CH396069A - Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer Hebevorrichtung - Google Patents
Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer HebevorrichtungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J1/00—Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/02—Transport of mined mineral in galleries
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Description
Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer Hebevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer Hebevorrichtung. Es sind bereits verschiedene Arten derartiger Vorrichtungen bekannt, mittels denen ein Wagen so hoch gehoben werden kann, dass eine Lokomotive und vollbela dene Wagen frei unter dem angehobenen Wagen durchfahren können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rangiervor- richtung zu schaffen, die in ihrem Aufbau denkbar einfach und daher billig herzustellen ist und die ausserdem auch als Arbeitsbühne beim Tunnelbau verwendet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung einen aus senkrechten Seiten stützen und Querbalken bestehenden Rahmen sowie an den Seitenstützen verschiebbar angeordnete Hebe organe mit Lasttragarmen aufweist, wobei die Arme zum Anheben eines Wagens diesen Untergreifen und zum Anheben und Weitertransport der Vorrichtung sich auf dem Wagen abstützen. Jedes Hebeorgan umfasst dabei z. B. einen Hubschlitten, der an einer Schiene verschiebbar ist, die wiederum entlang einer Seitenstütze bewegbar ist. Die Hubschlitten und Sei tenstützen weisen zweckmässig abklappbare Podeste auf, die in herabgeklappter Lage eine Arbeitsplatt form bilden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch einen Tunnel am Ran- gierplatz mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung in der üblichen Lage, Fig. 2 die Vorrichtung mit einem zum Rangieren angehobenen Wagen, Fig. 3 eine Vorrichtung beim Weitertransport im Tunnel und Fig. 4 die erfindungsgemässe Vorrichtung im Ein satz als Arbeitsbühne.
Die Vorrichtung besteht in dem gezeigten Aus führungsbeispiel aus Seitenstützen 1 und Querbalken 2, 3; die zusammen einen Rahmen bilden und vor- teilhaft aus Profileisen hergestellt sind. Die Breite und Höhe des Rahmens sind derart bemessen, dass ein vollbeladener Wagen oder eine Lokomotive frei durch den Rahmen fahren kann, wenn die Hebeor gane, wie in Fig. 1 dargestellt ist, in der abgesenkten Lage stehen.
Entlang den Seitenstützen 1 sind Schienen ver schiebbar angeordnet, und an diesen Schienen sind wiederum Hubschlitten 5 vorgesehen, die mit Last tragarmen 6 ausgerüstet sind. Die gegenseitige Ver schiebung von Seitenstützen, Schienen und Hub schlitten kann in jeder zweckmässigen, an sich be kannten Weise erfolgen. Vorteilhafterweise ist der Antrieb hydraulisch, es können aber auch Zahn stangen im Eingriff mit Zahnrädern oder Seilzüge Verwendung finden.
Auf Grund der gegenseitigen Verschiebbarkeit zwischen den Seitenstützen 1 und den Schienen 4 sowie den Hubschlitten 5 erhalten die Lasttragarme 6 eine grosse Beweglichkeit in vertikaler Richtung. Wenn die Arme 6 z. B. unter den Seitenkanten des Wagens 10 zur Anlage gebracht werden, kann der Wagen, wie in Fig. 2 gezeigt ist, bis unter die Tunnel decke gehoben werden, wobei ein freier Raum für die Züge unter dem angehobenen Wagen geschaffen wird.
Zum Transport der Vorrichtung können ebenfalls die Hebeorgane mit ihren Lasttragarmen 6 in vor teilhafter Weise eingesetzt werden, wie im einzelnen in Fig. 3 dargestellt ist. Die Lasttragarme 6 werden dabei zur Auflage gegen die Oberseite des Wagens 10 gebracht, dann werden die Hebeorgane abgesenkt, wobei der Rahmen und damit die ganze Hebevor richtung angehoben wird. Die Vorrichtung ruht dann über den Armen 6 ganz auf dem Wagen und kann mit diesem auf den üblichen Schienen 9 verschoben werden.
Ein weiteres Merkmal besteht in der Ausbildung der Hebevorrichtung als Arbeitsbühne. Dies wird dadurch erreicht, dass sowohl die Hubschlitten 5 als auch die Seitenstützen 1 herabklappbare Podeste 7 und 8 aufweisen. Wenn die Hubschlitten in eine entsprechende Höhe im Tunnel gehoben werden und die Podeste 7 gegen die Mitte und die Podeste 8 gegen die Tunnelwand abgeklappt werden, so ent steht eine günstige Arbeitsplattform zum Tunnel ausbau. In herabgeklappter Lage können die Po deste 7 beispielsweise an Ketten 12 aufgehängt sein und in der Mitte 13 zusammengehalten werden. Die Seitenpodeste 8 können durch schräge Streben 11 abgestützt sein oder in einer anderen geeigneten Weise in der abgeklappten Lage gehalten werden.
Wenn die Podeste nicht in Verwendung sind, können sie an dem Rahmen angeklappt werden, so dass sie den Rangierbetrieb nicht stören.
Die erfindungsgemässe Hebevorrichtung kann noch mit einer heb- und senkbaren Plattform oder dergleichen ausgerüstet werden, wobei sie auch als Bohrbock dienen und dabei zweckmässig mit fest angebrachten Bohrmaschinen oder Förderern verse hen sein kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer Hebevorrichtung, mittels der ein Wagen so hoch über den Schienenstrang gehoben werden kann, dass eine Lokomotive und vollbeladene Wagen frei darun ter durchfahren können, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen aus senkrechten Seitenstützen (1) und Querbalken (2, 3) bestehenden Rahmen sowie an den Seitenstützen (1) verschiebbar angeord nete Hebeorgane mit Lasttragarmen (6) aufweist, wobei die Arme (6) zum Anheben eines Wagens (10) diesen untergreifen und zum Anheben und Wei tertransport der Vorrichtung sich auf dem Wagen abstützen. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Hebeorgan einen Hub schlitten (5) umfasst, der an einer Schiene (4) ver schiebbar ist, die ihrerseits wiederum entlang einer Seitenstütze (1) bewegbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubschlitten (5) herabklapp- bare Podeste (7) aufweisen, die in herabgeklappter Lage eine Arbeitsplattform bilden. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenstützen (1) abklapp- bare Podeste (8) zur Seitenverlängerung der von den Podesten (7) gebildeten Plattform aufweisen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasttragarme (6) an den Hubschlitten (5) schwenkbar gelagert sind, so dass sie bei Anstoss ausweichen können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1519362A CH396069A (de) | 1962-12-27 | 1962-12-27 | Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer Hebevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1519362A CH396069A (de) | 1962-12-27 | 1962-12-27 | Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer Hebevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH396069A true CH396069A (de) | 1965-07-31 |
Family
ID=4407134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1519362A CH396069A (de) | 1962-12-27 | 1962-12-27 | Rangiervorrichtung für Tunnels in Form einer Hebevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH396069A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2957887A1 (fr) * | 2010-03-23 | 2011-09-30 | Techni Metal Systemes | Systeme de transport de voitures ferroviaires |
-
1962
- 1962-12-27 CH CH1519362A patent/CH396069A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2957887A1 (fr) * | 2010-03-23 | 2011-09-30 | Techni Metal Systemes | Systeme de transport de voitures ferroviaires |
| EP2371660A1 (de) * | 2010-03-23 | 2011-10-05 | Techni Metal Systèmes | Fördersystem für Eisenbahnwagen |
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