CH430469A - Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von Sattelaufliegern - Google Patents
Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von SattelaufliegernInfo
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- CH430469A CH430469A CH673464A CH673464A CH430469A CH 430469 A CH430469 A CH 430469A CH 673464 A CH673464 A CH 673464A CH 673464 A CH673464 A CH 673464A CH 430469 A CH430469 A CH 430469A
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/02—Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles
- B62D13/025—Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles the pivoted movement being initiated by the coupling means between tractor and trailer
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Description
Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von Sattelaufliegern Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von Sattel aufegern.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art wird die Lenkbewegung des Zugfahrzeuges mittels komplizierter Hebel- und Lenkersysteme auf die Achsen des Sattelauf- liegers übertragen. Diese haben den Nachteil, dass die in den Gestängen wirkenden Kräfte bei grösseren Auslen- kungen sehr stark anwachsen und sogar Verbiegungen hervorrufen können, und dass sie die Grösse der Auslen- kung stark begrenzen.
Zur Vermeidung dieser Mängel besitzt die erfindungs- gemässe Einrichtung eine mit einer Kupplungsplatte des Motorwagens in Eingriff zu bringende Sattelplatte auf welche sich der Sattelauflieger über einen Kugellenkkranz abstützt und auf welcher ein Kettenrad angeordnet ist, das über Ketten und zwischen diesen angeordnete ge kreuzte Stäbe mit einem Kettenrad gekuppelt ist, dessen Drehung eine Auslenkung mindestens einer Achse des Sattelaufliegers bewirkt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Er findung anhand der beiliegenden Zeichnung näher er läutert.
Auf der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung des mit der Lenkeinrichtung versehenen Fahrzeuges, Fig. 2 die Lenkeinrichtung im senkrechten Schnitt und Fig. 3 die Kreuzungsstelle der Übertragungsorgane der Lenkeinrichtung.
Mit 1 ist generell der Motorwagen, mit 2 der Sattel auflieger des Fahrzeuges bezeichnet.
Am Motorwagen 1 ist in üblicher Weise eine um eine Querachse schwenkbare runde Kupplungsplatte 3 ange ordnet. Diese Platte ist aber in bezug auf eine senkrechte Achse des Wagens nicht drehbar. Sie ist mit einem sek- torförmigen Ausschnitt versehen. Beim Ankuppeln des Sattelaufliegers 2 wird der fest mit der Sattelplatte 4 ver bundene Königszapfen 6 in den sektorförmigen Aus- schnitt der Kupplungsplatte 3 eingefahren und im Zen trum derselben wie üblich verriegelt.
Dabei lenken die Anschläge 5 die Sattelplatte 4 in eine bestimmte Stellung gegenüber der Kupplungsplatte 3 und halten diese Platten während des Betriebes der gekuppelten Fahrzeuge in dieser gegenseitigen Stellung fest, so dass zwischen ihnen keine Reibung und kein Verschleiss entstehen kann. Der Sattelauflieger 2 stützt sich über einen Kugellenkkranz 7 auf der Sattelplatte 4 ab.
Koaxial zum Königszapfen 6 ist auf der Platte 4 eine Lagerbüchse 8 fest angeordnet. In dieser ist ein zweite Büchse 9 drehbar, mit welcher ein Kettenrad 10 fest ver bunden ist. Die beiden Büchsen 8 und 9 können gegen einander durch den Riegelzapfen 11 verriegelt werden, so dass die Auslenkungen des Motorwagens 1 gegenüber dem Sattelauflieger 2 auf das Kettenrad 10 übertragen werden. Der Zapfen 11 kann von Hand oder mechanisch, z. B. auf elektropneumatischem Wege ein- oder aus gerückt werden.
Der Hinterteil des Sattelaufliegers ist über einen Ku- gellenkkranz 12 auf der lenkbaren Hinterachse 13 abge stützt. Koaxial zum Drehkranz 12 und fest mit dem drehbaren Teil verbunden ist das Kettenrad 14, mittels welchem die Lenkbewegungen auf die Hinterachse 13 übertragen werden.
Um die Ketenräder 10 und 14 sind Rollenketten 15 geschlungen (s. Fig. 1). Die Enden dieser Ketten sind mittels Stangen 16 und 17, z: B. rechteckige Hohlrohre, übers Kreuz miteinander verbunden (s. Fig. 3). An der Kreuzungsstelle ist die Stange 17 unterbrochen und durch zwei Flachstäbe 18 ersetzt, zwischen welchen die Stange 16 hindurchgeht.
Bei eingerücktem Riegelzapfen 11 werden die Aus lenkungen des Motorwagens 1 über das Kettenrad 10, die Ketten 15 und die Stangen 16 und 17 mit umgekehr tem Drehsinn, aber bei allen Auslenkungen immer genau proportional auf das Kettenrad 14 und auf die Hinter achse 13 übertragen, wodurch auch bei engsten Kurven ein spurgetreuer Lauf der Räder, eine optimale Fahr- Sicherheit und ein minimaler Reifenverschleiss gewähr- leistet sind.
Die beschriebene Lenkeinrichtung mit Ketten und mit auf Kugellenkkranz gelagerter Sattelplatte erlaubt Lenk einchläge der Zugmaschine bis zu 90 und darüber, was vor allem für Rangierbewegungen auf engstem Raum von grosser Wichtigkeit ist, ohne dass im Lenkmechanismus übermässige Kräfte auftreten.
Um den Fahrer über die Grösse des Lenkeinschlages zu orientieren, sind an der Pritsche des Sattelaufliegers zwei Grenzkontakte 19 angeordnet, die bei einer Grösse des Lenkeinschlages, die nicht überschritten werden sollte, einen in der Längsmittelebene des Zugwagens an geordneten Kontakt 20 berühren und so eine in der Führerkabine montierte Signaleinrichtung 21 betätigen.
Falls der Sattelauflieger mehrachsig ist, wird das Zahnrad 14 an einer Lenksäule befestigt, von welcher aus die Lenkbewegung über Hebel auf die einzelnen Achsen übertragen wird.
Es kann von Vorteil sein, das Fahrzeug mit starrer Achse fahren zu können. Zu diesem Zwecke wird der Riegelzapfen 11 ausgerückt, so dass die Auslenkungen des Motorwagens 1 nicht auf das Kettenrad 10 über tragen werden. Mittels des Riegels 22 - muss aber die Achse 13 in ihrer neutralen Stellung fixiert werden.
Weiters wird bei eingekuppelter Lenkung durch die auftretenden Drehmomente an den verschiedenen Dreh stellen des Lenksystems, ein Schlingern des Sattelauf- liegers hinter dem Zugfahrzeug bei Glatteis oder rutschi ger Strassenoberfläche weitgehendst verhindert.
Gerät der fahrende Zug trotzdem irgendwie ins Schleudern, so überträgt sich jede ausgleichende Lenkbewegung (Gegen steuern) der Zugmaschine auch sofort auf das Fahr werk des Sattelaufliegers, wodurch ebenfalls eine raschere Stabilisierung des Fahrverhaltens erzielt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von Sattelaufliegern, gekennzeichnet durch eine mit einer Kupplungsplatte (3) des Motorwagens (1) in Eingriff zu bringende Sattelplatte (4), auf welche sich der Sattelauflieger (2) über einen Kugellenkkranz (7) abstützt und auf welcher ein Kettenrad (10) angeordnet ist,das über Ketten (15) und zwischen diesen angeordneten ge kreuzte Stäbe (16-18) mit einem Kettenrad (14) gekup pelt ist, dessen Drehung eine Auslenkung mindestens einer Achse (13) des Sattelaufliegers (2) bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass einer der Lenkstäbe (17) an der Kreu zungsstelle unterbrochen und durch zwei Flachstäbe (18) ersetzt ist, zwischen welchen der andere Stab (16) hin durchgeht.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am Motorwagen (1) und am Sattelauflieger (2) Grenzkontakte (19, 20) angebracht sind, um beim Erreichen einer bestimmten Grösse des Lenkeinschlages in der Führerkabine eine Signaleinrichtung (21) anspre chen zu lassen.3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein ein- und ausrückbarer Riegelzapfen (11) zum Kuppeln oder Lösen zweier Büchsen (8, 9) zum Übertragen- der Bewegungen der Sattelplatte (4) :auf das Kettenrad (10) ferner ein Riegel (22) zum Fixieren der Achse (13) des Sattelaufliegers (2) in der neutralen Stel lung vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH673464A CH430469A (de) | 1964-05-22 | 1964-05-22 | Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von Sattelaufliegern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH673464A CH430469A (de) | 1964-05-22 | 1964-05-22 | Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von Sattelaufliegern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH430469A true CH430469A (de) | 1967-02-15 |
Family
ID=4314201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH673464A CH430469A (de) | 1964-05-22 | 1964-05-22 | Einrichtung an Strassenfahrzügen zur Lenkung der Achsen von Sattelaufliegern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH430469A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4244596A (en) * | 1979-01-29 | 1981-01-13 | Chung Tae D | Steering controlling apparatus for trailers |
| US5033763A (en) * | 1989-04-14 | 1991-07-23 | Daenens Vern A | Tracking trailer |
-
1964
- 1964-05-22 CH CH673464A patent/CH430469A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4244596A (en) * | 1979-01-29 | 1981-01-13 | Chung Tae D | Steering controlling apparatus for trailers |
| US5033763A (en) * | 1989-04-14 | 1991-07-23 | Daenens Vern A | Tracking trailer |
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