Lese- oder Schaugestell Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lese- oder Schaugestell, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es aus einem Fussteil und einem in diesem auf zwei verschiedene Arten einsteckbaren Oberteil besteht, derart, dass beide Teile gleichzeitig als Unterlage für je ein Buch dienen können, wobei die Neigung der auf diesen beiden Teilen ruhenden Bücher verschie den ist.
Falls im Oberteil noch eine Nut für die Auf nahme einer Karte angebracht wird, können mit einem solchen Gestell nicht nur sehr bequem, das heisst unter einem sehr günstigen Blickwinkel, zwei Bücher vergleichsweise gelesen werden, sondern man kann noch im Gesichtsfeld eine Leitkarte oder ein anderes bibliographisches Hilfsmittel, wie etwa eine geographische oder eine technische Zeichnung, unter bringen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt: die Fig. 1 einen Querschnitt durch das zusam mengesetzte Büchergestell, während die Fig. 2 einen Querschnitt durch dasselbe Bü chergestell zeigt, wobei jedoch der Oberteil anders wie in Fig. 1 in den Unterteil eingesteckt ist.
Der als Ganzes mit 1 bezeichnete Fuss weist zwei leicht, jedoch verschieden geneigte Flächen 2 und 3 auf, die je an ihren unteren Enden durch eine Rippe 4 resp. 5 begrenzt sind. In einem Schlitz 6 dieses Fusses sitzt der als Ganzes mit 7 bezeichnete Ober teil. Dieser weist eine Auflagefläche 8 auf, die unten durch eine Leiste 9 begrenzt ist. Am obern Rand ist die Auflagefläche 8 mit einer Nut 10 für die Auf nahme von Karten versehen.
Mit diesem Lesegestell kann der Leser nun bequem, das heisst unter einem sehr günstigen Blickwinkel, zwei Bücher gleichzeitig im Gesichtfeld haben, nämlich gemäss Fig. 1 eines auf der durch die Rippe 4 begrenzten Fläche 2 und eines auf der durch die Rippe 9 begrenzten Fläche 8, um so die beiden Werke vergleichsweise lesen zu können. Des weitem ist es möglich, eine Leitkarte oder eine Zeichnung zum Beispiel technischer odere geographi scher Natur in der Nut 10 zu placieren. Dieses Ge stell eignet sich jedoch nicht nur als Lesegestell für wissenschaftliche Arbeiten aller Art, sondern auch zum Ausstellen von Büchern in Schaufenstern.
Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, kann man den Oberteil 7 auch anders, als es in der Fig. 1 dargestellt ist, in den Schlitz 6 des Fusses 1 einstecken. In die sem Fall dient als Unterlage für das untere Buch nicht mehr die durch die Rippe 4 begrenzte Fläche 2, sondern die etwas steilere und kürzere, durch die Rippe 5 begrenzte Fläche 3. Das dort abgestützte Buch darf auch etwas grösser sein als diese Fläche 3, so dass es auf der Leiste 9 aufliegt, falls es nicht so gross ist, dass es den Text des oberen Buches über deckt.
Falls das Gestell aus leichtem Material hergestellt ist, also beispielsweise aus einem Kunststoff, so kann es auch sehr bequem im Krankenbett Verwendung finden, und zwar sowohl in der in Fig. 1 dargestell ten Form wie auch in der in Fig. 2 dargestellten Form.
Selbstverständlich kann das Gestell in jeder zweckmässig erscheinenden Breite ausgeführt und aus den verschiedensten Materialien, wie Kunststoff, Holz, Metall usw., hergestellt sein, wobei es keine Rolle spielt, ob der in den Schlitz 6 einzustecken bestimmte Teil der Breite des ganzen Gestelles ent spricht oder nicht, oder ob es sich nur um einzelne Stifte handelt, die sich in Löcher des Fusses einstek- ken lassen.
Reading or display rack The present invention relates to a reading or display rack, which is characterized in that it consists of a foot part and an upper part which can be inserted in this in two different ways, so that both parts can serve simultaneously as a base for one book each , the inclination of the books resting on these two parts being different.
If a groove is made in the upper part for the inclusion of a card, with such a frame not only can two books be read comparatively very comfortably, i.e. from a very favorable viewing angle, but one can still see a guide card or another in the field of vision Include bibliographic aids such as a geographical or technical drawing.
The accompanying drawing shows an embodiment example of the subject matter of the invention, namely: Fig. 1 shows a cross section through the put together book rack, while Fig. 2 shows a cross section through the same book chergestell, however, the upper part differently as in FIG the lower part is inserted.
The designated as a whole with 1 foot has two slightly, but differently inclined surfaces 2 and 3, each at their lower ends by a rib 4, respectively. 5 are limited. In a slot 6 of this foot sits the designated as a whole with 7 upper part. This has a support surface 8 which is delimited at the bottom by a bar 9. At the upper edge of the support surface 8 is provided with a groove 10 for receiving cards.
With this reading frame, the reader can now comfortably have two books in his field of vision at the same time, i.e. one on the surface 2 delimited by the rib 4 and one on the surface 8 delimited by the rib 9 according to FIG in order to be able to read the two works for comparison. It is also possible to place a guide map or a drawing, for example of a technical or geographical nature, in the groove 10. This Ge alternate is not only suitable as a reading frame for scientific work of all kinds, but also for displaying books in shop windows.
As can be seen from FIG. 2, the upper part 7 can also be inserted into the slot 6 of the foot 1 differently from what is shown in FIG. In this case, the base for the lower book is no longer the area 2 delimited by the rib 4, but rather the somewhat steeper and shorter area 3 delimited by the rib 5. The book supported there may also be somewhat larger than this area 3 so that it rests on the ledge 9, if it is not so large that it covers the text of the book above.
If the frame is made of a light material, for example a plastic, it can also be used very conveniently in the hospital bed, both in the form shown in FIG. 1 and in the form shown in FIG.
Of course, the frame can be made in any width that appears appropriate and made of a wide variety of materials, such as plastic, wood, metal, etc., whereby it does not matter whether the certain part of the width of the whole frame to be inserted into the slot 6 corresponds or not, or whether it is just a matter of individual pins that can be inserted into holes in the foot.