CH398198A - Vorrichtung zur Befestigung eines rohrförmigen Teiles auf einer Welle - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung eines rohrförmigen Teiles auf einer WelleInfo
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Description
Vorrichtung zur Befestigung eines rohrförnllgen Teiles auf einer Welle Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befesti gungsvorrichtung und insbesondere eine Vorrichtung zur Befestigung eines rohrförmigen Teiles auf einer Welle über ein Kugellager, z. B. um eine Relativ drehung der beiden Teile zuzulassen.
Die Befestigungsvorrichtung lässt sich insbeson dere für die Anbringung einer rohrförmigen Hülle um eine Transmissionswelle verwenden. Bei der Welle kann es sich beispielsweise um die Transmis- sionswelle einer Ackerbaumaschine handeln, die am Abtriebsteil eines Traktors angeschlossen ist. In die sem Falle wird die vom rohrförmigen Teil gebildete Schutzhülse normalerweise durch Endlager am inne ren Jochteil von Universalgelenken der Welle ab gestützt, wobei es in diesem Falle erwünscht ist, eine einfache Montage und Entfernung der Schutz hülse auf dem Felde zu gewährleisten, jedoch eine unabsichtliche Lösung zu verhindern.
Zweckmässig ist eine Schutzhülse, die sich ohne Werkzeuge leicht anbringen und abnehmen lässt.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich aus durch einen in Umfangsrichtung geteilten Lager ring, der in einem Lagergehäuse des rohrförmigen Teiles angeordnet ist, wobei die Ringteile in axialer Richtung voneinander entgegen der Wirkung von elastischen Mitteln entfernbar sind und die elastischen Mittel die Ringteile normalerweise miteinander in Berührung halten, um eine äussere Kugelbahn eines Kranzes von Kugeln zu bilden, die durch einen Käfig mit dem äusseren Lagerring in Eingriff ge halten werden.
Das Lager gestattet die Befestigung des rohr- förmigen Teiles auf einem inneren Lagerring, wobei eine Relativbewegung der Welle und des inneren Lagerringes bezüglich der Kugeln eine radial nach aussen grichtete Bewegung derselben zur Trennung der Teile des äusseren Lagerringes gestattet, um die Montage zu ermöglichen. Wenn der innere Lager ring bezüglich dem äusseren Lagerring ausgerichtet ist, so bewegen sich die Teile unter dem Einfluss der nachgiebigen Mittel in ihre Normallage zurück, wodurch die Kugeln radial einwärts und in Eingriff mit dem inneren Lagerring bewegt werden.
Beim rohrförmigen Teil handelt es sich vor zugsweise um die Schutzhülse einer Transmissions- welle, wobei, wenn diese Schutzhülse zur Verwen dung an einer Ackerbaumaschine ausgebildet ist, der innere Lagerring normalerweise mit dem inneren Jochteil eines Universalgelenkes fest verbunden ist oder mit diesem aus dem gleichen Stück besteht. In diesem Falle ist es normalerweise erwünscht, eine Befestigung durch Bewegung in einer Richtung zu erreichen, wobei durch Bewegung in der ent gegengesetzten Richtung keine Lösung eintreten darf.
Zu diesem Zweck kann der vordere Teil des zwei teiligen äusseren Lagerringes gegen Verschiebung vom anderen Lagerring weg gesichert werden; beispiels weise kann dieser Ringteil durch die nachgiebigen Mittel gegen einen Anschlag bewegt werden.
Um die Entfernung der Hülse von der Welle zu gestatten, können Mittel vorgesehen sein, die eine Entfernung der beiden Teile des äusseren Lager ringes voneinander gestatten. Bei diesen Mitteln kann es sich um einen oder mehrere Vorsprünge, wie z. B. Lappen, handeln, die sich durch eine Öffnung im Lagergehäuse erstrecken.
Bei den nachgiebigen Mitteln handelt es sich vorzugsweise um eine Feder, z. B. ein Ringfeder paket, das im Gehäuse angeordnet ist und mit dem äusseren Lagerring zusammenwirkt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus führungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung im Zusammenhang mit einer teleskopisch verschieb baren Schutzhülse beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht in vergrösserter Darstel lung, Fig. 3 einen Schnitt entlang Linie III-111 in Fig. 2, Fig. 4 ein Detail aus Fig. 3 in vergrösserter Dar stellung.
Die Schutzhülle besitzt einen zentralen rohrför- migen Teil, der durch zwei Abschnitte 1 und 2 von kreisförmigem Querschnitt gebildet ist, wobei die Abschnitte teleskopisch verschiebbar sind. Am äusseren Ende jedes rohrförmigen Abschnittes 1 und 2 ist ein Lagergehäuse 3 befestigt, beispielsweise durch Nietung.
Jedes Lagergehäuse 3 besitzt einen verjüngten Teil 4, auf welchen der zugehörige rohrförmige Abschnitt 1 oder 2 aufgeschoben und an welchem derselbe mittels Nieten 5 gesichert ist. In einem Lagergehäuseteil 6 mit vergrössertem Durchmesser ist ein Lager 7 angeordnet. Die beiden Lagerge häuse 3 und die Lager 7 besitzen ähnliche Aus bildung, wobei der Abschnitt 2 auf den Teil 4 aufgeschoben ist, während der Abschnitt 1 in den Teil 4 des zugehörigen Lagergehäuses hineinragt. Der äussere Lagerring jedes Lagers 7 ist in zwei geschlossene Ringteile unterteilt, die mit 8 und 9 bezeichnet sind.
Der äussere Ringteil 9 stösst dabei gegen eine Anzahl am Umfang verteilt angeordneter und sich nach einwärts erstreckender Haltebolzen 10 an, die die Wand des Gehäuseteiles 6 von aussen her durchsetzen. Nachfolgend wird nunmehr der rechtsseitige Teil von Fig. 1 beschrieben, und zwar mit Bezug auf die Fig. 2 und 4.
Ein abnehmbarer trompetenförmiger Endteil 11 aus Kunststoff umgibt ein Universalgelenk 12 am entsprechenden Ende der Transmissionswelle 13. In Fig. 3 ist nur der innere Jochteil des Universalge lenkes 12 dargestellt, jedoch ist ersichtlich, dass dieser Teil vom Endteil 11 vollständig überdeckt wird. Der Teil 11 besitzt eine nach einwärts gerichtete Lippe, welche den Absatz am Lagerteil 3 nachgiebig hinter greift und den Teil 11 in der richtigen Lage hält. Im Teil 11 ist an dessen Innenwand eine Ausneh- mung 15 vorgesehen, in die sich die Köpfe der Bolzen 10 erstrecken. Der Teil 11 sichert somit die Köpfe 10 im Teil 6.
Der innere Ringteil 8 des Lagerringes ist im Gehäuseteil 6 verschiebbar geführt, wobei derselbe gegen den Ringteil 9 gedrückt wird, und zwar ver mittels eines Ring federpaketes 16, das mit seiner anderen Stirnseite am Absatz zwischen den Teilen 6 und 4 anliegt. In der in der oberen Hälfte von Fig. 3 dargestellten Normallage begrenzen die Teile 8 und 9 eine äussere Kugelbahn 17 mit V-förmigem Querschnitt, wobei der Teil 8 einen Konus von 50 und der Teil 9 einen Konus von 35 mit der Achse einschliesst. Die Teile 8 und 9 bestehen aus ge sintertem Eisen.
Ein Kranz von Kugeln 18 greifen in die Kugel bahn 19 ein, wobei diese Kugeln in einem Käfig aus Nylon gehalten sind. Der Käfig enthält Sitze 20 für die Kugeln, wobei diese Sitze nach einwärts durch Lippen 22 abgeschlossen sind, die die Kugeln daran hindern, aus dem Käfig auszutreten, wenn die Schutzhülse nicht auf der Welle aufgesetzt ist. Im weiteren verhindern sie auch, dass der Käfig zusammen mit den Kugeln aus dem äusseren Lager ring 8, 9 herausgezogen werden kann.
Der Jochteil 12 besitzt einen etwa zylindrischen Teil 23, der den inneren Lagerring bildet und eine innere Kugelbahn 24 für die Kugeln 18 aufweist. Der Jochteil 23 besitzt an seinem zylindrischen Teil eine Fase 25, welche das Einschieben bzw. Aufsetzen der Schutzhülse vereinfacht. Beim Aufsetzen der Hülse wird diese vom inneren Ende des Wellen teiles 13, der die eine Hälfte einer teleskopischen Welle bildet, aufgeschoben. Die beiden teleskopisch verschiebbaren Wellenteile werden zu diesem Zweck auseinander gezogen. Beim Aufschieben der Schutz hülse ist der äussere Lagerring 8, 9 mit den Kugeln und dem Käfig 18, 19 schon zusammengebaut und in das Lagergehäuse 3 eingesetzt.
Die Fase am zylindrischen Teil 23 drückt beim Auflaufen der Kugeln auf dieselbe diese radial nach aussen, wo durch die Ringteile 8, 9 auseinandergedrückt werden, und zwar entgegen der Wirkung der Feder 16. Es hat sich gezeigt, dass das Aufschieben leichter vonstatten geht, wenn die Schutzhülse gleichzeitig gegenüber dem Jochteil verdreht wird. Die beiden Ringteile 8, 9 werden auseinandergedrückt, bis die Kugeln zwischen sich den zylindrischen Teil 23 aufnehmen können, wie in der unteren Hälfte von Fig.3 dargestellt.
Dadurch kann die Schutzhülse auf dem zylindrischen Teil des Joches verschoben werden' bis die Kugeln 18 in die Querschnittsebene der Kugelbahn 24 gelangen. Wenn diese Lage er reicht ist, verschiebt die Feder 16 den Teil 8 gegen den Teil 9, wodurch die Kugeln radial einwärts ge drückt werden und mit der Kugelbahn 24 in Ein griff kommen, so dass die Schutzhülse auf dem Joch verriegelt wird. Die Anordnung ist so, dass eine axiale an der Schutzhülse angreifende Kraft an den äusseren Lagerring übertragen wird. Eine solche in axialer Richtung nach links wirkende Kraft hat nor malerweise die Tendenz, den Teil 9 zu verschieben. Dies wird jedoch durch die Zapfen 10 verhindert, so dass eine unbeabsichtigte Entfernung der Schutz hülse verhindert wird.
Um eine leichte Entfernung der Schutzhülse von der Welle 13 zu ermöglichen, wenn dies tatsächlich beabsichtigt ist, besitzt der Teil 8 zwei nach aussen gerichtete, diametral angeordnete Lappen 26, die sich durch axial verlaufende Schlitze 27 im Gehäuse teil 6 und im Endteil 11 erstrecken. An jedem Lappen ist ein Kunststoffknopf 28 befestigt, welcher angebracht wird, nachdem der Teil 8 in das Gehäuse 6 ein gesetzt ist. Die Knöpfe 28 gestatten, den Teil 8 von Hand entgegen der Wirkung der Feder 16 zu- rückzuziehen, so dass die Kugeln nach radial auswärts ausweichen können und somit eine Freigabe der Kugelbahn 24 möglich ist. Die Schutzhülse kann somit vom Jochteil und von der Welle 13 abgezogen werden.
Um die Montage des Teiles 8 im Lagergehäuse 3 zu ermöglichen, ist der äussere Teil 6 dieses Gehäuses mit einem Buckel 29 versehen, der bezüglich eines der Schlitze 27 axial ausgerichtet ist. Dadurch ist es möglich, den Ring 8 zuerst mit der einen, den Lappen tragenden Hälfte in das Gehäuse einzu führen, wobei der mit dem Buckel in der gleichen Flucht liegende Schlitz vom Lappen durchsetzt wird. Mittels eines Ringes 30, der am Buckel befestigt ist, kann die Schutzhülse gesichert werden, z. B. mittels einer Kette.
Die Freigabeknöpfe sind aus synthetischem Mate rial, wie z. B. Nylon, hergestellt und besitzen zwei in Umfangsrichtung verlaufende Nuten 31, die Rippen 32 an den Lappen 26 aufgreifen, um die Knöpfe 28 in aufgesetzter Lage zu sichern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Befestigung eines rohrförmigen Teiles auf einer Welle, gekennzeichnet durch einen in Umfangsrichtung geteilten Lagerring, der in einem Lagergehäuse des rohrförmigen Teiles angeordnet ist, wobei die Ringteile in axialer Richtung vonein ander entgegen der Wirkung von elastischen Mitteln entfernbar sind und die elastischen Mittel die Ring teile normalerweise miteinander in Berührung halten, um eine äussere Kugelbahn eines Kranzes von Kugeln zu bilden, die durch einen Käfig mit dem äusseren Lagerring in Eingriff gehalten werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil die Schutz hülse einer Transmissionswelle bildet. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülse die Abtriebs welle einer Ackerbaumaschine umgibt, wobei der innere Lagerring am Jochteil eines Universalgelenkes der Welle gebildet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Teil durch re lative Axialverschiebung in einer Richtung befestigt wird und gegen Verschiebung in der anderen Rich tung gesichert ist. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil des äusseren Lagerringes gegen Verschiebung bezüglich dem inne ren Teil gesichert ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil durch die nach giebigen Mittel über den hinteren Teil gegen einen Anschlag gedrückt wird. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die beiden Teile des äusseren Lagerringes manuell von einander wegzubewegen, um die Entfernung der Schutzhülse von der Welle zu gestatten. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass am einen der beiden Ringteile ein Vorsprung vorgesehen ist, der sich durch eine Öffnung im Lagergehäuse radial nach aussen erstreckt und als Betätigungsorgan für die Verschiebung dient. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebigen Mittel durch eine Feder gebildet sind. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder eine Tellerfeder ist, die im Lagergehäuse mit dem äusseren Lagerring in Eingriff steht. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des äusseren Lagerringes zwischen sich eine V-förmige Kugelbahn begrenzen.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Families Citing this family (2)
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| DE1284703B (de) * | 1967-01-02 | 1968-12-05 | Walterscheid Kg Jean | Schutzvorrichtung fuer Gelenkwellenkupplungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1011521A (en) | 1965-12-01 |
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