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CH448770A - Kraftfahrzeug mit Spezialausrüstung für Katastrophenfälle - Google Patents

Kraftfahrzeug mit Spezialausrüstung für Katastrophenfälle

Info

Publication number
CH448770A
CH448770A CH417166A CH417166A CH448770A CH 448770 A CH448770 A CH 448770A CH 417166 A CH417166 A CH 417166A CH 417166 A CH417166 A CH 417166A CH 448770 A CH448770 A CH 448770A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor vehicle
vehicle according
devices
water
dependent
Prior art date
Application number
CH417166A
Other languages
English (en)
Inventor
Haas Willy
Original Assignee
Daimler Benz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz Ag filed Critical Daimler Benz Ag
Publication of CH448770A publication Critical patent/CH448770A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/005Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for use in contaminated areas, e.g. N.B.C. intervention vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L39/00Indicating, counting, warning, control, or safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


      Kraftfahrzeug    mit Spezialausrüstung für Katastrophenfälle    Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit Spezial  ausrüstung für Katastrophenfälle, das insbesondere für  die Bedürfnisse des Industrieschutzes konstruiert wurde  und das ausserdem noch eine Reihe weiterer Funktionen  im Rahmen einer     Werkselbstschutz-Organisation    über  nehmen kann.  



  Der Schutz     ziviler    Personen ist in einem Katastro  phenfall sehr schwierig geworden, da bei einer kriegeri  schen Auseinandersetzung mit dem Einsatz atomarer,  biologischer und chemischer Kampfmittel gerechnet wer  den muss.     In    besonderem Masse sind hierbei Indu  strieanlagen gefährdet, die zum einen gegen die angedeu  teten Gefahren schlecht abgeschirmt werden können und  zum anderen eine grosse Anzahl darin beschäftigter  Personen aufweisen, deren Leben     gefährdet    ist. Diese  besondere Situation erfordert einen gut organisierten     und     gut ausgerüsteten Industrieselbstschutz, dem alle moder  nen Mittel zur Verfügung stehen müssen.  



  So müssen beispielsweise Messungen radioaktiver  Strahlungen,     Spürungen    von chemischen Kampfstoffen  und deren Bestimmung, schnelle Rettungsaktionen,  wenn es um Menschenleben geht, Räummassnahmen,  Vorausentgiftung und     Schnelldekontaminierung    von Ein  satzkräften unverzüglich durchgeführt werden. Derartige  Hilfsmassnahmen sind im Falle einer Anwendung von  sogenannten ABC-Mitteln jedoch nur mit der erforderli  chen Spezialausrüstung, die dem neuesten technischen  Stand entsprechen muss, mit Erfolg durchzuführen. Die       Erfindung    bezweckt ein Kraftfahrzeug zu schaffen, das  gestattet diese Aufgaben zu erfüllen.  



  Das     erfindungsgemässe    Kraftfahrzeug ist gekenn  zeichnet durch ein Fahrerhaus mit     Nachrichtenübermitt-          lungsgeräten,    Einrichtungen zur Messung radioaktiver  Strahlen vom Innenraum des Fahrzeuges aus und einer  zu der Fahrbahnbeleuchtungsanlage zusätzlichen Be  leuchtungsanlage, und wenigstens einen weiteren Fahr  zeugaufbau zur Aufnahme von Schutz- und Arbeitsmit-         teln    sowie ABC-Bekämpfungsmitteln für den Rettungs  einsatz.  



  An Hand von Ausführungsbeispielen wird die Erfin  dung nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine bevorzugte Ausführungsform des Kraft  fahrzeugs mit einem Fahrerhaus und zwei weiteren  Aufbauten in der Seitenansicht,       Fig.    2 das Kraftfahrzeug nach     Fig.    1 in der Ansicht  von hinten,       Fig.    3 eine weitere     Ausführungsform    des Kraftfahr  zeugs mit einem Fahrerhaus und nur einem weiteren  Aufbau.  



  Nach der Ausführungsform nach den     Fig.    1 und 2  besteht das Fahrzeug im wesentlichen aus einem Fahrge  stell 1 und aus drei Oberbauteilen. Diese drei Oberbau  teile sind das Fahrerhaus 2, ein Fahrzeugaufbau 3 zur  Aufnahme von Schutz- und Arbeitsmitteln sowie     ABC-          Bekämpfungsmitteln    und ein weiterer Fahrzeugaufbau 4  zum Transport von Rettungspersonal und Verletzten.  



  Die     Fig.    3 zeigt ein Kraftfahrzeug, das mit grund  sätzlich gleichen Einrichtungen wie das Kraftfahrzeug  nach den     Fig.    1 und 2 ausgerüstet ist. Es ist lediglich  etwas kleiner und ohne den Fahrzeugaufbau 4 zum  Transport von Personen ausgeführt.  



  Im vorderen Teil, dem Fahrerhaus 2, befinden sich  die für die Nachrichtenübermittlung erforderlichen Ge  räte; so ein tragbares Funksprechgerät 5 für direkte  Sprechfunkverbindung zur     Werkselbstschutzleitung,    Mi  krofon 6 und Aussenlautsprecher 7 zur Durchsage von  Anordnungen der     Werkselbstschutzleitung    und ein Ra  dio-UKW-Gerät 8 zum Empfang der amtlichen Meldun  gen bei     längerdauerndem    Einsatz des Fahrzeugs. Ein  stationär und tragbar zu verwendendes     Dosisleistungs-          Strahlenmessgerät    9 mit zugehöriger     Aussen-Messonde     10 misst während der Fahrt und im Stand die radioakti  ve     Verstrahlung    in der vorgeschriebenen Messhöhe.

    Blinkscheinwerfer<B>11</B> und beweglicher Suchscheinwerfer      12 gehören ausser den Fahrbahnscheinwerfern 13 zur  lichttechnischen Ausrüstung des Fahrzeugs. Eine an die       Zapfwelle    des Motors montierte Motorseilwinde 14 dient  zur Durchführung von Räumungsarbeiten während des  Einsatzes. Als Sonderausrüstung befindet sich an der  Frontseite des Fahrzeugs eine     Wassersprengvorrichtung     15, die ebenso zur Vorausentgiftung wie zur staubfreien  Strahlenmessung Verwendung finden kann. Über eine  Rohrleitung 16 ist die     Wassersprengvorrichtung    15 mit  einem Wasserbehälter verbunden.  



  Der mittlere Teil des Fahrzeugs ist zum Transport  von Mannschaften und zum     Behelfs-Verwundetentrans-          port    bestimmt.     Üebr    der im Innenraum befindlichen  Sitzbank 17 ist eine Vorrichtung zur Aufnahme von zwei  Tragbahren 18 angebracht. Im Falle des Behelfstrans  ports von Verletzten stehen den Begleitpersonen Klapp  sitze 19 zur Verfügung. Der Raum ist ferner mit einem  Sanitätskasten und mit verschiedenen     Hilfsgeräten    zur       Durchführung    der ersten Hilfe ausgestattet. In einem  Behälter, der durch die aufklappbare Sitzbank 17 abge  deckt ist, befinden sich weitere Geräte wie z. B. ein       Trinkwasseraufbereitungsgerät    20 und zwei Schaum  löschgeräte.

   Die letztgenannten Geräte sind durch Klap  pen in den Fahrzeugaussenwänden auch von aussen  zugänglich.  



  Im dritten und hinteren Teil des Fahrzeugs sind, wie  auch die     Fig.    2 und 3 zeigen, verschiedene Geräte,  Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände für den Ein  satztrupp untergebracht; so Sauerstoffgeräte 21 zum  Schutz gegen Inkorporierung von radioaktivem Staub,  ein     Schneidgerät    22 für Bergungsarbeiten, Hebevorrich  tung und schweres Werkzeug 23 für Rettung und  Selbstschutz. Zur Durchführung von Schutzmassnahmen  (Gasspuren und Vorausentgiftung) bei Verseuchung mit  chemischen Kampfstoffen, sind entsprechende     Gasspür-          und    Entgiftungsmittel 24 und 25 bevorratet.

   Ein     Spezial-          Spürgerät    26 ermöglicht die differenzierte Bestimmung  von chemischen Kampfstoffen; mehrere komplette Gar  nituren     ABC-Schutzkleidung    27, sowie ein Vorrat an  Ersatzkleidung 28 für den Fall notwendigen Kleider  wechsels bei starker     Kontaminierung,    ergänzen die Aus  rüstung.  



  Da bei allen Einsätzen und Rettungsaktionen in  einem Katastrophengebiet ein grosser Bedarf an     Nutz-          und    Trinkwasser besteht, ist im Mittelteil des hinteren  Fahrzeugaufbaues ein     Nutzwassertank    sowie ein Behäl  ter für Trinkwasser untergebracht. Die     Fig.    2 zeigt in der  Rückansicht drei verschiedene     Wasserentnahmestellen.     Die     Nutzwasserentnahme    erfolgt entweder über einen  Hahn 29 mit Schlauchkupplung oder über die vom  Fahrerhaus zu bedienende     Wassersprengvorrichtung    15.

    Für die     Trinkwasserentnahme    ist ein gesonderter Hahn  30 vorgesehen. Über das Ventil 32 wird die Wasser  durchflussmenge im Leitungsrohr 16 geregelt. Das für       Mannschafts-    und     Gerätedekontaminierung    bestimmte  Spritzwasser wird einem flexiblem Spritzschlauch 31, der  unter Pumpendruck steht, entnommen.  



  Im Bedarfsfall - vor allem auch für Mittelbetriebe  ohne Werksfeuerwehr verwendbar - kann mittels der  vorgesehenen Kupplung 32 ein     Löschkarren-Anhänger     oder ein anderes Einsatzfahrzeug angekuppelt werden.  



  Abschliessend sei bemerkt, dass sich die oben be  schriebenen Spezialfahrzeuge auch im     zwivilen    Bevölke  rungsschutz bei den     Luftschutzleitungen    der kleineren  Städte und Gemeinden, die über keinen     örtlichen    Luft  schutzhilfsdienst verfügen, als     ABC-Spezialfahrzeuge     einsetzen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kraftfahrzeug mit Spezialausrüstung für Katastro phenfälle, gekennzeichnet durch ein Fahrerhaus mit Nachrichtenübermittlungsgeräten, Einrichtungen zur Messung radioaktiver Strahlen vom Innenraum des Fahrzeuges aus und einer zu der Fahrbahnbeleuchtungs anlage zusätzlichen Beleuchtungsanlage, und wenigstens einen weiteren Fahrzeugaufbau zur Aufnahme von Schutz- und Arbeitsmitteln sowie ABC-Bekämpfungs mitteln für den Rettungseinsatz. UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Nachrichtenübermittlungsgeräte tragbare Funksprechgeräte, UKW-Empfänger, Mikro phone und an den Aussenwänden des Fahrerhauses befestigte Lautsprecher vorgesehen sind. 2.
    Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einrichtung zur Messung radioak tiver Strahlen aus einem tragbaren Strahlenmessgerät besteht, das an eine ausserhalb der Fahrzeugverkleidung angeordnete Strahlenmessonde anschliessbar ist. 3. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zusätzliche Beleuchtungsanlage einen Blinkscheinwerfer und wenigstens einen bewegli chen Suchscheinwerfer besitzt. 4. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Fahrzeugvorderfront eine Motorseilwinde, eine Wassersprengvorrichtung und eine Strahlenmesssonde angeordnet sind. 5.
    Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der weitere Fahrzeugafbau im we sentlichen aus mindestens einem Wasserbehälter besteht, an dessen Rückwand und an dessen Seitenwänden schrankartige Aufbewahrungseinrichtungen für Hilfs geräte angeordnet sind. 6.
    Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Seitenwänden des Wasserbehälters angeordneten schrankartigen Aufbe wahrungseinrichtungen für die Unterbringung von insbe sondere ABC-Schutzbekleidung, Sauerstoffgeräten, Spürgeräten zur Bestimmung chemischer Mittel, tragba ren Feuerlöschgeräten, Brennschneidegeräten, Erste-Hil- fe-Packungen und eines Trinwasseraufbereitungsgerätes dienen. 7.
    Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Rückwand des Wasser behälters angeordneten schrankartigen Aufbewahrungs einrichtungen für die Unterbringung von insbesondere Entgiftungsgeräten, leichtem und schwerem Werkzeug, Wasserschläuchen und Hebevorrichtungen dienen. B. Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass ein Nutzwasser- und ein Trink wasserbehälter vorgesehen sind. 9. Kraftfahrzeug nach Unteranspruch <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das den Nutzwassserbeälter und die Wassersprengvorrichtung verbindende Leitungsrohr mit einem vom Fahrerhaus aus betätigbaren Absperror gan ausgerüstet ist. 10.
    Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, das eine Pumpe für die Förderung des Nutzwassers vorgesehen ist. 11. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe für die Förderung des Trinkwassers vorgesehen ist. 12. Kraftfahrzueg nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Fahrzeugbodens Aufbewahrungskästen zur Aufnahme von Hilfsgeräten, insbesondere des Trinkwasseraufbereitungs-Gerätes und der tragbaren Feuerlöschgeräte, vorgesehen sind. 13. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter mit Türen ausgerüsteter Fahrzeugaufbau angeordnet ist, der vorzugsweise zum Transport von Rettungspersonal und Verletzten dient. 14.
    Kraftfahrzeug nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fahrzeugaufbau in seinem Innern mit Halteeinrichtungen für die Anord nung von Tragbahren ausgerüstet ist. 15. Kraftfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeug gelndegängig ausgebildet ist.
CH417166A 1959-06-26 1966-03-23 Kraftfahrzeug mit Spezialausrüstung für Katastrophenfälle CH448770A (de)

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DED30949A DE1170429B (de) 1959-06-26 1959-06-26 Rotations-Offsetvervielfaeltiger

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CH448770A true CH448770A (de) 1967-12-15

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CH417166A CH448770A (de) 1959-06-26 1966-03-23 Kraftfahrzeug mit Spezialausrüstung für Katastrophenfälle

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BE (1) BE678320A (de)
CH (1) CH448770A (de)
DE (1) DE1170429B (de)

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0219469A1 (de) 1985-10-10 1987-04-22 Comitato Nazionale per la Ricerca e per lo Sviluppo dell'Energia Nucleare e delle Energie Alternative Mobile Einheit für erste Intervention in verseuchten Gebieten

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BE678320A (de) 1966-09-01
DE1170429B (de) 1964-05-21

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