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CH359476A - Circuit arrangement for monitoring the transmission properties of a high-voltage line - Google Patents

Circuit arrangement for monitoring the transmission properties of a high-voltage line

Info

Publication number
CH359476A
CH359476A CH359476DA CH359476A CH 359476 A CH359476 A CH 359476A CH 359476D A CH359476D A CH 359476DA CH 359476 A CH359476 A CH 359476A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
line
phase
current
circuit arrangement
voltage
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Bergmann Gerhard
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH359476A publication Critical patent/CH359476A/en

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/26Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
    • H02H3/28Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus
    • H02H3/30Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus using pilot wires or other signalling channel
    • H02H3/302Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at two spaced portions of a single system, e.g. at opposite ends of one line, at input and output of apparatus using pilot wires or other signalling channel involving phase comparison

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  

  Schaltungsanordnung     zum    Überwachen der Übertragungseigenschaften       einer        Hochspannungsleitung       Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs  anordnung zum überwachen- der übertragungseigen  schaften einer Hochspannungsleitung. Derartige     über-          wachungen    werden durch Vergleich der Stromphasen  an beiden Enden der Leitung miteinander dadurch  bewerkstelligt, dass bei überschreiten eines bestimm  ten Phasenunterschieds der beiden Ströme die     über-          tragungsleitung    abgeschaltet wird. Hierbei wird von  der bekannten Tatsache ausgegangen, dass sich bei  einem Fehler auf der Hochspannungsleitung, z. B.

    durch     Erdschluss    oder durch von einem Blitzeinschlag  verursachten Lichtbogen, sich     sprunghaft    die Pha  senwinkel des Wechselstromes an beiden Leitungs  enden     ändern.    Bei einer Störung eilt der Stromvektor  gegenüber dem Stromvektor an einer ungestörten Lei  tung an dem einen Leitungsende vor, während er an  dem anderen nacheilt. Dann, und nur dann, wenn die  Phasensprünge unterschiedlich hinsichtlich Grösse  oder Richtung sind, darf die Leitung     abgeschaltet     werden, da in diesem Fall ein Fehler auf der Leitung  aufgetreten ist.  



  Es ist ein Überwachungsverfahren bekannt, bei  dem der     Energiefluss    an beiden Enden der Leitung  überwacht wird und bei dem die Abschaltung der  Leitung dann vorgenommen wird, wenn an beiden  Leitungsenden festgestellt wird, dass Energie in die  Leitung     hineinfliesst.    Dieses Vergleichsverfahren wird  mit einem sogenannten     Richtungsvergleichsschutz     durchgeführt.

   Dieser Vergleichsschutz besteht aus  Relaisapparaturen an     jedem    Leitungsende, mit denen  aus dem Spannungsvektor, dessen kontinuierlicher  Drehsinn sich bei einem Fehler auf der Leitung ge  genüber der ungestörten Leitung nicht ändert, und  dem Stromvektor die Richtung des     Kurzschlussstro-          mes        ermittelt    wird. Ein Vergleich mit dem     Messergeb-          nis    der Apparatur des entgegengesetzten Leitungs-         endes    gibt an, ob die Leitung abgeschaltet werden  darf oder nicht.  



  Da in diesem Fall die Richtung des     Kurzschluss-          stromes    aus dem Strom- und     Spannungsvektor    ermit  telt werden muss, sind an jedem Leitungsende sowohl  Strom- als auch Spannungswandler erforderlich. Da  es sich im allgemeinen um hohe Betriebsspannungen  handelt, sind die     Spannungswandler    sehr teuer, das  heisst der gesamte Vergleichsschutz ist teuer.

   Für den  Austausch der     Messergebnisse    an beiden Enden  braucht jedoch nur ein sehr einfacher     übertragungs-          kanalzur    Verfügung     gestelltzuwerden,        da    ja von einem  Ende zum     anden    nur gemeldet werden muss, ob Ener  gie in die Leitung     hineinfliesst    oder aus der Leitung  herausfliesst     ( Ja-Nein -übertragung).     



  Bei einem anderen bekannten Verfahren werden  die Phasenwinkel des Leitungsstromes an den Enden  der Hochspannungsleitung unmittelbar miteinander  verglichen.     Hiezu    muss natürlich der an einem Ende  eingespeiste bzw. von diesem Ende     abgenommene     Strom, das heisst dessen Phase, phasenrichtig an das  andere Ende der Leitung übertragen werden, damit  ein Vergleich der beiden Phasen durchgeführt werden  kann. Zu diesem Zweck muss ein hochwertiger über  tragungskanal zur Verfügung gestellt werden, da der  Inhalt der zu übertragenden Nachricht gross ist.

   Es  muss ja eine     Messgrösse,    nämlich der Phasenwinkel,  ständig übertragen werden, was besonders bei Trä  gerfrequenz oder auch Funkverbindungen mit der er  forderlichen Genauigkeit sehr schwierig ist, da hierfür  ein oft nicht verfügbares breites Übertragungsband  erforderlich ist und Fälschungen durch Störspannun  gen     vermieden    werden können.  



  Die zuletzt erläuterte     Phasenvergleichsschutz-          Einrichtung    hat aber den     Vorteil,    dass     lediglich    die  Grösse und Phase des Stromes an beiden Leitungs-      enden ermittelt werden muss, wozu lediglich ein Strom  wandler nötig ist. Die Anordnung eines teuren     Span-          nungswandlers    entfällt.  



  Die Schaltungsanordnung zum Überwachen der  Übertragungseigenschaften einer Hochspannungslei  tung gemäss der Erfindung vereinigt die Vorzüge bei  der Verfahren. Bei der Schaltungsanordnung nach  der Erfindung wird also kein Spannungswandler be  nötigt, umgekehrt ist auch kein teurer     übertragungs-          kanal    bereitzustellen.

   Die erfindungsgemässe Anord  nung ist dadurch gekennzeichnet,     dass    Schaltmittel  vorgesehen sind, die Phasensprünge des der Leitung  zugeführten bzw. von der Leitung abgenommenen  Stromes von einer bestimmten vorgegebenen Mindest  grösse an feststellen, dass ein Übertragungssystem  zwischen beiden Enden vorgesehen ist, das das Auf  treten des Phasensprunges     einer    bestimmten Richtung  anzeigt und dass Vergleichs- und     Auslöseeinrichtun-          gen    an beiden Enden der Leitung angeordnet sind,  die die Abschaltung der     Leitung    nur bei verschieden  gerichteten Phasensprüngen des Stromes an beiden  Enden auslöst.

   Bei der Schaltungsanordnung nach der       Erfindung    wird also an jedem Ende der Leitung un  mittelbar ein Phasensprung festgestellt, und lediglich  das Auftreten eines Phasensprunges unter Angabe der  Richtung dem anderen     Leitungsende    mitgeteilt. Die  Leitung selbst wird dann und nur dann abgeschaltet,  wenn die aufgetretenen     Phasensprünge    eine Grösse  und unterschiedliche Richtung haben.  



  Zur     örtlichen    Feststellung von Phasensprüngen  kann an den beiden Leitungsenden jeweils ein Gene  rator vorgesehen sein, der über ein Laufzeitglied von  dem Hochspannungsstrom bei ungestörtem Netz mit  gezogen wird und dessen Ausgangsspannung zusam  men mit einer vom Leitungsstrom abgeleiteten, direkt  zugeführten Spannung einem an sich bekannten     Pha-          senvergleichsgerät    zugeführt wird.

   Durch diese Aus  bildung wird erreicht, dass bei einem gestörten Netz  bei plötzlichen Phasensprüngen der     Mitziehgenerator     in seiner ursprünglichen Phasenlage     weiterschwingt,     so dass am     Phasenvergleichsgerät    die Phase des     Gene-          rators    zusammen mit einer vom Leitungsstrom ab  geleiteten, einen Phasensprung enthaltenden Span  nung verglichen wird. Abhängig von der Auswertung  des     Phasenvergleichsgerätes    wird dann ein Signal aus  gelöst, das dem anderen Leitungsende mitgeteilt bzw.  mit einer Nachricht vom anderen Phasenvergleichs  gerät verglichen wird, wobei dann abhängig von die  sem Vergleichsergebnis die Hochspannungsleitung ab  geschaltet wird.  



  Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird  im folgenden an Hand einiger Ausführungsbeispiele       erläutert.    Hierbei wird zunächst die Arbeitsweise an  Hand eines Blockschaltbildes, wie es in     Fig.    1 dar  gestellt ist, wiedergegeben.  



  . Die     Fig.    2 zeigt Stromdiagramme zu dem Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    1. In der Schaltungsausfüh  rung nach     Fig.    1 wird am Punkt A eine dem Lei  tungsstrom     proportionale    Wechselspannung mit     einem       Verlauf a     (Fig.    2) zugeführt, und zwar dem Begrenzer  1. An dem Zuführungspunkt ist ausserdem ein An  regerelais 4 angeordnet, das immer dann anspricht,  wenn der zugeführte Strom eine vorgegebene Höchst  grenze übersteigt.  



  Die zugeführte Wechselspannung wird in dem Be  grenzer 1 praktisch zu     Rechteckwechseln    begrenzt,  Zeile b in     Fig.    2.  



  Die so begrenzte Wechselspannung wird dann  über einen     Tiefpass    2 und ein Verzögerungsnetzwerk  3 über den Kontakt k4 des     Anregerelais    4 der Aus  gangsspannung eines     Mitziehgenerators    6 über  lagert. Die Amplitude der am Ausgang des     Gene-          rators    6 Zeile a in     Fig.    2 entstehende Schwankung  ist abhängig von der     Phasenwinkeldifferenz    der Aus  gangsspannung des Verzögerungsnetzwerkes 3, ver  gleiche Zeile c in     Fig.    2, und der Ausgangsspannung  des Generators 6, vergleiche Zeile d in     Fig.    2.

   Diese  Ausgangsspannung wird in dem Gleichrichter 5  gleichgerichtet und dient als Steuerspannung für den       Mitziehgenerator.    Dieser ändert in Abhängigkeit von  dieser Steuerspannung die Frequenz seiner Ausgangs  spannung so lange, bis sie der Frequenz der Wechsel  spannung a gleicht und gegebenenfalls nur von deren  Phase um einen bestimmten Betrag T2 abweicht. Das  Verzögerungsglied 3 ist hierbei so eingestellt, dass die  Ausgangsspannung des     Mitziehgenerators    phasen  gleich mit der dem Leitungsstrom proportionalen  Wechselspannung ist. Auch diese Spannung wird in  einem     Begrenzerglied,    dem     Begrenzerglied    7, auf  einen Wert gemäss Zeile e begrenzt.

   Die vom     Begren-          zerglied    1 und vom     Begrenzerglied    7 abgeleiteten be  grenzten Wechselspannungen b und e werden je einer  bistabilen Kippstufe 8 bzw. 9 zugeführt. Durch     Zu-          sammenfassung    der Ausgangsspannungen dieser     bi-          stabilen    Kippstufen kann z.

   B. mit Hilfe eines     Koinzi-          denzgatters    10 ein Phasensprung und durch Addition  beider Spannungen in einer Oderschaltung 13 die  Richtung des Phasensprunges ermittelt werden. Über  den Ausgang B wird ein Kriterium für die Richtung  des Phasensprunges und mit Hilfe des     Auslöserelais     11, das abfallverzögert ist, das Auftreten des Phasen  sprunges angezeigt.  



  Tritt auf der überwachten Leitung zu einem be  stimmten Zeitpunkt ein Fehler auf, dann ändert sich  der Strom zu diesem Zeitpunkt an einem Leitungs  ende sprunghaft, und zwar hinsichtlich seiner Phase  und seiner Grösse. Das     Anregerelais    4 (z. B. Über  stromanregung) schaltet die Wechselspannung für  den     Mitziehgenerator    ab, ehe sich die Phasenwinkel  änderung, die über das Verzögerungsglied 3 um die  Zeit     t1    verzögert wird, auswirken kann.

   Die aus der  Wechselspannung im Gleichrichter 5 gewonnene  Steuergleichspannung wird während der Dauer des  Fehlers im Kondensator C, dessen Lade- bzw.     Ent-          ladewiderstand    R durch den Kontakt K4 des Anrege  relais 4 abgeschaltet wird, gespeichert, so dass der  Generator mit unveränderter Phasenlage und Ampli  tude     weiterschwingen    kann. Bei einem Phasensprung  durch Änderung des Energieflusses im Normalbetrieb      kann sich dagegen die Steuerspannung und damit  auch die Phase der Ausgangsspannung des     Mitzieh-          generators    - sie muss für einen kurz darauffolgenden  Fehler richtig sein - rasch ändern, da die Zeitkon  stante der Ladung bzw.

   Entladung des     Speicherkon-          densators    durch den parallel geschalteten Widerstand  klein ist. Der Phasensprung bei einer Störung wirkt  sich aber voll auf das Arbeiten der Kippstufe 8 aus,  die nunmehr eine entgegengesetzte Polarität abgibt.  Dadurch liefert das     Koinzidenzgatter    10 keine Span  nung mehr für das     Auslöserelais    11. Dieses fällt ab  und gibt nach erfolgter Abfrage der Oderschaltung  einen     Auslösebefehl    sowohl unmittelbar an den ört  lichen Schalter als auch über eine Nachrichtenver  bindung an den fernen Schalter,     sofern    dieser Aus  lösebefehl nicht dort durch ein örtliches Signal bzw.

    hier durch ein Signal von dem anderen Ende der Lei  tung gesperrt wird. Dies ist immer dann der Fall,  wenn gleichzeitig auch am anderen Ende ein entspre  chender Phasensprung festgestellt wird.  



  Die     Fig.    3 zeigt einige schaltungstechnische Ein  zelheiten des Ausführungsbeispiels nach     Fig.    1. In  der     Fig.    3 sind die in der     Fig.    1 mit 8 und 9 bezeich  neten Schaltglieder und das mit 10     bezeichnete    Glied  auszugsweise wiedergegeben. Die übrigen Schaltungs  einzelheiten des Ausführungsbeispiels nach     Fig.    1  können in üblicher Weise ohne weiteres aufgebaut  werden. Wie aus der     Fig.    3 zu ersehen ist, wird die  Kippstufe 9 über ein     Differenzierglied,    bestehend aus  dem Kondensator C1 und dem Gleichrichter     Gll    je  weils angesteuert.

   Die eigentliche Kippstufe besteht  aus den Transistoren     Trl    und     Tr2    und ist in üblicher  Weise aufgebaut. Die differenzierten und gleich  gerichteten Impulse werden über die als Gatter wir  kenden Gleichrichter     G12    und     G13    abwechselnd einer  der Basen der Transistoren zugeführt. Die Kippstufe  8 ist analog aufzubauen.

   Die Ausgangsspannungen  der Transistoren werden in dem aus den Gleichrich  tern     G14    und     G15    bzw.     G16    und     G17    und den dazu  gehörigen Transistoren     Tr3    und     Tr4    gebildeten Strom  kreis erzeugt, wobei nur dann über das Relais 11 ein  Strom     fliessen    kann, wenn mindestens einer der Tran  sistoren durchlässig gesteuert ist. Das ist aber dann  nicht der Fall, wenn die Steuerspannungen der     Kipp-          stufen    nicht phasengleich sind. In diesem Fall sind  z.

   B. die Transistoren     Trl    der Kippstufe 8 und     Tr2     der Kippstufe 9 zu gleicher Zeit durchlässig gesteuert.  In diesem Zustand     fliesst    ein Strom über den Gleich  richter     G16    und<I>G15.</I> Dadurch werden Basisspan  nungen der beiden Transistoren     Tr3    und     Tr4    positiv,  und sie sind gesperrt. Das     Auslöserelais    11 muss in  diesem Fall abfallen. Dasselbe passiert, wenn die  Gleichrichter     G14    und     G17    gleichzeitig durchlässig  sind.  



  Die erläuterte Schaltungsanordnung arbeitet im  mer dann einwandfrei, wenn ein Fehler auf einer mit  Strom gespeisten Übertragungsleitung auftritt. In die  sen Fällen ändert sich, wie erwähnt, der Strom nach  Grösse und Phase, was zur Abschaltung der Leitung  herangezogen werden kann.    In grossen Verbundnetzen kommt aber auch häu  fig der Zustand vor, dass eine Verbindungsleitung ge  rade keinen Laststrom,     sondern    nur einen verhältnis  mässig kleinen Ladestrom führt, der schon im nor  malen     Betriebszustand    an den Enden der Leitung  entgegengesetzte Richtung hat. Auch in diesem Fall  muss ein Fehler auf der Leitung, z. B. ein Kurzschluss,  sofort ermittelt werden, damit das entsprechende Lei  tungsstück     rechtzeitig    abgeschaltet werden kann.

   In  diesem Fall steht natürlich zunächst keine vergleich  bare Phase zur Verfügung. Gemäss einer Weiterbil  dung des     Erfindungsgedankens    wird daher beim  plötzlichen Stromeinsatz auf der Leitung mit Hilfe  eines in einer definierten Ausgangslage festgehaltenen  Schwingungserzeugers     (Multivibrators)    eine Ver  gleichsschwingung auf die Schaltung gegeben, die das  Auslösen der Überwachungsanordnung ohne weitere       Hilfsmittel    ermöglicht.  



  Die     Fig.4    zeigt eine Schaltungsanordnung, mit  der auch dieser in der Praxis bei besonderen Netzen  vorkommende     überwachungsfall    mit beherrscht wer  den kann. Soweit die Schaltungsanordnung gleiche       Teile    enthält wie die Schaltung gemäss     Fig.    1, sind sie  mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die in     Fig.4     dargestellte Schaltungsanordnung besitzt also eben  falls ein     Anregerelais    4, ein     Begrenzerglied    1, einen       Tiefpass    2, ein Verzögerungsglied 3, einen Gleichrich  ter 5 und einen     Mitziehgenerator    6.

   An Stelle der in       Fig.    1 dargestellten Kippstufen 8 und 9, dem     Koinzi-          denzgatter    10, dem Relais 11 und dem     Phasenver-          gleichsgerät    13 ist bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4 eine etwas anders aufgebaute     Messeinrichtung     14 vorgesehen. Diese     Messeinrichtung    ermöglicht es,       unmittelbar    Grösse und Phasenlage der miteinander  zu vergleichenden Frequenzen des     Mitziehgenerators     6 und der über den Eingang A zugeführten Wechsel  spannung festzustellen. Hierzu ist ein bekanntes Rich  tungsrelais 15 vorgesehen.

   Diesem Richtungsrelais 15  werden über die     Addierschaltung    16 und die     Sub-          trahierschaltung    17 die Summe und die Differenz der  von der Schwingschaltung abgegebenen Wechselspan  nung e und der dem Leitungsstrom proportionalen  Spannung i den Gleichrichtern 18 und 19 zugeführt.  Das Richtungsrelais spricht nur dann an, wenn der  Summenvektor<I>e</I>     +   <I>i</I> grösser als der Differenzvektor       e-i    ist     (Voreilung    des     Kurzschlussstromvektors).    Die  Schaltungsanordnung arbeitet im übrigen aber genau  so, wie die Schaltung gemäss dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    1.  



  Im Gegensatz zu     Fig.    1 ist aber in der Schaltungs  anordnung noch zusätzlich ausser einigen noch zu er  läuternden Schaltgliedern ein Relais N21 mit seinem  Kontakt     n    angeordnet. Dieses Relais, das im Ruhe  zustand angezogen ist, fällt ab, wenn der Strom auf  einen Wert zurückgeht, der unter dem     Ansprechwert     des     Kleinstwertbegrenzers    20 liegt und dem Lade  strom der Leitung entspricht, und schaltet mit seinem  Kontakt die gesamte     Messeinrichtung    14 von der  Spannung des     Mitziehgenerators    ab und auf einen       Multivibrator    24,

   der zunächst in einer die Phasen-           lage    des Schwingungseinsatzes bestimmenden Start  stellung festgehalten wird, also keine Impulse abgibt.  Bei einem Fehler auf der Leitung wird der Kurz  schlussstrom an beiden Leitungsenden gleichzeitig,  und zwar mit sehr steiler Flanke, einsetzen.

   Der Kurz  schlussstrom überschreitet hierbei den Schwellwert  des Begrenzers 20 und     startet    die     Multivibratoren.     Die steile Flanke bewirkt den gleichzeitigen Anlauf  dieser     Multivibratoren,    deren Schwingungen nunmehr  mit einer bestimmten Phasenlage     einsetzen.    Ausser  dem spricht hierbei das     Anregerelais    4 an, das den  Wiederanzug von Relais 21     verhindert.    Die Multi  vibratoren beider Leitungsenden geben also Schwin  gungen ab, die zumindest zunächst mit ausreichender  Genauigkeit phasengleich sind.

   Die Frequenz des       Multivibrators    wird hierbei zweckmässig so gewählt,  dass sie um einen bestimmten Betrag von der Netz  frequenz, also von der Frequenz des zu übertragen  den Stromes, abweicht. Die vom     Multivibrator    24 ab  gegebene Spannung wird mit der vom Eingangsstrom  ermittelten Spannung in der oben beschriebenen  Weise gemischt, gleichgerichtet und dem Richtungs  relais 15 zugeführt. Dieses spricht in einem bestimm  ten Rhythmus an, der abhängig ist von der Differenz  beider Frequenzen.

   Je kleiner nun die Differenz der  Frequenzen ist, desto länger ist zwar die     Auslösezeit     bei kleinen     Phasenwinkelunterschieden    des Stromes  beider Leitungsenden, aber desto kleiner ist der In  halt der zu übertragenden Nachricht, und das     über-          tragungsergebnis    ist um so weniger störanfällig. Bei  kleinen     Phasenwinkelunterschieden    kann aber auch  eine längere     Auslösezeit    in Kauf genommen werden.  



  Bei dieser zusätzlichen     Einrichtung    wird also die  Frequenz der auf beiden Seiten     fliessenden    Kurz  schlussströme phasenrichtig in eine niedrige Frequenz  lage (Differenz zwischen der Frequenz des Multi  vibrators und der     Leitungsfrequenz)    umgesetzt. Die  dabei entstehenden     Phasenschwebungen,    die wegen  des kleinen Nachrichteninhaltes nur einer geringen  Störbeeinflussung ausgesetzt sind, werden     übertragen     und mit der     örtlichen        Phasenschwebung    verglichen.

    Da die     Multivibratorfrequenzen,    die jeweils örtlich er  zeugt werden, phasengleich sind, kann aus dem Ver  gleich der     Phasenschwebung    eine     Phasenwinkelabwei-          chung    der ursprünglichen     Spannung    abgeleitet wer  den. An Stelle eines     Multivibrators    kann zur Erzeu  gung der     Umsetzerfrequenz    jeder Generator verwen  det werden, der mit     definierter    Phase angeregt wer  den kann.  



  Die eigentliche     Auslöseschaltung    25 besteht aus  einem Relais 26, das über die Kontakte des Rich  tungsrelais 15 des einen Endes und eines über die       Übertragungsleitung    über das dortige Richtungsrelais       mitgesteuerten    Richtungsrelais 15' ausgelöst wird,  wobei eine Auslösung nur dann erfolgt, wenn das An  regerelais 4 mit seinem Kontakt K2 den Stromkreis  vorbereitet hatte.  



  Die beschriebene und erläuterte Schaltungsanord  nung kann im     Rahmen    der Erfindung in verschie  dener Weise variiert werden. Insbesondere bei der    Anwendung der Schaltungsanordnung in     Mehrpha-          sennetzen    ergibt sich die Möglichkeit, für jede der  drei Leitungen einen eigenen     Auslösekreis    mit An  regung vorzusehen, um bei einem Fehler auf einer der  drei Leitungen nur diese abschalten zu können. Die  übrigen Schaltglieder können einheitlich für das       Mehrphasennetz    benützt werden.



  Circuit arrangement for monitoring the transmission properties of a high-voltage line The invention relates to a circuit arrangement for monitoring the transmission properties of a high-voltage line. Monitoring of this type is carried out by comparing the current phases at both ends of the line with one another in that the transmission line is switched off when a certain phase difference between the two currents is exceeded. This is based on the known fact that if there is a fault on the high-voltage line, e.g. B.

    due to an earth fault or an electric arc caused by a lightning strike, the phase angles of the alternating current at both ends of the line change abruptly. In the event of a fault, the current vector leads the current vector on an undisturbed line at one end of the line, while it lags behind at the other. Then, and only if the phase jumps are different in terms of size or direction, the line may be switched off, since in this case an error has occurred on the line.



  A monitoring method is known in which the flow of energy is monitored at both ends of the line and in which the line is switched off when it is determined at both ends of the line that energy is flowing into the line. This comparison process is carried out with a so-called direction comparison protection.

   This comparison protection consists of relay equipment at each end of the line, with which the direction of the short-circuit current is determined from the voltage vector, whose continuous direction of rotation does not change in the event of a fault on the line compared to the undisturbed line, and the current vector. A comparison with the measurement result of the apparatus at the opposite end of the line indicates whether the line may be switched off or not.



  Since in this case the direction of the short-circuit current must be determined from the current and voltage vector, both current and voltage transformers are required at each end of the line. Since the operating voltages are generally high, the voltage converters are very expensive, i.e. the entire comparison protection is expensive.

   For the exchange of the measurement results at both ends, however, only a very simple transmission channel needs to be made available, since it only needs to be reported from one end to the other whether energy flows into the line or flows out of the line (yes-no transmission ).



  In another known method, the phase angles of the line current at the ends of the high-voltage line are compared directly with one another. To do this, of course, the current fed in at one end or taken from this end, that is, its phase, must be transferred to the other end of the line in the correct phase so that a comparison of the two phases can be carried out. For this purpose, a high-quality transmission channel must be made available, since the content of the message to be transmitted is large.

   One measured variable, namely the phase angle, has to be constantly transmitted, which is very difficult, especially with carrier frequency or radio connections with the required accuracy, since this often requires a broad transmission band that is often unavailable and forgeries caused by interference voltages can be avoided.



  The phase comparison protection device explained last, however, has the advantage that only the size and phase of the current at both ends of the line have to be determined, for which only a current transformer is required. There is no need to arrange an expensive voltage converter.



  The circuit arrangement for monitoring the transmission properties of a high-voltage line according to the invention combines the advantages of the method. In the circuit arrangement according to the invention, no voltage converter is required, and conversely, there is also no need to provide an expensive transmission channel.

   The arrangement according to the invention is characterized in that switching means are provided to determine the phase jumps of the current supplied to the line or taken from the line from a certain predetermined minimum size, that a transmission system is provided between the two ends, the occurrence of the phase jump indicates a certain direction and that comparison and tripping devices are arranged at both ends of the line, which triggers the disconnection of the line only in the event of differently directed phase jumps of the current at both ends.

   In the circuit arrangement according to the invention, a phase jump is detected indirectly at each end of the line, and only the occurrence of a phase jump is communicated to the other end of the line, indicating the direction. The line itself is then and only switched off if the phase jumps that have occurred are of one size and different direction.



  For the local detection of phase jumps, a generator can be provided at each of the two line ends, which is drawn via a delay element from the high-voltage current when the network is undisturbed and whose output voltage, together with a directly supplied voltage derived from the line current, corresponds to a phase known per se. senvergleichsgerät is supplied.

   This training ensures that the pull-in generator continues to oscillate in its original phase position in the event of sudden phase jumps in a disrupted network, so that the phase of the generator is compared on the phase comparison device together with a voltage derived from the line current and containing a phase jump. Depending on the evaluation of the phase comparison device, a signal is then released that is communicated to the other end of the line or compared with a message from the other phase comparison device, the high-voltage line then being switched off depending on this comparison result.



  The circuit arrangement according to the invention is explained below using a few exemplary embodiments. Here, the mode of operation is first shown using a block diagram, as is shown in FIG. 1 represents.



  . Fig. 2 shows current diagrams for the Ausfüh approximately example according to FIG. 1. In the Schaltungsausfüh tion according to FIG. 1, an AC voltage proportional to the line current with a curve a (FIG. 2) is supplied to the limiter 1 at point A. At the feed point, a control relay 4 is also arranged, which always responds when the supplied current exceeds a predetermined maximum limit.



  The AC voltage supplied is practically limited to rectangular changes in the Be limiter 1, line b in FIG. 2.



  The AC voltage limited in this way is then superimposed on the output voltage of a pull-in generator 6 via a low-pass filter 2 and a delay network 3 via the contact k4 of the excitation relay 4. The amplitude of the fluctuation occurring at the output of the generator 6 line a in FIG. 2 depends on the phase angle difference between the output voltage of the delay network 3, same line c in FIG. 2, and the output voltage of the generator 6, see line d in FIG Fig. 2.

   This output voltage is rectified in the rectifier 5 and serves as a control voltage for the pull-along generator. This changes the frequency of its output voltage as a function of this control voltage until it equals the frequency of the AC voltage a and possibly only deviates from its phase by a certain amount T2. The delay element 3 is set in such a way that the output voltage of the pull-in generator has the same phase as the alternating voltage proportional to the line current. This voltage is also limited in a limiter element, the limiter element 7, to a value according to line e.

   The limited alternating voltages b and e derived from the limiter element 1 and from the limiter element 7 are each fed to a bistable multivibrator 8 and 9, respectively. By combining the output voltages of these bi-stable multivibrators, z.

   B. with the help of a coincidence gate 10 a phase jump and by adding both voltages in an OR circuit 13, the direction of the phase jump can be determined. A criterion for the direction of the phase jump is displayed via output B and the occurrence of the phase jump is displayed with the aid of the release relay 11, which is delayed.



  If an error occurs on the monitored line at a certain point in time, then the current at that point in time changes abruptly at one end of the line, namely in terms of its phase and size. The excitation relay 4 (z. B. over current excitation) switches off the AC voltage for the drag generator before the phase angle change, which is delayed by the delay element 3 by the time t1, can have an effect.

   The control DC voltage obtained from the AC voltage in the rectifier 5 is stored during the duration of the fault in the capacitor C, whose charging or discharging resistor R is switched off by the contact K4 of the excitation relay 4, so that the generator with unchanged phase position and ampli tude can swing on. In the event of a phase jump due to a change in the energy flow during normal operation, on the other hand, the control voltage and thus also the phase of the output voltage of the pull-along generator - it must be correct for a fault that follows shortly afterwards - can change quickly, since the time constant of the charge or

   Discharge of the storage capacitor is small due to the resistor connected in parallel. The phase jump in the event of a fault has a full effect on the operation of the flip-flop 8, which now emits an opposite polarity. As a result, the coincidence gate 10 no longer supplies any voltage for the trip relay 11. This drops out and, after the OR circuit has been queried, issues a trip command both directly to the local switch and via a message connection to the remote switch, unless this trip command is there by a local signal or

    is blocked here by a signal from the other end of the line. This is always the case if a corresponding phase jump is also detected at the other end.



  Fig. 3 shows some circuit details A details of the embodiment of FIG. 1. In Fig. 3, the in Fig. 1 with 8 and 9 designated switching elements and the element designated 10 are reproduced in excerpts. The remaining circuit details of the embodiment of FIG. 1 can be easily constructed in the usual manner. As can be seen from Fig. 3, the flip-flop 9 is controlled via a differentiator consisting of the capacitor C1 and the rectifier Gll each Weil.

   The actual trigger stage consists of the transistors Trl and Tr2 and is constructed in the usual way. The differentiated and rectified pulses are alternately fed to one of the bases of the transistors via the gates acting as rectifiers G12 and G13. The flip-flop 8 is to be set up in the same way.

   The output voltages of the transistors are generated in the circuit formed by the rectifiers G14 and G15 or G16 and G17 and the associated transistors Tr3 and Tr4, a current can only flow through the relay 11 if at least one of the transistors is controlled permeable. However, this is not the case if the control voltages of the multivibrators are not in phase. In this case z.

   B. the transistors Trl of the flip-flop 8 and Tr2 of the flip-flop 9 at the same time controlled permeable. In this state, a current flows through the rectifiers G16 and <I> G15. </I> As a result, the base voltages of the two transistors Tr3 and Tr4 become positive and they are blocked. The trip relay 11 must drop out in this case. The same thing happens when the rectifiers G14 and G17 are simultaneously conductive.



  The circuit arrangement explained always works properly when a fault occurs on a power-fed transmission line. In these cases, as mentioned, the current changes according to size and phase, which can be used to switch off the line. In large interconnected networks, however, the situation often occurs in which a connecting line does not carry any load current, but only a relatively small charging current that is in the opposite direction at the ends of the line even in normal operating conditions. In this case, too, there must be an error on the line, e.g. B. a short circuit, can be determined immediately so that the corresponding line piece can be switched off in time.

   In this case, of course, there is initially no comparable phase available. According to a further development of the inventive concept, a vibration generator (multivibrator) held in a defined starting position is used to transmit a comparative oscillation to the circuit in the event of a sudden use of electricity on the line, which enables the monitoring arrangement to be triggered without further aids.



  4 shows a circuit arrangement with which this monitoring case, which occurs in practice in special networks, can also be mastered. If the circuit arrangement contains the same parts as the circuit according to FIG. 1, they are provided with the same reference numerals. The circuit arrangement shown in FIG. 4 thus also has an excitation relay 4, a limiter element 1, a low-pass filter 2, a delay element 3, a rectifier 5 and a drag generator 6.

   Instead of the flip-flops 8 and 9 shown in FIG. 1, the coincidence gate 10, the relay 11 and the phase comparison device 13, a somewhat differently constructed measuring device 14 is provided in the exemplary embodiment according to FIG. This measuring device makes it possible to directly determine the size and phase position of the frequencies of the drag generator 6 to be compared with one another and the AC voltage supplied via input A. For this purpose, a known direction relay 15 is provided.

   The sum and the difference of the alternating voltage e output by the oscillating circuit and the voltage i proportional to the line current are fed to the rectifiers 18 and 19 via the adding circuit 16 and the subtracting circuit 17 to this direction relay 15. The direction relay only responds if the sum vector <I> e </I> + <I> i </I> is greater than the difference vector e-i (lead of the short-circuit current vector). Otherwise, however, the circuit arrangement works exactly like the circuit according to the exemplary embodiment according to FIG. 1.



  In contrast to FIG. 1, however, a relay N21 with its contact n is arranged in the circuit arrangement in addition to a few switching elements still to be explained. This relay, which is attracted in the quiescent state, drops out when the current drops to a value that is below the response value of the lowest value limiter 20 and corresponds to the charging current of the line, and with its contact switches the entire measuring device 14 from the voltage of the Pull-along generator from and to a multivibrator 24,

   which is initially held in a start position that determines the phase position of the start of the oscillation, ie does not emit any pulses. In the event of a fault on the line, the short-circuit current will set in at both ends of the line at the same time, with a very steep edge.

   The short-circuit current exceeds the threshold value of the limiter 20 and starts the multivibrators. The steep edge causes the simultaneous start-up of these multivibrators, whose oscillations now start with a certain phase position. In addition, the excitation relay 4 responds, which prevents relay 21 from being tightened again. The multi vibrators at both ends of the line emit vibrations that are at least initially in phase with sufficient accuracy.

   The frequency of the multivibrator is expediently chosen so that it deviates by a certain amount from the network frequency, that is, from the frequency of the current to be transmitted. The voltage given by the multivibrator 24 is mixed with the voltage determined from the input current in the manner described above, rectified and fed to the direction relay 15. This responds in a specific rhythm that is dependent on the difference between the two frequencies.

   The smaller the difference between the frequencies, the longer the tripping time with small phase angle differences in the current at both ends of the line, but the smaller the content of the message to be transmitted and the less susceptible to interference the transmission result. In the case of small phase angle differences, a longer tripping time can also be accepted.



  With this additional device, the frequency of the short-circuit currents flowing on both sides is converted into a low frequency position (difference between the frequency of the multi-vibrator and the line frequency) in the correct phase. The resulting phase beats, which due to the small message content are only exposed to a slight interference, are transmitted and compared with the local phase beat.

    Since the multivibrator frequencies that are generated locally are in phase, a phase angle deviation of the original voltage can be derived from the comparison of the phase beat. Instead of a multivibrator, any generator that can be excited with a defined phase can be used to generate the converter frequency.



  The actual trigger circuit 25 consists of a relay 26, which is triggered via the contacts of the direction relay 15 at one end and a direction relay 15 'controlled via the direction relay there via the transmission line, with triggering only occurring when the starter relay 4 with had prepared the circuit for his contact K2.



  The circuit arrangement described and explained can be varied in different ways within the scope of the invention. Particularly when the circuit arrangement is used in multi-phase networks, there is the possibility of providing a separate trip circuit with excitation for each of the three lines so that only these can be switched off in the event of a fault on one of the three lines. The other switching elements can be used uniformly for the multi-phase network.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zum Überwachen der über- tragungseigenschaften einer Hochspannungsleitung durch Vergleich der Stromphasen an beiden Enden der Leitung miteinander, wobei beim Überschreiten eines bestimmten Phasenunterschiedes die Übertra gungsleitung abgeschaltet werden soll, dadurch ge kennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, die Phasensprünge des der Leitung zugeführten bzw. PATENT CLAIM Circuit arrangement for monitoring the transmission properties of a high-voltage line by comparing the current phases at both ends of the line with each other, with the transmission line being switched off when a certain phase difference is exceeded, characterized in that switching means are provided to detect the phase jumps of the line supplied or . von der Leitung abgenommenen Stromes von einer be stimmten vorgegebenen Mindestgrösse an feststellen, dass ein Übertragungssystem zwischen beiden Enden das Auftreten des Phasensprunges in einer bestimm ten Richtung dem fernen Leitungsende anzeigt und eine Vergleichs- und Auslöseeinrichtung angeordnet sind, die die Abschaltung der Leitung nur bei un gleichen Phasensprüngen des Stromes an beiden Enden auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1. From the line drawn current from a certain predetermined minimum size to determine that a transmission system between the two ends of the occurrence of the phase jump in a certain direction indicates the far end of the line and a comparison and triggering device are arranged that the disconnection of the line only at un the same phase jumps in the current at both ends. SUBCLAIMS 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Auswertung von Pha sensprüngen an den Enden der Leitung je ein über ein Laufzeitglied von der Frequenz des Hochspan nungsstromes mitgezogener Generator vorgesehen ist, dessen Ausgangsspannung zusammen mit einer vom Leitungsstrom abgeleiteten, direkt zugeführten Span nung einem Phasenvergleichsgerät zugeführt wird. 2. Circuit arrangement according to patent claim, characterized in that for the evaluation of phase jumps at the ends of the line a generator is provided which is drawn by the frequency of the high-voltage current via a delay element and whose output voltage, together with a voltage derived from the line current and directly fed to a phase comparison device is fed. 2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Laufzeit glied und dem Mitziehgenerator eine Schaltstelle vor gesehen ist, die bei sprunghafter Phasen- und,'oder plötzlichen Stromänderungen mit Hilfe eines Relais geöffnet wird, so dass der Mitziehgenerator in seiner eingestellten Phase weiterschwingt. 3. Circuit arrangement according to dependent claim 1, characterized in that a switching point is seen between the running time element and the pull-along generator, which is opened with the help of a relay in the event of abrupt phase and 'or sudden changes in current, so that the pull-along generator continues to oscillate in its set phase. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitkonstante eines zwischen dem die Steuerspannung abhängig vom Laststrom und der Ausgangsspannung des Mitzieh- generators erzeugten Gleichrichternetzwerk und dem Mitziehgenerator angeordneten Zeitgliedes umschalt bar ist und dass die kleinere Zeitkonstante bei Pha sensprüngen ohne nachfolgende Stromüberschreitung wirksam gemacht wird. 4. Circuit arrangement according to dependent claim 2, characterized in that the time constant of a time element arranged between the rectifier network generated as a function of the load current and the output voltage of the pull-in generator and the pull-in generator can be switched and that the smaller time constant is activated in the case of phase jumps without a subsequent current overshoot . 4th Schaltungsanordnung nach den Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pha sensprünge mit Hilfe einer Gatterschaltung dadurch angezeigt werden, dass die vom Leitungsstrom ab geleitete und die vom Mitziehgenerator gelieferten Spannungen zur Steuerung je einer Kippstufe verwen det werden, und dass die Ausgangsspannungen dieser Kippstufe in der Gatterschaltung zur Koinzidenz bzw. Antikoinzidenz gebracht werden. 5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, die ausser der Grösse des Phasensprunges auch dessen Richtung feststellen. 6. Circuit arrangement according to the dependent claims 1 to 3, characterized in that the phase jumps are displayed with the aid of a gate circuit in that the voltages derived from the line current and the voltages supplied by the pull-in generator are used to control a trigger stage, and that the output voltages of these Trigger stage in the gate circuit are brought to coincidence or anticoincidence. 5. Circuit arrangement according to claim, characterized in that switching means are provided which, in addition to the size of the phase jump, also determine its direction. 6th Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem Eingang der Ver gleichsschaltung die Ausgangsspannung eines Schwin gungserzeugers, beispielsweise eines Kippschwin- gungserzeugers, bei plötzlichem Stromeinsatz, dem ein Strom vorgegebener Mindestamplitude nachfolgt, zur Schwingungsabgabe mit definierter Anfangsphase freigegeben wird und dessen Eigenfrequenz abwei chend von der Frequenz des über die zu überwa chende Leitung zu übertragenden Stromes gewählt ist. 7. Circuit arrangement according to patent claim, characterized in that at the input of the comparison circuit the output voltage of a vibration generator, for example a tilting vibration generator, is released for vibration output with a defined initial phase and its natural frequency deviating in the event of a sudden current application, which is followed by a current of predetermined minimum amplitude is selected from the frequency of the current to be transmitted over the line to be monitored. 7th Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vergleichsschaltung mit einem polarisierten Relais ausgerüstet ist, dem die gleichgerichteten Ausgangsspannungen einer die Augenblickswerte der Netzwechselspannung und der Vergleichswechselspannung addierenden und sub trahierenden Schaltung zugeführt werden und das ein Kriterium über die Energierichtung abgibt. B. Circuit arrangement according to patent claim, characterized in that the comparison circuit is equipped with a polarized relay to which the rectified output voltages of a circuit adding and subtracting the instantaneous values of the AC mains voltage and the comparison AC voltage are fed and which emits a criterion about the direction of energy. B. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel, die an den Enden der Leitung die Phasensprünge ermitteln und bei einer vorgegebenen Mindestgrösse dieses Phasensprunges eine Abschaltung auslösen, so aus gelegt sind, dass auch eine Ermittlung der Richtung der Phasensprünge möglich ist, so dass die Abschal tung der Leitung nur bei einem Sprung der Phase nach verschiedenen Richtungen an beiden Enden durchgeführt wird. Circuit arrangement according to claim, characterized in that the switching means, which determine the phase jumps at the ends of the line and trigger a shutdown at a predetermined minimum size of this phase jump, are designed so that the direction of the phase jumps can also be determined, so that the disconnection of the line is only carried out if the phase changes in different directions at both ends.
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