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CH427333A - Objektiv für photographische Kameras - Google Patents

Objektiv für photographische Kameras

Info

Publication number
CH427333A
CH427333A CH1203864A CH1203864A CH427333A CH 427333 A CH427333 A CH 427333A CH 1203864 A CH1203864 A CH 1203864A CH 1203864 A CH1203864 A CH 1203864A CH 427333 A CH427333 A CH 427333A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
aperture
lens
objective
gray filter
filter
Prior art date
Application number
CH1203864A
Other languages
English (en)
Inventor
Ruehle Hans Dr Phys
Thiele Heinz
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEZ10455A external-priority patent/DE1197645B/de
Application filed by Zeiss Ikon Ag filed Critical Zeiss Ikon Ag
Priority to CH1302566A priority Critical patent/CH461833A/de
Publication of CH427333A publication Critical patent/CH427333A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B9/00Optical objectives characterised both by the number of the components and their arrangements according to their sign, i.e. + or -
    • G02B9/64Optical objectives characterised both by the number of the components and their arrangements according to their sign, i.e. + or - having more than six components

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)
  • Blocking Light For Cameras (AREA)

Description


  Objektiv für     photographische    Kameras    Die Erfindung betrifft ein Objektiv für photo  graphische Kameras,     insbesondere    für     Schm.alfilm-          aufnahmekameras,    dessen Blenderöffnung mecha  nisch     durch    Verstellen     der        Blendenlamellen    veränder  bar und dessen     Lichtdurchlass    zusätzlich durch Vor  schalten von Filtern korrigierbar ist.  



       Bekanntlich        @gtedlt    :die     .relative        Blen@denöffnu        g     das     Verhältnis        zwIschon    der wirksamen     Öffnung     und der     Brennwaite    des Objektivs dar. Je     kleiner     diese ist, um so kleiner muss auch bei gleicher rela  tiver     Öffnung        die        wirksame        Blenderöffnung    sein.  Wird z.

   B. ein Objektiv mit einen     Brennweite:        von     10 .mm benutzt,     is:o    beträgt bei einer     relativen        Öffnung     von 1 : 16 :der Durchmesser     dar        wirksamen        Blen@den-          öffnung    0,6 mm.

   Solche kleinen Durchmesser sind  mindestens mit :der üblichen     Blend.enverstelleinrseh-          tung    gerade noch mit hinreichender     Genauigkeit        e@in-          stellbiar,        klainare        Durchmesser    :dagegen     nicht    .mehr.  Hinzu kommt, dass ;bei     kleinen        öffnungen        mit    dem  Auftreten von     B3ugungsenscheinungen        z    u rechnen ist.  



  Um     beii    einer     ;normalen        Bildfreuquenz    .(etwa     1/3o     Sekunde) auch bei viel Licht filmen zu .können, ist es       bekannt,        Graufilter    vor das Objektiv zu setzen,     die          einen        Verlän@gerungsfaktor    von z.

   B. vier-     bis,    echt  fach besitzen.     Dann        kann    die     Blende    um     zwei    bis       @drei        ,Stufen    grösser     gewählt    werden, so     dass    mit     Blen-          @denöffnungen        igzarbeitet    wird, die die     oben        ,ange-          führten        Nachteile    nicht besitzen.

   Der Gebrauch sol  cher     Filter        ist,umständlich,    weil     sie    bei kleinen     Blen-          genwerten        (igrossie        Blendendurchmesser@n)    vom Ob  jektiv wieder     ,entfernt    werden     mü.ssien,    um seine  Lichtstärke voll     iauszunutzen.    Bei einer     zusätzlichen          Verwendung    von     Fanbfiltem    wird der     Filtergebrauch     noch umständlicher.

      Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, sowohl       die        unbequeme    Handhabung der Filter     als    auch  die mechanischen und optischen     Nachteile    zu klei  ner     Blendenöffnunöen    zu vermeiden.  



  Bekanntlich ist das     .Auflösungsvermögen:    eines       Objektivs    von :der     Blen@denöffnung        iabhängig.    Es be  trägt z. B. bei der     Blendenzahl    16 noch 90     Li-          nien/mm,

          bei        oder        Blendenzahl    22 .nur noch 65     L        i-          nien/mm.    Bei     Schmalfilmaufnahmen    wind .mit einer       Bildhöhe    von etwa 3 bis 4 mm     "gearbeitet.    Ein     Auf-          lösungsvernnöge,n    von 90     Linien/mm        wind    zweck  mässig nicht unterschritten.

   Daraus ergibt sich eine       Blendenzahl    von etwa 16 als kleinste .noch empfeh  lenswerte Blende mit einem noch     hinreichenden    Auf  lösungsvermögen (vgl.  Die wissenschaftliche     und     angewandte Photographie  1. Band:  Das photo  graphische     Objektiv ,    von Flügge     i(1955),    S. 231).  



  Zu diesem Zweck ist     gemäss    der -Erfindung     im          Objektivstrahlengang    ein     Grnaufilter        ,zentral        .zur    opti  schen Achse mit einem solchen     Durchmesser    fest       ,angeordnet,    der. etwa einer     ;der        Blzndenöffnungen          zwischen    ;den     Blendenzahlen    16     bis:    22 entspricht.  



       .Das        Gnaufilber    kann     vorzugsweise    in unmittelba  rer     Nähe,der        Blendeneberne        angeordnet        sein;        eis    kann  aus     einer        Filterschicht    bestehen, für die! eine der       Verstellblende        zugewandte        Unse@nfläche    des Objek  tivs ,als Träger dienen kann.  



  Anhand     der    Zeichnung werden nachstehend Aus  führungsbeispiele :des     EnfinJungsgegens:tandes    erläu  tert. Es     zeigen:          Fig.    l     einen        Schnitt    durch     ein        Objektiv    für pho  tographische Kameras,       Fig.    2 eine Ansicht einer     Filterfläche        im    Objek  tiv     nach        Fig.    1,

             Fig.    3 eine der     Fig.    2 entsprechende Ansicht einer  anderen     Filterfläche    und       Fig.    4 ein Diagramm zur Erläuterung     der        Wdr-          kung,der        Filterfläche    dm     :Objektiv    nach     Fig.    1.  



       In,dem    Objektiv nach     F!,.    1 ist     etwa    :in     ,der        Blen-          denebene    zentral zur optischen Achse ein     Graufilter     in der Form     einer        Filterschicht    1 vorgesehen.

       Als     Träger der     Filterschicht    1 dient     zweckmässig    eine  der     Verstellblende        zugewandte        Linsenfläche        .des        ent-          sprechenden        Objektivteils.    Der Durchmessen der Fil  terschicht 1 entspricht etwa der     Blenderöffnung    1 : 16  des     Objektims.     



  Ein     solches        Graufilter    wirkt     sieh    natürlich auch  ,auf     :grössere        Blendenwerte    .aus, was     @an,    Hand     des     Diagramms der     Fäg.    4 erläutert wird. Wird     ein    Grau  filter     4n    der     erbgegebenen    Weise     :in,    dem     Strahlen-          gang    entengebracht,     dessen    Fläche z.

   B.     sder        öff-          nung    der Blende 16     entspricht,        :dann        würde,    wenn  ,die Blende nach der     Kurve    B     gewählt        wird,    eine       Unterbelichtung    eintreten,     ida    die Blende 1-6 bei Ver  wendung des 8fachen Filters nur     I/$    des Lichtes       durchlässt.    Mit     anderen    Worten heisst     dies,

      dass     das          effektive        Öffnungsverhältnis    nicht mit :dem     igeometrri-          schen        Öffnungsverhältnis        gleichgesetzt        wenden        kann.     In vorliegendem     Fall        entspricht    der Blende 16 das       :effektive        Öffnungsverhältnis    1 :45.  



  Das     relative        Öffnungsverhältnis    ist     eine    rein .geo  metrische     Grösse.    Die wahre     Beggtnahlungsstärke    im       Bildpunkt        wird    unter !anderem durch     zusätzliche     Absorptionsverluste     beeinflusst.        Diejenige        relative          Öffnung,    ,

  die der     wahren        Bestrahlungsstärke        g        oane-          trisch        entspricht,    bezeichnet man :als     effektives        öff-          @nungsverhältnis        (vgl.    K. Mütze:     ,A    B C     ider    Optik  [1961], S. 6l1).  



  Um     eine    Unterbelichtung zu vermeiden, kann  statt der Skala des     igeometrischen        öffnungsverhältnis-          ses        .die    des     (effektiven        Öffnungsverhältnisses        gewählt     werden.

   Der Unterschied     ,zwischen        :beiden        Skalen     wird nach grossen     Öffnungen        hin        immer        geringer,          weswegen.        dieser        -Unterschied    von     etwa    1:5,6     bis     1 : 1,4     vernachlässigt    werden     kann,    nicht     dage!b    n in  dem     Bereich    von etwa 1 : 5;6     bis    1 : 45.  



       An        'Stelle    der Verwendung     :geänderter        Skalen     kann die     effektive        Blenden@skala        rin;    die der     geomebr-          schen    überführt werden,     wenn    man :

  die wirksamen       Blendendurchmesser    nicht entsprechend der Kurve  <I>B,</I> sondern     entsprechend    der Kurve<I>A</I>     wählt.    Der  Durchmesser der     wirksamen        Blendenöffnung        wird     dann bei der Verwendung der     Filterschicht    1 z. B.  um den Betrag c     vergrössert    werden, wenn der Skalen  wert 16, der bisher ohne Verwendung der     Filter-          schient,-alt,    seine Gültigkeit "behalten soll.  



  In der     Fig.    2 und 3 wird das     Verhältnis    zwi  schen der     Eilterflächz,    die der Blende 16     entspricht,     zu der     maximalen        relativen,        Öffnung    von 1 : 1,4     m>'ass-          stabsgerechtdargestellt.    In     Fig.    3 :ist die     Filterschicht          sternförmig        autgetragen.     



  Die     Schwärzung        "des        Graufilters        kann        zum    Rand  hin     abnehmen.    Den     "gleichen    Zweck     erfüllt,auch        eine          sternförmige        Gestaltung    der     Graufilterschioht,        wobei.       zusätzlich der     Schwärzungsgrad    zum     Rand    zu     @ab-          nehmen    kann.

   Die in Richtung auf :die     optische     Achse (Filtermitte)     zunehmende        Schwärzung    kann  auch in eine konstante lichtundurchlässige Fläche  .auslaufen, die     maximal        der        .kleinsten        einstellbaren          Blemdenöffnung    entspricht,     so,dass    der     Lichtdurchlass     durch     Idas    Objektiv vom Wert     Null        (Öffnungsverhält-          ns    1 :

       oo)        bis        ,zu        dem    der     grössten        Öffnung    (z.     B.     1 : 1,4)     entsprechenden        maximalen    Wert     geregelt        wer-          ,den        kann.     



       Diese    abgewandelten     Ausführungen    der     Grau-          filtenschicht    haben natürlich     zur    Folge, dass sich  das     .effektive        Öffnungsverhältnis    bzw. der Verlauf  der     Kurve    A     ändert,    .aus dem sich eine     entsprechende          Blendb;

          nskala        bzw.        ein        Umkonstruktion    der     Blen-          deneinrrichtung        hinsichtlich        ihrer    wirksamen     Blen-          denöffnungen    ergibt.  



  Es     ist        ;auch        möglich,        :die        Filterschicht    1     Aals        teil-          :durchlässige        -Schicht    mit den     Eigenschaften    einer  Photozelle oder eines Photowiderstandes     auszubilden.  

Claims (1)

  1. ,PATENTANSPRUCH Objektiv für photographische Kamerasl, insbe sondere für Schmalfilmkameras, dessen Blendenöff- nung mechanisch durch Verstellen der Blendenla- mellen veränderbar undRTI ID="0002.0243" WI="10" HE="3" LX="1544" LY="1264"> @des-sen Lichtdurchlass zu- sätzlich ,
    durch Vorschalten von Filtern korrigierbar ist, !dadurch @gekennzeichnet, dass im Objektivstrah- lengang :
    ein Graufilter zentral zur optischen Achse mitelnem ,solchen Durchmesser fest @angeordnet ist, der etwa einer der Blenderöffnungen zwischen den Blendenzahlen 16 Abis 22 entspricht. UNTERANSPRÜCHE 1. .Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ige- kennzeichnet, dass :
    als Graufilter eine teildurchläss1ge Schicht mixt Aden Eigenschaften einer Photozelle oder eines Photowiderstandes vorgesehen ist. 2.
    Objektiv nach Patentanspruch, idadurch ge- kennzeichnet, idass als Träger der Graufilterschicht (1) :eine der der Verstell#blende benachbarten Linsen- flächen des entsprechenden Objektivteils verwendet ist.
    3. Objektiv nach Patentanspruch, :dadurch ge- kennzeichnet, :dass ;als Blendenskala eine Sklala des effektiven, Öffnungsverhältnisises verwendet ist.
    4. Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass runter Verwendung einer Skala für das 1geomietrisch Urelative Öffnungsverhältnis die wirksame Blenderöffnung um einen solchen Betrag <I>(A B)</I> vergrössert ist, dass die effektive Lichtschwä chung :
    denn .angezeigten Öffnungsverhältnis entspricht. 5. Objektiv nach Patentanspruch, :dadurch ,ge- kennzeichnet, dass das Graufilter eine über seinen Querschnitt gleichmässig verteilte Schwärzung auf- wehst. 6.
    Objektiv nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, @dass Idas Graufilter eine nach :dem Rand zu abnehmende Schwärzung "besitzt. 7.
    Objektiv nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das .Gnaufilter sternförmig ausge bildet ist. B. Objektiv nach Unteranspruch 6, dadurch <B>ge-</B> kennzeichnet, dass das Graufilter sternförmig ausge- bildet ist.
    9. Objektiv nach Untenanspnuch 6, dadurch ige- kennzeichnet, dass die in Richtung auf die optische Achse zunehmend- Schwärzurng in eine konstante, lichtundurchlässige .Fläche ausläuft,
    die maximal der kleinsten einstellbaren Blendenöffnung entspricht.
CH1203864A 1963-11-07 1964-09-16 Objektiv für photographische Kameras CH427333A (de)

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DEZ10455A DE1197645B (de) 1963-11-07 1963-11-07 Objektiv fuer fotografische Kameras, dessen Blendenoeffnung mechanisch durch Verstellen der Blendenlamellen veraenderbar und dessen Lichtdurchlass zusaetzlich durch Vorschalten von Filtern korrigierbar ist
DEZ0010938 1964-06-26

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