CH370160A - Abschirmung an einem Gerät mit hoher Eigen-Gleichstromvormagnetisierung, insbesondere Gleichstromwandler - Google Patents
Abschirmung an einem Gerät mit hoher Eigen-Gleichstromvormagnetisierung, insbesondere GleichstromwandlerInfo
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Description
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Abschirmung an einem Gerät mit hoher Eigen-Gleichstromvormagnetisierung, insbesondere Gleichstromwandler Ein Gleichstromwandler unterliegt ebenso wie ein Wechselstromwandler für hohe Stromstärken einer gewissen Fremdfeldbeeinflussung durch stromführende Nachbarschienen. Um diesen Einfluss unschädlich zu machen, schreibt man für Nachbarschienen, die den gleichen Strom wie die Wandlerschie- nen führen, einen Abstand vor, der annähernd gleich dem Wandlerdurchmesser ist. Hierbei wirkt sich das Fremdfeld auf den Wandlerfehler mit weniger als 111/0u aus.
Bei sehr grossen Stromstärken ist es nicht immer leicht, den vorgeschriebenen Mindestabstand einzuhalten. Man hat daher den Wandlerumfang mit einem geschlossenen Schirmblech von einigen mm Stärke umgeben und konnte damit den oben angegebenen Mindestabstand stark verringern.
Nun würde aber ein derartiger Schirmring eine wesentlich höhere Wirkung haben, wenn er nicht vom primären Gleichstrom des Wandlers bis auf 17 000-19 000 Gauss vormagnetisiert würde und damit die für die Abschirmung wirksame reversible Permeabilität
EMI1.15
klein würde (u -- 15-30).
Diese Nachteile werden bei einer Abschirmung aus weichmagnetischem Werkstoff gegen störende statische magnetische Fremdfelder an einem Gerät, bei dem durch eine hohe Eigen-Gleichstromvorma- gnetisierung die wirksame Permeabilität der Abschirmung herabgesetzt wird, erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass ein solcher Werkstoff und eine solche konstruktive Ausgestaltung für den Abschirm- körper vorgesehen sind, dass dieser bei der höchsten bei einem Gerät vorgesehenen Eigengleichstrom- Feldstärke mit nicht mehr als 7001o seiner Sättigungsinduktion betrieben wird.
Eine solche Kennlinie kann man einfach beispielsweise durch eingefügte Luftspalte erreichen, wodurch die Gleichstromvor- sättigung unter 10 000 Gauss gesenkt werden kann: In diesem Fall ist die resultierende Permeabilität
EMI1.32
trotz der Luftspalte immer noch ein Mehrfaches des oben angegebenen Wertes. Im gleichen Masse erhöht sich auch die Schirmwirkung der Abschirmung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Um dem Schirmring trotz der Luftspalte einen möglichst homogenen magnetischen Leitwert zu geben, empfiehlt es sich, den insgesamt erforderlichen Luftspalt möglichst oft zu unterteilen. Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, dass Schlitze 1 in geringen Abständen in das Schirmblech 2 gestanzt werden, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Um den mechanischen Zusammenhang des Schirmbleches zu erhalten, können einzelne Stege an den Seiten und in der Mitte des Bleches stehenbleiben, da diese kleinen Querschnitte infolge ihrer raschen Sättigung keinen nennenswerten Einfluss auf das Verhalten des Schirmbleches mehr ausüben.
Weiter ist es vorteilhaft, nicht ein einziges derartiges Schirmblech von einigen mm Stärke vorzusehen, sondern, gemäss Fig. 2, ein dünnes geschlitztes Blech 3 in mehreren Lagen um den Wand- lerumfang zu wickeln, wobei die einzelnen Windungen durch Zwischenlagen 4 von unmagnetischem Material (Papier, Pressspan) voneinander getrennt werden, dessen Dicke in der Grössenordnung der Blechstärke liegt. Die ganze Anordnung wird auf einen Tragzylinder 5 aufgebracht, der den mechanischen Halt gibt.
Schliesslich kann die Schirmwirkung noch erhöht werden, wenn man nicht nur um den Wandler einen Schirmring legt, sondern auch einen in der gleichen Weise ausgeführten Schirmring im Wandlerfenster
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vorsieht und beide Schirmringe breiter als den Wand- ler macht. Eine solche Anordnung ist in Fig. 3 dargestellt, wo der aus zwei Kernen bestehende Gleichstromwandler 6 von einem innern Schirm 7 und einem äussern Schirm 8 umgeben ist, die beide überstehend ausgeführt sind.
Selbstverständlich ist eine solche Abschirmanord- nung nicht allein auf die Abschirmung von Gleichstromwandlern beschränkt, sondern sie kann überall da angewendet werden, wo störende Fremdfeldeinflüsse zu befürchten sind. Dies ist bei vielen Anwendungsgebieten der Messtechnik, insbesondere des Messwandlerbaues, von Bedeutung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Abschirmung aus weichmagnetischem Werkstoff gegen störende statische magnetische Fremdfelder an einem Gerät, bei dem durch eine hohe Eigen- Gleichstromvormagnetisierung die wirksame Permea- bilität der Abschirmung herabgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein solcher Werkstoff und eine solche konstruktive Ausgestaltung für den Abschirm- körper vorgesehen sind, dass dieser bei der höchsten beim Gerät vorgesehenen Eigengleichstrom-Feld- stärke mit nicht mehr als 7011/o seiner Sättigungsinduktion betrieben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Abschirmung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Form eines Ringes hat, der in mindestens angenähert regelmässigen Abständen Luftspalte aufweist. 2. Abschirmung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftspalte in das den Abschirmring bildende Eisenband gestanzt sind, wobei Stege den Zusammenhang des Bandes erhalten. 3. Abschirmung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein dünnes geschlitztes Eisenblech in mehreren Lagen zu einem geschlossenen Schirmring gewickelt ist, wobei die Lagen durch ein unmagnetisches Material voneinander getrennt sind. 4.Abschirmung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung eines Schirmzylinders ein schmales Eisenband in mehreren Lagen mit unmagnetischen Zwischenlagen auf einen Tragzylinder aus unmagne- tischem Material aufgewickelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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