CH454555A - Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung von Rohren mit unrundem oder quadratischem Querschnitt sowie Element zur Ausführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung von Rohren mit unrundem oder quadratischem Querschnitt sowie Element zur Ausführung dieses VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung von Rohren mit umrundem oder quadratischem Querschnitt sowie Element zur Ausführung dieses Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung von Rohren mit umrundem oder quadratischem Querschnitt mit Hilfe eines Verbindungselementes in Form eines zylindrischen Zapfens mit Abflachungen. Die Erfindung bezieht sich weiter auf ein Element zur Ausführung des Verfahrens zwecks Erstellung von Ro- tuskonstruktionen wie Gestelle, Stühle und derglei. chen. Zur Herstellung von Rohrverbindungen, beispielswei se für Messegestelle und dergleichen, die nach verhält- nismässig kurzem Gebrauch wieder abgebrochen bzw. demontiert werden müssen, werden hauptsächlich Muf fen verwendet, in welche die miteinander zu verbinden den Rohre hineingesteckt werden. Um den Rohren in den Muffen einen ausreichenden Halt zu vermitteln, werden Rohre und Muffen durch Maden- oder Imbusschrauben miteinander verklemmt. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren zur Her stellung einer lösbaren Rohrverbindung mit Hilfe des Verbindungselementes werden die miteinander zu verbin denden Rohre mit den Rohrwänden den Abflachungen des Zapfens unmittelbar zugekehrt, auf den Zapfen aufgeschoben, wonach der Zapfen gegenüber den Rohren um seine Längsachse gedreht wird, derart, dass die zylindrischen Teile des Zapfens an den Innenwandteilen der Rohre zur Anlage kommen, wobei sich Zapfen und Rohre reibungsschlüssig verklemmen. Das erfindungsgemässe Verbindungselement zwecks Erstellung von Rohrkonstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass es einen zylindrischen Zapfen aufweist, dessen Oberfläche an bestimmten Stellen mit Abflachungen versehen ist, die sich über die ganze Zapfenlänge erstrek- ken, wobei die Dicke des Zapfens - über die Abflachun- gen gemessen - der kleinsten Lichtweite der zu verbin denden Rohre entspricht. Die Rohrverbindung hat der erwähnten bekannten Rohrverbindung gegenüber den Vorteil einer rascheren Montage bzw. Demontage, wobei Werkzeuge wie Schrau benzieher oder Steckschlüssel in Wegfall kommen und man ausserdem auch ohne Schrauben auskommen kann, die erfahrungsgemäss oft verrosten, verklemmen oder verloren gehen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Rohrverbindungselement mit zwei zum Aufschieben auf dasselbe bereiten Rohrstücken in schau bildlicher Darstellung, Fig. 2 das in Fig. 1 dargestellte Verbindungselement in einer besonderen Phase seiner Herstellung, und Fig.3 ein als Knotenpunkt ausgebildetes Rohr stück. In Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 einen würfelför migen Abschnitt eines Vierkantrohres, dessen Profil mit demjenigen der miteinander zu verbindenden Rohre 4 und 5 (Fig. 1) übereinstimmt. Mit 2 ist ein Zapfen in Form eines zylindrischen Rohrstückes bezeichnet, dessen Oberfläche an vier um je 90 Winkelgrade gegenüberein- ander versetzten Stellen mit in der Rohrlängsrichtung verlaufenden Einbuchtungen 3 versehen ist, die sich über die ganze Rohrlänge erstrecken. Anstelle dieser Einbuch tungen 3 können auch blosse Abflachungen vorgesehen sein. Wichtig allein ist, dass die Dicke des Zapfens an den Stellen der Einbuchtungen oder Abflachungen gegenüber dem äusseren Zapfendurchmesser um ein bestimmtes Mass kleiner ist, und zwar soll die Zapfendicke - über diese Einbuchtungen oder Abflachungen gemessen - der kleinsten Lichtweite LW des Rohrabschnittes 1 bzw. der miteinander zu verbindenden Rohre 4, 5 (Fig. 1) entspre chen. Zur Herstellung des Rohrverbindungselementes nach Fig. 1 und 2 wird der Rohrzapfen 2, wie in Fig. 2 gezeigt, mit den Einbuchtungen 3 den Innenwandteilen la des Rohrabschnittes 1 zugekehrt in diesen hineingeschoben, derart, dass der Rohrzapfen auf beiden Seiten gleich weit aus dem Rohrabschnitt 1 ausladet. Hierauf wird der Rohrzapfen 2 gegenüber dem Rohrabschnitt 1 um 45 Winkelgrade gedreht, so dass nun die Einbuchtungen 3 in die Diagonalen des quadratischen Querschnittes des Rohrabschnittes 1 zu liegen kommen. Bei dieser Drehung des Rohrzapfens 2 im vierkantigen Rohrabschnitt 1 laufen die zylindrischen Aussenwandteile 2a des Rohr- zapfens 2 auf die Innenwandteile la des Rohrabschnittes 1 auf, wob--i dieser letztere elastisch ausgeweitet bzw. der Rohrzapfen 2 elastisch eingeschnürt wird, wobei die beiden Teile 1 und 2 miteinander in reibungsschlüssige Verbindung gebracht werden. Zur dauernden Fixierung des Rohrzapfens 2 im Vierkantrohrabschnitt 1 werden diese beiden Teile durch eine bleibende Imbusschraube 6 miteinander verstiftet. Ausserdem werden Vierkantrohr- abschnitt 1 und Rohrzapfen 2 noch mit einer durchge henden Querbohrung 7 versehen, wie dies in Fig.l dargestellt ist. Zur Herstellung der Rohrverbindung mit Hilfe des vorstehend beschriebenen Verbindungselementes werden die miteinander zu verbindenden Rohre 4. und 5 (Fig. 1), mit den Rohrwänden la den Einbuchtungen 3 zugekehrt, auf den Rohrzapfen 2 aufgeschoben, wonach der Zapfen 2 gegenüber den Rohren 4, 5 um 45 Winkelgrade um seine Längsachse gedreht wird, derart, dass die zylindri schen Teile 2a des Zapfens an den Wandteilen 4 bzw. 5a der Vierkantrohre 4, 5 zur Anlage kommen, wobei sich Zapfen und Rohre reibungsschlüssig verklemmen. Der Zapfendurchmesser und die über die Einbuch tungen 3 gemessene Zapfendicke werden im Zusammen hang mit Material und Wandstärke der Rohre derart bemessen bzw. aufeinander abgestimmt, dass die Span nungen, die sich beim Drehen des Zapfens 2 in den Rohren 4, 5 bzw. bei dem dabei auftretenden Reibungs- verschluss zwischen den zu verbindenden Teilen ergeben, unter der Elastizitätsgrenze der verwendeten Materialien liegen. Anzahl und Verteilung der Abflachungen bzw. Ein buchtungen 3 stimmen mit der Anzahl und Verteilung der Wände oder Ecken der miteinander zu verbindenden Rohre überein. In dem gezeichneten Beispiel weist der Rohrzapfen 2 vier um je 90 Winkelgrade gegenüberein- ander versetzte Einbuchtungen 3 auf, entsprechend den vier rechtwinklig zusammenlaufenden Wandteilen 4a bzw. 5a der Vierkantrohre bzw. deren um 90 Winkelgra de gegenübereinander versetzten Ecken. Um die gegen seitige Verdrehung des Rohrzapfens 2 und der Rohre 4, 5 zu erleichtern, sind die letzteren in genügendem Abstand von ihren dem Verbindungselement zugekehrten Enden mit wenigstens je einer durchgehenden Querbohrung versehen, ähnlich der Querbohrung 7 im Mittelstück 1 des Verbindungselementes. Durch diese Querbohrungen können dann als Hebel wirkende Stäbe hindurchgescho ben werden, wie ein solcher in Fig.1 strichpunktiert angedeutet ist. Das vorstehend beschriebene Verbindungselement dient aber nicht nur zur Verbindung zweier koaxial zueinander liegender gerader Rohre, sondern auch zur Verbindung von mehreren Rohren mit einem gemeinsa men Knotenpunkt, wie ein solcher in Fig. 3 beispielsweise dargestellt ist. In dem dargestellten Beispiel wird dieser Knotenpunkt durch vier zusammengeschweisste Vierkant rohrstutzen 8 bis 11 gebildet, wobei der vertikal verlau fende Rohrstutzen 9 mit jedem der übrigen Stutzen 8, 10 bzw. 11 ein rechtwinkliges Eckstück bildet. Je nach Bedarf kann der Knotenpunkt auch anders zusammenge stellt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I. Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbin dung von Rohren mit unrundem oder quadratischem Querschnitt mit Hilfe eines Verbindungselementes in Form eines zylindrischen Zapfens mit Abflachungen, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander zu verbin denden Rohre (4, 5) mit den Rohrwänden (4a bzw. 5a), den Abflachungen (3) des Zapfens (2) unmittelbar zuge kehrt, auf den Zapfen (2) aufgeschoben werden und dass hiernach der Zapfen (2) gegenüber den Rohren (4, 5) um seine Längsachse .gedreht wird, derart, dass die zylindri schen Teile (2a) des Zapfens an den Innenwandteilen (4a, 5a) der Rohre (4, 5) zur Anlage kommen, wobei sich Zapfen (2) und Rohre (4, 5) reibungsschlüssig verklem men.1I. Element zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, zwecks Erstellung von Rohrkonstruk tionen, insbesondere Gestellen, Tischen, Stühlen oder Schränken, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Zapfen (2), dessen Oberfläche an bestimmten Stellen mit Abflachungen (3) versehen ist, die sich über die ganze Länge des Zapfens erstrecken, wobei die Dicke des Zapfens - über die Abflachungen (3) gemessen - der kleinsten Lichtweite (LW) der miteinander zu verbinden den Rohre (4, 5) entspricht, so dass der Zapfen (2), mit den Abflachungen (3) den Rohrwänden (4a, 5a) unmittel bar zugekehrt, in die Rohre (4, 5) hineingeschoben werden kann bzw. die Rohre (4, 5) über den Zapfen (2) geschoben werden können.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfendurchmesser und die über die Abflachung (3) gemessene Zapfendicke abhängig vom Material und der Wandstärke der Rohre (4, 5) derart aufeinander abgestimmt werden, dass die Span nungen, die sich beim Reibungsschluss zwischen dem Zapfen und den Rohren ergeben, unter der Elastizitäts- grenze der verwendeten Materialien liegen. 2. Verbindungselement nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Zapfen (2) im Bereiche seiner Längsmitte ein Mittelstück (1) aufweist, dessen Aussenprofil mit demjenigen der miteinander zu verbin denden Rohre (4, 5) übereinstimmt. 3.Verbindungselement nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Zapfen (2) durch ein Rohrstück gebildet ist. 4. Verbindungselement nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Rohrstück aus Stahl gebildet ist. 5. Verbindungselement nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (1) mit dem Zapfen (2) verklemmt und verstiftet ist. 6. Verbindungselement nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Zapfen (2) und das Mittelstück (1) mit einer Querbohrung (7) zum Hin durchstecken eines als Hebel verwendbaren Stabes verse hen sind. 7.Verbindungselement nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Rohre (4, 5) und der Zapfen (2) durch nahtlos gezogene Stahlrohre gebildet sind. B. Verbindungselement nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass Anzahl und Verteilung der Abflachungen oder Einbuchtungen (3) des Zapfens (2) mit der Anzahl und Verteilung der Wände oder der Ecken miteinander zu verbindenden Rohre übereinstim men.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1422166A CH454555A (de) | 1966-09-30 | 1966-09-30 | Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung von Rohren mit unrundem oder quadratischem Querschnitt sowie Element zur Ausführung dieses Verfahrens |
| AT40867A AT274289B (de) | 1966-09-30 | 1967-01-16 | Element zur lösbaren Verbindung von Rohren mit eckigem, insbesondere quadratischem Querschnitt sowie Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung mit Hilfe dieses Verbindungselementes |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1422166A CH454555A (de) | 1966-09-30 | 1966-09-30 | Verfahren zur Herstellung einer lösbaren Verbindung von Rohren mit unrundem oder quadratischem Querschnitt sowie Element zur Ausführung dieses Verfahrens |
Publications (1)
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Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3532369A (en) * | 1968-09-24 | 1970-10-06 | Beautiline Ltd | Corner construction and method of connecting rectangular frame members together |
| US4577449A (en) * | 1983-11-16 | 1986-03-25 | Aldo Celli | Prefabricated structural connector for steel-frame buildings |
| US4988230A (en) * | 1989-03-07 | 1991-01-29 | Aluminum Company Of America | Extruded node |
| US5059056A (en) * | 1989-03-07 | 1991-10-22 | Aluminum Company Of America | Extrdued node |
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- 1966-09-30 CH CH1422166A patent/CH454555A/de unknown
-
1967
- 1967-01-16 AT AT40867A patent/AT274289B/de active
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| US3532369A (en) * | 1968-09-24 | 1970-10-06 | Beautiline Ltd | Corner construction and method of connecting rectangular frame members together |
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Also Published As
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| AT274289B (de) | 1969-09-10 |
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