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CH456501A - Verfahren zur Herstellung von aus einem Metallstreifen gewickelten Rohren sowie Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aus einem Metallstreifen gewickelten Rohren sowie Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens

Info

Publication number
CH456501A
CH456501A CH262967A CH262967A CH456501A CH 456501 A CH456501 A CH 456501A CH 262967 A CH262967 A CH 262967A CH 262967 A CH262967 A CH 262967A CH 456501 A CH456501 A CH 456501A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
strip
mandrels
mandrel
dependent
organs
Prior art date
Application number
CH262967A
Other languages
English (en)
Inventor
J Crawford Thomas
Original Assignee
Universal Metal Hose Company
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Metal Hose Company filed Critical Universal Metal Hose Company
Priority to CH262967A priority Critical patent/CH456501A/de
Publication of CH456501A publication Critical patent/CH456501A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/032Seam welding; Backing means; Inserts for three-dimensional seams
    • B23K9/0325Seam welding; Backing means; Inserts for three-dimensional seams helicoidal seams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von aus einem Metallstreifen gewickelten Rohren  sowie Vorrichtung zur Ausführung des     Verfahrens       1  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  von aus einem Metallstreifen gewickelten Rohren, wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Streifen schräg  auf ein Paar von im entgegengesetzten Sinne rotierenden,  in der Fortsetzung ihrer Achsen hintereinander angeord  neten Dornen geführt wird, wobei zuerst der Streifen  einem Dorn zugeführt wird, dessen Drehung im entge  gengesetzten Sinne zur Drehung desjenigen Dornes ver  läuft, bei welcher der Streifen aufgewickelt wird, und die  einander zugewandten Ränder der einzelnen Windungen  des Streifens miteinander verbunden werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung zur Ausführung  des Verfahrens ist gekennzeichnet durch ein Paar von in  der Fortsetzung ihrer Achsen hintereinander angeordne  ten, drehbar gelagerten Dornen, die an Antriebsorgane  angeschlossen sind, durch welche sie in Drehbewegungen  im entgegengesetzten Sinne versetzbar sind sowie durch  Organe zur Führung des Materialstreifens schräg  auf beide Dorne nacheinander, wobei die Drehung des  Dornes, welcher als erster den Streifen zugeführt erhält,  im entgegengesetzten Sinne zum Sinne des Aufwickelns  erfolgt, und durch Organe zum gegenseitigen Verbinden  der einander zugewandten Ränder der einzelnen Windun  gen des Streifens.  



  Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung  schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels der     erfin-          dungsgemässen    Vorrichtung erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung,  Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung von oben,  Fig. 3 eine Ansicht mit Teilschnitt eines Teiles der  Fig. 1, mit der Darstellung des doppelten Dornes, auf  welchem die Wicklung des Rohres erfolgt,  Fig. 4 einen Schnitt in grösserem Massstab des linken  Endes der Fig. 3 mit der Darstellung der Anchlüsse für  Wasser und Gas und der Riemenscheiben für den  Antrieb der Dorne,  Fig. 5 einen Schnitt des rechten Endes der Fig. 3 mit  der Darstellung des Bereiches zwischen den beiden  Dornen, in welchem das Verschweissen des metallischen  Streifens zu einem Rohr erfolgt,    Fig. 6 einen Ausschnitt aus der Fig.

   5 in noch     grösse-          rem    Massstab mit einer noch anschaulicheren Darstellunng  des Bereiches zwischen den Dornen und der Pfade des  Gases und des Kühlwassers,  Fig. 7 den Schnitt 7-7 aus der Fig. 5, der sich an der  Stelle befindet, wo das Schweissen erfolgt, die  Fig. 8 und 9 Schnitte nach den Linien 8-8 und 9-9  in der Fig. 6.  



  Fig. 10 eine teilweise räumliche Ansich des  Schweissbereiches am Dorn, wobei insbesondere die  Anordnung für die Führung und das Festhalten des  zugeführten metallischen Streifens dargestellt ist,  Fig. 11 einen Grundriss zur Fig. 10, der Stelle, an  welcher durch den Schweissvorgang ein zugeführter  metallischer Streifen zu einem Rohr ausgebildet wird  und  Fig. 12 einen der Fig. 11 entsprechenden Grundriss  zur schematischen Darstellung einer anderen Form des  Schweissens.  



  Die in der     Fig.    1 dargestellte Maschine zur     Herstel-          lungvon    Rohren enthält einen grundlegenden, die Dorne  tragenden Rahmen 21, welcher eine Basis 22 aufweist,  einen vertikalen Teil 23 mit einer Konsole 24, welche  einen geteilten Dornträger 26 für die Dorne trägt. Am  entgegengesetzten Ende der Basis 22 befindet sich ein  zweiter vertikaler Teil 27.  



  Am Hauptrahmen 21 ist ein Hilfsrahmen 28 befestigt,  der um eine Achse     A-A    (Figuren 1 und 7) schwenkbar  ist. Der Hilfsrahmen ist mit einer drehbaren Grundplatte  29 versehen, welche auf der Basis 22 aufliegt, wobei  Schrauben 31 oder andere Befestigungsorgane zum Fest  halten des Hilfsrahmens 28 in einer gewählten Stellung  vorgesehen sind.  



  Wie im weiteren ausführlich erläutert wird, trägt der  Hilfsrahmen 28 eine Spule mit dem Streifen, eine Füh  rung zum Führen des Streifens schräg auf die beiden in  entgegengesetztem Sinne rotierenden Dorne sowie eine       Zufuhrvorrichtung    für die Bewegung des Streifens über  die Führung auf die Dorne.  



  Wie am besten aus der     Fig.3    hervorgeht, ist der  rohrförmige Dornträger 26, der auf dem Hauptrahmen      befestigt ist, in der Längsrichtung in zwei Teile geteilt  und ist mit einem Paar von in Längsrichtung sich  erstreckenden Flanschen 32 versehen. Die Flansche wer  den durch Schrauben 33 zusammengehalten. Durch die  Schrauben 33 wird zwischen den Teilen des     Dornträgers     eine zylindrische Dornbüchse 34 festgehalten und auf  diese Weise in der Vorrichtung befestigt.  



  In den Figuren 3 und 4 sind die äussere und die  innere Antriebswelle 36 bzw. 37 der Dorne dargestellt.  Die äussere Antriebswelle 36 hat die Form eines Rohres,  welches in Lagern 41, 42 in der Dornbüchse 34 gelagert  ist. Die Welle 36 stützt sich zur Verhinderung eines  axialen Spieles gegen einen Kragen 43 auf der einen Seite  und gegen einen aufgeschraubten Gewindering 44 auf der  anderen Seite. Auf der Seite der Dorne, wo sich der  Kragen befindet, endet die äussere Welle 36 mit einer  nach aussen sich     erweiternden    Bohrung 46, in welcher  mittels einer überwurfmutter 48 ein konisches Ende 47  eines ersten Dornes befestigt ist.

   Die Überwurfmutter 48  ist auf dem Ende der äusseren Antriebswelle 36 aufge  schraubt und     stützt    sich gegen einen Kragen 49, welcher  auf der äusseren Seite des Dornes 38 ausgebildet ist.  



  An ihrem linken Ende ist die äussere Welle 36 mit  einem verjüngten Teil 51 versehen (siehe Fig.4), an  welchem mittels eines Keiles 53 und einer Stellschraube  55 eine Riemenscheibe 52 befestigt ist.  



  Die innere Antriebswelle 37, welche den zweiten  Dorn 39 trägt, hat ebenfalls die Form eines hohlen  Rohres und ist zur Drehung gegenüber der äusseren  Antriebswelle 36 in Lagern 54, 56 und 57 gelagert (siehe  die Figuren 4 und 5). Wie aus der     Fig.    5 hervorgeht,  ist das Lager 57 vorzugsweise mit langen dünnen Nadeln  versehen, und zwar wegen des geringen zur Verfügung  stehenden Raumes.  



  Wie am besten aus der     Fig.4    hervorgeht, ist die  innere     Antriebswelle    37 mit einer Büchse 58 versehen,  welche auf bearbeiteten Flächen 59 und 61 der Welle 37       aufgepresst    oder spielfrei aufgeschoben ist. Am inneren  Ende der Büchse 58 ist eine Ringmutter 62 mit einem  Distanzring 63 vorgesehen und dient zum Abstützen des  Lagers 56. Ein     rohrförmiger        Distanzteil    64     hält    die  Lager 54 und 56 in einem geeigneten Abstand. Die  Lager 54 und 56 sind in einer Lagerbüchse 66 angeord  net.

   Die Büchse 66 ist mit einem äusseren gerillten       Flansch    67 versehen und ist mit einem Gewinde in einer  Bohrung 68 der äusseren Antriebswelle 36     eingeschraubt.     Eine Gegenmutter 69 dient dem Festhalten der Büchse 66  in der erforderlichen axialen Stellung. Eine kurze Büchse  71 dient dem     Festhalten    des Lagers 54 und ist mit einem  Gewinde im Flansch 67 eingeschraubt.  



  Ein nach aussen sich erstreckender Teil 72 der  Büchse 58 ist mit einer Riemenscheibe 73 versehen,  welche mittels einer Feder 74 und einer Stellschraube 75  befestigt ist. Der Teil 72 der Büchse ist seinerseits mit der  inneren Antriebswelle 37 mit einem Keil 76 verbunden.  Zur Verhinderung einer axialen Bewegung der Büchse  sind     Muttern    77 und 78 vorgesehen.  



  Für die Zufuhr und die Ableitung einer Kühlflüssig  keit und die Zufuhr von     inertem    Gas wie     z.B.    Argon, die  beide beim Schweissvorgang verwendet werden, ist eine  drehbare Kupplung 79 vorgesehen (siehe den linken Teil  der     Fig.    4). Die Kupplung 79 enthält bei der dargestellten  Ausführung eine Reihe von aneinander gereihten Ab  schnitten 81, 82, 83, 84, 86 und 87, welche durch eine  Reihe von langen Schrauben 88     zusammengehalten    wer  den (in der     Fig.    4 ist nur eine von ihnen dargestellt).    Alle Abschnitte sind     mit    inneren Bohrungen versehen,  welche der Aufnahme des linken Endes der inneren  Antriebswelle 37 dienen.

   Die Abschnitte 81, 83 und 86  sind mit quer verlaufenden Bohrungen versehen, an  welche ein Rohr 89 für die Zufuhr von Kühlwasser, ein  Rohr 91 für dessen Ableitung und ein Rohr 92 für die  Zufuhr vom Gas angeschlossen sind.  



  Das äussere Ende der inneren Antriebswelle 37,  welches sich innerhalb der Kupplung 79 befindet, ist mit  einer Bohrung versehen, in welcher ein Rohr 93 unterge  bracht ist, aus welchem das Kühlmittel und das Gas in  die entsprechenden Leitungen geführt werden. Wie aus  der     Fig.    4     ersichtlich    ist, ist das rechte Ende des Rohres  93 mit einer Bohrung versehen, in     vielcher    ein äusseres  Rohr 94 durch Pressitz und Verlöten mit Silberlot  befestigt ist. Auf der linken Seite ist das Rohr 93 mit  einer kleineren Bohrung versehen, in welcher in ähnlicher  Weise ein inneres Rohr 96 befestigt ist.

   Am äussersten  linken Ende ist das Rohr 93 entsprechend der Darstel  lung in der     Fig.    4 mit einer Büchse 95 ersehen, welche  das Ende des inneren Rohres 96 abstützt. Es ist auch  möglich, anstatt einer Befestigung durch Pressitz und  Silberlot in der beschriebenen Weise die Rohre 94 und 96  einfach in ihre Stellung spielfrei einzuführen und durch  O-Ringe 97 und 98 abzudichten. Auch das Rohr 93 kann  in der Bohrung der Welle durch O-Ringe 99 abgedichtet  werden.  



  Bei dieser Ausführung der Vorrichtung wird das  Kühlwasser durch das Rohr 89 eingeführt, gelangt in  einen     becherförmigen    Endraum 101 am Ende der inneren  Antriebswelle 37 und des Rohres 93 und wird durch die  Büchse 95 in das innere Rohr 96     geführt.    Das Wasser  wird durch das Rohr 96 bis zu seinem Ende     geführt     (siehe     Fig.    5), den wo es das Rohr verlässt (und wie dies  später dargelegt wird), in den Ringraum zwischen den  Rohren 94 und 96 gelangt. Dieses zurückgeführte Wasser  gelangt aus dem Ringraum in die Bohrung 102 und von  dort durch die Öffnungen 103 und 104.     in    das Rohr 91.  



  Das Gas, welches durch das Rohr 92 zugeführt wird,  gelangt in einen     ringförmigen    Raum 106, aus diesem  durch die Öffnung 107 in die Bohrung 108 und strömt  aus dieser nach rechts zur Schweisszone in einem ringför  migen Raum 105 (siehe die     Fig.    6) zwischen der äusseren  Seite des Rohres 94 und einer inneren     Fläche    109 der  inneren Antriebswelle 37. Dichtungen 111 dienen einer  gasdichten Abdichtung zwischen den benachbarten Ab  schnitten der Kupplung 79 und verhindern ein Lecken  und eine Kurzschlussströmung von Wasser und Gas.  



  Die Kupplung 79     rotiert    selbst nicht, sondern ist  unbeweglich. Die Drehbewegung wird von der inneren       Antriebswelle    37     durchgeführt.     



  Die äusseren Enden der Antriebswellen 36 und 37  sowie die Dorne und die zugeordneten Teile sind in  Einzelheiten in den Figuren 5 bis 9 dargestellt. Aus  diesen Figuren geht hervor, dass die eigentlichen Arbeits  flächen 38a und 39a des ersten und des zweiten Dornes  zylindrisch sind und im wesentlichen beide den gleichen  Durchmesser haben. Der erste Dorn 38 ist an seinem  Ende aufgebohrt, zur Aufnahme einer Dichtung 112 und  eines Halteringes 113     (Fig.    6). Der     zweite    Dorn 39 enthält  im vorliegenden Falle zwei Teile 114 und 116, welche  durch Schrauben 117 zusammengehalten werden. Am  anderen Ende ist der Teil 114 des Dornes auf der inneren  Welle 37 mittels einer Feder<B>118</B> befestigt, wobei ein Paar  von Gewinderingen<B>119,</B> 121 das Ganze zusammenhält.

    Das Ende der inneren Antriebswelle 37 ist durch einen  Gewindezapfen 122 verschlossen.      Wie in der     Fig.    6 dargestellt ist, werden die inneren  Enden der Rohre 96 und 94 innerhalb der Antriebswelle  37 durch Distanzringe 123 und 124 konzentrisch gehal  ten. Die Ringe 123 und 124 sind an ihrem Umfang mit     0-          Ringen    zur Abdichtung versehen.  



  Das Kühlwasser, welches entlang der Aussenseite des  Rohres 93 innerhalb des zweiten Dornes 39 strömt, folgt  dem folgenden Pfad: es gelangt durch eine Öffnung 126  in eine ringförmige Kammer<B>127,</B> welche sich innerhalb  des Schweissbereiches 128 auf der Aussenseite des zwei  ten Dornes befindet. Dann strömt das Wasser durch die  Kammer 127 nach innen durch eine Öffnung 129 und  darauf nach links zum Rohr 91 durch den Ringraum 100  zwischen den konzentrischen Rohren 94 und 96.  



  Wie aus den Figuren 6 und 7 hervorgeht, gelangt das  durch den ringförmigen Raum 105 nach rechts strömen  de Gas durch eine Öffnung 131 in eine     ringsförmige     Kammer 132 und aus dieser durch radiale Öffnungen 133  in den Schweissbereich 128.  



  Es versteht sich, dass zur Herstellung von Rohren mit  verschiedenem Durchmesser die Dorne entfernt und  durch Dorne mit anderem Durchmesser ersetzt werden  können.  



  Die Dorne 38 und 39 werden im entgegengesetzten  Sinne angetrieben, wobei die Drehzahl jedes von ihnen  einstellbar ist, und und     zwar    durch den Teil der Vorrich  tung, welcher in den Figuren 1 bis 4 dargestellt ist. Die  Riemenscheibe 52, welche dem Antrieb der äusseren  Antriebswelle 36 und des ersten Dornes 38 dient, wird  von einem Motor 136 über ein stufenlos veränderliches  Getriebe 137 angetrieben, das ein Handrad 138 zur       Veränderung    des Übersetzungsverhältnisses aufweist, so  wie über einen Riemen 139, einen Winkeltrieb 141 und  eineu Riemen 142.

   Auf ähnliche Weise erhält die  Riemenscheibe 73 der inneren Antriebswelle 37 und des  zweiten Dornes 39 ihren Antrieb von einem Motor 143  über ein stufenlos veränderliches Getriebe 144, welches  durch ein Handrad 146 einstellbar ist, einen Riemen 147,  einen Winkeltrieb 148 und einen Riemen 149. Die Dorne  werden im entgegengesetzten Drehsinn angetrieben, wie  dies durch Pfeile in der     Fig.    11 angedeutet ist.  



  Wie die     Fig.    1 zeigt, ist der Rahmen 28 gegenüber der  Basis 22 um eine     vertikale    Achse     A-A    drehbar. Über der  Platte 29 ist der     Hilfsrahmen    28 mit einer geneigten  Tragplatte 151 versehen, auf welcher sich eine Grund  platte 152 befindet. Zur Erleichterung der Einstellbar  keit der Vorrichtung für einen bestimmten Arbeitsvor  gang kann die Grundplatte 152 gegenüber der     Tragplatte     151 auf eine beliebige Weise verstellbar sein.

   Auf der  Platte 152 befindet sich eine aufrechte Platte 153, welche  von einer Rippe 154 gestützt ist sowie ein Paar von  oberen Seitenwänden 156 und 157 und eine obere  Verbindungswand 158, welche dem Hilfsrahmen     Festig-          keit    und Starrheit verleiht. Der untere Teil der Seiten  wand 156 hat einen gekrümmten vorderen Teil 159,  welcher mit seiner Krümmung der Form einer Vorrats  spule 165 für den Streifen folgt.  



  Ein Streifen<B>161</B> des Rohmateriales, der     z.B.    aus  Kupfer oder rostfreiem Stahl besteht, wird in die Vor  richtung in der Form einer Rolle 160 angebracht. Der  innere Hohlraum der Rolle wird über vier Stangen 162  der Spule 165 gezogen bis die Rolle gegen eine flache  ringförmige Seitenwand 163 stösst. Mittels eines Handra  des 164 kann ein Mechanismus<B>170</B> betätigt werden,  durch welchen der wirksame Aussendurchmesser der vier  Stangen<B>162</B> verändert werden kann. Die Stangen 162  werden dabei nach innen oder nach aussen     bewegt,    so    dass sie an den Innenraum verschiedener Rollen     ange-          passt    werden können.

   Es ist aus der     Fig.    1 ersichtlich,  dass der Hilfsrahmen über den Platten<B>151,</B> 152 um einen  kleinen Winkel gegenüber der Vertikalen geneigt ist. Das  hat zur Folge, dass die Rolle 160 gegen die einzige  Seitenwand 163 durch ihr Gewicht gedrückt wird und  dass daher nicht zwei Seitenwände, jede an einer Seite  der Rolle erforderlich sind. Gleichzeitig wird es dadurch  ermöglicht, den Streifen von der Spule abzuziehen, ohne  ihn aus der Ebene der Spule verdrehen zu brauchen und  ihn auf diese Weise genau in die Führungsorgane einzu  führen, durch welche der Streifen den Dornen zugeführt  wird.  



  Die Spule 165 ist an einer Wand 166 des Hilfsrah  mens befestigt. Die Wand 166 ist mit einem vorspringen  den Teil 167 versehen, in welchem eine Welle 169 mit  einer Riemenscheibe 168 gelagert ist. Die Welle 169 führt  durch die Wand 166 und dient dem Antrieb der Spule  165. Zum Antrieb der Spule 165 ist ein Elektromotor 171  mit einem Winkeltrieb 172 und einer Riemenscheibe<B>173</B>  vorgesehen.  



  Der Streifen 161 wird selbsttätig durch einen Steuer  mechanismus in einer langen Schlinge geführt, welche  sich bis zum Boden erstreckt. Innerhalb der Schlinge       bürührt    eine Rolle 176 leicht den Streifen und ist  dabei am Ende eines Armes 177 eines Schalters 178  befestigt. Jedesmal, wenn sich die Schlinge kürzt, in der  Weise wie der Streifen den Dornen zugeführt wird, und  zwar um ein Mass, welches ausreicht, um den Arm 177  des Schalters um einen bestimmten Wert anzuheben, so  schliesst der Arm 177 einen nicht dargestellten elektri  schen Kreis, durch welchen der Motor 171 in Betrieb  gesetzt wird. Dadurch wird die Spule angetrieben und  eine bestimmte Länge des Streifens 161 abgewickelt, bis  der Arm 177 fällt und den Motor 171 abschaltet.  



  Bevor zur Beschreibung der Führungen für die Zulei  tung des Streifens 161 den Dornen beschrieben werden,  muss hervorgehoben werden, dass der Streifen äusserst  dünn sein kann und dass daher keine Art von Führungen  verwendbar ist, in welchen der Streifen durch Anschläge  geführt ist, die mit seinen Rändern zusammenwirken, wie  dies bei dickeren Streifen möglich ist. Es ist wesentlich,  dass der Streifen in den     Schweissbereich    auf den Dornen  mit vollständig glatten und unbeschädigten Rändern  gelangt. Wie bereits erwähnt, wird der Streifen 161 in  einer langen Schlinge geführt, die in vielen Fällen fast bis  zum Boden fällt und darauf über eine Rolle 174 nach  oben gezogen wird. Diese Rolle ist wesentlich breiter als  die Breite des in der     Fig.    1 verwendeten Streifens.

   Der  Grund dafür besteht darin, dass die Rolle zum Führen  von Streifen mit verschiedenen Breiten bestimmt ist, je  nach der Dimension der herzustellenden Rohre.  



  Nach der Rolle 174 wird der Streifen über eine flache  Führungsplatte 179 geführt, und zwar schräg zu den  Dornen. Seitlich von den Rändern des Streifens befindet  sich ein Paar von Seitenplatten 181, deren Abstand für  verschiedene Breiten des Streifens einstellbar ist. Wie in  der     Fig.    11 dargestellt ist, wird der Streifen 161 schräg  dem ersten Dorn 38 zugeführt, und zwar in einer  Richtung, welche der Drehung des ersten Dornes an  dessen Umfang entgegengesetzt ist. Der Streifen bildet  eine erste vollständige Windung um den ersten Dorn 38  und berührt seine zweite Windung im wesentlichen an  einer Stelle 182, welche sich über dem Schweissbereich  128 befindet, der bereits beschrieben wurde.

   An dieser  Stelle befindet sich, wie in den Figuren 7 und 10  dargestellt ist, eine Elektrode 183 zum elektrischen      Schmelzschweissen, durch welche kontinuierlich die ein  ander berührenden Ränder der aufeinander folgenden  Windungen miteinander verschweisst werden, so dass auf  dem zweiten Dorn ein schraubenförmig geschweisstes  Rohr 184 entsteht. Bei der als Beispiel angeführten  besonderen Ausführung der Vorrichtung wird ein     Bogen-          Schweissen    mit einer Wolfram-Elektrode in Argon-At  mosphäre verwendet. .  



  Die Führungsplatte 179 nähert sich dem ersten Dorn  schräg unter einem Winkel A/F in der Fig. 11.     Ausser-          dem    ist wegen der geneigten Anordnung der Platten 151,  152 (siehe die Fig. 1) die Führungsplatte 179 ebenfalls  geneigt, d.h. sie ist im Uhrzeigersinn so schräg angeord  net, dass ihr rechter Teil niedriger ist als ihr linker Teil.  Dadurch wird der Streifen 161 tangential auf die Fläche  des ersten Dornes entlang einer Linie T-T geführt, die in  der Fig. 11 dargestellt ist. Diese tangentiale Linie verläuft  nicht parallel zur Achse des Dornes, so dass das rechte  Ende des eingeführten Streifens 161 sich jeweils immer  ein kleines Stück vor dem Schweissbereich 182 befindet.

    Es ist somit an der Linie T-T der Streifen auf den  zylindrischen Flächen der Dorne zur Ausführung einer  Schweissnaht bereit. Es ist auch aus der     Fig.    11 ersicht  lich, dass sich der Berührungspunkt der der rechten  Kante des zugeführten Streifens 161 etwas vor dem  Schweissbereich 128 befindet. Dadurch wird eine voll  ständige Windung erzielt, welche einen im wesentlichen  gasdichten äusseren Abschluss des Schweissbereiches 128  bildet.  



  Beim Schmelzschweissen einer am     Umfang    oder  entlang einer Schraubenlinie verlaufenden Schweissnaht  auf den rotierenden Dornen ist es wichtig, dass die  Schweissstelle vor dem höchsten Punkt liegt. Das Metall  soll erstarren, bevor es über die höchste Stelle gelangt.  Das geschmolzene Metall soll nämlich nicht von seinem  Basismetall     abfliessen,    damit die richtige Form der  Schweissnaht eingehalten wird. In dieser Beziehung ist  die Funktion der Führungsplatte 179 und der Platten 29  und 151 wichtig, durch welche der Streifen von unten auf  die Dorne geführt wird.

   Dadurch werden die Ränder des  Streifens vor der höchsten Stelle des Dornes zueinander  gebracht, und es wird ermöglicht, dass der     Schweissvor-          gang    vor dieser höchsten Stelle durchgeführt wird. Wie in  der     Fig.    11 dargestellt ist, verläuft die Linie     T-T    schräg  und befindet sich vollständig vor der höchsten Stelle.

   Die       Schrägung        ermöglicht    die Bildung einer kleinen     Schweiss-          raupe    durch einen Überschuss von Metall und hat keinen  Einfluss auf den Druck beim Schweissvorgang, welcher  durch die gegensinnig angetriebenen Dorne gebildet wird,  sowie durch die daraus resultierenden Reibungskräfte.  



  Ein besonderes Merkmal dieser Vorrichtung, welches  die Verarbeitung von äusserst dünnen Materialien zur  Herstellung von Rohren ermöglicht, besteht darin, dass  sich die Rolle 160 mit dem Streifen in der gleichen  aufrechten Ebene (welche entsprechend der Darstellung  in der     Fig.    1 geneigt ist), befindet wie die Führungsplatte  179. Ausserdem ist die obere Führungsfläche dieser  Platte parallel zur Achse der Rolle. Bei dieser Anord  nung wird der Streifen<B>161</B> ohne Faltung und ohne  Verdrehung der Führungsplatte 179 zugeführt. Das ist  besonders wichtig bei der     Verwendung    von spröden  metallischen Streifen für den vorliegenden Zweck.  



  Die Länge des zweiten Dornes 39, welche sich in  reibender Berührung mit den Windungen des Streifens  befindet, ist grösser als die Länge des ersten Dornes 38.  Das hat zur Folge, dass das fertige geschweisste Rohr 184  bei der Herstellung des Rohres und dessen Abführung    aus der Maschine eine Drehung in der Richtung des  zweiten Dornes 39 ausführt.  



  Der Antrieb für die Zufuhr des Streifens 161 zu den  Dornen enthält eine Transportvorrichtung mit endlo  sen Bändern, welche im vorliegenden Falle ein Paar  von biegsamen Bändern 186, 187 aufweist, die von einem  Motor 188     eingetrieben    werden     (Fig.    1). Der Motor<B>188</B>  treibt ein Reduktionsgetriebe 189 an, welches seinerseits  einen Riemen 191 und eine Riemenscheibe 192 eines  Winkeltriebes 193 antreibt. Der Winkeltrieb 193 dient  dem     Antrieb    einer Kette 194, welche über ein Kettenrad  196 eine Welle<B>197</B> antreibt. Auf der Welle befindet sich  ein Paar von Riemenscheiben 198, um welche die beiden  Bänder 186, 187 herumgeführt sind.

   Die Bänder führen  darauf nach oben, zuerst um eine     verhältnismässig    breite  Führungsrolle<B>199,</B> darauf über eine     Spannrolle    201,  welche von einer Kette 202 nach oben gezogen wird. Die  Kette 202 ist über Rollen 203 und 204 geführt und führt  nach unten in ein rohrförmiges Gehäuse 205, in welchem  am Ende der Kette ein Gewicht 206 eingehängt ist. Das       Gewicht    206 kann durch verschiedene Gewichte ersetzt  werden oder besteht aus abnehmbaren Abschnitten, so  dass die Spannung der Bänder 186, 187 verändert werden  kann.  



  Von der Spannrolle 201 führen die Bänder 186, 187  nach unten, führen nochmals um die Führungsrollen 199  herum, darauf nach vorne zu Führungsrollen 207, die  sich auf einer Welle 208 befinden und von dort zu  den Seitenplatten 181,     zwischen    diese und parallel zu       i'anen,    und zwar entlang der oberen Seite des Streifens  161 auf der Führungsplatte 179. Wie aus den Figuren 10  und 11 ersichtlich ist, folgen somit die Bänder 186, 187  der ersten vollständigen Wicklung des Streifens<B>161</B> um  den ersten Dorn, trennen sich von diesem bei der zweiten  Wicklung und kehren auf die vorher erwähnten Riemen  scheiben 198 zurück, um ihren Umlauf zu beenden.

   Es  muss hervorgehoben werden, dass die beiden Bänder 186  und 187 auf den     Dornen    genügend weit voneinander  entfernt sind, um die Durchführung des     Schweissvorgan-          ges    zwischen ihnen zu ermöglichen.  



  Der Abstand zwischen den     Bändern    186 und 187 ist  zur Anpassung an Streifen verschiedener Breite leicht  einstellbar, und zwar durch Veränderung des Abstandes  zwischen den Paaren von Riemenscheiben 198, 201 und  207.  



  Wie am besten aus der     Fig.    10 hervorgeht, ist ein Paar  von Rollen 209 vorgesehen, durch welche die Bänder  186, 187 von oben niedergedrückt werden, so dass sie  flach auf der oberen Fläche der Führungsplatte<B>179</B>  aufliegen.     Daduch    wird gewährleistet, dass der Streifen  161 gerade und     tangential    auf den ersten Dorn 38 geführt  wird, so dass eine     einwandreie    Führung der Kanten der  Wicklungen vor der Schweissstelle 182 gewährleistet  wird.  



  Eine weitere Einrichtung, welche sich in gewissen  Fällen zur Gewährleistung einer richtigen Führung der  Kanten des Streifens kurz vor dem Schweissen bewährt  hat, ist eine     Niederhalte-Stange    212, die in den Figuren 7  und 10 dargestellt ist.  



  Die Verwendung und die Funktion der Vorrichtung  wird nun anhand einer Ausführung für die Herstellung  einer besonderen Art und Dimension von gewundenen  Rohren beschrieben, und zwar von Kupferrohren mit  einem äusseren Durchmesser von 35,7 mm und einem  inneren Durchmesser von 34,9 mm.  



  In diesem Falle ist der gewählte     Streifen    161 ungefähr  67 mm breit und 0,4 mm dick. Die Maschine wird      auf einen Winkel A/F (Fig.ll) der Zuführung des       Streifens    von ungefähr 37,5  eingestellt. Die Drehzahlen  der Dorne, die mittels der Handräder 138 und 146  eingestellt werden, betragen ungefähr 20 Umdrehungen  in der Minute beim ersten Dorn und 5 Umdrehungen in  der Minute beim zweiten Dorn, wobei diese Umdrehun  gen im entgegengesetzten Sinne in der Richtung der  Pfeile in der Fig. 11 verlaufen. Unter diesen Umständen  verlässt das fertige geschweisste Rohr den zweiten Dorn  mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 60 cm in der  Minute.

   Es kann auch ein nicht dargestellter selbsttätiger  Hammer vorgesehen sein, welcher dem Glätten der  Schweissnaht dient, sowie eine Säge zum Abschneiden  der fertigen Rohrstücke.  



  Die Geschwindigkeit der Herstellung des Rohres ist  nur durch den verwendeten Schweissvorgang begrenzt.  Die Fig. 12 zeigt schematisch ein anderes     Schweissverfah-          ren,    bei welchem hochfrequente elektrische Energie ver  wendet wird. Eine Sekundärspule 216 eines Hochfre  quenz-Transformators ist mit Leitungen versehen, welche  zu zwei Kontaktschuhen oder Bürsten<B>217,</B> 218 führen,  die die beiden Ränder des zu verschweissenden Streifens  berühren, und zwar kurz vor dem Punkt 182a, in  welchem diese Ränder zusammenlaufen. Der elektrische  Strom ist somit entlang der aufeinander zugeführten  Ränder konzentriert, wodurch ein Schweissen mit sehr  hohen Geschwindigkeiten möglich ist.

   Die Sekundärspule  muss an einen geeigneten Hochfrequenz-Generator ange  schlossen sein, der einen Strom mit einer Frequenz von  200 bis 500 und mehr Kilohertz erzeugt. Der Schuh oder  die Bürste 217 können die Form der     Niederhalte-Stange     212 aus den Figuren 7 und 10 erhalten, um die  Funktion der Zufuhr von Strom und der Führung des  Streifens zu vereinigen.  



  Bei der Ausführung nach der     Fig.12    kann die  Neigung der Führungsplatte 179, welche sich den Dornen  von unten nähert, vermindert werden, da die     Schweiss-          naht    fast augenblicklich beim Berühren der Kanten  fertiggestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von aus einem Ma terialstreifen gewickelten Rohren, dadurch gekenn zeichnet, dass der Streifen schräg auf ein Paar von im entgegengesetzten Sinne rotierenden, in der Fortsetzung ihrer Achsen hintereinander angeordneten Dornen ge führt wird, wobei zuerst der Streifen einem Dorn zugeführt wird, dessen Drehung im entgegengesetzten Sinne zur Drehung desjenigen Dornes verläuft, bei wel cher der Streifen aufgewickelt wird, und die einander zugewandten Ränder der eizelnen Windungen des Streifens miteinander verbunden werden.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein Paar von in der Fortsetzung ihrer Achsen hintereinander angeordne ten, drehbar gelagerten Dornen (38, 39) die an Antriebs organe (52, 73, 137, 143) angeschlossen sind, durch welche sie in Drehbewegungen im entgegengesetzten Sinne versetzbar sind, sowie durch Organe (165, 174,<B>179,</B> 186, 187) zur Führung des Materialstreifens (16l) schräg auf beide Dorne (38, 39) nacheinander, wobei die Dre hung des Dornes (38), welcher als erster den Streifen (161) zugeführt erhält, im entgegengesetzten Sinne zum Sinne des Aufwickelns erfolgt, sowie durch Organe (183, 216, 217, 218) zum gegenseitigen Verbinden der einander zugewandten Ränder der einzelnen Windungen des Strei fens (161). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Streifen aus schweissbarem Mate rial besteht, und die Verbindung der Ränder durch Schweissen erfolgt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Kühlflüssigkeit in die Dorne zu deren Kühlung eingeführt wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1 oder Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen des Streifens an der Schweissstelle gegen die Dorne gedrückt werden. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Länge des zweiten Dornes (39), die sich im Reibungsverhältnis mit dem Streifen (161) befindet, grösser ist als die im Reibungsverhältnis mit dem Streifen (161) befindliche Länge des ersten Dornes (38), so dass das hergestellte Rohr im gleichen Sinne wie der zweite Dorn (39) in Drehung versetzt wird. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass Organe (137, l44) zur Veränderung der Drehzahl vorgesehen sind, durch welche die Differenz der Drehzahl der beiden Dorne (38, 39) einstellbar ist, zum Zwecke einer veränderlichen Einstellung des Druk- kes zwischen den aufeinander stossenden Kanten benach barter Windungen des Streifens (161) an der Stelle der Organe (l83) zum gegenseitigen Verbinden der Rän der. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Organe zum Verbinden der Rän der eine Schweisseinrichtung (183, 216-218) enthalten, welche sich an der Verbindungsstelle der beiden Dorne (38, 39) befindet und der gegenseitigen Verschweissung der aufeinander stossenden Ränder benachbarter Win dungen des Streifens (161) dient, wobei das geschweisste Rohr auf den zweiten Dorn (39) geführt wird, und der Streifen (l61) aus schweissbarem Material besteht. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden drehbaren Dorne (38, 39) in axialer Richtung voneinander getrennt sind, unter Bildung eines Zwischenraumes (128), wobei sich die Schweisseinrichtung (183, 216-2l8) an der Stelle dieses Zwischenraumes zwischen den Dornen (38, 39) befin det. B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Organe (179, 186, 187) zur Führung des Materialstreifens (161) schräg nacheinander auf beide Dorne (38, 39) so ausgebildet sind, dass die erste Wicklung im wesentlichen vollständig um den ersten Dorn (38) entsteht, und die Berührung der ersten Windung mit der zweiten Windung an einer Stelle über dem Zwischenraum (128) zwischen den Dornen (38, 39) entsteht, wodurch der Zwischenraum (128) durch den Streifen (161) im wesentlichen vollständig verschlossen wird. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zwischenraum (128) zwischen den Dornen (38, 39) an eine Quelle von inertem Gas ange schlossen ist, wobei die Verbindung mit der Quelle durch einen der Dorne (39, 133) erfolgt. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekenn zeichnet durch ein Paar rohrförmiger konzentrischer Antriebswellen (36, 37), die drehbar in einem Gehäuse (34) und relativ zueinander gelagert sind, wobei auf diesen Wellen (36, 37) die beiden Dorne (38, 39) gelagert sind. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass durch den zweiten Dorn (39) ein Rohr (96) für die Zufuhr eines Kühlmittels durchgeführt ist, welches konzentrisch in der zweiten rohrförmigen Antriebswelle (37) angeordnet und mit dieser drehbar ist. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine drehbare Kupplung (79) am äusseren Ende der zweiten Welle (37) angeordnet ist und an eine Einlassleitung (89) und eine Auslassleitung (91) eines Kühlkreislaufes angeschlossen ist, welcher durch Kanäle innerhalb und ausserhalb des Kühlrohres (96) und im Innenraum (127) des zweiten Dornes (39) führt und der Ableitung der Wärme vom Schweissen des Rohres aus dem zweiten Dorn (39) dient. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Führung des Mate rialstreifens (161) auf und um beide Dorne (38, 39) eine Vorratspule (165) enthalten, welche auf einem Hilfsrah men (28) angeordnet ist und sich gegenüber den Füh rungsorganen (179, 186, 187) ausgerichtet befindet, über welche die Zufuhr des Streifens (16l) zu den Dornen (38, 39) erfolgt. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsrahmen (28) schwenkbar am Rahmen (21) der Dorne (38, 39) angeordnet ist und um eine Achse (A-A) schwenkbar ist, welche sich in einer Richtung erstreckt, in welcher sie durch einen Bereich in der Nähe der Organe (183, 216-2l8) zum gegenseitigen Verbinden der Ränder verläuft, wodurch die Führung (l79) des Streifens (161) und die Vorratsspule (165) um die Achse gegenüber den Dornen (38, 39) einstellbar sind, der Winkel der Zuführung des Streifens (161) auf die Dorne (38, 39) wählbar ist und die Verwendung von Streifen (161) verschiedener Breite und Dornen (38, 39) verschiedener Durchmesser für die Herstellung von Roh ren verschiedener Dimensionen möglich ist. 15.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsspule (165) und die Führung (179) zur Aufnahme von Streifen (161) verschie dener Breiten ausgebildet sind. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Führung des Mate rialstreifens (161) mindestens ein endloses biegsames Band (186, 187) aufweisen, welches in einer Umlaufbahn entlang der Führung (179) und parallel zu dieser geführt ist und mindestens der ersten Windung des Streifens (161) um die Dorne (38, 39) folgt, wobei das Band (l86, (187) eine Reibungsfläche aufweist, die zur Zusammen wirkung mit dem Streifen (161) bestimmt ist. 17.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass Organe (202, 206) zur Spannung des Bandes (186, 187) vorgesehen sind, die der Ausübung einer Druckkraft zum Zwecke der Bildung von Reibung zwischen dem Band (186, 187) und dem Streifen (161) bei seiner Windung um die Dorne (38, 39) dienen und dass Antriebsorgane (188, 189 usw.) vorgesehen sind, die dem Antrieb des Bandes (186,<B>187)</B> in seiner Umlaufbahn dienen. 18.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite des biegsamen Bandes (186, 187) mindestens eine dem Nie- derhalten dienende Rolle (207) vorgesehen ist, die der Führung des Streifens (l61) auf eine Weise dient, dass der Streifen (161) sich dem Dorn (38) in einer geraden tangentialen Linie nähert. 19. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von biegsamen Bändern (186, 187) vorgesehen ist, welche parallel zueinander und in Abstand voneinander angeordnet sind, wobei Organe (209) zur Veränderung des Abstandes zwischen den Bändern (l86, 187) zur Berücksichtigung verschiedener Breiten des Streifens (161) vorgesehen sind. 20.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder (l86, 187) um die beiden Dorne (38, 39) gewickelt sind und untereinander einen Abstand haben, welcher die Durchführung eines ununter brochenen Schweissvorganges gestattet, wobei zwischen den Bändern (186, 187) eine Schweissvorrichtung (183, 216-218) zum Verschweissen der Ränder benachbarter Windungen des Streifens (161) angeordnet ist. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Organe (171, l76-178) zur Führung des Materialstreifens (161) in einer losen Schlinge und von dieser nacheinander auf die beiden Dorne (38, 39) vorgesehen sind. 22.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Führung des Mate rialstreifens eine Vorratsspule (165) enthalten, die sich über der Schlinge befindet und von welcher der Streifen (161) in die Schlinge abgegeben wird, sowie ein Antriebs organ (171) zum Antrieb der Vorratsspule (165) zur Abgabe des Streifens (l61) und einen Fühler (176, 177) zum Fühlen des Zustandes der Schlinge, mit einem Steuerorgan (178), das vom Fühler (176) betätigbar ist und der Steuerung des Antriebsorganes (17l) dient und die Grösse der Schlinge in einem gegebenen Zustand hält. 23.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1f, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Führung des Strei fens (161) eine längliche Führung (179) enthalten, welche in ihrer Längsrichtung geneigt ist, sich den Dornen (38, 39) schräg nähert und einer tangentialen Zufuhr des Streifens (16l) auf die Fläche (38a) des ersten Dornes (38) entlang einer Linie (T-T) auf dieser Fläche dient, die schräg zur Achse der Dorne (38, 39) verläuft und sich vor der Stelle (128) befndet, an welcher die Organe (183, 216 218) zum Verbinden der Ränder angeordnet sind. 24.
    Vorrichtung nach den Unteransprüchen 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (179) des Streifens (161) in der Ebene der Vorratsspule (165) verläuft und die Achse der Dorne (38, 39) schräg schneidet, wodurch der Streifen (161) von der Spule (165) über die Führung (179) auf die Dorne (38, 39) ohne Verdrehung oder Verbiegung der Ränder geführt werden kann. 25. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Spule (165) und die Führung (179) zusammen mit der losen Schlinge des Streifens (161) zwischen der Spule (165) und der Führung (179) in einer aufrechten, jedoch nicht vertika len Ebene befinden, welche den ersten Dorn (38) schräg an der Stelle schneidet, an welcher sich die Organe (l83, 216-218) zum Verbinden der Ränder befinden.
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