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CH364402A - Handnibbelmaschine - Google Patents

Handnibbelmaschine

Info

Publication number
CH364402A
CH364402A CH6492858A CH6492858A CH364402A CH 364402 A CH364402 A CH 364402A CH 6492858 A CH6492858 A CH 6492858A CH 6492858 A CH6492858 A CH 6492858A CH 364402 A CH364402 A CH 364402A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
support pin
die holder
stripper
die
material sheet
Prior art date
Application number
CH6492858A
Other languages
English (en)
Inventor
Berthold Dipl Ing Leibinger
Original Assignee
Trumpf & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trumpf & Co filed Critical Trumpf & Co
Publication of CH364402A publication Critical patent/CH364402A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D27/00Machines or devices for cutting by a nibbling action
    • B23D27/02Hand-held devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Handnibbelmaschine    Bei tragbaren, mit der Hand führbaren     Nibbel-          maschinen,    sogenannten Handnibbelmaschinen, wird  die Matrize bisher von einem U-förmigen Bügel ge  tragen, dessen     einer    ungefähr waagrechter Schenkel  am unteren Ende der Stösselführung befestigt ist,  während der mit ihm durch einen Steg verbundene  zweite, ebenfalls     waagrechte    Schenkel die     Matrize    in  sich aufnimmt.

   Der die beiden waagrechten Schenkel  verbindende Steg, der sich in dem von dem     Schneid-          Stempel    hergestellten     Schlitz    bewegen muss, ist durch  den Stanzdruck einer sehr .hohen Biegebeanspruchung  ausgesetzt und muss daher einen Querschnitt von  hohem Widerstandsmoment haben. Er     darf    aber keine  Breite haben, die grösser ist als die Breite des Werk  zeugstempels.

   Der Stegquerschnitt muss daher zur       Erreichung    des nötigen Widerstandsmomentes     in    der  Vorschubrichtung sehr lang gemacht werden, wor  unter seine Fähigkeit leidet, sich durch     gekrümmte     Schlitze von kleinem Krümmungshalbmesser hin  durchzubewegen.     Ein    weiterer Nachteil dieser be  kannten Matrizenträger besteht darin, dass ihretwegen  ein sehr grosses Loch vorgebohrt werden muss, wenn  der auszuführende Schnitt vollkommen     innerhalb    :der  Fläche einer Werkstofftafel     liegt    und nicht von     einem     Rand der     Tafel    ausgeht.  



  Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch,  dass der beim Bearbeiten     einer        Werkstofftafel    unter  halb derselben befindliche Matrizenhalter bzw. der  Abstreifer am unteren Ende eines Tragstiftes befestigt  ist, welcher den Werkzeugstempel gleichachsig durch  dringt und mit seinem oberen Ende an einem in bezug  auf das Gehäuse unbeweglichen Teil des Antrieb  kopfes der Maschine befestigt ist. Der Matrizenhalter  bzw. Abstreifer wird vorzugsweise lösbar, z. B. mittels  einer Mutter, mit dem     Tragstift,    das heisst dem unbe  weglichen Teil verbunden.

   Es ist dann möglich, ihn  vor der     Ausführung    von geschlossenen     Schnitten    von    dem Tragstift     abzunehmen,    so dass     nur    ein enges, dem  Durchmesser des     Werkzeugstempels    entsprechendes  Anfangsloch vorgebohrt zu werden braucht.     Durch     dieses Loch wird der Tragstift     hindurchgeführt    und  dann der Matrizenhalter bzw. der Abstreifer wieder  auf dem     Tragstift    befestigt.     Man    ist daher bezüglich  des Durchmessers des Matrizenhalters an keine engen  Grenzen gebunden.  



  Die Befestigung des Matrizenhalters bzw. Ab  streifers an dem zum Werkzeugstempel gleichachsigen  Tragstift hat noch den weiteren     Vorteil,    dass der Trag  stift durch den Stanzdruck im wesentlichen nur auf  Zug beansprucht wird, während Biegebeanspru  chungen nur in geringem Mass auftreten.     Ausserdem          bildet    der stillstehende     Tragstift        einen        willkommenen     Anschlag für die Begrenzung des Vorschubs.  



  Ein weiterer     wesentlicher        Vorteil    besteht     darin,     dass der im Werkzeugstempel     geführte        Tragstift,    da  er mit dem Matrizenhalter fest verbunden ist, die  Matrize genau zentrisch zum Werkzeugstempel hält.  Dadurch wird eine sehr hohe Schnittgüte bei äusserster  Schonung des Werkzeuges erreicht, so dass die Stand  zeit des Werkzeugs     vielfach    vergrössert ist. Vor     allem     aber ist die Kurvengängigkeit unbegrenzt, da     kein     radial ausladender Bügel oder Steg     vorhanden    ist.  



  Die     Erfindung    wird     im    folgenden unter     Hinweis     auf zwei in der     Zeichnung    dargestellte     Ausführungs-          beispiele    erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Längsschnitt durch den  Antriebskopf einer     Nibbelmaschine    nach der Linie       I-1    in     Fig.    2,       Fig.2        einen        Schnitt    nach der Linie     II-II    in       Fig.    1,       Fig.    3 einen teilweisen Längsschnitt     eines    anderen       Ausführungsbeispiels.     



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 und 2 ist     in         dem mit einem     Handgriff    versehenen Gehäuse 10 des  Antriebskopfs einer Handnibbelmaschine eine Ex  zenterwelle 11 drehbar gelagert, die unter Zwischen  schaltung eines Untersetzungsgetriebes 12 von einem  Elektromotor 13 angetrieben wird. Das Gehäuse 10  ist mit einer Laufbuchse 14 versehen,     in    welcher     ein     das     Werkzeug        tragender    Stössel 15 axial beweglich       geführt    ist.

   Auf das mit Aussengewinde versehene  untere Ende der     Laufbuchse    14 ist ein     Abstreifer    16  für die zu bearbeitende Werkstofftafel 17 aufge  schraubt und durch eine Schraube 18 gegen Ver  drehung     gesichert.    Das obere Ende des Stössels 15 ist  durch einen     Gelenkbolzen    19 mit dem     unteren    Ende  eines Pleuels 20 verbunden, das von der Exzenter  wolle 11 angetrieben wird. In einer vom unteren Ende  des Stössels 15 ausgehenden Axialbohrung ist ein als  Stanzwerkzeug dienender Hohlstempel 21 undrehbar  befestigt, der nahe seinem oberen Ende     mit    einem  nach aussen springenden verbreiterten Bund 211 ver  sehen und durch eine Hohlschraube 22 fest mit dem  Stössel 15 verbunden ist.

   Durch die zu dem Stössel 15  gleichachsige Axialbohrung des Hohlstempels 21 ist  der Tragstift 23     hindurchgeführt,    dessen oberes Ende  mit     einem    Gewindeteil 231 versehen und mit     einem          Querbolzen    24 verschraubt ist.  



  Der Querbolzen 24, der einen zylindrischen, je  doch an beiden Seiten parallel zur Stösselachse abge  flachten Querschnitt hat, durchdringt einen in dem  Stössel 15 vorgesehenen Längsschlitz 25 und ist nach  Durchdringung der Wandung der Laufbuchse 14 mit  seinen beiden Enden in der Wand des Gehäuses 10  gelagert. Das in Fig. 2 rechte Ende -des Querbolzens  24 ist mit einer Axialbohrung versehen, die ein Innen  gewinde für eine Schraube 26 hat. Das     innere    Ende  der Schraube 26     sichert    den     in    den     Querbolzen    24  eingeschraubten Gewindeteil 231 des Tragstifts 23  gegen     selbsttätiges    Lösen.  



  Auf das untere mit einem Gewindeteil 232 ver  sehene Ende des Tragstifts 23 ist der Matrizenhalter  28 aufgesteckt und durch     eine        Mutter    29 festgehalten.  Der Matrizenhalter 28 ist oben mit einer Ausdrehung  für die durch eine Druckschraube 30 festgehaltene       Matrize    31 und     unterhalb    der     Matrize    31 mit einem  Späneauswurf 32 versehen. Die Matrize 31 ist als  Rundmatrize     ausgebildet,    so dass sie .nach     einseitiger     Abnutzung in dem Halter verdreht und weiterver  wendet werden kann.

   Bei jedem Niedergang des  Hohlstempels 21 stanzt dieser     mit    seiner Schneide 34  einen     sichelförmigen    Teil aus der     in    der Richtung 35  vorgeschobenen Werkstofftafel 17.  



  Wenn,die beschriebene Handnibbelmaschine zum  Schneiden     eines    nicht am Rand der Werkstofftafel 17       beginnenden,    sondern     vollständig        innerhalb    der     Werk-          stofftafel    verlaufenden Schlitzes verwendet werden  soll, dann wird der Matrizenhalter 28 mit der Matrize  31 nach Lösen der Mutter 29 von     dem    Tragstift 23  abgezogen und in die     Werkstofftafel        ein    Loch vom  Durchmesser des Stempels 21 gebohrt.

   Beim Auf  setzen der Handnibbelmaschine auf die Werkstofftafel  wird der     Tragstift    23 von oben nach unten durch    dieses Loch     hindurchgesteckt.    Danach wird der  Matrizen alter 28     mittels    der Mutter 29 auf dem       unteren    Ende des Tragstiftes 23 wieder befestigt. Nun  kann das     Nibbeln    in der üblichen Weise durchgeführt  werden, wobei der Tragstift 23 durch Anschlagen am  Ende des bisher ausgestanzten     Schlitzes    eine Vor  schubbegrenzung bilden kann.  



  Der Tragstift 23 kann mit dem Matrizenhalter 28  fest verbunden sein. Er kann auch nach Vereinigung  mit dem Matrizenhalter 28 in den Querbolzen 24  eingeschraubt bzw.     in    sonstiger Weise lösbar an ihm  befestigt werden.  



  Da der Abstreifer 16 und der Matrizenhalter 28  unabhängig     voneinander    axial verstellbar sind, kann  der gegenseitige     Abstand    dieser beiden Teile der zu  verarbeitenden Blechstärke leicht angepasst werden.  



  Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform für nach oben  gerichteten,     sogenannten    ziehenden Schnitt. Die  Schneidkante 36 des Hohlstempels 37 schneidet hier  bei der     Aufwärtsbewegung    des Stössels 15. In diesem  Fall ist der Teil 38 als Halter für die     Rundmatrize    39  ausgebildet, während der unten auf dem Tragstiftende  233 mittels einer     Mutteer    40 befestigte Teil 41 den  Abstreifer bildet. Die Späne werden durch den Späne  auswurf 42 nach oben ausgeworfen. Auch in diesem       Fall    wird der     Tragstift    im wesentlichen nur auf Zug  beansprucht, während Biegebeanspruchungen weit  gehend vermieden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handnibbelmaschine mit einem Matrizenhalter und einem Abstreifer, die beim Bearbeiten auf gegen überliegenden Seiten der zu bearbeitenden Werkstoff tafel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb der zu bearbeitenden Werkstofftafel (17) befindliche Matrizenhalter (28) bzw. Abstreifer (41) am unteren Ende (232 bzw. 233) eines Tragstiftes (23) befestigt ist, welcher den Werkzeugstempel (21 bzw. 37) gleichachsig durchdringt und mit seinem oberen Ende (231) an einem in bezug auf das Gehäuse unbeweglichen Teil (24) des Antriebskopfes (10) der Maschine befestigt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Nibbelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb der zu bearbei tenden Werkstofftafel (17) befindliche Matrizenhalter (28) bzw. Abstreifer (41) mit dem Tragstift (23) leicht lösbar, z. B. mittels einer Mutter (29 bzw. 40), ver bunden ist. 2. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstreifer (16 bzw. 41) und der Halter der Matrize (31 bzw. 39) unabhängig voneinander in axialer Rich tung verstellbar sind.
    3. Nibbelmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (231) des Trag stifts (23) mit einem Querbolzen (24) verbunden ist, welcher einen im Werkzeugstössel (15) vorgesehenen Längsschlitz (25) durchdringt und mit seinen beiden Enden in der Wand des Antriebskopfs (10) der Ma schine gelagert ist. 4. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragstift (23) mit dem unterhalb der zu bearbeitenden Werkstofftafel (17) befindlichen Matrizenhalter (28) bzw. dem Abstreifer (41) fest und mit dem Quer bolzen (24) leicht lösbar verbunden ist.
CH6492858A 1958-07-18 1958-10-10 Handnibbelmaschine CH364402A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET15398A DE1172516B (de) 1958-07-18 1958-07-18 Nibbelmaschine, insbesondere Handnibbelmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH364402A true CH364402A (de) 1962-09-15

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ID=7547893

Family Applications (1)

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CH6492858A CH364402A (de) 1958-07-18 1958-10-10 Handnibbelmaschine

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DE (1) DE1172516B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3332258A1 (de) * 1983-09-07 1985-03-21 Trumpf GmbH & Co, 7257 Ditzingen Motorbetriebene handmaschine mit zweiteiligem werkzeug, insbesondere zum stanzen
DE3834722A1 (de) * 1988-10-12 1990-04-19 Fein C & E Handgefuehrter knabber

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128259B (de) 1957-11-06 1962-04-19 Otto Oeckl Nibbelmaschine

Also Published As

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DE1172516B (de) 1964-06-18

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