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CH402255A - Vorwärmer für Heizöle - Google Patents

Vorwärmer für Heizöle

Info

Publication number
CH402255A
CH402255A CH496663A CH496663A CH402255A CH 402255 A CH402255 A CH 402255A CH 496663 A CH496663 A CH 496663A CH 496663 A CH496663 A CH 496663A CH 402255 A CH402255 A CH 402255A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
oil
block
temperature
preheater
thermostat
Prior art date
Application number
CH496663A
Other languages
English (en)
Inventor
Schwarz Anton
Original Assignee
Schwarz Anton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwarz Anton filed Critical Schwarz Anton
Publication of CH402255A publication Critical patent/CH402255A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


      Vorwärmer        für    Heizöle    Gegenstand der Erfindung ist ein     Vorwärmer    für  Heizöle in Ölbrennern, der     innerhalb    des Luftrohrs  des Ölbrenners angeordnet ist und unmittelbar vor  der Brenndüse einen     zylindrisch    ausgebildeten Durch  flusserhitzer     aufweist,    in dem das Öl zum Erreichen  der     erforderlichen    Viskosität auf eine     vorbestimmte     Temperatur erwärmt wird.  



  Voraussetzung für eine zufriedenstellende Ver  brennung von Heizölen unter bester Ausnutzung von  deren     Heizwert    ist ihre feine     Zerstäubung    in der  Brenndüse. Diese     Zerstäubung    ist aber weitgehend       abhängig    von der Temperatur des unter hohem Druck  aus der     Brenndüse    austretenden Heizöls, weil des  sen     Fliessvermögen    mit steigender Temperatur stark  zunimmt und die     Zerstäubung    erleichtert.  



  Üblicherweise wird daher bei Ölbrennern, die  Öle höherer Viskosität verheizen, das Öl vor der       Zerstäuberdüse    mittels eines Erhitzers oder im Vor  ratsbehälter     vorgewärmt.    Beim Anheizen eines sol  chen Ölbrenners dauert es aber verhältnismässig  lange, bis er in Betrieb genommen werden     kann,    da  es Zeit braucht, bis das im Vorratsbehälter oder in  der Zuleitung zur Düse     befindliche    Öl für die     Zer-          stäubung    dünnflüssig genug geworden ist.  



  Um diesen Nachteil zu beheben, wird nach einem  Vorschlag unter Benutzung der     Thermosiphonwir-          kung    ein Ölumlauf zwischen einem erwärmten     Zwi-          schenölbehälter    und einer vor der Düse angeordneten  Ölkammer eingeschaltet, der dann in Wirksamkeit  tritt, wenn die     Ölzufuhr    unterbrochen wird. Um  diesen Umlauf aufrechtzuerhalten, ist in der Ablei  tung eine Unterkühlung notwendig, die aber nicht  zu weit getrieben werden darf, damit das Öl     nicht     zu zähflüssig wird und stockt. Für Öle hoher Visko  sität müsste daher eine unzulässig hohe Überhitzung  vorgesehen werden, um den Ölumlauf aufrechtzuer  halten.

      Um das Stocken des Öles in der Leitung zur  Düse nach längerem Stillstand zu verhindern, wurde  vorgeschlagen, das nach dem Abstellen des Brenners  zurückgebliebene Öl in einen beheizten Zwischenbe  hälter     zurückzusaugen.     



  Bei Verwendung von Heizölen hoher Viskosität  wird heute meist nicht das Öl selbst als Wärmeträger  benutzt, sondern man     versucht,    die Düse und die  Ölleitungen direkt zu erwärmen. Ein bekannter Vor  schlag sieht dafür das Prinzip der     Niederfrequenzin-          duktionsheizung    vor, und zwar wird zur     Vorwärmung     des Öls auf eine     vorbestimmte    Temperatur ein vor  zugsweise zylindrischer,     innerhalb    des     Luftrohres    der  Brenndüse angeordneter     Durchflusserhitzer    mit einer  elektrischen Heizpatrone benutzt, der die Düse direkt  mit erwärmt.

   Die Wände des     Durchflusserhitzers    und  die Düse werden hier auf eine höhere Temperatur  gebracht als der Brennstoff, der infolge der Tempera  tur an der Düse zur     Verstäubung    gebracht werden  kann.  



  Die gegenständliche Erfindung     will    eine Ver  besserung dadurch erreichen, dass die Wärmequelle  einen Block aus gut wärmeleitendem Material, von  dem die Temperatur auf die Ölleitung     übertragen     wird, erhitzt, wobei ein Doppelthermostat Verwen  dung findet, bei dem ein Thermostat die eingestellte  Temperatur gleich hält, wogegen der andere als  Sicherheit wirkender Sperrthermostat den     Stromkreis     zum     ölbrennersteuergerät    erst dann freigibt, wenn  die gewünschte Temperatur erreicht ist oder bei  absinkender Temperatur den Stromkreis unterbricht  und ein wahlweise einsetzbares,

   nicht     druckvermin-          derndes        Schnellschlussventil    den Ölweg zur Brenn  düse nach dem Abschalten     sofort    sperrt oder nach  dem Einschalten erst bei einem bestimmten Druck  freigibt. Die im Düsenstock enthaltenen     Heizele-          mente    und Thermostate sind dabei so ausgelegt,      dass eine konstante Viskosität des Öles beim Austritt  aus der Düse gewährleistet ist. Ein Nachtropfen von  <B>öl</B> aus der Brenndüse nach dem Abschalten der  Ölleitung und     damit    ein Verschmutzen der Flammen  schikane wird somit nach der Erfindung mit Sicher  heit verhindert.

   Das     Schnellschlussventil    wird vorzugs  weise mit einer Schraubverbindung eingesetzt.  



       Im    erfindungsgemässen     Vorwärmer    wird eine     ver-          hältnismässig    kleine Ölmenge     aufgewärmt,    so dass  sich bei steigender Temperatur das Öl nur gering  fügig ausdehnt. Auf diese Weise werden Ventile  oder Ausdehnungsleitungen erspart, womit auch eine  Vereinfachung im elektrischen Teil des Brenners ge  geben ist.

   Ein solcher Brenner ist daher billig und  wenig     störanfällig,    wobei das zur Verbrennung kom  mende Öl besser ausgenutzt wird als in     bekannten          Brennern.    Nach längeren     Stillstandzeiten        kann    dieser  Brenner sofort     in    Betrieb genommen werden, auch  wenn     Kamin    und Heizkessel noch kalt sind, da die  Düse und das Öl die zur Verbrennung notwendigen       Temperaturen    aufweisen.     Infolge    des eingebauten  Sicherheitsthermostaten geht der Brenner nach dem  Einschalten erst dann in Betrieb, wenn die entspre  chende Arbeitstemperatur erreicht ist.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend an Hand der  Figuren der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel  erläutert, doch soll sie nicht darauf     beschränkt    blei  ben.  



       Fig.    1 zeigt den     Vorwärmer    von der Seite, teil  weise geschnitten,       Fig.    2 den     Vorderteil    allein     mit    eingesetztem       Schnellschlussventil,    ebenfalls in teilweisem Schnitt.  Innerhalb des Luftkanals 1 ist der Block 8 ange  ordnet, in den die in     Schlangenwindungen    geführte  und von der Ölleitung 9     vermittels    der Ölpumpe 3  gespeiste     Metallschlange    4 eingebettet ist. Der Block  8 wird von einer an sich bekannten Heizpatrone 6       erwärmt    und gibt seine Temperatur an die Schlange 4  weiter.

   Um die Temperatur der Viskosität der jeweils  zur Verwendung kommenden Öle anzupassen bzw.  konstant zu halten, wird ein Doppelthermostat 5  verwendet, der es ermöglicht,     mit    dem einen Ther  mostaten in dem benötigten Spielraum jede ge  wünschte Temperatur einzustellen, wogegen der an  dere als Sicherheit     wirkende        Sperrthermostat    den  Stromkreis zum     ölbrennersteuergerät    erst     dann    frei  gibt, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist  oder den     Stromkreis    unterbricht,     wenn    die Tempera  tur absinkt, wodurch Explosionen, Fehlzündungen,  schlechtes Verbrennen von<B>öl</B> oder dergleichen ver  mieden werden.

   Der vom Ventilator 7 erzeugte und  durch den     Luftkanal    1 zur     Brenndüse    2     geführte     Luftstrom vermischt sich an den verschiedenen Flam  menschikanen mit dem austretenden     Ölhebel,    wo  durch eine einwandfreie Verbrennung des Öls erzielt  werden     kann.     



  Der Doppelthermostat 5 kann sowohl im Block 8  als auch ausserhalb angeordnet werden. Es ist auch  möglich, die Ölleitung statt als     Schlange    4 im Block 8  eingebettet derart zu     führen,    dass sie den Block 8,    beispielsweise in einem Zylinder     umschliesst,    so dass  das Öl in einem schmalen, zwischen dem Block 8  und diesem     Zylinder    ausgesparten Raum     fliesst.    In  diesem Falle ist die Ölleitung zur     Verhinderung    von  Wärmeverlusten nach aussen isoliert.  



  Zur     Erwärmung    des Blockes 8 könnte anstelle  einer elektrischen     Widerstandsheizpatrone    auch Heiss  wasser oder -dampf Verwendung finden, wobei zu  sätzlich eine elektrische     Widerstandsheizpatrone    vor  gesehen wird, die zur Erwärmung des Blockes 8 so  lange beiträgt, bis die Temperatur erreicht ist, die  die erforderliche Viskosität bewirkt.     Ein    weiterer  Thermostat sorgt dabei dafür, dass die     Widerstands-          heizpatrone    jeweils zu- oder abgeschaltet     wird.     



  Die Ölleitung selbst besteht vorzugsweise aus  Kupfer, Messing oder Eisen und der Block 8 aus  Stahl,     Aluminium,    Zink, Kupfer oder deren Legie  rungen. Selbstverständlich kann sie auch aus anderen,  hier nicht genannten Metallen gefertigt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorwärmer für Heizöle in Ölbrennern, der inner halb des Luftrohres des Ölbrenners angeordnet ist und unmittelbar vor der Brenndüse einen zylindrisch ausgebildeten Durchflusserhitzer aufweist, in dem das Öl zum Erreichen der erforderlichen Viskosität auf eine vorbestimmte Temperatur erwärmt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Wärmequelle einen Block (8) aus gut wärmeleitendem Material, von dem die Temperatur auf die Ölleitung übertragen wird, erhitzt, wobei ein Doppelthermostat (5) Verwendung findet, bei dem ein Thermostat die eingestellte Tem peratur gleich hält,
    wogegen der andere als Sicherheit wirkender Sperrthermostat den Stromkreis zum Öl brennersteuergerät erst dann freigibt, wenn die ge wünschte Temperatur erreicht ist oder bei absinken der Temperatur den Stromkreis unterbricht und ein wahlweise einsetzbares nicht druckverminderndes Schnellschlussventil den Ölweg zur Brenndüse (2) nach dem Abschalten sofort sperrt oder nach dem Einschalten erst bei einem bestimmten Druck freigibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorwärmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Doppelthermostat (5) im Block (8) angeordnet ist, um dessen Temperatur zu steuern.
    2. Vorwärmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Block (8) die als Schlange (4) geführte Ölleitung umschliesst. 3. Vorwärmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ölleitung ausserhalb des Blok- kes (8) angeordnet und isoliert ist. 4. Vorwärmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Wärmequelle eine elektrische Widerstandsheizpatrone (6) Verwendung findet.
    5. Vorwärmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Erhitzen des Blockes (8) Heisswasser oder -dampf Verwendung findet, wobei zusätzlich eine elektrische Widerstandsheizpatrone vorgesehen ist, die zur Erwärmung des Blockes (8) so lange beiträgt, bis die vorbestimmte, die erforder liche Viskosität des Öls bewirkende Temperatur er reicht ist, wobei ein mit dem BIock (8) verbundener Thermostat die Zu- und Abschaltung der Wider standsheizpatrone steuert.
    6. Vorwärmer nach dem Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Ölleitung aus Kupfer, Messing oder Eisen und der Block (8) aus Alumi nium, Zink, Kupfer bzw. deren Legierungen oder aus Stahl besteht, wobei der Block (8) die ganze Oberfläche der als Schlange (4) geführten Ölleitung umschliesst. 7. Vorwärmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schnellschlussventil (10) zwi schen der Brenndüse (2) und dem Vorwärmer ein setzbar ist.
CH496663A 1962-09-21 1963-04-19 Vorwärmer für Heizöle CH402255A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1875662 1962-09-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH402255A true CH402255A (de) 1965-11-15

Family

ID=11153414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH496663A CH402255A (de) 1962-09-21 1963-04-19 Vorwärmer für Heizöle

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Country Link
CH (1) CH402255A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0023001A3 (en) * 1979-07-20 1981-04-22 Placido Zampieri Liquid fuel burner for generating a blue flame

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0023001A3 (en) * 1979-07-20 1981-04-22 Placido Zampieri Liquid fuel burner for generating a blue flame

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