Als Hindernis, insbesondere für militärische Zwecke, bestimmter Sperrkörper Gegenstand der Erfindung ist ein als Hindernis, insbesondere für militärische Zwecke, bestimmter Sperr körper, welcher überall da verwendbar ist, wo ein Gebiet vor dem Betreten durch Unberechtigte gesichert werden soll. Dieser ist für die Abwehr gegen vordringende Truppen bei militärischen Operationen, als Einfriedung von Flugplätzen, Feldlagern, Munitions- und Material depots, Brennstofflagern usw. besonders geeignet.
Der Sperrkörper ist ferner als Streumittel zur Errichtung von Strassensperren durch Polizeiorgane zur Verhinderung von Fluchtversuchen im Fahrzeug anwendbar.
Der erfindungsgemässe Sperrkörper zeichnet sich da durch aus, dass er vielzackig mit scharfen Spitzen ausgebildet ist und wenigstens drei verschiedene Stand flächen besitzt, wobei in jeder Standlage auf dem Boden wenigstens eine Spitze aufrecht nach oben weist und beim Umlegen des Sperrkörpers immer wieder eine Spitze in aufrechte Stellung tritt.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsfor men des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Grundform des Sperrkörpers vor dessen Verfertigung, Fig. 2 einen Aufriss des Sperrkörpers, Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 2, Fig. 4 einen Seitenriss zu Fig. 2, Fig. 5 bis 8 eine entsprechende Ausführungsform aus stärkerem Material gestanzt oder im Spritz- oder Press verfahren hergestellt.
Fig. 9 bis 11 einen Aufriss, Seitenriss und Grundriss einer dritten Ausführungsform des Sperrkörpers, und Fig. 12 einen Querschnitt einer Zacke des Sperrkör pers gemäss Linie XII-XII in Fig.ll, in grösserem Massstab.
Der dargestellte Sperrkörper ist nach Fig. 1 bis 4 sternförmig und vorzugsweise aus Stahlblech gestanzt und mit vier Zacken 1, 2, 3, 4 versehen. Die Zacken 1, 2, 3, 4 sind gleich lang, spitzig und an den Kanten durch ein- oder beidseitiges Abschärfen oder Pressen zu Schnei den geformt, siehe Fig. 12. Dieses sternförmige flache Stanzstück wird durch Abbiegen der Zacken, in der Weise, dass jeweils zwei einander gegenüberliegende Zacken 1 und 3 nach der einen und 2 und 4 nach der andern Seite schräg zur Grundfläche ausladen, zu einem vier Standflächen aufweisenden Sperrkörper 5 gebildet.
Die Abbiegungen der Zacken 1, 2, 3, 4 sind vorzugsweise so gewählt, dass die Zackenspitzen in den Ecken eines Tetraeders liegen, dessen Seitenflächen mit den Standflä chen des Sperrkörpers 5 zusammenfallen. In jeder Lage des Sperrkörpers 5 ist jeweils einer ihrer vier Zacken vertikal nach oben gestellt und bildet jeweils das für den Angriff bereite Abwehrmittel. Die Zacken besitzen an ihren freien Enden scharfe Messerspitzen 6.
Die Grösse der Sperrkörper richtet sich ganz nach den angestrebten militärischen Aufgaben, und zwar be trägt sie 2-10 cm wenn der Sperrkörper sich gegen gehende oder schleichende Truppen wendet. Zur Behin derung von Fahrzeugen wird der Sperrkörper 10-40 cm gross gehalten werden. Eine Vielzahl solcher auf den Boden gestreuter Sperrkörper 5 kann beispielsweise Sa boteure, Angehörige einer Guerilla- oder Stosstruppe aufhalten oder barfuss Kämpfende kampfunfähig ma chen. Zweckmässig werden verschieden grosse Sperrkör per gestreut, wobei die kleinen im Gras und im Gestrüpp unsichtbar sind.
Die Sperrkörper haben die Eigenschaft beim Auftreten umzukippen und die Darauftretenden zu Fall zu bringen, wobei nicht nur das Gehen gehindert, sondern dem Fallenden auch Verletzungen beigebracht werden. Ferner wird Lärm erzeugt, was allfällige Wacht posten aufmerksam macht. Von Polizeiorganen auf Fahr wege gestreute relativ kleine Sperrkörper vermögen Fluchtversuche mit Fahrzeugen zu erschweren. Die am Pneu haften bleibenden Sperrkörper 5 dringen beim Weiterfahren immer tiefer in den Gummi und bewirken den Luftaustritt.
Die in Fig.5 bis 8 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen nach Fig.l bis 4 dadurch, dass der Sperrkörper 5 aus einer verhältnismäs- sig dicken Stahl-, Eisen-, Aluminium- oder Messingplatte ausgestanzt ist. Der Sperrkörper mit den Zacken wird in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt. Die mit Bezugs zeichen belegten Teile haben den analogen Sinn wie bei den Fig. 1 bis 4. Die Sperrkörper können aber auch im Spritzverfahren aus Eisen- oder Messingguss, Leichtme tallegierung oder hartem Kunststoff hergestellt werden.
Bei Verwendung von antimagnetischem Material kann die Anwendung eines Magnetreinigungsgerätes zwecks Säuberung des Streufeldes ausser Frage gestellt werden, was besonders bei militärischer Verwendung sich auf drängt.
Die Fig. 9 bis 12 zeigen einen mehr als vier Zacken aufweisenden Sperrkörper 10. Dieser bildet ein langför- miges Profil mit an beiden Längskanten ausgestanzten Zacken und zwar drei breiten Zacken 11, 11', 11" an der einen Kante und sechs schmalen Zacken 12, 13, 12', 13', 12", 13" auf der anderen Kante. Von den schmalen Zacken ist jede zweite Zacke 12, 12', 12" nach der einen Seite bzw. 13, 13', 13" nach der anderen Seite im Winkel von 60 ausgebogen, so dass die Zackenreihe 12, 12', 12" mit der Zackenreihe 11, 11', 11" einerseits und mit der Zackenreihe 13, 13', 13" andererseits je einen Winkel von 120 einschliesst.
Auf diese Weise erhält der Körper Standflächen, bei welchen in jeder Lage des Körpers auf dem Boden jeweils eine Zackenreihe nach oben gerichtet ist. Die Enden der Zacken besitzen wiederum scharfe Messerspitzen 6.
Der beschriebene Sperrkörper erfüllt selbsttätig, je derzeit, andauernd, endlos, bei Tag und Nacht die ihm zugewiesene Behinderungs- resp. Sperraufgabe. Eine Wartung und Pflege ist nicht notwendig und der Sperr körper ist sofort einsatzbereit.
Ferner ist er als Ergän zung zu bisherigen Schutzmassnahmen, welche nicht die gewünschten Sicherheiten boten, geeignet z.B. für Wacht posten, Patrouillen, Maschinengewehrnester, Stachel drahtsperren, Sandsacksperren usw. Sicherheitsmass- nahmen mit konventionellen Behinderungsmitteln konn ten in der Regel Schleichpatrouillen nicht zurückhalten, insbesondere bei Nacht. Zufolge der besonderen Formge bung des Sperrkörpers wird die Massenfabrikation und ein niederer Gestehungspreis ermöglicht, was für den Einsatz auf breiter Basis vorteilhaft ist.
Die Verlegung oder Streuung beträgt vorteilhaft 10 Stücke pro m=. Bei Sicherung eines Gebietes erfolgt die Errichtung von Sperren durch die Palisaden zweckmässig geradlinig oder in genauen Abständen gestaffelt. Die Sperrkörper werden von Sonder-Einheiten verlegt resp. gestreut. In Notfällen kann die Streuung auch durch tieffliegende Flugzeuge wie Helikopter stattfinden. Beim Abwerfen der Sperrkörper wird immer eine scharfe Messerspitze aufwärts stehen. Die Errichtung von Dschungel-, Tal-, Strassen- und Ortschaftssperren lässt sich durch den Sperrkörper rasch ausführen.
Sofern eine befestigte Anlage vom Feinde (sturmreif geschossen wurde, so können vorhandene Sperrkörper allein und sicher den Massen-Sturmangriff erschweren und zumin dest temporär aufhalten. Die Sperrkörper können zur Anpassung an das Gelände mit Farben getarnt sein. Die Sperrkörper können zu ihrer Tarnung je nach ihrer Grösse eine entsprechende Färbung und Aufmachung aufweisen. Diese kann z.B. mit anhaftenden Gräsern, Zweigen, Streue, Erde oder Sand, in tropischen Gebieten auch Wüstensand belegt sein.
As an obstacle, especially for military purposes, certain blocking body, the subject of the invention is an obstacle, especially for military purposes, certain blocking body, which can be used wherever an area is to be secured against entry by unauthorized persons. This is particularly suitable for defense against advancing troops in military operations, as a fence around airfields, field camps, ammunition and material depots, fuel stores, etc.
The blocking body can also be used as a means of spreading for the erection of roadblocks by police forces to prevent attempts to escape in the vehicle.
The blocking body according to the invention is characterized by the fact that it is multi-pointed with sharp points and has at least three different standing surfaces, with at least one point pointing upright in each standing position on the floor and one point pointing upright when the blocking body is folded down Takes a stand.
In the drawing, for example, embodiments of the subject matter of the invention are shown, namely: FIG. 1 shows the basic shape of the locking body before its manufacture, FIG. 2 is an elevation of the locking body, FIG. 3 is a plan view of FIG. 2, FIG. 4 is a side elevation Fig. 2, Fig. 5 to 8, a corresponding embodiment punched from thicker material or manufactured in an injection or pressing process.
9 to 11 an elevation, side elevation and plan view of a third embodiment of the locking body, and FIG. 12 a cross section of a prong of the locking body according to line XII-XII in Fig.ll, on a larger scale.
The locking body shown is star-shaped according to FIGS. 1 to 4 and preferably punched from sheet steel and provided with four prongs 1, 2, 3, 4. The prongs 1, 2, 3, 4 are of equal length, pointed and at the edges formed by sharpening or pressing on one or both sides, see Fig. 12. This star-shaped flat punched piece is made by bending the prongs in the way, that in each case two opposing prongs 1 and 3 project on one side and 2 and 4 on the other side obliquely to the base, formed into a locking body 5 having four standing surfaces.
The bends of the prongs 1, 2, 3, 4 are preferably chosen so that the prong tips lie in the corners of a tetrahedron, the side surfaces of which coincide with the standing surfaces of the locking body 5. In each position of the locking body 5, one of its four prongs is positioned vertically upwards and forms the defense means ready for the attack. The prongs have sharp knife tips 6 at their free ends.
The size of the blocking body depends entirely on the intended military tasks, namely 2-10 cm if the blocking body is directed against walking or stealthy troops. In order to hinder vehicles, the locking body will be kept 10-40 cm tall. A large number of such blocking bodies 5 scattered on the ground can, for example, stop saaboteurs, members of a guerrilla or shock force or incapacitate barefoot fighters. It is advisable to sprinkle different sized blocking bodies, whereby the small ones are invisible in the grass and underbrush.
The blocking bodies have the property of tipping over when stepping on and causing those who step on them to fall, not only hindering walking but also causing injuries to the falling person. Furthermore, noise is generated, which draws the attention of any guards. Relatively small blocking bodies scattered on the road by police forces can make escape attempts with vehicles more difficult. The blocking bodies 5 that stick to the tire penetrate deeper and deeper into the rubber and cause the air to escape.
The embodiment shown in FIGS. 5 to 8 differs from that according to FIGS. 1 to 4 in that the locking body 5 is punched out of a relatively thick steel, iron, aluminum or brass plate. The locking body with the prongs is produced in a single operation. The parts with reference characters have the same meaning as in FIGS. 1 to 4. The locking body can also be made of cast iron or brass, Leichtme tallegierung or hard plastic by injection molding.
When using antimagnetic material, the use of a magnetic cleaning device to clean up the stray field can be out of question, which is particularly important in military use.
9 to 12 show a locking body 10 with more than four prongs. This forms a long profile with prongs punched out on both longitudinal edges, namely three broad prongs 11, 11 ', 11 "on one edge and six narrow prongs 12 , 13, 12 ', 13', 12 ", 13" on the other edge. Of the narrow prongs, every second prong is 12, 12 ', 12 "to one side or 13, 13', 13" to the other Side bent at an angle of 60, so that the row of teeth 12, 12 ', 12 "with the row of teeth 11, 11', 11" on the one hand and with the row of teeth 13, 13 ', 13 "on the other hand, each form an angle of 120.
In this way, the body receives standing surfaces in which a row of teeth is directed upwards in every position of the body on the floor. The ends of the prongs in turn have sharp knife tips 6.
The blocking body described automatically fulfills the disability resp. Assigned to it at the moment, continuously, endlessly, day and night. Lock task. Maintenance and care is not necessary and the blocking body is ready for immediate use.
It is also suitable as a supplement to previous protective measures that did not offer the desired security, e.g. For guard posts, patrols, machine gun nests, barbed wire barriers, sandbag barriers, etc. Security measures with conventional means of disability could generally not hold back sneak patrols, especially at night. Due to the special Formge environment of the blocking body, mass production and a lower cost price is made possible, which is advantageous for use on a broad basis.
The laying or scattering is advantageously 10 pieces per m =. When securing an area, barriers through the palisades are expediently erected in a straight line or staggered at precise intervals. The blocking bodies are laid by special units or scattered. In emergencies, the dispersion can also take place by low-flying aircraft such as helicopters. When throwing the blocking body, a sharp knife point will always be pointing upwards. The construction of jungle, valley, road and town barriers can be carried out quickly using the barrier.
If a fortified installation was shot by the enemy (ready for storm), existing barriers alone and safely can make the mass assault more difficult and at least temporarily stop them. The barriers can be camouflaged with colors to adapt to the terrain. The barriers can be used to camouflage them depending on their size and appearance, which can be covered with adhering grasses, twigs, litter, earth or sand, and in tropical areas also desert sand.