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CH368958A - Anordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens - Google Patents

Anordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens

Info

Publication number
CH368958A
CH368958A CH6937459A CH6937459A CH368958A CH 368958 A CH368958 A CH 368958A CH 6937459 A CH6937459 A CH 6937459A CH 6937459 A CH6937459 A CH 6937459A CH 368958 A CH368958 A CH 368958A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gate
signal
signals
arrangement according
document
Prior art date
Application number
CH6937459A
Other languages
English (en)
Inventor
Hinz Werner
Rueckert Horst
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH368958A publication Critical patent/CH368958A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/10Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination
    • B07C3/14Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination using light-responsive detecting means

Landscapes

  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description


  Anordnung zum Feststellen eines auf einem     Schriftstück    aufgebrachten Kennzeichens    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Fest  stellen eines auf einem Schriftstück aufgebrachten  Kennzeichens. Solche Anordnungen werden ge  braucht, um die mit     Kennzeichen    versehenen Schrift  stücke zu     sortieren,    um sie dann einer weiteren Be  handlung zuführen zu können. Beispielsweise wird  bei Briefen der Ort der     Briefmarke    auf dem Brief  umschlag ermittelt, um daraus zu schliessen, in wel  cher Lage der Brief sich befindet, damit er durch  Wenden und Umkehren in eine dem Betrachter lese  gerechte Lage gebracht werden kann. Auch für  andere Zwecke sind solche Anordnungen wichtig,  z.

   B., um Schriftstücke mit     bestimmten        Kennzeichen     von solchen ohne diese Kennzeichen zu trennen.  



  Es ist bekannt, zur Lösung dieser Aufgabe photo  elektrische     Abtasteinrichtungen    zu verwenden, an  denen die Schriftstücke kontinuierlich vorbeigeführt  werden.     DieseAbtasteinrichtungen    bestehen aus     einer     Lichtquelle, die das Schriftstück beleuchtet, und einer  Photozelle, welche das von dem Schriftstück reflek  tierte Licht empfängt. Der Photozelle sind Verstär  ker und Filteranordnungen nachgeschaltet, die ent  sprechend der Höhe und den Schwankungen des von  der Photozelle gelieferten Stromes Signale abgeben.  



  Die Anordnung, auf die sich die     Erfindung    be  zieht, kann besonders zum Feststellen des Ortes einer  Briefmarke auf einer Postsendung dienen. Es wird  hierfür eine photoelektrische     Abtasteinrichtung    be  nutzt, an der die Schriftstücke bzw. die Postsendun  gen, kontinuierlich vorbeigeführt werden. An diese  Anordnung wird die     Aufgabe    gestellt, ohne Rück  sicht auf die Helligkeit des Untergrundes des     Schrift-          stückes        ein    Kennzeichen, z.

   B. eine     Briefmarke,    und  eventuell den Ort derselben zu     ermitteln,    so dass  sowohl helle als auch dunkle Briefumschläge in  einem Arbeitsgang auf das Vorhandensein oder ge  gebenenfalls des Ortes der Briefmarke hin untersucht    werden können. Ausserdem soll die Anordnung an  zeigen, wenn das Schriftstück überhaupt keine Brief  marke trägt oder an verschiedenen Stellen Zeichen  enthält, die für die photoelektrische     Abtastung        den          eine    Briefmarke darstellenden Zeichen     ähnlich    sind.

    An das     Kennzeichen    wird ferner die Bedingung ge  stellt, dass dasselbe in der     Bewegungsrichtung    eine  bestimmte Anzahl von     Helligkeitsschwankungen    auf  weist. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass  auch Zeichen die     Abtasteinrichtung    entsprechend  einer Briefmarke beeinflussen, welche zwar deren  Grösse     besitzen    und auch     eine    vom Untergrund des  Briefes abweichende     Helligkeit    aufweisen, dagegen  aber nicht das charakteristische Merkmal einer Brief  marke enthalten.  



  Dieses charakteristische Merkmal ist die unter  schiedliche     Helligkeit    auf der Briefmarke selbst  mit einer bestimmten Mindestzahl von Schwankun  gen     eines    bestimmten Grades.  



  Die     Erfindung    besteht darin, dass das durch die       Abtasteinrichtung    erzeugte Signal einerseits über       Begrenzungseinrichtungen    geführt wird, von denen  eine erste ein Signal     grosser        Grundhelligkeit    und  bestimmter Dauer     hindurchlässt,    während eine zweite  ein Signal geringerer Grundhelligkeit und von     gerin-          gerer    Dauer und eine dritte ein Signal mittlerer       Helligkeit,    jedoch im     Verhältnis    zu den anderen  von langer Dauer, passieren lässt. Ausserdem wird .

    das Signal parallel zu den     Begrenzungseinrichtungen     über eine     Impulszähleinrichtung    an zwei Torschal  tungen geführt. Die erste     dieser    Torschaltungen wird  vom Ausgang der ersten und zweiten     Begrenzungs-          einrichtung    in Verbindung     mit    der     Impulszählein-          richtung    und die zweite Torschaltung von der drit  ten     Begrenzungseinrichtung    und der     Impulszählein-          richtung    gesteuert.

   Diesen Torschaltungen ist dann  eine     Auswerteinrichtung    nachgeschaltet, die den je-           weiligen    Bedürfnissen entsprechend ein Anzeige  oder ein Steuergerät sein kann. An diese     Auswert-          einrichtung    wird das von der     Abtasteinrichtung    er  zeugte Signal nur dann weitergeleitet, wenn an den  beiden ersten Begrenzungseinrichtungen oder der  dritten     Begrenzungseinrichtung    und an der Impuls  zähleinrichtung die gegebenen Bedingungen erfüllt  sind.  



  Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Zeich  nungen, von denen     Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung als Blockschaltbild darstellt, während  die     Fig.2a,    2b und 2c     nebeneinandergesetzt    das       Prinzipschaltbild    dieses     Ausführungsbeispieles        mit     den grundsätzlichen Schaltelementen zeigen.  



  Mit 1 ist die     Abtasteinrichtung    bezeichnet, an  der die Signale erzeugt werden, wenn ein Schrift  stück an ihr kontinuierlich vorbeigeführt wird. Dieses  Signal wird von einem Verstärker 2 verstärkt und  gelangt dann an den Punkt 3, an dem die     Schwell-          wertschaltungen    4, 6, 8 und ein     Differentiationsglied     10     parallelliegend    angeschaltet sind. Den Schaltun  gen 4, 6 und 8     sind    Integrationsglieder 5, 7 und 9  und dem     Differentiationsglied    10 ein     Amplitudensieb     11 nachgeschaltet.

   Der Ausgang der     Einrichtung    11  liegt an der     Steuervorrichtung    eines Tores K über  die Leitung r. Die Verbindungsleitung der Organe  8 und 9 ist über die Leitung q ebenfalls an die  Steuerung des Tores K gelegt. Der Ausgang des  Tores K     führt    an eine     Impulsformeinrichtung    12,  die die ankommenden Signale in gleichförmige Im  pulse umformt. Die so geformten Impulse gelangen  an den Impulszähler 13, der durch eine besondere  Vorrichtung zurückgestellt werden kann. Die Aus  gänge der Integrationsglieder 5, 7, 9 und des Im  pulszählers 13 liegen an je einem     zurückstellbaren     Speicher<I>A, B, D</I> und E.

   Von diesen Speichern füh  ren<I>A, B</I> und E über die Leitungen<I>a, b,</I> e an ein  Tor F und der Speicher<I>D</I> über die Leitung<I>d</I> und  ebenfalls der Speicher E über die Leitung e an das  <I>Tor L.</I> Die Tore F und L, die normalerweise nicht  gleichzeitig durchlässig sind, führen über die Lei  tungen<I>f</I> und<I>l</I> an     ein    zweites Tor<I>M.</I> Dieses     führt     über die Leitung<I>na</I> an ein weiteres, durch die Lei  tung p verbundenes Tor O und von dort über die  Leitung o an die     Auswerteinrichtung    W.  



  Die Lichtmenge, die vom     Schriftstück    reflektiert  wird und an die Photozelle gelangt,     wird    als Remis  sionswert bezeichnet.     Bei    hellem Untergrund beträgt       der        Remissionswert        mehr        als        75%,        bei        dunklem          Untergrund    liegt er darunter.

   Die mittlere Helligkeit       der        Briefmarken        liegt        meistens        unter        65%        Remis-          sionswert.    Die     Schwellwertschaltungen    sind für fol  gende Werte eingestellt:

    Schaltung 4 für einen     Remissdonswert,    der über       75        %        liegt,     Schaltung 6 für einen     Remissionswert    unter 65 0/0  und       Schaltung    8     für        einen        Remissionswert        unter        75        %.     Ein weiteres Kriterium für die Erkennung ist die  Dauer des     Einwirkens    des Lichtes auf die Photo-         zelle.    Die nachgeschalteten Integrationsglieder 5, 7  und 9 messen die Werte, die innerhalb bestimmter  Zeiten gegeben werden.

   Das Glied 5 registriert den  Ausgang der Schaltung 4 für eine Dauer, die der  Bewegung des Schriftstückes unter der Photozelle  über eine Spanne von 20 mm entspricht. Die ent  sprechende Spanne beim Integrationsglied 7, das der  Schaltung 6 nachgeschaltet ist, beträgt 10 mm und  beim Integrationsglied 9, das der Schaltung 8 nach  geschaltet ist, 40 mm.  



  Das     Differentiationsglied    10 dient dazu, die  Modulation von seinem     Geichstromanteil    abzutren  nen, und das     Amplitudensieb    11 gibt nur solche  Signale an das Tor K weiter, die einen bestimmten  Wert überschreiten.  



  Aus     Fig.    2 ist zu ersehen, dass im Ausführungs  beispiel als grundsätzliches Schaltelement Transisto  ren verwendet werden.  



  Zwecks     Abtastung    in der Einrichtung 1 wird  ein Lichtstrahl auf eine Photozelle reflektiert, der  eine als Kathodenverstärker arbeitende Elektronen  röhre nachgeschaltet ist. Der Verstärker 2 enthält  zwei in Kaskade geschaltete Transistorstufen. Die  am Punkt 3 liegenden     Schwellwertschaltungen    4, 6  und 8 besitzen einen fast gleichartigen Aufbau, wobei  die     Vorspannungen    für die Schwellwerte sich von  einander unterscheiden. Der Eingang besteht aus  einem Gleichrichter, dem eine entsprechend vorge  spannte     Transistorentufe    nachgeschaltet ist.

   Die Ein  richtungen 6 und 8     besitzen    auch einen Transistor  ausgang als     Phasenumkehrstufe,    da diese in anderer  Richtung die Amplitude beschneiden.  



  Die     Integrationsglieder    5, 7 und 9 sind wieder  einander ähnlich aufgebaut. Sie besitzen einen Tran  sistoreingang und nachfolgenden Gleichrichter. Der  Ausgang ist wieder bei allen diesen Einrichtungen  eine Transistorstufe.  



  Die Speicher<I>A, B, D</I> und E sind übliche     Flip-          Flop-Schaltungen,    welche Transistoren enthalten und  denen das Signal über Gleichrichter zugeführt wird.  Das Tor F ist über die Leitungen<I>a, b</I> und e mit den  Ausgängen der Speicher<I>A, B</I> und E verbunden.  Jede dieser     Leitungen    führt an das Ende eines     Span-          nungsteilers,    an dessen Abgriff je eine Transistor  stufe liegt, der eine     zweite    Transistorstufe nachge  schaltet ist, wodurch das Potential der Ausgänge a,  b, e angehoben wird. Die Ausgänge der nachgeschal  teten Stufen sind gemeinsam an eine weitere Tran  sistorstufe gelegt, die in Verbindung mit den Dioden  als Tor arbeitet.

   Dieser Ausgang     führt    an das Tor  <I>M,</I> das auch von dem Tor<I>L</I> gespeist wird. Beide  Eingänge liegen über je einen Gleichrichter an einer  gemeinsamen Transistorstufe, die über einen     Span-          nungsteiler    mit dem Tor O verbunden ist. Auch  dieses Tor ist eine Transistorstufe mit nachgeschal  teter Diode.

   Der Transistor steuert die Diode, die  die Leitungen p und o miteinander verbindet und so  den     Abfrageimpuls    an die     Auswerteinrichtung    W  durchschaltet     (Fig.l).    Die     Auswerteinrichtung    be  steht zweckmässig aus entsprechenden Verstärkern,      einer     Mess-    oder Zähleinrichtung oder einer beliebi  gen Steuervorrichtung.  



  Das     Differentiationsglied    10, das aus Widerstän  den und einem Kondensator besteht, besitzt ebenfalls  einen Transistoreingang. Im     Amplitudensieb    11 wirkt  die erste Transistorstufe als Verstärker, die zweite  als Trennstufe und die dritte ist das     eigentliche    Am  plitudensieb. Über die Leitungen<I>q</I> und<I>r</I> wird das  Tor K gesteuert. Die Leitung q liegt vor dem Ein  gang des ersten Gleichrichters des Integrationsgliedes  9 und die Leitung r am Ausgang des Amplituden  siebes 11.

   Beide Leitungen     liegen    über einen Kon  densator bzw. einen Widerstand am Eingang eines  Gleichrichters, der als Tor arbeitet, mit einer ent  sprechenden     Vorspannung,    die von 9     geliefert    wird.  Der Ausgang des Gleichrichters     führt    an die     Impuls-          umformeinrichtung    12. Der nachfolgende Impulszäh  ler 13 besteht aus zwei     Flip-Flop@Schaltungen,    die so  geschaltet sind, dass ,von einer bestimmten     Anzahl     von Eingangsimpulsen ein Impuls am Ausgang er  scheint, der den Speicher E über eine Diode auflädt.

    Der Speicher E besteht ebenfalls wie<I>A, B, D</I> aus  einer     Flip-Flop-Stufe.     



  Die Ausgänge des Speichers E und des Speichers  D arbeiten auf das Tor L. Dieses Tor, das ähnlich  dem Tor F geschaltet ist, gibt ein Ausgangssignal an  das Tor M, wenn die Speicher D und E geladen sind.  



  Das Tor M arbeitet alternativ     ( Oder-Tor ),    das  heisst je ein oder beide Eingangsimpulse bei     f    oder     L     liefern einen Ausgangsimpuls an den Ausgang.  



  Das Tor O     besitzt    eine besondere Steuerung, die  über die Leitung p mit einer Einrichtung verbunden  ist, die durch das zu prüfende Schriftstück bei des  sen Bewegung an einer bestimmten Stelle seiner Bahn  einen     Abfrageimpuls    liefert. Nur wenn dieser Ab  frageimpuls mit oder nach dem Signal vom Tor M  eintrifft, wird durch das Tor O der     Abfrageimpuls     an die     Auswerteinrichtung    W gegeben.

   Diese ist   wie bereits erwähnt - eine Anzeigevorrichtung, die  die durch die Anlage     geführten    Schriftstücke bezüg  lich ihres Kennzeichens erkennen lässt und diese  zählt, oder eine Steuervorrichtung, die den weiteren  Weg des     Schriftstückes        bestimmt.     



  Diese Anordnung arbeitet wie folgt:  Es sei angenommen, dass der Briefumschlag einen  hellen Untergrund besitzt. Das Signal, das in der       Abtasteinrichtung    1 erzeugt und im Verstärker 2  verstärkt wird, wird also durch die     Schwellwertschal-          tung    4 hindurchgelassen, während die Schaltung 8  gesperrt bleibt. Sobald die Briefmarke unter die       Abtasteinrichtung    gelangt, wird die     Schaltung    6  durchlässig. Die     Schaltung    4 wird aber gleichzeitig  undurchlässig, da der     Remissionswert    der     Briefmarke     unter     75114    liegt.

   Der Wert des Signals am Ausgang  der Schaltung 4 wird durch das Integrationsglied 5  für die Dauer, die     einer    Bewegung auf eine Länge  von 20 mm entspricht, zusammengefasst und dem  Speicher A zugeführt. Das dem     Remissionswert    der  Briefmarke entsprechende     Signal    wird durch das  Integrationsglied 7 nur für die Dauer entsprechend    einer Bewegung von 10 mm     integriert    und im Spei  cher B festgehalten. Während der     Abtastungsdauer     der Briefmarke wird auch die Schaltung 8 durch  lässig, die über die Leitung q das Tor K vorbereitet.

    Die Modulation der Briefmarke, die nm     Differen-          tiationsglied    10 von ihrem Gleichstromanteil abge  trennt ist und eine bestimmte Hubamplitude über  schreitet, wird über das Tor K, das nun geöffnet ist,  über den Impulsformer 12 dem     Zähler    13 zugeführt.  Nur wenn eine bestimmte Mindestanzahl von Im  pulsen, die der Mindestanzahl der     Helligkeitsschwan-          kungen    von einer Briefmarke entspricht, erreicht ist,  gibt der Zähler 13 seinen Ausgang an den Speicher E.  



  Das Ausgangssignal der Schaltung 8 wird jedoch  nicht an den Speicher D durchgeschaltet, da das       Integrationsglied    9     sperrt,        weil    das Zeichen die not  wendige Länge von 40 mm nicht     besitzt.    Die Spei  cher<I>A, B</I> und E öffnen das Tor F. Da am Tor M  ein Signal, nämlich das vom Ausgangstor F liegt,  ist auch dieses offen, und das Signal gelangt an das  Tor O. Wenn nun gleichzeitig oder darauf der Ab  frageimpuls     eintrifft,    gelangt dieser Impuls an die       Auswerteinrichtung    W.  



  Bei einem Brief mit     dunkler        Grundhelligkeit     bleibt die Schaltung 4     gesperrt.    Die Schaltung 8       wird        durchlässig,    und das     Integrationsglied    gestattet  die Weitergabe des     Signals    an den Speicher D, wenn  die Dauer der     Abtastung    des     dunklen        Untergrundes     eine Zelt überschreitet, die einer Bewegung von  40 mm entspricht.

   Bei der     Abtastung    der Briefmarke  für eine     Abtastlänge    von 10 mm und bei einem       Remissionswert    unter     6511/o    gelangt das Signal nun  auch über Schaltung 6 und das     Integrationsglied    7  an den Speicher<I>B.</I> Die Speicher<I>D</I> und E öffnen  das Tor L, das Tor F bleibt aber wegen     Fehlens     des Signals aus dem Speicher A geschlossen. Somit  ist auch das Tor M offen, und der Weg des     Signals     zur     Auswerteinrichtung    W bleibt wie vorher beschrie  ben.  



  Wenn eine der gestellten     Bedingungen,    wie Modu  lation, Grösse der     Helligkeitsamplitude    und Zahl der  Lichtschwankungen, nicht erfüllt wird, gelangt kein  Signal an die Einrichtung W. Auch wenn sich der  Untergrund des Schriftstückes aus helleren und dunk  leren Teilen zusammensetzt, kann kein Signal an W  gelangen, da dann die Tore F und L geschlossen  bleiben. Es ist also eine Gewähr dafür gegeben, dass  ein ordnungsgemäss     frankierter        Umschlag,    - gleich  gültig, ob seine     Grundhelligkeit    gross oder     gering    ist  - als solcher erkannt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens, insbeson dere einer auf einer Postsendung aufgeklebten Brief marke, mittels einer photoelektrischen Abtastein- richiung, an der das Schriftstück kontinuierlich vor beigeführt wird, ohne Rücksicht auf die Helligkeit des Untergrundes des Schriftstückes, jedoch unter der Bedingung,
    dass das Kennzeichen in der Bewe- gungsrichtung des Schriftstückes eine bestimmte An zahl von Helligkeitsschwankungen bestimmter Grösse aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Abtasteinrichtung (1) erzeugte Signal einerseits an Begrenzungseinrichtungen (4 und 5, 6 und 7, 8 und 9) geführt wird, von denen eine (4 und 5) Signale, die einer grossen Grundhelligkeit entsprechen und bestimmte Dauer besitzen, eine zweite (6 und 7) Signale einer niedrigeren Grundhelligkeit und von geringerer Dauer als die der grossen Helligkeit ent sprechenden Signale,
    mit einer bestimmten Zeitdauer hindurchlassen, während eine dritte (8 und 9) Signale mittlerer Helligkeit und längerer Dauer als die an deren erwähnten Signale passieren lässt, anderseits parallel zu den Begrenzungseinrschtungen über eine Impulszähleinrichtung (13) geführt wird, und dass schliesslich die Begrenzungseinrichtungen (4 und 5, 6 und 7, 8 und 9) und die Impulszähleinrichtung (13) an eine von zwei Torschaltungen (F und L) gelegt sind, von denen die erste (F) vom Ausgang der ersten beiden Begrenzungseinrichtungen (4 und 5, 6 und 7)
    in Verbindung mit der Impulszählein- richtung (13) gesteuert wird, während die zweite Torschaltung (L) von der dritten Begrenzungsein richtung (8) und der Impulszähleinrichtung (13) ge steuert wird, worauf das Signal einer Auswertein- richtung (W) zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Begrenzungseinrichtungen aus drei einzelnen Schwellwertschaltungen (4, 6 und 8) bestehen, von denen eine (4) auf Signale mit einem hohen Remissionswert von z. B. über<B>750/G,</B> eine (8) auf Signale von einem unter diesem liegenden Remissionswert, z. B. unter 75 a/9 und eine (6) auf Signale mit einem noch geringerem Remissionswert, z.
    B. unter 65 % eingestellt ist, und dass die erstge nannte (4) gesperrt ist, sobald einem hindurchge lassenen Signal ein Signal geringerer Helligkeit folgt, das den eingestellten Schwellwert unterschreitet. 2. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der dritten Schwell- wertschaltung (8) einem Tor (K) zugeführt ist, des sen Ausgang an die Impulszähleinrichtung (13) gelangt. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tor (K), das zum Impuls zähler (13) führt, das Signal über die Serieschaltung eines Differentiationsgliedes (10) und eines Ampli- tudensiebes (11) zugeführt wird, das nur Signale mit einer bestimmten Mindestamplitude hindurchlässt. 4. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Impulszähler (13) ein Im pulsformer (12) vorgeschaltet ist, der aus der Modu lation des Signals in Amplitude und Dauer gleiche Impulse erzeugt. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Schwellwertschal- tungen (4, 6 und 8) Integrationsglieder (5, 7 und 9) nachgeschaltet sind, deren Zeitkonstante derart ein gestellt ist, dass sie nach bestimmten, den einzelnen Schwellwertschaltungen unterschiedlich zugeordne ten Zeitspannen, ein Ausgangssignal abgeben. 6.
    Anordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltzeit des auf die Schwellwertschaltung für hohe Remissionswerte (4), folgenden Integrationsgliedes (5) der Dauer des Vor rückens eines Schriftstückes während eines Weges von 20 mm entspricht, während dieser Wert für das auf die Schwellwertschaltung für niedrigere Werte (6) folgende Integrationsglied 10 mm und für die Schaltung für mittlere Werte (8) 40 mm beträgt. 7. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass den Begrenzungseinrichtungen und dem Impulszähler je ein Speicher<I>(A, B, D,</I> E) nach geschaltet ist. B.
    Anordnung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass den von den Speichern<I>(A, B,</I> <I>D,</I> E) gesteuerten Toren (F bzw.<I>L)</I> ein weiteres Tor (M nachgeschaltet ist, das öffnet, wenn es von einem oder beiden der Tore ein Signal erhält. 9.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Auswerteinrichtung (W) ein Tor (O) liegt, an das durch ein vom Schrift stück an einer bestimmten Stelle seines Weges er zeugter Impuls gelangt, der von diesem Tor (O) an die Auswerteinrichtung gegeben wird, wenn gleich zeitig oder vorher ein anderes Signal an das Tor (O) gelangt.
CH6937459A 1958-02-10 1959-02-10 Anordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens CH368958A (de)

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DEST13432A DE1099771B (de) 1958-02-10 1958-02-10 Anordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck angebrachten Kennzeichens

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