CH429069A - Klosettreinigungsgerät für Haushalte - Google Patents
Klosettreinigungsgerät für HaushalteInfo
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Description
Klosettreinigungsgerät für Haushalte Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Klosettreinigungsgerät für Haushalte, mit einer einen Putzkörper aufweisenden Handhabe und einem Lö- sungsmittelbehälter.
Es ist eine Vorrichtung zum Entfernen von Kalk ansatz in Klosettschüsseln bekannt, bei der ein Gummi ball über eine Leitung mit verschiedenen Vorsatzstücken versehen werden kann, die teilweise als verschieden geformte Düsen, teilweise als mopartige Putzkörper aus gebildet sind. Der Gummiball wird durch Ansaugen mit einem Lösungsmittel gefüllt und kann durch Drük- ken wieder entleert werden. Hierbei muss der Gummi ball während des ganzen Reinigungsvorganges mit der einen Hand betätigt werden, während die andere Hand das Reinigungsgerät führt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu grunde, ein speziell für Haushalte geeignetes Gerät zum Reinigen von Klosettschüsseln, insbesondere zum Ent fernen von Kalkansatz, zu schaffen, das mit nur einer Hand bedient und zugleich geführt werden kann.
Zu diesem Zweck besitzt das erfindungsgemässe Klosettreinigungsgerät einen flaschenartigen Behälter aus flexiblem, säurebeständigem Material, der zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit bestimmt ist und in seinem unteren, bodenseitigen Drittel eine das Erfassen des Behälters erleichternde, eine Handhabe bildende Quer schnittseinschnürung aufweist und am gegenüberliegen den Ende in einen desaxial zur Behälterlängsachse ver laufenden Hals ausmündet, auf den ein Putzfuss in einer Schräglage zur Behälterlängsachse aufgesetzt ist, welcher Putzfuss durch eine nach aussen gebogene Platte gebildet ist, die - im Seitenriss gesehen - sowohl nach unten wie auch nach oben über den Behälterhals ausladet und mit einem porösen Scheuerkörper belegt ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des aufrecht stehenden Ge rätes mit dem Putzkopf im Vertikalschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht des Gerätes in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles 1I gesehen, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 und Fig. 4 eine Darstellung der praktischen Handhabung des Gerätes.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 einen flaschenartigen Behälter aus thermoplastischem Kunst stoff bzw. aus Plastikmaterial. Dieser Behälter dient zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit und weist in seinem unteren, bodenseitigen Drittel eine das Erfassen des Behälters mit nur einer Hand erleichternde, eine Handhabe bildende Querschnittseinschnürung 2 auf.
Oberhalb dieser Querschnittseinschnürung ist der Behäl ter auf der Aussenseite mit drei übereinander angeordne ten Fangrinnen 3 versehen, welche die Aufgabe haben, allfällig auf der Aussenseite des Behälters herabrinnende Flüssigkeitsreste aufzufangen und von der Hand der das Gerät führenden Person fernzuhalten. An dem dem Behälterboden 4 gegenüberliegenden oberen Ende mündet der Behälter in einen gegenüber der Längsachse des Behälters desaxialen verjüngten Hals 5 aus, auf den in einer Schräglage gegenüber der Behältermittel- achse ein Putzfuss aufgesetzt bzw. aufgeschraubt ist.
Dieser Putzfuss ist durch eine nach aussen gebogene Platte 6 gebildet, die - im Seitenriss (Fig. 1) gesehen sowohl nach unten wie auch nach oben über den Be hälterhals 5 bzw. den Schraubstutzen 7 des Putzfusses ausladet. Sowohl der untere ausladende Teil 6a der Platte wie auch der obere Teil 6b und der den Schraub stutzen 7 überbrückende Mittelteil der Platte 6 ist mit einem säurebeständigem Schwamm- oder Schaum gummibelag 8 versehen, der um die in einer Wölbung 6c verlaufende Kante des unteren Plattenteils 6a her umgeschlagen ist, anderseits jedoch vor dem als Kratz- kante 6d ausgebildeten Ende des oberen Plattenteiles 6b endigt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, steht diese Kratzkante 6d um den Abstand A über die Behälter aussenseite vor. Auf der Höhe des Halsansatzes weist der Behälter eine als Tropfenfänger dienende Vertiefung 9 auf, die gegenüber dem Putzfussteil 6a derart angeordnet und bemessen ist, dass die untere, gerundete Kante 6c des Putzfussteiles 6a in der Vertikalprojektion innerhalb die Vertiefung 9 zu liegen kommt, so dass allfällige nach Gebrauch des Gerätes abtropfende Flüssigkeits resten von der Vertiefung 8 aufgefangen werden,
wo sie verdunsten oder aber mit einem Lappen weg gewischt werden können. Die nach aussen gewölbte Kante 6c des Putzfussteiles 6a bietet dabei Gewähr, dass all- fällige Restflüssigkeit von der Mitte des Putzfusses bzw. vom Scheitel der gebogenen Kante 6c abtropft und dabei sicher in die Vertiefung 9 fällt.
Im Bereiche des Schraubenstutzens 7 weist die Platte 6 eine Durchbrechung 10 auf, an die sich auf der Oberseite des Putzfussteiles 6a eine in der Längs mitte derselben ausgenommene Rinne 11 anschliesst, die von der Durchbrechung 10 bis zum unteren Ende 6c des Putzfussteiles 6a verläuft.
Mit 12 ist eine säure beständige Folie bezeichnet, die auf die Putzfussplatte 6, 6a aufgeklebt ist, derart, dass sie die Durchbrechung 10 und die Rinne 11 bis nahe an die untere Putzfusskante 6c überdeckt, so dass Rinne 11 und Folie 12 einen von der Durchbrechung 10 bis zum unteren Ende des Putzfusses verlaufenden Kanal für die Flüssigkeitsfüh rung bilden.
Fig. 4 zeigt, wie das Gerät praktisch gehandhabt wird. In der Gebrauchsstellung befindet sich der Putz fuss unten und der Behälterbogen oben. Der Behälter selbst wird an der Stelle der Querschnittseinschnürung 2 mit der einen Hand erfasst, wobei bei Ausübung eines leichten Druckes auf den flexiblen Behälter Reinigungs flüssigkeit durch den Hals 5, die Durchbrechung 10 und die Rinne 11 ausgetrieben wird. Da in der Ge brauchsstellung, d. h.
bei gegenüber Fig. 1 umgekehrtem Behälter, die Kante 6c des Putzfusses höher liegt als die Kratzkante 6d, ist die Reinigungsflüssigkeit ge zwungen, am höchsten Punkt des Putzfusses auszu treten, von wo aus sie unter dem Einfluss der Gravita tion herabrinnen kann, so dass in Verbindung mit Kapil- larwirkung des Schwamm- bzw. des Schaumgummi belages 8 Gewähr dafür geboten ist, dass wirklich der ganze Scheuerbelag 8 mit der Reinigungsflüssigkeit be netzt bzw. durchtränkt wird.
Wird der Behälter nach Gebrauch wieder abgestellt bzw. in die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Lage gebracht, so wird der grösste Teil der noch im Gummibelag 8 enthaltenen Reinigungsflüssigkeit von dem beim Los lassen des elastischen Behälters entstehenden Vakuum in den Behälter zurückgesaugt, so dass nur noch sehr wenig Restflüssigkeit in den Tropfenfänger 9 abtropft.
Zum Entfernen von allfällig eingetrockneten Kot rückständen dient die Kratzkante 6d des Putzfusses. Da dieselbe in einem Abstand A über die Behälterwandung vorsteht, ist Gewähr für die praktische Wirksamkeit dieser Kratzkante geboten. Durch die desaxiale Ver setzung des Halses 5 gegenüber dem eigentlichen Be hälterkörper 1 wird ein Raum 13 geschaffen, in den der Randwulst der Klosettschüssel beim Reinigen der selben hineintreten kann, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Dadurch ist Gewähr geboten, dass mit dem Reini, gungsgerät bzw. mit dem Putzfussteil 6a auch die unter dem Randwulst 14 der Schüssel 15 liegenden Partien mit dem Putzfuss erreicht werden.
Es ist nicht zu umgehen, dass beim Reinigen der Klosettschüssel der an den Putzfuss anschliessende Teil des Behälters von dem auf dem Schüsselgrund liegenden Wasser sowie von der in diesem aufgelösten Reinigungs flüssigkeit benetzt wird. Die Fangrinnen 3 sollen nun beim Umkehren des Behälters in die aus Fig. 1 er sichtliche Stellung verhindern, dass an der Behälter aussenseite herabrinnende Flüssigkeit die den Behälter an der Einschnürung 2 haltende Hand benetzt.
Diese Querschnittseinschnürung 2 ist in den unteren, an den Boden 4 anschliessenden Drittel des Behälters verlegt, um mit dem weit abliegenden Putzkopf auch den Grund der Klosettschüssel erreichen zu können, ohne mit der den Behälter führenden Hand in das in der Schüssel liegende Wasser eintauchen zu müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Klosettreinigungsgerät für Haushalte, mit einer einen Putzkörper aufweisenden Handhabe und einem Lösungs- mittelbehälter, gekennzeichnet durch einen flaschen artigen Behälter (1) aus flexiblem, säurebeständigem Material zur Aufnahme von Reinigungsflüssigkeit, wel cher Behälter (1) in seinem unteren, bodenseitigen Drit tel eine das Erfassen des Behälters erleichternde, eine Handhabe bildende Querschnittseinschnürung (2)auf weist und am gegenüberliegenden Ende in einen desaxial zur Behälterlängsachse verlaufenden Hals (5) ausmündet, auf den ein Putzfuss in einer Schräglage zur Behälterlängsachse aufgesetzt ist, welcher Putzfuss durch eine nach aussen gebogene Platte (6) gebildet ist, die - im Seitenriss gesehen - sowohl nach unten wie auch nach oben über den Behälterhals (5) ausladet und mit einem porösen Scheuerkörper (8) belegt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter (1) auf der Höhe des An satzes des Halses (5) eine als Tropfenfänger dienende Vertiefung (9) aufweist, die so angeordnet und bemessen ist, dass bei aufrecht stehendem Behälter die untere Kante (6c) des unteren Putzfussteiles (6a) in der Vertikal projektion innerhalb dieser Vertiefung (9) zu liegen kommt. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das obere Ende (6d) des Putzfusses als Kratzkante ausgebildet ist. 3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abschlusskante (6c) am unteren Ende des Putzfusses in einer konvexen Wölbung verläuft. 4.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Putzfuss mit einem Stutzen (7) zu seiner Befestigung auf dem Behälterhals (5) versehen ist. 5. Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Putzfuss im Bereiche des Stutzens (7) eine Durchbrechung (10) für den Durchtritt der Reinigungsflüssigkeit aufweist, die auf der Ober- bzw. Aussenseite des Putzfusses in eine in diesem ausge nommene Rinne (11) übergeht, die bis zu der unteren Kante (6c) des Putzfussteiles (6a) verläuft, und dass auf die Ober- bzw.Aussenseite des Putzfusses eine die Rinne (11) bis nahe an die untere Kante (6c) überdeckende säurebeständige Folie (12) aufgeklebt ist, wobei Rinne (11) und Folie (12) einen erst nahe der unteren Putzfuss kante (6c) endigenden Kanal für die Flüssigkeitsführung bilden. 6. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kratzkante (6d) in der Vertikalpro jektion des aufrecht stehenden Behälters über den Be hälterumfang vorsteht. 7. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter aus Plastikmaterial gefertigt ist. B.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der aufrecht stehende Behälter (1) ober- halb der Querschnittseinschnürung (2) auf der Aussen seite mit wenigstens einer Tropfenfangrinne (3) ver sehen ist.
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Also Published As
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