Spindeltreppe Vorliegende Erfindung betrifft eine Spindeltreppe aus vorfabrizierten Treppenteilen mit je einer Tritt platte und je einem Spindelring.
Spindeltreppen sind den Geschosshöhen und den örtlichen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten anzupas sen. Dies bedingt, dass die Höhe der einzelnen Stufen und deren Winkelversetzung zueinander für jede Treppe genau berechnet und danach hergestellt wer den müssen.
Die Erfindung bezweckt dieselben Teile für ver schiedene Stufenhöhen verwenden zu können und ohne dass zum Bau ein Gerüst oder eine Verschalung erforderlich ist. Bisher mussten für Wendeltreppen aus Beton teure und komplizierte Verschalungen hergestellt werden, die den Bau einer solchen Treppe wesentlich verteuerten.
Vorliegende Erfindung bezweckt die zur Treppe erforderlichen Teile, insbesondere die Stufenteile so zu gestalten, dass sie beim Aufeinanderlegen unter schiedliche Stufenhöhen und Winkelversetzungen ein nehmen können.
Die Erfindung besteht darin, dass jeder Spindel ring ringförmige Zentrierelemente aufweist, welche ein Ineinandergreifen benachbarter Spindelringe er möglicht und ein ringförmiger Teil mindestens der einen Stirnseite des Spindelringes geneigt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt: Fig. 1 ein Trittelement mit Trittplatte in schau bildlicher Darstellung, Fig. 2 eine Deckplatte für die Trittplatte, Fig. 3 zwei aufeinanderliegende Trittelemente im Querschnitt, mit übergreifringen, Fig. 4 und 5 Trittelemente im Querschnitt mit Distanzstücken zwischen je zwei Spindelringen, Fig. 6 eine Spindeltreppe nach der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 .eine Treppe in Ansicht, Fig. 8 zwei sich überlappende Treppenstufen. Fig. 1 zeigt ein Trittelement bestehend aus einer Trittplatte 1 und einem Spindelring 2 der zur Bil dung der Treppensäule 3 dient. Die Breite der Tritt platte 1 nimmt mit zunehmendem Abstand vom Ring zu, wobei eine durch die Mitte der Trittplatte ge legte Linie X mindestens angenähert sich mit der Ringaxe Y schneidet.
Das Trittelement 1 kann in einem Guss hergestellt werden, wenn die Armierungs- eisen 4 der Trittplatte 1 mit den Armierungseisen 5 des Spindelringes 2 zuvor verbunden sind. Es ist aber auch möglich, Spindelringe und Trittplatten getrennt mit je einer Aussparung zu versehen und dann beide Teile nachträglich miteinander zu ver binden. Dies hat jedoch nur dann Zweck, wenn zu gleichen Spindelringen verschieden lange Trittplatten oder verschiedene Materialien verwendet werden sol len.
Die Trittplatten können auch aus Gusseisen, Holz, Kunststoff, Glas oder keramischen Massen hergestellt und in die Spindelringe eingegossen wer den. Die Spindelringe zeigen auf der Innenseite Flä chen 7 und 8, die aufeinandergelegt einen Ringraum 11 mit trapezförmigem Querschnitt bilden.
Für Trep pen mit Stufenhöhen von 15-20 cm kann der Abstand der Stufen eingestellt werden, da der Abstand der Spindelringe durch Einlegen von Zwischenstücken 10 in den Ringraum 11 mit trapezförmigem Querschnitt verändert werden kann. Je nach dem radialen Ab stand der Zwischenstücke 10 von der Vertikalaxe der Säule kann der Abstand der Ringe und damit der Stufen vergrössert oder verkleinert werden. Statt Zwischenstücke können auch gegossene Ringe mit unterschiedlichem Radius eingelegt werden.
Die Spindelringe gemäss den Fig. 3 bis 5 weisen einen sich in Axialrichtung des Ringes erstreckenden Ringansatz 12, der einen über die angeschrägten Innenfläche vorspringenden Ring bildet, welcher über eine nach unten gerichtete ringförmige Aussparung 13 eines oberen Spindelringes eingreift, womit die Fuge zwischen den Spindelringen überdeckt wird. Damit kann der Hohlraum 11 zwischen zwei Spindel ringen ausgegossen werden, ohne dass das zum Aus giessen verwendete Material nach aussen entweichen kann.
Zur Versteifung sind, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich, vertikale Armierungseisen 14, 15 vor gesehen.
Die Herstellung der Treppe erfolgt derart, dass zuerst einige der aus den Spindelringen 2 und den an diesen angegossenen Stufenplatten 1 zusammengebaut werden. Hierauf wird Beton in den zentralen Hohl raum eingefüllt und anschliessend nach der ganzen oder teilweisen Erhärtung eine weitere Anzahl von Trittelementen angefügt, worauf sich der Vorgang wiederholt. Nachdem sich die Treppe versteift hat, können dann die Stufen mit Verkleidungen aller Art (Fig. 2) überdeckt werden. Die Spindel kann hohl sein und gemäss Fig. 5 beispielsweise mittels einem Rohr 16 nach innen verkleidet sein und zur Auf nahme von Wasser- oder Gasrohren oder als Lüf tungsrohr bzw. Kamin dienen.
Sie kann aber auch zu einem vollen Querschnitt ausbetoniert sein.
In Fig. 7 ist eine Rohtreppe dargestellt, die aus den beschriebenen vorfabrizierten Teilen hergestellt ist. Mit unterbrochener Linie ist ein Handlauf 18 angedeutet.
Fig. 8 zeigt einen Querschnitt durch sich über lappende Trittplatten.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, kann die Tritt platte auch mit einer Deckplatte 19 versehen werden, welche beispielsweise in einem andern Farbton ge halten ist. Diese kann mit der Trittplatte zu einem Stück vereinigt sein.
An Stelle einer von einem Geschoss zum andern führenden Treppe liessen sich die Trittelemente ver- breitern auf 60-90 oder 180 und so dass diese Spindeltreppe als Podest oder dergleichen verwendet werden kann, wobei die Podestplatte breiter ist, bei spielsweise sich über einen Viertelskreis erstrecken kann. Ein derartiges Podest kann in beliebiger Form ausgeführt werden, insbesondere eine sich um zwei voneinander distanzierte, vertikale, Axen windende S-Form haben.
Spiral staircase The present invention relates to a spiral staircase made of prefabricated stair parts, each with a step plate and a spindle ring.
Spiral stairs are to be adapted to the storey heights and the local entry and exit options. This means that the height of the individual steps and their angular offset to one another must be precisely calculated for each staircase and then manufactured.
The invention aims to be able to use the same parts for different step heights and without a scaffolding or formwork being required for construction. Up until now, expensive and complicated cladding had to be made of concrete for spiral staircases, which made the construction of such a staircase considerably more expensive.
The present invention aims to design the parts required for stairs, in particular the step parts, so that they can take different step heights and angular displacements when they are placed on top of one another.
The invention consists in that each spindle has ring-shaped centering elements, which allow adjacent spindle rings to intermesh, and an annular part of at least one end face of the spindle ring is inclined.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is illustrated in the drawing. It shows: Fig. 1 a step element with step plate in a visual representation, Fig. 2 a cover plate for the step plate, Fig. 3 two stacked step elements in cross section with overlapping rings, Fig. 4 and 5 step elements in cross section with spacers between two spindle rings 6 shows a spiral staircase along the section line VI-VI in FIG. 5,
Fig. 7 shows a staircase, Fig. 8 shows two overlapping steps. Fig. 1 shows a step element consisting of a step plate 1 and a spindle ring 2 which serves to form the stair column 3. The width of the step plate 1 increases with increasing distance from the ring, with a ge through the center of the step plate laid line X at least approximately intersects with the ring axis Y.
The step element 1 can be produced in one cast if the reinforcing irons 4 of the step plate 1 are previously connected to the reinforcing irons 5 of the spindle ring 2. But it is also possible to separately provide spindle rings and tread plates with a recess each and then subsequently bind both parts together. However, this is only useful if step plates of different lengths or different materials are to be used for the same spindle rings.
The tread plates can also be made of cast iron, wood, plastic, glass or ceramic masses and poured into the spindle rings who the. The spindle rings show surfaces 7 and 8 on the inside, which when placed one on top of the other form an annular space 11 with a trapezoidal cross-section.
For stairs with step heights of 15-20 cm, the distance between the steps can be adjusted because the distance between the spindle rings can be changed by inserting spacers 10 in the annular space 11 with a trapezoidal cross-section. Depending on the radial distance from the spacers 10 stood from the vertical axis of the column, the distance between the rings and thus the steps can be increased or decreased. Instead of intermediate pieces, cast rings with different radii can also be inserted.
The spindle rings according to FIGS. 3 to 5 have a ring extension 12 which extends in the axial direction of the ring and which forms a ring projecting over the inclined inner surface, which engages via a downwardly directed annular recess 13 of an upper spindle ring, thus creating the joint between the spindle rings is covered. The cavity 11 can thus be poured out between two spindle rings without the material used for pouring out being able to escape to the outside.
For stiffening, as can be seen from Fig. 5 and 6, vertical reinforcement bars 14, 15 are seen before.
The staircase is manufactured in such a way that some of the spindle rings 2 and the step plates 1 cast onto them are first assembled. Then concrete is poured into the central cavity and then, after all or part of the hardening, a further number of step elements are added, whereupon the process is repeated. After the stairs have stiffened, the steps can then be covered with cladding of all kinds (Fig. 2). The spindle can be hollow and, as shown in FIG. 5, for example by means of a pipe 16 clad inwards and serve to receive water or gas pipes or as a ventilation pipe or chimney.
But it can also be concreted to a full cross-section.
In Fig. 7 a raw staircase is shown which is made from the prefabricated parts described. A handrail 18 is indicated by a broken line.
Fig. 8 shows a cross section through overlapping tread plates.
As shown in Fig. 2, the step plate can also be provided with a cover plate 19, which is kept ge, for example, in a different shade. This can be combined into one piece with the step plate.
Instead of a staircase leading from one floor to the other, the step elements could be widened to 60-90 or 180 and so that this spiral staircase can be used as a platform or the like, the platform plate being wider, for example extending over a quarter circle . Such a pedestal can be designed in any shape, in particular have an S-shape winding around two spaced, vertical axes.