Schiene zur Behandlung von Verletzungen
Die Erfindung betrifft eine Schiene zur Behandlung von Verletzungen, wie Knochenbrüchen, und ist dadurch gekennzeichnet > dass die Schiene aufblasbar und einteilig oder mehrteilig ist. Vorzugsweise sind in Kombination mehrere voneinander durch Zwischen räume getrennte Teil schienen mit einem Überdruck- ventil vorgesehen. Fernerhin sind zweckmässig die Teilschienen durch Stege miteinander verbunden, die vorzugsweise Durchbrechungen besitzen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in. einigen ausführungsformen beispielsweise dargestellt
Fig. 1 zeigt schaubildlich eine derartige Schiene für den Arm. Aus den Fig. 2 bis 4 sind Einzelheiten der Schiene zu ersehen.
Die Fig. 5 und 6 geben schematisch verschiedene Betriebszustände einer anderen Ausführungsform die- ser Schiene wieder. In den Fig. 7 und 8 ist in einander zugeordneten Rissen diese Schiene zur Verwendung für einen Fuss veranschaulicht (Beinschiene). Fig 9 Iässt die Schiene z. B. zur Behandlung eines Ellbogengeien- kes (Armschiene) erkennen. Die Fig 10 bis 12 zeigen konstruktive Details.
Die Fig. 13, 18 und 19 veranschaulichen konstruktive Einzelheiten einer weiteren Ausführungsvariante in grösserem Masstab. Dabei ist Fig. 13 ein Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 14 und Fig. 18 ein Schnitt nach der Linie lII-HI der Fig. 14. Fig 19 zeigt ein mit einem Kreis umrandetes Detail der Fig. 16. Aus den Fig. 14 bis 16 ersieht man die erfindungsgemässe Schiene in Form einer Armschiene in drei einander zugeordneten Rissen. In Fig. 17 ist eine derartige Schiene zum Schienen von Fussverletzungen wiedergegeben.
Endlich sind in den Fig. 20 und 21 wiederum an- dere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
Wie man aus den Fig. 1 und 2 (Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1) ersieht, besteht diese Schiene aus vier Einzelschienen 3, die durch Stege 14 miteinander verbunden sind. An einem Steg 14 ist ein Reissverschluss 7 angebracht, um die genanntc Schicne öffnen, um den verletzten Arm legen und wieder schliessen zu können. Der Reissverschluss kann, insbesondere für eine Fussschiene, aus Kunststoff, z. B. PVC sein, damit die Reissverschlussteile im Röntgenbild keinen Schatten werfen.
Die Schiene wird in unaufgeblasenem Zustand um den verletzten Arm 8 gelegt und dann der Reissverschluss wieder geschlossen. Nunmehr wird durch ein an sich bekanntes Einlassventil (ähnlich wie Fahrradventil) mit dem Mund die Schiene aufgeblasen. Dabei füllt sich zuerst die Einzelschiene 3, die das Einlassventil 6 trägt. Durch den Pfeil 9 ist angedeutet, wie dann der Reihe nach die anschliessenden Einzelschienen 3 mit Luft gefüllt werden. Die letzte Einzelschiene besitzt ein tBberdruckven- til 4, das selbsttätig öffnet, wenn der Luftdruck in der Schiene einen bestimmten Wert überschreitet. Aufgrund medizinischer Überlegungen hat sich ergeben, dass dieser Grenzdruck in der Grössenordnung von 40 mm Quecksilbersäule liegt.
Das verletzte Glied ist bei diesem Druck von der Schiene nicht so festgehalten, dass Blutstauungen eintreten können
Ein weiterer Vorteil dieser Schiene liegt darin dass die Stege 14 Durchbrechun.gen 5 aufweisen, durch die Luft und Feuchtigkeit vom verletzten Glied 8 nach aussen hin entweichen können. Die erfindungsgemässe Schiene erzeugt also im Gebrauch kein Hitzegefühl.
Endlich werden Blutstauungen auch dadurch vermieden, dass die Einzelschienen 3 durch die Stege 14 von einander distanziert liegen, wie die eingezeichneten Zwischenräume 1 erkennen lassen. Darüber hinaus Iie gen die Einzelschienen 3 nur in ihren mittleren Berei chen am Glied 8 an, wodurch praktisch Zwischenräume gegeben sind, die gross sind und in Fig. 2 mit 2 einkotiert wurden.
Im Hinblick auf Fig. 1 sei noch gesagt, dass etwa in der Querebene des Überdruckventils 4 für die Ein zeischienen 3 ein durchgehender Luftweg vorhanden ist, so dass die eingeblasene Luft dort von einer Einzelschiene 3 zur nächsten usw. strömen kann, an diesem Strömungsweg sind die Stege 14 unterbrochen.
Fig. 3 veranschaulicht die Konstruktion des tÇber- druckventils 4. Dieses Ventil ist in eine Öffnung einer Einzelschiene 3 eingesetzt. Es ist aussen durch einen Verschlusspfropfen 10 abgedeckt, der eine Öffnung 11 aufweist. Der Ventilsitz ist mit 12 bezeichnet, auf dem der Ventilteller 13 durch die Ventilfeder 15 niedere halten ist. Übersteigt der Innendruck einen Grenzwert, so öffnet das Sicherheitsventil in an sich bekannter Weise automatisch.
Bei einer anderen Ausführungsform des Sicherheitsventils nach Fig. 4 trägt die Wandung der Einzelschiene 3 ein Einlassventil 6 und, innen, das Über- druckventil 4. Beide Ventile arbeiten mit Kugeln 16, die durch Federn 15 gegen die Ventilöffnungen 17 gedrückt werden. Die Funktion liegt auf der Hand.
Die Schiene ist auf die dargestellten Ausführungs- beispiele nicht beschränkt. Gegebenenfalls können auch mehrere Einzelschienen Überdruckventlle tragen.
Je nach der BestimmurlZg kann diese Schiene mehr oder weniger als vier Einzielschienen umfassen, sie kann jeweils die erforderliche Gestalt (verschieden gewinkelt, gestreckt, gekriimmt) aufweisen. Bei entsprechenden Formgebung kann die Schiene auch für eine Körperbandage verwendet werden. Die Schiene eignet sich auch sehr gut als Transport- nd Lage rungsschiene. Die Verwendung eines Überdruckventils ist auch dort vorteilhaft, wo zwischen Einzelschienen keine besonderen Zwischenräume vorgesehen sind.
Durch Verwendung passender Ventilfedern kann der Grenzdruck auf jeden praktisch notwendigen Wert eingestellt werden.
Wan man aus den Fig. 5 und 6 ohne weiteres ersieht, besitzt diese Schiene eine Aussenbahn 22 und eine Innenbahn 23. Zwischen diesen Bahnen sind aufgeblasene Seelen 21 vorgesehen. Die beiden Bahnen sind an den Stellen 28 unmittelbar oder auch vermittels eines kleinen Steges verbunden. Im allgemeinen genügt hier eine unmittelbare Verbindung, wie diese auch aus den Fig. 7 und 9 zu ersehen ist und dort in Form von Abnähungen ausgebildet ist Weiterhin erkennt man aus Fig. 5 einen Zuführungsschlauch 25 mit einem Einlassventil 26 und einem Überctruckventl 27. Dieser Zuführungsschlauch 25 ist über Anschlussstücke 29 an die einzelnen Seelen 21 angeschlossen. Zur Schienung eines verletzten Gliedes 24 werden über den Zuführungsschlauch 25 die Seelen 21 aufgeblasen, so dass sich eine Lage nach Fig. 6 ergibt. Dies grundsätzlich.
Die Fig. 7 veranschaulicht eine derartige Schiene in aufgerolltem Zustande. Mit 30 ist ein Zippverschluss bezeichnet. Wie schon gesagt, sind acht Abnähungen vorhanden, die die Aussenbahn 22 und die Innenbahn 23 fest miteinander verbinden. Dazwischen liegen, wie erwähnt, die Seelen 21. Die Schiene nach Fig. 7 wird um das verletzte Glied herumgelegb, worauf dann der Zippverschluss 30 geschlossen wird. Die Schiene umschliesst sodann locker das verletzt Glied. Nunmehr erfolgt durch Aufblasen über den Zuführungsschlauch 25 ein Aufblasen der Seelen 21, so dass sich dann in entsprechender Weise eine Fixierung nach Fig. 6 ergibt. Zur Halterung des Zuführungsschlauches 25 ist eine Abdeckmanschette 31 vorgesehen.
Das Über- druckventil 27 ist vorzugsweise so eingerichtet, das der Druck in den Seelen 21 40 mm Hg nicht übersteigen kann. In einfacher Weise kann dabei das tSber- dmickventil 27 so ausgebildet sein, dass dieser Grenzdruck je nach den Erfordernissen auf verschiedene Werte eingestellt werden kann. Nach diesen Erklärun- gen ist die Fig. 9 von selbst verständlich, die eine etwas anders geformte derartige Schiene in aufgeklapptem Zustande erkennen lässt.
Fig. 10 zeigt den Zuführungsschiauch 25 und den Anschluss dieses Schlauches an die Seelen 21. Dieser Anschluss erfolgt mit dem dargestellten T-Stück 32.
Die Aussenbahn 22 und die Innenbahn 23 sind hier weggelassen.
Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen an sich bekannte Einlass- und Überdruckventile 26, 27. Die Stärke der Feder 33 bestimmt beim Überdruckventil 27 den Grenzdruck innerhalb der Seelen 21.
Die mechanische widerstandsfähige Aussenbahn 22 bringt den Vorteil mit sich, dass die Schiene auch rauhen Betriebsbedingungen gewachsen ist und keine Gefahr besteht, dass die Seelen 21 verletzt und dadurch unbrauchbar werden. Zufolge der Umfassung eines verletzten Gliedes 24 an nur wenigen kleinen Stellen ist eine weitgehende Sicherheit gegen Durchblutungsstörungen gegeben. Durchbiutungsschäden sind durch das Überdrnckventil 27 jedenfalls ausgeschaltet. Die Schiene ist t sehr langiebig, da schadhaft gewordene See- len leicht ausgewechselt werden können.
Um auch bei extremem langem Tragen der Schiene eine Hitzeentwicklung für das verletzte Glied zu vermeiden, kann die Innenbahn 23 aus atmungsaktivem Material beste- hen; zusätzlich dazu kann die Aussenbahn 22 Entlüf- tungslöcher tragen. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass durch die Lage der Luftsäufen an der Innen- seite der Schiene und die schmale Verankerung daran eine weitgehende Durchblutung des verletzten Gliedes stets sichergestellt ist. Unter Umständen kann auch die Aussenbahn 22 dehnbar, insbesondere leicht dehnbar, vorgesehen sein. Die Schiene ist selbstverständlich nicht nur bei Beinw oder Armverletzungen zu verwenden, sondern auch bei Verletzungen anderer Körperteile, die geschieht werden können.
Anstelle eines Zippverschlusses kann auch eine andere passende Verschlussart, wie Haken und Ösen, Verschnürung, Klettenbandverschluss u. dgl. Anwendung finden. Eine schadhafte Seele kann z. B. mittels der Anschlusstücke 29 herausgezogen und durch eine neue ersetzt werden.
Wie man insbesondere aus Fig. 13 ersieht, sind innerhalb der rechts und links liegenden Aussenbahn 41 zwei Seelen 42 vorgesehen. Jede Seele 42 ist mittels einer an sich bekannten Druckknopfverbindung 51 mit der Aussenbahn 41 leicht lösbar und leicht auswechsel- bar verbunden. An der Seitenkante dieser aufblasbaren Schiene befindet sich ein Reissverschluss 30, siehe auch Fig. 14 und 16. Die weiteren konstruktiven Elew menge dieser Armschiene werden im Zuge der nachfolgenden Beschreibung des Gebrauches dieser Schiene erklärt.
Ein z. B. im Ellbogengelenk verletzter Arm wird in entsprechender Winkel stellung zwischen die Seelen 42 und die beiden Aussenbahnen 41 gelegt. Dann wird mittels des Reissverschiusses 30 die Schiene geschlossen und über das Einiassventil 47 aufgeblasen Die eine strömende Luft geht über das Einlassventil 47 und den Schlauch 44 zwischen die Wandungen jeder Seele 42, siehe dazu auch Fig. 18. Die beiden genannten Seelen 42 werden aufgeblasen und halten dann den verletzten Armteil 53 fest, wie dies aus Fig. 16 deutlich zu erkenne nen ist. Das am anderen Ende des Schlauches 44 befindliche Überdruckventil 48 verhindert, dass die Seelen 42 zu stark aufgeblasen werden.
Für die meisten Fälle ist, wie schon gesagt, ein maximaler Aufbias- druck von 40 bis 80 mm Hg passend, damit die Blutzirkulation des geschienten, verletzten Gliedes nicht leidet. Hinsichtlich der zweckentsprechenden Lagerung des verletzten Gliedes wird auf Fig. 19 hingewiesen.
Man sieht, dass das verletzte Glied 53 tatsächlich nur von den aufgeblasenen Seelen 42 gehalten ist, wobei der an sich härtere Steg 52, der zwei Seelenteile 42 miteinander verbindet, vom vorletzten Glied 53 entfernt liegt. Beim Aufblasen der Seele 42 werden sich die genannten Seelenteile etwa nach der punktierten Linie 54 der Fig. 14 zueinander verschwenken.
Gemäss der beschriebenen Konstruktion kann eine schadhaft gewordene Seele 42 einfach ausgetauscht werden. Dazu ist es bloss notwendig, die Druckknopfverbindung 51 und die Steckverbindung 46 zu lösen.
Die schadhafte Seele 42 kann dann entfernt und durch eine funktionsfähige Seele ersetzt werden. Nach Zu sammenstecken des Ansatzstutzens 46 und des T-Stükkes 45 sowie nach Schliessen der Druckknopfverbin ; dung 51 ist dann die Schiene wiederum betriebsfähig.
In der Seele 42 sind Entlüftungslöcher 43 vorgesehen, durch die vor allem Körperwärme abströmen kann. Gegebenenfalls können auch in der Aussenbahn 41 entsprechende Entlüftungslöcher vorgesehen sein.
Zum Schutz des Schlauches 44 ist dieser durch eine Deckenbahn 50 abgedeckt, die an einer Stelle, z. B. oben bei 49, offen ist. Es kann so gegebenenfalls auch der Schlauch 44 leicht ausgewechselt werden.
Nach diesen Ausführungen ist Fig. 17, die eine ge rade Schiene für Beinverletzungen zum Gegenstand hat von selbst verständlich. Wiederum liegen Seelen 42 zwischen Aussenbahnen 41, wobei die Seelen über einen Schlauch 44 aufgeblasen werden können. Mit 43 sind Entlüftungslöcher bezeichnet, 45, 46 ist die bereits beschriebene Steckverbindung und 51 die Druckknopfverbindung.
Die Seele 42 kann auch einstückig ausgeführt sein oder aus vielen Teilstücken bestehen. Die Gestalt dieser Schiene kann für den jeweiligen Zweck stets entsprechend variiert sein. Unter Umständen ist es geboten, die mit dem verletzten Glied zusammenwirkenden Seelenwandungen mit einem Belag aus Schaumstoff oder Moltopren zu versehen. Statt eines Einlassven teiles kann auch ein Einlasshahn Verwendung finden.
Wie man aus den Fig. 5 und 6 ohne weiteres bereits ersehen konnte, besitzt diese Schiene eine Aussenbahn 22 und eine Innenbahn 23. Zwischen diesen Bahnen sind aufblasbare Seelen 21 vorgesehen. Die beiden Bahnen sind an den Stellen 28 unmittelbar oder auch mittels eines kleinen Steges verbunden. Im allgemeinen genügt hier eine unmittelbare Verbindung, die z. B. in Form von Abnähungen ausgebildet ist. Weiterhin erkennt man aus Fig. 5 einen Zuführungsschlauch 25 mit einem Einlassventil 26 und einer Druckanzeige- oder Druckbegrenzungsvorrichtung 27. Dieser Zuführungsschlauch 25 ist über Anschlussstücke 29 an die einzelnen Seelen 21 angeschlossen. Zur Schienung eines verletzten Gliedes 24 werden über den Zuführungs- schlauch 25 die Seelen 21 aufgeblasen, so dass sich eine Lage nach Fig. 6 ergibt.
Es muss nun, wie eben- falls schon gesagt, verhindert werden, dass die Seelen zu stark aufgeblasen werden, da sonst gesundheitliche Schäden auftreten können; dazu sind besondere Druck anzeige- und/oder Druckbegrenzungsvorrichtungen vorgesehen. Medizinische Überlegungen haben ergeben, dass der höchstzulässige Druck zwischen 30 bis 70, vorzugsweise zwischen 40 bis 50 mm liegen soll.
Gemäss Fig. 20 ist der Schlauch 25 über die Abzweigung 69 in Form eines T-Stückes mit der Seele 21 verbunden. Der Schlauch 25 ist über die Abzweigung hinaus verlängert und trägt an seinem Ende einen Ballon 70, der zum Schutz und zur genaueren Anzeige von einer Hülse 71, vorzugsweise aus durchscheinendem Kunststoffmaterial, umschlossen ist. An der Hülse 71 befinden sich zwei Markierungen 72. Hat sich der Ballon 70 bis zu diesen Markierungen ausgedehnt, so ist die zulässige Druckgrenze, z. B. 40 bis 50 mm Hg erreicht. Es ist hier nur die letzte Seele 21 dargestellt, da eine solche Messung genügt.
Mit 73 ist eine Einrichtung bezeichnet, die z. B. eine Öffnung darstellt, durch die Luft ein ; und ausströmen kann. Diese Einrichtung 73 kann aber auch als Signalpfeife oder als Sicherheitsventil ausgebildet sein.
Man kann die Druckanzeige auch mit Hilfe eines üblichen Manometers durchführen. Eine andere Möglichkeit ist es, am Ende des Schlauches 25 eine Druckdose vorzusehen, wobei dann an einem anzuschliessen den Messgerät die Ablösung, i B. auf elektrischem Wege, erfolgt; auch eine elektrische Lampe ist dabei verwendbar.
Die in Fig. 21 dargestellte Bauart verwendet einen federnden Balg 74, der zieharmonikaartig gefaltet ist.
Dies hat den Vorteil, dass bei Lufteintritt im wesentlichen nur eine Ausdehnung in einer Richtung erfolgt.
Alle übrigen Massnahmen, wie die Anordnung der Hülse 71 und der Markierung 72, können gleich bleiben, wie eben beschrieben. Selbstverständlich kann auch nur eine einzige oder mehr als zwei Markierun- gen vorgesehen sein.
Die Schiene kann in Koppeltaschen (nach dem Prinzip von Kartentaschen hergestellt) leicht transportiert werden und ist so jederzeit gut griffbereit. Beinschienen sind vorzugsweise mit einem verstellbaren Knöchelschutzband ausgestattet, das den Knöchel umschliesst und festhält. Am unteren Ende der Bein schiene können Transportstützen (z. B. T-Stücke aus Holz) Verwendung finden, die das überaus schmerzhafte Drehkippen des verletzten Beines beim Abtrans- port eines Verunglückten verhindern.