CH429775A - Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen - Google Patents
Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von BaugruppenInfo
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Description
Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Mehr farbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen, die an Gestellwänden und auf ge teilten Fundamenten vereinigt sind.
Bekanntlich sind Mehrfarbendruckmaschinen aus mehreren grösseren Baugruppen, wie Farbwerken, Feucht werken, Druckwerken, Anlage, Auslage usw. zusammen gesetzt, die untereinander verschraubt werden.
Es sind auch Aggregatmaschinen als Aneinander- reihung von Einfarb.enmaschinen, die wiederum aus grösseren Baugruppen bestehen können, bekannt, die ebenfalls untereinander verschraubt werden.
Ebenso sind Mehrfarbendruckmaschinen in der Zusammenstellung von Zweifarbendruckmaschinen be kannt.
Die Verbindungsstellen der Baugruppen und Aggre gate sind ebenso waagrechte oder senkrechte Flächen, die oftmals öldicht ausgeführt sein müssen und deren Abstände untereinander in engen Grenzen gehalten sind.
Die Abstände der Baugruppen und Aggregate rich ten sich meistens nach den Minenabständen von Wel len, Zylindern, Trommeln und Zahnrädern.
Es ist üblich, die Gestellwände der Baugruppen oder Aggregate auf einzelne Gestellfundamentplatten zu montieren und diese Gestellfundamente zusammen zu einem über die gesamte Länge der Druckmaschine reichenden Gestellfundament zu verbinden.
Aber auch Gestellfundamentplatten aus einem über die gesamte Länge der Druckmaschinen reichenden Stück sind bekannt. Die Gestellwände werden sowohl seitlich an die Gestellfundamentplatten als auch darauf montiert und durch Traversen abgestreift.
Die einzelnen Baugruppen und Aggregate sind durch Wellen, Zahnräder und Getriebeteile unterein ander verbunden und verlangen eine sorgfältige An passung aneinander. Es ist üblich, die Gestellfundament- platten durch Eintreiben von Keilen zwischen Fussboden und Gestellfundamentplatte auszurichten und die dar auf montierte Gestellwand benachbarter Baugruppen oder Aggregate aneinander anzupassen. Das Anpassen erfordert grossen manuellen Aufwand und wirkt sich sehr nachteilig auf den Montageablauf aus, da der zusammenhängende Aufbau des gesamten Gestelles er forderlich ist.
Erschwert wird die Arbeit noch durch den Umgang mit den oft tonnenschweren Gussstücken. Selbst bei aufwendiger Vorbearbeitung der Verbindungs stellen in sehr engen Toleranzen entstehen noch er hebliche manuelle Anpassarbeiten. Bei Nachlieferung von Aggregaten sind die Montagen nur mit einem enorm grossen manuellen Anpassaufwand verbunden. Die nachträgliche Montage bzw. das Anpassen solcher Aggregate ist nur im demontierten Zustand möglich. Das Anpassen geschieht in der Regel durch Schaben oder Schleifen und gestattet die Korrektur nur in einer Richtung, so dass zum Beispiel ein zu kleiner Achs abstand zwischen zwei Baugruppen auf diese Weise nicht ausgeglichen werden kann.
Aus den genannten Nachteilen ergibt sich die Auf gabe, eine Einrichtung an dem Maschinengestell zu schaffen, die grobe Fertigungstoleranzen an den Ver bindungsstellen der Baugruppen zulässt. Die Einrich tung muss das Ausrichten erleichtern und das manuelle Anpassen in Wegfall bringen. Dadurch muss auch der Aufbau des zusammenhängenden Maschinengestells sich erübrigen, was die voneinander unabhängige Mon tage der Baugruppen ermöglicht. Noch während der Montage muss eine Umgruppierung der Baugruppen möglich sein, z. B. Umwandlung einer als Zweifarben maschine geplanten Aggregatmaschine in eine Vier farbenmaschine.
Die erfindungsgemässe Einrichtung an Mehrfarben druckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Bau gruppen, die an den Gestellwänden und auf geteilten Fundamenten vereinigt sind, zeichnet sich dadurch aus, dass zum dreidimensionalen Ausrichten der Baugruppe an den Verbindungsstellen der Gestellwände Zwischen raum gelassen ist, der durch Passstücke massgenau aus geglichen und mittels elastischer Zwischenlagen und Schrauben abgedichtet wird,
und dass in jeder Gestell- fundamentplatte Stellspindeln für das horizontale Aus richten und Stellschrauben für das seitliche Ausrichten vorgesehen sind.
Die Stellschrauben für das seitliche Ausrichten können an Verlängerungen des Fundaments vorgesehen sein, die zwischen die Gestenwände der nächstfolgenden Baugruppe hineinreichen. An Stelle der Passstücke können auch mehrere übereinander geschichtete Folien, Doppelkeile oder Schraubbüchsen verwendet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die schematische Seitenansicht von zwei Aggregaten einer Druckmaschine, Fig. 2 die schematische Draufsicht einer Druck maschine mit zwei Aggregaten, Fig. 3 den vergrösserten Ausschnitt I der zwischen gelegten Passstücke und elastischen Zwischenlagen, Fig. 4 die Folienpassscheibe im Schnitt, Fig. 5 die Doppelkeil-Zwischenlage im Schnitt,
Fig. 6 die Schraubbüchse im Schnitt.
In den an den Gestellfundamentplatten 4, 5 be festigten Gestenwänden 1, 3 sind die Übergabetrommeln 11, 13 und die Druckzylinder 10, 12 gelagert. Der zu bedruckende Bogen wird von der Schwinganlage 8 über die Anlegtrommel 9 dem Druckzylinder 10 und über die übergabetrommel 11 dem Druckzylinder 12 zugeführt und der 1Jbergab,etrommel 13 übergeben.
Die Bogenübernahme zwischen den übergabetrom- meln 9, 11, 13 und den Druckzylindern 10, 12 ist bestimmend für die Qualität der Druckmaschine. Der Mittenabstand und die Parallelität zwischen der l7ber- gabetrommel 11 und dem Druckzylinder 12 ist daher genau einzuhalten.
Erreicht wird dies durch sorgfältiges Ausrichten mittels der vier in jeder Gestellfundamentplat#- 4., 5 angeordneten Stellspindeln 14 in der waagrechten Ebene, quer zur Maschine mittels der Stellschraube 15 und in Längsrichtung mit den Schrauben 6. Der nach dem Ausrichten verbleibende Zwischenraum Ia zwischen den Gestellwänden 1, 3 wird mit Passstücken 2 überbrückt.
Die öldichte Verbindung wird durch Beilegen von elastischen Zwischenlagen 7, beispielsweise Gummidich tungen nach Fig. 3, zwischen den Gestellwänden 1, 3 erreicht. Die Verbindung der beiden Aggregate mit den Ge- stellwänden 1, 3 geschieht mittels der Schrauben 6. Die Gestedlfundamentplatten 4 und 5 werden unter einander nicht verschraubt.
Die Gestaltung der Passstücke 2 ist nach der vor liegenden Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbei spiel beschränkt. Anstelle der Passstücke 2 können auch Scheiben aus geschichteten dünnen Folien 2a, die auf das gewünschte Mass gebracht werden, zum Ein satz kommen. Auch stufenlos arbeitende Passglieder, wie Doppelkeile 16, 17 oder Schraubbüchsen 18, 19 können verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen, die an den Gestellwänden und auf geteilten Fundamenten vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zum dreidimen sionalen Ausrichten der Baugruppen an den Verbin dungsstellen der Gestenwände (1, 3) Zwischenraum (la) gelassen ist, der durch Passstücke (2) massgenau aus geglichen und mittels elastischer Zwischenlagen (7) und Schrauben (6) abgedichtet wird, und dass in jeder Gestellfundamentplatte (4, 5) Stellspindeln (14) für das horizontale Ausrichten und Stellschrauben (15)für das seitliche Ausrichten vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gestellfundamentplatte (4) mit den Stellschrauben (15) zwischen die Gestellwände (3) der nächstfolgenden Baugruppe hineinreicht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Passstücke (2) aus dünngeschich teten Folien (2a) bestehen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Passstücke (2) aus Doppelkeilen (16, 17) bestehen. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Passstücke (2) aus Schraub büchsen (18, 19) bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10799164 | 1964-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH429775A true CH429775A (de) | 1967-02-15 |
Family
ID=5478350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317765A CH429775A (de) | 1964-12-05 | 1965-03-08 | Einrichtung an Mehrfarbendruckmaschinen zum passgerechten Verbinden von Baugruppen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT260959B (de) |
| CH (1) | CH429775A (de) |
| SE (1) | SE350437B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2672240A1 (fr) * | 1991-01-31 | 1992-08-07 | Heidelberger Druckmasch Ag | Machine rotative offset a feuilles avec plusieurs groupes d'impression pour papier et carton. |
| FR2683180A1 (fr) * | 1991-11-02 | 1993-05-07 | Heidelberger Druckmasch Ag | Dispositif de controle d'alignement sur des machines a imprimer rotatives. |
-
1965
- 1965-03-08 CH CH317765A patent/CH429775A/de unknown
- 1965-03-09 SE SE303565A patent/SE350437B/xx unknown
- 1965-03-11 AT AT218865A patent/AT260959B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2672240A1 (fr) * | 1991-01-31 | 1992-08-07 | Heidelberger Druckmasch Ag | Machine rotative offset a feuilles avec plusieurs groupes d'impression pour papier et carton. |
| FR2683180A1 (fr) * | 1991-11-02 | 1993-05-07 | Heidelberger Druckmasch Ag | Dispositif de controle d'alignement sur des machines a imprimer rotatives. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT260959B (de) | 1968-04-10 |
| SE350437B (de) | 1972-10-30 |
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