CH389235A - Gliederreihe für Reissverschlüsse sowie Verfahren und Maschine zur Herstellung derselben - Google Patents
Gliederreihe für Reissverschlüsse sowie Verfahren und Maschine zur Herstellung derselbenInfo
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Description
Gliederreihe für Reissverschlüsse sowie Verfahren und Maschine zur Herstellung derselben Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gliederreihe für Reissverschlüsse, bestehend aus einem fortlaufenden Strang, der in einer verzerrten Schraubenlinienform mit wechselweise in entgegengesetzten Richtungen sich erstreckenden Buchtungen gebogen ist, von welchen die Buchtungen in der einen Richtung die Haken bilden und dicht zusammenliegende Flankenstücke aufweisen und zur Längsrichtung der Gliederreihe quergestellt sind, während die Buchtungen in der anderen Richtung ihre Flankenstücke im Abstand voneinander liegend haben und in verzerrter Lage von der einen zur anderen Seite der Gliederreihe verlaufen. Eine solche Gliederreihe kann derart ausgebildet werden, dass mit einer Gegengliederreihe gleicher Ausbildung ein guter und' zuverlässiger Eingriff erhalten wird, weil die die Glieder bildenden Buchtungen in der Eingriffsrichtung, d. h. in Längsrichtung der Gliederreihe, vollkommen unfedernd sind. In dieser Beziehung ist somit die Gliederreihe grundsätzlich ebenso vorteilhaft wie eine aus Einzelgliedern bestehende Gliederreihe. Sie fällt indessen leicht etwas steifer aus als die Einzelgliederreihe, weil die verzerrten Buchtungen von Glied zu Glied Verbindungen bilden. Nach der Erfindung wird erstrebt, durch eine einfache Formgebung eine Gliederreihe der in Frage stehenden Art so auszubilden, dass mit einer zuverlässigen Eingriffsweise eine grössere Geschmeidigkeit und Biegsamkeit der Gliederreihe als bei den bisher bekannten Gliederreihen der in Frage stehenden Art möglich, kombiniert wird. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäss die Endstücke der Buchtungen in beiden Richtungen zur Bildung von Köpfen mit kleinerer Dicke, aber grösserer Breite als der Strang in Achsrichtung der Buchtungen abgeflacht. Diese abgeflachten Köpfe bilden am einen Ende in an sich bekannter Weise Eingriffselemente der als Glieder dienenden Buchtungen, während sie am anderen Ende federnde Verbindungselemente mit kleinem Widerstandsmoment von Glied zu Glied bilden, wodurch die Geschmeidigkeit und Biegsamkeit der Gliederreihe verbessert wird. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung einer Gliederreihe der in Frage stehenden Art. Das Verfahren besteht darin, dass ein fortlaufender Strang zunächst in Zickzackform mit einer Reihe in einer gemeinsamen Ebene liegender Flankenstücke, die wechselweise am einen und am anderen Ende durch abgeflachte Endteile von kleinerer Dicke, in der genannten Ebene, aber grösserer Breite, senkrecht zur genannten Ebene, als der Strang miteinander verbunden sind, gebogen wird, wonach die Flankenstücke paarweise in dicht zusammenliegender Lage, das eine ausserhalb des anderen, in aufeinanderfolgende Zahnlücken einer verzahnten Wickellehre hineingeführt werden, die so ausgebildet ist, dass das Endstück zwischen dem äusseren Flankenstück in einer Zahnlücke und dem inneren Flankenstück in der nächstfolgenden Zahnlücke sich um das stirnseitige Ende des zwischenliegenden Zahnes herumlegen kann. Durch dieses Verfahren wird erreicht, dass für die Herstellung sehr einfache und unempfindliche Maschinenelemente benutzt werden können, die keine komplizierten Bewegungen auszuführen haben. Wegen der abgeflachten Köpfe der die Verbindungen zwischen den Gliedern bildenden Buchtungen wird nämlich eine solche Geschmeidigkeit der in Frage stehenden Teile des Stranges erreicht, dass diese sich, ohne geführt zu werden, von selbst in die erforderliche verzerrte Lage legen können, wenn die die Glieder bildenden Buchtungen sich vorschreitend in aufeinanderfolgende Zahnlücken der Wickellehre legen. Es können zweckmässig die Flankenstücke des zickzackförmigen Stranges allmählich in eine dicht zusammenliegende Stellung zusammengedrückt werden, bevor das Einführen in die Zahnlücken der Wickellehre stattfindet. Hierdurch wird erreicht, dass die Flankenstücke schneller und zuverlässiger in die Zahnlücken der Wickellehre hineingeführt werden können, als wenn das Zusammendrücken der Flankenstücke in die zusammenliegende Stellung erst gleichzeitig mit dem Einführen derselben in die Zahnlücken erfolgen würde. Vorteilhaft kann so vorgegangen werden, dass das allmähliche Zusammendrücken der Flankenstücke des zickzackförmigen Stranges in die dicht zusammenliegende Stellung während der Fortbewegung des Stranges durch Bürsten mit einer die Fortbewegungsgeschwindigkeit des noch nicht zusammengedrückten zickzackförmigen Stranges übersteigenden Geschwindigkeit erfolgt. Dadurch, dass die Fortbewegung des Stranges durch ständig umlaufende Bürsten bewirkt wird, entfallen alle Probleme in bezug auf die Synchronisierung des Vorschubes mit den übrigen Funktionen der Maschine sowie in bezug auf die Herstellung eines ordnungsmässigen Eingriffes zwischen den Flankenstücken und den Vorschubgliedern. Es wäre schwierig, einen solchen formschlüssigen Eingriff herzustellen, weil nicht damit gerechnet werden kann, dass die Flankenstücke in einer ganz präzisen gegenseitigen Lage liegen, solange das Zusammendrücken der Flankenstücke in die dicht zusammenliegende Lage noch nicht stattgefunden hat. Nachdem dieses Zusammendrücken vollendet ist, würden aber in der Schlussphase des Einführens der zusammenliegenden Flankenstücke in die Zahnlücke der Wickellehre vorzugsweise verzahnte Vorschubmittel verwendet. Die Erfindung umfasst schliesslich auch eine Maschine für die Durchführung des geschilderten Verfahrens. Erfindungsgemäss umfasst diese Maschine ineinander eingreifende verzahnte Organe zum Drükken eines fortlaufenden Stranges in Zickzackform mit abgeflachten Endstücken, einen flachen Kanal zur Aufnahme und Weiterleitung des zickzackförmigen Stranges, Organe zur Fortbewegung des zickzackförmigen Stranges im flachen Kanal bei gleichzeitigen Andrücken der Flankenstücke des zickzackförmigen Stranges aneinander, und eine am Abgangsende des flachen Kanals angeordnete, quer zur Hauptebene des flachen Kanals bewegliche, verzahnte Wickellehre, die so ausgebildet ist, dass die Breite der Zahnlücken im wesentlichen der Dicke des Stranges entspricht, während die Länge der Zähne etwas kleiner ist als der Abstand zwischen den abgeflachten Endteilen an entgegengesetzten Enden der Flankenstücke des zickzackförmigen Stranges. Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden. Auf dieser zeigt: Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung eine Ausführungsform der Gesamtanordnung der wesentlichen Teile einer erfindungsgemässen Maschine, Fig. 2 in grösserem Massstab einen Schnitt durch zwei ineinander eingreifende Zahnräder der Maschine, zwischen denen ein kontinuierlicher Strang einer ersten Formgebungsstufe unterworfen wird, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Führungskanal der Maschine mit einem darinliegenden, in Zickzackform gedrückten Strang, Fig. 4 den Führungskanal gemäss Fig. 3 und eine am Abgangsende dieses Kanals angeordnete, als Zahnrad ausgebildete Wickellehre in Seitenansicht und mit Schnitt durch den Führungskanal, und Fig. 5 in schaubildlicher Darstellung ein Stück einer fertigen Gliederreihe, die mittels der in Fig. 1-4 illustrierten Maschine hergestellt ist. Die in Frage stehende Gliederreihe wird aus einem kontinuierlichen Strang, z. B. einem runden Draht aus Polyamid oder einem anderen geeigneten Kunststoff, hergestellt, und die Form der Gliederreihe ergibt sich am besten aus dem Studium der Formgebungsoperationen, denen der Strang auf seinem Weg von glattem, kontinuierlichem Strang zur fertigen Gliederreihe unterworfen wird, weshalb diese Formgebungsoperationen zunächst an Hand der Figuren 1-4 beschrieben werden sollen. In Fig. 1 bezeichnet 1 eine Vorratsspule, von welcher ein kontinuierlicher Strang 2, z. B. ein Draht aus Polyamid, abgezogen wird. Der Strang 2 passiert erst zwischen zwei Zahnräder 3 und 4, wo er in Zickzackform gedrückt wird, und in dieser Form läuft er weiter zu einem flachen Führungskanal 5, in welchem er zusammengedrückt wird, so dass die Flankenstücke der Zickzackbuchtungen dicht aneinander zu liegen kommen, wonach die Flankenstücke am Abgangsende des Kanals 5 paarweise in aufeinanderfolgende Zahnlücken eines als Wickellehre dienenden Zahnrades 6 eingeschoben werden. Die Form der Zahnräder 3 und 4 ist im einzelnen in Fig. 2 dargestellt. Wie ersichtlich, hat jedes der Zahnräder im wesentlichen dreieckige Zähne 7 und 8 mit zwischenliegenden dreieckigen Zahnlücken 9 bzw. 10, jedoch sind die Zahnspitzen mit Abrundungen 11 und 12 und die Böden der Zahnlücken mit entsprechenden Abrundungen 13 bzw. 14 ausgebildet. Die Form und die gegenseitige Anbringung der Zahnräder sind übrigens so gewählt, dass in der Eingriffsstellung zwischen einem Zahn 7 bzw. 8 des einen Zahnrades und der entsprechenden Zahnlücke 10 bzw. 9 des anderen Zahnrades der Abstand zwischen der Zahnspitze und dem Boden der Zahnlücke kleiner ist als der Abstand zwischen den Zahnflanken. Wenn der Strang 2 zwischen den Zahnrädern fortbewegt wird, erfolgt deshalb gleichzeitig mit dem Drücken des Stranges in Zickzackform eine Abflachung der Endstücke 15 und 16 der Zickzackbuchtungen an beiden- Enden der - Flankenstücke 17, während die Flankenstücke 17 selbst keiner Verformung unterworfen werden. Das beim Abflachen der Endstücke 15 verdrängte Material fliesst teils seitlich zur Ebene des Stranges, teils auch in der Ebene des Stranges in taschenförmige seitliche Erweiterungen 18 bzw. 19 der Zahnlücken in der Nähe deren Böden hinaus. Das in Seitenrichtung ausfliessende Material bildet Köpfe 20 an beiden Enden der Zickzackbuchtungen, während das in die Taschen 18 und 19 hineinfliessende Material schülter- förmige Verstärkungen bildet. Von den Zahnrädern 3 und 4 passiert der zickzackförmige Strang durch ein Führungsrohr 22 zu dem flachen Kanal 5, der innen einen Querschnitt aufweist, der den zickzackförmigen Strang mit kleinem Spielraum umschliesst, indem in der Mitte vorspringende Leisten 23 und 24 vorhanden sind, die für die Flankenstücke Führungen bilden, während zu beiden Seiten dieser-Vorsprünge die Querschnittshöhe ausreichend gross ist, um die abgeflachten Köpfe aufnehmen zu können. In der Oberwand 25 des Kanals 5 sind zwei Ausnehmungen 26 und 27 vorgesehen, durch welche umlaufende Bürsten 28 bzw. 29 mit dem zickzackförmigen Strang eingreifen und durch Bürstenwirkung diesen im Kanal vorschieben. Beide Bürsten 28 und 29 haben Umfangsgeschwindigkeiten, die grösser sind als die Geschwindigkeit, mit der der zickzackförmige Strang die Zahnräder 3 und 4 verlässt. Die Bürsten werden deshalb, indem sie den zickzackförmigen Strang vorschieben, diesen gleichzeitig in Längsrichtung zusammendrücken, so dass die Flankenstücke aneinandergedrückt werden. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel mit zwei Bürsten werden die Flankenstücke dadurch in zwei Stufen in eine ganz zusammenliegende Stellung zusammengedrückt. In dieser zusammenliegenden Stellung werden sie von den Zähnen eines Zahnrades 30 ergriffen, das durch eine Ausnehmung 31 in der Oberwand 25 des Kanals 5 in unmittelbarer Nähe des Abgangsendes des Kanals hindurchgreift. Die Zähne des Zahnrades 30 sind scharf und sind gemäss einer Zahnteilung angeordnet, die dem Zentrums abstand der Querschnitte der dicht zusammenliegenden Flankenstücke entspricht. Das Zahnrad 30 dient dazu, die Flankenstücke paarweise in dicht zusammenliegender Stellung in die Zahnlücken des Zahnrades 6 hineinzuschieben, und es wird zu diesem Zweck durch eine kombinierte Gleit- und Federkupplung angetrieben, die in Fig. 1 schematisch durch zwei Kupplungsscheiben 32, 33 und 34 angedeutet ist. Von diesen sind die Kupplungsscheiben 32 und 33 durch Reibung miteinander gekuppelt, während die Kupplungsscheiben 33 und 34 durch eine in Umfangsrichtung sich erstreckende Schraubenfeder 35 miteinander gekuppelt sind. Ein Zapfen 36 am Kupplungsglied 33 greift in eine Ausnehmung 37 des Kupplungsgliedes 34 ein, so dass das letztere unter Spannung und Entspannung der Feder 35 in Ver hältnis zum Kupplungsglied 33 begrenzt drehbar ist. Das Kupplungsglied 32 bildet den antreibenden Kupplungsteil und läuft mit einer Geschwindigkeit um, die grösser ist als die Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 30, die erforderlich ist, um die zusammenliegenden Flankenstücke in die Zahnlücken des Zahnrades 6 hineinzuführen, je nachdem diese allmählich vor das Abgangsende des Kanals gelangen. Wenn sich vor dem Abgangsende des Kanals ein Zahn befindet, wird deshalb die Feder 35 zunächst gespannt, bis der Zapfen 36 an das Ende der Ausnehmung 37 anschlägt, wodurch auch das Kupplungsglied 33 am Umlaufen verhindert wird. Das Kupplungsglied 32 beginnt deshalb im Verhältnis zum Kupplungsglied 33 zu gleiten. Sobald eine Zahnlücke des Zahnrades 6 vor das Abgangsende des Kanals gelangt ist, werden die vordersten zwei Flankenstücke unter der Einwirkung der Vorschubwirkung des Zahnrades 30 in Verbindung mit ihrer eigenen, von ihrer aneinandergedrückten Lage herrührenden Federkraft schnell in die Zahnlücke hineinbewegt. Im ersten Augenblick dieser Bewegung bringt die Feder 35 das Kupplungsglied 34 und dadurch das Zahnrad 30 dazu, eine plötzliche Bewegung in der Vorschubrichtung auszuführen, wodurch das Einführen der Flankenstücke in die Zahnlücke beschleunigt wird, und gleichzeitig beginnt das Kupplungsglied 32 das Kupplungsglied 33 anzutreiben, weil das Zahnrad 30 nicht mehr blockiert ist. Wenn die beiden Flankenstücke in die Zahnlücke eingeführt worden sind, ist diese nicht im Stande, weitere Flankenstücke aufzunehmen, und die Vorschubbewegung des zickzackförmigen Stranges wird dadurch wieder blockiert, so dass das Kupplungsglied 33 aufs neue die Feder 34 spannt und dann selbst blockiert wird, wonach das Kupplungsglied 32 wieder beginnt im Verhältnis zum Kupplungsglied 33 zu gleiten. Die Zahnlücken des Zahnrades 6 haben eine Breite (in Umfangsrichtung gemessen), die im wesentlichen der Dicke der Flankenstücke, d. h. dem Durchmesser des ursprünglichen Stranges, entspricht, so dass zwei zusammenliegende Flankenstücke in der Zahnlücke eine gute Unterstützung finden. Die Zähne haben eine Länge (quer zur Ebene des Zahnrades gemessen), die etwas grösser ist als der Abstand zwischen den abgeflachten Köpfen an beiden Enden der Flankenstücke. Hierdurch werden die Flankenstücke in ihrer Längsrichtung festgehalten, weil die Köpfe über die Seitenflächen greifen. Durch die vorschreitende Bewegung des Zahnrades 6 in Verbindung mit dem Einführen zweier zusammenliegender Flankenstücke in jede Zahnlücke, je nachdem sie vor das Abgangsende des flachen Kanals gelangt, wird jedes Endstück des zickzackförmigen Stranges, das ein Flankenstück in einer Zahnlücke mit einem Flankenstück in der nächsten Zahnlücke verbindet, in einer verzerrten Lage um die Seitenfläche des zwischen den beiden Zahnlücken befindlichen Zahnes des Zahnrades 6 herum gezogen. Diese verzerrten Endstücke befinden sich sämtliche auf der gleichen Seite des Zahnrades 6, während an der anderen Seite des Zahnrades die beiden in jeder Zahnlücke vorhandenen Flankenstücke durch ein abgeflachtes Endstück 16 unmittelbar miteinander verbunden sind. Auf diese Weise wird eine Gliederreihe gebildet, die aus Buchtungen besteht, deren Flankenstücke dicht zusammenliegen und die sich in zur Mittelebene der Reihe (entsprechend der Mittelebene des Zahnrades (6) senkrechten Ebenen befinden, wobei die Flankenstücke am einen Ende durch abgeflachte Köpfe miteinander verbunden sind, während sie am anderen Ende durch Buchtungen in entgegengesetzter Richtung miteinander verbunden sind, welche Buchtungen zur Mittelebene der Gliederreihe eine verzerrte Schräglage einnehmen und ebenfalls mit abgeflachten Köpfen ausgebildet sind. Die Form der fertigen Gliederreihe ist in Fig. 5 veranschaulicht. Die Gliederreihe wird vorzugsweise aus einem Kunststoff, wie z. B. Polyamid, hergestellt, und in diesem Fall soll sie vorzugsweise durch Heizung und anschliessende Kühlung in ihrer Form stabilisiert werden. Dies kann dadurch erreicht werden, dass an geeigneten Strecken der Bahn des Stranges Heizungsorgane angebracht werden, während an anderen Strecken eine Abkühlung durch Wärmeabgabe an die Umgebung erfolgt. Hierdurch kann gegebenenfalls eine ungleichmässige Wärmeausdehnung verschiedener Teile der Maschine entstehen, was bei der Bemessung der Maschine berücksichtigt werden muss. Besonders wichtig ist es, einen ganz genauen und sehr kleinen Abstand zwischen dem Abgangsende des flachen Kanals 5 und den Zähnen des Zahnrades 6 zu halten. Wie in Fig. 1 veranschaulicht, kann dies dadurch erreicht werden, dass der flache Kanal unter Einwirkung einer Feder 38 an das Zahnrad 6 herangepresst gehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Gliederreihe für Reissverschlüsse, bestehend aus einem fortlaufenden Strang, der in einer verzerrten Schraubenlinienform mit wechselweise in entgegengesetzten Richtungen sich erstreckenden Buchtungen gebogen ist, von welchen die Buchtungen in der einen Richtung die Haken bilden und dicht zusammenliegende Flankenstücke aufweisen und zur Längsrichtung der Gliederreihe quergestellt sind, während die Buchtungen in der anderen Richtung ihre Flankenstücke im Abstand voneinander liegend haben und in verzerrter Lage von der einen zur anderen Seite der Gliederreihe verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Endstücke der Buchtungen in beiden Richtungen zur Bildung von Köpfen mit kleinerer Dicke, aber grösserer Breite als der Strang in Achsrichtung der Buchtungen abgeflacht sind.II. Verfahren zur Herstellung einer Gliederreihe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein fortlaufender Strang zunächst in Zickzackform mit einer Reihe in einer gemeinsamen Ebene liegender Flankenstücke, die wechselweise am einen und anderen Ende durch abgeflachte Endteile von kleinerer Dicke, in der genannten Ebene, aber grösserer Breite, senkrecht zur genannten Ebene, als der Strang miteinander verbunden sind, gebogen wird, wonach die Flankenstücke paarweise in dicht zusammenliegender Lage, das eine ausserhalb des anderen in aufeinanderfolgende Zahnlücken einer verzahnten Wickellehre hineingeführt werden, die so ausgebildet ist, dass jedes Endstück zwischen dem äusseren Flankenstück in einer Zahnlücke und dem inneren Flankenstück in der nächstfolgenden Zahnlücke sich um das stirnseitige Ende des zwischenliegenden Zahnes herumlegen kann.III. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ineinander eingreifende verzahnte Organe zum Drücken eines fortlaufenden Stranges in Zickzackform mit abgeflachten Endstücken, einen flachen Kanal zur Aufnahme und Weiterleitung des zickzackförmigen Stranges, Organe zur Fortbewegung des zickzackförmigen Stranges im flachen Kanal bei gleichzeitigem Andrücken der Flankenstücke des zickzackförmigen Stranges aneinander und eine am Abgangsende des flachen Kanals angeordnete, quer zur Hauptebene des flachen Kanals bewegliche, verzahnte Wickellehre, die so ausgebildet ist, dass die Breite der Zahnlücken im wesentlichen der Dicke des Stranges entspricht, während die Länge der Zähne etwas kleiner ist als der Abstand zwischen den abgeflachten Endteilen an entgegengesetzten Enden der Flankenstücke des zickzackförmigen Stranges.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Flankenstücke des zickzackförmigen Stranges allmählich in eine dicht zusammenliegende Stellung zusammengedrückt werden, bevor das Einführen in die Zahnlücken der Wickellehre stattfindet.2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das allmähliche Zusammendrükken der Flanken stücke des zickzackförmigen Stranges in eine dicht zusammenliegende Stellung während der Fortbewegung des Stranges durch Bürsten mit einer die Fortbewegungsgeschwindigkeit des noch nicht zusammengedrückten zickzackförmigen Stranges übersteigenden Geschwindigkeit erfolgt.3. Maschine nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Kanal in einer seiner flachen Seiten wenigstens eine Ausnehmung für das Hindurchgreifen umlaufender Bürsten aufweist, deren Umfangsgeschwindigkeit grösser ist als die Geschwindigkeit, mit welcher der noch nicht zusammengedrückte Strang am Zufuhrende des flachen Kanals empfangen wird.4. Maschine nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Kanal in der Nähe seines Abgangsendes in einer seiner flachen Seiten eine Ausnehmung für das Hindurchgreifen eines Vorschubzahnrades aufweist, das mit Zähnen zum Eingreifen zwischen die Flankenstücke des Stranges versehen ist.5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorschubzahnrad durch eine kombinierte Gleit- und Federkupplung angetrieben wird, und zwar beim Nichtnachgeben der Kupplung mit einer Geschwindigkeit, die diejenige übersteigt, bei welcher die kontinuierlich bewegte Wickellehre noch im Stande ist, die vorgeschobenen Flankenstücke aufzunehmen.6. Maschine nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass der flache Kanal durch Federwirkung an die Wickellehre herangepresst gehalten wird.7. Maschine nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinander eingreifenden verzahnten Organe zum Drücken des Stranges in Zickzackform mit abgeflachten Endstücken von zwei Zahnrädern gebildet werden, deren Zähne und Zahnlücken im wesentlichen als Zickzacklinien mit abgerundeten Spitzen und in solchen gegenseitigen Lagen ausgebildet sind, dass der Abstand zwischen der Spitze eines Zahnes des einen Zahnrades und dem Boden der Zahnlücke des anderen Zahnrades, in welche er eingreift, kleiner ist als der Abstand zwischen den angrenzenden Zahnflanken.8. Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnlücken in kurzem Abstand von ihrem Boden taschenförmige seitliche Erweiterungen aufweisen.
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