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CH436022A - Scharnier - Google Patents

Scharnier

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Publication number
CH436022A
CH436022A CH1201365A CH1201365A CH436022A CH 436022 A CH436022 A CH 436022A CH 1201365 A CH1201365 A CH 1201365A CH 1201365 A CH1201365 A CH 1201365A CH 436022 A CH436022 A CH 436022A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hinge
screw
pin
securing part
parts
Prior art date
Application number
CH1201365A
Other languages
English (en)
Inventor
Pfaeffli Walter
Original Assignee
Pfaeffli Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfaeffli Walter filed Critical Pfaeffli Walter
Priority to CH1201365A priority Critical patent/CH436022A/de
Publication of CH436022A publication Critical patent/CH436022A/de

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Scharnier       Die Erfindung bezieht sich auf ein Scharnier, z. B.  für Fenster, Türen oder Klappen für Räume jeder Art  sowie für Möbel. An Scharniere für die genannten  Zwecke stellt man folgende Anforderungen:     billige    Her  stellbarkeit als Massenartikel; schnelle     Montierbarkeit     ohne spezielle Werkzeuge; schnelle, auch nachträgliche       Einstellbarkeit    ohne Spezialwerkzeuge.  



  Die heute gebräuchlichsten, sogenannten     Einbohr-          scharniere    sind zwar billig in der Herstellung und leicht  zu montieren, weisen aber einen Nachteil auf, der sich  besonders bei ihrer Verwendung für schwere Türflügel  einstellt.

       Im    montierten Zustand greifen     nämlich    die  horizontalen Lagerdrücke aus dem Kippmoment der  Tür sowohl am oberen     als    auch am unteren rahmen  festen     Scharnierteil    oberhalb der Achsen der Ein  schraubzapfen an und verursachen hierdurch ein gegen  sinniges Verkanten der     Scharnierteile.    Die Grösse des       Verkantungswinkels    hängt in erster Linie vom Spiel zwi  schen dem     Scharnierdorn    und dem     Schamierlager    so  wie dem senkrechten Abstand der Scharniere ab.

   Da  bei serienmässig hergestellten Scharnieren im allgemei  nen keine genaue Passung zwischen Dorn und Lager  zu erwarten ist, tritt auch immer ein mehr oder weni  ger starkes Verkanten auf, wobei nur eine Linienberüh  rung an     gegenüberliegenden    Kanten mit grosser Flä  chenpressung und demgemäss verstärkter Abnützung       auftritt.    Auch bei     anfänglich    kaum merkbarer Schräg  lage der Scharniere wird diese durch Abnützung des       Dorns    immer grösser und kann, was praktisch schon  vorgekommen ist, zum Herausfallen des Türflügels füh  ren. Besonders stark nützen sich Scharniere aus Mes  sing ab, wie sie für Möbel verwendet werden.

   Das Ver  kanten der beiden     Scharnierteile    beeinträchtigt überdies  das Aussehen der Türen und Möbel.  



  Um dem beschriebenen übelstand     abzuhelfen,    hat  man Scharniere entwickelt, die am rahmenfesten Schar  nierteil anstelle eines     Einschraubbolzens    zwei glatte       Bolzen    mit Querbohrungen aufweisen,     in    die zwecks  Arretierung Schrauben oder glatte     Stifte    eingreifen. Bei    dieser Ausführung     ist    zwar die     Gefahr    zur Schrägstel  lung ausgeschaltet, doch erlaubt sie andererseits keine  Verstellung bzw.

   Lagekorrektur des     Scharnieres.    Es ist  daher eine sorgfältige und zeitraubende Montage erfor  derlich und eine feine Nachstellung im     montierten    Zu  stand praktisch     ausgeschlossen.     



  Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schar  niers, das die eingangs genannten Bedingungen     erfüllt,     die Nachteile der vorstehend beschriebenen Scharnier  arten vermeidet und sich für die Montage in     Holz    oder  anderen Werkstoffen mit     ähnlichen    Eigenschafen eig  net.  



  Das     erfindungsgemässe    Scharnier besitzt zwei Schar  nierteile mit je einem zur     Scharnierdrehachse    senkrech  ten Zapfen für das Befestigen und Einstellen der bei  den     Scharnierteile    und ist dadurch     gekennzeichnet,    dass       wenigstens        einer    der beiden     Scharnierteile        einen    gegen  über diesem mit Abstand zu montierenden Sicherungs  teil mit einem Zapfen zur Befestigung des Sicherungs  teiles sowie wenigstens eine Schraube zwecks Verspan  nung des betreffenden     Scharnierteiles    gegenüber dem  Sicherungsteil bei der Montage aufweist.  



  Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes in der Anwendung als Türangel,  wobei Türflügel und Türstock aus     Holz    bestehen, und  zwar:       Fig.l    eine Ausführung des Erfindungsgegenstan  des, bei der der rahmenfeste     Scharnierteil    mit     einem     Sicherungsteil verbunden ist und einen     Schamierdom          aufweist;          Fig.    2 ein modifiziertes Detail zur Ausführung nach       Fig.    1;

         Fig.    3 eine     Ausführungsform    des Erfindungsgegen  standes, bei der der rahmenfeste     Schamierteil    mit einem  Sicherungsteil verbunden ist und eine     Scharnierbohrung     aufweist;       Fig.4    eine türfeste     Ausführung    des     Erfindungs-          gegenstandes    mit     Scharnierbohrung;              Fig.5    eine vorwiegend für Möbel gedachte     Aus-          führung    des Erfindungsgegenstandes;

         Fig.    6, 6a, 7 und 8 eine Ausführungsform für die  Verwendung an Zargen im     Dreiseitenriss;          Fig.    9 bis 11 eine weitere Variante für die Verwen  dung an Zargen.  



       Fig.    12 und 13 eine Abart der     Scharnierausführun-          gen    nach den     Fig.    1 bis 5.  



  Der obere, türfeste     Scharnierteil    1 der     Fig.    1 be  steht aus einem     zylindrischen        Scharnierkörper    5 mit ei  ner konzentrischen Längsbohrung 6 für die Aufnahme  des     Scharnierdorns    13. Während die untere Stirnfläche  7 plan ist, ist die obere     Stirnfläche    8     kuppenförmig     gerundet. Sie kann natürlich auch eine beliebige andere  Form aufweisen.

   Quer zur Längsachse des Scharnier  körpers 5 ist ein zylindrischer     Schraubenbolzen    9 vor  gesehen, der entweder mit dem     Scharnierkörper    5 aus  einem Stück besteht oder aber nachträglich in diesen  eingesetzt und mit ihm     vdrbunden    sein kann, beispiels  weise durch Pressen, Schweissen, Hartlöten usw. Das  freie Ende des     Schraubenbolzens    9 verjüngt sich sanft  bis unter den     Gewindekerndurchmesser,    wodurch das  Einführen und Einschrauben des     Bolzens    in die Boh  rung 10 des     Türflügels    3 erleichtert wird.  



  Die Montage des türfesten     Scharnierteils    1 im Tür  flügel 3 erfolgt durch Einschrauben des     Gewindebolzens     9 in die     Bohrung    10 bis     nahe    dem Anschlag der     schar-          nierseitig--n    Türkante am     Scharnierkörper    5. Beim Ge  winde des Schraubenbolzens 9, ebenso wie bei jenem  des weiter unten erwähnten     Schraubenbolzens    14 han  delt es sich um normales, genormtes Maschinengewinde,  das beim Einschrauben in     Holz    oder ähnliche weiche  Werkstoffe eine gute Haltbarkeit     aufweist.     



  Der untere, rahmenfeste     Scharnierteil    2 ist mit ei  nem     Sicherungsteil    12 mittels einer Schraube 17 ver  bunden. Der     Scharnierteil    2 und der     Sicherungsteil    12  besitzen zylindrische Körper 11, 12' von demselben  Aussendurchmesser wie der     Scharnierkörper    5 des tür  festen     Scharnierteiles    sowie je einen     Bolzen    14 bzw. 15  für die Befestigung im Türstock; der     Scharnierteil    2  trägt überdies einen zur Längsachse des zylindrischen  Körpers 11 konzentrischen     Scharnierdorn    13, auf den  der türfeste     Scharnierteil    1 aufgesetzt ist.

   Während der       Bolzen    14 wiederum ein     Schraubenbolzen    ist, dessen  Montage in gleicher Weise wie jene des Schrauben  bolzens 9 erfolgt, ist der untere     Bolzen    15 glatt ausge  führt und besitzt lediglich an seinem freien Ende einen  konischen Ansatz, der das Einführen des Bolzens in die  Montagebohrung erleichtert. Die     Bolzen    14 und 15 kön  nen wie beim türfesten     Scharnierteil    mit den     Körpern     11 bzw. 12 aus einem Stück bestehen oder aber auf  die bereits oben geschilderte Art mit ihnen verbunden  sein.  



  Der zylindrische Körper 11 besitzt an seinem unte  ren Ende eine ebene Fläche 18 und eine zentrische  Gewindebohrung 19. Der     zylindrische    Körper 12' des       Sicherungsteiles    12 besitzt eine durchgehende, zentri  sche Bohrung 16 und eine ebene obere Stirnfläche  20, während eine Kuppe 21 seinen unteren Abschluss  bildet. Auf der Seite der Kuppe 21 ist die     Bohrung    16  zwecks Aufnahme des     Linsensenkkopfes    einer Schraube  17     angesenkt.     



  Bei der Montage wird zunächst der     rahmenfeste          Scharnierteil    2 mit dem     Schraubenbolzen    14 in ein  dem Kerndurchmesser des     Schraubenbolzens    entspre-         chendes    Loch im Türstock 4 hineingeschraubt, wobei  sich der     Bolzen    sein eigenes Gewinde schneidet.

   Sodann  schlägt man den     Sicherungsteil    12 mit dem glatten       Bolzen    15 in ein     vorgebohrtes,    etwas enger als der  Durchmesser des     Bolzens    15 bemessenes Loch soweit  ein, bis die Achse des zylindrischen Körpers 12' mit  jener des     Scharnierteiles    2     fluchtet.    Schliesslich wird  von unten die Schraube 17 in die Bohrung 16 einge  führt und ihr Gewindeteil in die     Gewindebohrung    19  eingeschraubt, so dass eine Verspannung der Scharnier  hälfte 2 gegenüber dem     Sicherungsteil    und damit ein  sehr fester Sitz im Türstock erreicht wird.

   Um eine si  chere Verspannung der beiden Teile zu gewährleisten,  muss bei voll angezogener Schraube 17 ein gewisses  Mindestspiel 23 zwischen den beiden Stirnflächen 18  und 20 vorhanden sein, beispielsweise 0,4 mm. Hier  auf ist bei der Bestimmung des Bohrungsabstandes 22  Rücksicht zu nehmen.  



  Es dürfte praktisch vorteilhaft sein, die Schraube  17 unverlierbar mit dem     Sicherungsteil    12 zu verbin  den. Dies kann     beispielsweise,    wie in     Fig.    2 dargestellt,  dadurch geschehen, dass man die Schraube 17 vor dem  Gewindeschneiden in die     Bohrung    16 einführt und das  Gewinde am freien, überstehenden Ende durch Rol  len erzeugt. Hierbei wird der Aussendurchmesser um  etwa die Gewindetiefe     grösser    als der Schaftdurchmes  ser der Schraube 17, so dass diese bei entsprechend  knapp bemessener Bohrung für den Schaft nicht mehr  herausfallen kann.

   Allerdings ist es hierbei     erforderlich,     die     Bohrung    25 im oberen Teil etwas grösser als den       Gewindeaussendurchmesser    auszuführen, damit das Ge  winde während des Montagevorgangs voll in den Kör  per 12' versenkt werden kann.  



  Eine andere Möglichkeit, die Schraube unverlierbar  zu machen, besteht in der Verwendung handelsüblicher       Axialsicherungen,    die auf den Schaft der Schraube 17  geklemmt werden. Wegen der unbedeutenden Längs  kräfte erübrigen sich hierbei die üblichen     Ringnuten    und  die     Sicherung    kann direkt auf dem glatten Schaft be  festigt werden. Der obere     Bohrungsansatz    muss dabei       selbstverständlich    einen grösseren Durchmesser als die  Sicherungsscheibe aufweisen. Selbstverständlich sind  auch noch andere Sicherungsmöglichkeiten denkbar.  



  In     Fig.3    ist eine weitere Abart des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, bei der der     Scharnierteil    2 an  stelle eines     Scharnierdorns    eine Scham     ierbohrung    26  aufweist. In diesem     Fall    erhält der dazugehörige, nicht  dargestellte     Scharnierteil    1 einen nach unten gerichte  ten     Scharnierdorn.    Die Verspannung der beiden Schar  nierteile durch die Schraube 17 erfolgt in gleicher Weise  wie beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1.  



  Die Ausführung nach     Fig.    4 wird im Gegensatz zu  den obigen     Ausführungsformen    an der Tür befestigt,  während der nicht dargestellte, rahmenfeste Scharnier  teil einen nach oben gerichteten     Scharnierdorn    besitzt.  Das Gewinde für die Schraube 17 befindet sich in die  sem Falle im Sicherungsteil 12 mit dem glatten Bolzen  15, während der     Scharnierteil    2 konzentrisch zur     Schar-          nierbohrung    28 eine glatte Durchgangsbohrung für das  Durchstecken der Schraube 17 aufweist. Bei dieser Aus  führung lässt sich also die Schraube 17 nur bei abge  nommenem     Türflügel    entfernen oder hineinschrauben.  



  Diese Anordnung der Schraube 17 ist auch bei  der     Ausführung    nach     Fig.    3 möglich, wie natürlich um  gekehrt die in     Fig.    3 verwendete Schraube, von oben      eingeführt, auch bei der Ausführung nach     Fig.    4 ver  wendet werden kann.  



       Fig.    5 zeigt eine hauptsächlich für Möbel gedachte  Abart des Erfindungsgegenstandes. Hierbei erfolgt die  Verspannung des     Scharnierteils    31 mit dem Sicherungs  teil 32 durch eine gleichzeitig als     Scharnierdorn    die  nende Sicherungsschraube 24, die am Kopf 33, der als       Scharnierdorn    dient, einen Schlitz 34 zum Anziehen  der Schraube besitzt. Da Scharniere dieser Art gewöhn  lich aus Messing bestehen, welches sich leichter ab  nützt, ist am     Schamierteil    31 ein Nylonring 36 vorge  sehen, der von einer Nute zentriert und von der Schrau  be 24 gehalten wird.

   Auf den Nylonring stützt sich die  Stirnfläche des türfesten     Scharnierteils    35 ab, wodurch  die Abnützung desselben praktisch ausgeschaltet wird.  



  Die Figuren 6, 7 und 8 zeigen eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes, die bei     metallischen     Türrahmen (Zargen) in Verbindung mit stumpf ein  schlagenden Türen Anwendung findet. Grundsätzlich  könnte auch für Zargen das Scharnier mit den Ein  schraubbolzen verwendet werden, indem man an der  Rahmeninnenseite einen entsprechenden massiven Klotz  vorsieht, der die beiden Zapfen aufnimmt. Die Zap  fen sind jedoch wegen ihrer gespreizten Lage von aus  sen sichtbar, was das Aussehen stark beeinträchtigt.  Man verwendet daher manchmal Scharniere mit schma  len Befestigungslappen, die bei geschlossener Türe pa  rallel nebeneinander liegen, wobei vom Scharnier nur  die     runden    Hülsenteile sichtbar sind.

   Bei solchen Schar  nieren musste man bisher die Befestigungslappen mittels  Schweissen oder Schrauben starr mit der Zarge bzw.  dem Türflügel verbinden und daher auf eine leichte       Einstellbarkeit    verzichten.  



  Bei dieser Abart des Scharniers trägt der türfeste       Scharnierteil    37 einen Befestigungslappen 38, der mit  tels Schrauben 39 an der     Türinnenkante    angeschraubt  ist. Der rahmenfeste     Scharnierteil    40 besitzt einen Zap  fen 41 von rechteckigem Querschnitt, der     an    seiner un  teren Schmalseite eine quer zur Längserstreckung ver  laufende Verzahnung 42 und an seiner Oberseite eine  Nase 43     aufweist.    Der Sicherungsteil 44 ist mit einem  glatten Zapfen 45 von     Rechteckquerschnitt    versehen.  An der Innenseite der Zarge 46 ist eine Platte 47 mit  einem oberen Schlitz 48 und einem unteren Schlitz 49,  beide von rechteckigem Querschnitt, angeschweisst.

   Auf  der der Zarge zugewandten Seite sind die beiden Schlit  ze offen. Der obere Schlitz 48 besitzt an seinem vor  deren Teil über etwa seine halbe Länge eine Verzah  nung 50, die mit der Verzahnung 42 am Zapfen 41  in Eingriff steht. Der untere Schlitz 49 ist hingegen  durchgehend glatt und besitzt die     Querschnittsabmes-          sungen    des Zapfens 45.  



  Die     Verstellbarkeit    des Scharniers ist durch den  gezahnten Zapfen 41 gegeben. Bei der Montage wird  der Zapfen in seiner Ebene verkantet eingeschoben und  seine Verzahnung 42 in die Verzahnung 50 der Platte  47 eingerastet. Beim Verspannen durch die Schraube  51 des Sicherungsteils 44 stützt sich die Nase 43 gegen  die obere Schmalseite des Schlitzes 48 und die beiden  Verzahnungen werden fest ineinander gepresst, wo  durch der Zapfen 41 gegen axiale Verschiebung gesi  chert ist.  



  Natürlich ist es möglich, die Verzahnungen auch an  anderer Stelle vorzusehen, beispielsweise an der Nase  43 oder an zwei gegenüberliegenden Seiten. Für beson-         ders    schwere Türen dürfte es unter Umständen emp  fehlenswert sein, auch den unteren Zapfen 45 und den  dazugehörigen Schlitz 49     zu    verzahnen.  



  In den Figuren 9 bis 11 ist eine weitere Ausfüh  rungsform für die Anwendung an einer Zarge in     Auf-          und    Seitenriss sowie teilweise im Schnitt entlang     XI-XI     dargestellt. Die Aufgabe der Verzahnung übernimmt  hier ein Gewinde. Auf eine     Anschweissplatte    52 ist  eine Gewindehülse 53 angeschweisst, die in ihrem vor  deren Teil ein Gewinde 54 aufweist.

   Die     Anschweiss-          platte    ist rechteckig und wird auf der     Innenseite    einer  Zarge 55     angeschweisst.    Der Zapfen 56 besteht hier  aus einem     Schraubenbolzen    mit zwei seitlich     angefrä-          sten,    parallelen Flächen 57, 58 sowie je einer oberen  und unteren Ausfräsung 59 bzw. 60. Die Montage des  Zapfens 56 erfolgt analog wie bei der Ausführung nach       Fig.    6 und 7. Der     zylindrische    Zapfen 61 des Siche  rungsteils 62 wird von einer ebenfalls an der     An-          schweissplatte    angeschweissten Büchse 63 aufgenommen.

    



  Anstatt mit einem Gewinde kann die Hülse 53 mit  einer Anzahl     nebeneinanderliegender    Umfangsrillen von  vorzugsweise     gleichschenklig-dreieckigem    Profil, also  einem Gewindelängsschnitt entsprechend, versehen wer  den. Die dazugehörige Verzahnung des Zapfens braucht  dann nicht unbedingt das genaue, auf den ganzen     Ril-          lenflanken    tragende     Gegenprofil        aufzuweisen,    sondern  kann beispielsweise vereinfacht mit einer quer zur Zap  fenachse laufenden, geraden, parallelen Verzahnung aus  geführt sein.

   Im     Interesse    einer     billigeren    Fertigung  nimmt man hierbei eine ungünstigere Flächenpressung  an den zusammengehörigen Flanken in Kauf.  



  Der Hauptvorteil des     erfindungsgemässen    Schar  niers liegt in der einfachen     Montierbarkeit    und der sehr  festen Verbindung der     Scharnierteile    mit dem Türrah  men bzw. dem Türstock infolge der Möglichkeit, den       Scharnierteil    gegen den Sicherungsteil verspannen zu  können. Ausserdem     fixiert    diese Anordnung den Schar  nierteil 2 in seiner vertikalen Lage. Durch die Kombi  nation des     Scharnierteils    2 mit dem Sicherungsteil 12  und     ihre    Verbindung mittels der Schraube 17 ist aber  auch eine leichte Ein- und     Nachstellbarkeit    gewährlei  stet.

   Nach Lösen der Schraube 17 und Herausziehen  des Sicherungsteiles lässt sich der     Scharnierteil    2 durch  Hinein- oder Herausschrauben in die gewünschte Lage  verstellen und     anschliessend    durch Verschrauben mit  dem Sicherungsteil wieder ohne Schwierigkeit in der  neuen Lage sichern. Macht man den Abstand 23 zwi  schen den beiden     Stirnflächen    18 und 19 so gross,  dass man den     Schamierteil    2 und den Sicherungsteil  12 ohne Herausziehen des Sicherungsteiles drehen kann,  so wird eine     nachträgliche    Einstellung des Scharniers  erleichtert, besonders im Hinblick auf den normaler  weise strammen Sitz des     Bolzens    15 in seiner Boh  rung.

   Nach einer Einstellung des     Scharnierteiles    muss  hierbei der Sicherungsteil vor der Verschraubung     mit     dem     Scharnierteil    je nach Richtungssinn und Grösse  der Verstellung desselben eventuell etwas herausgezo  gen oder eingeschlagen werden.  



  Anstelle eines glatten     Bolzens    15 oder     eines    recht  eckigen Zapfens 45 am Sicherungsteil kann auch ein       mit    Gewinde oder Umfangsrillen versehener zylindri  scher     Bolzen    oder ein beliebig     profilierter    Zapfen vor  gesehen sein. Als Gewindebolzen kann er mit gleichem  Durchmesser wie der     Gewindebolzen    14 ausgeführt      sein oder aber sein Aussendurchmesser gleich dem       Kerndurchmesser    des     Gewindebolzens    14 sein.

   Im zwei  ten Fall benötigt man für die Montage nur eine     Bohrer-          grösse    (gleich dem Kerndurchmesser des     Bolzens    14).  Im ersten Fall sind hingegen zwei verschiedene Bohrer  grössen erforderlich, da der     Bolzen    15 in die Bohrung  hineingeschoben werden muss. Falls ästhetische Ge  sichtspunkte keine Rolle spielen, kann man den Ab  stand 23 so gross ausführen, dass der     Scharnierteil    11  und der Sicherungsteil 12 gedreht werden können, ohne  sich zu behindern.

   In diesem Falle     kann    der     Bolzen     15 ebenfalls eingeschraubt werden und bei gleichem  Bohrungsdurchmesser denselben     Gewindeaussendurch-          messer    erhalten wie der     Bolzen    14.  



  Es sei noch erwähnt,     dass    der     Schraubenbolzen    9  des     türfesten        Scharnierteils    1 zur Türebene nach innen,  also entgegen der Öffnungsrichtung geneigt ist, so dass  durch Drehen des     Scharnierteiles    sowohl eine Verstel  lung der Tür in ihrer Ebene als auch senkrecht dazu  erfolgen kann.     Zusammen    mit der     Verstellmöglichkeit     des     Scharnierteiles    2 lässt sich damit die Tür einfach  und rasch in die richtige Lage bezüglich des Türstocks  bringen. Ausserdem lässt sich die Tür wie bei Ver  wendung normaler Scharniere aus- und einhängen.  



  In den Figuren 12 und 13 ist ein Scharnier darge  stellt, das vorteilhaft dort zu verwenden ist, wo der  türfeste     Scharnierteil    64 zwischen zwei verhältnismässig  eng nebeneinander an einem Türstock 65 angeschlage  nen Türflügeln 66 und 67 eingesetzt werden muss. Die  Hülse 68 ist hierbei so kurz bemessen, dass sie sich  unbehindert von den Kanten der beiden Türen in den  Türstock eindrehen lässt. Ihre Verspannung gegenüber  dem     Scharnierteil    69 erfolgt durch den     Gewindebolzen     70, dessen Gewindeansatz 71 in ein Gewinde 72 der  Hülse 68 eingeschraubt wird. Der obere zylindrische  Zapfen 73 des Gewindebolzens dient als     Scharnierdorn.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scharnier, welches zwei Scharnierteile mit je einem zur Scharnierdrehachse senkrechten Zapfen für das Be festigen und Einstellen der beiden Scharnierteile be sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der beiden Scharnierteile einen gegenüber diesem mit Ab stand zu montierenden Sicherungsteil mit einem Zap fen (15, 45) zur Befestigung des Sicherungsteiles so- wie wenigstens eine Schraube zwecks Verspannung des betreffenden Scharnierteiles gegenüber dem Sicherungs teil bei der Montage aufweist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der den Sicherungsteil (12) aufweisende Scharnierteil (2) einen Scharnierdorn (13) und an der entgegengesetzten Stirnseite eine zum Scharnierdorn koaxiale Gewindebohrung (19) zwecks Aufnahme einer Schraube (17) besitzt. 2. Scharnier nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sicherungsteil (12) eine glatte Durchgangsbohrung (16) für die Schraube (17) auf weist. 3.
    Scharnier nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Scharnierbohrung (26) und ein hierzu koa xiale Gewindebohrung (27) in einem (2) der Scharnier teile. 4. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass einer (2) der Scharnierteile eine Schar nierbohrung (28) und eine koaxiale Durchgangsbohrung (29) für die Schraube (17) aufweist. 5. Scharnier nach Unteranspruch 4, gekennzeich net durch eine Gewindebohrung (30) im Sicherungs teil (12) für die Schraube (17). 6. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kopf (33) der Sicherungsschraube (24) als Scharnierdorn ausgebildet ist. 7.
    Scharnier nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Nylonring (36) zwischen dem Kopf (33), der Sicherungsschraube (24) und einem (31) der Scharnierteile vorgesehen ist. B. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zapfen (41) des rahmenfesten Schar nierteils (40) rechteckigen Querschnitt hat und minde stens eine Verzahnung (42) aufweist, die bei der Mon tage mit einer Verzahnung (50) in einem Schlitz (48) einer an der Zarge (46) angeschweissten Platte (47) in Eingriff kommt. 9.
    Scharnier nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine mit einer Anschweissplatte (55) fest verbun dene Gewindehülse (53) und einen Zapfen (56) mit Teilen eines Gewindes und achsparallelen sowie quer zur Achse verlaufenden Abfräsungen (57, 58 bzw. 59, 60).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3042206A1 (de) * 1980-03-07 1981-09-24 Walter 8903 Birmensdorf Pfäffli Hoehenverstellbares tuerband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3042206A1 (de) * 1980-03-07 1981-09-24 Walter 8903 Birmensdorf Pfäffli Hoehenverstellbares tuerband

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