CH354108A - Transportrolle an Industrieöfen - Google Patents
Transportrolle an IndustrieöfenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D3/02—Skids or tracks for heavy objects
- F27D3/026—Skids or tracks for heavy objects transport or conveyor rolls for furnaces; roller rails
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Description
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Transportrolle an Industrieöfen Rollen zum Guttransport in industriellen Wärm- öfen sind in verschiedenen Ausführungsformen, und zwar sowohl als starre Rollen, als auch, als aus losen Teilen zusammengesetzte Rollen, bekannt. Die letzteren sind häufig beidseits des Ofens mit ihren Wellen bzw. Wellenenden aus konstruktiven Gründen doppelt gelagert.
Die starren Rollen sind aus einem rohrförmi- gen mittleren Rollenkörper, Wandübergangsstücken und Achsstümpfen starr verschweisst, wobei die Achs- Stümpfe an jeder Seite der Rollen nur einfach gelagert sind. Eine derartige Lagerung der starren Rollen entspricht auch der herrschenden Lehre.
Man kann nämlich einen starren Körper von einer Länge von über 1 m, und als solcher ist eine Rolle aufzufassen, nicht an mehr als zwei Lagerstellen lagern, da eine für die Lagerung an mehreren Lagerstellen ausreichende Präzision fertigungsmässig nicht möglich ist, und bei Lagerungen an mehr als zwei Stellen unter Berücksichtigung der Belastung die Gefahr besteht, dass die Lager ausschlagen oder die Achse bzw. die Welle bricht. Die bekannten Rollen sind im übrigen insbesondere für Rohrofentemperaturen von 900 C und mehr nicht frei von Nachteilen.
Bei diesen hohen Temperaturen zeigen selbst hochwarmfeste Stähle bereits Kriecherscheinungen, die Rollen hängen, insbesondere bei stillstehendem Ofen, durch und werden dadurch vorzeitig unbrauchbar, insbe- sondere bei einfacher Lagerung der Wellenenden schlagen infolge derartiger Durchbiegungen auch die Lager aus. Darüber hinaus ist schon bei der Konstruktion der Rollen die infolge der hohen Temperatur reduzierte Streckgrenze und Festigkeit zu berücksichtigen, was zu unvorteilhaften schweren Konstruktionen führt.
Die bleibende Durchbiegung, die insbesondere bei stehendem Ofen eintritt, wird wegen der massenproportional angreifenden Schwerkräfte aber auch bei derartig schweren Konstruktionen nicht verhindert.
Die Erfindung soll die Aufgabe. lösen, eine Rolle zum Guttransport in industriellen Wärmöfen, insbesondere in solchen mit Temperaturen über 900 C, so einzurichten, d'ass bei möglichst leichter Bauweise auch bei grosser Belastung keine Nachteile bezüglich Durchbiegung auftreten.
Die Erfindung betrifft eine Transportrolle an Industrieöfen, mit einem rohrförmigen Rollenkörper, der an seinen beiden Enden mit übergangsstücken versehen und durch mit den übergangsstücken verbundene, innen gekühlte Hohlwellen angetrieben ist, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die übergangs- stücke einerseits mit den Wellen anderseits mit dem Rollenkörper starr verbunden und als Fördervorrich- tung für ein durch die hohlen Antriebswellen zugeführtes Kühlmittel eingerichtet sind.
Die durch die erfindungsgemässe Transportrolle erreichten Vorteile bestehen vor allem in der Verbesserung und der Erleichterung der Kühlung derselben sowie in der dadurch erreichten Möglichkeit, die Rolle im ganzen bei gleicher Tragfähigkeit leichter zu gestalten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der lediglich ein. Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert, es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der Transportrolle nach der Erfindung mit Schnitt durch den Ofen und die Rollenlager, Fig.2 einen Längsschnitt durch ein übergangs- stück nach der Linie A-B der Fig. 3, Fig.3 eine Stirnansicht eines übergangsstückes, Fig. 4 als Variante eine zweiteilige Transportrolle in Ansicht und teilweise im Längsschnitt,
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Fig. 5 eine dreiteilige Transportrolle teilweise im Schnitt, Fig.6 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 5 und Fig. 7 einen Längsschnitt durch die Verbindungsstelle nach Fig. 6.
Die Ofentransportrolle nach den Fig. 1 bis 3 weist einen Rollenkörper 1 aus warmfestem Stahl auf, mit dem zwei konische Übergangsstücke 2, ebenfalls aus warmfestem Stahl, verschweisst oder durch Schrumpfen starr verbunden sind. An die rohr- förmigen Übergangsstücke schliessen sich als Hohlwellen ausgebildete Antriebswellen 3 und 4 aus Stahl an.
Die in einer Durchbrechung 15 im Ofenmauerwerk angeordneten Übergangsstücke 2 bestehen, wie die Fig. 2 zeigt, aus einem rohrartigen Mittelteil a mit angegossenem, ringartigem Abdeckbund b, dem angegossenen Aufnahmering c sowie den in beliebiger Anzahl auf dem Mittelteil a und dem Abdeckbund b angegossenen Ventilationsrippen d, deren Wirkung durch geeignete Ausbildung des angrenzenden Mauerwerkes mit Strömungsrillen oder dergleichen noch verstärkt ist. Zwischen den Rippen d sind im Mittelteil a Schlitze g angeordnet, aus denen bei drehender Bewegung der Transportrolle in den Hohlteilen erhitzte Luft herausströmt.
Durch diese Luftbewegung wird automatisch Kaltluft von den Enden der Hohlwellen 3 und 4 angesaugt und dadurch eine gute Kühlung der Antriebswellen und Übergangsstücke sowie der wärmeempfindlichen Lager erreicht. Um gegebenenfalls die Kühlung noch wirksamer zu gestalten, können Kühlmittelanschlüsse an den Enden der Rohre 3, 4 vorgesehen werden, die Pressluft oder dergleichen, durch die Lager-Hohlwellen 3, 4 leiten und vor allem dann, z. B. automatisch, geöffnet werden, wenn die Temperaturen der Lager zu hoch steigen, z. B. ein Ofenstillstand eingetreten ist.
Der Antrieb der Transportrolle erfolgt durch das Antriebszahnrad 5, das zwischen Lagern 6 und 7 liegt. Entsprechende Lager 8 und 9 sind auf der anderen Ofenseite angeordnet, so dass die starre Transportrolle auf jeder Seite durch zwei Lager fest eingespannt und dadurch bei ihrer drehenden Bewegung immer wieder in die ursprüngliche gerade Form zurückgeführt wird, wenn sie auch durch die Ofenhitze weissglühend und durch die Belastung des Ofengutes abgebogen wird.
Die Transportrolle nach der Fig.4 weist ebenfalls die je miteinander verschweissten Hohlwellen 3 bzw. 4 und Ventilationsübergangsstücke 2 auf, doch ist der eigentliche Rollenkörper in Teilstücke la, 1 b unterteilt, die ihrerseits mit den Übergangsstücken 2 verschweisst sind. Jeder dieser so gebildeten Transportrollenteile ist für sich in den Lagern 6, 7 bzw. 8, 9 eingespannt und durch einen Antrieb 5 für sich angetrieben. Innerhalb des Ofeninnenraumes sind die Rollenteilstücke la und 1b lose durch ein Zwischenstück 10 so verbunden, dass sich die Rollenteilstücke 1 a und 1 b axial auf diesem verschieben können.
Die Ausführung nach den Fig. 5 bis 7 weist mehrere Zwischenstücke 10a und 106 auf, die Rollenteilstücke la, 16 und 1c lose verbinden.
Fig. 7 zeigt eine als Kardangelenk durch Kreuzbolzen 11a und 11b hergestellte Verbindung zwischen dem Rohrteilstück la und einem Zwischenstück 10, welches mit einseitig offenen Schlitzen 12 versehen ist. Das Zwischenstück 10 dient als Mitnehmer, wobei die Rollenteilstücke sich aber trotzdem axial verschieben können. Auch bei Verwendung derartiger Verbindungen lassen sich die Transportrollen durch einen Antrieb antreiben.
Claims (1)
- PATENTA_N SPRUCH Transportrolle an Industrieöfen, mit einem rohr- förmigen Rollenkörper, der an seinen beiden Enden mit Übergangsstücken versehen und durch mit den Übergangsstücken verbundene, innen gekühlte Hohlwellen angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsstücke (2) einerseits mit den Wellen (3, 4) anderseits mit dem Rollenkörper (1) starr verbunden und als Fördervorrichtung für ein durch die hohlen Antriebswellen zugeführtes Kühlmittel eingerichtet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Transportrolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung der übergangs- stücke (2) konisch ausgebildet sowie mit Lochschlitzen (g) und zwischen den Schlitzen angeordneten Ventilationsrippen (d) versehen ist, wobei die übergangsstücke (2) je in eine entsprechende Ausnehmung (15) der Ofenwand eingreifen. 2.Transportrolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (3, 4) beidseits doppelt gelagert sowie mit den Übergangsstücken und diese mit dem Rollenkörper (1) verschweisst sind. 3. Transportrolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper sowie die Übergangsstücke aus warmfestem Werkstoff und die Antriebshohlwellen aus diesem gegenüber weniger warmfestem Werkstoff, insbesondere Stahl, bestehen. 4. Transportrolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ringartige Bunde (b) an den Übergangsstücken (2) zum Abdecken der Öffnungen (15) im Ofenmauerwerk vorgesehen sind. 5.Transportrolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper mehrteilig ausgebildet ist und seine Endstücke an die übergangs- stücke angeschweisst sowie mittels Zwischenstücken miteinander oder mit weiteren Rollenteilstücken (1c) verbunden sind. 6. Transportrolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke als. Mitneh- mer ausgebildet sind, die eine axiale Verschiebung von Rollenteilstücken zulassen, aber deren Drehbewegung übertragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH354108T | 1957-02-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354108A true CH354108A (de) | 1961-05-15 |
Family
ID=4510382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354108D CH354108A (de) | 1957-02-21 | 1957-02-21 | Transportrolle an Industrieöfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH354108A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6113499A (en) * | 1997-07-22 | 2000-09-05 | Daimlerchrysler Ag | Drive shaft |
-
1957
- 1957-02-21 CH CH354108D patent/CH354108A/de unknown
Cited By (1)
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