CH391227A - Nach dem Baukastensystem zusammensetzbares Regal - Google Patents
Nach dem Baukastensystem zusammensetzbares RegalInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Nach dem Baukastensystem zusammensetzbares Regal Die Erfindung bezieht sich auf ein nach dem Bau kastensystem zusammensetzbares Regal mit aus Hohl profilen gebildeten Pfosten, zwischen welchen Regal borde in beliebigen Abständen übereinander einhäng- bar sind.
Zu diesem Zweck sind bei einem bekann ten Regal dieser Art, zu dessen Bauelementen ausser den Pfosten und Regalborden noch die einzelnen Pfo sten in Längsrichtung verbindende Schienen und das Regal hinten abschliessende Rückwände gehören, die Hohlprofile, gewöhnlich Hutprofile, an ihren Vorder seiten mit in regehnässigen Abständen übereinander angeordneten rechteckigen Ausschnitten versehen, wobei die Breite der Ausschnitte so bemessen ist, dass zwei Regalborde nebeneinander mittels an den Seitenflächen befestigter Aufhängevorrichtungen ein gehängt werden können.
Diese Art der Regalbefesti- gung hat den Nachteil, dass zwischen den Regalbor- den Schlitze entstehen, deren Breite doppelt so gross ist wie die Breite der Aufhängevorrichtungen.
Weitere Nachteile des bekannten Regals sind da rin zu sehen, dass die Pfosten, die mit schrägen Stütz beinen versehen sind, wegen ihrer sperrigen Form beim Versand Schwierigkeiten bereiten, und dass die Montage nicht ohne Werkzeuge erfolgen kann.
Bei dem erfindungsgemässen Regal sind diese Nachteile vermieden. Es lassen sich durchgehende lückenlose Regalflächen erzielen. Ausserdem kann auf besondere Längsverbindungen zwischen den Pfo sten verzichtet werden.
Das erfindungsgemässe Regal ist dadurch gekenn zeichnet, dass die Pfosten an ihren Stegseiten ausser mit Ausschnitten zur verstellbaren Halterung der Re galborde mit Ausschnitten zur Verbindung mit lot recht stehenden Fussplatten sowie an ihren Flansch- seiten mit ausgestanzten Zungen zur Steckverbindung der Rückwand versehen sind und dass die Regalbor- de auf lotrecht stehenden Konsolplatten aufgesteckt sind, die ihrerseits in den Ausschnitten der Pfosten eingehängt sind.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungs beispiel der Erfindung erläutert. Darin zeigen: Fig. 1 eine schaubildliche Teilansicht eines Wand regals, wobei zum besseren Verständnis bei einer Re galetage nur ein Regalbord, bei einer anderen Regal etage ein Drahtkorb eingesetzt ist und bei der unter sten Etage eine Fussplatte und die Regalborde fehlen, Fig. 2 einen Teillängsschnitt gemäss der Linie Il- II der Fig. 3,
Fig. 3 einen Teilquerschnitt gemäss der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Befesti gung Pfosten - Fussplatte - Regalbord, Fig. 5 eine schematische Darstellung der Befesti gung Pfosten - Rückwand.
Die verschiedenen Bauteile des erfindungsgemäs- sen Regales sind die bei dem gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel aus Hutprofilen gebildete Pfosten 1, die Fussplatten 2, die Rückwände 3, die Konsolplatten 4 und die Regalborde 5. Die der Halterung der Regal borde 5 dienenden Ausschnitte 11 sind in bekannter Weise rechteckig ausgebildet und in regelmässigen Abständen übereinander auf der Stegseite der Hut profile angeordnet.
Die ebenfalls rechteckigen, der Verbindung mit den Fussplatten 2 dienenden Aus schnitte sind mit 12 und die an den Flanschseiten an geordneten, der Befestigung der Rückwände dienen den, ausgestanzten Zungen mit 13 bezeichnet. Die Fussplatten 2 sind mit mindestens zwei nach oben zeigenden, in die Ausschnitte 12 der Pfosten 1 ein führbare Nasen 21 und mit als Lagerungen der Pfo sten dienenden lotrechten Schlitzen 22 versehen, auf deren Grund sich die Oberkanten der Ausschnitte 12 abstützen. An den Oberkanten der Fussplatten sind abwechselnd nach beiden Seiten Lappen 23 ausgebo- gen, so dass an der Oberkante eine Art Rinne entsteht, in welche die Regalborde eingehängt werden können.
Den Abschluss der Rinne nach aussen bildet ein Bü gel 24. Auf der Unterkante der Fussplatten sind in der Nähe der Seitenkante Schlitze angeordnet, in wel che höhenverstellbare Füsse 25 eingesteckt sind.
Die Rückwände 3 sind zur Versteifung allseitig nach hinten abgewinkelt. Die oberen und unteren ab gewinkelten Ränder sind mit 31, die seitlichen Rän der, die zugleich zur Befestigung an den Pfosten 1 und damit zur Längsverbindung der einzelnen Pfosten dienen und sich im montierten Regal an die Flan schen der Pfosten anlegen, sind mit 32 bezeichnet. Letztere sind zu diesem Zweck mit der Form und der Wandstärke der ausgestanzten Zungen 13 entspre chenden Ausschnitten 35 und Schlitzen 36 versehen, deren Oberkanten im montierten Zustand auf dem Teil 14 der Lappen 13 aufliegen.
Damit das Zusam menfügen der Rückwände mit den Pfosten auch quer zur Regalrichtung vorgenommen werden kann, sind die bei den Ausschnitten 35 (Fig. 5) stehengebliebe nen Teile 34 der Seitenränder 32 bügelartig nach in nen eingebuchtet. Zur weiteren Versteifung und um die Pfosten nach vorne abzudecken, sind die seitli chen Ränder so abgewinkelt, dass sie einen in der Ebene des Wandteiles der Rückwand verlaufenden, vorstehenden Falz 33 bilden, der an der Stegseite des Hohlprofilpfostens 1 anliegt. Der grösseren Verstei fung und der einfacheren Transportmöglichkeit hal ber sind zwischen den einzelnen Pfosten mehrere Rückwände 3 übereinander angeordnet.
Dementspre chend sind auch an den Flanschseiten der Hohlpro file 1 mehrere Zungen 13 in regelmässigen Abständen übereinander ausgestanzt. Als Mittel zur Befestigung der Regalborde 5 an den Pfosten 1 dienen die Kon- solplatten 4 (Fig. 2 und 3), die ebenfalls wie die Fussplatten 2 und die Rückwände 3 auf einfache Weise aus Blech durch Stanzen bzw. Abkanten her gestellt werden können.
Die Konsolplatten sind mit mindestens zwei übereinanderliegenden Nasen 41 ver sehen, durch welche sie in die Ausschnitte 11 der Pfosten 1 eingehängt werden können. Die unteren Na sen sind mit mehreren Einrastschlitzen bzw. Abstütz- flächen 42 versehen, durch welche eine verschiedene Neigung eingestellt werden kann. Die Konsolplatten sind ausserdem mit Rasten 43, vorzugsweise in Form von umgebogenen Lappen, zur Fixierung der über die Konsolplatten einzuhängenden Regalborde 5 verse hen.
Damit wahlweise an Stelle der Regalborde auch gitterförmige Warenkörbe 6 eingesetzt werden kön nen, sind die Konsolplatten 4 mit Mitteln 44 verse hen, die aus ausgestanzten winkelförmigen Zungen oder durch Nieten oder Verschweissen mit den Kon- solplatten verbundenen Winkeln oder Haken beste hen können.
Als Regalborde 5 dienen Platten, die an allen vier Seiten mit nach unten gerichteten, abgewinkel ten Rändern versehen sind. Die Querränder 51 dienen zum Einhängen an die Konsolplatten 4. Vorzugswei se sind mehrere Regalborde 5 hintereinander ange- ordnet und die hintereinanderliegenden Borde mitein ander verriegelt. Zu diesem Zweck sind, wie aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, die vorne liegenden Ränder der Regalborde als Rillenränder 53 ausgebildet, in welche die einfach abgewinkelten hinteren Längsränder 52 der nächsten Regalborde eingreifen.
In den vorste henden Rillenrand des vordersten Regalbordes kön nen Preisschienen, Zierleisten oder dergleichen ein gesteckt werden.
Der Zusammenbau des Regales lässt sich leicht ohne jedes technische Hilfsmittel bewerkstelligen. Zu erst werden zwei Pfosten auf je eine Fussplatte auf gesetzt und dann durch Aufstecken der Rückwände, wie Fig. 5 zeigt, miteinander verbunden. Auf die glei che Weise werden die weiteren Pfosten zugefügt, bis schliesslich die gewünschte Regalbreite erreicht ist. Sodann werden in die Pfosten auf den gewünschten Höhen die Konsolplatten in den gewünschten Nei gungen eingehängt, und zwar in die Endpfosten je weils ein Stück und in die übrigen Pfosten je zwei Stück (Fig. 3).
Schliesslich werden, von hinten be ginnend, die Regalborde auf die Konsolplatten auf gesteckt. Falls das Regal frei im Raum stehen soll, können zwei Regale mit ihren Rückseiten aneinander- stehend zu einem Doppelregal verbunden werden. Die Verbindung kann auf einfache Weise durch U-Profile erfolgen, die in Längsrichtung über die oberen Enden der Pfosten gestülpt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Nach dem Baukastensystem zusammensetzbares Regal mit aus Hohlprofilen gebildeten Pfosten, da durch gekennzeichnet, dass die Pfosten (1) an ihren Stegseiten ausser mit Ausschnitten (11) zur verstell baren Halterung der Regalborde (5) mit Ausschnit ten (12) zur Verbindung mit lotrecht stehenden Fuss- platten (2) sowie an ihren Flanschseiten mit ausge stanzten Zungen (13) zur Steckverbindung der Rück wand (3) versehen sind und dass die Regalborde (5) auf lotrecht stehenden Konsolplatten (4) aufgesteckt sind, die ihrerseits in den Ausschnitten (11) der Pfo sten (1) eingehängt sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Regal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Fussplatten (2) mit mindestens zwei nach oben zeigenden, in die Ausschnitte (12) der Pfosten (1) einführbaren Nasen (21) und als Lage rungen der Pfosten dienenden Schlitzen (22) versehen sind. 2. Regal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Oberkante der Fussplatten (2) abwechselnd nach beiden Seiten Lappen (23) ausge bogen sind, die in ihrer Gesamtheit eine Rinne zur Aufnahme von Regalborden (5) ergeben. 3. Regal nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am äusseren Ende der Oberkante der Fussplatten (2) ein die Rinne abgrenzender Bügel (24) befestigt ist. 4.Regal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in auf der Unterkante der Fussplatten (2) in der Nähe der Seitenkanten angeordnete Schlit ze höhenverstellbare Füsse (25) eingesteckt sind. 5. Regal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rückwände (3) zur Versteifung an ihren Kanten mit nach hinten abgewinkelten Rändern (31, 32) versehen sind, von denen die seitlichen Rän der (32) zur Befestigung an den Pfosten (1) dienen. 6. Regal nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass an den seitlichen Rändern (32) Aus schnitte (35) mit Schlitzen zur Aufnahme der Zungen (13) der Pfosten (1) angeordnet sind. 7. Regal nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die seitlichen Ränder (32) der Rück wand auf der Höhe der Ausschnitte (35) bügelartig (34) eingebuchtet sind. B.Regal nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die seitlichen Ränder (32) einen in der Ebene des Wandteils der Rückwand verlaufenden, vorstehenden Falz (33) bilden. 9. Regal nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen zwei Pfosten (1) mehrere Rückwände (3) über einander angeordnet sind und dass dementsprechend an den Flanschseiten der Hohlprofile (1) mehrere Zungen (13) in regelmässigen Abständen übereinan der ausgestanzt sind. 10.Regal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Konsolplatten (4) mit mindestens zwei der Einhängung in die Ausschnitte (11) des Pfostens (1) dienenden Nasen (41) versehen sind, von denen die unteren mehrere Einrastschlitze bzw. Ab stützflächen (42) aufweisen. 11. Regal nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Konsolplatten (4) mit Fixier rasten (43) für die Regalborde versehen sind. 12. Regal nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Konsolplatten (4) mit Mitteln (44) zum Aufsetzen oder Einhängen von Warenkör ben (6) versehen sind. 13.Regal nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Regalborde (5) zu ihrer Versteifung an allen vier Kanten mit nach unten gerichteten, ab gewinkelten Rändern (51, 52, 53) versehen sind, von denen die Querränder (51) zugleich zum Einhängen an die Konsolplatten (4) dienen. 14.Regal nach Patentanspruch und Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Konsolplatten (4) mehrere Regalborde (5) hinterein ander angeordnet sind und dass je ein Längsrand der Regalborde als vorstehender Rillenrand (53) ausge bildet ist, in welchen der einfach abgewinkelte Längs rand (52) des nächsten Regalbordes (5) eingreift.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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