CH454737A - Förderrohrverbindungsorgan für pneumatische Förderanlage - Google Patents
Förderrohrverbindungsorgan für pneumatische FörderanlageInfo
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- CH454737A CH454737A CH145766A CH145766A CH454737A CH 454737 A CH454737 A CH 454737A CH 145766 A CH145766 A CH 145766A CH 145766 A CH145766 A CH 145766A CH 454737 A CH454737 A CH 454737A
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Förderrohrverbindungsorgan für pneumatische Förderanlage Die Erfindung befasst sich mit einem Förderrohrverbindungsorgan für eine pneumatische Förderanlage. Pneumatische Förderanlagen sind bekannt. Sie dienen zum Transport von mehligem, griessigem oder leichtem Massengut. Bei diesen pneumatischen Förderanlagen wird das Massengut mittels eines Über- oder Unterdruck-Luftstromes in einem Rohrsystem transportiert. Man verwendet derartige Förderanlagen zum Be und Entladen von Schiffen, zur Förderung derartiger Massengüter in Industriebetrieben und Speicheranlagen und an vielen anderen Stellen. Das in den Förderrohren einer solchen Förderanlage in einem Luftstrom geförderte Massengut übt je nach seiner Eigenart eine mehr oder weniger starke Schmirgelwirkung auf die Rohrwände aus, so dass die Rohrwände nach einer mehr oder weniger langen Zeit durchbrechen. Diese Schmirgelwirkung ist an den Umlenkstellen der Rohrleitung, das heisst an den Rohrkrümmern, natürlich besonders stark, so dass die herkömmlichen Rohrkrümmer bei einem stark schmirgelnden Massengut relativ häufig erneuert werden müssen. Der Austausch eines solchen Rohrkrümmers verursacht nicht nur Materialkosten, sondern bedeutet auch eine Betriebsunterbrechung, die insbesondere dann erheblich ist, wenn der auszutauschende Rohrkrümmer schwer zugänglich ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und ein Förderrohrverbindungsorgan für eine pneumatische Förderanlage zu schaffen, dessen Herstellung und Einbau einfach und billig ist und das nicht durch die Schmirgelwirkung des geförderten Massengutes beschädigt wird. Das Förderrohrverbindungsorgan kann nicht nur als Rohrkrümmer in der Rohrleitung einer pneumatischen Förderanlage dienen, sondern auch dort verwendbar sein, wo die Förderrohre meherer Silos zusammentreffen, um an ein ankommendes oder wegführendes Förderrohr nach Wahl angeschlossen zu werden. Dies wird mit dem erfindungsgemässen Förderrohrverbindungsorgan erreicht durch einen Behälter, dessen Abmessungen grösser als der Querschnitt der angeschlossenen Rohre der Förderanlage sind und in den diese Rohre münden, und durch auf der Innen seite der Wand des Behälters angeordnete, in das Behälterinnere ragende Vorsprünge. Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand einer dasselbe darstellenden Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Förderrohrverbindungsorgans gemäss der Erfindung, und Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Förderrohrverbindungsorgan. Das Förderrohrverbindungsorgan gemäss der in den Figuren dargestellten Ausführungsform besteht aus einem Behälter 4, der im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Zylinder 6 besteht, welcher durch einen ausgerundeten Boden 8 und einen ebenso ausgerundeten Deckel 10 verschlossen ist. In der Wand des Zylinders 6 sind vier Rohrstutzen 12, 14, 16, 18 befestigt. Diese Rohrstutzen sind derart angeordnet, dass ihre inneren Enden 121, 141, 161 und 181 im Inneren des Behälters 4 liegen, während die äusseren Enden 122, 142, 162 und 182 der Rohrstutzen zum Anschluss der Rohrleitungen einer pneumatischen Förderanlage geeignet sind. Hierzu können diese Enden der Rohrstutzen mit Gewinden, Flanschen oder dergleichen versehen sein, ebenso wie es möglich ist, die entsprechenden Rohrleitungen der Förderleitung an die äusseren Enden der Rohrstutzen anzuschweissen. Die Achsen der vier Rohrstutzen sind mit 20 bzw. 22 bezeichnet, während die vertikale Achse durch den Schnittpunkt dieser vier Rohrstutzen mit 24 bezeichnet ist. Wenn die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform des Förderrohrverbindungsorgans als Rohrkrümmer verwendet werden soll, beispielsweise um eine in Richtung der Achse 20 ankommende Rohrleitung in die Richtung der Achse 22 umzulenken, so schliesst man die ankommende Rohrleitung an das äussere Ende 122 des Stutzens 12 an, während die wegführende Rohrleitung der Förderanlage an das äussere Ende 142 des Rohrstutzens 14 angeschlossen wird. Die beiden Rohrstutzen 16 und 18 werden verschlossen. Wird nun im Betrieb das von einem Luftstrom getragene Massengut durch die Umlenkvorrichtung geleitet, so bildet sich zunächst auf der Innenwand des Behälters 4 zwischen den nach innen ragenden Enden 121, 141, 161, 181 der Rohrstutzen 12, 14, 16, 18 ein stationärer Belag aus diesem Massengut, der die Wand des Behälters 4 gegen Abrieb schützt. Die Umlenkung des Massengutes erfolgt an der Innenseite dieses Belages. Man kann das dargestellte Förderrohrverbindungsorgan auch verwenden, um beispielsweise drei Silos an eine Förderleitung anzuschliessen. Die von den Silos kommenden Förderleitungen werden dann beispielsweise an die Stutzen 12, 14 und 16 angeschlossen, während die Hauptförderleitung an den Stutzen 18 angeschlossen wird. Selbstverständlich wäre es auch möglich, statt der in den Zeichnungen vorgesehenen Rohrstutzen 12, 14, 16, 18 die Förderrohre der Förderanlage unmittelbar in den Behälter 4 münden zu lassen, wobei man dann natürlich dafür sorgen muss, dass die Enden dieser Förderrohre etwas in das Innere des Behälters 4 vorspringen. Auch ist die Erfindung keineswegs daran gebunden, dass die Anschlüsse der Förderrohre in den Viertelspunkten des Behälters 4 vorgesehen sind. Je nach den Erfordernissen können die Anschlüsse auch an anderen Stellen des Behälters 4 vorgesehen sein. Desgleichen kann das Förderrohrverbindungsorgan gemäss der Erfindung auch dann verwendet werden, wenn die Achsen 20, 22 der Förderrohre nicht in einer Ebene liegen. Beispielsweise könnten entlang der Achse 24 weitere Förderrohre an den Behälter 4 angeschlossen sein. Zweckmässig würde man in diesem Falle den Behälter 4 kugelförmig ausbilden. Vor allem aber ist die Erfindung nicht daran gebunden, dass die in das Behälterinnere ragenden Vorsprünge, die zur Bildung der Massengutschicht auf der Behälterinnenwand führen, von den Förderrohren bzw. den Anschlussstutzen 12, 14, 16, 18 gebildet werden. Man könnte stattdessen auch andere Vorsprünge auf der Innenseite des Behälters 4 ausbilden. Die Vorsprünge auf der Innenseite des Behälters erzeugen in dem vom Luftstrom durchwirbelten Behälter an der Behälterinnenwand eine Ruhezone, in der sich während des Betriebes Massengut anlagert. Das vom ankommenden Förderrohr zum wegführenden Förderrohr strömende Massengut wird daher auf dieser abgelagerten Schicht des Massengutes umgelenkt, so dass die Behälterwand keinen Abrieb erfährt. Zweckmässig sieht man vor, dass der Behälter in der Ebene, in der die Achsen der Rohre der Förderanlage liegen, im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Förderrohrverbindungsorgan für pneumatische Förderanlage, gekennzeichnet durch einen Behälter (4), dessen Abmessungen grösser als der Querschnitt der angeschlossenen Rohre (12, 14, 16, 18) der Förderanlage sind und in den diese Rohre münden, und durch auf der Innenseite der Wand (6) des Behälters (4) angeordnete, in das Behälterinnere ragende Vorsprünge (121, 141, 161, 181).UNTERANSPRÜCHE 1. Förderrohrverbindungsorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge von den durch die Behälterwand (6) in das Innere des Behälters (4) ragenden Rohrenden (121, 141, 161, 181) gebildet werden.2. Förderrohrverbindungsorgan nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (4) in der Ebene, in der die Achsen (20, 22) der Rohre (12, 14, 16, 18) liegen, im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat.3. Förderrohrverbindungsorgan nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Behälterwand (6) Rohrstutzen (12, 14, 16, 18) befestigt sind, die mit ihrem einen Ende (121, 141, 161, 181) in das Behälterinnere ragen und an deren aussen liegenden Enden (122, 142, 162, 182) die Rohre der Förderanlage angeschlossen sind.4. Förderrohrverbindungsorgan nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (4) aus einem Zylinder (6) besteht, der einen ausgerundeten Deckel (10) und Boden (8) hat und in dessen Zylinderwand (6) die Rohrstutzen (12, 14, 16, 18) befestigt sind.5. Förderrohrverbindungsorgan nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstutzen (12, 14, 16, 18) in den Viertelspunkten des Zylinders (6) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0035550 | 1965-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH454737A true CH454737A (de) | 1968-04-15 |
Family
ID=7600940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH145766A CH454737A (de) | 1965-08-14 | 1966-02-02 | Förderrohrverbindungsorgan für pneumatische Förderanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH454737A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3305078C1 (de) * | 1983-02-14 | 1984-06-14 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Rohrweiche fuer Rohrleitungen zur Foerderung von Feststoffen |
-
1966
- 1966-02-02 CH CH145766A patent/CH454737A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3305078C1 (de) * | 1983-02-14 | 1984-06-14 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Rohrweiche fuer Rohrleitungen zur Foerderung von Feststoffen |
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