Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von Kraftfahrzeugen Es sind Anlagen zum Spritzlackieren und Trock nen von Kraftfahrzeugen bekannt, bei der die Fahr zeuge durch Förderbänder durch einen Spritzraum sowie Trockenräume befördert werden. Bei diesen Anlagen sind gemäss Fig. 1 ein Reinigungsraum für die Fahrzeuge, ein Spritzraum sowie ein Vortrocken- raum und ein Haupttrockenraum hintereinander und unmittelbar aneinander anschliessend angeordnet.
Die Fahrzeuge werden hierbei einspurig durch die ge samte Anlage hindurch befördert.
Bei Reparaturlackierungen ergibt sich hierbei der Nachteil, dass z. B. ein Fahrzeug mit einer Seiten wandlackierung im Haupttrockenraum noch nicht fertig ist und das dahinter stehende Fahrzeug mit etwa einer Dachlackierung durch die intensivere Wärmeeinstrahlung direkt von oben auf die horizon tale Fläche bereits .trocken ist. Die Wärmeeinstrah lung ist oben grösser als unten. Das Fahrzeug kann jedoch nicht aus der Anlage ausgefahren werden, da das davor stehende Fahrzeug noch nicht trocken ist. Dies hat zur Folge, dass die Dachlackierung durch die übermässige Hitzeeinwirkung Schaden leidet.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bekannt, die Trockenräume so breit zu halten, dass zwei Fahr zeuge zur Erzielung verschiedener Trockenzeiten nebeneinander und unabhängig voneinander hindurch geleitet werden können. Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung dieser bekannten Anlage.
Die erfindungsgemässe Anlage ist dadurch gekennzeich net, dass die Förderbänder des Spritzraumes auf Rol len seitlich verschiebbar sind und dass die Trocken räume für die nebeneinander stehenden Fahrzeuge nur zwei Förderbänder aufweisen, wobei das eine För derband die rechten Räder der auf der linken Seite geförderten Fahrzeuge aufnimmt und das andere För- derband die linken Räder der auf der rechten Seite geförderten Fahrzeuge.
Hierdurch ergeben sich mehrere Vorteile. Zu nächst können Fahrzeuge mit kürzerer Trockendauer und längerer Trockendauer derart in die Anlage ein gebracht werden, dass die Fahrzeuge mit Teillackie rung von kürzerer Trockendauer an die eine Seite des Trockenraumes durch seitliche Verschiebung des Förderbandes im Spritzraum geleitet werden können, während die Fahrzeuge mit längerer Trockendauer durch entsprechende Verschiebung der Förderbänder in der Spritzkabine vor die andere Seite des Trocken raumes gefördert werden. Es ergibt sich also der Vorteil, dass die Anlage rationeller ausgenutzt werden kann.
Zusätzlich ergibt sich eine weitaus günstigere Aus nutzung der Hallenfläche. Sofern vier Fahrzeuge gleichzeitig im Trockenraum untergebracht werden sollen, ergibt sich bei der einspurigen Anlage eine um etwa 12 m längere Bemessung der Trockenräume, wie sie in der Praxis häufig benutzt wird. Es ist bei einer nach der Erfindung ausgebildeten Anlage mög lich, die Trockenräume lediglich um 70 cm breiter auszubauen, als bei bekannten einspurigen Anlagen, so dass sie im ganzen etwa 5,20 m breit sind und zwei Wagen nebeneinander aufnehmen können.
Die Breite der Trockenräume entspricht dann der Breite der Spritzkabine und des Reinigungsraumes und die Länge ist so kurz wie möglich, so dass die Hallen fläche, die zur Verfügung steht, günstig ausgenutzt ist.
Gegebenenfalls lassen sich auch mehr als zwei Spuren in einem Trockenraum unterbringen, wobei dann das Förderband in der Spritzkabine entspre chend weit seitlich verschiebbar ist. Es können also bei einer nach der Erfindung aus gebildeten Anlage -Fahrzeuge mit z. B. einer schnel ler trocknenden Dachlackierung auf der linken Spur in schnellerer Reihenfolge durch die Trockenzone hindurchgeleitet werden, während die Fahrzeuge auf der rechten Spur mit z. B. Totallackierung langsamer hindurchgeschleust werden.
Es ist möglich, jeweils dafür zu sorgen, dass die Spritzkabine und die Trok kenzonen rationell ausgenutzt werden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel der Erfindung, welches nachstehend beschrie ben wird.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 das Schema einer Anlage nach dem Stand der Technik.
Fig. 2 die Anlage gemäss Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet 10 den Vorreinigungsraum für die Kraftfahrzeuge mit einer Temperatur von etwa 200 C, 11 die Spritzkabine und 12 einen Raum zur Vortrocknung der gespritzten Fahrzeuge mit einer Temperatur von etwa 650 C. 13 bezeichnet den Haupt trockenraum, der etwa eine Temperatur von 960 C aufweisen kann. Diesem Raum schliessen sich wei tere Räume 14 und 15 an, die gleiche Temperaturen aufweisen können, um den Fertigtrockenprozess zu verlängern.
Werden für Reparaturzwecke, z. B. eine Dach lackierung und eine Totallackierung oder eine Lackie rung der unteren Hälfte des Fahrzeuges hintereinan der durch die Trockenzone geführt, so ist es not wendig, die Durchschleusung der Wagen so einzu richten, dass das Fahrzeug mit der längeren Trocken dauer ausreichend lange in der Trockenzone verweilt. Dabei kann es sein, dass die Dachlackierung Scha den nimmt, da die Wärme von oben gestrahlt wird und demgemäss der Trockenprozess am Dach schnel ler verläuft als an der Unterseite des Fahrzeuges..
Die vorliegende Erfindung schafft mit der An lage nach Fig. 2 eine rationellere Ausnutzung der Anlage, wobei Fahrzeuge mit Teillackierungen schnel ler durch die Trockenzone geschleust werden können als Fahrzeuge mit länger trocknenden Lackierungen.
In Fig. 2 bezeichnet 20 wiederum den Reini gungsraum, in den das Fahrzeug zwecks Reinigung von Hand eingeschoben wird. Nach der Reinigung wird das Fahrzeug ebenfalls von Hand auf die För derbänder 22 des Spritzraumes 21 geschoben. Die Förderbänder 22 sind auf Schienen 23 seitlich hin und her verschiebbar.
Auf den Spritzraum 21 folgt getrennt durch eine auf und ab verschiebbare Verschlusstür der Vor trockenraum 24 sowie der Haupttrockenraum 25. Vortrockenraum 24 und Haupttrockenraum 25 sind ebenfalls durch eine Falltür voneinander trennbar, und der Raum 25 ist am Ende ebenfalls durch eine Falltür verschliessbar. Dadurch können die Dämpfe in den Trockenräumen die Arbeiter nicht so stark belästigen.
In den Trockenräumen 24 und 25 sind in gewis sem Abstand in der Mitte Förderbänder 26 und 27 vorgesehen, welche bis vor den Trockenraum 25 ge- führt sind. Die verschiebbaren Förderbänder 22 der Spritzkabine 21 können so seitlich verschoben wer den, dass z. B. die rechten Räder der nach links ver schobenen Fahrzeuge beim Einschieben in den Raum 24 auf das Förderband 26 gelangen. Sie werden hier festgelegt und das Förderband 26 fördert die Fahr zeuge durch die Räume 24 und 25, wobei die linken Räder leer rollen.
Ebenso können die Förderbänder 22 auf die rechte Seite der Spritzkabine verschoben werden, derart; dass. die linken Räder der Fahrzeuge vor das Förderband 27 geschoben sind. Die Fahr zeuge können von den Förderbändern 22 derart vor geschoben werden, dass sie in dem Raum 24 mit den linken Rädern auf dem Förderband 27 stehen, woselbst sie verkeilt werden, derart dass bei Bewe gung des Förderbandes 27 die Fahrzeuge in der rechten Spur durch die Räume 24 und 25 vorge- schoben werden.
Auf diese Weise ist es möglich, Fahrzeuge mit kurzen Trocknungszeiten z. B. durch das Förderband 26 kürzere Zeiten in den Trockenräumen 24 und 25 festzuhalten, während die Fahrzeuge, die längere Trocknungszeiten benötigen, vor das Förderband 27 bzw. auf dieses gebracht werden, wobei das Förder band 27 in längeren Abschnitten bewegt wird. Die Fahrzeuge verbleiben jeweils eine festgelegte Zeit in dem Raum 24 sowie dem Raum 25.
Die Anlage kann so verwendet werden, dass je weils Lackierungen mit geringeren und längeren Trockenzeiten in abgestimmtem Verhältnis in den Reinigungsraum eingebracht werden, so dass eine fortlaufende Arbeit ohne Unterbrechung möglich ist. Das ist insbesondere für Reparaturarbeiten wichtig, bei denen Lackierungen mit sehr unterschiedlichen Trockenzeiten auftreten. Jedes Fahrzeug kann hier bei die optimale Trockenzeit erhalten.
Gegenüber der Trockenanlage gleicher Kapazität nach dem Stand der Technik ergibt sich eine bedeu tende Verkürzung der Gesamtanlage, was die Zeich nung zeigt, so dass bedeutend an Raum bzw. Hallen fläche eingespart wird.
System for spray painting and drying of motor vehicles There are systems for spray painting and Trock nen motor vehicles are known in which the vehicles are conveyed by conveyor belts through a spray room and drying rooms. In these systems, according to FIG. 1, a cleaning room for the vehicles, a spray room and a pre-drying room and a main drying room are arranged one behind the other and directly adjoining one another.
The vehicles are transported in one lane through the entire system.
In the case of refinishing, this has the disadvantage that, for. B. a vehicle with a side wall painting in the main drying room is not yet finished and the vehicle behind it with a roof painting due to the intense heat radiation directly from above on the horizon tal surface is already .dry. The heat radiation is greater at the top than at the bottom. However, the vehicle cannot be driven out of the system because the vehicle in front of it is not yet dry. As a result, the roof paintwork suffers from the excessive heat exposure.
To avoid these disadvantages, it is known to keep the drying rooms so wide that two vehicles can be passed through side by side and independently of each other to achieve different drying times. The invention relates to a further improvement of this known installation.
The system according to the invention is characterized in that the conveyor belts of the spray room are laterally displaceable on rollers and that the drying rooms for the vehicles standing next to each other have only two conveyor belts, one conveyor belt accommodating the right wheels of the vehicles conveyed on the left side and the other conveyor belt the left wheels of the vehicles conveyed on the right side.
This has several advantages. First, vehicles with shorter drying times and longer drying times can be brought into the system in such a way that the vehicles with partial painting with shorter drying times can be guided to one side of the drying room by moving the conveyor belt to the side in the spraying room, while vehicles with longer drying times be promoted by moving the conveyor belts in the spray booth in front of the other side of the drying room. So there is the advantage that the system can be used more efficiently.
In addition, there is a much more favorable utilization of the hall space. If four vehicles are to be accommodated in the drying room at the same time, the single-lane system results in the drying room being about 12 m longer, as is often used in practice. It is possible, please include in a system designed according to the invention to expand the drying rooms only by 70 cm wider than in known single-track systems, so that they are overall about 5.20 m wide and can accommodate two cars side by side.
The width of the drying room then corresponds to the width of the spray booth and the cleaning room and the length is as short as possible, so that the available hall area is used to good advantage.
If necessary, more than two lanes can be accommodated in a drying room, in which case the conveyor belt in the spray booth can be moved laterally accordingly. It can therefore with a system formed according to the invention from vehicles with z. B. a faster drying roof paint on the left lane in a faster sequence through the dry zone, while the vehicles in the right lane with z. B. Total painting are passed through more slowly.
It is possible to ensure that the spray booth and the drying zones are used efficiently.
The accompanying drawing shows an embodiment example of the invention, which will be described below ben.
In the drawing, FIG. 1 shows the scheme of a system according to the prior art.
2 shows the system according to the invention.
In Fig. 1, 10 denotes the pre-cleaning room for the motor vehicles with a temperature of about 200 C, 11 the spray booth and 12 a room for pre-drying the sprayed vehicles with a temperature of about 650 C. 13 denotes the main drying room, which has a temperature of about 960 C. This room is followed by further rooms 14 and 15, which can have the same temperatures in order to extend the final drying process.
Are used for repair purposes, e.g. B. a roof painting and a total painting or a Lackie tion of the lower half of the vehicle behind one another through the dry zone, so it is necessary to set up the passage of the car so that the vehicle with the longer drying time is long enough Dry zone lingers. The roof paintwork may be damaged, as the heat is radiated from above and the drying process on the roof is therefore faster than on the underside of the vehicle.
The present invention creates a more efficient use of the system with the system according to FIG. 2, with vehicles with partial paintwork being able to pass through the drying zone faster than vehicles with longer-drying paintwork.
In Fig. 2, 20 in turn denotes the cleaning room into which the vehicle is inserted by hand for cleaning. After cleaning, the vehicle is also pushed onto the conveyor belts 22 of the spray chamber 21 by hand. The conveyor belts 22 are laterally displaceable back and forth on rails 23.
The injection chamber 21 is followed, separated by an up and down sliding lock door, by the pre-drying room 24 and the main drying room 25. Pre-drying room 24 and main drying room 25 can also be separated from each other by a trap door, and the end of the room 25 can also be closed by a trap door. As a result, the vapors in the drying rooms cannot annoy the workers as much.
In the drying rooms 24 and 25, conveyor belts 26 and 27 are provided at a certain distance in the middle, which are led to in front of the drying room 25. The displaceable conveyor belts 22 of the spray booth 21 can be moved laterally who the that, for. B. get the right wheels of the vehicles pushed to the left ver when pushed into the room 24 on the conveyor belt 26. You are set here and the conveyor belt 26 promotes the driving tools through the rooms 24 and 25, the left wheels roll empty.
Likewise, the conveyor belts 22 can be moved to the right side of the spray booth in such a way; that. the left wheels of the vehicles are pushed in front of the conveyor belt 27. The vehicles can be pushed by the conveyor belts 22 so that they are in the space 24 with the left wheels on the conveyor belt 27, where they are wedged so that when the conveyor belt 27 moves, the vehicles in the right lane through the Rooms 24 and 25 can be advanced.
In this way it is possible to use vehicles with short drying times, e.g. B. by the conveyor belt 26 to hold shorter times in the drying rooms 24 and 25, while the vehicles that require longer drying times are brought in front of the conveyor belt 27 or on this, the conveyor belt 27 is moved in longer sections. The vehicles remain in room 24 and in room 25 for a specified time.
The system can be used in such a way that paint jobs with shorter and longer drying times are brought into the cleaning room in a coordinated ratio so that continuous work is possible without interruption. This is particularly important for repair work in which painting occurs with very different drying times. Every vehicle can get the optimal drying time here.
Compared to the drying system of the same capacity according to the state of the art, the overall system is shortened significantly, as shown in the drawing, so that significant room or hall space is saved.