Maschine zum Wickeln von Spulen auf Schablonen und zum Verlegen der Spulen in Nuten von Statoren elektrischer Maschinen Es wurde bereits versucht, Maschinen herzustel len, die eine direkte Verlegung der Spulenwicklungen in halbverdeckte Nuten von Statoren elektrischer Maschinen ermöglichen, ohne vorher die Spulen auf Schablonen aufwickeln zu müssen.
Die derzeit bekannten Maschinen dieser Art können ihrer Arbeitsweise nach in folgende Gruppen eingeteilt werden: 1. Maschinen, bei denen die Verlegung der Wick lungen :mittels eines Wickelarmes erfolgt, der räum lich eine Laufbahn beschreibt, welche mehr oder weniger annähernd den Umrissen der in die Stator- nut verlegten Spule entspricht.
2. Maschinen, bei denen die Verlegung der Wick lungen sich als Ergebnis der Hin- und Herbewegung des Wickelarms ergibt, bei gleichzeitiger Schwingung des Statorpakets. Dabei erfolgt bei Bewegung des Armes die Verlegung der Wickeldrähte in die Nuten, und bei Bewegung des Statorpakets bilden sich @die Stirnteile der Wicklungen.
3. Maschinen, bei denen die Verlegung des Wickeldrahtes in die Statomuten mittels des nach Schablone arbeitenden Armes bewerkstelligt wird, wobei die Schablone in bezug auf den Stator fest angeordnet ist.
Für .alle vorher erwähnten Maschinen ist die Kompliziertheit Ader räumlichen Bewegungen ihrer Arbeitsorgane beim Herstellen jeder Windung der Wicklung kennzeichnend und, als Folge davon, Kom- plizertheit sowohl des kinematischen Systems der Maschine als auch deren Konstruktion. Dies bedingt hohe Anschaffungskosten der Maschine, niedrige Leistungsfähigkeit, ungenügende Stabilität im Betrieb, Schwierigkeit in der Bedienung usw.
Ausserdem er- fährt ,der Wicklungsdraht bei allen Maschinen, bei denen ;eine direkte Wicklung der Windungen in den Statornuten .erfolgt, eine erhebliche Verformung, wo durch sich der Querschnitt des Drahtes verringert, der Draht selbst einer Längendehnung unterworfen ist,und seine Isolation beschädigt wird.
Aus diesen Gründen erwiesen sich sämtliche Maschinen, .die ein direktes Aufwinden der Wick lungswindungen in den Statornuten ermöglichen, prak tisch als wenig wirkungsvoll und fanden keine einiger massen bedeutende Anwendung in der einschlägigen Industrie.
Viel aussichtsrescher erscheinen Maschinen für getrennte Aufwicklung der Spulen und darauffolgende Verlegung derselben in Statornuten. In diesem Falle wird die Spule bei Drehbewegung ider Schablone (bzw. des Drahtwickelorgans) gewickelt, und es erfolgt ,die Verlegung der Spulen in die Statornuten (in Axial- oder Radzalrichtung) ebenfalls mit Hilfe von äusserst einfachen Bewegungen.
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht in der Herstellung einer solchen Maschine, bei der sowohl die Wicklung der Spulen auf Schablonen als auch die Verlegung der Spulen in halbverdeckte Stator- nuten mechanisiert ist, was eine hohe Produktivität der Maschine sichert und .eine hochleistungsfähige Fliessfertigung von Statoren elektrischer Maschinen ermöglicht.
Die Wickelmaschine gemäss der Erfindung ist zwecks Mechanisierung der Spulenverlegung in die Statornuten mit einem sich hebenden und senkenden Statorhalter versehen, während die Schablonen auf Arbeitsdornen montiert sind, die vertikal in ver- schiaJenen Wickelstationen eines periodisch schwenk- baren Tisches aufgestellt sind und .die ein in Vertikal richtung verstellbares Gleitstück besitzen,
Idas einen Teil der Wickelschablone bildet und das zusammen mit einem relativ zum Tisch feststehenden Dornkör per einen Spalt bildet, dessen Weite der Dicke einer gewickelten Spule entspricht und dessen Kanten beim Verlegen der Spule in die Statornuten mit :
den Kan ten der Nuten zusammenfallen, wobei der Kopf der zu verlegenden Spule in den vorher erwähnten Spalt vor dem Abheben der Spule von der Schablone vor deren Einlegen in den Statoreingeführt wird, und zwar durch Abwärtsbewegung des Dorngleitstückes beim Weiterschaltendes Tisches, während Idas Ein legen der Spule in die Statornuten gleichzeitig mit dem Aufwickeln der nächstfolgenden Spule auf die Schablone erfolgt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an hand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist eine übersichtszeichnung der Maschine, Fig. 2 ist eine Druckluftschaltplan der Maschine, Fig. 3 ist ein Drehtisch, Fig. 4 und 5 sind zwei Schnitte durch den Ar beitsdorn mit Schablone zum Wickeln von Spulen, Fig. 6 ist eine Wickelvorrichtung, Fig. 7 ist ein Statorhalter, Fig. 8 ist eine ManipuIiervorrichtung,
Fig. 9 ist ein Arbeitsplan der Manipuliervorrich- tung, Fig. 10 ,und 11 sind Deckeleinleger in zwei Schnitten, und Fig. 12 ist eine Kassette für die Deckel.
Die dargestellte Maschine .stellt einen Vier- bzw. Sechsspulenautomat (oder Halbautomat) vom Revol vertyp mit elektropneumatischem .Antrieb und elek trischer Steuerschaltung dar. Ein elektrohydrauli scher Antrieb ist ebenfalls anwendbar.
Die Maschine arbeitet nach dem Prinzip einer ge trennten, jedoch gleichzeitigen Ausführung einzelner Operationen während der Bildung der Wicklung im Stator. Zu den fertigungstechnischen Grundopera tionen, die auf der Maschine ausgeführt werden, gehören:
a) Wicklung einer einreihigen dünnschichtigen Spule auf eine Schablone mittels :eines umlaufenden Drahtwickelorgans, b) Festklemmen der gewickelten Spule auf dem Arbeitsdorn der Maschine ;
an einer ihrer Stirnteile, c) Herausziehen der Schablone aus der Spule, ci4 axialgerichtetes Einschieben der gewickelten Spule in die Nuten des Statorpakets bei gleichzeitigem Abdecken der von den Drähten bereits ausgefüllten Nuten mit Hartpapierdeckeln, e) Befreien der Spule von dem Arbeitsdorn und Entfernendes Dorns vom Statorpaket, f)
Vorformen der in den Stator verlegten Spul köpfe durch Abdrücken derselben von der Paket mitte und vom Paketrand.
Die im Laufe des Wicklungsvorganges auszufüh renden Hilfsoperationen setzen ,sich aus folgenden Grundbewegungen zusammen: Schwenken des Stator- pakets um die vorgegebenen Winkel nach Verlegen einer jeden Spule oder Spulengruppe (je nach der Wicklungsart) in das Paket, Auffangen des nicht gewickelten Pakets von der Fliessstrasse oder von einer anderen Aufgabevorrichtung, Zustellen des Pa kets zur Maschine und Aufstellen desselben auf die entsprechenden Basisflächen, Festklemmen des Pa kets in der Maschine,
Freigeben des aufgewickelten Stators, Herausbringen desselben aus der Maschine und Aufstellen auf die Fliessstrasse oder andere Trans portanlagen für fertige Statoren. In einer automati schen Wicklungsmaschine werden sämtliche ange führten Operationen selbsttätig ausgeführt, in ,einer halbautomatischen können gewisse Operationen vom Bedienungsmann, von Hand, bewerkstelligt werden.
Bei jeder der beiden erwähnten Ausführungen werden selbsttätig noch folgende Operationen durch- geführt: Versorgen ider Maschine mit Wickeldraht (im Bereich des Drahtvorrats an der Ablaufspule), Stillsetzen der Maschine bei Bruch des Wickeldrahts, Abzählen der erforderlichen Windungszahl jeder Spule und Bilden von Verbindungsschlingen zwischen den Spulen.
Nach Beendigung der Wicklung eines jaden Stators wird das Stillsetzen der Maschine bei halbautomatischem Arbeitsablauf gewährleistet, wäh rend bei der automatischen Wickelmaschine in die sem Falle sich eine Manipuli@ervorrichtung einschaltet, um den gewickelten Stator aus der Maschine heraus zubewegen und den nächstfolgenden Stator der Ma schine zuzuführen.
Eine solche Maschine ist von den vorher er- wähnten Mängeln frei, nachdem die Bildung der Spulen bei einfachen Drehbewegungen des Draht wickelorgans und deren Hilfsverstellung beim Auf bringen des Wickeldrahtes auf die Schablone statt findet.
D;, Bewegungen der Arbeitsorgane der Maschine beim Verlegen der Spulen in die Statomuten sind ebenfalls äusserst einfach: die Spulen werden bei der mit kleinen Geschwindigkeiten relativ zur Spule aus geführten Hin- und Herbewegung des Stators verlegt.
Einfachheit der Arbeitsbewegungen der Maschine, geringe Verstellgeschwindigkelten ihrer Arbeits- organe, das Fehlen einigermassen bedeutender Träg-- heitsbelastungen bestimmen .die Einfachheit des Auf baues, niedrige Herstellungskosten, hohe Leistungs- fähigkeit, Einfachheit in der Bedienung und Zuver- lässigkeit.im Betrieb der Maschine.
Prinzipiell besteht kein Unterschied zwischen dem Spulen und Verlegen der gewickelten Spulen in die Statomuten auf dieser Maschine und den ähnlichen Arbeitsvorgängen beim Verlegen der Wicklungen von Hand. Aus @diesem Grunde ist die Verformung des Wickeldrahts bei dieser Maschine keinesfalls grösser als bei Verlegung der Wicklungen von Hand durch einen qualifizierten Wickler. Das Gleiche be zieht sich auch auf die Beschädigung der Windungs- isolation.
Auch ist noch eine wesentliche Besonderheit der Maschine hervorzuheben, die darin besteht, dass sie eine Wicklung von Spulen mit veränderlichem Nuten schritt ermöglicht. Wie bekannt, werden bei den gangbarsten Elektromotoren, deren Statoren gewik- kelt werden (z. B. bei den Asynchron-Drehstrom- motoren), verschiedene Arten von Wicklungen mit Spulen von gleichen oder verschiedenen Wickel schritten verwendet.
Die am meisten verbreitete, zweischichtige Wicklung, bei der ein Teil der Spule in den Nutboden und der andere Teil in die obere Nutenzone verlegt wird, kann auf maschinellem Wege nicht ausgeführt werden, nachdem es praktisch un möglich ist, die Wicklungsdrähte auf die bereits vor her verlegten Spulen in die Nut einzulegen.
Zahlreiche Versuche zeigten, dass für ein ma schinelles Verlegen eine einschichtige konzentrische Wicklung sich am besten eignet, die jedoch aus Spulen mit verschiedenem Nutenschritt besteht, z. B. eine 4polige Wicklung mit 24 Nuten besteht aus konzentrisch verlegten Spulen mit Nutenschritt 1-6 und 1-8 und Anordnung der Spulköpfe in zwei Ebenen.
In einer beliebigen Maschine, die eine direkte Wicklung der Spulenwindungen in die Nuten des Statorpakets ausführt, erfordert das Umrichten der Maschine auf die Wicklung von Spulen verschiedener Nutenschritte eine erhebliche Komplikation sowohl im Aufbau als auch in der Kinematik der Maschine.
Bei der erfindungsgemässen Maschine ist, infolge Vorhandenseins von rhythmisch aufeinanderfolgenden Spulen von verschiedenem Nutenschritt, eine Kom- paierung der kinematischen Schaltung und des Auf baues der Maschine nicht ,erforderlich. Die Maschine kann mit Schablonen für Spulen verschiedener Schritte (eins, zwei, drei) ausgerüstet werden, und die Verlegung von konzentrischen Wicklungen ruft keine weiteren Schwierigkeiten hervor.
Die Maschine ist auf einem gusseisernen Unter gestell 1 (Fig. 1) von annähernd zylindrischer Form montiert. Zentrisch zur Achse des Untergestells ist die runde Säule 2 befestigt, in (deren unterem Teil der in Wälzlagern laufende Schwenktisch 3 ange ordnet ist. Dieser trägt sechs Arbeitsdorne 4 und 5 mit Schablonen 6 und 7 für das Wickeln von Spulen (auch sind Ausführungen mit vier, acht oder einer anderen für jeden Einzelfall geeigneten Spulenzahl möglich).
Der Tisch schaltet periodisch um je ein Sechstel einer Umdrehung (oder um einen anderen durch die Anzahl der Arbeitsdorne bestimmten Win kel) weiter. Dabei verstellen sich die Arbeitsdorne der Reihe nach von Wickelstation zu Wickelstation, in denen ,die Maschine fortschreitend die einzelnen Operationen des Herstellungsverfahrens bewerkstel ligt, und zwar: Wickeln der Spulen, Ergreifen der Spulen durch die Wickeldorne, Entfernung der Schab lonen, Verlegung der Spulen in die Nuten des Stator- pakets sowie Einsetzen (der Nutendeckelstücke in die Wickeldorne.
Die Wickeldorne und die Schablone haben Füh rungsrollen, die in profilierten Nuten des im Innern des Maschinenuntergestells untergebrachten zentralen Trommelnockens laufen. Deshalb verstellen sich beim Schwenken des Tisches die beweglichen Teile der Wickeldorne sowie die Wicklungsschablonen in Ver tikalrichtung auf verschiedene, vom Profil der Nok- kennut abhängige Entfernungen. Diese Verstellungen werden für das Ergreifen der Spulen durch die Wickeldorne sowie für das Herausbringen der Schab lonen aus den Spulen, vor Verlegung derselben in die Nuten des Statorpakets, ausgenutzt.
Die Wickeldorne 4 und 5 können je nach der Konstruktion der zu verlegenden Wicklung für Spulen von verschiedenen Nutenschritten entweder gleich oder unterschiedlich sein. Die Wickeldorne haben einen in bezug auf dien Tisch feststehenden Körper und ein in Vertikalrichtung verstellbares Gleitstück.
Die Spule wird auf eine feststehende Schablone mit Hilfe des umlaufenden Drahtwickelorgans 8 und Wickelvorrichtung 9 gewickelt, welche ausser ihrer Drehbewegung :sich noch in Vertikalrichtung bewegen kann, um ein reihengerechtes Aufbringen des Wickel drahtes auf die Schablone zu .sichern. Die Wickel vorrichtung 9 ist an der Zentralsäule 2 angebracht und wird vom Einzelantriebsmotor 10 in Umlauf gesetzt.
Die auf die Schablone gewickelte Spule wind beim Weiterschalten des Tisches, und folglich beim Verstellen des Dorngleitstückes und der Schablone, vom Wickeldorn :ergriffen, von der Schablone befreit und unter den Statorhalter 11 übertragen, wo das zu wickelnde Statorpaket in der :erforderlichen Lage festgelegt wird. Nach Stillsetzen des Tisches wird der Statorhalter 11 mit :dem gewickelten Stator tief gestellt und die Spule in die Nut des Stators einge schoben.
Dabei wird der obere Spulkopf aus dem Wickeldorn befreit, und beim Rückzug des Stators wird die Spule zusammen mit demselben hochge zogen. In der oberen Stellung des Stators werden die im Paket verlegten Spulköpfe durch ein Drücker organ 12 von der Statormitte und dem Statorrand abgedrückt, um eine Vorformung der Spulen sowie die Freilegung der nächstliegenden Nuten für die Verlegung der nächstfolgenden Spulen zu ermög lichen.
Der Statorhalter 11 ist an der Zentralsäule 2 der Maschine angeordnet. Sämtliche Verstellungen des Halters und des Drückerorgans 12 erfolgen mit Hilfe der Luftmotoren, welche in der am oberen Teil der Säule 2 angebrachten Antriebsbaueinheit 13 gruppiert sind. Im Innern der Säule 2 ist (das Gegengewicht, welches den Statorhalter ausgleicht, untergebracht.
Beim Verlegen der Spulen werden die Nuten des gewickelten Stators mit Hartpapierdeckeln abge schlossen, deren aus entsprechenden Kassetten in die Wickeldorne einlaufende Ausschnitte vom Einleger 14 verlegt werden.
Die Maschine wird seit Wickeldraht von Ader Ablaufspule versorgt, welche in der Speichervorrich tung 15 zusammen mit einer umlaufenden Abwickel- scheibe untergebracht ist. Von der Spule wird der Wickeldraht in Form einer Spirale abgeworfen und über eine Spannvorrichtung 16, welche die Maschine bei Drahtbruch ,stillsetzt, der Wickelvorrichtung zu geführt.
Zum Hereinbringen der zu wickelnden Statoren 17 in Iden Halter 11 und zum Herausbringen ider bereits gewickelten Statoren aus demselben dient die Manipuliervorrichtung 18.
Diese ist am Ma schinengestell befestigt und bildet ein Verbindungs- glied zwischen der automatisch arbeitenden Maschine und dem Fliessband bzw. einer anderen Speicher- einrichtung, welche die zu wickelnden Statoren ider Maschine zustellt und die gewickelten Statoren, zwecks Weiterleitung für die nächsten Operationen, von der Maschine wegbringt.
In halbautomatischer Ausführung der Maschine kann die Manipuliervor- richtung entweder überhaupt wegfallen oder eine bedeutend vereinfachte Konstruktion erhalten.
Die Haspel der Wickeleimichtung 9 und die Ab- wickelscheibe der Speichervorrichtung 15 werden von Einzelantriebsmotoren in Umlauf gesetzt. Alle übrigen Arbeits- und Hilfsbewegungen der Ma schinenarbeitsorgane werden von Luftmotoren be wirkt, die von einem Druckluftnetz von etwa 5 atü gespeist werden.
Die Luftmotoren werden von Magnethähnen ge steuert. Die erforderliche Arbeitsfolge einzelner An triebe sowie die Einhaltung ides vorgesehenen selbst tätigen Arbeitsablaufs werden :durch die :elektrische Schaltung der Maschine gewährleistet.
Das Schaltpult 19 ist mit den elektrischen Schalt geräten verbunden, die das Anlassen und Stillsetzer der Maschine und die Arbeit des Signalsystems ver wirklichen.
Als Hauptarbeitsorgane der Maschine sind das Drahtwickelorgan 8 der Wickelvorrichtung (Fig. 2) und der Statorhalter 11 zu betrachten. Als Ver bindungsglied :dient ider Drehtisch 3 mit mehreren (vier, sechs, acht) Arbeitsdornen 4 und 5 für Spulen mit verschiedenen Nutenschritten.
Der Wickeldraht wird mittels der Scheibe 20 von der Ablaufspule abgewickelt. Diese Abwickelscheibe erhält vom Elektromotor 21 während der Arbeit der Maschine eine kontinuierliche Drehbewegung. Die Umlaufgeschwindigkeit der Abwickelscheibe ist etwas höher als idie lineare Geschwindigkeit des mit dem Drahtwickelorgan 8 auf die Schablone aufzu wickelnden Drahtes.
Der Wickeldraht gelangt von der Ablaufspule über die Spannvorrichtung 16 und Führungsrollen 22 in die Hohlspindel ides Spulkopfs und wird weiter dem Drahtwickelorgan 8 zugeführt, das bei seinem Umlauf .den Draht auf idie Schablonen 6 bzw. 7 in Form einer ein- oder mehrschichtigen Spule auf windet.
Das Drahtwickelorgan 8 wind vom Elektromotor 10 über einen Keilriementrieb in Umlauf gesetzt. Während des Betriebes der Maschine läuft der Elek tromotor ohne jegliche Unterbrechung, während das Drahtwickelorgan 8 nur periodisch arbeitet, und zwar beim Einrücken der Rutschkupplung 24,
die vom Luftmotor 25 gesteuert wird. Das reihenförmige Aufbringen ides Wickeldrahtes auf der Schablone erfolgt während ider vertikalen Bewegung des Draht wickelorgans, die vom Nocken 27 über Hebel 26 be wirkt wird. Der Nocken 27 ist pneumatisch starr mit der Spindel der Wickelvorrichtung verbunden und erhält seine Drehung über Schneckengetriebe 28 und Wechselräder 29.
Die Anzahl der Umdrehungen, welche Idas Drahtwickelorgan 8 während einer Um drehung des Nockens 27 vollführt, ist der Anzahl der Windungen in jeder Spule gleich.
Die auf die Schablone gewickelte Spule wird, infolge periodischer Weiterschaltung des Tisches ,um je eine Kreisteilung, an die Verlegestation, d. h. zum Statorhalter übertragen. Die Weiterschaltung des Tisches 3 wird vom Luftmotor 30 über Zahnstange 31 und Zahnrad 32 bewirkt.
Nach erfolgter Weiter- schaltung um den erforderlichen Winkel wird der Tisch mittels Gleitstücken 33 und der mit .dem Motor 34 verbundenen Puffereinrichtung (im Bild nicht sichtbar) fixiert.
Beim Schwenken des Tisches werden die Wickel- schablonen aus den Spulen entfernt, und zwar mittels ,des zentralen Trommelnockens 35, in @dessen pro filierten Nuten die Führungsrollen der Schablonen 6 und 7 und der Gleitstücke der Wickeldorne 4 und 5 laufen.
Die Spulen werden in die Nuten des Statorpaketes so verlegt, das der Halter 11 vom Luftmotor 36 nach abwärts verstellt wird. Nach Verlegung einer jeden Spule bzw. einer jeden Spulengruppe wird Idas Stator- paket vom Luftmotor 37 über Zahnstange 38 und Zahnräder 39 weitergeschwenkt.
Der Halter 11 wird vom Luftmotor 40 fixiert; in der Verlegestation wird Idas Gleitstück des Wickeldorns vom Luftmotor 41 unterstützt, nachdem das angenommene Ver fahren für die Verlegung ider Spulen in die Nuten mit ider Notwendigkeit einer Vertikalverstellung ider Gleit- stücke in diesen Stationen verbunden ist.
Die Deckel, welche die Nuten .des Statorpakets beim Einlegen der Spulen abdecken, werden in die Aufnahmezellen der Arbeitsdorne vom selbsttätig arbeitenden Einleger 14 eingelegt, der vom Luft motor 42 angetrieben wird.
Die Köpfe einer jeden eingelegten Spule werden mit .dem vom Luftmotor 43 angetriebenen Drucker organ 12 an den Statorrand angedrückt. Damit das Druckerorgan das Herausbewegen des gewickelten Stators und die Zubringung des neuen (nächstliegen den) Pakets nicht behindert, wird es vom Luftmotor 44 hochgeschwenkt.
Die Einführung des zu wickelnden Stators in den Kopf 11, :das Entfernen das bereits gewickelten Stators aus demselben sowie das Befestigen des ,Pakets im Kopf wird von der Manipuliervorrichtung 45 bewirkt. Die zu bewickelnden und die bereits gewickelten Statoren werden von Aden vom Luftmotor 47 betätigten Greifern 46 gefast.
Die Vertikal verstellung der Manipuliervorrichtung wird von den gekuppelten Luftmotoren 48 und :seine Verschwen- kung um die erforderlichen Winkel von dem durch den Luftmotor 50 betätigten Teilwerk 49 bewerk stelligt.
Das Statorpaket wird im Statorhalter durch die von dem Luftmotor 51 angetriebene Dopp:el-Mutter- spannvorrichtung festgehalten; die Schubbewegung der Kolbenstange des Luftmotors 51 geht in eine Drehbewegung über und wird vom Schlüssel der Mutterspannvorrichtung über Zahnstange 52, Zahn räder 53 und 54 und Kettenzug mit Kettenrad 55 weitergeleitet.
Das Schaltungsschema ider selbsttätigen Steue rung der Maschine wird mit Hilfe des vom Luft motor 56 betätigten Umschaltkollektors umgerichtet, indem die Kollektortrommel nach Verlegung einer jeden Spule vom Kollektor auf die nächstfolgende Station weitergeschaltet wird.
Demzufolge werden die Triebwerke ider Maschine von zwei Elektromotoren und sechzehn Luftmotoren betätigt. Die Anzahl der rein mechanischem über- ,setzungen ist nicht gross; sie isind in oder Konstruktion einfach und bestehen aus einer geringen Anzahl von Zwischengliedern, welcher Umstand :ein verhältnis mässig einfaches kinematisches System der Maschine bedingt.
Das Untergestell 1 ider Maschine (Fig.3) ist als Hohlkörper ausgebildet und hat drei mit Türen 58 abschliessbare Einsteigöffnungen 57, welche Iden Zutritt zu den im Innern des Untergestells unterge brachten Triebwerken freilegen.
Im Innern des Maschinen-Untergestells ist auf einem Widerlager 59 ider mit profilierten Nuten ver sehene zentrale Trommelnocken 35 angeordnet, mit :dessen Hilfe :die Vertikalverstellungen der Wickel- dorn-Gleitstücke und ider Wickelschablonen bei Wei terschaltung des Tisches erfolgen.
In der zentralen Bohrung 60 des Trommel- nockens 35 ist,die zylindrische Hohlsäule 2 starr be festigt, die auf einen Kegel aufgesetzt rund mit Schrauben 61 festgezogen äst.
Im unteren Teil ider Säule läuft in Kegel-Rollen- lagern 62 der Drehtisch 3. Das Spiel in den Rollen lagern wird durch Anziehen ider Aussenringe mit Schrauben 63 und durch die richtige Wahl der Stärke der Dichtungen 64 geregelt. Das Gewicht des Tisches und ider Wickeldorne wird von idem auf kugeligen Gehäusescheiben 61 sich selbst einstellen den Axial-Rillenkugellager 65 aufgenommen.
In der Spuleneinlegestation unter idem Statorkopf wird der Tisch noch zusätzlich von der Rolle 67 abgestützt, die sich lose um die Achse 68 idreht.
In den Tischkranz sind gehärtete Stahlgleit- steine 33 eingeschnitten, mit denen sich der Tisch, bei seiner Schwenkung, in dem abgefederten Riegel 69 stützt. Dieser Riegel ist auf ider an das Unter gestell befestigten Backe 70 montiert. Die Anzahl der Gleitsteine 33 ist der Anzahl :der am Tisch auf gestellten Arbeitsdorne gleich.
Die Gleitsteine 33 und Riegel 69 bestimmen die genaue Stellung des Tisches bei seiner Weiterschaltung und gewährleistet das Zusammenfalken der Achse des in Wicklung be findlichen Stators mit ider Achse jenes Arbeitsdorns, welcher die nächstfolgende Spule in den Stator ein legt.
Der Tisch schwenkt .um den erforderlichen Win kel mit Hilfe des Zahnrades 32, Idas über Zahnrad 71, Welle 72, Schrägzahnkupplung 73 und Zahnrad 74 mit der vom Luftmotor 30 verschiebbaren Zahn stange 31. verbunden ist (siehe Fig. 2). Der untere Teil der Welle 72 sowie die Zahnstange 31 wenden vom Tragarm 75 unterstützt. Dieser ist an der un teren Platte 76 angebracht, welche auf das Ma schinen-Untergestell montiert ist. Auf die gleiche Platte ist der Luftmotor 41 aufgestellt, dessen Kol benstange 77 !sich gegen das Gleitgelenk 78 des Trommelnockens 35 stemmt.
Beim Einlegen der Spule in die Nuten des Statorpakets senkt sich unter dem Druck des Stators das Gleitgelenk 78 auf Idas Gleitstück des Wickeldorns. Unter Einwirkung des Luftmotors 41, den zwei Spannfedern 79 unterstüt zen, kehrt das Gleitgelenk wieder zurück.
Der Arbeitsdorn (Fis. 4 und 5) hat lein Gehäuse 80, das mit Flansch 81 an die Oberfläche ödes Tisches 3 befestigt ist. Das Gehäuse 80 ist rohrförmig ausge- bildet und mit profilierten Längsnuten versehen, in die das bewegliche Dorngleitstück 82 einläuft.
Im Innern des Dorngehäuses ist die Hülse 83 mit zwei Führungsbüchsen 84 untergebracht, idie längs der Oberfläche der Gehäusebohrung gleiten. Die Hülse 83 ist mit dem beweglichen Dorngleit- stück 82 verbunden, das seinerseits an die Backe 85 angeschlossen ist. Das Gleitstück 82 kann zu sammen mit Hülse 83 und Backe 85 sich relativ zum Gehäuse 80 längs dessen Achse über Rolle 86 bewegen. Die Rolle 86 läuft in der profilierten Nut des zentralen Trommelnockens 35 und stellt ein übliches Rollenlager dar, welches auf die in die Backe 85 eingetriebene Achse aufgesetzt ist.
In der Backe und der mit ihr verbundenen Büchse 87 ist die Stange 88 ider Wickelschablone montiert, in welche die Achse .mit der zweiten Rolle 89 ein getrieben ist. Diese Rolle bewegt sich in ider zweiten (unteren) Nut des Trommelnockens 35.
Bei Schwen kung des Tisches zwingen idie Nuten des Trommel- nockens die Rollen 86 und 89 (und folglich auch das Gleitstück 82 und idie .Stange 88 :der Wickel schablone) sich in Vertikalrichtung, sowohl in bezug auf Iden Tisch als auch gegeneinander, um die für jede Wickelstation erforderliche Entfernung zu ver stellen.
Am oberen Teil der Stange 88 ist eine ausein- anderrückbare Wickelschablone angeordnet, deren Hauptbestandteile die folgenden sind: Gleitstein 90, Keil 91 und Gegenstück 92, die aneinander mit Spannfedern festgezogen werden. Die im Gegenstück 92 verstifteten Zapfen 94 dienen für den Gleitstein als Führungen.
Der Wickeldorn und die Wickelschablone @sind in Fig.4 in Spulenwickelstellung dargestellt. Beim Übergang des Wickeldorns von einer Wickelstation auf die andere (beim Weiterschalten des Tisches) werden die Rollen 86 und 89 von den Nuten des Nockens 35 gleichzeitig nach abwärts verstellt.
Da bei senken sich :die Wickelschablone und das Gleit stück 82, ohne sich dabei gegeneinander zu ver schieben, gleichzeitig derart, dass der auf das Gleit stück aufgewickelte Spulenteil allmählich in den zwischen Dorngehäuse 80 und Gleitstück 82 vor handenen Spalt 95 eintritt, und zwar so lange, bis die Spule auf ihrer vollen Höhe an diesem Spalt fest- geklemmt wird.
In dieser Stellung wird Idas Gleitstück 82 still gesetzt, während die Stange 88 der :Schablone ihre Abwärtsbewegung fortsetzt.
Als Folge davon ver schiebt sich der Keil 91 relativ zum Gegenstück 92 und Gleitstein 90 um einen bestimmten Wert abwärts, wobei dieselben unter Einwirkung der Spannfeder 93 :sich einander nähern und den Umfang,der Schab lone vermindern.
In diesem Zustand wird die Wickel schablone als Ganzes nach abwärts verschoben und aus der auf ihr aufgewickelten Spule befreit, dabei zeigt es sich, dass die Spule an dem im Dornspalt eingeklemmten Spulkopf frei hängt, wobei die Win dungen des Spulkopfes aus rdem Dornspalt unter einem Winkel heraustreten, :der dem Winkel, der von den Nuten,des Statorpakets gebildet wird, gleich ist.
In. dieser Stellung wird die Spule der Einlegestation dem Paket zugeführt, d. h. unter Iden Halter 11, bei dessen Senkung die Spule rdurch die Schlitze der halb verdeckten Nuten in das Statorpaket eingeführt wird.
Nachdem die Spule mit allen ihren Windungen in die Nuten eingetreten ist, stemmt sich das Stator- paket gegen :die an das Dorngleitstück 82 ange brachten Leisten 96, und das Gleitstück beginnt zusammen mit dem Paket sich zu senken.
Dabei öffnet sich allmählich der Dornspalt 95, und die Spulenwindungen befreien sich aus dem Spalt, wel cher Vorgang vom Einsatz 97 begünstigt wird, der jedoch den Spulenwindungen die Möglichkeit gibt, sich relativ zum feststehenden Spulenkörper 90 zu verstellen.
Sobald der Dornspalt sich vollständig öff net und sämtliche Windungen !sich von ideenselben befreien, kehrt Idas Statorpaket zusammen mit der in ihm verlegten Spule in, die obere Stellung zurück.
Gleichzeitig mit der Verlegung der Spule werden die Nuten des Statorpakets mit Hartpapierdeckeln (oder anderen) abgeschlossen. Zu diesem Zwecke -sind in den Leisten 96 Aufnahmeöffnungen 98 vor gesehen, in welche die Deckelausschnitte vom Ein leger eingeführt werden.
Beim Senken der Leisten 96 zusammen mit Iden Gleitstücken 8.2 stremmen sich die Deckelausschnitte, beim Öffnen ides Dornspalts, gegen die Vorsprünge 99, welche an dem Dornkörper befestigt sind, das Statorpaket rückt an dieselben heran, und die Deckel werden in diejenigen Paket nuten eingeführt, in welche vorher idie Spule verlegt wurde.
Damit beim Verlegen der Spule in die Nuten des Statorpakets keine Beschädigung der Drahtiso- lation durch die Nutenkanten vorkommen kann, werden zwischen dem Wickeldraht der Spule und den Kanten des Pakets idie aus dünnem Federstahl hergestellten Schutzbacken eingelegt, welche an dem Dornkörper und an dem Gleitstück 82 mit Leisten 10i und Schrauben befestigt werden.
Das Dorngehäuse ist mit dem Deckel 102 abge schlossen.
Die Wickelvorrichtung (Fig. 6) ist für das Wik- keln von ein- oder mehrschichtigen Spulen auf fast stehenden Schablonen bestimmt, bei Wickelschab lonen von gleichem oder verschiedenem Umfang.
Der Wickeldraht wird nach Verlassen,der Spann vorrichtung der Hohlspindel 103 über ein Führungs rohr zugeführt. Dieses Führungsrohr ist an der auf ,dem Spulkopfkörper 105 aufgestellten Glocke 104 angebracht. Aus der Bohrung der Spindel 103 ge langt der Wickeldraht zu dem mit Führungsrollen 106 versehenen Drahtwickelorgan B. Die Führungs rollen sind mit Kugellagern ausgerüstet und auf einer Achse 107 montiert.
Die Hülse 108 ist mit zwei Kugellagern 109 und 110 ausgerüstet, ihr mittlerer Teil ist als Schnecke 111 ausgebildet, die sich in Eingriff mit Schneckenrad 112 befindet; dieses überträgt seine Drehbewegung über ein Zahnradgetriebe auf den Nocken 113 (siehe Beschreibung des kinematischen Systems der Maschine).
Die einer Umdrehung des Nockens 113 ent sprechende Drehzahl des Drahtwickelorgans 8 ist der Windungszahl :der in Wicklung befindlichen Spule gleich. Hat der Nocken<B>113</B> eine Kardioidform, so wird die Spule zweischichtig gewickelt; bei ein schichtiger Spule hat der Nocken eine der archi medischen Spirale annähernd ähnliche Form. Bei seiner Umdrehung wirkt der Nocken 113 auf die am Gleitstück 115 angebrachte Rolle 114. Dieses Gleitstück bewegt sich in der Führungshülse 116 in Axialrichtung, welche starr mit dem Körper 105 verbolzt ist.
Das Gleitstück 115 ist mit einem Hebel 117 ver bunden, der gelenkig mit einem Spannring 118 ver einigt ist und in den Idas einreihige Kugellager 119 eingebaut .ist. Der Innenring (dieses Lagers ist starr auf die Spindel 103 ,aufgesetzt.
Demgemäss erhält das Gleitstück, beim Umlauf der Spindel 103, noch eine zusätzliche Axialbewegung, die für das Auf tragen des Wickeldrahtes auf :der Schablone erfor- derlich äst, nachdem der Nocken 113 über Rolle 114, Hebel 117 und Lager 119 diese Bewegung an ,die Spindel überträgt.
Die Grösse des Axialweges der Spindel 103 hängt vom Profil des Nockens ab, kann jedoch in einem gewissen Grad durch Änderung des Grössenverhält nisses ider Hebelarme 117 reguliert werden. Zu diesem Zwecke besitzt die Achse 120, um welche der Hebel 117 schwingt, die Möglichkeit, sich mit ,dem Ansatz 121, in den sie eingebaut ist, zu be wegen; dies erfolgt mittels der in die Hülse 123 ein geschraubten Mutter 122. Die Wickelvorrichtung wird über einen Keil riementrieb angetrieben.
Die angetriebene Riemen scheibe 124 dieses Riementriebes ist auf der Hülse 108 befestigt und läuft in zwei Radial-Schulter- kugellagern. Beim Betrieb ider Maschine läuft die Scheibe 124 kontinuierlich leer. Zwecks übertra- gung der Drehbewegung an die Spindel wird die Rutschkupplung 24 eingerückt, welche zu diesem Zweck von dem mit der Kolbenstange des Luft motors 25 verbundenen Hebel 125 längs der Achse der Hülse 108 abwärts verstellt wird.
Bei Aufwärts bewegung der Kupplung 24 kommt :sie ausser Eingriff mit der Riemenscheibe 124 und in Eingriff mit Odem am Körper befestigten Bremsring 126, was zum raschen Stillsetzen der Spindel führt.
Das Wickelvorrichtungsgehäuse wird mit einem Deckel 127 abgeschlossen. Die zusammengebaute Vorrichtung wird an der Zentralsäule 2 der Maschine mit Schrauben befestigt.
Der Statorhalter 11 dient zum Zurückhalten des in Wicklung befindlichen Statorpakets während des Verlegens der auf Schablonen gewickelten Spulen in denselben und :stellt dessen Nuten relativ zu den Arbeitsdornen in die erforderliche Lage ein.
Das zu wickelnde Statorpaket 128 (Fig. 7), wird in der erforderlichen Stellung auf den mit Schrauben an den Spannring 130 befestigten Stützring 129 auf gesetzt. An den Stützring wird das Statorpaket mit zwei Niederhaltern 131 angepresst.
Der Spannring 130 kann sich relativ um die vertikale Achse drehen, nachdem der Ring im Halter körper 132 auf Kugeln 133 montiert ist, von denen ,die unteren ,die Stellung des Spannringes 130 in Radial- und Axialrichtung und die oberen nur in Radialrichtung bestimmen. Die Kugeln<B>133</B> beider Reihen werden von Laufrillen gelenkt, welche von den an den Körper 132 mit Schrauben befestigten Ringen 134 gebildet werden.
Der Spannring 130 kann mit Hilfe des an ihm befestigten und mit dem Treibrad 136 verketteten Zahnkranzes 135 ge schwenkt werden. Dieses Zahnrad ist starr mit der Schrägzahnkupplungshälfte 137 verbunden, welche ihrerseits mit der treibenden Kupplungshälfte 138 in Eingriff steht. Letztere ist mit Gleitsitz auf die Mehrkeilwelle 139 aufgesetzt.
Im erforderlichen Augenblick wird die Welle vom Luftmotor 37 (siehe Getriebeplan) in Umlauf gesetzt und schwenkt den Spannring 130, zusammen mit dem gewickelten Sta- tor, um den vorgegebenen Winkel. Beim Verlegen der Wicklung schwenkt Idas Statorpaket um verschie dene, von der gewählten Wicklungsart abhängige, Winkel, jedoch nur in einer Richtung (von oben gesehen - im Uhrzeigersinn). Demzufolge drückt, beim Rücklauf der Kolbenstange des Luftmotors 37,
die Kupplungshälfte 138 die Spannfeder 140 zusammen, schlüpft an d en abgeschrägten Zahnteilen der Kupplungshälfte 137 vorbei, und das Zahnrad 136 dreht sich nicht. Dabei wird der Spannring 130 vom Riegel 141 zurückgehalten, der nach jeder Schwenkung des Spannrings in eine der Nuten 142, der mit dem Spannring verbundenen Teilscheibe 143 einläuft.
Die Welle 139 ist mit ihrem oberen Teil (Griff 144) mit der Kolbenstange des Luftmotors 36 (siehe kinematisches System) verbunden, welche dem Stator- halter 11 eine Vertikalverstellung erteilt. Der Halter 11 bewegt sich in Vertikalrichtung längs den an der Zentralsäule der Maschine mittels Aufsitzhülse 146 und Bolzen 147 angebrachten Prismenführungen 145.
Wie bereits vorher erläutert, erfolgt (das Verlegen der gewickelten und im Arbeitsdorn eingeklemmten Spulen in die Statornuten infolge Überführung des Statorpakets indessen Tiefstellung, bei welcher der Arbeitsdorn in die innere Bohrung des Statorpakets eintrifft. Beim Lenken des Halters 11 schnappt der Wickeldraht, welcher die zu verlegende Spule mit der nächstfolgenden verbindet, in eine oder :sechs Nuten des Schlingenhalters 148 ein.
Dabei zwingt der Zug des Verbindungsdrahtes die .im Schlingenhal- ter auf einer Achse lose sitzende Sperrklinke 149, sich abzuheben, demzufolge überschnappt oder Draht den Zahn 150 und erweist sich im Fenster 151 des Schlingenhalters versperrt.
Nach Verlegung der nächstfolgenden Spule in das Paket geht der erwähnte Wicklungsdraht in eine Schlinge über, die vom Schlin- genhalter zurückgehalten wird, wodurch ein Verwir ren der Verbindungsschlingen beim Verlegen oder darauffolgenden Wickelspulen verhütet wird.
Nach Verlegen der gesamten Wicklung wird,der Schwenk ring 152 mit Handgriff 153 um einen gewissen Win kel geschwenkt, die Nuten 154 werden freigelegt, und die Drahtschlingen treten beim Entfernen des ge- wickelten Stators aus dem Spulkopf 11 leicht aus den Nuten heraus.
Die Manipuliervornchtung (Fig.8) dient zum Aufstellen des zu wickelnden Stators in erforder licher Stellung auf die Maschine und zum Fest klemmen desselben im Halter 11 sowie zur Frei gabe und Wegnahme des gewickelten Stators aus der Maschine. Als Basis für die Manipuliervorrich- tung dienen drei Platten 155, 156,<B>167,</B> die mitein ander durch Streben 158 mit Spreizrohren 159 ver bunden und an dem Untergestell der Maschine be festigt sind.
In den Platten 155 und 156 sind die Lagerbüchsen 160 untergebracht, in welche die Mani- puliersäule 161 montiert ist.
Am oberen Teil der Säule ist der Querträger 162 angebracht, der zwei Greifvorrichtungen trägt: die linke - für .das zu wickelnde Paket und die rechte - für den bereits gewickelten Stator. Die Konstruktion beider Greifvorrichtungen ist die glei che. Im Dorn 163 sind drei unter 120 schräggestellte Klemmbacken 164 untergebracht, die idurch eine mit drei Nuten versehene kugelige Scheibe 165 mitein- ander verbunden sind; in diese Nuten werden die Schäfte der Klemmbacken 164 eingeführt.
Die Scheibe 165 ist mit Kugelkopfschraub.en gelenkig an dem Zapfen 166 angebracht. Der Aussendurchmesser ras Dornes<B>163</B> ent spricht dem Durchmesser der Innenbohrung ides Statorpakets. Zur genau winkeligen Einstellung ides Pakets dient ein Keil 167, der mit Schrauben an den Dorn 163 angebracht ist und der mit ,seinem Vorsprung in den Schlitz einer der Nuten des Stator- pakets eintritt.
Zwischen dem Dorn 163 und dem Querträger 162 ist die Festspannscheibe 168 ange bracht.
Der Zapfen 166 ist mit einer Quernut versehen, in die das Ende der Schwinge 169 einläuft. Das eine Ende der Schwinge 169 drückt auf die Achse 170 des Zapfens 166, (der mittlere Teil auf Kugel 171, während das andere Ende über Kugel 172, Scheibe 173 und kugelige Scheibe 174 sich gegen den Presskolben 175 !des Luftmotors 47 stemmt. Die Druckluft gelangt über den im Presskolben 175 vor handenen Kanal von der Hohlwelle 176 in den Luft motor 47.
Die dem Innern der Welle 176 zugeführte Druck luft zwingt den Kolben 175 und folglich auch das unter demselben befindliche Ende der Schwinge 169, sich abwärts zu bewegen. Dabei hebt sich das an- .dere Ende dieser Schwinge und verstellt den Zapfen 166 und die Backe 164, die das zu wickelnde Stator- paket festklemmen. Beim Verbinden des Hohlraumes der Welle 176 mit ider umgebenden Aussenluft (mit der Atmosphäre) verstellt die Feder 177 den Zapfen 166 abwärts;
dabei nähern sich die Backen 164 ein ander, und das Statorpaket wird von der Greifervor- richtung befreit.
Die Greifervorrichtung 178 für den bereits ge wickelten Stator hat eine gleichartige Konstruktion wie die vorher erläuterte und unterscheidet sich von desselben nur dadurch, dass sie keine Festspann scheibe 166 und keinen Keil 167 hat.
Zum Einbringen der Greifervorrichtung in das Statorpaket und zum Herausbringen aus demselben kann die Säule<B>161</B> zusammen mit dem Querträger 162 gehoben oder gesenkt werden, und zwar von zwei paarförmig angeordneten Luftmotoren 48, wel che über den Querträger 179 auf die Säule einwirken.
Die Säule 161 wird vom Querträger 179 durch das Axial-Rillenkugellager 180 abgestützt, das idurch Mutter<B>181</B> und Sperrschraube 182 nachgezogen wird. Die Stellung der Säule (oben bzw. unten) wird von jenem Hohlraum des Luftmotors 48 bestimmt, dem die komprimierte Luft zugeführt wird. Ausser der Vertikalbewegung kann die Säule 161 sich noch relativ zu ihrer Achse drehen.
Zu diesem Zwecke ist die Säule mittels Keil in idie Hülse <B>183</B> eingesetzt und kann sich in derselben nur längs der Achse be wegen. Die Hülse 183 ist mit einer Teilscheibe 184 ausgerüstet, die mit Hilfe ider Sperrklinke 185 um den erforderlichen Winkel geschwenkt wenden kann, wobei die Sperrklinke durch eine Kurbel 186 mit einer Kolbenstange 187 des Luftmotors 50 ver bunden ist (siehe Getriebeplan).
Bei Bewegung der Kolbenstange 187 längs ihrer Achse pendelt die Kurbel 186 auf der Hülse 183, auf ideren Hals sie lose sitzt, und die Sperrklinke 185 schwenkt die Teilscheibe 184 mit der Hülse 183 und Säule 161 bzw. schnappt in die nächstfolgende Aussparung der Scheibe ein.
In die Manipuliervorr'chtung ist eine pneumatisch angetriebene Doppel-Mutterspannvorrichtung (siehe Getriebeplan) eingebaut. Die Mutter des Statorhalters 11 wird vom Schlüssel 188, der gelenkig durch einen Stift mit der Hohlwelle 189 verbunden ist, erfasst; diese mit Kugellagern und Hülsen ausgerüstete Welle ist in der Büchse 190 montiert, welche an den Querträger 162 angeschweisst wird. Der Schlüssel 188 kann leicht pendeln und sich in der Bohrung der Welle 189 in Axialrichtung bewegen, indem er die Feder 191 zusammendrückt.
Auf der Welle 189 ist ein Kettenrad 55 aufge setzt, das über eine Rollenkette mit einem zweiten, an der Zwischenwelle 192 sitzenden, gleichen Ketten rad verbunden ist, wobei die Zwischenwelle über Zahnrad 54 mit der Manipulierwelle 176 verbunden ist. Diese ist über die Zahnräder 194, 195, 196, 197 und 199 mit der Zahnstange 52 (siehe Getriebeplan) verbunden, die ihrerseits mit der Kolbenstange ides Luftmotors 51 in Verbindung :steht.
Je nach der Bewegungsrichtung ides Kolbens dieses Luftmotors erhalten die Mutterspannvorrich- tungen eine rechte oder linke Drehung und schrau ben folglich die Spannmutter des Halters<B>11,</B> der zum Festklemmen des Stators an die Maschine vor gesehen ist, entweder ein oder aus.
Die Folgeordnung der von ider Manipuliervor- richtung ausgeführten Arbeitsspiele ist in (den Sche mata I-XII (Fig. 9) dargestellt. Die Manipuliervor- r'chtung erfasst das nichtgewickelte Statorpaket an irgendeiner Station des Fliessbandes, welches sich schrittweise synchron mit dem Arbeitsspiel der Ma schine bewegt, und stellt auf dieselbe Station (den von der vorhergehenden Wickelstation abgenom menen bereits gewickelten Stator zurück.
Die Schemata I-XII stellen folgendes dar: Schema I - Ausgangsstellung der Manipulier vorrichtung, bei der die Verlegung der Wicklung in die Statornuten und die Bewegung des Fliessbandes erfolgt, Schema II - Stillsetzers der Maschine, Schwen- kung,der Manipuliervorrichtung um 90 , Schema III - Einführung der Greifervorrichtun- gen in das Statorpaket,
Schema IV - Entspannen der Greifervorrich- tung, Schema V - Lösen des Stators im Maschinen halter, Schema VI - Hochheben ides Pakets vom Fliess band und des Stators vom Halter, Schema VII - Zustellung des Pakets zum Halter und des Stators zum Fliessband (Schwenkung dar Manipuliervorrichtung um 180 ), Schema VIII - Niederlassen des Pakets in den Halter und :
des Stators auf das Fliessband, Schema IX - Befreiung der Greifervorrichtungen des Pakets und des Stators, Schema X - Herausbewegen ider Greifervorrich- tungen aus dem Paket und aus dem Stator, Schema XI - Festklemmung des Pakets im Halter, Schema. XII - Schwenkung der Manipuliervor- richtung um 90 , Ingangsetzung ider Maschine.
Die Statornuten, in welche die Spulen von der Maschine verlegt werden, werden zu gleicher Zeit mit Hartpapäerdeckeln (oder anderen) abge schlossen. Zu diesem Zweck ist ein besonderer Ein leger (Fig. 10, 11 und 12) vorgesehen.
Der Einleger legt in jeden nachfolgenden Wickel dorn die vorher geformten Deckelausschnitte aus den Kassetten 200 ein, deren Anzahl von der Zahl ider auf vorliegender Maschine zu wickelnden Spulen ausführungen für verschiedene Wickelsteigungen be stimmt wird. Für die Spule :einer jeden Nutensteigung sind zwei Kassetten erforderlich. In Fig. 10, 11, 12 ist ein Einleger mit vier Kassetten für eine Maschine dargestellt, die für das Verlegen von Spulen mit zwei verschiedenen Nutensteigungen errechnet wurde.
Die Kassette 200 ides Auslegers stellt einen Kasten mit einem hinten abnehmbaren Deckel 201 dar, an den die Zustellfeder 202 befestigt ist und die auf das Deckelpaket 203 drückt. Der Deckel 201 wird in abgesperrter Stellung durch die Federklinke 204 zurückgehalten. Die paketförmig in die Kassette 200 .eingelegten Deckelausschnitte 203 können ein zeln von dem längs der Führungsnut an ider Kasset- tenstirnwand gleitenden Ausstosser 205 abwärts her ausgeschoben werden.
Für die Verschiebung des Ausstossers ist eine besondere Vorrichtung vorge sehen.
Die Kassetten werden auf einer verstellbaren Plattform 206 aufgestellt, welche an die Einstell- leisten 207 des unteren Wagens 208 befestigt ist. Die Kassetten sind .auf der Plattform 206 unter jenen Winkeln eingestellt, die den von den Stator- nuten gebildeten Winkeln entsprechen.
Der untere Wagen 208 ist mit vier Führungsrollen 209 versehen, die sich frei um ihre Achse drehen. Die Rollen 209 können in zwei Führungsnuten 210 und 211 laufen, die von der Platte 212 und den an ihr befestigten Leisten 213 gebildet werden.
In denselben Führungsnuten laufen noch vier gleichartige Rollen 214 des oberen Wagens 215, der einen Teil der Vorrichtung zum Verschieben des Ausstossers 205 bildet, und mit einer Konsole 216 versehen äst. Diese Vorrichtung ist mit einem Druck segment 217 ausgerüstet, das mit seinen Vorsprüngen das erforderliche Ausstosserpaar 205 (an den Nuten in den Köpfen) ergreift. Das Segmentstück 217 ist an dem in Kugellagern 219 laufenden Zapfen 218 an gebracht.
Im Zapfen 218 ist idie Nut 220 eingeschnit- ten, in die das eine Ende der Spannfeder .221 eintritt; mit ihrem zweiten Ende ist die Feder mit der Nut der Glocke 222 verbunden, welche zusammen mit dem Deckel 223 an dem in der Konsole<B>216</B> eingebau- ten Körper 224 befestigt ist.
Unter der Einwirkung der Fader 221 ist der Schaft 218 mit dem Segmentstück 217 bestrebt, sich gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, und zwar bis zu jener Stellung, bei der seine Vor sprünge die Köpfe der Ausstosser ides inneren Kas- settenpaares 200 erfassen.
Der obere Wagen 215 ist mit dem unteren Wagen 208 durch einen Zapfen 225 verbunden, der im obe ren Wagen festgespannt ist und im unteren Wagen, in den @er im Gleitsitz eingesetzt ist, sich verschieben kann. Jedoch wird idies vom Riegel 226, der in den Aufnahmesitz 227 des Zapfens 225 (wie aus Fig. 10 ersichtlich) eingreift, verhindert.
Der Einleger wird vom Luftmotor 42 ange trieben, der auf dem mit dem Maschinenbrett ver- bolzten Ausleger 228 aufgestellt ist. Die Kolben stange 229 dieses Luftmotors ist mit tdem Anguss des oberen Wagens 215 verbunden. Bei Zuführung von Druckluft in den oberen Hohlraum des Luftmotors beginnen die Wagen 208 und 215 zusammen mit der Plattform 206 sich zu senken, und die Kassetten 200 werden an die unter dem Einleger angeord neten Aufnahmesitze des Wickeldorns herangeführt.
Sobald der untere Wagen 208 an den Anschlag 230 anstösst, befindet sich der Riegel 226 gegenüber dem Aufnahmesitz 231, schnappt in denselben ein, und der Zapfen 225 kommt ausser Eingriff mit dem unteren Wagen 208, der dadurch stillgesetzt wird. Der obere Wagen 215 setzt seine Abwärtsbewegung fort und drückt mit dem Schaft 218 und Segment stück 217 auf die Ausstosser 205, die nach unten verschoben werden, aus dem entsprechenden Kas- settenpaar 200 werden die nächstfolgenden Noten deckel herausgestossen,
und dieselben werden in die Aufnahmenuten der Arbeitsdorne eingelegt. Dabei arbeitet nur ein Kassettenpaar - das äussere oder das innere -, weil der Schaft<B>218</B> schwenkbar aus geführt ist.
Beim Senken des verstellbaren Einlegerteils tritt der Schaft 218 in die Bohrung des Deckels 232 des Arbeitsdorns ein. In die Wickeldorne ides kleineren Notenschritts tritt der Schaft 218 frei ein, und das Segmentstück 217 drückt mit seinen Vorsprüngen auf das innere Ausstosserpaar 205 (Stellung gemäss Fig. 11).
Die Wickeldorne des grösseren Notenschrit tes habn in der Bohrung des Deckels 232 den Stift 233, auf dessen herausragendem Ende das ab geschrägte Ende der Nut 234 des Schaftes<B>218</B> bei dessen Abwärtsbewegung auftrifft.
Soweit das Ende der Nut 234 abgeschrägt ist, zwingt ider Stift 233 den Schaft 218 bei seiner Abwärtsbewegung sich um einen gewissen Winkel zu schwenken, was zur Folge hat, dass auch das Segmentstück 217 mitschwenkt und dass !die Ausstosser 205 des inneren Kassetten paares gegenüber den Aussparungen 235, während diejenigen des äusseren Kassettenpaares gegenüber den Vorsprüngen des Segmentstückes zu stehen kom men.
Bei seiner weiteren Abwärtsbewegung drückt ,das Segment 217 auf die Ausstosser 205 des äusseren Kassettenpaares und ;stösst aus demselben die Deckel- ausschnitte heraus, während die Ausstosser des in neren Kassettenpaares an Ort und Stelle bleiben. Dadurch wird eine wahlweise Wirkungsweise des Einlegers erreicht, und er bringt aus den Kassetten Deckelausschnitte heraus, die der Grösse ider an ihn herangeführten Arbeitsdornen entsprechen.