CH401732A - Sicherheitseinrichtung an Zylinderschlössern - Google Patents
Sicherheitseinrichtung an ZylinderschlössernInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/0057—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in with increased picking resistance
- E05B27/0067—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in with increased picking resistance whereby a small rotation without the correct key blocks further movement of a tumbler
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Description
Sicherheitseinrichtung an Zylinderschlössern Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung an Zylinderschlössern, bei denen die Sperrorgane in einem drehbaren zylindrischen Kern lagern und durch Flachschlüssel mit Abstufungen in den Schmal seiten oder Vertiefungen in den Seitenflächen einge@- ordnet werden.
Schlösser dieser Art bieten bekanntlich nur eine sehr beschränkte Sicherheit gegen das Öffnen durch Unbefugte. Nach dem bekannten Hobb'schen Ver fahren ist es z. B. möglich, die einzelnen Zuhaltungs- organe mittels eines geeignet geformten Instrumentes nacheinander zu entsperren. Dieses Verfahren macht sich die unvermeidbaren Herstellungstoleranzen zu Nutze.
Zum Öffnen eines Zylinderschlosses nach die sem Verfahren wird der Zylinderkern mittels eines in den Schlüsselkanal eingeführten Hebels in seiner Drehrichtung einem konstanten Druck ausgesetzt. Dieser Druck wirkt auf die Sperrorgane, die ihrerseits gegen ihre Widerlager im Gehäuse drücken. Infolge der Herstellungstoleranzen sind jedoch die Drücke der einzelnen Sperrorgane gegen ihre Widerlager ver schieden gross.
Das Sperrelement mit dem kleinsten Spiel wird am stärksten gegen sein Widerlager ge drückt und festgeklemmt, während die übrigen Sperr elemente mit grösserem Spiel weniger stark geklemmt werden, bzw. zum Teil frei beweglich sind. Mit einem weiteren Werkzeug, z. B. einem Stahlhäkchen, wird nun das am stärksten klemmende Sperrelement herausgefühlt und in die entsperrte Stellung gebracht.
Der konstante Druck auf den Zylinder bewirkt, dass dieser sich um den Spiel-Unterschied zwischen dem soeben entsperrten Sperrelement und demjenigen mit dem nächstgrösseren Spiel dreht. Dadurch wird nun das zweitgenannte Sperrelement festgeklemmt, wäh rend dem erstgenannten der Rücklauf in die Sperr lage verwehrt ist. Auf diese Weise werden sämtliche Sperrelemente nacheinander entsperrt, wonach der Zylinderkern in seine geöffnete Lage gedreht werden kann.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, zu verhin dern, dass ein Zylinderschloss nach diesem Verfah- ren, geöffnet werden kann.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Schlossgehäuse mindestens ein mit den Sperror ganen zusammenwirkendes Sperrgestänge angeordnet ist, das beim Unterdrucksetzen des Zylinderkerns in Drehrichtung eine Verklemmung der Sperrorgane bewirkt, zum Zwecke, das Abtasten und Einordnen der einzelnen Sperrorgane nacheinander zu verhin dern.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Zylinder mit Plättchenzuhaltung, die durch einen Flachschlüssel mit Abstufungen auf der Schmalseite eingeordnet werden und Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Zylinder mit zylindrischen, zweiteiligen Zuhaltungsstiften,
die durch einen Flachschlüssel mit Vertiefungen in den Seiten flächen angeordnet werden,.
Wie Fig. 1 zeigt, ist im Schlossgehäuse 1 der Zy linderkern 2 drehbar gelagert. Er weist einen Schlüs- seleinführungskanal 3 auf, der in Längsrichtung durch den, Zylinderkern verläuft. Quer zu dessen Längsrichtung sind eine Anzahl durchgehende Schlit ze 4 angeordnet; in denen Zuhaltungsplättchen 5 ver schiebbar gelagert sind.
Jedes Zuhaltungsplättchen 5 weist eine Öffnung 9 für den Schlüssel auf, die in der Sperrstellung des Plättchens 5 gegenüber dem Schlüsselkanal 3 versetzt ist.
Das Schlossgehäuse 1 weist zwei Ausnehmungen 6, 7 auf, die eine Verlän gerung der Schlitze 4 darstellen und welche bestimmt sind, den Teil 5a der Zuhaltungsplättchen 5 in der gesperrten und der geöffneten Lage des Zylinder kerns aufzunehmen. In der Fig. 1 ist das Schloss in gesperrter Stellung dargestellt.
Eine Feder 8, die auf einen Vorsprung 5b des Zuhaltungsplättchens 5 ein- wirkt, ist bestrebt, dieses in die gezeichnete Sperrstel- lung zu drücken. Wird ein passender Schlüssel in den Schlüsselkanal 3 eingeführt, so werden sämtliche Zu haltungsplättchen 5 in den Zylinderkern 2 zurückge zogen, so dass dieser im Gehäuse 1 gedreht werden kann. Der bisher beschriebene Aufbau des Schlosses entspricht einer allgemein bekannten Ausführungs form.
Die erfindungsgemässe Sicherheitseinrichtung ist in Ausnehmungen 10a, 10b des Schlossgehäuses angeordnet. Eine Platte 11 mit einem senkrecht ab gewinkelten Arm 11a ist um ein Lager 11b schwenk bar in der Ausnehmung 10a bzw. 10b angeordnet. Am Arm lla ist das eine Ende eines Hebels 12 schwenkbar gelagert. Dieser stützt sich an einem Wi- derlager 13 des Gehäuses 1 ab und ist mit seinem anderen Ende gelenkig mit einem Klemmstift 14 ver bunden.
Der Hebel 12 bildet somit einen zweiarmi gen Hebel, dessen Drehpunkt 11 vorzugsweise, wie in der Fig. 1 dargestellt ist, näher am Anlenkpunkt des Armes 11a liegt, so dass eine Schwenkbewegung der Platte 11 mit einer Übersetzung auf den Klemmstift 14 übertragen wird. Am Teil 5a des Zuhaltungsplätt- chens 5 ist vorzugsweise eine Verzahnung 15 vorge sehen, in die der Klemmstift 14 eingreifen kann.
Wird nun ein passender Schlüssel in das Schloss eingeführt, so werden die Zuhaltungsplättchen auf übliche Weise entsperrt. Versucht man jedoch nach dem in der Einleitung beschriebenen Verfahren das Schloss unbefugterweise zu öffnen, so wird durch den seitlichen Druck des Zuhaltungsplättchens 5 auf die Platte 11 eine Schwenkbewegung dieser Platte verur sacht, die sich über den Hebel 12 auf den Klemmstift 14 überträgt. Dieser wird, wie auf der linken Seite der Fig. 1 dargestellt,
gegen die Verzahnung 15 des Zuhaltungsplättchens 5 gepresst, so dass dieses nicht mehr entsperrt werden kann.
Die Fig. 2 zeigt die Anordnung der Sicherheits einrichtung in einem Zylinderschloss mit geteilten Zuhaltungsorganen in Form von zylindrischen Stif ten. Entsprechende Teile sind mit gleichen Zahlen wie in Fig. 1 bezeichnet. Die Zuhaltungsstifte 20, 21 werden normalerweise durch Federn 22 in die ge zeichnete Sperrlage gedrückt.
Steckt man einen pas senden Schlüssel in den Schlüsselkanal 3, so werden die Stifte 20 nach aussen gedrückt, bis die Stifte 21 nicht mehr in den Zylinderkern 1 eingreifen, so dass dieser gedreht und damit das Schloss geöffnet werden kann. Übt man dagegen einen Druck im Drehsinne auf den Zylinderkern. 2 aus, so werden die Stifte 21 in ihren Führungen verkantet. Sie drücken je nach der Drehrichtung auf eine der Platten 11, die ihrer seits über den Hebel 12 den Klemmstift 14 gegen die Verzahnung 24 des Stiftes 21 presst, so dass dieser nicht mehr entsperrt werden kann.
Um ein unbeabsichtigtes Festklemmen der Sperr stifte 14 in der Verzahnung 24 zu vermeiden, können zwischen der Platte 11 und dem Hebel 12 Druckfe dern 23 eingebaut werden, wie dies in der Fig. 2 an gedeutet ist. Dies ist insbesondere dann zweckmässig, wenn die Platte 11 nicht um einen Drehpunkt 11 b schwenkbar ist, wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, sondern einfach beweglich in die Ausnehmun- gen 10a bzw. 10b liegt (vgl. Fig. 2).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sicherheitseinrichtung an Zylinderschlössern, bei denen die Sperrorgane in einem drehbaren zylindri schen Kern lagern und durch Flachschlüssel mit Ab- stufungen in den Schmalseiten oder Vertiefungen in den Seitenflächen eingeordnet werden, dadurch ge- kennzeichnet, dass im Schlossgehäuse mindestens ein mit den Sperrorganen zusammenwirkendes Sperrge stänge angeordnet ist, das beim Unterdrucksetzen des Zylinderkerns in Drehrichtung eine Verklemmung der Sperrorgane bewirkt, zum Zwecke,das Abtasten und Einordnen der einzelnen Sperrorgans nachein ander zu verhindern. UNTERANSPRÜCHE 1. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrgestänge eine von mindestens einem Sperrorgan (5 bzw. 21) ver schiebbare Druckaufnahmeplatte (11) umfasst, die über einen zweiarmigen Hebel (12) mit einem klem mend auf das Sperrorgan einwirkenden Klemmstift (14) in Wirkungsverbindung steht. 2. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Sperrorganen (5 bzw. 21) Verzahnungen (15 bzw.24) angeordnet sind, welche mit den Klemmstiften (14) zusammenwirken. 3.Sicherheitseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Druckaufnah- meplatte (11) über den Bereich von mehreren Sperr organen (5 bzw. 21) erstreckt und dass an ihr meh rere Hebel (12) und Klemmstifte (14) angelenkt sind. 4. Sicherheitseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Hebel (12) derart aus seinem Auflager (13) abgestützt ist, dass die Verschiebung der Druckaufnahmeplatte (11) mit einer Übersetzung auf den Klemmstift (14) über tragen wird.5. Sicherheitseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf das Sperrge stänge (11, 12, 14) einwirkende Feder (23) vorgese hen ist, die bestrebt ist, den Klemmstift (14) aus sei ner Klemmstellung herauszudrücken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH782663A CH401732A (de) | 1963-06-25 | 1963-06-25 | Sicherheitseinrichtung an Zylinderschlössern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH782663A CH401732A (de) | 1963-06-25 | 1963-06-25 | Sicherheitseinrichtung an Zylinderschlössern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH401732A true CH401732A (de) | 1965-10-31 |
Family
ID=4331020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH782663A CH401732A (de) | 1963-06-25 | 1963-06-25 | Sicherheitseinrichtung an Zylinderschlössern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH401732A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2267251A3 (de) * | 2009-06-23 | 2015-06-17 | ABUS August Bremicker Söhne KG | Zylinderschloss mit sperrbaren Plätchenzuhaltungen |
| DE102020100925A1 (de) | 2020-01-16 | 2021-07-22 | Mirko Schewe | Schloss und Schließzylinder mit Anti-Lock-Picking-Funktion |
-
1963
- 1963-06-25 CH CH782663A patent/CH401732A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2267251A3 (de) * | 2009-06-23 | 2015-06-17 | ABUS August Bremicker Söhne KG | Zylinderschloss mit sperrbaren Plätchenzuhaltungen |
| DE102020100925A1 (de) | 2020-01-16 | 2021-07-22 | Mirko Schewe | Schloss und Schließzylinder mit Anti-Lock-Picking-Funktion |
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