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CH355336A - Verfahren zum Reinigen von Metallteilen - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Metallteilen

Info

Publication number
CH355336A
CH355336A CH355336DA CH355336A CH 355336 A CH355336 A CH 355336A CH 355336D A CH355336D A CH 355336DA CH 355336 A CH355336 A CH 355336A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cleaning
container
degassing
cleaning liquid
negative pressure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Dipl Ing Zucker
Original Assignee
Technochemie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Technochemie Ag filed Critical Technochemie Ag
Publication of CH355336A publication Critical patent/CH355336A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/12Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


      Verfahren    zum Reinigen von Metallteilen    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf ein       Verfahren    zum Reinigen von Metallteilen, insbeson  dere von Schüttgut, durch Bestrahlung mit Ultraschall  in einer Reinigungsflüssigkeit, sowie auf eine Ein  richtung zur Ausübung des Verfahrens.  



  Beim Reinigen von Metallteilen, insbesondere von  Schüttgut, durch Bestrahlung mit     Ultraschall    in einer  Reinigungsflüssigkeit entstehen durch die     Ultraschall-          wirkung        Kavitationshohlräume,    indem die Luftbläschen  in der Reinigungsflüssigkeit zu Schallknoten zusammen  getrieben werden, welche dann die Ausbreitung der  Ultraschallwellen     hindern    oder sogar     verunmöglichen.     Oft bildet sich eine     Schallknotenschicht        in    unmittel  barer Nähe des Schallgebers,

   welche Schicht dann die  Ausbreitung der     Ultraschallwellen        vollständig        ver-          unmöglicht.    Unter solchen Umständen wird die Reini  gungswirkung des Ultraschalls sehr     vermindert    oder  sogar aufgehoben. .  



  Zur Behebung dieser Nachteile wurde bereits vor  geschlagen, während der Bestrahlung der zu reinigen  den Teile mit Ultraschall im Behandlungsraum Unter  druck zu erzeugen. Dabei muss natürlich der Behälter  zur Aufnahme der     zu    reinigenden Teile und des  Schallgebers luftdicht verschlossen sein. Aus diesem  Grunde eignet sich das Verfahren nur zur Anwendung  in Verbindung mit Handapparaten, bei welchen das  Einbringen der zu reinigenden Metallgegenstände  mittels eines Korbes     erfolgt.    Bei grösseren Anlagen,  d. h. bei sog. Reinigungsautomaten, die mehrere Rei  nigungsbäder und eine Vorrichtung zum Transport  von Siebkörben aufweisen, ist dieses Verfahren nicht  anwendbar.  



  Es soll ein Verfahren entwickelt werden, welches  auch in Verbindung mit solchen Reinigungsautomaten  angewendet werden kann.  



       Überraschenderweise    wurde nun gefunden, dass die  Ultraschallreinigung auch dann mit guter Wirkung         durchgeführt    werden kann, wenn anstelle der ständi  gen Anwendung von     Unterdruck    während des Be  handlungsvorganges die Behandlungsflüssigkeit vor  der Ultraschallbehandlung entgast wird.     Zweckmässi-          gerweise    kann die Entgasung durch die Anwendung  von Unterdruck     erfolgen,    indem     die    Reinigungsflüssig  keit aus dem Behandlungsbehälter entnommen und  einem Unterdruck ausgesetzt wird.

   Die entgaste  Flüssigkeit wird     dann    wieder in den Behandlungs  behälter geleitet, worauf der Reinigungsvorgang durch  die Anwendung von Ultraschall in normaler Weise  und bei atmosphärischem Druck     durchgeführt    werden  kann. Die Gasaufnahme der Reinigungsflüssigkeit geht  nur sehr langsam vor sich und bei Erreichen einer  gewissen Sättigung ist es zweckmässig, die     vorgängig     betriebene Entgasung nochmals durchzuführen.  



  Ferner ist es zweckmässig,     wenn    das übliche Fil  trieren der Reinigungsflüssigkeit vor der Entgasung  erfolgt. Bei der Filtration nimmt     nämlich    die Flüssig  keit ziemlich viel Luft auf, welche dann bei der  darauffolgenden Entgasung aus der     Flüssigkeit    ent  fernt wird.  



       Eine        Einrichtung    zur Ausübung des Verfahrens  weist     mindestens    einen     Reinigungsbehälter    und einen  mit     diesem    in Verbindung setzbaren     Entgasungsbehäl-          ter    auf. Dieser     kann    mit     einer    Anlage zum Erzeugen  von Unterdruck in diesem     Behälter        in        Verbindung     stehen.  



  Auf der Zeichnung ist als     Ausführungsbeispiel     eine     einfache    Anlage zur Durchführung des Verfah  rens schematisch gezeigt, wobei jedoch die     notwen          digen        Abschliessungen    und Fördermittel     nicht    dar  gestellt sind.  



  Mit 1 ist     ein        Reinigungsbehälter    bezeichnet, wel  cher     mit        Reinigungsflüssigkeit,    z. B. mit     Trichlor-          äthylen    oder Wasser     gefüllt    ist und zur Aufnahme der  zu reinigenden     Schüttgutteilchen    dient. Die Schütt-           gutteilchen    2 befinden sich in einem Siebkorb 3, wel  cher in die     Reinigungsflüssigkeit    getaucht ist.

   Am  Boden des Behälters 1 befindet sich ein Schallkopf 4  zum Erzeugen von     Ultraschallwellen.    Ferner weist der       Behälter    1 eine Leitung 5 auf, welche mit der Saug  seite einer     Pumpe    6     in    Verbindung steht, die     an-          dernend's    über eine Leitung 7 an einem     Entgasungs-          behälter    8 angeschlossen ist. Der     Entgasungsbehäl-          ter    8 ist luftdicht verschliessbar, z. B. mit einem  Deckel 9, welcher eine zu einer Entlüftungspumpe 11       führende    Leitung 10 aufweist.

   In     die    Leitung 7 ist       zweckmässigerweise    noch eine     Filtrieranlage    12 ein  gebaut. Eine verschliessbare Entleerungsleitung 13  verbindet den     Entgasungsbehälter    8 mit dem Behand  lungsbehälter 1.  



  Vor     Beginn    der     Reinigungsbehandlung    wird die       Reinigungsflüssigkeit    durch die Pumpe 6 über die       Filtrieranlage    12 in den     Entgasungsbehälter    8 ge  pumpt. Dieser wird hermetisch verschlossen und ober  halb des Flüssigkeitsspiegels ein     Unterdruck    erzeugt.  Die aufsteigenden Blasen zeigen die     fortschreitende     Entgasung der Reinigungsflüssigkeit an. Nach er  folgter Entgasung gelangt die Reinigungsflüssigkeit  durch die Leitung 13 in den     Behandlungsbehälter,     und der normale Reinigungsvorgang nimmt seinen  Anfang.

   Der     Siebkorb    3 wird in die entgaste Flüssig  keit getaucht und der Schallkopf in Betrieb     gesetzt.     Starke Sprudel an der Oberfläche der     Reinigungs-          flüssigkeit    zeigen das     unbehinderte    Durchdringen der       Reinigungsflüssigkeit    von Ultraschallwellen an. Die       Reinigungsflüssigkeit        behält    ihren entgasten Zustand       verhältnismässig    lang, so dass mehrere Chargen nach  einander gereinigt werden können.

   Wenn dann die  Flüssigkeit eine starke Verschmutzung aufweist oder  die     Sprudelbildung    nachlässt, wird die Flüssigkeit  wieder filtriert und entgast.  



  Das beschriebene Verfahren kann selbstverständ  lich auch in Verbindung mit Reinigungsautomaten    durchgeführt werden. Es ist auch möglich, mit mehre  ren     Reinigungsbehältern    und einem     Entgasungs-          behälter    zu arbeiten, welcher abwechselnd an einem  der Reinigungsbehälter angeschlossen wird, wodurch  sich ein kontinuierliches Arbeiten ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Reinigen von Metallteilen, ins besondere von Schüttgut, durch Bestrahlung mit Ultraschall in einer Reinigungsflüssigkeit, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reinigungsflüssigkeit vor der Bestrahlung mit Ultraschall entgast wird. 1I. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mindestens einen Reinigungsbehälter und einen mit diesem in Verbindung setzbaren Ent- gasungsbehälter aufweist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entgasung durch die Anwen dung von Unterdruck erfolgt, indem die Reinigungs flüssigkeit aus dem Reinigungsbehälter entnommen und einem Unterdruck ausgesetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rei nigungsflüssigkeit vor der Entgasung filtriert wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Entgasungsbehälter mit einer Anlage zum Erzeugen von Unterdruck in diesem Be hälter in Verbindung steht. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehreren Behandlungsbehältern ein Entgasungsbehälter zu geordnet ist, welcher abwechselnd an einem der Be handlungsbehälter anschliessbar ist.
CH355336D 1957-12-11 1957-12-11 Verfahren zum Reinigen von Metallteilen CH355336A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH355336T 1957-12-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH355336A true CH355336A (de) 1961-06-30

Family

ID=4510801

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH355336D CH355336A (de) 1957-12-11 1957-12-11 Verfahren zum Reinigen von Metallteilen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH355336A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1557224A4 (de) * 2002-10-07 2007-06-13 Star Cluster Co Ltd Ultraschallwascheinrichtung und ultraschallwaschverfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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