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CH429775A - Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen - Google Patents

Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen

Info

Publication number
CH429775A
CH429775A CH317765A CH317765A CH429775A CH 429775 A CH429775 A CH 429775A CH 317765 A CH317765 A CH 317765A CH 317765 A CH317765 A CH 317765A CH 429775 A CH429775 A CH 429775A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frame
assemblies
fitting pieces
walls
printing machines
Prior art date
Application number
CH317765A
Other languages
English (en)
Inventor
Schott Alfred
Schumann Heinz
Schoene Helmut
Johne Hans
Original Assignee
Planeta Veb Druckmasch Werke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Planeta Veb Druckmasch Werke filed Critical Planeta Veb Druckmasch Werke
Publication of CH429775A publication Critical patent/CH429775A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/0024Frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description


  Einrichtung an     Mehrfarbendruckmaschinen    zum     passgerechten    Verbinden von Baugruppen    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Mehr  farbendruckmaschinen zum     passgerechten    Verbinden  von Baugruppen,     die    an     Gestellwänden    und auf ge  teilten Fundamenten vereinigt sind.  



  Bekanntlich sind     Mehrfarbendruckmaschinen    aus  mehreren grösseren Baugruppen, wie Farbwerken, Feucht  werken, Druckwerken, Anlage, Auslage usw. zusammen  gesetzt, die untereinander verschraubt werden.  



  Es sind auch Aggregatmaschinen als     Aneinander-          reihung    von     Einfarb.enmaschinen,    die wiederum aus  grösseren Baugruppen bestehen können, bekannt, die  ebenfalls untereinander verschraubt werden.  



  Ebenso sind     Mehrfarbendruckmaschinen    in der  Zusammenstellung von     Zweifarbendruckmaschinen    be  kannt.  



  Die Verbindungsstellen der Baugruppen und Aggre  gate sind ebenso waagrechte oder senkrechte Flächen,  die oftmals öldicht ausgeführt sein müssen und deren  Abstände untereinander in engen Grenzen gehalten  sind.  



  Die Abstände der Baugruppen und Aggregate rich  ten sich meistens nach den Minenabständen von Wel  len, Zylindern, Trommeln und Zahnrädern.  



  Es ist üblich, die     Gestellwände    der Baugruppen  oder Aggregate auf einzelne     Gestellfundamentplatten     zu montieren und diese     Gestellfundamente    zusammen  zu einem über die gesamte Länge der Druckmaschine  reichenden     Gestellfundament    zu verbinden.  



  Aber auch     Gestellfundamentplatten    aus einem über  die gesamte Länge der Druckmaschinen reichenden  Stück sind bekannt. Die     Gestellwände    werden sowohl  seitlich an die     Gestellfundamentplatten    als auch darauf  montiert und durch Traversen abgestreift.  



  Die einzelnen Baugruppen und Aggregate sind  durch Wellen, Zahnräder und Getriebeteile unterein  ander verbunden und verlangen eine     sorgfältige    An  passung aneinander. Es ist üblich, die     Gestellfundament-          platten    durch Eintreiben von Keilen zwischen Fussboden  und     Gestellfundamentplatte    auszurichten und die dar  auf montierte     Gestellwand    benachbarter Baugruppen    oder Aggregate aneinander anzupassen. Das Anpassen  erfordert grossen manuellen Aufwand und wirkt sich  sehr nachteilig auf den Montageablauf aus, da der  zusammenhängende Aufbau des gesamten Gestelles er  forderlich ist.

   Erschwert wird die Arbeit noch durch  den Umgang mit den oft tonnenschweren     Gussstücken.     Selbst bei aufwendiger     Vorbearbeitung    der Verbindungs  stellen in sehr engen Toleranzen entstehen noch er  hebliche manuelle     Anpassarbeiten.    Bei Nachlieferung  von Aggregaten     sind    die Montagen nur mit einem  enorm grossen manuellen     Anpassaufwand    verbunden.  Die nachträgliche Montage bzw. das Anpassen solcher  Aggregate ist nur im demontierten Zustand möglich.  Das Anpassen geschieht in der Regel durch Schaben  oder Schleifen und gestattet die Korrektur nur in einer  Richtung, so dass zum Beispiel ein zu kleiner Achs  abstand zwischen zwei Baugruppen auf diese Weise  nicht ausgeglichen werden kann.  



  Aus den genannten Nachteilen ergibt sich die Auf  gabe, eine Einrichtung an dem Maschinengestell zu       schaffen,    die grobe Fertigungstoleranzen an den Ver  bindungsstellen der Baugruppen zulässt. Die Einrich  tung muss das Ausrichten erleichtern und das manuelle  Anpassen in Wegfall bringen. Dadurch muss auch der  Aufbau des zusammenhängenden Maschinengestells  sich erübrigen, was die voneinander unabhängige Mon  tage der Baugruppen ermöglicht. Noch während der  Montage muss eine Umgruppierung der Baugruppen  möglich sein, z. B. Umwandlung einer als Zweifarben  maschine geplanten Aggregatmaschine in eine Vier  farbenmaschine.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung an Mehrfarben  druckmaschinen zum     passgerechten    Verbinden von Bau  gruppen, die an den     Gestellwänden    und auf geteilten  Fundamenten vereinigt sind, zeichnet sich dadurch aus,  dass zum     dreidimensionalen    Ausrichten der Baugruppe  an den Verbindungsstellen der     Gestellwände    Zwischen  raum gelassen ist, der durch     Passstücke    massgenau aus  geglichen und mittels elastischer Zwischenlagen und  Schrauben abgedichtet wird,

   und dass in jeder Gestell-           fundamentplatte        Stellspindeln    für das horizontale Aus  richten und Stellschrauben für das     seitliche    Ausrichten  vorgesehen     sind.     



  Die Stellschrauben für das     seitliche    Ausrichten  können an Verlängerungen des Fundaments vorgesehen  sein, die zwischen die Gestenwände der nächstfolgenden  Baugruppe hineinreichen. An Stelle der     Passstücke     können auch mehrere     übereinander    geschichtete Folien,  Doppelkeile oder     Schraubbüchsen    verwendet werden.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungsbeispiel    der  Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die schematische Seitenansicht von zwei       Aggregaten    einer Druckmaschine,       Fig.    2 die schematische Draufsicht einer Druck  maschine     mit    zwei Aggregaten,       Fig.    3 den vergrösserten Ausschnitt I der zwischen  gelegten     Passstücke    und elastischen Zwischenlagen,       Fig.    4 die     Folienpassscheibe    im Schnitt,       Fig.    5 die     Doppelkeil-Zwischenlage    im Schnitt,

         Fig.    6 die     Schraubbüchse    im Schnitt.  



  In den an den     Gestellfundamentplatten    4, 5 be  festigten Gestenwänden 1, 3 sind die Übergabetrommeln  11, 13 und die Druckzylinder 10, 12 gelagert. Der  zu bedruckende Bogen     wird    von der     Schwinganlage    8  über die     Anlegtrommel    9 dem Druckzylinder 10 und  über die     übergabetrommel    11 dem Druckzylinder 12  zugeführt und der     1Jbergab,etrommel    13 übergeben.  



  Die Bogenübernahme zwischen den     übergabetrom-          meln    9, 11, 13 und den Druckzylindern 10, 12 ist  bestimmend für die     Qualität    der     Druckmaschine.    Der       Mittenabstand    und die     Parallelität    zwischen der     l7ber-          gabetrommel    11 und dem Druckzylinder 12 ist daher  genau einzuhalten.  



  Erreicht wird dies durch sorgfältiges Ausrichten  mittels der vier in jeder     Gestellfundamentplat#-        4.,    5  angeordneten     Stellspindeln    14 in der waagrechten Ebene,  quer zur Maschine mittels der Stellschraube 15 und  in Längsrichtung mit den Schrauben 6. Der nach dem  Ausrichten verbleibende Zwischenraum     Ia    zwischen den       Gestellwänden    1, 3 wird mit     Passstücken    2 überbrückt.  



       Die    öldichte Verbindung wird durch     Beilegen    von  elastischen Zwischenlagen 7, beispielsweise Gummidich  tungen nach     Fig.    3, zwischen den     Gestellwänden    1, 3  erreicht.    Die Verbindung der beiden Aggregate mit den     Ge-          stellwänden    1, 3 geschieht mittels der Schrauben 6.  Die     Gestedlfundamentplatten    4 und 5 werden unter  einander     nicht    verschraubt.  



  Die Gestaltung der     Passstücke    2 ist nach der vor  liegenden Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbei  spiel beschränkt. Anstelle der     Passstücke    2 können  auch Scheiben aus geschichteten dünnen Folien 2a,  die auf das gewünschte Mass gebracht werden, zum Ein  satz kommen. Auch stufenlos     arbeitende        Passglieder,     wie Doppelkeile 16, 17 oder     Schraubbüchsen    18, 19  können verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen, die an den Gestellwänden und auf geteilten Fundamenten vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zum dreidimen sionalen Ausrichten der Baugruppen an den Verbin dungsstellen der Gestenwände (1, 3) Zwischenraum (la) gelassen ist, der durch Passstücke (2) massgenau aus geglichen und mittels elastischer Zwischenlagen (7) und Schrauben (6) abgedichtet wird, und dass in jeder Gestellfundamentplatte (4, 5) Stellspindeln (14) für das horizontale Ausrichten und Stellschrauben (15)
    für das seitliche Ausrichten vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gestellfundamentplatte (4) mit den Stellschrauben (15) zwischen die Gestellwände (3) der nächstfolgenden Baugruppe hineinreicht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Passstücke (2) aus dünngeschich teten Folien (2a) bestehen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Passstücke (2) aus Doppelkeilen (16, 17) bestehen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Passstücke (2) aus Schraub büchsen (18, 19) bestehen.
CH317765A 1964-12-05 1965-03-08 Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen CH429775A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD10799164 1964-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH429775A true CH429775A (de) 1967-02-15

Family

ID=5478350

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH317765A CH429775A (de) 1964-12-05 1965-03-08 Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT260959B (de)
CH (1) CH429775A (de)
SE (1) SE350437B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2672240A1 (fr) * 1991-01-31 1992-08-07 Heidelberger Druckmasch Ag Machine rotative offset a feuilles avec plusieurs groupes d'impression pour papier et carton.
FR2683180A1 (fr) * 1991-11-02 1993-05-07 Heidelberger Druckmasch Ag Dispositif de controle d'alignement sur des machines a imprimer rotatives.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2672240A1 (fr) * 1991-01-31 1992-08-07 Heidelberger Druckmasch Ag Machine rotative offset a feuilles avec plusieurs groupes d'impression pour papier et carton.
FR2683180A1 (fr) * 1991-11-02 1993-05-07 Heidelberger Druckmasch Ag Dispositif de controle d'alignement sur des machines a imprimer rotatives.

Also Published As

Publication number Publication date
AT260959B (de) 1968-04-10
SE350437B (de) 1972-10-30

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