Gerät zum Entfernen von Schmutz- oder Fettflecken auf Polstermöbeln, Teppichen und Garderobe Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zum Entfernen von Schmutz- oder Fettflecken auf Polster möbeln, Teppichen und Garderobe mittels eines schaumigen Reinigungsmittels. Bisher war es erfor derlich, das mit Wasser verdünnte Reinigungsmittel in einer Schüssel von Hand in schaumigen Zustand zu versetzen, worauf mittels einer darin angefeuchte ten Bürste oder mittels eines Schwammes die Reini gung vorgenommen wurde. Die derart behandelten Stücke wiesen jedoch oft sehr grosse Unterschiede im Reinigungsgrad auf, da es nur selten gelang, die erforderliche Gleichmässigkeit bei der Zubereitung des Reinigungsmittels zu erzielen.
Es kommt hinzu, dass die bekannten Geräte verhältnismässig viel Raum beanspruchen und schwer zu transportieren sind, ohne solche Geräte aber eine zufriedenstellende Rei nigung kaum möglich ist.
Das erfindungsgemässe Gerät ist dadurch gekenn zeichnet, dass nach dem Entfernen der handelsüb lichen Verschlusskappe der Flasche oder Dose, wel che das Reinigungsmittel komprimiert enthält, eine Verschlusskappe aufgesetzt wird, auf welcher eine mit mindestens einer Bohrung versehene Bürste oder ein Schwamm angebracht ist, derart, dass in der End- stellung dieser Verschlusskappe das Ventil der Flasche oder Dose öffnet, so dass das Reinigungsmittel durch die Bohrung zwischen die Bürstenhaare bzw. in den Schwamm gelangt.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes be schrieben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Aerosoldose mit einer handelsüblichen Schraubverschlusskappe. Fig.2 zeigt dieselbe Aerosoldose mit aufge schraubter Verschlusskappe, welche mit einer Bürste ausgerüstet ist. Fig.3 zeigt die Aerosoldose mit der aufge schraubten Kappe im Schnitt, und Fig.4 zeigt eine andere Ausführungsform des Gerätes im Schnitt.
Die Schraubverschlusskappe gemäss Fig. 2 ist mit einem dicken Boden 3 versehen, der in der Mitte eine Bohrung 4 aufweist, über welcher das eine Ende eines Rohrkrümmers 5 gestülpt und am Boden 3 der Verschlusskappe befestigt ist. An seinem freien Ende trägt der Rohrkrümmer 5 eine Bürste 6, welche in ihrem Rücken eine Bohrung 7 besitzt, die ebenfalls in den Rohrkrümmer 5 einmündet.
Die handelsübliche Verschlusskappe 1 (Fig.l) wird von der Aerosoldose abgeschraubt und durch die beschriebene Verschlusskappe mit der Bürste 6 ersetzt, die zweckmässig zunächst nur so weit auf geschraubt wird, dass sie sich nicht ungewollt lösen kann. Zum Gebrauch wird die Verschlusskappe bis zur Endstellung weiter geschraubt, wobei sie mit ihrem Boden auf den Stössel 8 der Aerosoldose drückt und damit das Ventil öffnet, worauf das in der Dose komprimierte Reinigungsmittel durch den Krümmer 5 in die Bürste 6 gelangt.
Statt des Schraubverschlusses kann auch ein Steckverschluss vorgesehen sein. Fig. 4 zeigt diese Ausführungsform In diesem Falle lässt sich die Verschlusskappe, welche mit zwei halbrunden Falzen 9 und 10 versehen ist, in die Bereitschaftsstellung bringen, indem man den Falz 9 über den zu diesem Zwecke am Flaschen- oder Dosenhals vorgesehenen oberen Wulstring 11 zwängt.
Zum Gebrauch wird die Verschlusskappe weiter aufgeschoben, so dass die Falze 9 und 10 die Wulstringe 11 und 12 übergreifen und der Boden 13 auf den Stössel 14 der Aerosoldose drückt und so das Ventil öffnet. Der Schraub- bzw. Steckverschluss könnte auch ein Bajonettverschluss sein.
Der Rohrkrümmer könnte aus einem Schlauch bestehen, der über Rohrstutzen mit der Verschluss kappe und der Bürste verbunden ist.
An Stelle der Bürste könnte auch ein Schwamm treten.
Device for removing dirt or grease stains on upholstered furniture, carpets and cloakrooms. The present invention relates to a device for removing dirt or grease stains from upholstered furniture, carpets and cloakrooms by means of a foamy cleaning agent. So far it was necessary to put the detergent diluted with water in a bowl by hand in a foamy state, whereupon the cleaning was carried out by means of a brush moistened therein or by means of a sponge. However, the pieces treated in this way often showed very large differences in the degree of cleaning, since it was only rarely possible to achieve the required uniformity in the preparation of the cleaning agent.
In addition, the known devices take up a relatively large amount of space and are difficult to transport, but without such devices satisfactory cleaning is hardly possible.
The device according to the invention is characterized in that, after the commercially available closure cap of the bottle or can, which contains the cleaning agent in compressed form, has been removed, a closure cap is placed on which a brush or a sponge provided with at least one bore is attached, such as that in the end position of this cap the valve of the bottle or can opens so that the cleaning agent gets through the hole between the brush hairs or into the sponge.
Two embodiments of the subject invention will be described below with reference to the drawing.
1 shows a side view of an aerosol can with a commercially available screw cap. 2 shows the same aerosol can with screwed-on cap, which is equipped with a brush. 3 shows the aerosol can with the screwed-on cap in section, and FIG. 4 shows another embodiment of the device in section.
The screw cap according to FIG. 2 is provided with a thick base 3 which has a bore 4 in the middle, over which one end of a pipe bend 5 is slipped and fastened to the base 3 of the closure cap. At its free end, the elbow 5 carries a brush 6 which has a bore 7 in its back, which also opens into the elbow 5.
The commercially available closure cap 1 (Fig.l) is unscrewed from the aerosol can and replaced by the described closure cap with the brush 6, which is expediently only screwed on so far that it cannot come loose unintentionally. For use, the closure cap is screwed further to the end position, with its bottom pressing on the plunger 8 of the aerosol can and thus opening the valve, whereupon the cleaning agent compressed in the can passes through the bend 5 into the brush 6.
Instead of the screw cap, a plug cap can also be provided. 4 shows this embodiment. In this case, the closure cap, which is provided with two semicircular folds 9 and 10, can be brought into the ready position by forcing the fold 9 over the upper bead ring 11 provided for this purpose on the bottle or can neck .
For use, the closure cap is pushed on further so that the folds 9 and 10 overlap the bead rings 11 and 12 and the base 13 presses on the plunger 14 of the aerosol can and thus opens the valve. The screw or plug lock could also be a bayonet lock.
The elbow could consist of a hose that is connected to the closure cap and the brush via a pipe socket.
A sponge could be used instead of the brush.