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CH411566A - Kinokamera mit motorisch angetriebener Überblendvorrichtung - Google Patents

Kinokamera mit motorisch angetriebener Überblendvorrichtung

Info

Publication number
CH411566A
CH411566A CH1451563A CH1451563A CH411566A CH 411566 A CH411566 A CH 411566A CH 1451563 A CH1451563 A CH 1451563A CH 1451563 A CH1451563 A CH 1451563A CH 411566 A CH411566 A CH 411566A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
control device
camera according
cinema camera
spring
dependent
Prior art date
Application number
CH1451563A
Other languages
English (en)
Inventor
Winkler Friedrich
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Ag filed Critical Agfa Ag
Publication of CH411566A publication Critical patent/CH411566A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • G03B19/26Motion-picture cameras with fade-in and fade-out effects
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


      Kinokamera    mit motorisch     angetriebener        überblendvorrichtung       Bei Kinokameras ist es bekannt, eine verstellbare  Blendvorrichtung, z. B. die     Objektivblende,    einen  verstellbaren Umlaufverschluss oder auch eine an  dere     Lichtschwächungsvorrichtung    etwa mit Graukeil  zum Abblenden oder Aufblenden an das Kamerage  triebe anzuschalten. Die     Rückspulung    des Filmes  wird in der Regel von Hand vorgenommen.

   Das  Ende des     Abblend-    oder     Aufblendvorganges    kann  dabei entweder durch eine     Anzeigevorrichtung    sicht  bar gemacht werden, oder man kann bei geschlosse  ner Blende das Kameratriebwerk selbsttätig abschal  ten. Auch die automatische     Rückspulung    des Filmes  durch Umschalten der Blendvorrichtung und des  Kameratriebwerkes ist an sich nicht neu. Insbeson  dere wurde schon vorgeschlagen, das Bildzählwerk  zur Steuerung des     Überblendvorganges    heranzuzie  hen und den Kameramotor zum Rückspulen umzu  polen und am Ende des     Rückspulvorganges    selbsttä  tig abzuschalten.  



  Zum Unterschied von den bekannten     überblend-          vorrichtungen    wird erfindungsgemäss eine vom  Kameramotor unabhängige Antriebsvorrichtung vor  gesehen, die eine die einzelnen     tlberblendvorgänge     steuernde Steuervorrichtung antreibt. Dies hat den  besonderen Vorteil,     dass    man auch bei     verhältnis-          mässig    einfachem Aufbau praktisch sämtliche  wesentlichen Bedienungsvorgänge von dieser zen  tralen Steuervorrichtung ableiten kann.

   Man ist nicht  an eine bestimmte Filmlänge gebunden, sondern  kann die Zeit als Parameter wählen, was sich vor  allem dann vorteilhaft auswirkt, wenn     überblendun-          gen    bei verschiedenen Bildfrequenzen vorgenommen  werden sollen. Bei gleicher Geschwindigkeit der An  triebsvorrichtung erhält man dann stets den gleichen       Überblendungseffekt.    Der Effekt selbst kann wieder  um variiert werden, wenn man eine Antriebsvor  richtung mit mehreren Geschwindigkeitsstufen vor-    sieht oder diese stufenlos regelbar ausbildet.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt eine perspektivische Darstellung.  



       Fig.    2 zeigt in gleicher Darstellung die Steuerung  eines Filterschiebers.  



       Fig.    3 zeigt eine Regelvorrichtung zwischen Bild  frequenzeinsteller und einer     überblend-Steuervor-          richtung    und die       Fig.    4 bis 8 zeigen je ein über der Filmlänge auf  getragenes     Blendendiagramm    für Überblenden, Ab  blenden, Aufblenden und     Ab-/Aufblenden.     



  Die im übrigen nicht dargestellte Kinokamera  weist gemäss     Fig.    1 eine Verschlusswelle 1 auf. Auf  dieser sitzt     eine    Verschlussscheibe 2, welche einen  Belichtungssektor 3 aufweist und den Zutritt des       Aufnahmestrahlenganges    zu einem Bildfenster 4  steuert. Am Rand der Verschlussscheibe sitzt     ein    An  schlag 5, der mit einer Nase 6a des einen     Endteils     eines Schalthebels 6 zusammenarbeitet, dessen ande  rer Endteil auf einem gehäusefesten Stift 7 schwenk  bar gelagert ist. Der Hebel 6 ist mit einem Querarm  versehen, der am freien Ende einen Kontaktstift 8  trägt, welcher mit einer Kontaktfeder 9 zusammenar  beitet. Der Schalter 8, 9 liegt mittels der Leitung 10,  11 im Stromkreis eines Kameramotors 12.

   Der  Schalthebel 6 ist mittels einer Froschfeder 13 mit  einem     Auslösehebel    14 verbunden, der auf einem  gehäusefesten Stift 15 schwenkbar gelagert ist und  eine     Auslösetaste    16 trägt.  



  Der     Auslösehebel    wird durch eine Druckfeder 17  in der in     Fig.1    dargestellten Bereitschaftsstellung  gehalten. Die Feder 17 ist     anderenends    an einer ge  häusefesten Leiste 18     abgestützt.    Durch Eindrücken  der     Auslösetaste    16 wird in bekannter Weise die  Kraftrichtung zwischen den beiden     Einhängestellen     13a und 13b der Feder 13 so geändert, dass der      Schalthebel 6     ruckartig    im     Uhrzeigersinn    geschwenkt  wird und dabei den Schalter 8, 9 schliesst und den  Anschlag 5 der Verschlussscheibe 2 freigibt,

   während  nach Freigabe der     Auslösetaste    16 der Hebel 14  durch die Feder 17 zurückgestellt und der Schalthe  bel 6 ebenso ruckartig wieder in die Bewegungsbahn  des Anschlages 5 geschwenkt wird. Besondere An  schläge, die den Schaltweg der Hebel 6 und 14 be  grenzen,     sind    hier der Übersichtlichkeit wegen weg  gelassen.  



  Mit S ist ein Steuerschieber bezeichnet, der mit  tels Schlitzen 19 längsverschiebbar an gehäusefesten  Stiften 20 geführt ist und durch eine     anderenends    ge  häusefest     angelenkte    Zugfeder 21 nach unten gezo  gen wird. In einen Schlitz 22 des Schiebers S greift  ein Stift 23 eines Hebels 24, der auf einem gehäuse  festen Stift 25 schwenkbar     gelagert    ist und an einem       Segmentblatt    26 einen Stift 27 mit einem Aufzugs  knopf 28 trägt. Durch Schwenken des Hebels 24 ent  gegen dem Uhrzeigersinn bis in die dargestellte Stel  lung, in welcher eine am     Segmentblatt    vorgesehene  Marke 29 dem Zeichen<B> Ü </B> gegenüberliegt, kann  somit der Schieber S unter Spannen der Feder 21  angehoben werden.  



  Eine Verzahnung     Z1    des Schiebers S greift in ein       Ritzel    30a eines     Zahnradvorlaufwerkes    30 ein, das     in     bekannter Weise mit einer Rutschkupplung versehen  ist, die ein Aufziehen des Werkes gegen     verhältnis-          mässig    kleine Kräfte ermöglicht. Das Werk 30 weist  ein Steigrad 30b auf, in welches in der dargestellten  Stellung ein     Doppelzahn-Schwinganker    31 eingreift,  der schwenkbar am einen Arm eines dreiarmigen  Hebels 32 gelagert ist, welcher schwenkbar auf einem  gehäusefesten Stift 33 gelagert ist.

   Der Hebel 32 steht  unter dem     Einfluss    einer nicht dargestellten Feder,  welche die Tendenz hat, den Hebelarm 32a in kraft  schlüssiger Anlage an einem     Exzenter    34 eines Ein  stellers 35 anliegen. Am dritten     Arm    des Hebels 32       ist    ein zweiter Schwinganker 31' gelagert, der durch  Drehen des Einstellers 35 wechselweise zum Schwing  anker 31 mit dem Steigrad 30b in Eingriff gebracht  werden kann. Der Schwinganker 31' hat eine grös  sere Masse als der Schwinganker 31 und bewirkt da  her in der Eingriffslage mit dem Steigrad 30b eine  grössere     Ablaufzeit    des Vorlaufwerkes als der Anker  31.  



  Der Schieber S ist an einer Seitenkante     S1    mit  Kerben 36, 37, 38 versehen, die gegenseitig und von  der Unterkante S2 des Schiebers einen gleichen Ab  stand a haben. Auf einem gehäusefesten Stift 40 ist  ein Klinkenhebel 39 schwenkbar gelagert, der in der  dargestellten Stellung durch eine Zugfeder 41 in       kraftschlüssiger    Anlage an einem Anschlagstift 42       gehalten    ist. Unter die Kante S2 greift eine Riegel  nase 39a des Klinkenhebels. Der Klinkenhebel kann  durch eine Einschaltstange 43 geschwenkt werden,  deren eines Ende mit einem Lappen 39b des Klin  kenhebels 39 zusammenarbeitet.

   Die Stange 43 ist  drehbar und längsverschiebbar in gehäusefesten  Lagern 44     geführt    und steht unter dem Einfluss einer    Druckfeder 45, welche die Tendenz hat, die Stange  43 ausser Eingriff mit dem Lappen 39 zu halten. Am.  anderen Endteil der Stange 43 sitzt ein Querstift 46  und am freien Ende ein pfeilförmiger Einschaltknopf  43a. Dieser greift in der dargestellten Lage hinter den       Auslösehebel    14 und bildet dadurch eine     Mitnehmer-          kupplung    zwischen der Stange 43 und dem Hebel 14.  Mittels des Einschaltknopfes 43a kann die Stange 43  gedreht und dadurch der Stift 46 aus dem Bereich des  Hebels 6     herausgeschwenkt    werden.

   Beim Schwen  ken um 180  gelangt der Stift 46 in die strichpunk  tiert dargestellte Lage 46a, in welcher die Kupplung  aufgehoben ist und daher die Einschaltstange 43 un  abhängig vom     Auslösehebel    14 betätigt werden kann.  In der Stellung 46b liegt der Stift 46 hinter einem  Ansatz 18a der gehäusefesten Leiste 18. Gegebenen  falls kann in dieser eine Rastvertiefung vorgesehen  sein, in welche der Stift einfällt, so dass sich eine  Sicherungsstellung ergibt, die ein unbeabsichtigtes  Verschieben der Einschaltstange 43 verhindert.  



  Am Schieber S sitzen zwei nach entgegengesetz  ten Seiten ausladende Arme     S,    bzw.     S4.    Am Aus  leger S sitzt eine Kulissenplatte K mit Kulissen  aussparungen     K1    und K2, einer Seitenkante K3 und  zwei     beiderends    an diese anschliessenden Anlauf  schrägen K3 bzw. K5. Ferner sitzt an einem Ausleger  <I>6b</I> des Schalthebels 6 eine Achse 47, auf der eine  Schaltwippe 48 schwenkbar gelagert ist, die durch ein  Feder 49, bezogen auf     Fig.    1 entgegen dem Uhrzei  gersinn schwenkbar ist, wobei ein Anschlag 48a der  Schaltwippe 48 in die Bewegungsbahn der Kulissen  platte K hineinragt.

   Die Breite der Aussparungen     K1     und K2 ist wesentlich grösser gehalten als die Dicke  des Anschlages 48a, so     dass    letzterer in die Ausspa  rungen einschiebbar ist.  



  Wenn in der gezeichneten Getriebestellung auf  den Umschaltknopf 43a ein Druck in Richtung der  Stange 43 ausgeübt wird, so wird bei in der Stellung  46b befindlichem Stift 46 durch diesen der Auslöse  hebel 14 mitgenommen und dadurch die Kamera in  Gang gesetzt. Zugleich bewirkt die Stange 43 ein  Schwenken des Klinkenhebels 39 im     Gegenuhrzei-          gersinn,    wodurch dessen Riegelnase 39a von der  Kante S2 abgezogen und dadurch der Schieber S frei  gegeben wird. Dieser wird entsprechend der durch  das Vorlaufwerk 30 und die Kraft der Feder 21 be  stimmten Geschwindigkeit nach unten verschoben.

    Wird der Einschaltknopf 43a freigegeben, dann liegt  die Riegelnase 39a unter dem Einfluss der Feder 41  kraftschlüssig an der Kante     S1,    während der Anschlag  48a an der Stirnfläche der Kulissenplatte     KzurAnlage     kommt. Nachdem der Schieber S unter dem Einfluss  der Feder 21 einen Weg b zurückgelegt hat, der be  stimmt ist durch den Abstand der Unterkanten des  Anschlages 48a und der Aussparung KI, schnappt  der Anschlag 48a unter dem Einfluss der Federn 17  und 13 in die Aussparung K1 ein, wodurch die  Hebelnase 6a in die Bewegungsbahn des Anschlages  5 gelangt, so dass das Kameratriebwerk stillgesetzt  wird. Die Strecke a ist etwas grösser ausgebildet als      der Weg b.

   Bevor daher die Riegelnase 39a in die  Kerbe 36 eintreten kann, läuft der Schieber S noch  um den Weg     a-b    weiter und kann dabei in weiter un  ten beschriebener Weise eine Umschaltung vornehmen,  wobei sich die Kulissenplatte K relativ zum Anschlag  48a bewegt, ohne dass dieser an der oberen Kante  der Kulissenaussparung zur Anlage kommt. Im  wesentlichen der gleiche Vorgang wiederholt sich,  wenn man den Einschaltknopf 43a erneut kurzzeitig  betätigt, bis der Anschlag 48a in die Aussparung K2  und die Riegelnase 39a in die Kerbe 37 eintreten.  



  Aus der Endstellung in welcher die Riegelnase  39a in der Kerbe 38 liegt, kann die Steuervorrichtung  mittels des Knopfes 28 wieder gespannt werden.  Während die Riegelnase 39a an der Kante     S1        ent-          langgleiten    kann, wird der Anschlag 48a durch die  Anlaufschräge K5 zur Seite gelenkt und gleitet ent  lang der Seitenkante K3 und der Anlaufschräge K4  in die dargestellte Lage zurück. Dreht man nun mit  tels des Knopfes 43a die Einschaltstange 43 um 180   und drückt alsdann den Knopf 43a ein, dann wird  zwar der Schieber S freigegeben und mittels der  Feder 21 verschoben, die     Auslösevorrichtung    jedoch  nicht betätigt.

   Demgemäss wird der Anschlag 48a  entlang der Anlaufschräge K4 abgelenkt und läuft,  ohne die     Auslösevorrichtung    zu beeinflussen, entlang  der Seitenkante K3.  



  Der Ausleger S4 des Steuerschiebers S ragt in die  Bewegungsbahn eines Nockens 50 eines     Kontaktfe-          derpaares    51, 52 hinein, das in der dargestellten Aus  gangslage an zwei Kontaktfedern 53, 54 liegt, welche  über Leitungen 55, 56 mit einer Batterie 57 verbun  den sind und den Stromkreis für den Kameramotor  12, z. B. im Drehsinn rechts, vorbereiten. Durch den  Ausleger S4 und den Nocken 50 wird nun die Kon  taktfeder 51 an eine mit der Kontaktfeder 54 verbun  dene Kontaktfeder 58 angelegt, während die Kontakt  feder 52 an der Kontaktfeder 53 zur Anlage kommt,  wodurch die Drehrichtung des Motors 12 umgeschal  tet wird. Der Umschaltvorgang vollzieht sich jeweils  auf dem Schaltweg     a-b,    nachdem der Anschlag 48a  in die Aussparung     K1    bzw.

   K2 eingetreten ist und  bevor die Riegelnase 39a in die Kerbe 36     bzw.    37  eingeschnappt ist.  



  Mit den Kontaktfedern 51, 52 ist mechanisch  noch eine Kontaktfeder 59 verbunden, die bei Um  schaltung der Drehrichtung an eine     Gegenkontaktfe-          der    60 angelegt wird, und dadurch einen Fotowider  stand 61 einer fotoelektrischen Regelvorrichtung  kurzschliesst, die im wesentlichen ein Galvanometer  62 mit nicht dargestellten     Blendenelementen,    eine  Batterie 63 und einen Schalter 64 umfasst. Das Gal  vanometer 62 wird durch Kurzschliessen des Fotowi  derstandes so     beeinflusst,    dass es die angekuppelte  Blende vollständig schliesst und dadurch eine zusätz  liche Lichtsicherung für den hinter dem Bildfenster  liegenden Bildabschnitt des Filmes während des       Rückspulvorganges    ergibt.

   Selbstverständlich kann  auch ein Schonwiderstand vorgesehen werden, der    die Grösse des durch das Galvanometer fliessenden  Stromes auf den notwendigen Wert begrenzt.  



  Am Schieber S ist eine weitere Verzahnung Z2  angebracht, die in ein     Ritzel    65 eingreift, das auf  einer im Gehäuse gelagerten Welle 66 sitzt und     starr     mit einer Kurvenscheibe 67 verbunden ist. Ein Fil  terschieber 68 liegt mit einer Nase 69 unter dem Ein  fluss einer Feder 70 kraftschlüssig an dieser Kurven  scheibe an und ist, wie am besten aus     Fig.    2 hervor  geht, mittels Schlitzen 71 an Bundschrauben 72 ge  führt, die     an    einer gehäusefesten Platine 73 befestigt  sind. Durch Federn 74 wird der Schieber an den  Bund der Schrauben 72 gedrückt.

   An diesem Filter  schieber 68 sind ein     Graukeilfilter    75, ein     Skylight-          filter    76 und ein Farbfilter 77 angebracht, das eine  Farbkorrektur bei     Kunstlichtaufnahmen    für Tages  lichtfilm bewirkt.  



  Die Kurvenscheibe 67 ist derart ausgebildet, dass  beim     Abblendvorgang    bis zum     Einfallen    der Riegel  nase 39a in die Kerbe 36 der Filterschieber 68 so  weit kontinuierlich angehoben wird, dass das     Grau-          keilfilter    75 bis zur vollständigen Abschirmung des  im Bildfenster 4 stehenden Filmabschnittes in den       Aufnahmestrahlengang    78 eingeschoben wird.

   Der  während des     Filmrückspulens    wirksame Kurvenab  schnitt der     Kurvenscheibe    67 liegt konzentrisch zu  deren Drehachse, so dass beim Rückspulen das Bild  fenster schon durch das     Graukeilfilter    75 praktisch  vollständig abgeschirmt ist, wobei zusätzlich die vor  beschriebene Lichtsicherung mittels der     Belichtungs-          regelvorrichtung    herbeigeführt werden     kann.    Es kön  nen auch andere bekannte     Lichtsicherungsmittel    in  den Strahlengang eingeschaltet werden.

   Beim über  blendvorgang wird das     Graukeilfilter    75 wieder voll  ständig aus dem     Aufnahmestrahlengang    entfernt.  Dieses Filter soll nach Möglichkeit in der Objektiv  blendenebene oder wenigstens sehr dicht bei dieser       geführt    werden.  



  An einem Ausleger 68a des Filterschiebers 68  sitzt ein Stift 79, der über dem     freien    Ende eines  zweiarmigen Hebels 80 liegt, der auf einer gehäusefe  sten Achse 81 schwenkbar gelagert ist und unter dem       Einfluss    einer Zugfeder 82 in kraftschlüssiger Anlage  an einer Kurvenscheibe 83 gehalten wird, die mittels  eines     Filtereinstellknopfes    84 drehbar ist. Mit diesen  kann daher der gleiche     Abblendvorgang    auch von  Hand bewirkt werden. überdies lässt sich durch den  Einsteller der Filterschieber 68 über seinen normalen       Verstellbereich    hinaus anheben und dadurch eines  der beiden Filter 76, 77 in den     Aufnahmestrahlen-          gang    bringen.

   Es können auch beliebige andere Filter  vorgesehen werden. Man kann für den     Abblendvor-          gang        Irisblenden,    Schlitzblenden oder auch soge  nannte Kammblenden mit keilförmigen, abwechselnd  lichtdurchlässigen oder lichtundurchlässigen Flä  chenteilen verwenden. Insbesondere können zwei  gegeneinander bewegbare, gegebenenfalls schwenk  bare,     Blendenteile    vorgesehen werden.  



  An der Platine 73 ist     winkelrecht    zu deren Ebene  ein U-förmiger Bügel 85 der mit einer Drucktaste 86      versehen ist, verschiebbar geführt. Wenn man wäh  rend des     Abblendvorganges,    nachdem der Filter  schieber 68 durch die Kurvenscheibe 67 aus seiner  Ausgangslage herausgehoben ist, die Taste 86 ein  drückt, so nimmt der Bügel 85 den Schieber 68 ent  gegen des Einflusses der Federn 74 mit und bringt  ihn aus dem Bereich der Kurvenscheibe 67 heraus  und kann seitlich an dieser vorbei durch die Feder  70 in die Ausgangslage nach     Fig.    1 gezogen wer  den. Der Schiebeweg des Schiebers 68 ist jedoch  durch die Bundschrauben 72 derart begrenzt, dass in  der Ausgangsstellung der Kurvenscheibe 67 die Nase  69 in einem Abstand von dieser Scheibe gehalten ist.

    Wenn daher die Kurvenscheibe 67 bis in die Aus  gangsstellung weiterläuft, so wird der Filterschieber  68 durch die Federn 74 soweit     zurückgedrückt,    dass  seine Nase 69 wieder über die Kurvenscheibe 67 zu  liegen kommt und bei einem     erneuten        überblendvor-          gang    angehoben wird.  



  Mit 87 ist ein drehbarer     überblendeinsteller    be  zeichnet, der auf eine gehäusefeste Marke 88 einstell  bar ist und auf einer Welle 89 sitzt, die mit einer       Nocke    90 versehen ist. Der eine Endteil eines auf  einer gehäusefesten Achse 91 schwenkbaren zwei  armigen Hebels 92 wird durch eine Feder 93 kraft  schlüssig an der     Nocke    90     anliegend    gehalten. Am  anderen Endteil sitzt ein Stift 94, welcher     in    der       Fig.6    dargestellten     Abblendstellung    in den Bewe  gungsbereich einer am Filterschieber 68 sitzenden       Nocke    95 hineinragt.

   Durch den Stift 94 und die       Nocke    95 wird daher der Filterschieber 68 selbsttätig  aus dem Bereich der Kurvenscheibe 67     herausge-          rückt,    wenn der     Abblendvorgang    beendet ist. Da  durch wird     augenblicklich    das     Graukeilfilter    75 aus  dem     Aufnahmenstrahlengang    78     herausgeschoben.     



  Wenn man gemäss     Fig.    5 als Ordinate einen Be  lichtungswert oder eine reziproke Grösse eines Filter  wertes über der Filmlänge     als    Abszisse aufträgt, so  wird entlang dem Kurvenabschnitt A' abgeblendet  und dann mit normaler Aufnahmehelligkeit weiterge  filmt. Dreht man den     überblendeinsteller    87 in die  Stellung Ü für Überblenden, so schliesst sich nach       Fig.4    an den Abschnitt A' ein     Rückspulvorgang    R  über die gleiche     Filmlänge    und wieder bei Vorwärts  förderung des Filmes ein     Aufblendabschnitt    A" an.

    In dieser Stellung ist ebenso wie in der Schaltstellung       Ab/Auf    die     Nocke    90 so weit gedreht, dass der Stift  94 aus dem Bewegungsbereich der     Nocke    95 heraus  gehalten ist.  



  In der letzteren Stellung sind dagegen durch eine  weitere auf der Welle 89 sitzende     Nocke    115 zwei  starr miteinander verbundene Kontaktfedern 96, 97,  die normalerweise an mit den Kontaktfedern 51, 52  verbundenen Kontaktfedern 98, 99 anliegen, an  Kontaktfedern 100,<B>101</B> gelegt, die unmittelbar an die  Batterie 57 angeschlossen sind und daher die Um  schaltkontaktanordnung 50 bis 58 unwirksam  machen. Der Film wird daher nach Beendigung des       Abblendvorganges    nicht zurückgespult, sondern     ge-          mäss        Fig.    7 entsprechend dem Abschnitt V weiter-    gefördert. Dieser Abschnitt V kann anschliessend  aus dem Film herausgeschnitten werden.

   Es lassen  sich auch Teilstücke der Abschnitte<I>A'</I> und<I>A"</I>  herausschneiden und dadurch eine vollständige  Verdunklung des Wiedergabefeldes vermeiden. Wenn  man überdies die Kontaktfedern 100 und 101 ganz  weglässt, so wird während des     Rückspulabschnittes     der Kameramotor abgeschaltet. Hierzu genügt auch  das Unterbrechen eines einzigen im Stromkreis dieses  Motors vorgesehenen Kontaktes. Dadurch erhält     man     unmittelbar das nach     Fig.7    nur auf Umwegen er  reichte Diagramm gemäss     Fig.8,    wonach sich das  Aufblenden unmittelbar an das Abblenden     an-          schliesst.     



  Ein Diagramm entsprechend     Fig.    6 mit nur einem       Aufblendvorgang    kann schliesslich erhalten werden,  wenn man die Steuervorrichtung mit dem Schieber S  durch Betätigung der Einschalttaste 43a in der  Stiftstellung 46a bei nicht betätigtem Kameraauslöser  bis zum Beginn des     Aufblendvorganges    laufen lässt  und erst dann den Kameraauslöser betätigt oder nach  Drehen der Einschaltstange 43 um 180  in die Stift  stellung 46b durch Drücken der Einschalttaste 43a  den     Auslösehebel    14 mitnimmt.

   Im Prinzip ist es  auch möglich, diese vierte Schaltmöglichkeit durch  eine weitere Schaltstellung des     überblendeinstellers     87 herbeizuführen, der gegebenenfalls verschiebbar  gelagert sein und als Einschaltstange dienen kann.  



  Eine weitere am Schieber 5 vorgesehene Verzah  nung Z3 greift in ein     Ritzel    102 ein, das mit einem  weiteren     Ritzel   <B>103</B> in Eingriff steht. Dieses ist mit  einer im     Sucherstrahlengang    104 angeordneten An  zeigescheibe 105 starr verbunden. Mittels dieser  Scheibe kann daher der Verlauf des     Abblendvor-          gangs    im Sucher beobachtet und der geeignete Zeit  punkt zur Betätigung der Taste 86 für eine Abblen  dung nach     Fig.    5 oder zur Betätigung des Auslösers  gemäss     Fig.    6 ausgewählt werden.  



  Gemäss     Fig.1    sitzt auf der Achse eines Drehzahl  einstellers 106 eine dem     Segmentblatt    26 gegenüber  liegende Kurvenscheibe 107. Zwischen dieser und  dem     Segmentblatt    26 ist ein winkelrecht zu letzterer  angeordneter Riegelstift 108 längsverschiebbar ge  führt und wird durch eine Druckfeder 109 in kraft  schlüssiger Anlage an der Kurvenscheibe 107 gehal  ten. Die     Segmentplatte    26 ist so breit     ausgebildet,     dass der Stift nur in den beiden Endstellungen des       Segmentblattes    entgegen dem     Einfluss    der Feder 109  an diesem vorbeigeschoben werden kann. Dies ge  schieht nur dann, wenn eine bestimmte Bildfrequenz  z.

   B. 16 pro Sekunde eingestellt ist. Es kann daher  der Drehzahleinsteller nicht verstellt werden, wenn  die Steuervorrichtung ihre Ausgangsstellung verlas  sen hat. Andererseits kann die Steuervorrichtung  nicht ablaufen, wenn eine von 16 abweichende Bild  frequenz eingestellt ist.  



  Gemäss     Fig.3    trägt der Drehzahleinsteller 106  ein Zahnrad 110. Ferner sitzt auf der Welle 66 eine  Kurvenscheibe 111. Zwischen beiden ist mittels     Stift-          Schlitz-Verbindungen    112 ein Schieber<B>113</B> längs-      verschiebbar geführt, der durch eine Feder 114 in  kraftschlüssiger Anlage an der Kurvenscheibe 111  gehalten ist. Auf der dem Zahnrad 110 zugekehrten  Seite weist der Schieber 113 eine Verzahnung 113a  auf, die in das Zahnrad 110 eingerückt wird, sobald  die Welle 66 ihre Ausgangsstellung verlassen hat und  dadurch den Schieber 113 in die andere Endlage be  wegt. Es kann somit bei jeder Bildfrequenz überblen  det werden. Eine Änderung der Bildfrequenz wäh  rend eines     überblendvorganges    ist aber ausgeschlos  sen.  



  Abweichend von der Darstellung in der Zeich  nung kann man z. B. anstelle des Schiebers S eine  einzige Welle vorsehen, auf der verschiedene Steuer  elemente angebracht sind. Anstatt einen Elektromo  tor zu schalten, kann man auch Kupplungen für einen       Federwerksmotor    ein- und ausrücken. Man kann die  Stellung von     Blendenelementen    unabhängig von der  Stellung der Steuervorrichtung im Sucher anzeigen,  Steuervorrichtungen durch einen Elektromotor oder  ein     Schrittschaltwerk    antreiben, einen umschaltbaren  Filmgreifer vorsehen oder auch zwei wechselweise  schaltbare Greifer verwenden. Bei Verwendung elek  trischer Antriebselemente kann ferner dafür gesorgt  werden, dass diese in den Zwischenstellungen von  ihrer Spannungsquelle abgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kinokamera mit motorisch angetriebener Über blendvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine vom Kameramotor (12) unabhängige Antriebsvor richtung (21, 30, 31) vorgesehen ist, die eine die ein zelnen überblendvorgänge steuernde Steuervorrich tung (S, 66) antreibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Kinokamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung meh rere Geschwindigkeitsstufen aufweist. 2. Kinokamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung ein Vorlaufwerk mit einer Feder (21) und einem an die Steuervorrichtung angeschlossenen Hemmwerk (30, 31) aufweist. 3.
    Kinokamera nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine überblend-Einschaltvorrichtung (43, 39) welche die Steuervorrichtung am Ende eines jeden überblend-Teilvorganges anhält. 4. Kinokamera nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die überblend-Einschaltvor- richtung eine auslösbare Federklinke (39) aufweist, die an einer durch Riegelaussparungen (36, 37, 38) unterbrochenen Kante (S1) eines Gliedes (S) der Steuervorrichtung anliegt, und dass eine zwischen überblend-Einschaltvorrichtung (43) und Auslöse vorrichtung (6, 13, 14) angeordnete lösbare Kupp lung (46, 14) vorgesehen ist,
    welche die eine Vorrich tung, bei Betätigung der anderen mitnimmt, wobei der überblend-Einschalter (43) drehbar und ver schiebbar gelagert ist und in einer Drehstellung mit einem Ansatz (46) hinter ein Glied (14) der Auslöse vorrichtung greift: 5. Kinokamera nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine zwischen der Steuervorrichtung und der Auslösevorrichtung vorgesehene Sperrvor richtung (K, 48), welche die Auslösevorrichtung nach Freigabe des Auslösers bis zum Ende eines über- blend-Teilvorganges in der Auslösestellung sperrt. 6.
    Kinokamera nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch eine an der Steuervorrichtung vorge sehene Kulissenplatte (K), die mit einem: Anschlag (48a) der Auslösevorrichtung zusammenarbeitet und Aussparungen (K1, K2) aufweist, in welche der An schlag (48a) am Ende eines überblend-Teilvorganges eintreten kann, wobei der Anschlag (48a) an einer federbelasteten Schaltwippe (48) angebracht ist und die Kulissenplatte (K) wenigstens eine Ableitschräge (K5) aufweist, durch welche die Schaltwippe (48) bei Bewegung der Steuervorrichtung und nicht betätigter Auslösevorrichtung entgegen dem Einfluss ihrer Feder (49)
    zur Seite gelenkt wird, ohne die Auslöse vorrichtung (16; 13, 14) zu beeinflussen, wobei ferner die Kulissenplatte (K) an ihren beiden Enden mit je einer Ableitschräge (K4, K5) versehen ist, die durch eine kontinuierlich verlaufende z. B. lineare Seiten kante (K3) verbunden sind. 7. Kinokamera nach Unteranspruch 4 und 6, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Teilun gen (b) der Kanten, welche die Abschaltung des Kameratriebwerkes steuern, um einen Umschalt überweg (a-b) kleiner ausgebildet sind als die Teilun gen (a) derjenigen Kanten, die das Anhalten der Steu ervorrichtung steuern.
    B. Kinokamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung mit einer Schaltvorrichtung (S4, 50-58) versehen ist, welche die Filmantriebsrichtung zur Rückspulung des Filmes umkehrt und weitere Steuermittel (59, 60) für eine zusätzliche Lichtsicherung des Filmes während des Rückspulvorganges vorgesehen sind. 9.
    Kinokamera nach Unteranspruch 8, gekenn zeichnet durch einen von der Steuervorrichtung betä- tigbaren Kontakt (59, 60) einer photoelektrischen Blendenregelvorrichtung (61-64), der diese bei Betä tigung so beeinflusst, dass die photoelektrisch gere gelte Blende geschlossen wird, wobei die Schaltvor richtung einen Wechselschalter (50-58) zur Um@ Steuerung des Kameramotors (12) und ferner einen dem Photowiderstand (61) einer photoelektrischen Regelvorrichtung parallelliegenden Arbeitskontakt (59, 60) aufweist. 10.
    Kinokamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung mit einer z. B. im Sucher angeordneten Anzeigevorrichtung (105) gekuppelt ist, welche den Ablauf des über- blendvorganges sichtbar macht. 11. Kinokamera nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine zwischen der Steuervorrichtung und einem Bildfrequenzwähler (106) wirksame Rie gelvorrichtung (107-114). 12. Kinokamera nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelvorrichtung einen Riegel (108) aufweist, der durch eine Feder (109) an einer mit dem Bildfrequenzwähler (106) verbundenen Kurve (107) anliegt und nur dann aus dem Bereich einer z.
    B. segmentförmigen Sperrplatte (26) der Steuervorrichtung gelangt, wenn der Bildfrequenz wähler auf eine bestimmte von mehreren Bildfre quenzen eingestellt ist. 13. Kinokamera nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass. ein Riegel (113) durch eine Feder (114) kraftschlüssig an einer Kurve (111) der Steuervorrichtung gehalten ist und eine Verzahnung (113a) aufweist, die in ein mit dem Bildfrequenz wähler verbundenes Zahnrad (110) eingreift, sobald die Steuervorrichtung (66) ihre Ausgangsstellung ver lassen hat (Fig. 3). 14.
    Kinokamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tastelement (69) einer für die Überblendung verwendeten Abblendvorrichtung (68) durch eine Stehfeder (70) kraftschlüssig an einer Kurvenscheibe (67) der Steuervorrichtung gehalten und unabhängig von dieser Kurvenscheibe durch wenigstens einen Handeinsteller (84) mittels einer Anschlagkupplung (79, 68a) verstellbar ist. 15. Kinokamera nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abblendvorrichtung einen Filterschieber (68) mit einem Graukeilfilter und min destens einem von Hand einrückbaren Filter, z. B.
    einem Farbfilter (76) aufweist. 16. Kinokamera nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverbindung zwi schen der Steuervorrichtung (S, 66, 67) und einem Abblendorgan (75) zwecks Unterbrechung des über blendvorganges abschaltbar ausgebildet ist 17.
    Kinokamera nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (68) des Tastele- mentes (69) der Abblendvorrichtung von Hand ent gegen dem Einfluss mindestens einer Feder (74) quer zur Ebene der Kurvenscheibe (67) bewegbar ange ordnet ist und der Verstellweg des Tastelementes in Wirkungsrichtung der Stellfeder (74) durch einen An schlag (72) begrenzt ist, der es in der Ausgangsstel lung der Steuervorrichtung in einem Abstand von der Kurvenscheibe (67) hält. 18.
    Kinokamera nach Unteranspruch 17, gekenn zeichnet durch einen im Kameragehäuse quer zur Ebene der Kurvenscheibe geführten, unmittelbar auf den Träger (68) des Tastelementes einwirkenden Handschieber (85), wobei am Tastelementträger (68) eine Nocke (95) angeordnet ist und ein durch einen Handeinsteller (87) in die Bewegungsbahn der Nocke (95) bewegbarer Anschlag (94) vorgesehen ist, der den Tastelementträger (68) beim Auflaufen der Nocke auf den Anschlag zur Seite drückt und dass der Handeinsteller (87) eine Stellung überblenden aufweist, in welcher der Anschlag (94) ausgerückt ist, ferner eine Stellung Abblenden ,
    in welcher der Anschlag eingerückt ist, und ausserdem eine Stellung Aufblenden , in welcher die Schaltvorrichtung (S4, r0-58) zur Änderung der Filmförderrichtung abge schaltet ist. 19. Kinokamera nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Schaltwelle (89) des Handeinstellers (87) eine Nocke (115) angeordnet ist, die einen Ausschalter oder einen zwischen dem Kameramotor einerseits und der Schaltvorrichtung und der Stromquelle andererseits liegenden Umschal ter (96-101) betätigt.
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