Einputzschiene für Vorhänge Die Erfindung richtet sich auf eine Einputzschiene für Vorhänge, bestehend aus einem Kunststoffprofil mit an das freie Profilschenkelende innenseitig ange- formten, die Lauffläche für die Vorhangaufhänger bil denden Ansätzen und am Profilsteg beidseitig ange- formten, die Profilschenkel überragenden Leisten,
sowie aus einer auf das Kunststoffprofil aufgeschobenen und den Profilsteg und die Profilschenkel umgreifenden Ver steifungsschiene aus Metall.
Einputzschienen dieser und anderer Art werden im allgemeinen so in die Putzschicht eingebettet, dass ihre Unterkante bündig mit der Oberfläche der Putz schicht abschliesst. Dies setzt allerdings die Verwendung eines herkömmlichen Putzes von ausreichender Schicht stärke voraus. Schwierigkeiten bereitet hingegen die wesentlich geringere Schichtstärke neuartigen Putzes, insbesondere auf der Basis von Kunststoff.
Einer ein fachen Verringerung der Profilhöhe, um diesen Gesichts punkten Rechnung zu tragen, steht bei einzelnen be kannten Einputzschienen schon die Profilgestaltung im Wege. In jedem Fall wird aber durch eine solche Mass nahme die Biegesteifigkeit der Einputzschiene nach teilig beeinflusst, so dass nicht mehr die erforderliche Gebrauchssicherheit gegeben ist. Wird aber eine grössere Materialstärke für die metallene Versteifungsschiene ge wählt, so wird die Einputzschiene zu schwer und zu teuer.
Den durch die Verwendung von vergleichsweise dünnen Putzschichten gestellten besonderen Anforde rungen wird die Erfindung insofern gerecht, als sie eine Einputzschiene vorschlägt, bei der das Verhältnis von Profilhöhe zum mittleren Abstand der freien Schen kelenden der Metallversteäfungsschiene etwa 1 :2-2,5 beträgt und die Schenkel verstärkt sind.
Auf diese Weise kann eine extrem flache Einputz- schiene geschaffen werden, deren Gesamthöhe in der Grössenordnung von maximal etwa 10 mm bei einer Höhe der Versteifungsschiene von etwa 7 mm liegt, ohne dass sich eine Einbusse der Festigkeitswerte, ins- besondere der Biegesteifigkeit, sowohl quer als auch in Richtung der Profilschenkel, ergibt.
In weiterer Ausgestaltung dieses Gedankens können die freien Endteile der Schenkel der Metallschiene so umgebogen sein, dass sie innen oder aussen den Schen keln anliegen. Obwohl die Erfindung grundsätzlich die Möglichkeit der Verwendung eines Schienenprofils er öffnet, dessen Materialstärke in den verschiedenen Be reichen unterschiedlich ist, wird durch das Umbiegen der Schenkelendteile ein besonders wirtschaftlicher Weg gewiesen, durch den eine in sich ausserordentlich steife Einputzschiene geschaffen wird.
Die Metallschiene kann in ihrem die Profilleisten umgreifenden Bereich den Schenkel und den Steg durch setzende Bohrungen aufweisen. Diese Bohrungen dienen zum Einführen von Drahtstiften oder Schrauben bei der Montage. Sie werden zweckmässig bereits vor der Formgebung des Stahlbandes zu dem Schienenprofil angebracht.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile er geben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnung, die zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele im Profilquerschnitt wiedergibt.
Das Kunststoffprofil 1 weist einen beidseitig unter Bildung von Profilleisten 2 verbreiterten Steg 3 auf. Die bei der wiedergegebenen Ausführungsform recht winklig zum Profilsteg 3 verlaufenden Schenkel 4 sind an ihren freien Enden mit nach innen ragenden An sätzen 5 versehen, deren Oberfläche 6 den Gleitern oder Rollen als Laufbahn dient. Die Roll- oder Gleit- körper durchgreifen den zwischen den Ansätzen 5 ver bleibenden Schlitz 7. Darüberhinaus sind bei der dar gestellten Ausführungsform die freien Enden der Profil schenkel 4 unter Bildung weiterer Ansätze 8 nach aussen hin verbreitert.
Längs oder quer auf das Kunststoffprofil aufge schoben ist die in erster Linie der Versteifung dienende Metallschiene 9, deren Steg 10 dem Profilsteg 3 anliegt. Die beiderseitigen Profilauswölbungen 11 umgreifen die Randleisten 2 des Kunststoffprofils 1. Die Endteile 12 der Profilschenkel 13 sind um 180 umgebogen, und zwar bei der Ausführungsform nach Fig. 1 nach aussen, bei der Ausführungsform nach Fig. 2 hingegen nach innen. Sie liegen flächig den Schenkeln 13 an.
Die Profilhöhe x der Metallschiene 9 verhält sich zum mittleren Abstand y der Enden der Schenkel 13 voneinander wie etwa 1 : 2,4.
In Fig. 2 ist je eine den Schenkel 13' bzw. den Steg 10 der Metallschiene durchsetzende Bohrung 14 wiedergegeben. Solche Bohrungen sind in Abstand von einander über die Länge der Schiene 9 verteilt. Beim Einschlagen eines Drahtstiftes oder dergleichen wird jeweils die entsprechende Leiste 2 des Kunststoffpro fils 1 miterfasst.
Plaster rail for curtains The invention is directed to a plaster rail for curtains, consisting of a plastic profile with on the inside of the free profile leg end, forming the running surface for the curtain hangers and on both sides of the profile web, the profile legs protruding strips,
and a stiffening rail made of metal that is pushed onto the plastic profile and encompasses the profile web and the profile legs.
Plaster rails of this and other types are generally embedded in the plaster layer that their lower edge is flush with the surface of the plaster layer. However, this requires the use of a conventional plaster of sufficient thickness. Difficulties, however, are the significantly thinner layers of new types of plaster, especially those based on plastic.
A simple reduction in the profile height in order to take these aspects into account is already in the way of the profile design of some known plaster rails. In any case, however, such a measure adversely affects the flexural rigidity of the plastering rail, so that the required safety in use is no longer given. If, however, a greater material thickness is chosen for the metal stiffening rail, the plaster rail is too heavy and too expensive.
The special requirements made by the use of comparatively thin layers of plaster ments, the invention does justice to the extent that it proposes a plaster rail in which the ratio of profile height to the mean distance between the free leg ends of the metal stiffening rail is about 1: 2-2.5 and the Legs are reinforced.
In this way, an extremely flat plaster rail can be created, the total height of which is in the order of magnitude of a maximum of around 10 mm with a stiffening rail height of around 7 mm, without any loss of strength values, in particular the flexural strength, both transversely as well as in the direction of the profile legs.
In a further embodiment of this idea, the free end parts of the legs of the metal rail can be bent so that they lie inside or outside of the legs. Although the invention basically opens up the possibility of using a rail profile, the material thickness of which is different in the various loading areas, a particularly economical way is shown by bending the leg end parts, through which an extremely stiff plastering rail is created.
The metal rail can have, in its area encompassing the profile strips, the leg and the web by means of setting bores. These holes are used to insert wire pins or screws during assembly. They are expediently attached to the rail profile before the steel strip is shaped.
Further features, details and advantages can be found in the following description with reference to the drawing, which shows two preferred embodiments in profile cross-section.
The plastic profile 1 has a web 3 widened on both sides to form profile strips 2. In the embodiment shown, the legs 4 extending at right angles to the profile web 3 are provided at their free ends with inwardly projecting sets 5, the surface 6 of which serves as a track for the sliders or rollers. The rolling or sliding bodies reach through the slot 7 remaining between the lugs 5. In addition, in the embodiment shown, the free ends of the profile legs 4 are widened outward to form further lugs 8.
Slid up longitudinally or transversely on the plastic profile is primarily used for stiffening metal rail 9, the web 10 of the profile web 3 rests. The profile bulges 11 on both sides encompass the edge strips 2 of the plastic profile 1. The end parts 12 of the profile legs 13 are bent over by 180, namely outwards in the embodiment according to FIG. 1, but inwards in the embodiment according to FIG. They lie flat against the legs 13.
The profile height x of the metal rail 9 is related to the mean distance y of the ends of the legs 13 from one another, such as approximately 1: 2.4.
In FIG. 2, a bore 14 penetrating the leg 13 'or the web 10 of the metal rail is shown. Such bores are distributed over the length of the rail 9 at a distance from one another. When driving in a wire pin or the like, the corresponding bar 2 of the Kunststoffpro fils 1 is included.