[go: up one dir, main page]

CH404626A - Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan

Info

Publication number
CH404626A
CH404626A CH806662A CH806662A CH404626A CH 404626 A CH404626 A CH 404626A CH 806662 A CH806662 A CH 806662A CH 806662 A CH806662 A CH 806662A CH 404626 A CH404626 A CH 404626A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
nitrocyclohexane
nitric acid
cyclohexane
minutes
atm
Prior art date
Application number
CH806662A
Other languages
English (en)
Inventor
Lee Yoonsik
Original Assignee
Commercial Solvents Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Commercial Solvents Corp filed Critical Commercial Solvents Corp
Publication of CH404626A publication Critical patent/CH404626A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C205/00Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton
    • C07C205/05Compounds containing nitro groups bound to a carbon skeleton having nitro groups bound to carbon atoms of rings other than six-membered aromatic rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2601/00Systems containing only non-condensed rings
    • C07C2601/12Systems containing only non-condensed rings with a six-membered ring
    • C07C2601/14The ring being saturated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan durch Nitrierung von Cyclohexan mit Salpetersäure.



   Nitrocyclohexan ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyamiden aus Caprolactam. Es wird hergestellt durch Nitrieren von Cyclohexan mit Salpetersäure nach dem Verfahren des US-Patentes 2 343 534, indem man die beiden Reaktionskomponenten bei etwa   100-2000    und etwa   2-1OAtm.    miteinander umsetzt. Das Molverhältnis von Cyclohexan zu Salpetersäure beträgt dabei   3 0,75    bis   1 : 2.    Die Salpetersäurekonzentration etwa   30-90 /o.    Die Reaktionszeit liegt bei 2 Stunden und darüber.



   Bei obigem Verfahren sind zwar die Ausbeuten recht befriedigend, jedoch ergeben sich bei seiner Anwendung im industriellen Masstab allerlei Nachteile: Die lange Reaktionszeit macht komplizierte Apparaturen nötig und was noch schlimmer ist, es werden als störendes Nebenprodukt oft bis zu 30 oder   40 /o    Adipinsäure gebildet. Für die Grossproduktion dürften auch die Ausbeuten noch höher liegen.



   Das vorliegende Verfahren liefert nun Nitrocyclohexan in weit besserer Ausbeute bei wesentlich kürzerer Reaktionszeit und insbesondere bei stark reduzierter Bildung von Adipinsäure.



   Erfindungsgemäss nitriert man bei 70-280 Atm. und höchstens 6 Minuten lang; und zwar bei einer Temperatur von   100-200 ,    vorzugsweise einem Molverhältnis von Cyclohexan zu Salpetersäure wie etwa 3 zu 0,75 bis 1 zu 2 und mit einer Salpetersäurekonzentration von   20-90 /o.    Die Ausbeuten an Nitrocyclohexan betragen hier bis   750/0,    während nur 1 bis   1 0 /o    Adipinsäure gebildet werden.



   Der günstige Reaktionsdruck liegt zwischen 100 und 250 Atm. Gewöhnlich nitriert man mindestens 2 Minuten und nie länger als 6 Minuten lang.



   Beispiel I
Man setzt 252 g Cyclohexan und 150 g   350/obige    wässrige Salpetersäure vier Minuten lang miteinander um. Reaktionsdruck: 220 Atm., Temperatur   160-170",    Man erhält 249,3 g Nitrocyclohexan und 29,5 g Adipinsäure, was einer theoretischen Ausbeute von   64,50/o    Nitrocyclohexan und   8,20/o    Adipinsäure entspricht.



   Beispiel II
Man setzt 504 g Cyclohexan und 450 g   300/sie    wässrige Salpetersäure 6 Minuten lang miteinander um. Reaktionsdruck: 220 Atm., Temperatur 160 bis   170 .    Ausbeuten: 494,6 g Nitrocyclohexan   (63,90/o    der Theorie); 87,6 g Adipinsäure (10,00/o der Theorie).  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan durch Umsatz von Cyclohexan mit 20-900/oiger wässriger Salpetersäure bei   100-200 ,    dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion bis zu höchstens 6 Minuten lang bei einem Druck von 70-280 Atm. durchführt.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei einem Reaktionsdruck von 100 bis 240 Atm. arbeitet.



   2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion 2 bis 6 Minuten lang durchführt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan durch Nitrierung von Cyclohexan mit Salpetersäure.
    Nitrocyclohexan ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyamiden aus Caprolactam. Es wird hergestellt durch Nitrieren von Cyclohexan mit Salpetersäure nach dem Verfahren des US-Patentes 2 343 534, indem man die beiden Reaktionskomponenten bei etwa 100-2000 und etwa 2-1OAtm. miteinander umsetzt. Das Molverhältnis von Cyclohexan zu Salpetersäure beträgt dabei 3 0,75 bis 1 : 2. Die Salpetersäurekonzentration etwa 30-90 /o. Die Reaktionszeit liegt bei 2 Stunden und darüber.
    Bei obigem Verfahren sind zwar die Ausbeuten recht befriedigend, jedoch ergeben sich bei seiner Anwendung im industriellen Masstab allerlei Nachteile: Die lange Reaktionszeit macht komplizierte Apparaturen nötig und was noch schlimmer ist, es werden als störendes Nebenprodukt oft bis zu 30 oder 40 /o Adipinsäure gebildet. Für die Grossproduktion dürften auch die Ausbeuten noch höher liegen.
    Das vorliegende Verfahren liefert nun Nitrocyclohexan in weit besserer Ausbeute bei wesentlich kürzerer Reaktionszeit und insbesondere bei stark reduzierter Bildung von Adipinsäure.
    Erfindungsgemäss nitriert man bei 70-280 Atm. und höchstens 6 Minuten lang; und zwar bei einer Temperatur von 100-200 , vorzugsweise einem Molverhältnis von Cyclohexan zu Salpetersäure wie etwa 3 zu 0,75 bis 1 zu 2 und mit einer Salpetersäurekonzentration von 20-90 /o. Die Ausbeuten an Nitrocyclohexan betragen hier bis 750/0, während nur 1 bis 1 0 /o Adipinsäure gebildet werden.
    Der günstige Reaktionsdruck liegt zwischen 100 und 250 Atm. Gewöhnlich nitriert man mindestens 2 Minuten und nie länger als 6 Minuten lang.
    Beispiel I Man setzt 252 g Cyclohexan und 150 g 350/obige wässrige Salpetersäure vier Minuten lang miteinander um. Reaktionsdruck: 220 Atm., Temperatur 160-170", Man erhält 249,3 g Nitrocyclohexan und 29,5 g Adipinsäure, was einer theoretischen Ausbeute von 64,50/o Nitrocyclohexan und 8,20/o Adipinsäure entspricht.
    Beispiel II Man setzt 504 g Cyclohexan und 450 g 300/sie wässrige Salpetersäure 6 Minuten lang miteinander um. Reaktionsdruck: 220 Atm., Temperatur 160 bis 170 . Ausbeuten: 494,6 g Nitrocyclohexan (63,90/o der Theorie); 87,6 g Adipinsäure (10,00/o der Theorie).
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan durch Umsatz von Cyclohexan mit 20-900/oiger wässriger Salpetersäure bei 100-200 , dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion bis zu höchstens 6 Minuten lang bei einem Druck von 70-280 Atm. durchführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei einem Reaktionsdruck von 100 bis 240 Atm. arbeitet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion 2 bis 6 Minuten lang durchführt.
CH806662A 1961-07-06 1962-07-05 Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan CH404626A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US122096A US3066173A (en) 1961-07-06 1961-07-06 Preparation of nitrocyclohexane

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH404626A true CH404626A (de) 1965-12-31

Family

ID=22400579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH806662A CH404626A (de) 1961-07-06 1962-07-05 Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3066173A (de)
BE (1) BE619873A (de)
CH (1) CH404626A (de)
GB (1) GB947842A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3255261A (en) * 1964-06-22 1966-06-07 Du Pont Process for producing nitrocycloalkanes
BRPI0907297A2 (pt) 2008-04-16 2016-08-23 Angus Chemical processo para a nitração seletiva de hidrocarbonetos, processo para preparar um nitroálcool, um aminoálcool, uma oxazolidina,uma n-alquilidroxilamina e um composto, composto, uso de um aminoálcool, uma oxazolidina, uma hidroxilamina e uso de composto.
EP2280925B1 (de) * 2008-04-16 2013-08-14 Angus Chemical Company Verfahren zur herstellung von nitropropanen

Also Published As

Publication number Publication date
US3066173A (en) 1962-11-27
GB947842A (en) 1964-01-29
BE619873A (fr) 1962-11-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH404626A (de) Verfahren zur Herstellung von Nitrocyclohexan
DE857960C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexenyl-cyclohexanon durch Kondensation von Cyclohexanon
DE1103581B (de) Verfahren zur Herstellung von loeslichen, stickstoffhaltigen Kunstharzen
DE947162C (de) Verfahren zur Aufarbeitung des bei der Nitrierung von Cyclohexan anfallenden Reaktionsgemisches
DE1643238C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Alkalisalzen der Nitrilotriessigsäure
DE669808C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminonitrilen
DE937586C (de) Verfahren zur Herstellung symmetrischer Dialkylharnstoffe
CH634827A5 (en) Process for the preparation of nitroguanidine from guanidine nitrate by dehydration
DE922649C (de) Verfahren zur Aufarbeitung des bei der Nitrierung von Cyclohexan anfallenden Reaktionsgemisches
DE938843C (de) Verfahren zur Herstellung von Guanidinsalzen aus Dicyandiamid und Ammonsalzen
DE836354C (de) Verfahren zur Herstellung von Melamin aus Harnstoff
EP0248358B1 (de) Verfahren zur Verringerung des Kupfersalzgehalts in Oxamid
DE1768890B2 (de) Verfahren zur herstellung von 4-fluor- 3-nitroanilin
CH626038A5 (de)
DE1418067A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Trialkyladipinsaeuren
DE740409C (de) Verfahren zur Herstellung von Butenylaminen
DE2221406C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,4,6,2', 4',6'-Hexanitrodiphenylamin
DE900217C (de) Verfahren zur Herstellung von Pantothensaeure
DE814143C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfurylamid und Amidosulfonsaeure
DE3135671A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von salzen des cholins
DE939928C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbamylchlorid
DE509935C (de) Verfahren zur Gewinnung von Cyanwasserstoff bzw. Cyanprodukten durch Oxydation von Rhodanammonlaugen mit Salpetersaeure
AT56863B (de) Verfahren zur Darstellung von hochkonzentrierter Ameisensäure aus Formiaten.
DE1175215B (de) Verfahren zur Herstellung von Aceton-Form-aldehyd-Kondensationsprodukten
DE1009167B (de) Verfahren zur Herstellung von kristallisiertem, hochprozentigem Hydroxylammoniumchlorid aus hydroxylaminhaltigen Loesungen