das beschriebene    Verfahren   wurde im wesentlichen unter Verwendung    einer      Apparatur   gemäss    Fig.   3    durchgeführt.      Vollmilch   wurde    durch      Vakuumeindamp-      fung   auf einen    Feststoffgehalt   von 46 0/0    konzentriert,   auf 70  C    erhitzt   und durch den    Zentiüfugalsprühkopf   27    mit   einer Geschwindigkeit von 3450    kg/Stunde   gepumpt.

   Der    Trocknungskammer   21 wurde durch die    Leitung   23    Trocknun.gsluft   mit einer Temperatur von 1431 C und durch    die      Leiturig   25 mit einer    Temperatur   von 1211 C    zugeführt.   Das totale Volumen der    somit      zugeführten      Trocknungsluft   betrug 850    m@/Mnute.   Ein    handelsübliches      Sojalecithin,   wie es durch W.

   A.    Cleary   Co. hergestellt wird, wurde direkt dem    Sprühkopf   durch die    Zufuhrleitung   28 in einem    Aus-      mass   von ungefähr 0,8 0/0 zugeführt, wodurch im getrockneten Endprodukt ein    Lecithingehalt   von    unge-      fähr      0,5      %      entsteht.      Feingemahlene      Lactose      (mit      einer      Feinheit   von bis zu 44    ,um)   wurde dem    Sprühkopf   :durch die    Zufuhrleitung   29 in    einem   Ausmass von ungefähr    10g/Min.   zugeführt.

   Der    Luftabstreifer   28 wurde    mit      ungefähr   einer Umdrehung pro Minute rotieren gelassen. Den    Auffangzyklonen   36 und 37    wurde   durch    die      Leitung   Kühlluft in einem    Ausmass   von ungefähr 142    cm3/Min.   und mit einer    Temperatur   von 29  C zugeführt. Unter diesen Bedingungen    hatte   die aus der    Trocknungskammer   22 durch die Leitung 34 entweichende Luft    eine      Temperatur   von 54  C.

   Das aus den Zyklonen 36 und 37 gelangende Produkt hatte    :einen      Feuchtigkeitsgehalt      von      12,8      %      und      eine      Temp@e-      ratur   von 32  C. Das Produkt wurde    dann   der    Kondi-      tionierungsapparatur   mittels eines    Bandes   43    zugeführt   und die    Luftzufuhrleitung   46, die mit einem    Ventilator   47    versehen   ist wurde mit    Raumluft   in einem    Ausmass   von 85    m3/Min.   versehen.

   Die    Konditionierungsappa-      ratur      wurde      mit      gesättigtem   Dampf durch ein Rohr 64 mit einem Durchmesser von 1,27 cm und    einem      Druck   von 6,3    kg/cm2   und    ungefähr   42,5    ms/Min.      Luft   von 16  C mittels eines    Ventilators   67 und: einer Leitung 66    versehen.      Innerhalb   der Behandlungszone 60 hatte das    Produkt      eine   Temperatur von 57  C und einen    Feuchtigkeitsgehalt   von 12,8 0/0.

   Das Produkt    wurde   dann    mittels   des Zyklons 50 vom Luftstrom abgeschieden und durch    Gravitätseinwirkung   dem    Schalentrock-      nungssystem   zugeführt. Das sich in die    Schalentrockner      ergiessende   Produkt    hatte   eine Temperatur von 42  C und setzte sich aus feuchten, porösen Agglomeraten der individuellen Teilchen zusammen, die eine wesentliche    Kristallisation   der    Lactose      zeigten,   wie durch    nükroskopische   Bestimmung    unter   polarisiertem Licht    festgestellt   werden konnte.

   Die den    Schalentrocknern   zugeführte Luft hatte    eine   Temperatur von ungefähr l16  C, welche    dazu   diente den Feuchtigkeitsgehalt der Agglomerate auf ungefähr 2 0/0 zu    senken.   Das Endprodukt war in Form von starken Agglomeraten, wobei die    Grösse   der Teilchen    derart   war,    dass   der    Grossteil   des    Materials   auf .einem Sieb mit einer    lichten      Maschenweite   von 0,15    mm      liegen   blieb, aber ein solches mit einer    lichten   Maschenweite von 1 mm passierte.

      Das,   Schüttgewicht des Endproduktes war 0,26    g/cm3.   Das Produkt    wurde   auf seine    Benetzbarkeit      geprüft,   indem man 30 g desselben auf die    Oberfläche   von 210 cm' Wasser gab, das eine Temperatur von 22  C aufwies und in einem 600 cm'    Becherglas      enthal-      te'   war.

   Es    wurde      die   Zeit    festgehalten,   die    das      Produkt   benötigte,    um   sich    gänzlich      zu   benetzen und    spontan   unter    die   Oberfläche des    Wassers      abzusinken.   Es wurde gefunden,

      dass   eine    Benetzungszeit   von ungefähr 30    Sekun-      den   für    dieses.   Produkt    charakteristisch      ist.   Nach dem Absinken    unter   die    Oberfläche   des Wassers ohne Bewegung    wunde   das Wasser mit einem    gewöhnlichen   Löffel    gerührt,   um die sich auflösenden    Milchteilchen      gänzlich   zu    dispergieren.   Unmittelbar    danach      wurde      festgestellt,

        dass   das    rekonstituierte   Produkt im wesentlichen von frischer    Vollmilch   in bezug    auf      Schmackhaf      tigkcit,   Aussehen und    Stabilität   nicht    unterscheidbar   war.

   Der Löslichkeitsindex    des   Endproduktes war 0,1    emg.   

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 Beispiel 2    Dieses   Beispiel betrifft die Herstellung von nicht fetter Trockenmilch und ist in den meisten Belangen ähnlich wie Beispiel 1 mit der Ausnahme der im folgenden erwähnten    Einzelheiten.   Flüssige    Magermilch   wurde durch    Vakuumeindampfung   auf einen    Feststoff-      gehalt   von 47 070 eingeengt, auf 71  C erhitzt und durch einen    Zentrifugalsprühkopf   27 mit einer    Ge-      schwindigkeit   von 3l00    kg/Stunde   gepumpt.

   Der    Trocknungskammer   21 wurde durch die Leitung 23 Luft mit einer Temperatur von 149  C und durch die Leitung 25 mit einer Temperatur von 121' C zugeführt. Das Totalvolumen der zugeführten    Trocknungs-      luft   betrug somit 850    m3/Min.      Impflactose   mit einer    Korngrösse   von bis zu 44    jrm   Durchmesser wurde dem Sprühkopf durch die    Zufuhrleitung   29 in einem    Aus-      mass   von ungefähr 15    giMin.   zugeführt. Der Luftabstreifer 28 wurde ungefähr mit einer Umdrehung pro Minute betätigt.

   Den    Auffangzyklonen   36 und 37 wurde durch die Leitung 40 Kühlluft in einem    Aus-      mass   von ungefähr 142    m3;   Min. mit einer Temperatur von 29  C zugeführt. Unter diesen Bedingungen hatte die der    Trocknungskammer   22 durch die Leitung 34    entströmende   Luft eine Temperatur von 53  C. Das aus den Zyklonen 36 und 37 gelangende Produkt hatte    einen   Feuchtigkeitsgehalt von 13,5 0./o und eine Temperatur von 33  C.

   Das Produkt wurde der    Konditionie-      rungstemperatur      mittels   eines    Bandes   43 zugeführt und der    Luftzufuhrleitung   46, die mit einem    Ventilator   47 versehen ist, wurde    Raumluft   in einem    Ausmass   von 85    m3/Min.   zugeführt. Im vorliegenden Falle setzte sich der    Konditionierungsapparat   aus    einem      Dampfrohr   von einem Durchmesser von 1,3 cm und    einem   Rohr 62    zusammen,   wobei die Dampfleitung axial in    der   letzteren angeordnet war, und zwar ungefähr 1,8 m vom Eintrittspunkt in den Zyklon 50 entfernt.

   Der    Kondi-      tionierungsapparatur   wurde gesättigter Dampf mit einem    Druck   von 5,6    kg'cm2   zugeführt. Unmittelbar vor dem Eintritt in den Zyklon 50 hatte das Produkt eine Temperatur von 60  C und einen Feuchtigkeitsgehalt von 13,4 0/0.

   Danach gelangte    das   Produkt    durch      Gravitätseinwirkung   zu dem    Schalentrocknungssystem.   Das sich in den    Schalentrockner   51    entleerende   Produkt hatte    eine   Temperatur von 49  C und bestand aus feuchten, porösen    Aggregaten,   wobei die individuellen    Teilchen   derselben eine wesentliche Kristallisation der    Lactose   zeigten, wie durch mikroskopische    Prüfung   unter polarisiertem Licht    festgestellt   werden    konnte.   Die den Schalentrockner zugeführte Luft hatte eine Temperatur von    ungefähr   120  C,

   welche dazu diente den    Feuchtigkeitsgehalt   der Agglomerate auf    ungefähr      3,5      %      zu      senken.      Das      Endprodukt      war      in      Form      von   Agglomeration mit einer solchen    Grösse,      dass      der      Gross-      teil   des Materials auf einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,15 mm    zurückblieb,   aber ein solches mit einer lichten    Maschenweite   von 1 nun passierte.

   Das Endprodukt hatte ein Schüttgewicht von 0,24    g/cm3.   Das Produkt wurde in bezug auf seine    Benetzbarkeit   untersucht, indem man 30 g desselben auf die Oberfläche von 320 cm'    Wasser   von einer Temperatur von 22  C brachte,    das   sich in einem 600    cm'-Becherglas   befand. Man    notierte   die für die    gänzliche   Benetzung und das spontane Absinken unter die Oberfläche des    Wassers   benötigte Zeit. Es ist    fest-      gestellt   worden,    dass   eine    Benetzungszeit   von    ungefähr   10 Sekunden für dieses Produkt    charakteristisch   ist.

   Nach dem Absinken unter die    Oberfläche   des Wassers ohne Bewegung wurde das Wasser mit einem gewöhnlichen Löffel    gerührt,   um die sich auflösenden Milchteilchen gänzlich zu    dispergieren.   Unmittelbar danach wurde    festgestellt,   dass das    rekonstituierte   Produkt im wesentlichen von frischer marktgängiger    Magermilch   in bezug auf die Schmackhaftigkeit,    das      Aussehen   und die Stabilität    nicht   unterscheidbar ist. Der Löslichkeitsindex des Endproduktes betrug 0,08 cm'. Beispiel 3 Dieses Beispiel beschreibt die    Herstellung   eines teilentfetteten Milchproduktes.

   Flüssige Magermilch wurde mit Rahm    standardisiert,   um ein fertiges    Trok-      kenmilchprodukt      mit      ungefähr      14      %      Fettgehalt      zu      er-      zielen,   was auf der Basis von flüssiger Milch    äquiva-      lent      ist      einem      ungefähr      1,

  75      %      flüssigen      Milchprodukt.   Dieses    Material   wurde durch    Vakuumeindampfung   bis    zu      einem      Feststoffgehalt      von      46,5      %      eingeengt,      auf   68  C erhitzt und durch einen    Zentrifugalsprühkopf   27    mit   einer Geschwindigkeit von 3040 kg/Stunde gepumpt. Der    Trocknungskammer   21 wurde durch die Leitung 23    Trocknungsluft   mit einer Temperatur von 146  C und durch die Leitung 25 mit einer Temperatur von 107  C    zugeführt.   Das totale Luftvolumen betrug 850    m3/   Min.

   Ein handelsübliches    Sojalecithin,   wie    es   durch W. A.    Cleary      Company   hergestellt wird,    wurde      direkt   dem Sprühkopf durch die    Zufuhrleitung   28 in    einem      Ausmass   von ungefähr 200    g/Min.      zuge-      führt.   Dem Sprühkopf wurde ferner durch die Zufuhrleitung 29    Impflactose   in einem Ausmass von ungefähr 5    g/Min.      zugeführt.   Der Luftabstreifer 28 wurde    mit   ungefähr einer Umdrehung pro Minute betätigt.

   Den Auffangzyklonen 36 und 37 wurde durch die Leitung 40 von    ungefähr   140    m3/Min.   Kühlluft mit einer Temperatur von 28  C    zugeführt.   Unter diesen Bedingungen hatte die aus der    Trockenkammer   22 durch die Leitung 34    ausströmende   Luft eine Temperatur von 53  C. Das aus den Zyklonen 36 und 37 gelangende    Produkt      hatte      einen      Feuchtigkeitsgehalt      von      13      %      und   eine Temperatur von 32  C.

   Das Produkt wurde dann in den in Beispiel 1    beschriebenen      Konditionierungsap-      parat      übergeführt.   Der    Konditionierungsapparat      wurde   mit gesättigtem Dampf bei einem Druck von 6    kg/cm=   versehen.

      Innerhalb   der Behandlungszone hatte das Produkt eine Temperatur von 59  C und einen Feuchtigkeitsgehalt von 13,2    0lo.   Nach der    Abscheidung   vom Luftstrom    mittels   des    Zyklones   50 hatte    das   Produkt eine    Temperatur   von 46  C    ud   setzte sich aus feuchten porösen Agglomeraten    zusammen,   deren individuelle Teilchen eine    wesentliche      Kristallisation   der    Lactose      zeigten,   wie durch eine mikroskopische    Unersuchung      unter      polarisiertem   Licht festgestellt werden konnte.

   Die dem    Schalentrocknungssystem      zugeführte   Luft hatte eine Temperatur von 118  C und diente dazu die feuchten,    porösen   Agglomerate auf einen    Feuchtigkeits-      gehalt      von      ungefähr      2,1      %      zu      trocknen.      Das       Endprodukt   war    in   Form von festen Agglomeraten, die    eine   solche Grösse aufwiesen,    dass   der Grossteil des    Materials   auf einem Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,15 mm verblieb,

      währenddem   er ein solches mit einer lichten Maschenweite von 1 mm    passierte.   Das Schüttgewicht des    Endproduktes   war 0,25    g/cm3.   Das Produkt wurde auf seine    Benetzbarkeit   hin    geprüft,   indem man 30 g desselben auf die Oberfläche von 265    cm3   Wasser mit einer    Temperatur   von 22  C gab, das in einem    Becherglas   von 600    cm3      enthalten      war.   Man    notierte   die für die gänzliche    Benetzung   und das 

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    spontane   Absinken    unter   die    Wasseroberfläche   benötigte Zeit.

   Eine    Benetzungszelt   von ungefähr 15 bis 20    Sekunden   ist charakteristisch für dieses Produkt. Nachdem man das    Produkt   ohne Bewegung hatte unter die    Wasserobexfläche      absinken   lassen, wurde    das   Wasser mit einem    gewöhnlichen   Löffel    gerührt,   um die sich    auflösenden      Milchteilchen   gänzlich zu    dispergieren.   Unmittelbar danach wunde    festgestellt,

     dass das    rekon      stituierte      Produkt   im    wesentlichen   vom original flüssigen    Milchprodukt   vor der    Eindampfung      und   dem    Trocknen   nicht unterscheidbar war. Der    Löslichkeits-      index      des      Endproduktes   war 0,1    ml.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Trockenmilchpul- vers, das in Form von agglomeriert sprühgetrockneten Teilchen vorliegt, und. vollständig löslich ist, dadurch gekennzeichnet, dass man Tröpfchen eines Milchkonzentrates, die durch Versprühen entstanden sind und Lactoseimpfkristalle enthalten, durch eine Atmosphäre eines heissen Trocknungsgases bewegt,
    wobei eine Temperatur für das genannte Gas in bezug auf den Lactosegehalt de genannten Konzentrates vorgesehen ist, die den Fcuchtigkeitsgehalt der genannten Tröpfchen auf 8 bis 18 Gew.-1/a reduziert, und zwar solange noch kristalline als auch nichtkristalline Lactose in den Teilchen vorliegen, die aus den genannten Tröpfchen entstanden sind,
    und dass man die Temperatur des genannten Produktes zwischen 30 und 50 hält, und dass man. das Produkt bei gleichbleibender Feuchtigkeit rasch auf eine Temperatur von 55 bis 70 C er- wärmt, wobei die nichtkristalline Lactose in den genannten Teilchen klebrig wird, und dass man die genannten Teilchen durchmischt,
    um benachbarte Teilchen bei der genannten erhöhten Temperatur und bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 8 bis 18 % miteinander in, Berührung zu bringen, wodurch diese untereinander zu Agglomeraten verbunden werden, die aus, Teilchen bestehen, die mittels der darin enthaltenen, nichtkri- stallinen Lactos.e miteinander verklebt werden, und dass die genannten Teilchen, währenddem sie so miteinander verbunden sind, rasch abgekühlt werden,
    um die Klebrigkeit aus der genannten, nichtkristallinen Lactose zu entfernen und die Bindungen zu verfesti- gen, die die genannten Teilchen in der Form von Agglomeraten zusammenhalten, und dass man schliess- lich die zusätzliche Feuchtigkeit aus den genannten Teilchen bis unterhalb 5 1/o entfernt, wodurch ein Trok kenmilchpulver entsteht,
    das sich aus agglomerlerten Teilchen zusammensetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tröpfchen des Milchkonzentrates Fett in einer Menge von ungefähr 10 bis 30 Gew.-11/o auf Trockenbasis enthalten. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Tröpfchen des Milchkonzentra- tes aus konzentrierter Magermilch bestehen.
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