CH443044A - Läppvorrichtung - Google Patents
LäppvorrichtungInfo
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Description
Läppvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Läppvorrichtung, die in Verbindung mit einer Planläppmaschine verwendbar ist, mit zumindest einem auf der sich drehenden Läppscheibe der Maschine frei drehbar ruhenden Abricht- und Haltering, in welchem die Werkstücke unter einer auf diese einwirkenden, vertikalbeweglichen Druckplatte angeordnet sind.
Bei den bisher verwendeten Vorrichtungen war während des Läppvorgangs eine ständige Überprüfung der Werkstücke erforderlich, da es keine Vorrichtung gab, welche den Läppvorgang bei erreichtem Sollmass der Werkstücke selbsttätig unterbrach. Auch war es schwierig, eine gleichmässige Masshaltigkeit vieler Werk stücke zu erzielen. Bei Benutzung mehrerer Halteringe mussten die Werkstücke in den einzelnen Ringen genau überwacht werden, da nicht alle Werkstücke in allen Ringen gleichzeitig fertiggeläppt waren.
Da die Halterin ge für die Werkstücke selbst der Abnutzung an der auf der Läppscheibe ruhenden Fläche unterlagen, konnte man auch nicht eine Bezugsmessfläche an den Halterin gen anbringen.
Mit der Erfindung soll nun eine Vorrichtung geschaf fen werden, mit welcher die Mängel der bisher benutzten Läppvorrichtungen in überraschend einfacher Weise beseitigt werden können. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung soll den Läppvorgang selbsttätig auch bei weiterlaufender Läppscheibe unterbrechen, so dass der bisher für die Überwachung des Läppvorgangs erforderli che Aufwand in Fortfall kommt. Ferner soll ein Haltering geschaffen werden, dessen untere Stirnfläche keiner nennenswerten Abnutzung unterliegt und dabei eine Abziehwirkung auf die Läppscheibe ausübt, um diese ständig plan zu halten.
Gemäss der Erfindung wird die vorstehende Aufga benstellung dadurch gelöst, dass zwischen dem Abricht- und Haltering und der Druckplatte eine die Abwärtsbe wegung der Druckplatte begrenzende Anschlagvorrich tung wirksam ist.
Die erfindungsgemäss ausgebildete Vorrichtung hat den grossen Vorteil, dass bei Verwendung mehrerer Abzieh- und Halteringe in Zusammenwirkung mit einer Läppscheibe jede Vorrichtung für sich den Läppvorgang bei weiterlaufender Läppscheibe unterbricht, wenn die Werkstücke ihr zuvor eingestelltes Sollmass erreicht haben, wobei dies bei den Werkstücken in den verschie denen Halteringen zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Fall sein kann.
Einzelheiten werden im Verlauf der Beschreibung ersichtlich.
Um die mit der Materie vertrauten Fachleute mit der Konstruktion und der Verwendungsart der Abricht- und Halteringe sowie der Läppbegrenzungsvorrichtung ge- mäss der Erfindung vertraut zu machen, sollen nunmehr mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele des Gegen standes der Erfindung beschrieben werden.
Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Läppma- schine, bei der die Vorrichtungen gemäss der Erfindung verwendbar sind; Fig.2 einen Vertikalteilschnitt in vergrössertem Massstab, im wesentlichen nach Linie 2-2 der Fig. 1 in Richtung der Pfeile gesehen, wobei ein Ausführungsbei spiel eines Abricht- und Halteringes mit der zugeordne ten Vorrichtung gemäss der Erfindung in Arbeitsstellung auf der Läppscheibe angeordnet gezeigt ist;
Fig.3 eine in vergrössertem Massstab dargestellte Ansicht von unten des Abricht- und Halteringes und der in Fig. 2 gezeigten Läppbegrenzungsvorrichtung; Fig.4 eine Teilansicht, teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Läppbegrenzungsvorrichtung gemäss der Erfin dung; Fig.5 eine Teilansicht, teilweise geschnitten und teilweise in Ansicht einer weiter abgeänderten Ausfüh rungsform der Läppbegrenzungsvorrichtung gemäss der Erfindung;
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein anderes Ausführungs beispiel des Abricht- und Halteringes, welcher drehbare, in der Wandung desselben angeordnete Anschläge aufweist; Fig. 7 einen vertikalen mittleren Teilschnitt des in Fig.6 gezeigten Abrichtringes mit einer zugeordneten Platte in Arbeitsstellung auf einer Läppscheibe; Fig.8 einen vergrösserten Teilschnitt des in Fig.7 gezeigten Abrichtringes und des drehbaren Anschlags;
Fig. 9 eine vergrösserte Ansicht des in Fig. 8 gezeig ten drehbaren Anschlags; Fig. 10 einen vertikalen mittleren Schnitt einer abge änderten Ausführungsform des Abricht- und Halteringes mit vertikal verstellbaren Anschlägen in den Wänden desselben; und Fig. 11 einen horizontalen Teilschnitt, im wesentli chen nach Linie 11-11 der Fig. 10 in Richtung der Pfeile gesehen.
In der Fig. 1 ist eine typische Läppmaschine, bei der die Vorrichtungen gemäss der Erfindung zur Anwendung kommen können, mit 10 bezeichnet. Die Läppmaschine 10 weist einen Rahmen mit einem rohrförmigen Fuss oder Gehäuse 12 auf, welches eine Abstützung für eine horizontale Läppscheibe 14 bildet, die aus mehreren Segmenten 15 besteht, welche an einem Läpprad 16 (Fig.2) befestigt sind.
Ein Abstelltisch 17 umgibt die Läppscheibe. Eine wahlweise Drehung der Läppscheibe 14 um eine vertikale Achse wird durch eine innerhalb des Gehäuses 12 angeordnete Antriebsvorrichtung (nicht gezeigt) bewirkt. Die unteren Enden vertikaler Säulen 18 sind in geeigneter Weise an den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 12 befestigt.
Zwischen den oberen Enden der Säulen 18 erstreckt sich über der Läppscheibe 14 eine horizontale Brücke 20 mit Querarmen 22, wobei bei dieser besonderen Läppma- schine vier Arme verwendet sind. Am äusseren Ende eines jeden Querarms 22 ist eine vertikale, pneumatische Kolben- und Zylinderanordnung angeordnet, die im gan zen mit 24 bezeichnet ist. Jede der pneumatischen Anordnungen 24 weist einen Zylinder 26 und eine Kolbenstange 28 auf.
Jeder Kolbenstange 28 ist eine Läppbegrenzungsvor- richtung 30 zugeordnet, wie am besten aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, welche eine horizontale Druckplatte 32 aufweist, die in geeigneter Weise mit dem unteren Ende der zugeordneten Kolbenstange 28 verbunden ist. Von der Platte 32 erstrecken sich mehrere, nahe dem Umfang derselben in Umfangsteilung daran befestigte Halter 34 aufwärts und zwar vorzugsweise drei Stück. Die Halter 34 haben radial nach aussen vorstehende Arme 36, welche in einer Gewindebohrung vertikal verstellbare Anschlagschrauben 38 aufnehmen, die durch Sicherungs- muttern 40 in vorbestimmten Stellungen verriegelbar sind.
Die Läppbegrenzungsvorrichtungen 30 sind mit den Kolbenstangen 28 vertikal beweglich. Das Anheben der Läppbegrenzungsvorrichtungen 30 wird dadurch bewirkt, dass Druckluft in das untere Ende der Zylinder 26 eingelassen wird, während das Absenken der Vorrichtung 30 dadurch bewirkt wird, dass die Druckluft aus den unteren Enden dieser Zylinder abgelassen und Druckluft in die oberen Enden eingeführt wird.
Die Druckplatte 32 einer jeden Vorrichtung 30 passt mit geringem Spiel in einen Abricht- und Haltering 42. Der in den Fig. 2 und 3 gezeigte Haltering 42 besteht aus einem ringförmigen Körper 44 mit einer oberen und einer unteren Stirnfläche 46 bzw. 48. In der unteren Stirnfläche 48 ist eine ringförmige Ausnehmung 50 vorgesehen, in welcher mittels Epoxyharz mehrere in Umfangsteilung angeordnete, rechteckige Einsätze 52 angeordnet sind.
Die Einsätze 52 müssen aus einem Material hergestellt sein, welches einen grösseren Abriebswiderstand auf- weist, als das Material <I>der</I> Läppscheibe <I>14.</I> Sie sind vorzugsweise aus einem Material mit hohem Abnut zungswiderstand hergestellt, wie beispielsweise Borkar- bid. Die untere Stirnfläche 48 des Ringes 42 und die unteren, in der gleichen Ebene liegenden Flächen der Einsätze 52 können mit der Läppfläche der Läppscheibe 14 in Eingriff gebracht worden,
während die obere Stirnfläche 46 des Ringes 42 unter den Armabschnitten 36 der Halter 34 liegt und mit den unteren Enden der Verstellschrauben 38 zusammenwirkt.
Nachdem die Verstellschrauben 38 vertikal eingestellt und verriegelt sind, werden Werkstücke 54 innerhalb des Abricht- und Halteringes 42 in Stellung unter die Druckplatte 32 gebracht. Wenn die Druckplatte 32 an den Werkstücken angreift, haben die unteren Enden der Verstellschrauben 38 anfänglich einen Abstand gegen über der oberen Stirnfläche 46 des Ringes 42. Die Materialmenge, die von den Werkstücken entfernt wird, wird durch den anfänglichen Abstand zwischen den unteren Enden der Verstellschrauben 38 und der oberen Stirnfläche 46 des Ringes 42 bestimmt.
Dementsprechend wird das fertige Vertikalmass der Werkstücke 54 durch den Unterschied zwischen der Höhe des Ringes 42 und des vorher eingestellten vertikalen Abstands von der Ebene der unteren Enden der Verstellschrauben 38 zur Ebene der unteren Stirnfläche der Druckplatte 32 bestimmt.
Bei sich drehender Läppscheibe 14 wird eine freiflies- sende Mischung aus Schleifpartikeln und einem Ölträger durch die Austragrohre 56 (Fig. 1) auf die Läppscheibe 14 ausgetragen. Ein dünner Film 58 dieser Schleifmi schung (die Dicke desselben ist in Fig. 2 zum Zwecke der Verdeutlichung übertrieben dargestellt) bedeckt die Flä che der Läppscheibe 14, wobei während des Läppvor- gangs der Abricht- und Haltering 42 und die Werkstücke 54 auf dem Film 58 gleiten.
Während des Läppvorgangs wird weiterhin Druckluft in das obere Ende des entsprechenden Zylinders 26 eingeführt, um über die Kolbenstange 28 einen abwärtsgerichteten Druck auf die Druckplatte 32 und damit auf die Werkstücke 54 auszuüben, um die Läppgeschwindigkeit der Werkstücke zu erhöhen. Hierbei dreht sich der Ring 42 relativ zu der Druckplatte 32, um die durch die Kolbenstange 28 bestimmte Achse, so dass die Einsätze 52 die Läppschei- be 14 abziehen, um sie in ebenem Zustand zu halten.
Bei fortschreitendem Läppen der Werkstücke bewegen sich die unteren Enden der Verstellschrauben 38 zur oberen Stirnfläche 46 des Ringes 42 hin.
Wenn die unteren Enden der Verstellschrauben 38 an der oberen Stirnfläche 46 des Ringes 42 angreifen, wird die Abwärtsbewegung der Druckplatte 32 angehalten, so dass das Läppen der Werkstücke 54 automatisch aufhört, obwohl die Läppmaschine weiterläuft. Infolge der Vorse hung der hochabriebfesten Einsätze 52 ist die untere Stirnfläche des zum Abziehen der Läppscheibe 14 dienenden Abricht- und Halteringes 42 keiner Abnutzung ausgesetzt. Die Höhe des Ringes 42 bleibt daher konstant, und die obere Stirnfläche 46 dient als genaue Bezugsfläche für die Läppbegrenzungsvorrichtung 30.
Alle vier Vorrichtungen 30 und Halteringe 42 sind gleich ausgebildet und arbeiten in derselben Weise.
In Fig. 4 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Läppbegrenzungsvorrichtung gemäss der Erfindung im ganzen mit 30a bezeichnet. Die Vorrichtung 30a ist in ihrem Aufbau und ihrer Wirkungsweise gleich der Vorrichtung 30, abgesehen davon, dass die Verstell schrauben 38 und die Sicherungsmuttern 40 an den drei Haltern 34 durch vertikal angeordnete Mikrometer schrauben 60 ersetzt sind. Jede der Mikrometerschrauben 60 weist eine mit einer Skala versehene Hülse 62 auf, die an dem Arm 36 des Halters 34 befestigt ist, wobei sich eine Spindel 64 durch den Arm 36 erstreckt und an der oberen Stirnfläche 46 des Abricht- und Halteringes 42 angreift, um die Abwärtsbewegung der Platte 32 anzuhal ten.
Mit einem drehbar angeordneten Griff 66 kann die Vertikalstellung der Spindel 64 vorgenommen werden.
In Fig.5 ist eine weitere abgeänderte Ausführungs form der Läppbegrenzungsvorrichtung gemäss der Erfin dung mit 30b bezeichnet. Die Vorrichtung 30b, die im übrigen gleich den Vorrichtungen 30 oder 30a ist, weist einen zusätzlichen Halter 34' mit einem Arm 36' auf, an welchem eine Messuhr 68 befestigt ist. Der Fühler 70 der Messuhr 68 erstreckt sich durch den Arm 36' und greift an der oberen Stirnfläche 46 des Abricht- und Halterin ges 42 an, um die Stellung der Druckplatte 32 gegenüber dem Ring 42 und damit die Dicke des verbleibenden und vom Werkstück 54 noch während des Läppvorgangs zu entfernenden Materials anzuzeigen.
In den Fig. 6-9 ist eine weitere Ausführungsform des Abricht- und Halteringes gemäss der Erfindung im ganzen mit 72 bezeichnet. Der Abricht- und Haltering 72 weist einen ringförmigen Körper 74 mit drei in Umfangs teilung angeordneten Reihen radialer zylindrischer Öff nungen 76a-f, 77a-f und 78a-f auf, wobei jede Reihe in schraubenlinienförmigem Abstand angeordnet ist. Ent sprechende Öffnungen der drei Reihen, beispielsweise die Öffnungen 76a, 77a und 78a liegen in derselben Ebene und sind 120 gegeneinander versetzt.
In einer Öffnung einer jeden Reihe von Öffnungen 76a-f, 77a-f und 78a-f ist ein im wesentlichen zylindri scher, radial aufweitbarer Anschlag 80 vorgesehen. Jeder Anschlag 80 weist einen exzentrischen Ansatz 82 auf, der sich radial einwärts in den ringförmigen Körper 74 erstreckt. Der Anschlag 80 weist eine längsgerichtete, konische Gewindebohrung 84 auf, in welche Schlitze 86 einmünden, um eine radiale Aufweitung des Anschlags zu gestatten, wobei ferner eine Ausnehmung 88 vorgese hen ist.
In jede konische Gewindebohrung 84 ist ein konischer Gewindebolzen 90 mit einer Ausnehmung 92 eingeschraubt. Die Ausnehmungen 88 und 92 können eine Sechskantform aufweisen und zur Aufnahme eines Schlüssels oder dgl. dienen.
In der unteren Stirnfläche 94 des ringförmigen Körpers 74 ist eine ringförmige Ausnehmung 96 vorgese hen, in welcher mittels Epoxyharz mehrere in Umfangs teilung angeordnete, rechteckige Einsätze 98 befestigt sind. Die Einsätze 98 müssen ebenso wie die Einsätze 52 aus einem Material hergestellt sein, welches einen grösseren Abriebwiderstand als das Material der Läpp- scheibe 14 aufweist und sind vorzugsweise aus einem hochabriebfesten Material, beispielsweise Borkarbid her gestellt.
Die untere Stirnfläche 94 des Ringes 72 und die in der gleichen Ebene liegenden unteren Flächen der Einsätze 68 greifen an der horizontalen Läppfläche der ringförmigen Läppscheibe 14 einer üblichen Läppma- schine an. Die Läppscheibe besteht aus Segmenten 15, die an einem Läpprad 16 befestigt sind.
Wenn der Abrichtring 72 verwendet wird, werden zunächst die drei Anschläge 80 in einem Satz entspre chender Öffnungen in einer gemeinsamen Ebene, bei spielsweise in den Öffnungen 76a, 77a und 78a angeord net, wobei die exzentrischen Ansätze 82 in etwa auf die gewünschte Höhe eingestellt werden.
Dann werden die Anschläge 80 mittels eines in die Ausnehmung 88 eingeführten Steckschlüssels drehbar verstellt, bis der exzentrische Ansatz 82 die genaue, gewünschte Höhe einnimmt. Schliesslich werden die konischen Schrauben 90 in die konischen Gewindebohrungen 84 mittels eines in die Ausnehmung 92 eingeführten Steckschlüssels eingeschraubt, um die Anschläge 80 radial aufzuweiten und dabei in der vorgewählten Winkelstellung innerhalb der Öffnung 76a, 77a bzw. 78a zu verriegeln.
Nachdem die Ansätze 82 der Anschläge 80 genau eingestellt und in ihrer Stellung verriegelt sind, werden Werkstücke 100 im Abricht- und Haltering 72 unter der Druckplatte 32 angeordnet, welche in üblicher Weise mit einer pneumatisch oder hydraulisch betätigten Kolben stange 28 verbunden ist. Wenn die Druckplatte 32 an den Werkstücken angreift, weist die untere Fläche der Druckplatte anfänglich einen Abstand von den nach oben gerichteten Flächen der Exzenteransätze 82 der Anschlä ge 80 auf. Die Menge des von den Werkstücken 100 entfernten Materials wird durch den anfänglichen Ab stand zwischen der unteren Fläche der Druckplatte 32 und den Ansätzen 82 bestimmt.
Dementsprechend wird die fertige, vertikale Abmessung der Werkstücke<B>100</B> durch den Abstand zwischen der Ebene der aufwärts gerichteten Flächen der Ansätze 82 und der Läppfläche der Läppscheibe 14 bestimmt. Während die Läppscheibe 14 sich dreht, wird eine freifliessende Mischung aus Schleifpartikeln und einem Ölträger der Läppscheibe 14 zugeführt.
Ein dünner Film 106 dieser Schleifmi schung (die Dicke derselben ist in Fig. 7 zum Zwecke der Verdeutlichung übertrieben dargestellt) bedeckt die Läppfläche der Läppscheibe 14, wobei während des Läppvorgangs der Abricht-und Haltering 72 und die Werkstücke 100 über den Film 106 gleiten.
Während des Läppvorgangs kann weiterhin ein abwärts gerichteter Druck über die Kolbenstange 28 auf die Druckplatte 32 und damit auf die Werkstücke 100 ausgeübt werden, um die Geschwindigkeit des Läppens der Werkstücke zu erhöhen, wobei sich der Ring 72 relativ zur Druckplatte 32 um die durch die Kolbenstange 28 bestimmte Achse dreht, so dass die Einsätze 98 die Läppscheibe 14 abziehen, um sie plan zu halten. Bei fortschreitendem Läppvorgang der Werkstücke bewegt sich die untere Fläche der Druckplatte 32 näher an die Anschlagansätze 82.
Wenn die untere Fläche der Druckplatte 32 an den Anschlagansätzen 32 angreift, wird die Abwärtsbewe gung der Platte 32 angehalten und das Läppen der Werkstücke<B>100</B> wird automatisch eingestellt, obwohl die Läppmaschine weiterläuft. Da die abriebfesten Einsätze 98 vorgesehen sind, wird die untere Fläche des Ringes 72 keiner Abnutzung ausgesetzt, da letztere zum Abziehen der Läppscheibe 14 dient. Der Abstand zwischen den Anschlagansätzen 82 und der unteren Stirnfläche des Ringes 72 bleibt daher konstant, wobei die Anschlagan sätze 82 eine genaue Läppbegrenzung für die Druckplatte 32 bilden.
Verstellungen in der vertikalen Höhe der Anschlagansätze 82 können durch Umsetzen der An schläge 80 aus einem Satz der entsprechenden Öffnungen 76a-f, 77a-f und 78a-f aus einer Ebene in einen satzentsprechende Öffnungen in einer anderen Ebene oder durch Drehung der Anschläge 80 innerhalb der Öffnungen bei einer gegebenen Ebene vorgenommen werden oder durch eine Kombination beider Möglichkei ten. Ein mit einer Läppbegrenzungsvorrichtung kombi nierter Abrichtring kann an einer oder mehreren Läppstationen in Umfangsteilung um die Läppscheibe 14 verwendet werden.
In den Fig. 10 und 11 ist eine abgeänderte Ausfüh rungsform des Abricht- und Halterings nach der Erfin dung im ganzen mit 108 bezeichnet. Der Ring 108 weist einen ringförmigen Körper 110 mit drei vertikalen Schlitzen 112 auf, die in der Innenwand desselben unter 120 Teilung angeordnet sind. In jedem der Schlitze 112 ist ein Anschlag 114 gleitend angeordnet, welcher eine Nase 116 aufweist, die radial einwärts in den Ringkörper 110 vorsteht, wobei jeder Anschlag einen Schlitz 118 mit einer durch eine Ausnehmung gebildeten Schulter<B>119</B> aufweist.
Durch den Schlitz 118 eines jeden Anschlags 114 erstreckt sich eine in eine Gewindebohrung 120 des ringförmigen Körpers 110 eingeschraubte Schraube 122, die einen Kopf aufweist, der an der Schulter 119 des Schlitzes angreift. Die Schlitze 118 gestatten eine vertikale Gleitbewegung der Anschläge 114 relativ zu den Schrauben 122, so dass die Anschläge durch Lösen der Schrauben 122 und Bewegen der Anschläge in die gewünschten entsprechenden Stellungen und Anziehen der Schrauben vertikal verstellbar sind. Die untere Stirnfläche 124 des Ringes 110 ist mit einer ringförmigen Ausnehmung <B>126</B> versehen, in welcher mehrere in Umfangsteilung angeordnete rechteckige Einsätze 128 befestigt sind.
Die Einsätze 128 bestehen aus gleichem Material und sind in gleicher Weise wie die Einsätze 98 des Abricht- und Halteringes 72 angeordnet und befe stigt. Der beschriebene Abrichtring und die Läppbegren- zungsvorrichtung 108 wird in gleicher Weise wie der Abrichtring und die Läppbegrenzungsvorrichtung 72 verwendet, wobei die Nasen 116 den gleichen Zweck wie die Anschlagansätze 82 haben, nämlich die Abwärtsbe wegung der Druckplatte 32 zu begrenzen.
Während bevorzugte Ausführungsformen des Erfin- gungsgegenstandes dargestellt und beschrieben worden sind, ist es für die mit der Materie vertrauten Fachleute offensichtlich dass Änderungen, ohne vom Erfindungs gegenstand abzuweichen, vorgenommen werden kön nen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Läppvorrichtung, die in Verbindung mit einer Plan- läppmaschine verwendbar ist, mit zumindest einem auf der sich drehenden Läppscheibe der Maschine frei drehbar ruhenden Abricht- und Haltering, in welchem die Werkstücke unter einer auf diese einwirkenden, vertikal beweglichen Druckplatte angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Abricht- und Haltering (42, 72,<B>108)</B> und der Druckplatte (32) eine die Abwärtsbewegung der Druckplatte begrenzende An schlagvorrichtung (30, 30a, 80, 114) wirksam ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Läppvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagvorrichtung (30, 30a) an der Druckplatte (32) angeordnet ist und an der oberen Stirnfläche (46) des Abricht- und Halteringes (42) an greift. 2. Läppvorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlag vorrichtung (30, 30a) einen an der Druckplatte (32) angebrachten, sich aufwärts erstreckenden, die obere Stirnfläche (46) des Abricht- und Halteringes (42) mit einem radial vorstehenden Arm (36) übergreifenden Halter (34, 36, 34', 36') aufweist, welcher ein verstellbares Anschlagelement (38, 60, 68) trägt.3. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Anschlagelement eine den radial vorstehenden Arm (36) durchgreifende, durch eine Sicherungsmutter (40) feststellbare Stell schraube (38) ist. 4. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Anschlagelement eine in dem radial vorstehenden Arm (36) befestigte Mikrometerschraube (60) ist. 5. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verstellbare Anschlagelement eine in dem radial vorstehenden Arm (36) befestigte Messuhr (68) ist.6. Läppvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagvorrichtung (80, 114) an dem Abricht- und Haltering (72, 108) angeordnet ist und ein radial einwärts vorstehendes, an der unteren Stirnfläche der Druckplatte (32) angreifendes Anschlag element (82, 116) aufweist. 7. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das radial einwärts vorstehende Anschlagelement (82, 116) gegenüber dem Abricht- und Haltering (72, 108) axial verstell- und feststellbar ist.B. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abricht- und Haltering (72, 108) wenigstens drei in einer Ebene und in gleichen Winkelteilungen angeordnete, ihn radial durchgreifende Öffnungen (76a-f, 77a-f, 78a-f) aufweist, in welchen die Anschlagvorrichtungen (80) mit verstellbaren Anschlag elementen (82) angeordnet sind.9. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (76a-f, 78a-f) zylin- drich ausgebildet sind und einen zylindrischen, radial aufweitbaren und in einer gewünschten Winkelstellung festklemmbaren Teil der Anschlagvorrichtung (80) auf nehmen, von dem sich ein exzentrisch angeordneter, das Anschlagelement bildender Ansatz (82) radial einwärts vorerstreckt. 10.Läppvorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Öffnungen (76a-f, 77a-f, 78a-f) aufgenommene Teil der Anschlagvorrichtung eine dem Exzenteransatz (82) diametral gegenüberliegend angeordnete, konische Gewindebohrung (84) aufweist, von welcher sich mehrere Schlitze (86) radial erstrecken und welche eine ein entsprechendes konisches Gewinde aufweisende Spannschraube (90) aufnimmt.11. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Öffnun gen (76a-f, 77a-f, 78a-f) auf drei in gleichen Umfangsab ständen verlaufenden Schraubenlinien angeordnet sind, von denen jeweils drei Öffnungen (76a, 77a, 78a, 76b, 77b, 78b usw.) in einer Ebene liegen. 12. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Ab- richt- und Halteringes (108) vorzugsweise drei sich axial erstreckende Nuten (112) aufweist, in welchen die Anschlagvorrichtungen (114) verstell- und feststellbar angeordnet sind.13. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlagvorrichtung (114) ein langgestreckter Körper ist, welcher durch eine ein Langloch (118) der Anschlagvorrichtung durchgrei fende, in eine im Abricht- und Haltering vorgesehenen Gewindebohrung (120) eingeschraubte Klemmschraube (122) in einer gewünschten Stellung feststellbar ist, und dass das radial einwärts vorstehende Anschlagelement eine am unteren Ende des Körpers angebrachte Nase (116) ist.14. Läppvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Stirnfläche (48, 94 ,124) des Abricht- und Halteringes (42, 72, 108) mit Einsätzen (52, 98, 128) versehen ist, die aus einem einen grösseren Abnutzungswiderstand als das Material der Läppscheibe (14) aufweisenden Material hergestellt sind. 15. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass in der unteren Stirnfläche (48, 94, 124) des Abricht- und Halteringes (42, 72, 108) eine Ringnut (50, 96,<B>126)</B> vorgesehen ist, in welcher die an der Läppscheibe angreifenden Einsätze (52, 98, 128) angeordnet sind.16. Läppvorrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Einsätze aus Borkarbid hergestellt sind, eine rechteckige Form aufweisen und mittels Epoxyharz in der Ringnut (50, 96, 126) befestigt sind.
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Family
ID=23652145
Family Applications (1)
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- 1965-12-07 CH CH1687465A patent/CH443044A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112108949A (zh) * | 2020-09-10 | 2020-12-22 | 肇庆中彩机电技术研发有限公司 | 一种精密轴承宽度研磨装置及其研磨方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1067816A (en) | 1967-05-03 |
| US3375614A (en) | 1968-04-02 |
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