Übertragungsmaterial für lumineszierende Schriftzeichen Die Erfindung betrifft ein Übertragungsmaterial, ins besondere ein Transferband für lumineszierende Schrift zeichen.
Die modernen Sortiermaschinen, wie sie bei der Sor tierung einer Vielzahl von Objekten, wie z.B. Briefen, gebraucht werden, sprechen bekanntlich auf eine dem menschlichen Auge nicht notwendig sichtbare, aber lumineszierende Schrift, an. Zu diesem Zweck werden die zu sortierenden Stücke vor dem Sortiervorgang mit Zeichen versehen, die den erforderlichen Lumineszenz stoff enthalten. In der Praxis hat es sich nun aber ge zeigt, dass bei völlig gleichbleibender Lumineszenz schicht doch eine recht unterschiedliche Wirkung auf die ablesende Maschine eintritt.
Untersuchungen haben er geben, dass die Lesbarkeit der Schriften durch Ma schinen sehr unterschiedlich beeinflusst wird durch die Oberflächenbeschaffenheit und Farbe des beschrifteten Materials, bei Briefumschlägen also des Briefumschlag- papieres.
Geht man nun davon aus, dass auf der einen Seite Lumineszenzstoffe gleichbleibend in Dicke und Deck kraft sind, auf der anderen Seite das mit ihnen zu be schreibende Material aber stets sehr unterschiedlich hin sichtlich Oberflächenbeschaffenheit und Farbe sein wird, so führt dies zwangsläufig zu der Aufgabe, ein Mittel zu finden, die Unterschiedlichkeit im Material, das zu beschreiben ist, zu eliminieren.
Gegenstand der Erfin dung ist ein Übertragungsmaterial für lumineszierende Schriftzeichen mit einem Schichtträger und einer darauf mittelbar oder unmittelbar angeordneten lumineszieren den Schicht, das sich dadurch auszeichnet, dass über der lumineszierenden Schicht eine Lichtstrahlung re flektierende pigmentierte Deckschicht liegt, die sich am Schreibvorgang beteiligt.
Erfindungsgemäss ist also eine Deckschicht vorge sehen, die sich auf dem Transfermaterial (z.B. Schreib band) über der Lumineszenzschicht befindet und ein Pigment, vorzugsweise ein weisses Pigment, enthält. Diese Pigmentoberschicht beteiligt sich am Schreibvorgang. Sie kann mit der eigentlichen Lumineszenz(farb)masse durch den Typenanschlag auf das zu beschreibende Material übertragen werden und liegt nun auf der Unterseite des Schriftbildes, also zwischen der Lumineszenzfarbe und dem beschriebenen Material.
Als besonders geeignet haben sich Titandioxyd und Aluminiumdruckschliffpulver erwiesen. Um optimale Eigenschaften dieser Deckschicht in bezug auf das Aus schalten des Oberflächen- und Farbeinflusses zu erzielen, hat sich eine Schichtdicke der Ober- oder Deckschicht von 4g/m2 bei einem Pigmentgehalt von ungefähr 10% als vorteilhaft erwiesen. Bei höherem Pigmentgehalt lässt sich die Ober- oder Deckschicht auch dünner halten, wo bei als untere Begrenzung des Flächengewichtes der er- findungsgemässen Ober- bzw. Deckschicht etwa 2g/m= gelten.
Die erfindungsgemässe Ober- oder Deckschicht hat zur Folge, dass die lumineszierende (Farb)masse durch den Typenanschlag nicht mehr vom Transferband un mittelbar auf das zu beschreibende Material (Briefum schlag) aufgetragen wird, dass vielmehr unter jedes Schriftzeichen eine Art Sockel oder Polster aus einem gleichmässigen starken, die Adsorption der Lichtstrahlen durch den Schreibgrund vermindernden und gegebenen falls die Strahlung reflektierenden Material angeordnet ist.
Es hat sich erwiesen, dass dieser Sockel völlig aus reicht, um eine gleichmässige Lesbarkeit> der lumines zierenden Schriftzeichen zu gewährleisten und die Schwankungen, die durch das Briefumschlagmaterial bedingt waren, auszuschalten.
In der Zeichnung wird die Erfindung anhand eines einfachen Querschnittes in stark vergrössertem Massstab noch einmal demonstriert: Auf dem Träger (Folie oder Papier) 1 ist zunächst die lumineszierende Schicht 2 aufgetragen, die später die maschinell lesbaren Schriftzeichen ergeben soll (gegebenenfalls wird jedoch als Grundschicht zunächst eine die Farbabhebung begünstigende und sich nicht am Schreibvorgang beteiligende Zwischenschicht aufgetragen, auf die erst die eigentliche lumineszierende Schicht auf getragen wird).
Über dieser Schicht befindet sich nun die Ober- oder Deckschicht 3, die die Aufgabe hat, später den Sockel oder das Polster auf dem zu beschreibenden Material für die lumineszierenden Schriftzeichen abzu geben, wie es in Fig. 2 dargestellt worden ist. Dort ist gezeigt worden, wie durch den Schlag einer Type 4 ein Teil der beiden Schichten 2 und 3 randscharf heraus gelöst und auf das zu beschreibende Material 5 über tragen worden ist. Das lumineszierende Schriftzeichen selbst befindet sich nun auf dem Sockel 7, der es gegen das Material 5 abschirmt und somit gleichmässige Les barkeit des Schriftzeichens 6 ermöglicht.
Die an sich bekannte lumineszierende Schicht setzt sich beispielsweise folgendermassen zusammen:
EMI0002.0009
<I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb> Carnaubawachs <SEP> 6 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Bienenwachs <SEP> 6 <SEP>
<tb> Wollfett <SEP> 14 <SEP>
<tb> Klauenöl <SEP> " <SEP> 24 <SEP>
<tb> Fluoreszenzpigment <SEP> 50 <SEP>
<tb> 100 <SEP>
EMI0002.0010
<I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb> Vinylkunststoff <SEP> 3,0 <SEP> Gewichtsteile
<tb> fester <SEP> Fettalkohol <SEP> 2,5 <SEP>
<tb> Polyvinyläther <SEP> 7,0 <SEP>
<tb> Phosphoreszenzpigment <SEP> 45,0 <SEP>
<tb> Lösemittel <SEP> 42,5 <SEP>
<tb> 100,0 <SEP> Diese Schicht wird im Streich- oder Druckverfahren in bekannter Weise auf das Trägermaterial (Papier oder Folie) aufgetragen.
Nachdem sie getrocknet ist, wird die Ober- oder Deckschicht darüber gelegt, die beispiels weise nach folgender Rezeptur gebildet sein kann:
EMI0002.0012
<I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb> Paraffin <SEP> 70 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Bienenwachs <SEP> 20 <SEP>
<tb> Titanweiss <SEP> 10 <SEP>
<tb> 100 <SEP>
EMI0002.0013
<I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb> Paraffin <SEP> 95 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Aluminiumbronce <SEP> 5 <SEP>
<tb> <B>100</B> <SEP>
Transfer material for luminescent characters The invention relates to a transfer material, in particular a transfer tape for luminescent characters.
The modern sorting machines, as they are used for sorting a large number of objects, e.g. It is well known that letters that are needed respond to writing that is not necessarily visible to the human eye, but is luminescent. For this purpose, the pieces to be sorted are provided with characters that contain the required luminescent material before the sorting process. In practice, however, it has now been shown that if the luminescence layer remains completely the same, a very different effect occurs on the reading machine.
Studies have shown that the legibility of fonts by machines is influenced very differently by the surface properties and color of the lettered material, in the case of envelopes, that is, the envelope paper.
If one assumes that on the one hand luminescent substances are constant in thickness and opacity, on the other hand the material to be written with will always be very different in terms of surface quality and color, then this inevitably leads to the task to find a means of eliminating the diversity in the material to be described.
The subject of the inven tion is a transfer material for luminescent characters with a substrate and a luminescent layer directly or indirectly arranged thereon, which is characterized in that a light radiation-reflecting pigmented cover layer is located above the luminescent layer and takes part in the writing process.
According to the invention, a cover layer is provided which is located on the transfer material (e.g. writing tape) over the luminescent layer and which contains a pigment, preferably a white pigment. This upper pigment layer takes part in the writing process. It can be transferred with the actual luminescence (color) mass through the type stop onto the material to be written on and is now on the underside of the typeface, i.e. between the luminescence color and the material being written on.
Titanium dioxide and aluminum pressure grinding powder have proven to be particularly suitable. In order to achieve optimal properties of this top layer with regard to switching off the surface and color influence, a layer thickness of the top or top layer of 4 g / m2 with a pigment content of approximately 10% has proven to be advantageous. With a higher pigment content, the top or top layer can also be kept thinner, where the lower limit of the weight per unit area of the top or top layer according to the invention is about 2 g / m 2.
The result of the top or cover layer according to the invention is that the luminescent (color) mass is no longer applied directly from the transfer tape to the material to be written (envelope) due to the type stop, instead a kind of base or padding from a evenly strong, the adsorption of the light rays by the writing surface and, where appropriate, the radiation-reflecting material is arranged.
It has been shown that this base is completely sufficient to ensure uniform legibility> of the luminescent characters and to eliminate the fluctuations caused by the envelope material.
In the drawing, the invention is demonstrated once again on a greatly enlarged scale using a simple cross-section: First, the luminescent layer 2 is applied to the carrier (film or paper) 1, which is later to produce the machine-readable characters (if necessary, however, the base layer is initially an intermediate layer which promotes color contrast and does not take part in the writing process is applied to which the actual luminescent layer is first applied).
Above this layer is the top or cover layer 3, which has the task of later giving the base or the cushion on the material to be written for the luminescent characters, as shown in FIG. There it has been shown how a part of the two layers 2 and 3 was released sharply at the edge by the impact of a type 4 and was carried over to the material 5 to be described. The luminescent character itself is now on the base 7, which shields it from the material 5 and thus enables uniform readability of the character 6.
The luminescent layer known per se is composed, for example, as follows:
EMI0002.0009
<I> Example <SEP> 1 </I>
<tb> Carnauba wax <SEP> 6 <SEP> parts by weight
<tb> beeswax <SEP> 6 <SEP>
<tb> Wool fat <SEP> 14 <SEP>
<tb> Hoof Oil <SEP> "<SEP> 24 <SEP>
<tb> fluorescent pigment <SEP> 50 <SEP>
<tb> 100 <SEP>
EMI0002.0010
<I> Example <SEP> 2 </I>
<tb> vinyl plastic <SEP> 3.0 <SEP> parts by weight
<tb> solid <SEP> fatty alcohol <SEP> 2.5 <SEP>
<tb> polyvinyl ether <SEP> 7.0 <SEP>
<tb> Phosphorescent pigment <SEP> 45.0 <SEP>
<tb> Solvent <SEP> 42.5 <SEP>
<tb> 100.0 <SEP> This layer is applied to the carrier material (paper or foil) in a known manner using a coating or printing process.
After it has dried, the top or top layer is placed over it, which can be formed, for example, according to the following recipe:
EMI0002.0012
<I> Example <SEP> 1 </I>
<tb> Paraffin <SEP> 70 <SEP> parts by weight
<tb> beeswax <SEP> 20 <SEP>
<tb> titanium white <SEP> 10 <SEP>
<tb> 100 <SEP>
EMI0002.0013
<I> Example <SEP> 2 </I>
<tb> Paraffin <SEP> 95 <SEP> parts by weight
<tb> aluminum bronze <SEP> 5 <SEP>
<tb> <B> 100 </B> <SEP>