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CH366826A - Verfahren zur Herstellung von a,B-ungesättigten Carbonsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a,B-ungesättigten Carbonsäureamiden

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Publication number
CH366826A
CH366826A CH5495958A CH5495958A CH366826A CH 366826 A CH366826 A CH 366826A CH 5495958 A CH5495958 A CH 5495958A CH 5495958 A CH5495958 A CH 5495958A CH 366826 A CH366826 A CH 366826A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
sulfuric acid
acids
salts
acetone cyanohydrin
Prior art date
Application number
CH5495958A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Fikentscher
Hans Dr Wilhelm
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Publication of CH366826A publication Critical patent/CH366826A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/06Preparation of carboxylic acid amides from nitriles by transformation of cyano groups into carboxamide groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/02Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals
    • C07C233/09Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals with carbon atoms of carboxamide groups bound to carbon atoms of an acyclic unsaturated carbon skeleton

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   a,B-ungesättigten    Carbonsäureamiden
Es ist bekannt, dass aus Ketoncyanhydrinen beim Erhitzen in Gegenwart von Schwefelsäure, Oleum oder Alkylschwefelsäuren ungesättigte Carbonsäureamide entstehen. Aus Acetoncyanhydrin z. B. kann man auf diese Weise Methacrylsäureamid herstellen.



  So erhaltene Gemische ungesättigter Carbonsäureamide mit Schwefelsäure können durch Zusatz von Wasser in ungesättigte Carbonsäuren, durch Zusatz von Alkoholen in Ester ungesättigter Carbonsäuren übergeführt werden.



   Die Ausbeute an den genannten ungesättigten Verbindungen hängt, abgesehen von der Konstitution des Ausgangsmaterials, von der Höhe der Temperatur und der Verweilzeit bei dieser Temperatur ab. Zum Beispiel ist für die Herstellung von Methacrylsäureamid aus einem Acetoncyanhydrin-Schwefelsäure-Gemisch eine Lehre bekannt, nach der man das Gemisch nicht über   1400 C    erhitzen und dafür längere Reaktionszeiten in Kauf nehmen soll, damit Zersetzungen vermieden werden. Die ausgedehnten   Erhitzungszeiten-bei      1400 C    z. B. ist eine Stunde, bei 1200 C sind ungefähr zwei Stunden erforderlich begünstigen jedoch in verstärktem Mass die Bildung dunkel gefärbter Begleitstoffe.

   Hierdurch treten Ausbeuteverluste ein, und ausserdem sind besondere   Reinigungsmassnahmen    erforderlich, damit die Endprodukte den gewünschten Reinheitsgrad haben. Die dunkel gefärbten Nebenprodukte hemmen nämlich bei Verwendung der Endprodukte zur Herstellung von Polymerisaten eine Polymerisation oder Mischpolymerisation. Ausserdem verschlechtern die Nebenprodukte, abgesehen von der unerwünschten Dunkelfärbung solcher Polymerisate, deren sonstige Eigenschaften, z. B. setzen sie den k-Wert von Polymerisaten stark herab. Ein weiterer wesentlicher Nachteil der bekannten Verfahrensweise ist, dass die langen Verweilzeiten ein kontinuierliches Arbeiten sehr erschweren oder unmöglich machen.



   Nach einer anderen bekannten Vorschrift können die Verweilzeiten bei der Umsetzung von Acetoncyanhydrin zu Methacrylsäureamid wesentlich verkürzt werden, wenn man die Umsetzungstemperatur weiter erhöht, z. B.   aud      1500 C    und darüber. In diesem Fall sind es die hohen Temperaturen, die trotz kurzer Verweilzeiten zu Zersetzungen und damit zu sehr dunkel gefärbten Endprodukten führen. Besonders nachteilig ist jedoch, dass bei den hohen Verfahrenstemperaturen die   Reaktionsanlagen    starker Korrosion unterworfen sind. Die Einsparung an Zeit muss also mit einer erheblich verkürzten Lebensdauer der Apparateteile bezahlt werden.



   Es wurde nun gefunden, dass man Ketoncyanhydrine bei niedrigeren Temperaturen undloder innerhalb kürzerer Erhitzungszeiten mit sehr guter Ausbeute zu   a, pungesättigten    Carbonsäureamiden umsetzen kann, wenn man die Ketoncyanhydrine in Gegenwart von Schwefelsäure, Oleum oder Alkylschwefelsäuren und von Salzen der Phosphorsäuren oder bzw. und der Schwefelsäuren erhitzt.



   Als Schwefelsäure kommt in erster Linie starke Schwefelsäure in Frage, die   mindestens      950/oil    ist.



  Bevorzugt wird Schwefelsäure, die mindestens 97   O/aig    ist. Auch   100 O/o ige    Schwefelsäure, die noch Schwefeltrioxyd enthalten kann, kann verwendet werden.



   Unter Salzen der Phosphorsäuren sind z. B. Salze der Orthophosphorsäure, Metaphosphorsäure, Pyrophosphorsäure und der Polyphosphorsäuren zu verstehen. Für die Salzbildung geeignete Metalle sind z. B. Alkalimetalle, Erdalkalimetalle, Metalle aus der 1. Nebengruppe oder 3. Gruppe des periodischen Systems. Die Metalle eignen sich auch für die Salzbildung mit Schwefelsäure oder Pyroschwefelsäure.  



  Als Beispiele seien angeführt: Natrium- oder Kaliummetaphosphat, primäres, sekundäres oder tertiäres Natrium- oder Kaliumphosphat, Natrium- oder Kaliumpyrophosphat,   Kupferphosphat,    Aluminiumphosphat, Natriumhexametaphosphat,   Natrium- oder    Kaliumsulfat, Natrium- oder Kaliumbisulfat, Natriumoder Kaliumpyrosulfat, Gemische dieser Salze oder Gemische von Salzen aus verschiedenen Metallen.



  Besonders bevorzugt sind die Alkalisalze der genannten Säuren.



   Bei Verwendung von Ketoncyanhydrin und Schwefelsäure, Oleum oder Alkylschwefelsäuren werden in der Regel übliche Mengenverhältnisse gewählt.



  Im allgemeinen wird auf 1 Mol Ketoncyanhydrin 1 bis 4 Mol von beispielsweise Schwefelsäure verwendet. Zweckmässigerweise wählt man ein Molverhältnis von 1:1,5 bis   1: 4,    das entspricht bei Acetoncyanhydrin und   1000/obiger    Schwefelsäure einem Gewichtsverhältnis von   1:1,73    bis 1: 4,6. Die Mengen an Salzen der Phosphorsäuren und der Schwefelsäuren, bezogen auf Schwefelsäure als Umsetzungsmittel, können ungefähr 0,5 bis 10   Gewichtsprozentbetragen.   



  Man kann die Salze der Phosphorsäuren und der Schwefelsäure in der Mischung aus Ketoncyanhydrin und z. B. Schwefelsäure lösen oder suspendieren, zweckmässigerweise gibt man aber die Salze der Phosphorsäuren oder die Salze der Schwefelsäuren dem Umsetzungsmittel, nämlich der Schwefelsäure, dem Oleum oder den Alkylschwefelsäuren, vor der Mischung mit dem Ketoncyanhydrin zu. Selbstverständlich kann man die genannten Metallsalze auch in der zur Umsetzung der Ketoncyanhydrine vorgesehenen Schwefelsäure bzw. in dem Schwefelsäure Phosphorsäure-Gemisch selbst erzeugen, indem man die Säure mit Verbindungen der Metalle in der entsprechenden Menge umsetzt.



   Geeignete Ketoncyanhydrine erhält man z. B. durch Anlagerung von Cyanwasserstoffsäure an ein Keton der Formel
EMI2.1     
 worin R einen organischen Rest,   R3    und R2 je einen organischen Rest, Wasserstoff oder Halogen bedeutet.



     Rl    und R2 können gleich oder verschieden sein. Als organische Reste kommen z. B. Alkylgruppen, wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl- sowie verzweigte und unverzweigte höhere Alkylreste oder Aralkylreste in Frage. Bevorzugt werden Ketoncyanhydrine, die sich von solchen Ketonen der obgenannten Formel herleiten, worin   R- und -CHR1R2    aliphatische Reste sind. Ketoncyanhydrine, die durch Anlagerung von Cyanwasserstoffsäure an cyclische Ketone erhalten werden, können ebenfalls mit Vorteil als Ausgangsmaterial verwendet werden. Die aus Ketoncyanhydrinen erfindungsgemäss durch Erhitzen erhaltenen   a,fl-ungesättigten    Carbonsäureamide können über die   Carbonsäureamidstufe    durch Verseifung oder durch Veresterung hinausgeführt werden.

   So gelangt man zu entsprechenden ungesättigten Verbindungen, z. B. zu Methacrylsäure, Methylcrotonsäure, Methacrylsäureestern oder anderen ungesättigten Estern.



   Es ist überraschend, dass die Gegenwart von Salzen der Phosphorsäuren oder Schwefelsäuren die
Umsetzung von Ketoncyanhydrinen in ungesättigte Carbonsäureamide innerhalb kürzester Verweilzeiten bei niedrigeren Temperaturen ermöglicht und dass sich dabei unerwünschte Nebenprodukte im Gegensatz zu den bisher üblichen Verfahren nur in sehr geringem Masse bilden. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhält man z. B. bei einem Gehalt von 3,20/0 Natriummetaphosphat im Gemisch (und bezogen auf dieses) von Acetoncyanhydrin und Schwefelsäure innerhalb 60 Sekunden bei   1250 C    eine   95 0/obige    Umlagerung zu sehr reinem Methacrylsäureamid, das nur geringfügig gefärbt ist.

   Bei der üblichen Aufarbeitung werden zweckmässig die Salze der Phosphorsäuren bzw. der Schwefelsäuren restlos entfernt, so dass die Zusätze keine besonderen Abtrennungsmassnahmen erfordern.



   Obwohl z. B. Acetoncyanhydrin bereits in dem Temperaturbereich von 120 bis   140     C innerhalb von eimer Sekunde bis zu einigen Minuten mit befriedigender Ausbeute zu Methacrylsäureamid umgesetzt wird, ist die Umsetzung nicht auf einen bestimmten Temperaturbereich beschränkt, da die günstigste Umsetzungstemperatur auch von der Konstitution des verwendeten Ketoncyanhydrins abhängt.



   In jedem einzelnen Falle gelingt es jedoch, wie gesagt, durch Zusatz der genannten Salze, niedrigere Temperaturen als bisher üblich bei wesentlich kürzeren Verweilzeiten und damit schonendere Bedingungen einzuhalten. Will man lediglich den Durchsatz pro Zeiteinheit erhöhen, so können bei den bisher üblichen Temperaturen kürzere Verweilzeiten eingehalten werden.



   In allen Fällen bestehen die Vorteile in Energieersparnis, Verminderung der Korrosion und reineren Endprodukten ohne Verminderung der Ausbeuten.



   Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile.



   Beispiel 1
25 Teile   95,8 0/oiges    technisches Acetoncyanhydrin werden mit 50 Teilen   1000/oder    Schwefelsäure, in die zuvor 2,5 Teile Natriummetaphosphat eingerührt wurden, bei einer Temperatur von 95 bis   105     C gemischt. Diese Mischung lässt man durch eine beheizte Schlange strömen, die am Ausgang eine Temperatur von   1250 C    hat. Die Verweilzeit innerhalb der Schlange beträgt 150 Sekunden. Das Acetoncyanhydrin wird zu   94,50/0    in Methacrylsäureamid umgewandelt.



   Arbeitet man diese Mischung z. B. durch Neutralisation mit Ammoniakwasser auf, so erhält man bereits aus der hierbei entstehenden Fällung ohne Berücksichtigung des Filtrates nach Absaugen, Trocknen und einmaliger Extraktion des Salzes, z. B. mit Chloroform, nach dessen Verdunsten 20,65 Teile  eines praktisch farblosen Methacrylsäureamids mit einer Hydrierjodzahl von 299. Es zeigt das Ultrarot Spektrum von reinem Methacrylsäureamid.



   Beispiel 2
Eine Mischung aus 25 Teilen   95,80/oigem    technischem Acetoncyanhydrin, 50 Teilen   1000/oiger    Schwefelsäure und 2,5 Teilen Natriummetaphosphat wird innerhalb 210 Sekunden von 70 auf   1250 C    erhitzt und beim Erreichen dieser Temperatur sofort abgekühlt. Das Acetoncyanhydrin wird zu   95 0/o    in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Beispiel 3
Eine Mischung aus 25 Teilen   97,1 0/oigem    technischem Acetoncyanhydrin, 50 Teilen   1000/obiger    Schwefelsäure und 2 Teilen Kupferphosphat wird innerhalb 210 Sekunden von 70 auf   1250 C    erhitzt und beim Erreichen dieser Temperatur sofort abgekühlt. Das Acetoncyanhydrin wird zu   93,50/0    in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Beispiel 4
Eine Mischung aus 25 Teilen   97,1 0/oigem    technischem Acetoncyanhydrin, 50 Teilen Schwefelsäure und 2,5 Teilen Natriumhexametaphosphat wird innerhalb 200 Sekunden von 70 bis 800 C auf   135     C erhitzt und beim Erreichen dieser Temperatur sofort abgekühlt. Das Acetoncyanhydrin wird hierbei zu   94 0/o    in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Beispiel 5
Man verfährt wie in Beispiel 4, ersetzt jedoch das Natriumhexametaphosphat durch 2,5 Teile Natriumpyrophosphat. Das Acetoncyanhydrin wird zu 940/0 in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Beispiel 6
Eine Mischung aus 25 Teilen Methyläthylketoncyanhydrin, 50 Teilen Schwefelsäure und 2,5 Teilen Natriummetaphosphat wird 150 Sekunden auf   140     C erhitzt. Das Methyläthylketoncyanhydrin wird hierbei zu 870/0 in   Methylcrotonsäureamidi    umgelagert.



   Beispiel 7
Eine Mischung aus 25 Teilen Cyclohexanoncyanhydrin, 50 Teilen Schwefelsäure und 3 Teilen Natriumhexametaphosphat wird 120 Sekunden auf   150"C    gehalten. Die Umwandlung zu Cyclohexencarbonsäureamid beträgt   78 0/o.   



   Beispiel 8
25 Teile   95,8 0/oiges    technisches Acetoncyanhydrin, dessen Wassergehalt   1,6 0/o    beträgt, und 50 Teile   3,60/obiges    Oleum, dem 2,5 Teile wasserfreies Natriumsulfat zugesetzt wurden, werden bei 70 bis   800 C    gemischt und innerhalb 200 Sekunden auf   125     C erhitzt. Nach   einerVerweilzeit    von 300 Sekunden bei dieser Temperatur wird das Gemisch rasch gekühlt. Hierbei wird das Acetoncyanhydrin zu 94,5   O/o    in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Neutralisiert man dieses Umlagerungsgemisch mit Ammoniakwasser, so erhält man bereits aus der hierbei entstehenden Fällung ohne Berücksichtigung des Filtrates nach Extraktion mit Chloroform und dessen Verdunsten ohne weitere Umkristallisation ein praktisch reines Methacrylsäureamid mit der Hydrierjodzahl 299.



   Beispiel 9
Eine Mischung aus 25 Teilen   95,80/oigem    technischem Acetoncyanhydrin, 50 Teilen 1000/oiger Schwefelsäure und 0,5 Teilen Natriummetaphosphat wird 10 Minuten auf   1250 C    erhitzt und dann abgekühlt. Das Acetoncyanhydrin wird zu   93,00/0    in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Beispiel 10
Eine Mischung aus 25 Teilen   95,80/oigem    technischem Acetoncyanhydrin, 100 Teilen Schwefelsäure und 2,5 Teilen Natriummetaphosphat wird innerhalb 90 Sekunden von 70 auf   1250 C erhitzt    und dann sofort abgekühlt. Das Acetoncyanhydrin wird zu   92,0 0/o    in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Beispiel 11
Eine Mischung aus 50 Teilen   96 0/oigem    technischem Acetoncyanhydrin, 100 Teilen Schwefelsäure und 0,25 Teilen Natriumhexametaphosphat wird innerhalb 10 Minuten von 70 auf   1400 C    erhitzt und sodann 10 Minuten bei dieser Temperatur belassen. Das Acetoncyanhydrin wird zu   920/o    in Methacrylsäureamid umgelagert.



   Beispiel 12
Eine Mischung aus 50 Teilen   95,80/6igem    technischem Acetoncyanhydrin, 100 Teilen Schwefelsäure und 10 Teilen Natriumhexametaphosphat wird'innerhalb 210 Sekunden von 70 auf   1350 C    erhitzt und sodann rasch abgekühlt. Das Acetoncyanhydrin wird zu   93 0/o    in Methacrylsäureamid umgelagert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von a, ss-ungesättigten Carbonsäureamiden aus Ketoncyanhydrinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketoncyanhydrine in Gegenwart von Schwefelsäure, Oleum oder Alkylschwefelsäuren und von Salzen der Phosphorsäuren oder der Schwefelsäuren erhitzt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Acetoncyanhydrin in Methacrylsäureamid übergeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf 1 Mol Ketoncyanhydrin 1,5 bis 4 Mole mindestens 970/obiger Schwefelsäure verwendet werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass 0,5 bis 10 Gewichtsprozent Salze der Phosphorsäuren, bezogen auf die Schwefelsäure, verwendet werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Gemische von Salzen der Phosphorsäuren undloder der Schwefelsäuren verwendet werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass kontinuierlich gearbeitet wird.
CH5495958A 1957-02-13 1958-01-22 Verfahren zur Herstellung von a,B-ungesättigten Carbonsäureamiden CH366826A (de)

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DEB43481A DE1159428B (de) 1957-02-13 1957-02-13 Verfahren zur Herstellung von ª‡,ª‰-ungesaettigten aliphatischen Carbonsaeureamidenaus den entsprechenden Ketoncyanhydrinen

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