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CH400029A - Verfahren und Vorrichtung zum Spannungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spannungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden

Info

Publication number
CH400029A
CH400029A CH64363A CH64363A CH400029A CH 400029 A CH400029 A CH 400029A CH 64363 A CH64363 A CH 64363A CH 64363 A CH64363 A CH 64363A CH 400029 A CH400029 A CH 400029A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
threads
tension
additional
length
Prior art date
Application number
CH64363A
Other languages
English (en)
Inventor
Fuerst Stefan
Original Assignee
Reiners Walter Dr Ing
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Filing date
Publication date
Application filed by Reiners Walter Dr Ing filed Critical Reiners Walter Dr Ing
Publication of CH400029A publication Critical patent/CH400029A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  <B>Verfahren und</B>     Vorrichtung        zum        Spannungsausgleich          zwischen        mehreren   <B>gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden</B>    Die     Erfindung        betrifft    ein     Verfahren    zum Span  nungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu  verarbeitenden Fäden unterschiedlicher     Lauflängen     zwischen den Abzugsstellen und den Lieferstellen,  wobei die Fäden zur Erzeugung einer     vorbestimmten     Spannung gebremst werden, sowie eine     Vorrichtung     zur Durchführung dieses     Verfahrens..     



  Beim gleichzeitigen Verarbeiten von mehreren  Fäden unterschiedlicher Lauflängen zwischen den  Abzugsstellen und den Lieferstellen sind grosse       Spannungsdifferenzen    bei     sonst    gleichen Bedingungen       festzustellen.    Verschiedene Spannungen     in    den Fäden  wirken sich aber     bekanntlich    bereits am Zettelbaum  bzw. am     Kettbaum    durch     Einschneiden        der        mit     grösserer Spannung aufgewickelten Fäden in die an  deren Fadenlagen aus.

   Darüber hinaus machen sich       verschiedene        Spannungen    in den     Keafäden    nach dem  Verweben durch sogenannte Blenden     unangenehm     bemerkbar. Es konnte festgestellt werden,     dass    die       Spannungsdifferenzen    auf die Einwirkung von ver  schiedenen Luftwiderständen     zurückzuführen    sind.  Der     Luftwiderstand    nimmt     bekanntlich    mit dem  Quadrat der     Geschwindigkeit    zu und     ist    ferner u. a.

    um so     grösser,    je länger der Faden ist, der durch den  Luftraum gezogen wird, und je grösser die Oberflä  chenreibung des Fadens ist.  



       Speziell    beim Verarbeiten, z. B.     Zetteln,    Schären  usw., von     Textilfäden    mit hohen     Geschwindigkeiten     beträgt die Spannungszunahme durch Einwirkung des       Luftwiderstandes    bei demjenigen Faden, der den  längsten Weg von der Lieferstelle, in diesem     Falle     der     Kreuzspule,    zu der Abzugsstelle, in diesem Falle  dem Zettel- bzw.

       Schärbaum,    zu durchlaufen hat,     ein          Mehrfaches    der     Fadenspannung,    welche bei dem  Faden mit dem     kürzesten        Abstand    zwischen Liefer-    stelle und Abzugsstelle gemessen wird. Diese Diffe  renz ist auf die Länge des Zettel- oder     Schärgatters,     welche 15 m und mehr betragen kann, zurückzu  führen, wodurch die einzelnen Fäden verschiedene       Lauflängen    haben.  



  Vorliegende Erfindung     beseitigt    diese Nachteile.  Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde,     dass    die Span  nungsdifferenz proportional dem Unterschied der  Lauflängen der einzelnen Fäden ist, da     sämtliche     Fäden     mit    gleicher     Geschwindigkeit    abgezogen wer  den und praktisch gleiche     Oberfläche    und damit       Rauhigkeit        besitzen.     



  Die Erfindung bezieht sich auf ein     Verfahren     zum     Spannungsausgleich    mehrerer gleichzeitig zu ver  arbeitender Fäden unterschiedlicher Lauflängen zwi  schen den Abzugsstellen und den Lieferstellen, wobei  die Fäden     zur    Erzeugung einer vorbestimmten Span  nung gebremst werden.     Erfindungsgemäss    wird auf  die     einzelnen    Fäden oder     einzelnen        Fadengruppen     eine zusätzliche     Bremskraft    zur Wirkung gebracht,  die     umgekehrt    proportional zu dem Unterschied der  Lauflängen ist.

   Es ist aber nicht unbedingt erforder  lich, jeden     einzelnen    Faden     gesondert        in    seiner Span  nung auszugleichen, sondern es können auch meh  rere Fäden     annähernd    gleicher Länge zu     einer    soge  nannten     Fadengruppe        zusammengefasst    werden.

   Die  verschiedenen Spannungen der     Fäden    sollen     also    da  durch     ausgeglichen    werden,     dass    auf jene Fäden oder  Fadengruppen     mit    geringeren Fadenspannungen zu  sätzliche Bremskräfte zur Wirkung     gebracht    werden,  und zwar in dem umgekehrt proportionalen Verhält  nis     ihrer    Spannungszunahme, die durch die     grössere     Lauflänge entsteht. Dabei können die     zusätzlichen     Bremskräfte     hydraulischer,    mechanischer oder elek  trischer Art sein, also beispielsweise aus einem gegen      die Laufrichtung der Fäden wirkenden Luftstrom  bestehen.

   Der     Spannungsausgleich    ist besonders ein  fach herzustellen, wenn auf den Faden oder     die     Fadengruppe mit der grössten Lauflänge keine     zu-          sätzliche        Bremskraft    aufgebracht wird, auf den Faden  oder die     Fadengruppe    mit der     kürzesten    Lauflänge  eine zusätzliche Bremskraft in der Grösse der Span  nungsdifferenz zwischen der Spannung des Fadens       mit    der grössten und dem der kleinsten     Lauflänge.     



  Zur Durchführung des     erfindungsgemässen        Ver-          fahrens        dient        erfindungsgemäss    eine     Vorrichtung,    bei  der Bremsmittel vorgesehen sind, die     umgekehrt    pro  portional zum Unterschied der Lauflängen     beauf-          schlagbar        sind.    Es ist     möglich,    bereits vorhandene  Bremsmittel     zusätzlich    zu     beaufschlagen.    Dies kann       beispielsweise    in der Art erfolgen,

   dass die Erreger  wicklung     eines        elektromagnetischen        Fadenspanners     an eine     elektrische    Spannung angeschlossen wird,  welche sich     zusammensetzt    aus einer für     alle    Fäden  gleichen     Grundspannung    und der dem     Verhältnis    der  Lauflängen entsprechenden     Zusatzspannung.    Aber  auch Bremsmittel verschiedenster anderer Art kön  nen vorgesehen sein, beispielsweise auf die Fäden  gegen ihre Laufrichtung blasende Düsen oder Ma  gnetfeldbremsen, falls die Fäden aus magnetisier  barem Material bestehen oder solches enthalten.

   Da  es jedoch     in    vielen     Fällen        schwierig    ist, die bereits  vorhandenen     Bremsmittel        zusätzlich    zu     beaufschla-          gen,    kann es     vorteilhaft    sein,

   Bremsmittel     zusätzlich     zu den bereits vorhandenen Fadenbremsen     anzuord-          nen.    Auch diese     zusätzlich    angeordneten     Bremsmittel     können wieder der     vorbeschriebenen    verschiedenen  Art     sein.    Besonders einfach     wird    die     Durchführung     der Erfindung, wenn die     Bremsmittel        mechanisch          wirkende    Fadenbremsen     sind.    Es können dies bei  spielsweise Tellerbremsen,

       Umschlingungsbremsen     oder     dergleichen    sein.  



  Aber unabhängig davon, welcher Art die     Brems-          mittel    bzw. die     zusätzlichen        Bremsmittel    sind,     lässt     sich die Erzeugung der     zusätzlichen        Bremskraft    be  sonders einfach dadurch erreichen,     dass    die Brems  kraft der Fadenbremsen     elektrisch        steuerbar    ist.

   Am  oben     erwähnten    Beispiel     eines        elektromagnetisch    be  tätigten     Tellerfadenspanners        erläutert,    würde     dies     bedeuten, dass der     Tellerfadenspanner    an sich     eine     mechanisch wirkende Fadenbremse darstellt, wäh  rend die     Bremskraft        dieser    Fadenbremse     elektro-          magnetisch    erzeugt und elektrisch steuerbar ist.

   Das       zusätzliche    Bremsmittel     kann        in    diesem     Fall    aus einer       zusätzlichen        Erregerwicklung    des Fadenspanners be  stehen, welche umgekehrt     proportional    zu dem Un  terschied der Lauflänge des     diesem    Fadenspanner       zugehörigen    Fadens zu der Lauflänge     des    oder der  benachbarten Fäden erregt wird.  



  Zur verhältnisgleichen elektrischen     Steuerung    der       Bremskräfte    kann ein im Verhältnis der Längenun  terschiede der Fäden aufgeteilter elektrischer     Span-          nungsteiler    dienen.

   Dabei wird dem Elektromagneten  an dem Spanner für den Faden     mit    der kleinsten  Lauflänge jeweils die grösste elektrische     Spannung       und dem Elektromagneten an demjenigen Spanner  für den Faden mit der grössten Lauflänge keine elek  trische Zusatzspannung     zugeführt.    Die dazwischen  liegenden Elektromagnete der     Fadenspanner    erhalten  jeweils eine elektrische     Spannung,    welche dem um  gekehrt proportionalen     Längenverhältnis    entspricht.

    Die am     Spannungsteiler        abzugreifenden        Spannungen     für die einzelnen     Bremskräfte    können     mittels    eines  die Spannung an den Enden des Spannungsteilers  verändernden Reglers veränderbar sein. Ein solcher  die Spannung an den Enden des     Spannungsteilers     verändernder Regler kann sowohl ein Regeltransfor  mator als auch ein     Regelwiderstand    oder dergleichen  sein.  



  Anhand der     Fig.    1 bis 3 sei die     Erfindung    bei  spielsweise erläutert.  



  In     Fig.    1 ist in einem Diagramm die Abhängig  keit der Fadenspannung SF von der Lauflänge 1 dar  gestellt.  



       Fig.    2 zeigt in     schematischer    Ansicht ein     Schär-          gatter,    von oben     gesehen.    Man erkennt die Liefer  stellen der Fäden,     nämlich    die Ablaufspulen     K1,        K2     usw., die     Bremsmittel    für die Fäden,     nämlich        die     Fadenspanner     S1,        S2    usw., sowie die zur Abzugsstelle  also -zum     Schärbaum    B laufenden Fäden     F1,        F2    usw.,

    wobei der Übersichtlichkeit halber nur 6 Ablauf  spulen dargestellt sind.  



  Es ist     ersichtlich,        dass    von der gedachten Linie x       des    dem     Schärbaum    B am nächsten liegenden Faden  spanners     S1    aus bis zum     Schärbaum    die Fadenlänge  für     alle    Fäden gleich     gross    ist, dass aber von der       Linie    x bis zur zweiten     Kreuzspule        K2    eine zusätz  liche Länge     L2,

      bis zur     dritten    Kreuzspule eine     zu-          sätzliche    Länge     L3    usw. entsteht.     Demnach    hat der       äusserste    Faden     F6    mit der     zusätzlichen        Länge    La  vom Spanner     SB    aus bis zur Linie x     die    grösste Länge  in der Luft     zurückzulegen.     



       Fig.    1 zeigt nun die Abhängigkeit der Faden  spannung<I>SF</I> von der Lauflänge 1. Da von der     Linie     x, also von der Höhe des ersten     Fadenspanners        F1          an,    bis zum     Schärbaum    B die Längen sämtlicher  Fäden     F1    bis F, konstant sind, tritt in     diesem    Teil  der Fadenlänge keine     unterschiedliche    Spannung in  den einzelnen Fäden auf,

   so dass der     übersichtlich-          keit    halber     das    Koordinatenkreuz der     Fig.    1 auf     die     Höhe der ersten Ablaufspule     K1    gelegt worden ist.

    Die     aufgetragene    Lauflänge entspricht     somit        lediglich     noch der Lauflänge von der Linie x bis zur Ablauf  spule     K1,        K.,    K3,     K4,        K,    oder     K6.    Wie aus dem       Diagramm    unschwer zu erkennen, ist zunächst die  am Fadenspanner eingestellte     Grundspannung    für  alle Fäden konstant.

   Sie ist im     dargestellten    Beispiel  mit 20g angenommen.     (Die    unterbrochenen Linien  deuten andere     mögliche        Grundspannungen    an.) Die  ser Grundspannung überlagert sich die Fadenspan  nung der einzelnen Fäden, und     zwar    direkt propor  tional zu ihrer     Fadenlänge    zwischen Ablaufspule und  der Linie x. Der Faden F, mit der     zusätzlichen    Länge  La weist also die     grösste        Fadenspannung    auf.

   Dabei  ist die Steilheit der einzelnen     Spannungsgeraden        SF,              Sr,        Sr",        Sr",    im wesentlichen     abhängig    von der Lauf  geschwindigkeit der Fäden und deren Oberflächenbe  schaffenheit, also der     Rauhigkeit    der Fäden. Dem  zufolge     gilt    die Gerade     SF,    für einen Faden geringer       Rauhigkeit    und geringer Geschwindigkeit, während  die Kurve     S1,.4    für einen Faden hoher Geschwindig  keit und hoher     Rauhigkeit    gilt.

   Es ist also deutlich  zu erkennen, dass die     einzelnen    Geraden um so  steiler sind, je rauher der Faden ist und ebenfalls um  so steiler sind, je höher die Geschwindigkeit des  Fadens ist. Beide     zusammen,        Rauhigkeit    und Ge  schwindigkeit, ergeben den Luftwiderstand, welcher  die wesentliche Grösse bei der Erhöhung der Faden  spannung infolge     grösserer        Lauflänge    bewirkt.

   Da  jedoch die einzelnen Fäden     eines        Schärgatters    oder  dergleichen     sämtliche    gleicher Art sind, also die  gleiche     Rauhigkeit    besitzen und auch     mit    gleicher  Geschwindigkeit abgezogen werden, ist für einen  Betriebszustand nur eine einzige dieser Geraden     S1,,1     bis     S1;4    zuständig.

   Die Fadenspannung ist also     tat-          sächlich    direkt     proportional    den     zusätzlichen    Faden  längen     L,    bis     L,    Dabei bleibt diese     Proportionalität     zwischen den Fadenlängen und den Fadenspannungen  auch bei völlig anderen     Rauhigkeiten    und Laufge  schwindigkeiten, also bei völlig anderen Betriebs  zuständen, konstant.

   Es ist also     vorteilhaft,    dem  Faden     F1    eine Zusatzspannung zu erteilen, welche  der aus der     zusätzlichen        Lauflänge        L8    des Fadens     F6     resultierenden Zusatzspannung entspricht. Werden  die übrigen Fadenspannungen in den Fäden     F2    bis     F5     im umgekehrten Verhältnis der     zusätzlichen    Lauf  längen     L,    bis La     mit    einer entsprechenden Zusatz  spannung belastet, so herrschen in     sämtlichen    Fäden  die gleichen Spannungen.  



  In     Fig.    3 ist dargestellt, wie bei der Verwendung  von mechanisch wirkenden     Bremsmitteln,    den elek  tromagnetischen Spannern     S1    bis     Se,    neben der für  alle     Spanner        gleichmässig    mittels der Wicklungen     WI     der Elektromagnete zu erzeugenden     Grundspannung     - von beispielsweise 20 g gemäss     Fig.    1 -     zusätzliche     Fadenspannungen mittels der Wicklungen     W11    der  Elektromagnete an den Spannern erzeugt werden  können.

   Die Wicklungen     W11    der Spanner     S1    bis     S5     sind unter     Zwischenschaltung    der gleich     grossen    Wi  derstände 17 bis 21 an das Stromnetz angeschlossen.  Die Wicklung     W11    des Elektromagneten des Spanners       S,    ist nicht an das     Stromnetz        angeschlossen,    da     dieser     Spanner keine     zusätzliche        Bremskraft    zu erhalten  braucht.

   Dabei     kommen    die     zusätzlichen    Bremskräfte  in einer Grössenordnung zur Wirkung, welche umge  kehrt proportional zu dem Unterschied der Lauf  längen der     entsprechenden    Fäden sind. Die Wicklun  gen     WI    der Elektromagnete der     Spanner        S1    bis     Se     werden von     einer        Stromquelle    10, über     Leitung    11,  regelbaren Widerstand 12, die Anschlüsse 14, 15       gleichmässig    erregt.

   Durch Verstellen des Widerstan  des 12 ist es möglich, die     Bremskraft        sämtlicher          Spanner        S1    bis     S6    zu verstellen, so     dass        alle    Fäden       F1    bis F, eine gleich     grosse        Grundspannung    (z. B.  20 g gemäss     Fig.    1) erhalten.

      Die Wicklung     W11    des     Fadenspanners        S1    erhält  bei der     dargestellten    elektrischen Spannungsvertei  lung eine elektrische Spannung, welche sich aus dem  elektrischen     Spannungsabfall    über den     Widerständen     17 bis 21 ergibt.

   Die Wicklung     W11    des     Spanners        S2     erhält eine elektrische     Spannung,    welche sich aus dem       Spannungsabfall    über den     Widerständen    18 bis 21  ergibt, also     4/5    der elektrischen Spannung, die für den  Spanner     S1    zur     Verfügung    steht. Die Wicklung     W11     des     Spanners        S,    erhält     %    der elektrischen Spannung  usw.

   Die Wicklung     W11    des Spanners     S,    erhält     keine          zusätzliche    elektrische Spannung, so dass die Wick  lung     W11    auch nicht unbedingt     erforderlich    ist. Bei  verschiedenen Geschwindigkeiten und     Garnrauhig-          keiten,    d. h. also bei verschiedenem     Luftwiderstand,     ist der Zentralregler 16 zu verstellen,     mit    welchem  eine Abstimmung der Fadenspannung der Fäden     F1     bis     F6        erzielt    werden kann.

   Dabei wird der     Zentral-          regler    16 entweder selbsttätig oder von Hand auf die  Differenz der     Spannungen    in den Fäden     F1    und     F8          eingestellt.    Es wird somit die Wicklung     W11    des Fa  denspanners     S1    mit einer elektrischen     Spannung    sol  cher Grösse     beaufschlagt,    dass die     Fadenspannung     im Faden     F1    und der Wert der     Differenz    zur Span  nung des     Fadens    F, zunimmt.

       Mit    dem Regler 16  wird also die     Fadenspannung    des kürzesten Fadens       F1    der Spannung des     längsten    Fadens     Fs        angepasst.     Alle dazwischen liegenden Fäden     F2    bis     F5    haben  dann durch die verhältnisgleiche     elektrische    Span  nungsverteilung infolge der Widerstände 17 bis 21  immer die richtigen     Zusatz-Fadenspannungen,    so       dass    die Fadenspannungen aller Fäden     F1    bis     F8     gleich werden.

   Eine     derartige    elektrische Regelung,  welche selbsttätig immer die richtige     Proportionalität     zwischen den     Zusatz-Fadenspannungen    erzeugt, kann  auch bei anderen elektrisch     beaufschlagten    Brems  mitteln durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Spannungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden unter schiedlicher Lauflängen zwischen den Abzugsstellen und den Lieferstellen, wobei die Fäden zur Erzeugung einer vorbestimmten Spannung gebremst werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf die einzelnen Fäden oder auf einzelne Fadengruppen eine zusätzliche Bremskraft zur Wirkung gebracht wird, die umge kehrt proportional zu dem Unterschied der Lauf längen ist.
    1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass umgekehrt proportional zum Unterschied der Lauflängen beaufschlagbare Bremsmittel (S1-S,) vor gesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für den Faden oder die Faden gruppe mit der grössten Lauflänge keine zusätzliche Bremskraft aufgebracht wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel zusätzlich zu den bereits vorhandenen Fadenbremsen angeordnet sind. 3. Vorrichung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsmittel mechanisch wirkende Fadenbremsen sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremskraft der Fadenbrem sen elektrisch steuerbar ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur verhältnisgleichen elektri schen Steuerung der Bremskräfte ein im Verhältnis der Längenunterschiede aufgeteilter elektrischer Span- nungsteiler (17-21) dient. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die am Spannungsteiler abgreif- bare Spannung mittels eines die Spannung an den Enden des Spannungsteilers veränderbaren Reglers (16) veränderbar ist.
CH64363A 1962-01-20 1963-01-18 Verfahren und Vorrichtung zum Spannungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden CH400029A (de)

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CH64363A CH400029A (de) 1962-01-20 1963-01-18 Verfahren und Vorrichtung zum Spannungsausgleich zwischen mehreren gleichzeitig zu verarbeitenden Fäden

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CH (1) CH400029A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4313578A (en) * 1978-07-27 1982-02-02 Appalachian Electronic Instruments, Inc. Yarn tension control apparatus
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