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CH376484A - Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivaten

Info

Publication number
CH376484A
CH376484A CH8193759A CH8193759A CH376484A CH 376484 A CH376484 A CH 376484A CH 8193759 A CH8193759 A CH 8193759A CH 8193759 A CH8193759 A CH 8193759A CH 376484 A CH376484 A CH 376484A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cyclopentadiene
cyclopentadienyl
ether
parts
chloromethyl
Prior art date
Application number
CH8193759A
Other languages
English (en)
Inventor
Leigh Thomas
Original Assignee
Ici Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ici Ltd filed Critical Ici Ltd
Publication of CH376484A publication Critical patent/CH376484A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F17/00Metallocenes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C13/00Cyclic hydrocarbons containing rings other than, or in addition to, six-membered aromatic rings
    • C07C13/02Monocyclic hydrocarbons or acyclic hydrocarbon derivatives thereof
    • C07C13/08Monocyclic hydrocarbons or acyclic hydrocarbon derivatives thereof with a five-membered ring
    • C07C13/15Monocyclic hydrocarbons or acyclic hydrocarbon derivatives thereof with a five-membered ring with a cyclopentadiene ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C13/00Cyclic hydrocarbons containing rings other than, or in addition to, six-membered aromatic rings
    • C07C13/28Polycyclic hydrocarbons or acyclic hydrocarbon derivatives thereof
    • C07C13/32Polycyclic hydrocarbons or acyclic hydrocarbon derivatives thereof with condensed rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2601/00Systems containing only non-condensed rings
    • C07C2601/06Systems containing only non-condensed rings with a five-membered ring
    • C07C2601/10Systems containing only non-condensed rings with a five-membered ring the ring being unsaturated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivaten
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivaten, welche wertvolle Zwischenprodukte sind.



   Die erfindungsgemäss   anfallenden Cyclopentadien-    derivate entsprechen der Formel:
EMI1.1     
 worin R einen Alkylrest darstellt.



   Geeignete Verbindungen der obigen Formel sind beispielsweise
Methoxy-methyl-cyclopentadien,    Sithoxy-methyl-cyclopentadien    und    n-Butoxy-methyl-cyclopentadien.   



   Die Verbindungen der obengenannten allgemeinen Formel werden erfindungsgemäss dadurch erhalten, dass man ein Cyclopentadienmetallderivat mit einem Äther der Formel:    X CH2.OR    worin X ein Halogenatom bedeutet, umsetzt.



   Als geeignete Cyclopentadienmetallderivate seien beispielsweise genannt:
Cyclopentadienyl-Natrium,
Cyclopentadienyl-Lithium,
Di-cyclopentadienyl-Calcium und    Cyclopentadienyl-Magnesiumhalogenide,    z. B. Cyclopentadienyl-Magnesiumbromid.



   Geeignete Äther der obigen Formel, welche man als Ausgangsmaterialien verwenden kann, sind
Chlormethyl-methyläther,
Chlormethyl-äthyläther und
Chlormethyl-n-butyläther.



   Das vorliegende Verfahren wird vorzugsweise in Gegenwart eines inerten, keine Hydroxylgruppen enthaltenden Lösungsmittels oder Verdünnungsmittels, wie z. B. Diäthyläther oder Tetrahydrofuran, und bei verhältnismässig niedriger Temperatur, beispielsweise zwischen etwa -20 und   10"C,    durchgeführt.



   Wie bereits erwähnt, sind die Cyclopentadienderivate der vorliegenden Erfindung wertvolle Zwischenprodukte. So eignen sie sich als Zwischenprodukte für die Herstellung von Ferrocenderivaten, wie z. B.   l, l'-Di-neopentyl-ferrocen,    welches ein ausgezeichnetes Hämatinicum ist.



   In den folgenden Beispielen bedeuten Teile Gewichtsteile.



   Beispiel 1
33 Teile Cyclopentadien werden innerhalb von 30 Minuten in eine Suspension von 11,5 Teilen Natrium in 100 Teilen Tetrahydrofuran in einer Stickstoffatmosphäre und bei einer Temperatur von   25-30"C    eingerührt. Nach weiterem Rühren während zwei Stunden wird die Cyclopentadienyl-Natriumlösung innerhalb von 30 Minuten in eine Lösung von 47 Teilen Chlormethyl-äthyläther in 80 Teilen Diäthyläther bei einer Temperatur   von20      bis - 100    C eingerührt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch auf   5-10  C    innerhalb von einer Stunde erwärmt und alsdann auf Eis gegossen.

   Die ätherische Lösung wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen und   iiber    Natriumsulfat   gdtrocknet.    Der Diäthyläther wird durch Destillation bei 12 mm Druck entfernt und der Rückstand hierauf unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert. Auf diese Weise erhält man   Sithoxy-methyl-cyclopentadien    in Form einer farblosen Flüssigkeit vom Siedepunkt   220 Cl    0,5 mm.  



   Beispiel 2
Eine Lösung von 55 Teilen   Athylbromid    in 80 Teilen Diäthyläther wird innerhalb von einer Stunde in eine Suspension von 12 Teilen Magnesiumspänen in 20 Teilen Diäthyläther bei   20-350 C    eingerührt.



  Hierauf versetzt man mit 33 Teilen Cyclopentadien und rührt das Gemisch während 24 Stunden. Die Lösung wird dann   auf -10"C    gekühlt und innerhalb von einer Stunde mit 56 Teilen Chlormethyl-nbutyläther versetzt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird während zwei Stunden auf   10"C    erhöht und das Reaktionsgemisch hierauf auf Eis gegossen. Die ätherische Lösung wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Der Diäthyläther wird durch Destillation bei 12 mm Druck entfernt, worauf der verbleibende Rückstand aus n-Butoxy-methyl-cyclopentadien besteht.



   Beispiel 3
33 Teile Cyclopentadien werden innerhalb von 30 Minuten in eine Suspension von 11,5 Teilen Natrium in 100 Teilen Tetrahydrofuran in einer Stickstoffatmosphäre eingerührt, wobei man die Temperatur auf   20-250 C    hält. Nach beendeter Zugabe wird das Gemisch während weiteren zwei Stunden gerührt und hierauf während 45 Minuten mit einer Lösung von 40 Teilen Chlormethyl-methyläther in 80 Teilen Diäthyläther bei einer Temperatur von -20   bis -10"    C unter Rühren versetzt. Das Gemisch wird dann während drei Stunden auf eine Temperatur von   5-10 C    erwärmt und hierauf auf Eis gegossen. Das Gemisch wird abgetrennt und die ätherische Schicht mit Wasser gewaschen und getrocknet.

   Der Diäthyläther wird durch Destillation bei 12 mm Druck entfernt und der Rückstand hierauf unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert.



  Auf diese Weise erhält man Methoxy-methyl-cyclopentadien in Form einer farblosen Flüssigkeit vom Siedepunkt   18-19  Cl0, 5    mm.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivaten der Formel: EMI2.1 worin R einen Alkylrest darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Cyclopentadienmetallderivat mit einem Ather der Formel: X.CH2. OR worin X ein Halogenatom bedeutet, umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Methoxy-methyl-cyclopentadien, Äthoxy-methyl-cyclopentadien oder n-Butoxymethyl-cyclopentadien herstellt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Cyclopentadienmetallderivat Cyclopentadienyl-Natrium, Cyclopentadienyl Lithium, Di-cyclopentadienyl-Calcium oder ein Cy clopentadienyl-Magnesiumhalogenid, wie z. B. Cyclopentadienyl-Magnesiumbromid, verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Äther Chlormethyl-methyläther, Chlormethyl-äthyl äther oder Chlormethyl-n-butyläther verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines inerten, keine Hydroxylgruppen enthaltenden Lösungsmittels oder Verdünnungsmittels, wie z. B. Diäthyläther oder Tetrahydrofuran, arbeitet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man bei einer Temperatur zwischen - 20 und 10 C arbeitet.
CH8193759A 1958-12-17 1959-12-16 Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivaten CH376484A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB40683/58A GB885524A (en) 1958-12-17 1958-12-17 Cyclopentadiene derivatives

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH376484A true CH376484A (de) 1964-04-15

Family

ID=10416107

Family Applications (1)

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CH8193759A CH376484A (de) 1958-12-17 1959-12-16 Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivaten

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GB (1) GB885524A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB885524A (en) 1961-12-28

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