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CH351836A - Schrottpaketierpresse - Google Patents

Schrottpaketierpresse

Info

Publication number
CH351836A
CH351836A CH351836DA CH351836A CH 351836 A CH351836 A CH 351836A CH 351836D A CH351836D A CH 351836DA CH 351836 A CH351836 A CH 351836A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
press
box
lid
scrap
filling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dipl-Ing Van Endert
Original Assignee
Lindemann Waldemar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lindemann Waldemar filed Critical Lindemann Waldemar
Publication of CH351836A publication Critical patent/CH351836A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/32Presses specially adapted for particular purposes for consolidating scrap metal or for compacting used cars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B7/00Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members
    • B30B7/04Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members wherein pressing is effected in different directions simultaneously or in turn

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


      Sehrottpaketierpresse       Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zum  Paketieren von Schrott, bei der der Schrott in einen       Presskasten    gefüllt und dort in Pakete gepresst wird.  Zum Pressen dient, wie bei bekannten Maschinen,  mindestens ein im     Presskasten    beweglicher     Pressstem-          pel    und ausserdem ein Deckel, der nach dem Ein  füllen des Schrottes niedergelassen wird und den  Kasten unter Pressung des Schrottes schliesst.  



  Bekannte Pressen dieser Art vermögen natur  gemäss nur solche Schrotteile zu verarbeiten, die nicht  grösser sind als die Dimension des     Presskastens.        Fällt     Schrott in grösseren Stücken an, so ist vor dem Be  schicken der Presse Zerkleinerung notwendig, etwa  mit dem Schneidbrenner. Diese Vorarbeit erfordert  viel Zeit und ist kostspielig. Ihr Umfang nimmt stän  dig zu, seitdem in steigendem Umfang grosse     Schrott-          teile    in der Form von Karosserien und Teilen von  Eisenbahnfahrzeugen anfallen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Presse zum Paketieren von Schrott zu schaffen, die in  der Lage ist, Schrotteile zu verarbeiten, welche die  Dimension des     Presskastens    erheblich überschreiten,  ohne dass diese Teile vorher geschnitten oder ander  weitig zerkleinert werden müssen.

   Während bei den  bekannten Pressen der Kasten im allgemeinen aus  einer Kippmulde gefüllt wird, ist bei der Presse nach  der Erfindung eine Füllvorrichtung vorgesehen, die  aus einem offenen Kasten mit     Vorschubstempel    be  steht, welcher Kasten oberhalb des     Pressraumes    gegen  über einer Stützwand in den     Presskasten    mündet  und bei offenem Deckel zusammen mit dem     im        Press-          kasten    vorhandenen Raum einen Raum zur Auf  nahme von Schrottstücken bildet.

   Dieser Raum ver  mag Schrottstücke aufzunehmen, die die Dimensio  nen des     Presskastens    erheblich überschreiten, denn  die Länge dieses Raumes setzt sich aus der Länge  des Füllkastens und der Breite des     Presskastens    zu-         sammen.    Ist der Füllraum mit grossen Schrotteilen  gefüllt und wird der     Vorschubstempel    vorgeschoben,  so werden die Schrotteile zwischen dem Stempel und  der Stützwand des     Presskastens,    welche der Mündung  gegenüberliegt, auf kleinere Abmessungen durch Ver  formung zusammengepresst, so dass sie nunmehr in  den     Presskasten    passen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel der Erfindung, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer     Schrott-          paketierpresse    in     vereinfachter    Form,       Fig.    2 eine Teilansicht von oben von der Presse  nach     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach Linie     111-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     IV-IV    in     Fig.    3  bei geschlossenem Deckel,

         Fig.    5 einen der     Fig.    4 entsprechenden Schnitt bei  geöffnetem Deckel und       Fig.6    eine Darstellung der Maschine mit den  hydraulischen Antrieben, den Leitungen und einem  Schaltgerät für den Bedienungsmann, in kleinerem  Massstab.  



  Die Presse weist einen unten und an den Seiten  geschlossenen     Presskasten    10 mit einem Stempel 11  auf, der den Kastenquerschnitt voll ausfüllt und die  eine Seitenwand bildet, wenn er vollständig zurück  gezogen ist. Der Stempel 11 ist durch Stangen 12  geführt und mittels eines Kolbens 13 angetrieben. Ein  weiterer Stempel 14 ist senkrecht     zum    Stempel 11  beweglich und tritt durch eine Öffnung 15 in der  Seitenwand 16 in das Innere des Kastens 10. Gegen  über der Stirnfläche des Stempels 14 befindet sich  in der Wandung 17 des Kastens eine Öffnung 18, die  durch einen Schieber 19 abgeschlossen werden kann.  Zum Antrieb des Stempels 14 dient ein Kolben 20.  Der Schieber 19 wird durch einen Kolben 21 bewegt.

    Bei 22     ist    am Kasten 10 ein Deckel 23 schwenkbar      gelagert, mittels dessen der Kasten 10 oben geschlos  sen werden kann. Der Deckel 23 wird durch einen  Kolben 24 angetrieben. Die hydraulischen Kolben  und Zylinder zum Antrieb der genannten Elemente  sind in     Fig.    6 dargestellt und sind weiter hinten erläu  tert.  



  Es sei angenommen, dass der Kasten 10 mit losem  Schrott gefüllt ist, der über die     Presskammer,    also  den     Pressbereich    der Stempel 11 und 14, nach oben  herausreicht. Zur     Formung    des Paketes     -wird--dann     zunächst der Deckel 23 geschlossen, der Schrott also  von oben zusammengepresst. Hierauf wird der Stem  pel 11 vorgefahren und presst den Schrott in der einen  Seitenrichtung; so dass das Gut nun auf den Bereich  beschränkt ist, der vor der Stirnfläche des Stempels  14 liegt. Bei geschlossenem Schieber 19 wird nun  mehr der Stempel 14 vorgefahren und verdichtet den  Schrott in der zweiten Seitenrichtung. Hierauf wird  der Schieber 19 geöffnet und das geformte Schrott  paket durch den Stempel 14 aus der Öffnung 18  herausgestossen.

   Insoweit entspricht die Arbeitsweise  der Maschine derjenigen bekannter Pressen.  



  Oberhalb des     Presskastens    10 mündet in diesen  ein länglicher Kasten 25, der nachstehend als Füll  kasten bezeichnet werden soll. In dem oben     offenen     Füllkasten 25 ist ein Stempel 26 beweglich, der den  Kastenquerschnitt voll ausfüllt. Der Stempel 26 ist  durch Stangen 27 geführt und     mittels    eines Kolbens  28 angetrieben. Zur weiteren Führung dienen, wie       Fig.    1 zeigt, Leisten 44 an den Oberkanten der       Kastenseitenwände.    Diese Leisten 44 sind zwecks  Vereinfachung der Darstellung in den übrigen Figu  ren fortgelassen.

   An der Mündung des Kastens 25  liegt die Kante 29 der Bodenfläche oberhalb des       Pressbereiches    der Stempel 11 und 14, und zwar in  einer Ebene mit der einen Seitenkante 30 des  Deckels 23. Die Kanten 29 und 30 sind mit Scher  messern 31 und 32 bewehrt. Die Achse 22 des  Deckels 23 ist dabei so angeordnet, dass das Messer  32 des Deckels 23 beim Schliessen an dem Messer  31 nach Art der Schneiden einer     Alligatorenschere          vorbeigleitet.     



  Der Deckel 23 ist mit einem wandartigen Fort  satz 33 versehen, der sich von der Kante 30 in  geschlossener Lage des Deckels 23 nach oben er  streckt und die von der Kante 29 und den Seiten  kanten 34 gebildete Mündung des Füllkastens 25  abschliesst, wenn der Deckel 23 geschlossen ist.  



  Bei geschlossenem Deckel 23 liegt, wie insbeson  dere aus     Fig.    4 hervorgeht, die     Deckelstirnfläche    35  in Abstand von einer ihr gegenüberliegenden Wan  dung 37, so dass ein Zwischenraum 36 gebildet wird,  wobei die Wandung 37 die vom ganz zurückgezoge  nen Stempel 11 gebildete Wandung des     Presskastens     10 nach oben fortsetzt.

   Der offene Deckel 23 bildet  ähnlich wie die Wand 37 eine obere Fortsetzung der  Wand 38 des     Presskastens    10     (Fig.5).    Endlich ist  auch die der Mündung des Füllkastens 25 in den       Presskasten    10 gegenüberliegende Wand 39 des  letzteren so weit nach oben gezogen, dass die drei    Teile 23, 37 und 39 einen nach oben und zur  Mündung des Füllkastens 25 offenen rechteckigen  Raum umgrenzen, der oberhalb der     Presskammer     liegt.  



  Am     Vorschubstempel    26 ist ein     Verschlussschieber     in Form einer Platte 40 befestigt, die sich vom Stem  pel 26 rückwärts erstreckt und dadurch den hinter  dem Stempel 26 liegenden Teil des Füllkastens 25  abdeckt, wenn der Stempel 26 vorgeschoben wird.  Am oberen Rande des Füllkastens 25 ist durch  Schrägwände 41 und 42 ein     trichterartiger        Fortsatz     geschaffen.  



  Ähnlich wie am     Vorschubstempel    26 ist auch am       Pressstempel    11 ein aus einer Platte 43 bestehender       Verschlussschieber    befestigt, der den hinter dem Stem  pel 11 liegenden Raum abdeckt, wenn der Stempel  11 vorgefahren wird.  



  Die Presse wird wie folgt betrieben:  Bei zurückgefahrenem     Vorschubstempel    26 und  offenem Deckel 23 wird der Füllkasten 25 und der  im     Presskasten    10 vorhandene Raum mit Schrott ge  füllt, etwa durch ein über den Füllraum laufendes  Förderband 45. Die Grösse der Schrottstücke, welche  der Füllraum aufnehmen kann, ist dabei nur durch  den Abstand zwischen dem Stempel 26 und der  Wand 39 begrenzt. Ist der Füllraum gefüllt, so wird  der Stempel 26 vorgefahren, so dass Stücke, die  wegen ihrer Grösse nicht ohne weiteres in den     Press-          kasten    10 fallen, zwischen dem Stempel 26 und der  als Stützwand dienenden Wand 39 verformt und ver  kürzt werden.  



  Lassen sich die Stücke so weit verformen, dass  sie in den     Presskasten    10 fallen, so wird nach voll  stündiger Entleerung des Füllkastens 25 der Deckel  23 geschlossen und die weitere Verarbeitung in der  bereits beschriebenen Weise vorgenommen. Lassen  sich die Stücke durch den Stempel 26 nicht auf die  den Abmessungen des     Presskastens    10 nötige Grösse  bringen, erstrecken sie sich also noch teilweise in  den Raum des Füllkastens 25, so wird der Deckel 23  teilweise geschlossen und drückt dabei die über die  Kante 29 vorstehenden Teile herab,

   so dass sie unter  Verkürzung ihrer Länge nach unten abgezogen wer  den und somit bei wieder geöffnetem Deckel 23 durch  den Stempel 26 weiter vorgeschoben und in den     Press-          kasten    10 befördert werden können. Reicht diese  Massnahme noch nicht aus, so wird der Deckel 23  vollständig geschlossen und die Schermesser 31 und  32 schneiden nunmehr alle vorstehenden Teile ab, so  dass die unter dem Deckel 23 liegenden abgeschnitte  nen Teile in den     Presskasten    10 fallen. Wird der  Deckel 23 hierauf wieder geöffnet, so können die im  Füllkasten 25 verbliebenen Teile erneut vorgeschoben  werden.

   Sind ihre Abmessungen noch immer zu gross,  so wird der Vorgang durch nochmaliges Schliessen  des Deckels 23 nötigenfalls durch einen weiteren  Schnitt so oft wiederholt, bis schliesslich sämtliche  Teile in den     Presskasten    10 passen.  



  Bei geschlossenem Deckel 23 schliesst die Wan  dung 33 die Mündung des Füllkastens 25 ab. Beim      Füllen des Kastens 25 können daher keine Schrott  teile auf die Aussenfläche des Deckels 23 gelangen.  Im übrigen können dann bei geschlossenem Deckel  23 Stücke, die nicht länger sind als der Abstand  zwischen dem zurückgefahrenen     Vorschubstempel    26  und der Wand 33, durch den Stempel 26 schon vor  verdichtet werden, indem sie sich gegen die Wand  33 als     Widerlager    abstützen, während Schrott aus der  vorangegangenen Füllung im     Presskasten    10 ver  arbeitet wird.  



  Die Füllung des Kastens 25 kann vermöge des  von der Platte 40 gebildeten Deckels und des trichter  förmigen Aufsatzes 41, 42 kontinuierlich und ohne  Rücksicht auf einzelne Phasen des Pressens und  Schneidens geschehen. Wenn     nändich    der Vorschub  stempel 26 ganz oder teilweise vorgeschoben ist, so  fällt der Schrott auf den Deckel 40 in die vom Auf  satz 41, 42 gebildete Mulde und bleibt dort liegen,  bis der Stempel 26 zurückgefahren wird, worauf der  Schrott sich selbsttätig in den Kasten 25     entleert.     Bodenplatten 46 in der Höhe der Oberkante des Füll  kastens 25 decken die weiter hinten näher erläuter  ten Antriebe ab.  



  Der zwischen der     Deckelstirnfläche    35 und der  Wand 37 geschaffene Zwischenraum 36 verhindert  eine     Klemmung    des Deckels 23 durch Schrotteile.  Sind Teile des Schrottes in den Zwischenraum 36  gelangt, so wird der Deckel 23 etwas geöffnet und  der Stempel 11 vorgefahren, so dass er den Schrott  vorschiebt und unterhalb des Zwischenraumes 36  Platz schafft. Fallen bei vorgefahrenem Stempel 11  Stücke aus dem Zwischenraum 36 oder bei geöffne  tem Deckel 23 aus dem Füllkasten 25 herab, so ge  langen sie auf den     Verschlussschieber    43, der sie am  übertritt in den Bereich hinter dem Stempel 11 ver  hindert.

   Beim Zurückfahren des Stempels 11 fallen  die Teile, die vorher im Zwischenraum 36 lagen,  in den     Presskasten    10 und können nun zusammen mit  dem übrigen Schrott in der beschriebenen Weise ge  presst werden.  



       Fig.    6 zeigt eine Presse der beschriebenen Art,  die sich von der Presse nach     Fig.    1 bis 5 nur durch  einige unwesentliche bauliche Abwandlungen unter  scheidet. Zugleich ist in     Fig.    6 eine einfache hydrau  lische Anlage dargestellt, wie sie auch zum Betrieb  der Presse nach     Fig.    1 bis 5 dienen kann. Soweit  Teile in     Fig.    6 gezeigt sind, die Teilen der Presse  nach     Fig.    1 bis 5 entsprechen, sind sie durch um 100  höhere Ziffern bezeichnet.  



  Zum Antrieb des grösseren Stempels 111 dienen  in     Fig.    6 zwei Kolben 113, die in Zylindern 47 ver  schiebbar sind. Diese Zylinder 47 sind hydraulisch  parallel geschaltet, das heisst die beiden     Kammern     beiderseits des Kolbens 113 in jedem Zylinder 47  sind durch Leitungen 48 und 49     miteinander    verbun  den. Wie bei hydraulischen Zylindern üblich, hat die  Kammer, die auf der Seite liegt, an der der betref  fende Kolben 113 austritt, eine kleinere wirksame  Druckfläche als die gegenüberliegende Kammer.  Herrscht mithin in beiden Kammern der gleiche    Druck, so wird der Kolben 113 nach aussen gescho  ben und der Stempel 111     wird    in den     Presskasten     110 hineingeschoben, um den Schrott zusammenzu  pressen.

   Wird anderseits der Druck in der rückwärti  gen     Zylinderkammer,    die die grössere wirksame       Druckfläche    besitzt, auf Null gebracht, so bewegt der  Druck in der     Kammer    mit kleinerer wirksamer Druck  fläche den Kolben 113 rückwärts. Das gleiche gilt  für alle übrigen Antriebszylinder der Presse. Die       Kammern    mit grosser Druckfläche sollen nachstehend  als     Hauptkammern,    die     mit        kleiner    Druckfläche als       Rückzugkammern    bezeichnet werden.  



  Die hydraulische Anlage zum Betrieb der Presse  besteht aus einer durch einen Motor 50 angetriebenen  Pumpe 51     mit        Druckleitung    52 und     Saugleitung    53,  einem Behälter 54 für die hydraulische     Flüssigkeit,     an den die Saugleitung 53 angeschlossen ist, und  einem Schaltpult 55 mit fünf Handhebeln 63 bis 67  für     fünf    Antriebe. Die Wirkungsweise jedes der fünf  einzelnen Antriebe soll im einzelnen anhand des  Antriebes 47, 113 für den Stempel 111 beschrieben  werden. Die vier übrigen Antriebe arbeiten     in    gleicher  Weise.  



  Die     Druckleitung    52 ist durch einen Verteiler 56  in sechs einzelne Druckleitungen 57, 58, 59, 60, 61  und 62 verzweigt. Die Leitung 57 ist gemeinsam  an fünf nicht sichtbare Schaltventile im Pult 55 ange  schlossen, die durch die Schalthebel 63, 64, 65, 66  und 67 von Hand betätigt werden können. Jedes  dieser Ventile hat drei Stellungen. Beispielsweise ver  bindet das durch den Hebel 63 steuerbare Ventil  entweder die Druckleitung 57 mit einer Leitung 68,  oder es schliesst die Leitung 68 ab, oder es verbindet  die Leitung 68 mit einer Leitung 73, die über einen  Verteiler 78 an eine drucklose Leitung 79 angeschlos  sen ist, welche in den Behälter 54 mündet.  



  Die Leitung 58 ist über ein     Kuppelstück    80 an  die Leitung 48 und damit an die     Rückzugkammern     der beiden Zylinder 47 angeschlossen. Diese Kam  mern stehen daher ständig unter Druck. über ein       Kuppelstück    81 ist die Leitung 68 an die Leitung 49  und dadurch an die Hauptkammern der beiden Zylin  der 47 angeschlossen. Schliesst das durch den Hebel  63 gesteuerte Ventil die Leitung 68 ab, so sind die  Kolben 113 unbeweglich und der Stempel 111 ist in  Ruhe.

   Verbindet das Ventil die Leitung 68 mit der  Druckleitung 57, so überwiegt der Druck in den  Hauptkammern der Zylinder 47, und der Stempel  111 wird vorwärtsbewegt.     Verbindet    das Ventil  die Leitung 68 mit der drucklosen Leitung 79, so ist  nur der Druck in den     Rückzugskammern.    der Zylin  der 47 wirksam, und der Stempel 111 wird zurück  bewegt.  



  Entsprechend dienen die Hebel 64 bis 67 zur  Betätigung der übrigen Antriebe. Zum Antrieb des  kleineren Stempels 114 im     Presskasten    110 dient ein  Kolben 120 mit Zylinder 82, dessen Hauptkammer  an die Leitung 69 und dessen     Rückzugkammer    an die  Leitung 59 angeschlossen ist, während der Hebel 64  zur Steuerung dient. Ein     Führungsrohr    83 dient zur      Stützung des Kolbens 120. Der Hebel 65 steuert  durch sein Ventil den Antrieb für den Schieber 119,  welcher Antrieb aus einem Kolben 121 und einem  Zylinder 84 besteht. Die Kammern dieses Zylinders  sind demgemäss an die Leitungen 60 und 70 ange  schlossen.  



  Zum     Antrieb    des Deckels 123 dient der Kolben  124 und ein Zylinder 85, der mittels einer Traverse  86 und Zapfen 87 in     Lasern    88 schwenkbar ist. Die  Kammern des Zylinders 85 sind an die Leitungen 61  und 71 angeschlossen und zur Steuerung dient das  vom Hebel 66 betätigte Ventil. In gleicher Weise ist  für den     Vorschubstempel    126 und seinen Kolben  128 ein Zylinder 89 vorgesehen, dessen Kammern  mit den Leitungen 62 und 72 verbunden sind. Zur  Steuerung des     Vorschubstempels    126 dient dem  gemäss das mit dem Hebel 67 verbundene Ventil im  Pult 55.  



  Nebenorgane, die zu jeder hydraulischen Anlage  gehören, wie     überläufe,        Rückschlagventile,    Über  druckventile, sind nicht gezeichnet.     Fig.    6 soll nur  veranschaulichen, dass es sich empfiehlt, getrennte  und unabhängig voneinander steuerbare Antriebe für  die fünf beweglichen Elemente der Presse vorzusehen,  damit der Bedienungsmann alle vorkommenden Fälle  beherrschen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schrottpaketierpresse, die einen durch einen schwenkbaren Deckel verschliessbaren und mit min destens einem Pressstempel versehenen Presskasten aufweist, in welchem der eingefüllte Schrott durch den Stempel und den niedergelassenen Deckel in Pakete gepresst wird, sowie mit einer Füllvorrichtung für den Presskasten, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllvorrichtung aus einem offenen Kasten (25) mit Vorschubstempel (26) besteht, welcher Kasten (25) oberhalb des Pressraumes gegenüber einer Stützwand (39) in den Presskasten (10) mündet und bei offenem Deckel (23)
    zusammen mit dem im Presskasten (10) vorhandenen Raum einen Raum zur Aufnahme von Schrottstücken bildet. UNTERANSPRüCHE 1. Presse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stützwand von einer der Mündung des Füllkastens (25) gegenüberliegenden und sich nach oben erstreckenden Wand (39) des Presskastens (10) gebildet ist. 2. Presse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung des schwenkbaren Deckels (23) des Presskastens (10), dass der Deckel (23) in Offenstellung eine obere Fortsetzung der einen Presskastenwand (38) bildet. 3.
    Presse nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Deckel (23) in Offenstellung eine an die Stützwand (39) im Winkel anschliessende Sei tenwand des Presskastens (10) bildet. 4. Presse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine dem in Offenstellung sich befindenden Deckel (23) gegenüberliegende Wand (37). 5. Presse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die eine Deckelkante (30) mit der Bodenkante (29) der Füllkastenmündung in einer Ebene und in der Schliessstellung des Deckels (23) unterhalb dieser Bodenkante liegt. 6. Presse nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Deckelkante (30) und die Boden kante (29) mit Schermessern (31, 32) bewehrt sind. 7.
    Presse nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine von der Deckelkante (30) in Schliess stellung des Deckels (23) nach oben gezogene Wand (33), die bei geschlossenem Deckel (23) die Mündung des Füllkastens (25) abschliesst. B. Presse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen mit dem Vorschubstempel (26) verbun denen Verschlussschieber (40) für den Füllkasten (25), der den hinter dem Stempel (26) liegenden Bereich des Füllkastens abdeckt. 9. Presse nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch einen fülltrichterartigen Aufsatz (41, 42) auf dem Füllkasten (25). 10.
    Presse nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stirnfläche (35) des Deckels (23) in Schliessstellung in Abstand von der dem Deckel (23) gegenüberliegenden Seitenwand (37) des Presskastens (10) liegt und der im Presskasten (10) bewegliche Pressstempel (11) in Richtung von dieser Seitenwand (37) nach innen auf den Schrott pressend einwirkt. 11. Presse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen mit dem Pressstempel (11) verbundenen Verschlussschieber (43), der den bei vorgeschobenem Pressstempel hinter diesem liegenden Bereich des Presskastens (10) abdeckt.
CH351836D 1956-02-13 1957-02-02 Schrottpaketierpresse CH351836A (de)

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CH351836D CH351836A (de) 1956-02-13 1957-02-02 Schrottpaketierpresse

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