CH400686A - Verbindungsstück für einen an einem Gehäuse anschliessbaren Schlauch - Google Patents
Verbindungsstück für einen an einem Gehäuse anschliessbaren SchlauchInfo
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Description
Verbindungsstück für einen an einem Gehäuse anschliessbaren Schlauch Die Erfindung betrifft ein Verbindungsstück für einen an einem Gehäuse an einer Bohrung anschliess- baren Schlauch, insbesondere wenn dieses Gehäuse eine verhältnismässig dünne Wandstärke besitzt. Bei dem anzuschliessenden Schlauch kann es sich ent weder um einen Isolierschlauch für eine elektrische Leitung,
für ein elektrisches Kabel und dergleichen handeln oder um eine Schlauchleitung zum. Zufüh ren eines flüssigen oder auch gasförmigen Stoffes. Vor allem im ersteren Falle kann dabei auch ein Metallschlauch Verwendung finden, während; für die Zuführung eines flüssigen oder gasförmigen Mittels in erster Linie ein Schlauch aus Gummi oder aus Kunststoff in Betracht kommt.
Schlauchanschlüsse für Gehäusewandungen sind bisher in der Form von sogenannten Kabelverschrau bungen bekannt. Hat die Gehäusewandung eine grö ssere Stärke, so wird das Anschlussstück dies Schlauch- anschlusses dieser Verschraubung unmittelbar in die mit Gewinde versehene Bohrung der Wandung des Gehäuses eingeschraubt. Bei Gehäusen mit verhält nismässig dünner Wandung russ das Anschlussstück der Kabelverschraubung von aussen mit einem Au ssengewinde tragenden <RTI
ID="0001.0034"> Stutzen durch die Bohrung im Gehäuse hindurchgesteckt und dann mittels einer innen im Gehäuse auf diesen Stutzen aufdrehbaren Mutter an der Gehäusewandung festgeschraubt wer- den. Diese bekannte Kabelverschraubung bedingt einen verhältnismässig grossen verteuernden bauli chen Aufwand. Auch hat sie einen verhältnismässig grossen Raumbedarf, und schliesslich ergibt sich bei ihr auch eine etwas umständlichere Montagearbeit.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, für Gehäuse insbesondere von Geräten und Apparaturen beliebiger Art und Verwendungszwecke eine. Schlauchanschluss zu schaffen, welcher sich zur Be hebung der genannten Nachteile durch eine beson- ders einfache,
billige und auch gewichtsmässig leich tere Konstruktion mit einem minimalen Raumbedarf auszeichnet und auch einen einfacher vorzunehmen den Anbau ermöglicht.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Schlauchanschlussverbin- dungsstück aus einer von der Innenseite der Gehäuse wandung her in einer in ihr angebrachten Bohrung ein steckbaren Hülse besteht, die sich wandungsinnenseitig mittels eines ihr anigeformten Bundes oder Flansches an die genannte Bohrung anlegt und vor der Aussen seite,
der Gehäusewandung her durch Gegenhaltemmtr tel in der Bohrung der Gehäusewandung befestigt sitzt. Dabei ist diese Durchsteckhülse im übrigen selbst noch so ausgebildet, dass.sie den anzuschliessen den Schlauch praktisch unmittelbar oder mittelbar, an oder in sich festhält.
Die somit geschaffene, sich selbst durch ihre Formgebung innen in. einer Bohrung ,der Gehäusewandung festhaltende Steckhülse kann nicht nur billiger hergestellt werden, sondern er leichtert auch ihre Montage, weil sie in der Bohrung der Gehäusewandung bzw. auf der Innenseite dieser Wandung keine Verschraubung durch Gewinde mehr erforderlich macht.
Die der Erfinddng entsprechende Durchsteck- hülse, die sich wandungsinnenseitig selbst durch ihren. angeformten Flansch oder Bund hält, bekommt, wie genannt, ihren festen Sitz durch auf .der Aussenseite der Wandung des Gehäuses angebrachte Gegenhalte- mittel, die z. B. aus einem aufpressbaren Klemmring bestehen können, die die Hülse dann unlösbar ma chen.
Ferner kommt es aber auch in Betracht, als Gegenhaltemittel eine Schraubenmutter zu verwend den, die der Verbindungshülse an, ihrem ausserhalb der Gehäusewandung liegenden, mit Gewinde ver- sehenen Teil aufschraubbar ist und die Durchsteck- hülse dadurch lösbar an der Gehäusewandung an montieren lässt.
Diese Mutter kann einen Durch- messer haben, der denjenigen der Durchsteckhülse nicht wesentlich überschreiten muss, so dass meh rere Schlauchanschlussstücke mit geringem Raum bedarf verhältnismässig nahe aneinandergerückt wer den können. Dies ist gegenüber den bekannten Schlauchanschlüssen gleichfalls ein Vorteil.
Auch zeichnet sich der der Erfindung entsprechende Schlauchansch#luss seiner vereinfachten Konstruktion entsprechend noch durch ein verhältnismässig leich tes Gewicht aus, was zu dem erzielten geringeren Raumbedarf noch hinzukommt.
Ist der anzuschliessende Schlauch ein: Metall schlauch, so ist der diesen Schlauch aufnehmende Teil der von der Innenseite der Gehäusewandung her einzusteckenden Verbindungshülse vorteilhafterweise zugleich mit einem zur Aufnahme des Endes dieses Metallschlauches geeigneten Gegengewinde ausgestat tet.
Handelt es sich dagegen um einen anzuschlie ssenden. glattwandigen Schlauch aus Gummi oder Kunststoff, so kommt es in Betracht, den diesen Schlauch aufnehmenden Teil der Verbindungshülse so auszuführen, dass er sich seinem schlauchseitigen Ende zu an einer Stelle konisch etwas verjüngt.
Da bei ist dann diesem konischen Teil der Durchsteck- hülse eine das ihm übergestülpte Schlauchende zwi schenliegend festklemmende überwurfmnutter zuge ordnet, welche vorteilhafterweise zugleich noch auf jenem Gewinde fassen kann, mit dem die Hülse an der Gehäusewandung festgeschraubt ist. Hierdurch ergibt sich also speziell auch für in ein Gehäuse ein zuführende bzw. ihm anzuschliessende glattwandige Schläuche eine Konstruktion, die für den Schlauch zugleich noch eine gute festklemmende Abdichtung ergibt.
Die Erfindung ist mit ihren Einzelheiten nach stehend anhand >der Zeichnung in zwei Ausführungs beispielen noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 und 2 einen der Erfindung entsprechenden Schlauchanschluss an einer Gehäusewandung für einen Metallschlauch in Ansicht und im Schnitt.
Fig.3 und 4 entsprechen einer Ausführung des Schlauchanschlusses für einen glattwandigen Schlauch, z. B. aus Kunststoff oder Gummi, eben falls wieder in Ansicht und im Schnitt.
In den Figuren ist 1 die mit einer Bohrung 2 ver sehene Wandung eines Gehäuses., an der der Schlauchanschluss anzubringen ist. Dieser Anschluss besteht nach Fig. 1 und 2 aus einem Hülsenstück 3, welches an seinem wandungsinnenseitigen Ende einen Bund oder Flansch 4 angeformt hat. Dieser Flansch hat einen Durchmesser, der so gross gewählt ist, dass er sich hinter die Bohrung 2 innen an die Ge häusewandung 1 anlegen kann, wenn das Hülsen stück 3 von der Gehäuseinnenseite her in die Bohrung 2 eingesteckt ist.
Das Hülsenstück 3 trägt ausser dem ein sich nach vorne hin an den Flansch 4 anschliessendes Schraubgewinde 5. Auf dieses Ge winde wird von aussen her eine Schraubenmutter 6 aufgedreht, mit der das Hülsenstück sich in der dargestellten Weise fest an die Wandung 1 an schrauben lässt, indem dadurch der Flansch bzw. Bund 4 von innen her kräftig gegen die Wandung 1 gezogen ist. Am vorderen Ende trägt das Hülsen stück 3 ein Gewinde 7 eingeprägt. Dieses Gewinde entspricht den Gängen, wie sie der Metallschlauch 8 seinem Aufbau entsprechend aussen aufweist, der sich somit in das Gewinde 7 fest einschrauben lässt, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht.
Durch den Metallschlauch 8 hindurchgesteckt, kann dann eine elektrische Leitung und insbesondere auch ein elektrisches Kabel in das durch die Wan dung 1 gebildete Gehäuse eingeleitet werden. Nach dem Ausführungsbeispiel, wie es oben entsprechend Fig. 1 und 2 beschrieben worden ist, endet das Hülsenstück 3 gehäuseinnenseitig in dem Bund oder Flansch 4. Es ist aber auch möglich, die Wandung der Hülse 3, z.
B. zylindlrisch noch ins Gehäuse-In- nere weiterlaufen zu lassen, wie dies in Fig. 2 mit -dem Ansatz 9 gestrichelt eingezeichnet ist, um da durch auch innenseitig für das Kabel 'bzw. die elek trische Leitung noch: eine Stütze zu schaffen.
Entsprechend der Ausführungsform des Schlauch anschlusses nach Fig. 3 und 4 ist gleichfalls wieder eine Durchsteckhülse 3a vorgesehen. Auch dieses Hülsenstück wird, nachdem es von innen her durch die Bohrung 2 der Wandung 1 des Gehäuses hin- dürchgesteckt worden ist, von aussen her durch die Schraubenmutter 6 gegen die Gehäusewandung 1 festgeschraubt. Das hierfür dienende Schraubgewinde 5a ist jedoch nach dem nach aussen weisenden vor deren Ende der Hülse 3a zu etwas verlängert. In gleicher Richtung verjüngt sich diese Hülse 3a au sserdem im Abschnitt 10 noch konisch etwas.
Das Ende des mit dieser Hülse 3a zu verbindenden glattwandigen Schlauches 11 wird so weit über die Hülse 3a übergesteckt, dass es bis mindestens über den Konusabschnitt 10 greift. Den klemmenden und zugleich dichtenden Halt des Schlauchendes 11 be wirkt dabei eine L7berwurfmutter 12. Diese kann noch mit auf das nach vorne hin verlängerte Schraub gewinde 5a aufgeschraubt werden.
Deren hinteres Ende, welches gewindefrei gehalten ist und einen etwas kleineren Innendurchmesser hat als ihr Ge- winde, presst dadurch das Schlauchende fest gegen den Konusabschnitt 10 und bewirkt dadurch den erstrebten dicht festhaltenden Sitz des Schlauches. Die überwurfmutter 12 kann aussen entweder einen sie gut greifbar machenden Rändelmantel 13 be sitzet oder auch wie eine übliche Mutter mit einem Mehrkant versehen sein.
Es ist noch darauf hinzuweisen, dass auch unter dem Flanschbund 4 noch ein Dichtungsring 14 vor gesehen sein kann, um den Schlauchanschluss auch auf der Innenseite der Gehäusewandung hermetisch abzudichten. Dies kommt vor allem in Betracht, falls durch den anzuschliessenden Schlauch 11 ein flüssiges oder gasförmiges Mittel geführt werden soll.
Das Herstellungsmaterial des Schlauches 11 kann dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend be- liebig gewählt sein. Auch die Wandungsstärke des Schlauches 11 kann von Fall zu Fall unterschied lich bemessen sein. Das Material, aus dem die Durch steckhülse 3 bzw. 3e, hergestellt ist, kann Stahl, Buntmetall oder gegebenenfalls sogar Kunststoff sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verbindungsstück für einen an einem Gehäuse an einer Bohrung anschliessbaren Schlauch, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer von der Innen seite dar Gehäusewandung her in deren Bohrung einsteckbaren und sich warndungsinnenseitig mittels eines ihr angeformten Bundes oder Flansches :an dieser Bohrung haltenden Hülse (3, 3e,) besteht, die von der Aussenseite der Gehäusewandung her durch Ge:genhaltemi:ttel (6) in der Bohrung festgehalten sitzt und im übrigen selbst noch so ausgebildet ist, d:ass sie den anzuschliessenden Schlauch (8, 11) an oder in sich festhält. UNTERANSPRÜCHE 1.Verbindungsstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindungshülse (3, 3e,) an ihrem ausserhalb der Gehäusewandung (1) liegenden Teil mit Gewinde (5, 5e,) zur Aufnahme, einer sie an der Gehäusewandung (1) festschraub- bar machenden Mutter (6) versehen ist.2. Verbindungsstück nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch :gekennzeichnet, d ass bei einem anzuschliessenden Metallschlauch (8) der diesen Schlauch aufzunehmen bestimmte Teil der Verbin dungshülse (3) mit einem zur Aufnahme des Schlau- ches geeigneten Gegengewinde (7) ausgestattet ist. 3.Verbindungsstück nach Patentanspruch und Untoranispruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem anzuschliessenden glattwandigen Schlauch (11) aus Gummi oder Kunststoff der diesen Schlauch euf- zunehmen bestimmte Teil der Verbindungshülse (3e,) sich gegen sein schlauchseitiges Ende zu an einem Abschnitt (10) konisch verjüngt, wobei diesem ko nischen Hülsenteil (10) eine das ihm überzustülpende Schlauchende zwischenliegend festklemmende,Über- wurfmutter (12) zugeordnet ist, welche dann zu gleich noch auf jenem Gewinde (5) fassen kann, mit dem die Durchsteckhülse (3e,) an der Gehäuse wandung (1) festgeschraubt ist.
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